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Thema: Air Mail / Luftpost - Aufkleber, Labels, Eindrucke, Vermerke
Das Thema hat 529 Beiträge:
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filunski Am: 20.02.2015 10:57:58 Gelesen: 79628# 405 @  
@ hajo22 [#403]
@ saintex [#404]

Hallo zusammen,

dem Urteil von saintex kann ich mich bezüglich des Briefs nur anschließen. Ein außergewöhnlicher Beleg, der das Herz eines jeden Luftpostliebhabers höher schlagen lässt. Danke für's Zeigen! :-)

Gar nicht anschließen, lieber Wolfgang, kann ich mich aber diesen Worten (ganz im Gegensatz zu deinen sonstigen, sehr geschätzten Kommentaren und interessanten Ausführungen):

"...und endlich mal wieder "richtige Aerophilatelie"..."

Vielleicht waren sie ja auch etwas schnell hingeschrieben? ;-)

Als ich vor über zwei Jahren dieses Thema eröffnete, nannte ich es absichtlich "Air Mail / Luftpost - Aufkleber, Labels, Eindrucke, Vermerke". Also mit der Betonung auf die genannten Vermerke, Aufkleber, Stempel u.ä.

Eben auch, um damit nicht nur, der meiner Meinung nach bis dato etwas zu kurz gekommenen Aerophilatelie ein Sprachrohr zu geben, sondern auch um anhand dieser Vermerke die Vielfalt aufzuzeigen (von den Anfängen bis in die Gegenwart) und auch um es Jedermann (-frau ;-)) zu ermöglichen alle derartigen Stücke dazu, egal welcher "Preisklasse" oder Herkunft, hier auszustellen. Dieses Thema sollte nicht nur dazu dienen in einer Art "elitärem Charakter" nur "Sahnestückchen" vorzustellen. Der Crash-mail Beleg aus Westafrika ist dabei genauso willkommen wie der Luftpostaufkleber aus den USA vom vorigen Jahr. Schön wäre es dabei auch immer eine Beschreibung zu haben, welche die dargestellten Stücke etwas näher bringt (wie gerade du Wolfgang es ja immer hervorragend verstehst).

Was ist denn "richtige Aerophilatelie"? Nur teure Belege aus den 1920er bis 40er Jahren, konstruierte Zeppelinbelege oder vielleicht auch "Plastiktüten" wie in Beitrag [#402]?

Ich meine, alles was wirklich auch als Luftpost lief, egal von wann, wohin, woher und von wem, und das soll ruhig auch hier gezeigt werden, egal ob aus einer Auktion oder einer "Grabbelkiste". Ist meine Meinung dazu und ich diskutiere dazu auch gerne. :-)

So, genug davon, zur Auflockerung hier noch "richtige(?)" Aerophilatelie aus Deutschland: Luftpostbrief von Frankfurt (Main)/Kassel nach Prien am Chiemsee im Mai 1927.

Zuerst die Vorderseite:



Mit gelbem Luftpostaufkleber und rotem Luftpostbestätigungsstempel, hier im Detail:



Zur Entwertung der Marken, hier kein Tagesstempel, sondern der Flugleitungsstempel der Deutschen Lufthansa A.G. am Flugplatz Kassel, wo der Brief abging. Es handelt sich hier um zwei Stempel. Oben der Geschäftsstempel der Lufthansa und zusätzlich darunter ein Datumsstempel:



Wie die Rückseite zeigt ist der Brief auch in Prien angekommen:



Von dort der Ankunftstempel des Postamts in Prien, ein alter Bayerischer Braungardt Tagesstempel:



Beste Grüße,
Peter
 
wajdz Am: 22.02.2015 13:32:35 Gelesen: 79403# 406 @  
Aktuell aus der Wochenendtagespost eine Postkarte aus Thailand, frankiert von einem -Nichtsammler-, der aber weiß, was mich erfreut, mit einem schönen Eckrandstück. Dadurch wird ein interessantes Detail sichtbar, nämlich der Barcode auf dem Markenbogenrand. Die weltweite Ausbreitung der Digitalisierung des täglichen Lebens ist hier sehr schön zu erkennen.

Lt. Stempel mit dem Datum 04.-2. betrug trotz Luftpostlabel die Reisedauer 17 Tage.



MfG Jürgen -wajdz-
 
hajo22 Am: 23.02.2015 19:58:52 Gelesen: 79304# 407 @  
Faltblatt Luftverkehr Stand 1.8.1958 Inland und Ausland (mit Flugpreisen/-dauer) sowie sogenannten Luftpassagen ab Ffm/Hamburg/Düsseldorf/München/Berlin.

Beigefügt auch eine Währungstabelle mit den wichtigsten Umrechnungen.



Herausgeber: Unbekannt, kein Druckvermerk.

VG, hajo22
 
zockerpeppi Am: 25.02.2015 22:47:48 Gelesen: 78997# 408 @  
Guten Abend,

diesmal etwas Älteres, hoffe es passt. Mein Anliegen bleiben nun mal die Banken und deshalb tue ich diesen Bank to Bank Beleg an dieser Stelle "nur zeigen".



Luftpost-Einschreiben VIA AEREA B.S.A.A (British South American Airways) ab Argentinien nach Lüttich in Belgien. Abgestempelt am 9 APR 47 E.R.V.2 Buenos Aires. Frankiert mit 1.5 peso. Kein belgischer Ankunftsstempel auf dem Verso.

http://en.wikipedia.org/wiki/British_South_American_Airways

beste Sammlergrüße
Lulu
 
hajo22 Am: 26.02.2015 10:33:08 Gelesen: 78920# 409 @  
@ zockerpeppi [#408]

Ich darf kurz korrigieren: Es sind 1.65 Peso frankiert.

VG, hajo22
 
zockerpeppi Am: 26.02.2015 11:06:48 Gelesen: 78909# 410 @  
@ hajo22 [#409]

Du hast Recht. Ich hatte mich gestern Abend vertippt und wollte verbessern und dabei ist mir die 6 abhanden gekommen

@+

Lulu
 
filunski Am: 28.02.2015 18:27:22 Gelesen: 78658# 411 @  
Hallo liebe Luftpost-Fans,

heute mal ein ganz anderer Luftpostbeleg:

Luftpostbrief von Neufundland nach Kanada im März 1944



Der Luftpostvermerk fest eingedruckt. Frankiert mit Marken Neufundlands, dies war zu jener Zeit (1944) wieder Britische Kronkolonie und gehörte (noch) nicht zu Kanada.

Interessant aber der Aufgabe-Stempel:



C.A.P.O. / No. 1

Wo ist den nun CAPO?

Es handelt sich um einen Kanadischen Feldpoststempel, CAPO = Canadian Army Post Office, und das CAPO No 1 befand sich in dem Städtchen St. John's.

Nach der Niederlage Frankreichs 1940 übertrug Großbritannien die Verteidigung ihrer Kronkolonie Neufundland und Labrador an Kanada. Daraufhin wurden dort Kanadische Truppen stationiert, die sogenannte "W Force". Deren Hauptquartier befand sich in St. John's, samt Feldpostversorgung und von dort schickte am 13. März 1944 ein Offizier diesen Brief nach Chatham in Ontario. Da Krieg war lief der Brief durch die militärische Zensur, Vermerk in lila links auf dem Brief.

Beste Grüße,
Peter
 
hajo22 Am: 28.02.2015 23:18:58 Gelesen: 78629# 412 @  
Fluglinie L.A.T.I. (= Linee Aeree Transcontinentali Italiane)

Am 11.9.1939 erfolgte die Gründung der "LATI", die dem italienischen Staat gehörte (die deutsche Lufthansa hatte bereits am 26.8.1939 den Überseeverkehr eingestellt). Die Linie führte im Zeitraum 1939-1941 von Rom aus über die spanische Westsahara und die Kapverdischen Inseln nach Brasilien (ab März 1940 auch nach Argentinien) und zurück. Der Erstflug fand am 21.12.1939 von Rom nach Rio de Janeiro statt. Die Fluglinie wurde nach der Kriegserklärung Deutschlands und Italiens an die USA (7.12.1941) geschlossen (letzte Südatlantiküberquerung Europa - Südamerika erfolgte am 19.12.1941, es gab keinen Rückflug).



Luftpostbrief (bis 5 gr.) aus Rio de Janeiro vom 6.9.1940 nach Frankfurt/Main, frankiert mit 5.400 Reis (u.a. mit Wohlfahrtsmarke für die Jugend zu 400+200 Reis) nach Rom und von dort weiter per Flugzeug nach Ffm (keine Ankunftsstempel).

Zensiert von der Zensurstelle "e" = Frankfurt/Main (Ffm)

Leitvermerk durch violetten Handstempel: "Via L.A.T.I."

VG, hajo22
 
hajo22 Am: 01.03.2015 17:07:17 Gelesen: 78524# 413 @  


Luftpostkarte (Ansichtskarte des Stadions) vom 5.9.1940 aus Sao Paulo nach Neu-Ulm (Bayern), frankiert mit 5.400 Reis (dabei 2 Wohlfahrtsmarken zugunsten der Jugend à 200+100 Reis). Gleiches Porto wie bei einem Luftpostbrief bis 5 gr.

Zensiert mit OKW-Stempel ohne Buchstaben (vermutlich in der Zensurstelle München zensiert), Nummernkästchen der Zensoren.

Leitvermerke durch violetten Kastenstempel: Via "Condor" - "LATI" sowie blauem Aufkleber "Möwe/Por via aerea/por avion/Via Condor-L.A.T.I."

VG, hajo22
 
hajo22 Am: 01.03.2015 17:53:25 Gelesen: 78514# 414 @  


Luftpostbrief (bis 5 gr) aus Valparaiso/Chile nach Heppenheim vom 10.12.1940, frankiert mit 12,50 Pesos (portogerecht).

Rückseite OKW-Zensur "e" = Zensurstelle Frankfurt/am Main

Keinerlei Leitvermerke, keine britische Zensur.

Der Luftpostbrief wurde m.E. zunächst nach Buenos Aires/Argentinien befördert und von dort aus via Condor und LATI nach Rom geflogen mit anschließendem Weiterflug nach München oder Frankfurt/a.M.

VG, hajo22
 
Mondorff Am: 01.03.2015 19:32:36 Gelesen: 78494# 415 @  
Aufkleber auf einem Luftpost-Beleg aus Niederländisch-Indien



Schönen Gruß
DiDi

 
hajo22 Am: 02.03.2015 20:15:37 Gelesen: 78379# 416 @  
Firmenluftpostbrief aus Breslau nach Bogota/Kolumbien. Gestempelt Breslau 17 vom 5.6.1939, Brief-Gewicht 20 1/2 gr (handschriftlich oben rechts auf dem Brief), frankiert mit 7x100 Pfg. Luftpostserie sowie 40 und 50 Pfg. Hindenburg.
Gesamtporto 7,90 RM =
Auslandsbrief über 20 gr = 40 Pfg.
Luftpostgebühr 1,50/5 gr. = 750 Pfg. (5x1,50 RM)

Ankunftsstempel Bogota 14.6.1939.

Unten links in der Firmenabsender-Adresse roter Luftpoststempel "Deutsche Luftpost/ Süd-Amerika" (schlecht lesbar).



VG, hajo22
 
zockerpeppi Am: 03.03.2015 21:42:31 Gelesen: 78259# 417 @  
Bank to Bank aus Siam Neuzugang in meiner Sammlung, diesmal für den Airmail Thread:

Luftpostbrief via Air Orient. Hier ein Link http://gap.air.orient.pagesperso-orange.fr/Air%20Orient%20historique.htm

Leider auf französisch, aber weiter unten auf der Seite wird die Flugroute gezeigt : u.a Marseille - Beirut - Damaskus - Bagdad - (Bangkok)- Saigon und ganz zum Schluss auch die Flugzeiten. Auf den ersten Blick konnte ich nicht ausmachen aus welchem Jahr die Timetable stammt

Absender die Banque de l'Indochine Sitz Bangkok nach Paris ans Mutterhaus auf dem Boulevard Haussmann. Abgestempelt am 10.2.1934. Frankiert mit 220 Satang bzw 2.20 Bath. Auf dem Verso ein Stempel von Marseille-Gare-Avion Bches du Rhone vom 19.2.1934 und ein Ankunftsstempel von Paris VIII Distribution vom 20.2.



Hoffe, der Beleg gefällt.

Lulu
 
hajo22 Am: 04.03.2015 11:10:29 Gelesen: 78193# 418 @  
Luftpostbrief aus Nürnberg vom 21.6.1938 nach Colon/Panama. Frankiert mit 1,75 RM (Auslandsbrief bis 20 gr. = 25 Pfg.; Luftpostgebühr 1,50 RM/5 gr.) mit 25,50 und 100 Pfg. aus der Luftpostserie von 1934. Das Couvert zeigt (oben links) handschriftlich die Gewichtsangabe 4 gr. sowie den roten Luftpostleitstempel "Deutsche Luftpost * Europa-Südamerika c".

VG, hajo22


 
hajo22 Am: 04.03.2015 13:01:32 Gelesen: 78175# 419 @  
Bis Dez. 1941 liefen nach Südamerika Luftpostbriefe aus Deutschland über LATI und Condor. Hier nur der lapidare, handschriftliche Hinweis: "Mit Luftpost nach Südamerika". Wenn man ausreichend Material, sprich Luftpostbriefe aus der Zeit zur Verfügung hat, läßt sich eine reizvolle Sammlung auch nach Empfänger-Staaten und nicht nur nach Gebührenstufen/Frankaturen aufbauen.

Luftpostbrief aus Wegeleben/Ostharz vom 5.4.1941 nach Lima/Peru. Frankiert mit Hindenburgmarken zu 15, 60 und 100 Pfg. = 1,75 RM (Auslandsbrief bis 20 gr. = 25 Pfg. + Luftpostgebühr 1,50 RM/5 gr.).

Rückseite: Zensurstempel und Verschlußstreifen Zensurstelle "d" = München. Der Münchner Zensurstempel ist auch ein Indiz dafür, daß der Brief nach Rom abgeleitet wurde, der Ausgangsbasis von LATI.

Ferner Ankunftsstempel Lima vom 30.4.1941 mit 2-sprachigem Werbeeinsatz (übersetzt: "Besucht Peru, das Land der Inkas").





VG, hajo22
 
hajo22 Am: 26.03.2015 18:25:24 Gelesen: 76079# 420 @  
Nach 3 Wochen absoluter Funkstille von den SammlerInnen der Aerophilatelie, erlaube ich mir neuerlich eine Luftpostsendung einzustellen.

Flugpostbrief aus Berlin-Britz vom 1.2.1935 nach Rio de Janeiro, Ankunft 7./8.2.35.

Frankiert mit 2x50 Pfg. Hindenburg (Nr. 420) der Ausgabe von 1928 und 2x25 Pfg. Trauermarke Hindenburg (Nr.553) Ausgabe von 1934.

Mit 1,50 RM portorichtig frankiert: 25 Pfg. Auslandsbrief bis 20 gr. und 1,25 RM/5 gr. nach Brasilien Luftpostgebühr.

Handschriftlich sind 5 g auf dem Brief vermerkt.

Die Post kam von Herrn Schönling, da wird sich das Fräulein Lucie sehr gefreut haben.

Roter Werbestempel: "1 Jahr/Deutscher Postflug/Europa-Südamerika"





Es kann nicht sein, daß die lieben SammlerkollegInnen kein Material mehr vorzeigen können. Ich glaub' das nicht.

VG, hajo22
 
filunski Am: 27.03.2015 10:35:52 Gelesen: 76012# 421 @  
@ hajo22 [#420]

"Es kann nicht sein, daß die lieben SammlerkollegInnen kein Material mehr vorzeigen können. Ich glaub' das nicht."

Hallo Hajo,

ich glaub's auch nicht, vielleicht sind sie ja alle ausgeflogen! ;-)

Also dann von mir mal wieder ein Beleg. Erster Postflug von Wien nach Venedig am 19.8.1926:



Aufgabestempel WIEN / FLUGPOST in roter Farbe:



Rückseitig Ankunftstempel VENEZIA / POSTA AEREA



Beste Grüße,
Peter
 
hajo22 Am: 27.03.2015 15:04:44 Gelesen: 75993# 422 @  
Illustrierter Luftpostumschlag frankiert mit 1,75 RM (25 Pfg. Auslandsporto; 1,50 RM/5 gr Luftpostgebühr Uruguay) aus Nürnberg vom 6.4.1936 nach Montevideo.

Roter Luftpost-Bestätigungsstempel "Deutsche Luftpost Europa-Südamerika * e".

Absender (Rückseite) "Lyra Bleistift-Fabrik Nürnberg". Kein Ankunftsstempel.



VG, hajo22
 
wajdz Am: 27.03.2015 20:50:25 Gelesen: 75964# 423 @  
Bei diesem Brief aus den Niederlanden hat der Luftpostaufkleber den Stempel abbekommen. Die bunte Markenmischung blieb unbehelligt.

MfG Jürgen -wajdz-


 
filunski Am: 28.03.2015 13:30:53 Gelesen: 75913# 424 @  
@ wajdz [#423]

Hallo Jürgen,

nettes Beispiel!

Bei den heutigen Großsortieranlagen weiß man oft nicht mehr auf welche Signale die Stempelvorrichtungen reagieren. Vielleicht war die Maschine hier von soviel Fluoreszenz der fünf Marken so geblendet, dass sie den sicher nicht fluoreszierenden Luftpostaufkleber stempelte! ;-)

Von mir ein Luftpostbrief als noch weniger Postautomation im Spiel war mit interessantem Absender.



Zuerst nicht unbedingt besonders aufregend, Luftpostbrief von Paris nach Ottawa aus dem Jahre 1978, bei genauer Betrachtung findet aber man doch ein paar interessante Details.

Aufgegeben wurde der Brief von einem Mitarbeiter/Teilnehmer der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) oder auf Französisch OCDE (Organisation de coopération et de développement économiques), zu Deutsch "Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung", die auch heute noch ihren Sitz in Paris, in ihrem Konferenzcenter rue André Pascal, hat. 1978 gab es dort auch noch eine, nicht öffentlich zugängliche Poststelle der Französischen Post, wo auch abgehende Post aufgegeben werden konnte. Dieser Brief lief dort zuerst durch die bei vielen französischen Postämtern mit hohem Postaufkommen übliche SECAP Stempelmaschine:



Und bekam dann noch zusätzlich einen Aufgabestempel von Hand:



Beste Grüße,
Peter
 
hajo22 Am: 30.03.2015 16:38:57 Gelesen: 75801# 425 @  
Ganzsache Deutsches Reich P 258 (Olympische Winterspiele Feb. 1936) mit 15 Pfg. Nothilfe 1935 als Zusatzfrankatur vom 10.12.35 für Luftpost ab New York nach Kanada. Schiffsbeförderung bis NY. Anschließend mit Luftpost nach Kanada. Handschriftlicher Vermerk: "Ab New York nach Kanada" oberhalb Luftpostzettel.



VG, hajo22
 
filunski Am: 01.04.2015 10:56:06 Gelesen: 75659# 426 @  
Liebe Luftpostfreunde,

damit das Thema auch nicht zu kurz kommt hier ein Luftpostbrief bei dem mir persönlich das schöne Design des speziellen Luftpostumschlags besonders gut gefällt.

Hier erst mal der Brief:

Luftpostbrief von Brasilien (Rio de Janeiro) nach Deutschland (Oldenburg) zu Sylvester 1937.



Sehr schön die auf dem Umschlag abgebildeten verschiedenen Flugzeugtypen jener Zeit. Aufgegeben in Rio, genauer dem Stadtteil Engenho de dentro am 31.12.1937, hier der Tagesstempel des Postamts:



Luftpostaufkleber gab es dort an diesem Tag wohl nicht, dafür hatte man einen Gummistempel "VIA AEREA / PAR AVION":



Frankiert mit insgesamt 4.200 Reis, ob portorichtig kann ich nicht sagen.

Die Rückseite leider ohne Ankunfts- oder Transitstempel, dafür aber mit weiteren schönen Flugzeugabbildungen:



Schöne Grüße,
Peter
 
Mondorff Am: 01.04.2015 13:46:09 Gelesen: 75613# 427 @  
@ saintex [#298]
@ filunski [#297]

Von einem Sammlerkollegen aus Frankreich erhielt ich nun die Rückseite der Karte [#296], diesmal ohne Marken auf dem für den portogerechten Versand wichtigen Text oben rechts.



Die Karte durfte in der Zeit vom 1. Dezember bis zum 15. Januar zum ermäßigtem Tarif verschickt werden, wenn bestimmte Bedingung eingehalten wurden. Der rote Ovalstempel stammt vom Vaguemestre, dem Postunteroffizier der französischen Truppen in Hanoi.

Schönen Gruß
DiDi
 
filunski Am: 04.04.2015 11:05:25 Gelesen: 75381# 428 @  
@ Mondorff [#427]

Salü Didi,

danke für den Nachtrag und die Zusatzinformationen! ;-)

Dann von mir eine etwas neuere Postkarte, per Luftpost verschickt aus Panama nach Weston/Ontario in Kanada im Juni 1964.



Hier kein Luftpostaufkleber, aber ein recht hübscher Luftpoststempel "CORREO AEREO":



Etwas interessanter aber der Aufgabe-/Tagesstempel:



Die Karte wurde in Panama City im Hotel Continental aufgegeben. Dieses Hotel hatte anscheinend zu jener Zeit einen eigenen Postschalter/-stelle. Die Stempelinschrift lautet:

ESTAFETA HOTEL CONTINENTAL / PANAMA, Estafeta bedeutet Post.

Beste Grüße,
Peter
 
filunski Am: 04.04.2015 16:38:06 Gelesen: 75347# 429 @  
@ filunski [#428]

"Estafeta bedeutet Post"

Wie ich eben erfahren habe heißt es genau "Nebenpostamt" und solche waren auch nur zeitweise besetzt (danke an Didi für seinen Hinweis! ;-)

Beste Grüße,
Peter
 

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