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Thema: Luxemburg bis 1900
Das Thema hat 134 Beiträge:
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Mondorff Am: 29.12.2013 18:45:55 Gelesen: 17971# 85 @  
Und hier noch die Nr.13, 2 Centimes schwarz, farblos durchstochen, senkrechtes Paar (angefaltet) mit blauem petit français CAP


 
Mondorff Am: 29.12.2013 18:53:16 Gelesen: 17967# 86 @  
Ein letzter Beitrag für 2013



Freundlichen Gruß

DiDi
 
Lars Boettger Am: 29.12.2013 19:02:11 Gelesen: 17965# 87 @  
@ Mondorff [#86]

Hallo Didi,

dann bringen wir doch mal die zwei einzigen mir bekannten Belege an französische Kriegsgefangene während des Krieges 1870/71 aus Luxemburg zusammen.

Beste Sammlergrüsse!

Lars


 
zockerpeppi Am: 29.12.2013 21:42:50 Gelesen: 17935# 88 @  
Auch ich kann doppelt:

Faltbrief ohne Inhalt nach Namur in Belgien. PD Stempel - frankiert mit einer Pair 2x 10 cts gemäß Portostufe vom 1.8.1867. Abgestempelt am 19 Aout 70. Auf der Rückseite ein wie ich annehme Briefträgerstempel N°4. Streckenstempel Luxembourg par Namur, Ankunftsstempel Namur vom 20 Aout 70.



Dieser Beleg war Teil eines Angebots, das ich kaufen musste, weil ein Brief mich ganz besonderes interessierte. Einzelkauf unmöglich.

Gruß
Lulu
 
Mondorff Am: 20.01.2014 21:39:18 Gelesen: 17588# 89 @  
Vorderseite einer Kreuzbandsendung mit Stempel RÉDANGE vom 2.1.1861, wobei die 61 ein Einsteckfehler ist; vielleicht war die neue Jahresziffer aber auch noch nicht vorhanden. Die Sendung ist nach Roodt im Canton Capellen adressiert. Dieses Roodt, es gibt eine Ortschaft dieses Namens in den Kantonen Kap (Capellen), Rédange und Grevenmacher, war's jedoch nicht. Kleinere Ortschaften abseits der Poststraße wurden, nur einmal pro Woche, von einem Boten ( messager cantonaux) bedient.



Da die Kreuzbandsendung handschriftlich mit 10 (Centimes) taxiert ist, wird es sich um Drucksachen gehandelt haben. Der Tarif war damals 0,02 Centimes je Blatt. Die Sendung ging mit dem Vermerk Port à payé par le destinateur (Porto vom Empfänger zu bezahlen) zurück.



Rückseitig ist der Stempel der für Roodt zuständigen Perception KAP, der Durchgangstempel Luxembourg und der Ankunftstempel Diekirch vom 18.1.1962 abgeschlagen. Nach 16 Tagen war dieser ungewöhnliche, weil noch komplette Beleg wieder am Abgangsort.

Freundlichen Gruß
DiDi
 
briefmarkenwirbler24 Am: 04.02.2014 17:17:41 Gelesen: 17295# 90 @  
Hallo allerseits,

handelt es sich bei den folgenden Marken um Prüfzeichen oder um Besitzerzeichen?



Michelnummer 4



Nummer 26
 
Lars Boettger Am: 04.02.2014 17:24:58 Gelesen: 17293# 91 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#90]

Das sind keine Prüfzeichen. Die erste Signatur ist m.W. von J. Schlesinger, einem Händler. Die zweite Signatur ist mir unbekannt. Es wäre interessant, die Vorderseiten der Marken zu sehen.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
briefmarkenwirbler24 Am: 04.02.2014 17:36:50 Gelesen: 17289# 92 @  
@ Lars Boettger [#91]

Hallo Lars,

danke für die schnelle Antwort! Also die Marken habe ich schon am 03.11.2013. um 10:24 Uhr eingestellt.
 
zockerpeppi Am: 08.02.2014 00:31:28 Gelesen: 17191# 93 @  
Ich könnte euch noch eine geschnittene Wappen 40c anbieten. Ausgabedatum von 1859 bis 1863.

Auf Faltbrief ab Luxemburg nach Lyon. Portostufe vom 15.9.1852 Brief bis 7 1/2 gr über die 30Km Zone hinaus. Abgestempelt am 14 aout 67. Der Grenzübergangsstempel bzw Postvertragsstempel ist nur schlecht lesbar, Luxembourg AMB Forbach. Auf der Rückseite Durchgangsstempel Paris vom 15.8.67, Streckenstempel PARIS A AUXERRE Ankunft in Lyon am 16



liebe Grüße
Lulu
 
Pepe Am: 01.04.2014 22:23:58 Gelesen: 16594# 94 @  
Hallo in die Luxemburgrunde,

wird Zeit für Pepe hier mal wieder in Erscheinung zu treten. Zuvor an allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön für die großartigen Darbietungen aus der Luxemburg Klassik. Einfach nur super, was man hier zu sehen bekommt. Möge es der Nachwelt noch lange erhalten bleiben und viel Freude bringen.

Die Michelnummern 25 und 26 kann ich leider nicht zeigen. Und so geht es dann ins Jahr 1875. Nun wurden die Marken gezähnt. Der Michel spricht von schmalrandig, Linienzähnung 13.



Luxemburg 1878 01 15, Mi 27, hellbraun

Mischzähnung, voderseitig oben angefangen im Uhrzeigersinn gedreht: L 13:14,5:13,75:13 ...?



Luxemburg 1875 03 25, Mi 28, schwarz

hier allseits gez. 13, aber soll das Linienzähnung sein? Oder eine 38, wobei hier keine gez. 13 im Michel steht.

Die große Michel Überschrift lautet 1875. Die Erscheinungsdaten findet man im Kleingedruckten. Diese beiden Mi Nummern liegen drei Jahre auseinander. Hat mit Chronologie nichts zu tun. Leider. Man hätte schon jedes Jahr für sich betrachten sollen. 1875 sind ja nur drei Wertstufen ausgegeben worden. Das hat sicherlich posthistorische Gründe gehabt. Diese drei hätten fortlaufende Nummern bekommen müssen und evtl. zu einem Satz zusammengefasst werden können. Gibt es denn überhaupt eine streng chronologische Auflistung der Klassik?

Schon wieder viele Fragen.

Nette Grüße
Pepe
 
zockerpeppi Am: 01.04.2014 23:00:06 Gelesen: 16585# 95 @  
@ Pepe [#94]

Hier einige Scans zur "Lokalausgabe" aus dem Buch: Monographie des timbres aux armoiries du Grand-Duché de Luxembourg aus dem Jahre 1963.





beste Sammlergrüße
Lulu
 
zockerpeppi Am: 01.04.2014 23:06:27 Gelesen: 16581# 96 @  
@ zockerpeppi [#95]

Und hier noch die Ausgabedaten und Auflagen betreffend 1 und 2 cts



Gleiche Quelle wie Beitrag 95

Lulu
 
Pepe Am: 03.04.2014 21:34:39 Gelesen: 16503# 97 @  
@ zockerpeppi [#96]

Hallo Lulu,

für diese hochinteressanten Seiten ein herzliches Dankeschön.

Ich hab ja schon immer gesagt, über die alten Klassiker werden Bücher geschrieben. Allerdings hier scheint die Lage ja recht kompliziert. Da schicke ich gleich mal ein fragwürdiges Beispiel hinterher und ich kann nur den Prüfer bedauern und auch bewundern, der sich mit solch obskuren Objekten auseinandersetzen muss. Ich enthalte mich bei diesem Stück jeglichen Kommentares.



Luxemburg, 1875 03 25, Mi 29, blaugrün, Verzähnung ?

Nette Grüße
Pepe
 
Lars Boettger Am: 03.04.2014 21:52:11 Gelesen: 16498# 98 @  
@ Pepe [#97]

Hi Pepe,

der Stempel auf einer Dienstmarke Mi. 23I? ist derzeit überhaupt nicht prüffähig. Der Stempel wurde für viel Murks verwendet (als Ankunftsstempel ist er in Ordnung), bei der Marke ist es schon schwierig, eine echt und zeitgerecht gestempelte Marke zu erhalten. Der Michelpreis ist ein schlechter Witz.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
Pepe Am: 24.04.2014 22:12:31 Gelesen: 16233# 99 @  
@ Lars Boettger [#98]

Danke Lars für die Beurteilung dieser Marke. Fällt mir nur [1] ein.

Nun will ich mal weiter machen und stelle mal eine Mi 30 vor.



1875 ?? ??, Mi 30, gelb ?

Im Lipsia gab es drei Farben: a zitrongelb, b dunkelgelb, c gelb. Der Prüfer Dunger hatte damals (vor 1984) auf a zitrongelb geprüft. Stempelort?



1875 10 20, Mi 31a, grau bis blaugrau, feiner (links) und verschwommener Druck (rechts)



1876 05 10, Mi 32a, lilarosa, Stempel ETTELBRÜCK, 11. 7. 79 ?



1877 05 22, Mi 32b, karminrosa

Das sind sicherlich subjektive Ansichten der Farben. Und was hat das Licht in den vielen Jahren aus den Farben gemacht?

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=1471&CP=0&F=1#newmsg

Nette Grüße
Pepe
 
zockerpeppi Am: 24.04.2014 22:23:07 Gelesen: 16231# 100 @  
@ Pepe [#99]

Bei der gelben Marke ist der Stempelort Weiswampach, bei den beiden Zehnern einmal Diekirch und Vianden, wie ich meine.

Lulu
 
Mondorff Am: 24.04.2014 22:32:26 Gelesen: 16229# 101 @  
@ Pepe [#99]

Wie schon 'mal erwähnt, hatte ich Kurt Dunger noch selbst gekannt.

Ein klare farbliche Zuordnung Deiner Marken ist so natürlich nicht möglich, jedoch schätze ich die Nr. 30 eher als goldgelb ein. Der schöne Stempel ist aus WEISWAMPACH – einer Ortschaft im Norden des Landes.

Bei der Nr. 31 (Stempel Diekirch und Vianden) lässt der unscharfe Druck bei Letzterer auf eine späte Auflage schließen, wie es auch das Stempeldatum (1879) ausweist.

Beide Nr. 32 sind nach meiner Einschätzung farblich korrekt bestimmt. Stempel Ettelbruck (1877) und Luxemburg.

Mit freundlichen Grüßen
DiDi
 
Lars Boettger Am: 24.04.2014 23:01:47 Gelesen: 16223# 102 @  
@ Pepe [#99]

Die linke 10 Centimes ist m.E. eine spätere Ausgabe - Mi. Nr. 40 (grau) - dazu passt auch der 2. Einkreisstempel von Diekirch.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
Pepe Am: 02.05.2014 17:22:20 Gelesen: 16089# 103 @  
@ zockerpeppi [#100]
@ Mondorff [#101]
@ Lars Boettger [#102]

Herzlichen Dank Euch für die klärenden Antworten. Die beiden Ausgaben sind schwer zu unterscheiden. Da fehlt mir das Vergleichsmaterial. Ich stelle aber fest, bei den späteren Marken wird die Qualität des Druckes feiner und sauberer. Damals hat man sicher intensiv versucht die Drucktechnik zu verbessern.

1877 05 14, Mi 33, hell und dunkelblau

Beide geprüft Dunger. Allerdings geht ja aus dem Prüfzeichen nicht die Katalognummer hervor.

Die dunkelblaue hier mal von der Rückseite



Die Zähnung sieht nicht nach Linienzähnung aus. Die Zähnung ist 12¾, steht nicht im Michel. Das rote Prüferzeichen ist nicht deutbar und das linke Zeichen ..?

Nette Grüße
Pepe
 
Mondorff Am: 02.05.2014 17:34:26 Gelesen: 16087# 104 @  
@ Pepe [#103]

Hier ist (links) die Michel-Nr. 43 (Haarlemer Druck, breite Ränder) gezeigt (Stempel LUXEMBOURG) – rechts ist (mit Stempel REMICH) eine Nr. 33 zu sehen.
Außer dem Prüfzeichen vom Kurt Dunger, sieht man wohl ein "Besitzerzeichen".

Freundlichen Gruß
DiDi
 
zockerpeppi Am: 02.05.2014 21:59:06 Gelesen: 16062# 105 @  
Ist eine Weile her, dass ich Briefe gezeigt habe. Beim Aufräumen ist mir dieser Faltbrief aufgefallen:

2x 10cts abgestempelt in Diekirch am 6.8.77 nach Arlon in Belgien. Portostufe vom 1.5.1875



Phila-Gruß
Lulu
 
zockerpeppi Am: 02.05.2014 22:20:56 Gelesen: 16055# 106 @  
Heute bin ich irgendwie gut drauf und schiebe gleich eine 12cts im Doppelpack hinterher. Kann sein, dass ich den Beleg schon mal auf Philaseiten gezeigt habe, bin mir aber nicht sicher. Macht aber nichts, denn hier gehört er hin.

Absender die Internationale Bank nach Schoenecken in der Eifel. Abgestempelt Luxembourg am 11.7.77, Portostufe 1.1.1875 für Briefe über 15 g



Lulu
 
zockerpeppi Am: 04.05.2014 20:10:14 Gelesen: 15998# 107 @  
Ich hätte da auch noch die 4cts Marke auf Ganzsache abgestempelt am 6.1.76. Die benutze Korrespondenzkarte à 6cts war wohl für Deutschland konzipiert worden. Das Porto für Postkarten nach Belgien betrug laut Portostufe vom 1.5.1875 10 cts. Somit hat der Absender 4 cts zu geklebt. Ankunft in Brüssel am 7 Janv 76, Stempel auf der Rückseite.



beste Sammlergrüße
Lulu
 
Pepe Am: 04.05.2014 20:31:52 Gelesen: 15995# 108 @  
@ zockerpeppi [#107]

Immer wieder schön, diese alten Belege. Großes Dankeschön. Bei mir kommen zwei Lücken und so kann ich mit der Aufdruckmarke fortfahren.

1875 01 ??, oder 1879 09 ??, Mi 36 gelbbraun, geprüft Dunger

Der Druck ist schon mangelhaft, die Zähnung fast Verzähnung, der Stempel kaum prüfbar, aber die Auflage ist ja gering und so hat diese Marke doch noch den Platz im Sammelalbum gefunden.

Nette Grüße
Pepe
 
zockerpeppi Am: 04.05.2014 21:57:11 Gelesen: 15976# 109 @  
@ Pepe [#108]

1 Francs hätte ich zwei Exemplare - 1x gestempelt Echternach 25.11.80 und 1x postfrisch.



Phila-Gruß
Lulu
 

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