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Thema: Luxemburg bis 1900
Das Thema hat 150 Beiträge:
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zockerpeppi Am: 13.12.2013 23:55:18 Gelesen: 27045# 76 @  
Hier der Berlin Brief. Die Marke wurde mit einem ovalen franco entwertet.



Gruß
Lulu
 
Lars Boettger Am: 14.12.2013 09:41:35 Gelesen: 27033# 77 @  
@ zockerpeppi [#76]

Hallo Lulu,

der ovale Franco-Stempel von Diekirch ist nach meiner Beobachtung sehr häufig als Entwertungsstempel zum Einsatz gekommen. Während er bei anderen Dörfern und Städten nur als Zufallsentwertung bekannt ist, wurde er in Diekirch "absichtlich" eingesetzt. In der Regel waren zum Zeitpunkt der Durchstichsmarken Tagesstempel übrig. PD-Stempel oder Balkenstempel wurden nicht mehr bzw. nicht lange nur vereinzelt zur Entwertung eingesetzt. Das war bei den geschnittenen Marken noch anders. Auf der sogenannten "Lokalausgabe" kommen sie dann fast gar nicht mehr vor. Im Anhang ein Bild des Franco-Stempels von Diekirch.

Beste Sammlergrüsse!

Lar


 
Lars Boettger Am: 14.12.2013 13:28:26 Gelesen: 27019# 78 @  
Hier noch ein paar Beispiele von sog. "Stummen Stempeln", die man - wenn man etwas Zeit mitbringt - auf der durchstochenen Wappenausgabe von Luxemburg finden kann.

Beste Sammlergrüsse!

Lars




 
zockerpeppi Am: 15.12.2013 10:43:13 Gelesen: 26994# 79 @  
@ Lars Boettger [#77]

Die Diekircher sind ja für ihren Eigensinn bekannt (hihihi).



Tschü
Lulu
 
Pepe Am: 27.12.2013 22:35:34 Gelesen: 26756# 80 @  
Hallo Luxemburgfreunde, nun geht es mit großen Schritten auf's 2014 zu, und dies ist der 80ste Beitrag zu den Luxemburg Klassikern. Ich muss ehrlich sagen, ich bin doch angenehm überrascht. Die losen Marken haben doch tolle Belege zur Ansicht gebracht. Diese schaffen dann noch größere Erkenntnisse. Ich hoffe, es geht noch ein wenig weiter so. Denn so sollen ja neue Freunde für dieses schöne Sammelgebiet beworben werden.

Bei mir kommen nun Lücken auf. Wer kann aushelfen? Gerne würde ich auch mal Einheiten, oder Randstücke sehen wollen. Und auch postfrische unzertrennte durchstochene Marken wären mal interessant.

Hat denn jemand den neuen Michel Luxemburg, wenn ja, wie ist dieser? Lohnt eine Anschaffung?



1871 ?? ??, Mi 21, lilarot, geprüft DUNGER

Schöne Unterschiede der Ziffer 3



1867 ?? ??, Mi 23a, mattorange, gepr. Star und MÖLLER

Vollstempel Grevenmacrer, 1871



1872 10 28, Mi 24, rotbraun

Dann geht es bei mir erst wieder mit Nr. 27 weiter. Das wird 2014 sein.

Im alten Jahr allen Freunden der Luxemburg Klassik nochmals ein herzliches Dankeschön. Einen angenehmen Jahreswechsel und alles Gute in 2014

Nette Grüße Pepe
 
Lars Boettger Am: 27.12.2013 23:39:23 Gelesen: 26752# 81 @  
@ Pepe [#80]

Hat denn jemand den neuen Michel Luxemburg, wenn ja, wie ist dieser?

Hallo Pepe,

klare Antwort: Die Anschaffung lohnt sich nicht, das sind im Wesentlichen die Michel-Seiten des Westeuropa-Kataloges! Ausser, Du legst wert auf die neuen Ausgabe ab 2008/2009. Ansonsten ist immer noch der Prifix der bessere Katalog.

Einheiten - gar postfrische von Luxemburgs Klassikmarken? Randstücke? Sehr selten.

Beste Sammlergrüsse!

Lars

P.S. Anbei eine Prifix-Nr. 16, rotbraun mit farbigem Durchstich - Durchstichausfall am linken Rand



P.P.S. Stempel auf der Mi. 23a: Typ 5 - GREVENMACHER
 
zockerpeppi Am: 29.12.2013 17:18:42 Gelesen: 26713# 82 @  
Von mir alle 1 cts Marken die ich besitze. Die letzten 3 gehören einem Sammlerkollegen. In Sachen Farbnuance bin ich allerdings nicht der rechte Ansprechpartner. Unterschiede sind aber durchaus zu erkennen.



Ich schiebe auch noch ein Briefchen hinterher.



Gruß
Lulu
 
zockerpeppi Am: 29.12.2013 17:34:47 Gelesen: 26711# 83 @  
Als nächstes die von Pepe angesprochene 30 und 40 cts. Ich ergänze mit 37einhalb. Briefe habe ich (?) keine.



beste Sammlergrüße
Lulu
 
Mondorff Am: 29.12.2013 18:38:26 Gelesen: 26697# 84 @  
@ Pepe [#80]

Zu Deinem Wunsch:

Hier ein senkrechtes Paar der Mi.-Nr. 17c, 10 C. hell-lila



auf portogerecht mit 20 Centimes frankiertem Chargé -Brief, Inland, mit kleinem Doppelkreisstempel (type français) CAP vom 17. Januar 1868 nach Diekirch. Für diesen chargierten Brief (Einschreiben/bis 15 Gramm) war das doppelte Porto zu bezahlen. Der kleine PD-Stempel im Rahmen, in dieser Form und Größe nur von Kap/Cap bekannt,ist 2 x beigesetzt.

Guten Rutsch ins Neue Jahr 2014 wünscht DiDi,
möge es besser werden als das letzte.
 
Mondorff Am: 29.12.2013 18:45:55 Gelesen: 26694# 85 @  
Und hier noch die Nr.13, 2 Centimes schwarz, farblos durchstochen, senkrechtes Paar (angefaltet) mit blauem petit français CAP


 
Mondorff Am: 29.12.2013 18:53:16 Gelesen: 26690# 86 @  
Ein letzter Beitrag für 2013



Freundlichen Gruß

DiDi
 
Lars Boettger Am: 29.12.2013 19:02:11 Gelesen: 26688# 87 @  
@ Mondorff [#86]

Hallo Didi,

dann bringen wir doch mal die zwei einzigen mir bekannten Belege an französische Kriegsgefangene während des Krieges 1870/71 aus Luxemburg zusammen.

Beste Sammlergrüsse!

Lars


 
zockerpeppi Am: 29.12.2013 21:42:50 Gelesen: 26658# 88 @  
Auch ich kann doppelt:

Faltbrief ohne Inhalt nach Namur in Belgien. PD Stempel - frankiert mit einer Pair 2x 10 cts gemäß Portostufe vom 1.8.1867. Abgestempelt am 19 Aout 70. Auf der Rückseite ein wie ich annehme Briefträgerstempel N°4. Streckenstempel Luxembourg par Namur, Ankunftsstempel Namur vom 20 Aout 70.



Dieser Beleg war Teil eines Angebots, das ich kaufen musste, weil ein Brief mich ganz besonderes interessierte. Einzelkauf unmöglich.

Gruß
Lulu
 
Mondorff Am: 20.01.2014 21:39:18 Gelesen: 26311# 89 @  
Vorderseite einer Kreuzbandsendung mit Stempel RÉDANGE vom 2.1.1861, wobei die 61 ein Einsteckfehler ist; vielleicht war die neue Jahresziffer aber auch noch nicht vorhanden. Die Sendung ist nach Roodt im Canton Capellen adressiert. Dieses Roodt, es gibt eine Ortschaft dieses Namens in den Kantonen Kap (Capellen), Rédange und Grevenmacher, war's jedoch nicht. Kleinere Ortschaften abseits der Poststraße wurden, nur einmal pro Woche, von einem Boten ( messager cantonaux) bedient.



Da die Kreuzbandsendung handschriftlich mit 10 (Centimes) taxiert ist, wird es sich um Drucksachen gehandelt haben. Der Tarif war damals 0,02 Centimes je Blatt. Die Sendung ging mit dem Vermerk Port à payé par le destinateur (Porto vom Empfänger zu bezahlen) zurück.



Rückseitig ist der Stempel der für Roodt zuständigen Perception KAP, der Durchgangstempel Luxembourg und der Ankunftstempel Diekirch vom 18.1.1962 abgeschlagen. Nach 16 Tagen war dieser ungewöhnliche, weil noch komplette Beleg wieder am Abgangsort.

Freundlichen Gruß
DiDi
 
briefmarkenwirbler24 Am: 04.02.2014 17:17:41 Gelesen: 26018# 90 @  
Hallo allerseits,

handelt es sich bei den folgenden Marken um Prüfzeichen oder um Besitzerzeichen?



Michelnummer 4



Nummer 26
 
Lars Boettger Am: 04.02.2014 17:24:58 Gelesen: 26016# 91 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#90]

Das sind keine Prüfzeichen. Die erste Signatur ist m.W. von J. Schlesinger, einem Händler. Die zweite Signatur ist mir unbekannt. Es wäre interessant, die Vorderseiten der Marken zu sehen.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
briefmarkenwirbler24 Am: 04.02.2014 17:36:50 Gelesen: 26012# 92 @  
@ Lars Boettger [#91]

Hallo Lars,

danke für die schnelle Antwort! Also die Marken habe ich schon am 03.11.2013. um 10:24 Uhr eingestellt.
 
zockerpeppi Am: 08.02.2014 00:31:28 Gelesen: 25914# 93 @  
Ich könnte euch noch eine geschnittene Wappen 40c anbieten. Ausgabedatum von 1859 bis 1863.

Auf Faltbrief ab Luxemburg nach Lyon. Portostufe vom 15.9.1852 Brief bis 7 1/2 gr über die 30Km Zone hinaus. Abgestempelt am 14 aout 67. Der Grenzübergangsstempel bzw Postvertragsstempel ist nur schlecht lesbar, Luxembourg AMB Forbach. Auf der Rückseite Durchgangsstempel Paris vom 15.8.67, Streckenstempel PARIS A AUXERRE Ankunft in Lyon am 16



liebe Grüße
Lulu
 
Pepe Am: 01.04.2014 22:23:58 Gelesen: 25317# 94 @  
Hallo in die Luxemburgrunde,

wird Zeit für Pepe hier mal wieder in Erscheinung zu treten. Zuvor an allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön für die großartigen Darbietungen aus der Luxemburg Klassik. Einfach nur super, was man hier zu sehen bekommt. Möge es der Nachwelt noch lange erhalten bleiben und viel Freude bringen.

Die Michelnummern 25 und 26 kann ich leider nicht zeigen. Und so geht es dann ins Jahr 1875. Nun wurden die Marken gezähnt. Der Michel spricht von schmalrandig, Linienzähnung 13.



Luxemburg 1878 01 15, Mi 27, hellbraun

Mischzähnung, voderseitig oben angefangen im Uhrzeigersinn gedreht: L 13:14,5:13,75:13 ...?



Luxemburg 1875 03 25, Mi 28, schwarz

hier allseits gez. 13, aber soll das Linienzähnung sein? Oder eine 38, wobei hier keine gez. 13 im Michel steht.

Die große Michel Überschrift lautet 1875. Die Erscheinungsdaten findet man im Kleingedruckten. Diese beiden Mi Nummern liegen drei Jahre auseinander. Hat mit Chronologie nichts zu tun. Leider. Man hätte schon jedes Jahr für sich betrachten sollen. 1875 sind ja nur drei Wertstufen ausgegeben worden. Das hat sicherlich posthistorische Gründe gehabt. Diese drei hätten fortlaufende Nummern bekommen müssen und evtl. zu einem Satz zusammengefasst werden können. Gibt es denn überhaupt eine streng chronologische Auflistung der Klassik?

Schon wieder viele Fragen.

Nette Grüße
Pepe
 
zockerpeppi Am: 01.04.2014 23:00:06 Gelesen: 25308# 95 @  
@ Pepe [#94]

Hier einige Scans zur "Lokalausgabe" aus dem Buch: Monographie des timbres aux armoiries du Grand-Duché de Luxembourg aus dem Jahre 1963.





beste Sammlergrüße
Lulu
 
zockerpeppi Am: 01.04.2014 23:06:27 Gelesen: 25304# 96 @  
@ zockerpeppi [#95]

Und hier noch die Ausgabedaten und Auflagen betreffend 1 und 2 cts



Gleiche Quelle wie Beitrag 95

Lulu
 
Pepe Am: 03.04.2014 21:34:39 Gelesen: 25226# 97 @  
@ zockerpeppi [#96]

Hallo Lulu,

für diese hochinteressanten Seiten ein herzliches Dankeschön.

Ich hab ja schon immer gesagt, über die alten Klassiker werden Bücher geschrieben. Allerdings hier scheint die Lage ja recht kompliziert. Da schicke ich gleich mal ein fragwürdiges Beispiel hinterher und ich kann nur den Prüfer bedauern und auch bewundern, der sich mit solch obskuren Objekten auseinandersetzen muss. Ich enthalte mich bei diesem Stück jeglichen Kommentares.



Luxemburg, 1875 03 25, Mi 29, blaugrün, Verzähnung ?

Nette Grüße
Pepe
 
Lars Boettger Am: 03.04.2014 21:52:11 Gelesen: 25221# 98 @  
@ Pepe [#97]

Hi Pepe,

der Stempel auf einer Dienstmarke Mi. 23I? ist derzeit überhaupt nicht prüffähig. Der Stempel wurde für viel Murks verwendet (als Ankunftsstempel ist er in Ordnung), bei der Marke ist es schon schwierig, eine echt und zeitgerecht gestempelte Marke zu erhalten. Der Michelpreis ist ein schlechter Witz.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
Pepe Am: 24.04.2014 22:12:31 Gelesen: 24956# 99 @  
@ Lars Boettger [#98]

Danke Lars für die Beurteilung dieser Marke. Fällt mir nur [1] ein.

Nun will ich mal weiter machen und stelle mal eine Mi 30 vor.



1875 ?? ??, Mi 30, gelb ?

Im Lipsia gab es drei Farben: a zitrongelb, b dunkelgelb, c gelb. Der Prüfer Dunger hatte damals (vor 1984) auf a zitrongelb geprüft. Stempelort?



1875 10 20, Mi 31a, grau bis blaugrau, feiner (links) und verschwommener Druck (rechts)



1876 05 10, Mi 32a, lilarosa, Stempel ETTELBRÜCK, 11. 7. 79 ?



1877 05 22, Mi 32b, karminrosa

Das sind sicherlich subjektive Ansichten der Farben. Und was hat das Licht in den vielen Jahren aus den Farben gemacht?

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=1471&CP=0&F=1#newmsg

Nette Grüße
Pepe
 
zockerpeppi Am: 24.04.2014 22:23:07 Gelesen: 24954# 100 @  
@ Pepe [#99]

Bei der gelben Marke ist der Stempelort Weiswampach, bei den beiden Zehnern einmal Diekirch und Vianden, wie ich meine.

Lulu
 

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