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Thema: Deutsches Reich Dauerserie Hitler
Das Thema hat 269 Beiträge:
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volkimal Am: 09.07.2014 15:37:49 Gelesen: 38831# 45 @  
Hallo zusammen,

am 13.03.1947 waren die Hitler-Marken natürlich nicht mehr gültig:



Bei dieser Karte an Großmutter wurde die Marke unkenntlich gemacht. Links daneben steht in rot "Unzulässig". 1947 betrug das Postkartenporto 12 Pfg. Die Karte wurde mit dem 1½-fachen Portofehlbetrag - also mit 18 Pfg. - Nachporto belegt.

Viele Grüße
Volkmar
 
Marcello Am: 09.07.2014 20:11:52 Gelesen: 38780# 46 @  
Servus,

dann will ich auch wieder weitermachen. War leider nicht so am PC, deswegen keine Beiträge von mir zu diesem Thema. Weitermachen möchte ich mit einer Mehrfachfrankatur der 6 Pfg. Er wurde in Deilingen aufgegeben und ging an die Kreissparkasse nach Spaichingen. Portogerecht frankiert mit 12 Pfg für einen Brief der 1. Gewichtsstufe. Das tolle an diesem Beleg ist, das die Marken mit ein Altwürttembergstempel entwertet wurde. Und zwar mit dem Einkreiser von Deilingen.



Grüße
Marcel
 
Marcello Am: 12.07.2014 15:53:07 Gelesen: 38658# 47 @  
Hallo,

dann möchte ich mal weitermachen. Heute stelle ich eine Ganzsache zu 6 Pfg vor. Portogerecht als Postkarte gelaufen und mit einem Teil-Wellenstempel entwertet. Der Beleg, passt auch in den Thread "Beleg aus der eigenen Familengeschichte".

Meine Großmutter schrieb die Karte an einen Teil ihrer Familie (Onkel/Tanten) wo, meine Urgroßmutter nachdem sie in Stuttgart ausgebomt wurde, unterkam aus dem Reichsarbeitsdienst.



Grüße
Marcel
 
volkimal Am: 12.07.2014 22:25:46 Gelesen: 38618# 48 @  
@ Marcello [#47]

Hallo Marcel,

schön, dass auch Du noch alte Belege von Deiner Familie hast! Wenn Du noch mehr hast, zeige sie doch beim Thema "Belege aus der eigenen Familiengeschichte". Zur Zeit bin ich dort Alleinunterhalter - ich fände es aber gut, wenn auch andere etwas zeigen würden.

Schöne Grüße
Volkmar

[Beiträge [#46] bis [#47] auf Wunsch von Marcel und Volkmar in das Thema "Belege aus der eigenen Familiengeschichte" kopiert]
 
Marcello Am: 13.07.2014 11:37:13 Gelesen: 38579# 49 @  
Schönen Mittag allerseits,

heute eine Ganzsache zu 6 Pfg. Die Karte ging von meiner Großmutter aus dem Reichsarbeitsdienst an meinen Urgroßvater Karl Braun. Mein Urgroßvater weilte noch in Stuttgart, den er war bei Deutschen Reichsbahn beschäftigt.



Schönen Sonntag.

Grüße
Marcel
 
Sachsendreier53 Am: 17.07.2014 13:13:26 Gelesen: 38462# 50 @  
Aus den letzten Wochen des 3. Reiches:

Geschäftspostkarte aus Dresden/Bannewitz vom 18.3.1945 mit Freimarken-Ausgabe von 1941, Adolf Hitler, MiNr. 784 5(Pfg) Buchdruck



mit Sammlergruß,
Claus
 
Jürgen Zalaszewski Am: 19.07.2014 18:53:39 Gelesen: 38334# 51 @  
Hallo zusammen,

heute mal wieder ein Beleg von mir, wie sollte es anders sein spielt auch hier eine Mi-Nr. 794 des Deutschen Reiches eine Rolle:

Luftpostbrief von Berlin nach Antwerpen vom 23.1.42. Porto: Auslandsbrief 25 Rpf und Lp-Porto 10 Rpf, zusammen 35 Rpf.



Der Brief wurde in der Auslandsbriefprüfstelle Köln überprüft (Verschlusszettel, Handprüfstempel und Prüferstempel) und wurde auf eventuell vorhandener Geheimschrift auf dem Umschlag untersucht (chemische Zensur). Sehr interessant auch der Absender. Hier handelte es sich um einen Bediensteten oder Zwangsarbeiter (?) bei der Transportflotte Speer.

Infos zur Transportflotte Speer fand ich unter dieser Adresse: [1]

Über den Zusammenhang NSKK und OT Todt schrieb Franz Seidler "NSKK und OT Todt im 2.Weltkrieg" (1984 Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte) [2]:

"Seit Mitte 1942 besaß die Organisation Todt auch eine eigene Flotte. Sie erhielt den Namen „Transportflotte Speer" und hatte ursprünglich die Aufgabe, als Binnenflotte die Versorgung Berlins mit Kohle und anderen Rohstoffen über das Flüsse- und Kanalnetz zu bewerkstelligen. Als ihr auch die Versorgung der OT-Einsatzgruppe Wiking in Norwegen übertragen wurde, übersiedelte der Stab nach Groningen, weil in den Niederlanden Schiffsmaterial und ausgebildetes Binnenschifferpersonal zur Verfügung stand. Einsatzleiter war Großkapitän Seyd. Der Umfang der Transportflotte Speer wuchs bis auf etwa 10 000 Mann. Ihr oblagen die Materialzufuhr und der Gerätetransport für alle Baustellen in Dänemark und Norwegen. Ein Großteil des Personals rekrutierte sich auch aus norwegischen Seeleuten, die in der Speer-Schule in Sandefjord ausgebildet und geschult wurden."

Grüße aus dem heißen Bayern
Jürgen

[1] http://www.geschichtsspuren.de/forum/betonschiffe-und-transporterflotte-speer-t681-90.html

[2] http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1984_4.pdf
 
muemmel Am: 19.07.2014 20:44:04 Gelesen: 38309# 52 @  
Guten Abend,

hier ein eingeschriebener Brief vom 6.2.45 aus Honnef a. Rhein nach Krefeld:



Tarifrichtig mit 42 Pfg. frankiert und am 9.2.45 am Zielort angekommen. In Friedenszeiten wäre der Brief spätestens am 7.2. in Krefeld gelandet. Unsauber geöffnet, aber in den letzten Wochen des III. Reichs erwartete man meist keine guten Nachrichten.

Langsam schmilzend
Harald
 
hajo22 Am: 19.07.2014 21:24:40 Gelesen: 38298# 53 @  
Kommen wir zu den hohen Hitler Werten, die auf Brief nicht so leicht zu finden sind.

Ich zeige eine 5 RM AH Einzelfrankatur (Mi.Nr. 802A) auf einem Wertbrief über 21.500 RM aus Ingolstadt nach Mindelheim vom 15.7.1944 (Ankunft Mindelheim 16.7).

Portoberechnung: Brief über 20 gr = 24 Pfg. + Behandlungsgebühr (Wert über 100 RM) = 50 Pfg. + Versicherungsgebühr (je 500 RM = 10 Pfg.) = 430 Pfg. = gesamt 5 RM 4 Pfg. Der Brief ist also um 4 Pfg. unterfrankiert, was anscheinend nicht aufgefallen ist.



Schönen Abend.
Jochen
 
hajo22 Am: 20.07.2014 10:33:49 Gelesen: 38226# 54 @  
Wertbrief mit Adolf Hitler: 3 RM (Mi.801A), 1 RM (799A), 50 Pfg. (796), 40 Pfg. (795) über 20.000 RM (Gewicht 446 gr) entwertet mit Rollstempel Berlin W 8 bb vom 6.3.1945 nach Lorsch/Hessen, Ankunft 12.3.1945.

Wenn man die Zeitumstände bedenkt, z.B. zerstörte/defekte Gleisanlagen, Tieffliegerangriffe auf Bahnzüge, eine sehr schnelle Beförderungszeit. Absender ist die "Briefmarkenhandlung des Westens, Hans Bibeljé", Berlin W 8, Jägerstraße 62a.

Wertbriefe aus Berlin in der "Endzeit des 3. Reiches" sind nicht häufig anzutreffen.



Portoberechnung: Fernbrief (446 gr*) = 40 Pfg., Behandlungsgebühr (Wert > 100 RM) = 50 Pfg., Versicherungsgebühr (je 500 RM = 10 Pfg.) = 400 Pfg. Gesamtgebühr 4,90 RM.

* = Das Gewicht des Briefes wurde handschriftlich (blaue Schrift mit Namenskürzel) auf 445 gr korrigiert.

Schönen Sonntag.
Jochen
 
hajo22 Am: 21.07.2014 15:52:15 Gelesen: 38144# 55 @  
Die 5, 3 und 1 RM habe ich auf Wertbriefen schon gezeigt. Bleibt noch die 2 RM übrig:



Wertbrief zu 10.000 RM aus Berlin W 8 vom 5.3.45 entwertet mit Rollstempel nach Lorsch/Hessen (Ankunft 10.3.45).

Portoberechnung: Fernbrief (463 gr) = 40 Pfg. + Behandlungsgebühr (Wert > 100 RM) = 50 Pfg. + Versicherungsgebühr (je 10 Pfg. pro 500 RM) = 200 Pfg., Gesamt 2,90 RM.

Frankatur: Mi.Nr. 800, 786(2), 792, 796.

Schönen Tag.
Jochen
 
Richard Am: 01.08.2014 09:32:37 Gelesen: 37922# 56 @  
Einschreibebrief vom 18.9.1942 von Friedrichshafen am Bodensee nach Leutkirch im Allgäu.

Der Empfänger Max Drexler gründete in 1945 den Schwäbischen Verlag mit seinem Flaggschiff Schwäbische Zeitung und einer derzeitigen Auflage von 171.000 verkauften Exemplaren. [1]



Schöne Grüsse, Richard

[1] http://www.cyclopaedia.de/wiki/Schw%C3%A4bischer_Verlag_GmbH_%26_Co._KG_Drexler,_Gessler
 
hajo22 Am: 01.08.2014 11:16:38 Gelesen: 37892# 57 @  
Auch zum Sparen wurden die Hitlermarken verwendet.

Hier eine Postsparkarte (für 3 RM), ausgestellt in Lübeck am 25.11.1942. Bespart mit Hitler- und Hindenburgmarken zu insgesamt genau 300 Pfg. Der Betrag der Postsparkarte von 3 RM wurde am 20.1.43 in Lübeck auf das Postsparbuch übertragen.

Komplett erhalten gebliebene Postsparkarten sind nicht häufig.



Schönen Tag.
Jochen
 
Pete Am: 02.08.2014 09:15:50 Gelesen: 37833# 58 @  
In meiner Sammlung zum Thema Abstimmungsgebiet Oberschlesien (1920-1922) finden sich als Beiwerk auch drei Paketkarten aus Kattowitz (1), Rybnik (2) und Sucha (3) aus der Zeit nach der Abstimmung. Diese drei Orte wurden Mitte 1922 als Ergebnis der Volksabstimmung vom 20.03.1921 an Polen übergeben. 1939, nach der deutschen Besetzung Polens, erfolgte die Wiedereingliederung ehemals deutscher Gebiete in das Deutsche Reich, u.a. auch der seinerzeit an Polen übergebene Teil Oberschlesiens (1922/23 als Ostoberschlesien philatelistisch bekannt geworden).



Paketkarte vom 29.09.1942 aus Kattowitz nach Coburg, Porto zu 1,75 RM



Paketkarte vom 16.05.1942 aus Rybnik nach Coburg, Porto zu 1,75 RM



Paketkarte vom 02.06.1942 aus Sucha (Oberschlesoen) nach Ludwigsstadt (Oberfranken), Porto zu 2,00 RM

Der polnische Fischer-Katalog (Band 2) bewertet separat deutsche Briefmarken, entwertet mittels deutschem Stempel, auf dem Gebiet der heutigen Republik Polen, u.a. für die Zeit von 1939-1944/45. Nach derartigen Stücken müsste man bereits etwas suchen bzw. sind nicht so häufig zu finden.

Gruß
Pete

(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Kattowitz
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Rybnik
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Sucha_%28Strzelce_Opolskie%29
 
hajo22 Am: 02.08.2014 17:39:01 Gelesen: 37801# 59 @  
Die HJ (Hitler-Jugend) hatte ihre eigene Postsparkarte zu 3 RM. Hier eine gebrauchte Karte mit 23x12 Pfg. und 4x6 Pfg. AH = 300 Pfg., gestempelt Warnsdorf 3 vom 20.12.1944. Die Karte ist in der typischen Gebrauchs-Erhaltung (unterer Teil der Karte komplett abgeschnitten). Dabei hätte der untere Abschnitt auf Seite 4, der für das Postsparkassenamt Wien vorgesehen war, genügt.

Hier die gebrauchte Karte:



Und hier die 1. und 4. Seite einer ungebrauchten Karte, damit man sieht was auf diesen Seiten weggeschnitten wurde:



Schönen Samstagnachmittag.
Jochen
 
Briefmarkentor Am: 02.08.2014 20:18:59 Gelesen: 37755# 60 @  
Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 05. April 1945 aus Bergen auf Rügen in der Provinz Pommern (RPD Stettin) nach Mölln in der Provinz Schleswig-Holstein (RPD Hamburg). Der Brief wurde portorichtig in Mehrfachfrankatur mit zwei Freimarken zu 6 Rpf der Dauerserie mit dem Abbild Adolf Hitlers vom 1. August 1941 (2 x Mi.-Nr. 785) frankiert.




 
Briefmarkentor Am: 04.08.2014 20:32:47 Gelesen: 37669# 61 @  
Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 12. April 1945 aus Torgelow in der Provinz Pommern (RPD Stettin) nach Berlin (RPD Berlin). Der Brief wurde portorichtig in Mehrfachfrankatur mit zwei Freimarken zu 6 Rpf der Dauerserie mit dem Abbild Adolf Hitlers vom 1. August 1941 (2 x Mi.-Nr. 785) frankiert.



Der Inhalt des Briefes ist erhalten geblieben:



Und hier noch einmal der Text für alle, die die Schrift nicht lesen können:

Torgelow, den 12.4.45

Liebe Tochter,

ich muß auch einmal wieder ein paar Zeilen schreiben, und denke, daß ihr gesund seid. Könnt ihr das (Leben?) in Berlin noch ertragen? Ich glaube kaum, kommt lieber raus aus Berlin, hier ist es bis jetzt noch ruhig, und wenn wir noch raus müssen, können wir höchstens im Wald flüchten und Deckung suchen, aber ich denke, so weit wird es ja nicht mehr kommen, daß sie hier noch kämpfen dann. Ist doch schon alles vorbei.
Die Flüchtlinge sind alle noch hier.

Ich habe gehört, die Leute flüchten auch schon aus Berlin raus. Da gibt es keine Kartoffel, kein Gas, gar nichts. Hier ist ja auch alles knapp, aber bis jetzt haben sie hier noch keine Bomben geschmissen. Alarm haben wir ja auch öfter, aber sie fliegen immer rüber, es kann ja noch kommen, man weiß es ja nicht. Wir wollen es nicht hoffen. Wenn doch das mal erst ein Ende hätte. Wenn ihr auch noch raus müsst, wo wollt ihr dann hin? Dann kommt doch hierher zu uns, wo ihr bleibt, da bleiben wir alle.
Liebe Kinder, jetzt muß ich schließen. Ich bin noch gesund, viele herzliche Grüße und Küsse an alle, Mutter.
Schreibt bald.

Die Gemeinde Torgelow wurde am 28. April 1945 durch Truppen der Roten Armee besetzt.
 
juni-1848 Am: 06.08.2014 00:44:59 Gelesen: 37601# 62 @  
Lange gesucht und endlich gefunden:

Mit besagter Dauerserie portogerecht frankierter Wiener Rohrpotsbrief nach Frankreich:



Ob es sich um Interniertenpost handelt, konnte ich noch nicht eruieren.

Dennoch freut sich das Sammlerauge!
 
hajo22 Am: 06.08.2014 10:08:45 Gelesen: 37562# 63 @  
@ juni-1848 [#62]

Ein sehr schöner Beleg. Ich zeige demnächst einen Beleg Front-Heimat mit vorausbezahlter Rohrpostgebühr auf einem Feldpostbrief, dann allerdings nach Berlin.

Viele Grüße
Jochen
 
hajo22 Am: 06.08.2014 18:15:41 Gelesen: 37520# 64 @  
Hier der in [#63] angekündigte Feldpostbrief Front-Heimat mit 2x5 Pfg. Hitler für die Rohrpostgebühr in Berlin. Die Marken sind entwertet mit dem 2-Zeiler "Bei der Feldpost/eingeliefert".

Der Brief zeigt auf der Rückseite den Rohrpoststempel von Berlin-Tempelhof, 29.10.42, 19.40 h.





Schönen Tag.
Jochen
 
hajo22 Am: 07.08.2014 09:58:53 Gelesen: 37478# 65 @  
Punktverrechnungsstelle Berlin

Bei den Punktverrechnungsstellen im Reich wurden Geschäfte mit rationierten Rohstoffen (Textilstoffe) abgewickelt/verrechnet. Dafür gab es eigene Formularvordrucke.

6 Pfg. AH auf Punktverrechnungskarte (Fernpostkarte) aus Berlin. Entwertet mit Maschinenwerbestempel SW 11 v. 24.12.1941 nach Böblingen (Eingang 27.12.41).



Schönen Tag.
Jochen
 
hajo22 Am: 07.08.2014 10:39:10 Gelesen: 37470# 66 @  
@ Jürgen Zalaszewski [#28]

Hier eine 30 Pfg. Hitler Einzelfrankatur auf einer Postsache per Einschreiben aus Sosnowitz v. 8.11.1943, Ankunft 9.11.43.

Ein etwas ungewöhnliches Stück. Postsachen waren ja generell portobefreit. Den Brief schickt aber ein Postangestellter offensichtlich als Privatperson, also hätte eigentlich das Fernbriefporto dazu bezahlt werden müssen. Um das zu vermeiden, hat er deshalb (vermutlich) neben "Postsache" den Vermerk "Einsatz Osten" angebracht, also so eine Art "Pseudo-Feldpost" geschaffen. Wohl eine Eigenkonstruktion des Postangestellten. Ging reibungslos durch.



Lieber Sfr. Jürgen, ich kenne Deinen Namen im Zusammenhang mit dem verstorbenen Rolf Ritter, mit dem ich auch korrespondiert habe. Es ging damals um Versandstellen.

Viele Grüße
Jochen
 
hajo22 Am: 07.08.2014 10:58:13 Gelesen: 37461# 67 @  
Hier eine Postanweisung über 900 RM, Gebühr 1,20 RM, entrichtet durch 1 RM und 2x10 Pfg. AH. Gestempelt Freital 1.5.45 an eine Adresse im Kreis Rumburg (Sudetengau). Es geht um Gehaltsvorauszahlungen für Mai und Juni (45).

Rückseitig kein Eingangsstempel des Postamts und keine Unterschrift des Geldempfängers. Die Postanweisung blieb wohl schon in Freital liegen, da sie nicht mehr weiterbefördert werden konnte.



Schönen Tag.
Jochen
 
Marcello Am: 09.08.2014 17:19:08 Gelesen: 37374# 68 @  
Hallo miteinander,

nach langer Zeit auch mal wieder was von mir zu diesem Thema.

Heute ein paar Belege mit einer 25 Pfg Hitlermarke





Grüße
Marcel
 
hajo22 Am: 09.08.2014 17:55:02 Gelesen: 37367# 69 @  
Von der Heimat mit der Berliner Rohrpost über die Luftfeldpost an die Front.

Luftfeldpostbrief in Berlin per Rohrpost aus Berlin W30 vom 14.9.42 an die FP-Nummer 13075. Rohrpostleitvermerk "42".

Frankiert mit AH 1 und 3 Pfg. sowie 6 Pfg. Wehrkampftage der SA (Mi.Nr. 818) sowie der obligatorischen Luftfeldpostmarke.

Keine häufige Verwendungsart.



Schönen Samstagnachmittag und weiterhin viel Spaß an der zeitgeschichtlichen Philatelie.

Jochen
 

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