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Thema: Motiv Bier: Stempel, Belege und Anderes
Das Thema hat 280 Beiträge:
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Lothar Schrapp Am: 04.10.2012 17:10:56 Gelesen: 85708# 6 @  
@ Cantus [#4]

Hallo Ingo,

jetzt sind wir hier recht schnell bei einer Systemfrage gelandet. In der Datenbank von Philastempel.de sind z. Zt. insgesamt 58 Stempel mit dem Text Bier erfaßt; davon habe ich 22 eingestellt.

Sollten diese Stempel hier nochmals erfaßt und gezeigt werden? Ich glaube nicht. Über die Kombisuche würde man sie dort schnell finden. Es ist eigentlich schade um das schöne Thema, aber es müssen nicht unbedingt nur Stempel sein.

Freundl. Sammlergrüße
Lothar Schrapp
 
Manne Am: 04.10.2012 18:23:26 Gelesen: 85691# 7 @  
Hallo,

noch eine schöne Karte von Schwenningen.

Gruß
Manne


 
Manne Am: 04.10.2012 18:44:22 Gelesen: 85689# 8 @  
Hallo,

noch weitere Karten zum Thema Bier-Werbung. Die erste als Feldpost gelaufen, Stempeldatum 14.11.1940. Die zweite gestempelt am 27.07.1944

Gruß
Manne








 
Cantus Am: 04.10.2012 20:40:16 Gelesen: 85670# 9 @  
@ Lothar Schrapp [#6]

Hallo Lothar,

natürlich sollst du hier nicht alle die Stempel, die du schon in die Datenbank hochgeladen hast, nochmals zeigen. Ich habe ja auch ganz bewusst das Thema nicht nur auf Stempel beschränkt, denn sonst hätten wir ja die schönen Karten von Manne nicht zu Gesicht bekommen. Es ist nur so, dass es viele Sammler gibt, die das Motiv "Wein" sammeln, warum also nicht auch einmal das Motiv "Bier"? Und wenn ich als Sammler und Forenmitglied etwas zu diesem Thema suchen würde, so würde ich das hundertprozentig hier im Forum tun und nicht in der Stempeldatenbank. Also lass uns schauen, wie sich das noch entwickelt, ich bin jedenfalls gespannt, was man unter dieser Überschrift noch so alles zeigen kann.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 04.10.2012 20:47:39 Gelesen: 85668# 10 @  
Für's Auge füge ich noch einen Firmenumschlag bei, gelaufen am 13.3.1938, gestempelt in Berlin-Spandau.



Viele Grüße
Ingo
 
Lothar Schrapp Am: 04.10.2012 21:45:41 Gelesen: 85657# 11 @  
Werbung mit einem Maschinenstempel für die Bierstadt Dortmund und dann noch auf einer Postkarte eines Dortmunder Fußballvereins, das passt alles zusammen.

Deshalb zeige ich hier die Karte des Hombrucher Fußballvereins 09 e. V. vom 02.05.1968:



Freundl. Sammlergrüße
Lothar Schrapp
 
Lothar Schrapp Am: 04.10.2012 22:08:12 Gelesen: 85650# 12 @  
In dem Werbeklischee der Privatbrauerei A. Rolinck aus Burgsteinfurt (jetzt Steinfurt) vom 14.06.1960 kann man deutlich erkennen, wie gut das Rolinck Bier schmeckt.



Damit man das Rolinck-Männchen als Firmen-Logo noch besser erkennen kann, stelle ich eine gläserne Werbetafel, die bei mir seit Jahren im Party-Keller hängt und früher jeweils rechts und links neben den Kneipen-Eingängen angebracht waren, ein.



Freundl. Grüße
Lothar Schrapp
 
Mozart Am: 04.10.2012 22:14:45 Gelesen: 85645# 13 @  
Am 23.04.1516 verfügte der bayrische Herzog Wilhelm IV. das Reinheitsgebot für Bier.



Nach dem Reinheitsgebot durfte Bier nur aus Gerstenmalz, Hopfen, Wasser und Hefe gebraut werden. Daran hat sich im Grunde bis heute nichts geändert.

Als Vorläufer gilt das “Münchner Reinheitsgebot von 1487”



Prost
Mozart
 
Lothar Schrapp Am: 04.10.2012 22:27:11 Gelesen: 85642# 14 @  
Jetzt zum Dritten:

Ein eingeschriebener Brief der Privatbrauerei A. Rolinck (Burgsteinfurt) mit Werbeklischee

... heute trinkt man Rolinck Bier.

Eine recht forsche Aussage/Feststellung.



Der Ankunftsstempel Burgsteinfurt datiert vom 15.09.1967.

Gruß
Lothar Schrapp
 
Holzinger Am: 04.10.2012 22:34:13 Gelesen: 85641# 15 @  
@ Mozart [#13]
@ alle

Das bayerische Reinheitsgebot gilt als das älteste bis heute gültige - jedoch nicht als das älteste überhaupt. (Zitat aus: http://www.buntesweb.de/wissen/bier-lexikon/reinheitsgebot.htm).

Unter diesem Link können alle Interessierten Ihr "Bierwissen" zum Biergesetz und zur zeitlichen Einordnung - aber auch zur Herstellung - erweitern (ruhig auch den letzten Absatz lesen !).

Prost :-)
 
Lothar Schrapp Am: 05.10.2012 10:14:03 Gelesen: 85604# 16 @  
Hier zeige ich eine Korrespondenz-Karte, die am 03.07.1903 in Prag abgeschickt wurde und am 04.07.1903 in Burgsteinfurt angekommen ist. Gerichtet ist sie an den Brauereibesitzer Rolinck.



Ludwig Joffe als Vertreter einer Hopfenhandlung aus Saaz (Böhmen) kündigt seinen Besuch in der Brauerei an und hofft auf einen Auftrag.



In Saaz liegt offenbar ein bedeutsames Hopfen-Anbaugebiet.

Freundl. Grüße
Lothar Schrapp

[größere Scans siehe Beitrag [#19] / Schreibfehler Jotte auf Joffe korrigiert]
 
Cantus Am: 05.10.2012 10:43:23 Gelesen: 85589# 17 @  
@ Lothar Schrapp [#16]

Hallo Lothar,

dein Scan ist so klein, dass man nichts auf der Karte lesen kann.

Viele Grüße
Ingo
 
Lothar Schrapp Am: 05.10.2012 10:49:00 Gelesen: 85587# 18 @  
@ Cantus [#17]

Hallo Ingo,

danke für den Hinweis. Habe verzweifelt nach der Karte gesucht und notgedrungen eine alte Datei kopiert. Dabei leider nicht getestet, ob man vergrößern kann. Die Karte werde ich sicherlich noch finden und entsprechend einscannen.

Gruß
Lothar
 
Lothar Schrapp Am: 05.10.2012 12:29:50 Gelesen: 85577# 19 @  
Man muß nur lange genug suchen.

Jetzt neue Scanns der Postkarte, die sich hoffentlich vergrößern lassen:





Bei der Gelegenheit kann ich auch den Schreibfehler korrigieren; nicht Jotte sondern Joffe.

Freundliche Grüße
Lothar Schrapp
 
volkimal Am: 06.10.2012 12:30:53 Gelesen: 85531# 20 @  
Hallo zusammen,

nachdem Ingo dieses Thema eröffnet hatte, überlegte ich, was aus meiner Sammlung dazu passt. Ich fand:

Das Bier-Mix-Getränk „Champi-Krone“

In den letzten Jahren gab es einen regelrechten Boom von Bier-Mix-Getränken. Das älteste mir bekannte in Flaschen abgefüllte Bier-Mix-Getränk ist aber „Champi-Krone“. Mich freut es, dass ich dieses Mischgetränk aus Bier und Sekt auch philatelistisch Belegen kann:




Die Wein- und Sektkellerei Georg Schütter in meiner Heimatstadt Selm verkaufte Champi-Krone in großen Mengen in den 60-er Jahren. Es war damals eine Art Mode-Getränk.

Bei den beiden ersten Stempeln aus den Jahren 1962 bzw. 1969 heißt es noch „Champi-Krone“, beim Stempel aus dem Jahr 1972 wurde daraus „Kampi-Krone“:



Diesen Unterschied der Schreibweise kannte ich schon lange. Weshalb soll aber ein Unternehmen den Namen eines bekannten Produktes plötzlich ändern? Es kann sich doch eigentlich nur negativ auf die Verkaufszahlen auswirken.

Der Grund war mir bis gestern unbekannt. Dank des Internets habe ich ihn aber herausgefunden. Die Ursache für die Namensänderung war ein Urteil des Bundesgerichtshofes aus dem Jahr 1969. Dieser bezog sich auf das „Deutsch-französisches Abkommen über den Schutz von Herkunftsangaben, Ursprungsbezeichnungen und anderen geographischen Bezeichnungen“ vom 8. März 1960 (BGBl. 1961 II S. 23).

Der Bundesgerichtshof entscheidet am 25.6.1969:

Der Schutz der Bezeichnung “Champagner” richtet sich auch gegen die Verwendung der Bezeichnung „Champagner“ für andere Waren, wenn diese Verwendung nach der Art der damit gekennzeichneten Waren geeignet ist, den geschäftlichen Werbewert der Bezeichnung zu beeinträchtigen. Es wurde entschieden, dass der Schutz des Abkommens sich auch auf Wortkombinationen erstreckt, die mit dem Wort “Champagner” gebildet worden sind. Hierzu gehören unter anderem der Begriff Champagner-Weizenbier und Champi-Krone.

Die Firma Georg Schütter besaß auf den Namen „Champi-Krone“ ein Bundespatent. Das Etikett der Flasche darf ich hier nicht abbilden, deshalb der Link:

http://www.taverntrove.com/beerpics/Champi-Krone-Pils-Und-Sekt-Labels-Champi-Monopol-Georg-Schutter-OHG_46917-1.jpg

Das Bundespatent war in diesem Fall aber unwichtig, denn verstößt ein Zeichen gegen eine für die Kennzeichnung von Waren erlassene Vorschrift, dann kann es gelöscht werden (BGH in Blatt 1970, S. 29, Champi-Krone).

Aber egal, was der Bundesgerichtshof entschieden hatte, von den Bewohnern meiner Heimatstadt Selm und ich denke auch von den anderen Liebhabern dieses Getränkes wurde es weiterhin nur „Champi-Krone“ genannt.

Viele Grüße
Volkmar
 
LOGO58 Am: 12.10.2012 15:29:29 Gelesen: 85391# 21 @  
Zum Thema kann ich aus meinem Bestand diese, wie ich finde, wirklich gelungenen „Biermotive“ beisteuern. Diese Postkarten wurden von der „Bierwerbe GmbH, Bad Godesberg“, herausgegeben. Meine Motive stammen aus dem Jahre 1969.



Leider strebt der philatelistische Wert dieser Postkarten gegen Null, wie diese Rückseite zeigt. Wohl ein „gemachter“ Beleg.



Und nicht einmal den Stempel kann man verwerten, da ein ähnliches Exemplar bereits seit dem 19.12.2011 in Philastempel.de eingestellt ist (http://philastempel.de/stempel/zeigen/11900 ).

Die Adresse wurde von mir etwas verfremdet.

Viele Grüße
Lothar
 
volkimal Am: 16.10.2012 20:18:14 Gelesen: 85299# 22 @  
Hallo zusammen,

den Brief der Elbschloss-Brauerei in Hamburg habe ich gerade in einem Album gefunden:



Einen schönen Abend
Volkmar
 
Sachsendreier53 Am: 25.10.2012 10:42:20 Gelesen: 85161# 23 @  
Hier für die Bierexperten zwei Umschläge von Sächsischen Brauereien. abgestempelt sind die Kuverts mit Absenderfreistempel vom 9.9.99. Keine Bier, sondern Schnapszahlen !



mit Sammlergruß,
Claus
 
Manne Am: 26.10.2012 19:03:48 Gelesen: 85107# 24 @  
Hallo zusammen,

hier nochmals ein Karten-Set mit acht Karten von der Bären-Brauerei Schwenningen von 1958, dazu die Verpackung und einmal die Rückseite einer Karte. Leider habe ich bis heute keine echt gelaufene Karte in meiner Sammlung.

Gruß
Manne




















 
Bayern-Nerv Am: 27.10.2012 12:48:55 Gelesen: 85071# 25 @  
Hallo zusammen,

gerne steuere ich einen Beitrag in Form einer Karte aus meiner "Suff - Sammlung (SuSa) " bei - der Text der Karte ist selbstredend.

Schöne Grüße
Bayern-Nerv Volker


 
Sachsendreier53 Am: 02.11.2012 18:52:33 Gelesen: 84991# 26 @  


Das Buchstabenpaar HB mit Krone war schon in früherer Zeit ein Begriff. -Hofbraü München-

Die oben abgebildete Ansichtskarte aus München, geschrieben am 27.9.42, ging an Max Roscher Breslau. Auszüge aus dem Kartentext: Leider ist das Bier nicht mehr so wie früher! Dafür aber umso mehr die Bedienung, siehe umseitig!

Die Ansichtskarte darunter, (Kind mit Maßkrug) wurde am 15.11.1925 nach Dresden gesandt. Sie stammt aus den Verlag Ottmar Zieher, München.



mit bierseligen Grüßen,
Claus
 
Bayern-Nerv Am: 03.11.2012 15:33:42 Gelesen: 84951# 27 @  
Hallo zusammen,

hier noch ein Exemplar:

Karte vom 18.08.1902 von Coburg nach Flörsheim.

Schöne Grüße
Bayern-Nerv Volker


 
Wachauer Am: 03.11.2012 17:58:20 Gelesen: 84931# 28 @  
Obwohl ich mich damit schon sehr weit von der Philatelie wegbewege, zeige ich euch hier aus meiner Heimatsammlung Krems einen schönen Briefkopf einer Brauerei aus dem Jahr 1895.



In einer Heimatsammlung hat auch ein klein wenig "nichtphilatelistisches Beiwerk" seinen Platz. Übrigens hat sich die Bier-Produktion in Krems nicht durchgesetzt - Kremser Wein schmeckte schon zu Zeiten der Brauerei Götz wesentlich besser.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
 
Lothar Schrapp Am: 05.11.2012 22:28:41 Gelesen: 84845# 29 @  
Für eine kleine Heimatsammlung Burgsteinfurt bestens geeignet ist die nachfolgende Karte der Brauerei A. Rolinck vom 29.05.1941. Mit Post- und Absenderfreistempel versehen, der im Werbeklischee das traditionelle Firmenlogo "Rolinck-Männchen" beinhaltet; außerdem die Aufforderung TRINKT ROLINCK-BIER.



Der Brauereibesitzer bestellte zur umgehenden Lieferung bei einer Firma in Leipzig 5 Paar Gummiringe für seine automatische Fasswaschmaschine.



Mit freundl. Sammlergrüßen
Lothar Schrapp
 
Cantus Am: 06.11.2012 12:40:01 Gelesen: 84817# 30 @  
Hallo,

dieses Angebot habe ich gerade eben entdeckt:

http://www.philasearch.com/de/tree_2000064/Reklame.html

Viele Grüße
Ingo
 

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