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Thema: Privatpost in Deutschland
Das Thema hat 1078 Beiträge:
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DL8AAM Am: 10.08.2011 16:21:29 Gelesen: 766346# 304 @  
@ Pete [#303]

> Seither handelt es sich bei der LVZ um den regionalen Briefzustellpartner im Postleitbereich 04 für P2 - die zweite Post (und auch Mail Alliance?).

Wenn ich auf http://www.mailalliance.net/gebiet/index.html unter der PLZ 04109 (Straßenadresse der Stadtverwaltung Leipzig) nachschaue gibt mailalliance die "LVZ Logistik GmbH" auch als Zustellpartner an, sollte also passen ;-)

Gruß
Thomas

PS: Eine PP-Neuerung aus Göttingen: Die örtliche CITIPOST (bisher nur eine Niederlassung der CITIPOST Hannover) ist seit dem 1.8.2011 ein eigenständiges Unternehmen, eine GmbH die zum Göttinger Tageblatt - der örtlichen Tageszeitung (zugehörig zur Madsack Verlagsgruppe) - gehört und gibt nun auch eigene Briefmarken mit Motiven aus Göttingen heraus. Bis dahin gab es nur die Marken der Mutter aus Hannover:


 
Pommes Am: 10.08.2011 22:38:09 Gelesen: 766288# 305 @  
@ Pete [#303]

Hallo Pete,

Der schwarze kreisrunde Stempel von der City Post wurde in einem separaten Arbeitsgang aufgebracht.

Wenn ich Dich richtig verstehe gehst Du davon aus, dass wegen der Umstrukturierung der City-Post-Stempel auch noch in Leipzig angebracht wurde? Ich ging davon aus, dass das ein Stempel des ausliefernden Unternehmens ist. Man sieht ja häufiger Belege mit zwei Stempeln der Privaten und bisher ging ich davon aus, dass bei dem einen eingeliefert und bei dem anderen ausgeliefert wurde. Manchmal trifft man auch auf drei, vier ... Stempel verschiedener Dienstleister, wobei ab dem Dritten diese Firmen "zwischengeschaltet" waren.

Von City-Post kenne ich die aktuellen Kreistempel in schwarz oder rot (Infopost) mit der Unterscheidungsziffer



und die vorher verwendeten Zweikreisstegstempel mit der selben Ziffer.



Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
T-M 123 Am: 10.08.2011 23:03:46 Gelesen: 766284# 306 @  
@ Pommes [#305]

Stempelnummer 300 steht meinen Informationen zufolge tatsächlich für Leipzig.

Eigentlich wollte ich ja noch etwas sortieren, bevor ich selbst etwas zeige, aber da hier die Übernahme einiger City-Post-Gesellschaften durch LVZ angesprochen wurde: In den ehemaligen City-Post-Standorten werden oder wurden weiterhin Handstempel verwendet, die an die der City-Post erinnern und bei der LVZ wohl ansonsten nicht üblich sind. Abweichend zu denen der City-Post kommen sie aber auch in blau vor. Ob für Infopost weiterhin rot verwendet wird, kann ich nicht sagen.

Hier zwei Abschläge eines solchen Stempels:



Der Stempel vom Oktober 2010 in blauschwarzer Farbe scheint wohl aus der Umstellung von blauer zu schwarzer Stempelfarbe zu stammen, mit späterem Datum habe ich ihn in schwarz (wie hier aus dem November 2010), mit früherem Datum hingegen in blau vorliegen (davon habe ich noch keine Scans)

Auffällig ist die Nummer 330. Dies stand für die (nun wohl ehemalige) City-Post für Delitzsch und Eilenburg GmbH & Co. KG, die soweit ich weiß eine der von LVZ übernommenen Gesellschaften ist. Daher gehe ich davon aus, dass dieser Stempel von diesem nun zur LVZ gehörenden Standort stammt.

Statt der P2-Nummer der City-Post (P2-008) findet sich in diesem Stempel logischerweise der der LVZ (P2-033), die auch in dem von Pommes in Beitrag [#300] gezeigten Brief angegeben ist: "P2-033 nach P2-009" P2-009 steht wiederum für die Märkische Post, an die der Brief ging, wie man aus deren Stempel erkennen kann. (Eine Übersicht über die P2-Nummern habe ich allerdings leider ebensowenig wie über die ma-Nummern der Mail Aliance.)

Gruß
Tim
 
Pete Am: 11.08.2011 20:00:12 Gelesen: 766065# 307 @  
@ Pommes [#305]

Wenn ich Dich richtig verstehe gehst Du davon aus, dass wegen der Umstrukturierung der City-Post-Stempel auch noch in Leipzig angebracht wurde? Ich ging davon aus, dass das ein Stempel des ausliefernden Unternehmens ist. Man sieht ja häufiger Belege mit zwei Stempeln der Privaten und bisher ging ich davon aus, dass bei dem einen eingeliefert und bei dem anderen ausgeliefert wurde. Manchmal trifft man auch auf drei, vier ... Stempel verschiedener Dienstleister, wobei ab dem Dritten diese Firmen "zwischengeschaltet" waren.

Im Normalfall stammen verschiedene Stempel auf einer Sendung von verschiedenen Briefdiensten, da gebe ich dir Recht. In deinem konkreten Fall gehören beide Stempel zum (mittlerweile) gleichen Unternehmen. Man muss bedenken, dass bis Mitte 2010 die City-Post und die LVZ im Großraum Leipzig Mitbewerber waren. Die City-Post war bzw. ist Teil von P2 - die zweite Post, die LVZ war Zustellpartner im Netzwerk Xanto Logistics, Nachfolger der PIN Logistics (der Tochter der PIN Group, zuständig für die logistische Vernetzung der einzelnen PIN-Niederlassungen + Partner). Im Juli 2010 ging Xanto Logstics in Konkurs (zusammen mit Xanto Mail aus Düsseldorf) aufgrund eines verlorenen Großkunden (Vodafone) und da bis zu dem Zeitpunkt bereits mehrere Zustellpartner von Xanto Logistics auch Partner (und Gesellschafter) von P2 waren, stieg auch die LVZ Mitte 2010 bei P2 ein. Anfangs erfolgte die Einspeisung überregionaler Sendungen bei der City Post aus Chemnitz, mit der man parallel bzw. kurze Zeit zuvor die Übernahme der City-Post-Niederlassungen im Postleitbereich 04 ausgehandelt hatte. Im August (oder etwas später?) erhielt die LVZ die P2-Kennung P2-033.
Am Rande bemerkt existierte die City-Post-Niederlassung in Leipzig (Stempelnr. 300) seit 2006, zuvor hieß dieses Unternehmen auch City-Post, war allerdings selbständig tätig (und wiederrum ein Konkurrent der LVZ und PIN in Leipzig).

Der von @ Pommes [#300] gezeigte City-Post/LVZ-Beleg weist mindestens zwei Durchläufe auf: ein Durchlauf durch ein Frankiergerät (City-Post-Stempel) und ein weiterer Durchlauf durch die (bzw. eine der beiden) C6-Briefsortiermaschinen der LVZ, welche in einem Durchlauf frankieren und sortieren können. Die Anschaffung der beiden C6-Briefsortiermaschinenmodelle Criterion und der Großbriefsortiermaschinenmodell Intellistar (jeweils von Böwe, Bell & Howell) Mitte 2007 soll Gerüchten nach schlussendlich einer der Hauptgründe gewesen sein, weshalb PIN Leipzig Ende Februar 2008 in die Insolvenz rutschte und Anfang Mai 2010 über einen Zwischenmann in das Eigentum der Leipziger Volkszeitung gelangte.


@ T-M 123:
Die Auflistung der P2-Partner bzw. Kennungen der Mail Alliance wäre eine gute Idee. Anhand vorliegender Belege müsste sich die Mehrheit der Partnernummern anhand von Belegen feststellen lassen. Bei P2 ist von ca. 40 Partnern auszugehen, bei der Mail Alliance dürfte die Anzahl (gefühlt) bei ca. 150 - 200 Partnern liegen. Bei P2 existieren aktuell nachweislich nicht mehr alle Kennungen, da aus unterschiedlichen Gründen im Laufe der Zeit wieder abgeschaltet.

Gruß
Pete
 
T-M 123 Am: 11.08.2011 22:49:34 Gelesen: 766039# 308 @  
@ Pete [#307]

Falls solche Auflistungen noch nicht existieren und Interesse bestünde, wäre ich gerne bereit, meine Belege danach durchzugehen. Ein paar Nummern könnte ich sicherlich beitragen. Allzu viele habe ich allerdings noch nicht.

Gruß
Tim
 
westfale1953 Am: 12.08.2011 10:00:47 Gelesen: 765980# 309 @  
Guten Morgen!

Habe beim Durchsehen von Kiloware einige Privatpost-Marken gefunden. Wahrscheinlich aber bereits bekannt...







Schönen Tag noch

Bernhard
 
Pommes Am: 15.08.2011 21:11:45 Gelesen: 765169# 310 @  
Hallo an die Privatpostsammler,

bei Eurem Versuch die Nummern der P2 und MA zusammenzutragen, werde ich gern helfen, soweit ich kann. Vielleicht kann ich nach unserem nächsten Tauschtag in Wriezen schon etwas "liefern".

Einstweilen erneut einige Belege, die mir als nicht "alltäglich" aufgefallen sind. Ich muss nochmals betonen, dass ich Privatpost nicht sammle, soweit sie nicht aus Schmölln kommt ;-). Aber ich gebe viele Belege an Privatpostsammler weiter und beim Aussortieren der "Masse" bekommt man über Kurz oder Lang auch ein Auge für die Materie.

Zunächst ein Brief aus Wolfen nach Fürstenwalde, der unsere zugegeben meist etwas älteren Vereinsmitglieder immer wieder zur Weißglut treibt und sie sich die mehr oder weniger noch vorhandenen grauen/weißen Haare ausreißen läßt. O-Ton: "Wie kann man denn diese blöden Aufkleber immer wieder über die Marke kleben!"

Schön? Bestimmt nicht, aber eben Alltag ... und sogar poetisch "Wir eilen für Ihre Zeilen". MZZ ist wieder so ein Anhängsel eines Medienunternehmens; eine Tochterfirma der Mitteldeutschen Zeitung (der Meiniungsbildner diesmal: Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg), wohl Anfang 2000 gegründet. Rückseitig die Bearbeitung durch die Märkische Post.



Dann habe ich da noch drei Eischreiben EE (wohl: Einwurfeinschreiben), üE (wohl: Übergabeeinschreiben) und dann das Beweislast sicherste üE mit RS (wohl: Übergabeeinschreiben mit Rückschein) dargestellt durch Aufkleber der Pin Mail aus Fürstenwalde, Frankfurt (Oder) und Woltersdorf. Warum das üE der Sparkasse Oder-Spree in Frankfurt mit Frankfurt (Oder) und das üE mit RS der selben Spaßkasse vom selben Tag mit Woltersdorf entwertet wurde, kann ich mir allerdings nicht erklären.






Für alle, die es interessiert auch noch die Rückseite mit dem Durchschlag des Rückscheins. Ich habe nur über der ID-Nr. einen handschschriftlichen Vermerk entfernt, weil ich mir nicht sicher bin, ob der nicht auf den Absender hinweist. Unsere Angelika vom Empfang wird es mir sicher verzeien, dass ich ihren Namen unter "übergeben an:" zeige. Ich werde sie am Mittwoch fragen, wenn ich in Frankfurt bin. Einstweilen bitte ich von Heiratsgesuchen abzusehen ;-).

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
Pete Am: 15.08.2011 22:54:04 Gelesen: 765158# 311 @  
@ Pommes [#310]

Für alle, die es interessiert auch noch die Rückseite mit dem Durchschlag des Rückscheins. Ich habe nur über der ID-Nr. einen handschschriftlichen Vermerk entfernt, weil ich mir nicht sicher bin, ob der nicht auf den Absender hinweist.

Der Durchschlag des Rückscheins stellt genau genommen einen von drei Durchschlägen dar; der Einlieferungsbeleg selbst besteht aus vier Teilen ;-)

1. Blatt: Einlieferungsnachweis für den Absender:
Hier wird neben Absender- und Empfängerangaben auch die Art der Leistung angekreuzt (Einwurfeinschreiben, Übergabeeinschreiben, dito mit Rückschein bzw. Eigenhändig). Die einzutragenden Angaben schlagen sich auf die drei folgenden Blätter durch.

2. Blatt: Rückschein für den Absender als Zustellnachweis (sofern vorab als Vorgabe durch den Absender angegeben)
3. Blatt: Zustellnachweis für den Briefdienstleister,wo die Sendung eingeliefert wurde
4. Blatt: Zustellnachweis für den Empfänger

Die Rückseite des vierten Blattes ist selbstklebend und wird i.d.R. rückseitig auf dem Briefumschlag aufgebracht. Manche Absender nutzen diesen Einlieferungsbeleg auch als Absender- und Empfängeranschrift. Derartige Einlieferungsbelege sollten in Annahmestellen von PIN Woltersdorf/ Frankfurt (Oder) etc. wahrscheinlich umsonst erhältlich sein.

Einlieferungsbelege in dieser gezeigten Form und Aufmachung sind mir bisher sonst lediglich von PIN Mail Erfurt und PIN Mail Essen (in leicht abgewandelter Form auch der Nachfolger WAZ Post Service) bekannt, beides Tochterunternehmen der WAZ Mediengruppe. Für PIN Essen wurden derartige Einlieferungsbelege von 2007 - 2008 kostenlos an Geschäfts- und Privatkunden (auch Briefmarkenkunden), dabei sind mittlerweile verschiedene Varianten bekannt, die sich insbesondere durch die Gestaltungsart der fortlaufenden Nummer unterscheiden (bedingt durch Nachauflagen). Der Nachfolger WAZ Post Service hat netterweise zusätzlich noch verschiedene Druckvermerke (Monats- und Jahresangabe) links unten eingedruckt, weshalb Nachauflagen deutlich erkennbar sind.


Warum das üE der Sparkasse Oder-Spree in Frankfurt mit Frankfurt (Oder) und das üE mit RS der selben Spaßkasse vom selben Tag mit Woltersdorf entwertet wurde, kann ich mir allerdings nicht erklären.

Eine mögliche Erklärung wäre, dass die Sparkassenfilialen in Frankfurt/ Oder und Woltersdorf beide zur Sparkasse Oder-Spree gehören und die Sparkasse Oder-Spree als ein Unternehmen die Tagespost an PIN übergibt. Die zur jeweiligen Sparkasse nächstgelegene Niederlassung von PIN ist für die Frankierung/Sortierung + Zustellung zuständig.

Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 16.08.2011 14:08:35 Gelesen: 765084# 312 @  
@ DL8AAM [#304]

Seit dem 1. August 2011 ... neue CITIPOST Göttingen GmbH ... und gibt nun auch eigene Briefmarken mit Motiven aus Göttingen heraus.

Hier die passende Anzeige der neuen CITIPOST Göttingen (bis 31.07.2011 ehemals Niederlassung der CITIPOST Hannover) im Göttinger Tageblatt vom 06.08.2011 mit den Abbildungen ihrer ersten eigenen Ausgabe.


Die Briefmarken mit Göttinger Motiven zeigen von links oben nach rechts unten das Altes Rathaus [44c], das Gänseliesel [51c], die Aula der Universität [89c], das Deutsches Theater [1.34€] und das Gauß-Weber-Denkmal [2,14€].

Gruß
Thomas
 
filunski Am: 18.08.2011 12:15:38 Gelesen: 764857# 313 @  
Heute erhielt ich einen Brief dessen Postweg sich mir nicht ganz erschliesst.
Zugestellt wurde er von der DPAG.



Vielleicht kann hier Einer der Privatpostspezialisten mehr dazu sagen.
Der abgebildete Brief (Fensterkuvert mit meiner korrekten Anschrift versehen) wurde vor 9 (!) Tagen, am 9.8., in Augsburg bei der LMF, korrekt mit Marke der LMF versehen an deren Schalter aufgegeben. Heute am 18.8. erhielt ich ihn so wie abgebildet. Die von der LMF mit ihrem Strichcode entwertete Marke (ist im Original zu sehen) wurde mit einem FRANKIT Label vom 17.8. überklebt. Links neben der LMF Marke befindet sich ein Strichcodeaufkleber der Regensburger City mail welche für meinen Bereich hier Privatpostsendungen zustellt. Auch dieser wurde mit einem weissen Blankoaufkleber überklebt. Rückseitig befindet sich nochmals ein Label der City mail vom 16.8.




Mir bleibt dazu nur ein großes Fragezeichen?

Bin für jede Erklärung dankbar.
Mit philatelistischen Grüßen,
Peter
 
Pete Am: 18.08.2011 19:48:07 Gelesen: 764828# 314 @  
@ filunski [#313]

Der abgebildete Brief (Fensterkuvert mit meiner korrekten Anschrift versehen) wurde vor 9 (!) Tagen, am 9.8., in Augsburg bei der LMF, korrekt mit Marke der LMF versehen an deren Schalter aufgegeben. Heute am 18.8. erhielt ich ihn so wie abgebildet. Die von der LMF mit ihrem Strichcode entwertete Marke (ist im Original zu sehen) wurde mit einem FRANKIT Label vom 17.8. überklebt. Links neben der LMF Marke befindet sich ein Strichcodeaufkleber der Regensburger City mail welche für meinen Bereich hier Privatpostsendungen zustellt. Auch dieser wurde mit einem weissen Blankoaufkleber überklebt. Rückseitig befindet sich nochmals ein Label der City mail vom 16.8.

Anhand der bisher vorliegenden Angaben ist das Laufzeitproblem m.E. nicht nachzuvollziehen. Normalerweise hätte die Sendung je nach geplanter Dauer (E+1 bei regionalen Sendungen bzw. E+2 bei überregionalen Sendungen) beim Empfänger sein müssen; bei schwer zugänglichem Innenbriefkasten des Empfängers auch zusätzlich einen Tag mehr Laufzeit (bei erfolgreicher Zustellung im zweiten Anlauf des Zustellers). Die Anzahl E+1 bzw. E+2 bezieht sich auf die Anzahl der von Briefdienst zu Briefdienst differierenden Zustelltage (Mo.-Fr. oder Di.-Sa. oder Mo.-Sa.).

Nachfolgend erst einmal die bisher bekannten Daten:
- Dienstag, 09.08.2011 Aufgabe der mittels Briefmarke frankierten Sendung bei der Logistic Mail Factory mit Briefzentrum in 86187 Augsburg (http://www.logistic-mail-factory.de/ )
- Dienstag, 16.08.2011 Frankierung der Sendung mittels Aufkleber durch die City Mail Regensburg in 93059 Regensburg (http://www.city-mail.de/ )
- Mittwoch, 17.08.2011 DPAG-Frankierung mittels Frankit
- Donnerstag, 18.08.2011 DPAG-Zustellung beim Empfänger im Zustellgebiet der City Mail Regensburg

Die Entfernung einer Direktverbindung von Augsburg nach Regensburg beträgt ca. 145 km. Es ist durchaus möglich, dass die überklebte LMF-Codierung anhand vorhandener Zielvermerke mehr über den Laufweg verraten würde. Befinden sich sonstige Vermerke (z.B. ausradierte Bleistiftstriche) auf der Sendung (Vorder-, Rückseite)?

Sollten sich in der Sendung wichtige Unterlagen befunden haben, dessen verspätete Zustellung Unannehmlichkeiten verursachte, kann man sicherlich sowohl als Absender als auch als Empfänger bei der City Mail Regensburg bzw. alternativ LMF Augsburg reklamieren. In beiden Fällen wäre der UPOC der City Mail (beginnend mit 0100091... ) und, sofern unter dem Aufkleber lesbar, der UPOC von LMF hilfreich. Der UPOC verweist in der Sendungserfassung von LMF auf den systemseitig eingetragenen Empfängerort bzw. im Fall der City Mail Regensburg u.a. auch auf den einliefernden Briefdienst. Diese Informationen wären im Fall eines Irrläufers relevant.

Gruß
Pete
 
filunski Am: 18.08.2011 23:05:07 Gelesen: 764800# 315 @  
@ Pete [#314]

Danke für die Angaben! Zum Glück war nichts Wichtiges in dem Brief. Zusätzlich zu dem rückseitigen City mail Label befindet sich auch noch ein zweites, überklebtes auf der Vorderseite. Beim vorsichtigen Versuch, den darüber geklebten Blankoaufkleber abzuziehen, konnte ich darunter noch das Datum 10.08.2011 erkennen. Auch der noch erkennbare Strichcode der LMF sieht einwandfrei aus (nichts durchgestrichen etc.). Somit hat also der Brief erst mal korrekt den Weg von der LMF zur City mail Regensburg, einen Tag nach Aufgabe, genommen.

Was dann jedoch schief gegangen ist und warum der Brief schliesslich per DPAG zugestellt wurde, bleibt zumindest mir immer noch ein Rätsel. Mein Briefkasten ist ganz normal von außen (EFH) zugänglich und wird normalerweise von dem seit langer Zeit immer gleichen City mail Zusteller für unser Wohngebiet auch richtig genutzt.

Gruß,
Peter
 
Pommes Am: 19.08.2011 18:23:55 Gelesen: 764740# 316 @  
Tach an die Privatpostsammler,

wieder mal ein Brief, der nicht alltäglich nach Brandenburg findet. Ein Brief der Bundesagentur für Arbeit vermutlich aus Kulmbach über den Kulmbacher-Brief-Service, Konsolidierer: FREESORT (K2055 - 81 - vermutlich Standort Leipzig?) und dann mit der DP AG nach Frankfurt (Oder).




Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
Pommes Am: 23.08.2011 19:31:42 Gelesen: 763846# 317 @  
Für die Interessierten:

Ein meines Erachtens in einem Arbeitsgang aufgebrachter Aufdruck in beachtlicher Größe. Er erfasst fast die gesamte Breite eines C5-Umschlages und ist 36 mm hoch. Oder sollten es doch mehrere Aufdrucke sein?

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas


 
Pete Am: 24.08.2011 22:20:28 Gelesen: 763697# 318 @  
@ Pommes [#317]

Ein meines Erachtens in einem Arbeitsgang aufgebrachter Aufdruck in beachtlicher Größe. Er erfasst fast die gesamte Breite eines C5-Umschlages und ist 36 mm hoch. Oder sollten es doch mehrere Aufdrucke sein?

Kurze Antwort auf deine Frage: Ja und nein bzw. individuell je nach Beleg.

Lange Antwort auf deine Frage: Iich kann leider nicht den Briefsortiermaschinentyp von TNT Post (Niederlassung Frankfurt/ Main) identifizieren sondern nur aufgrund eines vergleichbaren Modells die Antwort herleiten. Bei der zur Frankierung von C6-Briefen geeigneten Criterion des Herstellers Böwe, Bell & Howell (Bsp. [#141] und [#192]) besteht die Möglichkeit, die einzelnen Bestandteile einer Frankierung unterschiedlichen Arbeitsgängen zuzuordnen. Im Normalfall sollen und werden alle Frankierbestandteile (Strichcode, UPOC, Datum, Werbeeinsatz des Absenders, Briefsortierzielinformation) in einem Arbeitsgang auf der Sendung aufgebracht. Ein großes "Ärgernis" besteht, wenn Empfängeranschriften von Sendungen nicht im ersten Briefsortierdurchlauf maschinell lesbar sind und dadurch zeitverzögert ein zweites Mal durch die Briefsortiermaschine laufen müssen. Bei den beiden größten Mitbewerbern der DPAG im Ruhrgebiet, dem WAZ Post Service aus Essen und TNT Post (Niederlassung Essen) waren bis Ende 2010 die Unterschiede bei nicht auf Anhieb maschinell lesbaren Sendungen besonders auffällig: Derartige Sendungen des WAZ Post Service erhielten im ersten Durchlauf lediglich den Strichcode und UPOC auf der Briefvorderseite während TNT Post Essen bei Nutzung gleicher Sortiertechnik zusätzlich den Werbeeinsatz des Absenders (sofern vorhanden) aufbrachte. Sendungen des WAZ Post Service, die nur einen Strichcode + UPOC enthalten, sind, bis auf bestimmte Ausnahmen (Absender) sehr selten zu finden (was in meinen Augen für eine qualitativ bessere Arbeit bei der Sortierung und auch für nachgelagerte Arbeitsprozesse spricht), während derartige Sendungen von TNT Post Essen (seit Mai 2011 mit Sitz in Bochum) vergleichsweise häufig auftreten (und meinem Eindruck nach vor allem auf eindeutige Arbeitsanweisungen bzw. Zeitmangel und/oder Personalengpässe bei der nachfolgenden Bearbeitung hinweist) und zusätzlich einen Handstempel von TNT Post + fortlaufende Paginiernummer (zur mengenmäßigen Erfassung derartiger Sendungen) aufweisen.

Vergleichbare "Spuren" in der Frankierung lassen sich auf Belegen vom WAZ Post Service bzw. TNT Post (Niederlassung Essen) sehen, die vom großen Bruder der Criterion, der Intellistar (Bsp. [#265]), maschinell bearbeitet wurden. Ineinander verschobene Frankierbestandteile, aufgebracht durch eine Criterion, verweisen i.d.R. auf einen zweimaligen Durchlauf einer Sendung hin, um eine vollständige Sendungserfassung zu gewährleisten.

Die von dir gezeigte Frankierung existiert auch mit Werbeeinsätzen von anderen Absendern. ;-)


@ filunski [#313]

Ein Außenbriefkasten ist für einen Zusteller normalerweise immer eine feine Sache, vorausgesetzt, dieser ist auch beschriftet. Gerade bei Einfamilienhäusern (EFH) ist dies nicht immer so. Wenn du dann noch einen Zusteller vor dir hast, der aushilfsweise (Urlaubs- bzw. Krankenvertretung) in dem Bezirk tätig ist und sich "stur" an die Vorgaben des Arbeitgeber hält und nicht in unbeschriftete Briefkasten zustellt und vor Ort niemanden durch Klingeln erreicht, lässt dieser zuzustellende Post mit entsprechendem Vermerk an das Briefzentrum zurückgehen. Dort könnte aufgrund von Adressrecherchen der "Irrtum" auffallen, weshalb dann auch durchaus die Sendung via DPAG erneut in die Zustellung geht, um eine weitere Laufzeitverzögerung zu vermeiden.

Die Existenz einer Codierung von LMF verweist nicht zwingend darauf, dass der Brief maschinell korrekt gelesen wurde. Die Sendung hätte durch falsche Eingaben bei einem anderen Zustellpartner bzw. falschen Bezirk landen können. Manchmal können derartige Belege eine lange Geschichte erzählen. Derartige Irrtümer bringen allerdings nicht nur die Postmitbewerber sondern auch die nationalen Postverwaltungen selbst im Einzelfall zustande. :-)

Gruß
Pete
 
Heinrich3 Am: 25.08.2011 10:14:07 Gelesen: 763627# 319 @  
Hallo,

da die Suche nach "Munich" nichts ergeben hat, zeige ich einen Brief, der dieser Tage bei mir einging. Der Absender ist in Düsseldorf zu Hause, ich wohne in München. Mehr kann ich mangels Wissen nicht beitragen.


 
Concordia CA Am: 25.08.2011 10:31:04 Gelesen: 763622# 320 @  
@ am1937a [#319]

Das habe ich gefunden:

http://munich-mail.com/Munich_Mail.html

Die Firma scheint, zumindest unter diesem Namen, noch recht neu am Markt zu sein.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Pommes Am: 25.08.2011 19:59:18 Gelesen: 763543# 321 @  
Endlich mal wieder ein Brief für die eigene Sammlung. Den muss ich natürlich hier zeigen. Ein Brief von vorgestern aus Schmölln mit Citykurier über City-Post (wo? 490) nach Fürstenwalde (Märkische Post Frankfurt (Oder)).



Und für alle, die Schmölln nicht genau so toll finden wie ich, noch zwei andere Stempel vom Citykurier aus Gera und Altenburg. Naja, ob das ein Trost ist ? ;-)



Leider nur auf Briefausschnitten, jedenfalls aber alles ganz nette regionale Motive auf den Marken mit dem Jenaer Glas, Kahlaer Porzellan und dem Altenburger Prinzenraub.

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
Concordia CA Am: 28.08.2011 18:09:31 Gelesen: 763141# 322 @  
Brief und mehr aus Münster bietet bundesweiten Versand für jedermann an. Man kann mit Marken frankieren und die Briefe an einem SevicePoint, wie die Firma ihre Annahmestellen nennt, abgeben.

Von unserem in der Westfalenmetropole Münster ansässigen Mitglied Stephan Jürgens erhielt ich in der letzten Woche einen Brief, der zeigt, dass Brief und mehr mit TNT Post kooperiert. Ausgeliefert wurde über Boten der Niederlassung Bochum.

Interessant war auch der Briefinhalt, dem zu entnehmen ist, welche Preise für die einzelnen Sendungsformen verlangt werden. Die Marke soll, im Gegensatz zu den Gepflogenheiten bei der Deutschen Post AG, links oben platziert werden.

Fraglich ist für mich, ob es sich bei der Entwertung der Marke um einen Strichcode handelt, oder es lediglich ein Entwertungsstrichmuster ist. Der Unterschied zum TNT-Code ist augenscheinlich.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen



 
stephan.juergens Am: 28.08.2011 20:21:29 Gelesen: 763115# 323 @  
@ Concordia CA [#322]

Gleichzeitig aufgegeben, aber innerhalb Münsters gelaufen.

Meines Erachtens ist die Entwertung der "normale" Brief und mehr - Strichcode.

Anbei noch ein weiterer Belegauschnitt zur Kooperation zwischen Brief und mehr: seit ca. 3 Jahren bekomme ich regelmäßig eine Zeitschrift aus den Niederlanden im A4-Umschlag zugesandt.
Und die kommen immer über Brief und mehr mit drei Labeln über den Briefmarken.

Priorité-Briefe im C6 Format aus den Niederlanden werden übrigens von der DPAG zugestellt.

Gruß Stephan





 
filunski Am: 31.08.2011 17:41:48 Gelesen: 762488# 324 @  
Wieder mal ein Privatpostunternehmen, welches aufgibt/aufgeben muss.

RIDAS in Rostock.



Gruß,
Peter
 
stephan.juergens Am: 31.08.2011 20:43:21 Gelesen: 762461# 325 @  
@ stephan,juergens [#323]

Ein Woche später ist diese Ganzsache nach Dortmund aufgegeben.
Und auch hier erfolgt die Zustellung über TNT Bochum.


 
drmoeller_neuss Am: 31.08.2011 22:19:13 Gelesen: 762450# 326 @  
Hier eine Privatpost mit Sonderstempel "Hochwasser 2002 - Wir danken allen Helfern !" vom Kraftverkehr Torgau.

 
filunski Am: 02.09.2011 13:00:45 Gelesen: 762291# 327 @  
Heute erhalten, Kompaktbrief versandt mit NordBrief aus Kiel nach Bayern. Anscheinend nur mit privaten Dienstleistern nicht zu machen, deshalb kam bereits in Kiel ein AFS Aufkleber der DPAG dazu. Der Absender hatte in weiser Voraussicht die NordBrief Marke gleich links aufgeklebt, so blieb sie zumindest größtenteils vom Post Aufkleber verschont.

Gruß,
Peter


 
Pete Am: 05.09.2011 09:19:03 Gelesen: 762037# 328 @  
@ Concordia CA [#322]

Fraglich ist für mich, ob es sich bei der Entwertung der Marke um einen Strichcode handelt, oder es lediglich ein Entwertungsstrichmuster ist. Der Unterschied zum TNT-Code ist augenscheinlich.

Hierbei handelt es sich nicht um einen Stempel mit Entwertungsstrichmuster sondern um einen Strichcode + UPOC + sonstige Angaben von Brief und Mehr, analog der Codierung von TNT Post, Niederlassung Bochum. ;-)

Brief und Mehr aus Münster verwendet für die Frankierung und Sortierung von C6- (und teils auch C5-)Briefen seit ca. Mitte 2009 das Briefsortiermaschinenmodell "Olympus II" des Frankiergeräteherstellers Pitney Bowes, während TNT Post (Niederlassung Bochum) das Modell "Criterion" des Herstellers Böwe, Bell & Howell für die Sortierung von C6-Briefen verwendet (bei diesem Modell ließen sich theoretisch auch C5-Briefe maschinell sortieren).


@ stephan.juergens [#323]

Anbei noch ein weiterer Belegauschnitt zur Kooperation zwischen Brief und mehr: seit ca. 3 Jahren bekomme ich regelmäßig eine Zeitschrift aus den Niederlanden im A4-Umschlag zugesandt. Und die kommen immer über Brief und mehr mit drei Labeln über den Briefmarken.

Für den Aufkleber von Brief und Mehr ist der große Bruder des Briefsortiermaschinenmodells "Olympus II", die "VariSort" des Herstellers Pitney Bowes verantwortlich. Die niederländischen Briefmarken kleben dann normalerweise leider dort, wo auch die Briefsortiermaschine den Aufkleber aufbringt, der u.a. die notwendigen Sortierinformationen enthält.
Sendungen aus dem Ausland werden durch TNT Post (Niederlassugn Frankfurt/ Main) entgegengenommen und bundesweit (?) bei eigenen regionalen Unternehmen bzw. bei Kooperationspartnern eingespeist. Eine Systematik ist bisher nicht erkennbar, wonach die niederländische Post entscheidet, welche Sendungen in Deutschland über die TNT Post bzw. Partner oder Deutsche Post zugestellt werden.


@ stephan.juergens [#325]

Und auch hier erfolgt die Zustellung über TNT Bochum.

Der links auf der Karte klebende Aufkleber stammt aus der Handerfassung von Brief und Mehr und wurde manuell auf der Sendung platziert.
TNT Post (Niederlassung Bochum, bis Mai 2011 mit Sitz in Essen) stellt scheinbar seit Anfang August 2011 wieder für Brief und Mehr Sendungen in mehreren Orten des Ruhrgebietes zu (Bsp. Bochum, Dortmund und Essen). Bis Ende November 2010 erfolgte die Zustellung auch durch TNT Post; danach wechselte die Münsteraner Niederlassung von Brief und Mehr den örtlichen Zustellpartner. Soweit anhand von Belegen ersichtlich, war bei dem Wechsel von November 2010 lediglich TNT Post betroffen; Sendungen für weitere Partner des Sternverbundes und mit Sitz in Orten des Ruhrgebietes (Bsp. PLS in Bottrop und West-Kurier in Waltrop) waren vom Wechsel nicht betroffen.


@ filunski [#324]

Wieder mal ein Privatpostunternehmen, welches aufgibt/aufgeben muss.
RIDAS in Rostock.


Danke für die Info und das Schreiben. So langsam bekomme ich das Gefühl, dass sich TNT Post aus diversen Beteiligungen an regional tätigen Briefdienstleistern zurückzieht:
- Süd-Post aus München: Insolvenzanmeldung im Dezember 2010 (http://www.dnv-online.net/services/detail.php?rubric=Logistik+%26+Technik&nr=48991 ) und Übernahme durch den neugegründeten Briefdienstleister Munich Mail [#319] zum 01.04.2011 (http://www.dnv-online.net/services/detail.php?nr=51916&rubric=Logistik+%26+Technik& ) -> Insolvenzmeldung von Munich Mail zum 31.08.2011 (http://zustellerin.org/news/sued-post.html )
- Mail Express aus Oldenburg: Rückzug von TNT Post im Jahr 2010; Bekanntgabe der Insolvenz von Mail Express zum 28.12.2010 (http://www.postmaster-magazin.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6159:insolvenz-fuer-mail-express&catid=203:archiv-bis-mai-2011&Itemid=400299 )
- Ridas-Post aus Ribnitz-Damgarten
- weitere aufgebene Beteiligungen???

Seitens TNT Post gab es in diesem Jahr intern einige Umstruktierungen (u.a. Erweiterung der Entscheidungsbefugnisse vor Ort in jeder einzelnen Niederlassung und finanzielle Beteiligung der Geschäftsführer an der jeweiligen Niederlassung), die den Eindruck erwecken, dass sich TNT Post aus der bundesweiten Eigenzustellung von Sendungen allmählich zurückziehen könnte.


@ drmoeller_neuss [#326]

Hier eine Privatpost mit Sonderstempel "Hochwasser 2002 - Wir danken allen Helfern !" vom Kraftverkehr Torgau.

Mit diesem Beleg zeigst du die erste Briefmarke der heutigen Kraftverkehr Torgau Citypost GmbH mit Sitz in 04860 Torgau, erschienen im Dezember 2002. Der zur Entwertung verwendete Handstempel tauchte erstmals im August 2002 auf und wurde regulär zur Frankierung von briefmarkenlosen Sendungen (und auch zur Entwertung von Briefmarken) bis minimum Januar 2003 verwendet. Die Inschrift des Stempels verweist auf das Hochwasser der Elbe vom August 2002, von dem auch der im nordsächsischen Raum an der Elbe gelegene Ort Torgau und insbesondere der Landkreis Torgau-Oschatz schwer getroffen wurde: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,209984,00.html

Die zur Frankatur verwendete Briefmarke gehört, u.a. auflagenbedingt (< 5000 Stück) zu einer der beiden seltenen und von Sammlern gesuchten Ausgaben der Kraftverkehr Torgau Citypost GmbH.

Gruß
Pete
 

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