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Thema: Schweiz Frankierte Belege bis 1960
Cantus Am: 01.01.2017 20:10:08 Gelesen: 4743# 1 @  
Hier ein Brief vom 23.3.1940, gelaufen per Einschreiben von Zürich nach Döberitz bei Berlin.



Mi. 364-367

Viele Grüße
Ingo
 
Arrows Am: 24.01.2017 23:55:46 Gelesen: 4643# 2 @  
Der Satzbrief ist leider nicht portogerecht, sondern mit 5 Rp. überfrankiert.

Brieftaxe Schweiz-Ausland bis 20g = 30 Rp. (Tarifdauer 01.10.1924 – 28.02.1948)
+ Auslands-Einschreiben = 30 Rp. (Tarifdauer 01.07.1930 – 28.02.1948)
-------------------------------------------------------------------------------
= 60 Rp. wären korrekt gewesen.
 

Für die Bestimmung von Schweizer Postgebühren eignen sich nebst "Michel - Internationales Taschenbuch der Postgebühren" die von der Schweizer Kommission für Jugendphilatelie des VSPhV herausgegebenen Sonderdrucke ZACK im Eigenverlag.

Band 1 Inland - Die Posttaxen der Schweiz ab 1862
Band 2 Ausland - Die Posttaxen der Schweiz ab 1875

Bezugsquelle: Verband Schweizerischer Philatelisten-Vereine, Postfach, CH-3432 Lützelflüh



- Aushilfs-R-Zettel des Feldpostamts 27
- Sonderstempel S 214a "Wehrvorführungen" war nur am 1.8.1939 in Gebrauch
- Bundesfeier-Marke 1939 (Mi. 356): nach links verschobener Graudruck
- „SCONOSCHIUTO dai PORTALETTERE“ = Adressat durch Postbote unbekannt

Gruss
Arrows
 

Cantus Am: 25.01.2017 12:01:07 Gelesen: 4606# 3 @  
@ Arrows [#2]

Hallo Arrows,

das Thema hier lautet Schweiz Frankierte Belege bis 1960 und nicht "Portostufen der Schweiz" oder "Schweizer Postgeschichte". Es ist schade, dass dir offensichtlich die Schweizer Briefmarken und reizvolle Schweizer Belege weniger wichtig sind als der sture Blick auf Portogenauigkeit. Einmal davon abgesehen, dass Satzbriefe in aller Regel meistens nicht zu irgendwelchen Portostufen passen, sind Überschriften zu Themen, die von mir gegründet werden, immer sorgfältig gewählt und sind nicht dazu geeignet, da irgend etwas hinein zu interpretieren.

Im Übrigen gibt es Sammler, die sich bei der Bewertung von Belegen vorrangig oder ausschließlich an der Portogenauigkeit orientieren, es gibt aber auch viele andere, und dazu gehöre ich auch, die sich an der reinen Schönheit von Belegen erfreuen und denen es völlig egal ist, ob der Absender des Poststückes darauf geachtet hat, dass ja nicht die Frankatur von der jeweils erforderlichen Portostufe abweicht. Das ist Sache von Postgeschichtlern, aber dazu zähle ich mich nicht, mir ist Anderes in der Philatelie wichtiger.

Viele Grüße
Ingo
 
hajo22 Am: 25.01.2017 13:28:28 Gelesen: 4597# 4 @  
Schweizerische Landesausstellung 1939/Swissair-Europaflug

Bunt frankierter Brief mit Sonderstempel von der Landesausstellung 22.5.39 von Zürich nach Zofingen/Kanton Aargau.

Der Brief wurde leider nicht gerade "philatelistisch" geöffnet, ist aber dennoch nach meinem Geschmack.



VG, hajo22
 
hajo22 Am: 28.01.2017 19:35:12 Gelesen: 4511# 5 @  
Satzbrief Pro Juventute 1954 mit Sonderstempel Bern 1.12.1954 per Einschreiben nach Couvet.



VG, hajo22
 
Arrows Am: 13.02.2017 15:41:09 Gelesen: 4414# 6 @  
Nach dem Übertritt Italiens unter dem ehemaligen italienischen Generalstabschef Pietro Badoglio zu den Alliierten am 13.10.1943 erwuchsen den deutschen Zensurstellen neue Aufgaben, da sie neben den bisher von Italien kontrollierten besetzten Gebieten auch den Postverkehr in Italien selbst überwachten mussten. Die Zensurbehandlung in Norditalien erfolgte seitens Deutschland unter dem bisherigen alten Kennbuchstaben „d“ der ABP München. Es wird vermutet, dass die Hauptstelle München über eine oder mehrere Zweig-Zensurstellen in Mailand, Verona, Trient oder Bozen verfügte.

Eingeschriebener italienischer Beleg aus Meran durch deutsche Zensurstelle kontrolliert. Brief konnte nicht an den Adressat in St. Moritz/Schweiz zugestellt werden und wurde deshalb mit zusätzlichem normalen Inlandporto per Eilsendung nach Zürich weitergeleitet.



Brieftaxe im inländischen Fernverkehr bis 250g = 20 Rp. (1.1.1921–31.10.1967) plus Eilzuschlag für Briefpost bis 1kg = 40 Rp. (1.3.1934–31.12.1946)
 
Seku Am: 19.11.2017 21:28:53 Gelesen: 3491# 7 @  
Bildpostkarte mit Brienz Rothorn-Bahn von 1959 mit Werbestempel "Dieses Zeichen wirbt für Schweizerware". Leider nicht ersichtlich, wo der Absendeort war.


 
hopfen Am: 19.11.2017 21:55:15 Gelesen: 3481# 8 @  
@ Seku [#7]

Absendeort = AARAU 1
 
Seku Am: 19.11.2017 22:07:47 Gelesen: 3476# 9 @  
@ hopfen [#8]

Hallo, woran siehst Du das ? Ich erkenne nur schwach ein "A".
 
hopfen Am: 19.11.2017 22:24:35 Gelesen: 3471# 10 @  
@ Seku [#9]

Schau mal in unsere Stempel-Datenbank und vergleiche! Das schwache A macht bereits den Vergleich aus!
 
Cantus Am: 20.11.2017 01:45:44 Gelesen: 3452# 11 @  
@ Seku [#7]

Hallo Seku,

du hast doch schon korrekt bei den Bildpostkarten auf solche Ganzsachen hingewiesen, warum denn nun auch noch hier? Die Frankatur ist doch hier nicht das Wesentliche, sondern nur eine Ergänzung zum Wertstempel, weil die Ganzsache nicht korrekt entsprechend des aufgedruckten Wertstempels verwendet worden ist.

Viele Grüße
Ingo
 
Seku Am: 20.11.2017 05:37:10 Gelesen: 3441# 12 @  
@ Cantus [#11]

Das war eine Empfehlung vom Stempelredakteur 'Christoph 1'.
 
Seku Am: 20.11.2017 05:53:21 Gelesen: 3439# 13 @  
@ hopfen [#8]

Orte mit "A" und fünf Buchstaben gäbe es doch mehr. Ein Beispiel wäre Arosa. Warum gerade Aarau?

Gruß Günther
 
Christoph 1 Am: 20.11.2017 09:05:27 Gelesen: 3419# 14 @  
@ Cantus [#11]
@ Seku [#12]

Hallo Ingo,

Günther hatte den Stempel in die Datenbank eingestellt, wo er aber leider nicht aufgenommen werden kann, weil der Ortsname nicht eindeutig erkennbar ist. Daraus entstand die Frage, welches Thema geeignet sein könnte, um den Beleg und den Stempel vorzustellen. Ich habe Günther auf die beiden Themen "Frankierte Belege Schweiz" und "Ganzsachen Schweiz" hingewiesen. Grundsätzlich spricht aus meiner Sicht auch nichts dagegen, einen Beleg in zwei Themen zu zeigen. Manche nutzen das Forum ja sehr selektiv und klicken bestimmte Themen gar nicht an.

@ hopfen [#10]
@ Seku [#13]

Hallo Horst,

nur weil der einzige "passende" Stempel in unserer Datenbank aus Aarau stammt, ist das noch lange kein eindeutiger Hinweis. Aarau ist zwar nicht unwahrscheinlich, aber es kommen auch noch andere Orte in Frage (Aarberg, Altdorf, Andelfingen, Appenzell, Arbon ...). Vielleicht ist jemand der hier Mitlesenden im Besitz des SVPS-Handbuchs der Schweizer Maschinenstempel [1]? Dann könnte man den Stempel eindeutig zuordnen und vielleicht bleibt dann tatsächlich nur Aarau (als größte Schweizer A-Stadt) übrig (für die Datenbank bleibt dieser Abschlag gleichwohl ungeeignet).

Viele Grüße
Christoph

[1] http://www.svps-ascep.ch/kataloge/m-handb/m-handb.html
 
Manne Am: 20.11.2017 09:13:23 Gelesen: 3416# 15 @  
Hallo,

ein eingeschriebener Luftpost-Brief mit Eilzustellung aus Luzern vom 23.05.1946 nach Zürich.

Gruß
Manne


 
Manne Am: 21.11.2017 17:05:19 Gelesen: 3353# 16 @  
Hallo,

ein eingeschriebener Brief aus St. Gallen vom 21.06.1948 mit Ziel Schwenningen, Ankunftstempel vom 24.06.1948.

Gruß
Manne


 
Arrows Am: 05.04.2018 08:48:34 Gelesen: 2263# 17 @  
@ Seku [#7]

Der Flaggenstempel 2.2.21 (ab 14.11.1936 verwendet) wurde mit Krone C 9 rechts 'Aarau Briefversand' (21.7.1946 – 18.11.1964) verwendet (siehe Handbuch der Maschinenstempel Schweiz, Liechtenstein, UNO Genf in 2 Bänden‘, G. Balimann, W. Güldensupp, E. Lehmann, Herausgeber: Schweiz. Verein der Poststempelsammler SVP, 1983).

Bei der Ganzsache Nr. 182 mit Wertstempel ‚10 Cts grün, olivgrün‘ handelt es sich um die Farbänderung der Bildpostkarte Nr. 163 von 1949 im Ätztiefdruck. Die Ganzsache wurde zwischen 1949 – 1958 in den Serien A bis H mit jeweils 64 Bildern gedruckt (Ausnahme Serie E mit 32 Bildern). Die abgebildete Ganzsache ist Nr. 086 (BRIENZ Rothorn-Bahn) aus den Serien F, G oder H (Quelle: „Die Ganzsachen der Schweiz“, Zumstein Verlag, 2010).

Gruss, Arrows
 
Manne Am: 05.04.2018 11:28:54 Gelesen: 2246# 18 @  
Hallo,

aus Zürich ein Brief vom 08.03.1954 nach Schwenningen.

Gruß
Manne


 
fogerty Am: 25.02.2019 21:28:18 Gelesen: 224# 19 @  
Brief von Erlenbach am Zürichsee nach Meran.



Grüße
Ivo
 
Franz88 Am: 14.03.2019 21:07:14 Gelesen: 104# 20 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ein Expressbrief aus Herbetswil vom 24.5.1929 nach Balerna. Rückseitig wurde eine schöne Vignette aufgeklebt.



Liebe Grüße
Franz
 
10Parale Am: 22.03.2019 22:21:01 Gelesen: 32# 21 @  
Die Nidwälderin (Kanton Nidwalden - Urschweiz), Michel Nr. 360, wurde am 1. Dezember 1939 verausgabt, das war ein Freitag. Dieser Brief ging per Bahnpost am 04.12.1939 (Montag) an die Hauptkasse der Schweizerischen Bundesbahnen in Bern.

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) entstanden aus einer Volksabstimmung (20. Februar 1898) heraus. Der 01. Januar 1902 gilt als offizielles Geburtsdatum, da an diesem Tag der erste Zug unter der neuen Generaldirektion fuhr.

Schöne Frühverwendung dieser PRO JUVENTUTE Marke. PRO JUVENTUTE ist eine 1912 gegründete Schweizer Stiftung, die sich für Kinder und Familien einsetzt.

Die Marke war lt. MOK gültig bis 31.05.1940. Wie ich finde, eine kurze Verwendungszeit (6 Monate). Das erinnert mich irgendwie an die 30 Parale Plattenbuchdruck von Rumänien, die 1864 nur ca. 3 Monate lang im Umlauf war.

Wer hat eine FDC dieser Marke, wer eine LAST DAY`?

Liebe Grüße

10Parale


 
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