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Thema: Bund Dauerserie Bedeutende Deutsche
Das Thema hat 201 Beiträge:
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Rainer HH Am: 17.10.2015 21:43:16 Gelesen: 51062# 177 @  
Da dieser Thread wieder von den Toten auferstanden ist beteilige ich mich gern wieder hier, heute mit einem Wertbrief mit einer Mischfrankatur.



Auch das vorgeschriebene Siegel möchte ich noch einmal im Detail zeigen:



Auch den 2. Beleg, ein Eilbotenbrief nach Moritzburg in der ehemaligen DDR wird man wohl vergeblich in einer Grabbelkiste suchen.

Einheit mit 10 Marken aus der oberen rechten Bogenecke mit Druckerzeichen sowie einer mit schwarzem Lack unkenntlich gemachten Eckrandmarke "20 Jahre Vertreibung"



Gruß Rainer
 
fogerty Am: 17.10.2015 22:40:24 Gelesen: 51047# 178 @  


Nehme mal an, 20 Pfennig waren damals wohl doch zu wenig für Italien, siehe Nachporto!
 
stampmix Am: 07.11.2015 06:59:27 Gelesen: 50175# 179 @  
Hallo zusammen,

eine Möglichkeit für die Einzelfrankatur der 2 DM Marke war ab 1.8.1964 der Zustellungsauftrag.

Schreiben des Amtsgerichtes Waldkirchen nach München vom 1.6.1965 und dort am 3.6. durch Niederlegung zugestellt. Da es bis 3.12. nicht abgeholt wurde, ist es am 7.12. wieder zurückgesandt worden und am 8.12.1965 beim Amtsgericht eingegangen.



mit bestem Gruß
stampmix
 
HWS-NRW Am: 07.12.2015 16:54:20 Gelesen: 48677# 180 @  
Hallo, auch von mir was Nettes:

Telegramm-Aufgabeformular, die Gebühren rückseitig verklebt mit dem 10-Pfennig-Wert (MiNr 350y), aufgegeben im Postamt TÖNISHEIDE im Jahr 1963

mit Sammlergruß
Werner


 
Rainer HH Am: 21.12.2015 00:00:37 Gelesen: 48093# 181 @  
Am 21. Dezember forderte der Absender den österreichischen Postboten auf eine besondere Art heraus:



Frohe Weihnachten!

Gruß Rainer

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Philaseiten Adventskalender"]
 
stampmix Am: 22.06.2016 20:19:40 Gelesen: 39211# 182 @  
Hallo zusammen,

3470 Pf. betrug das Porto für einen Wertbrief über 17.000 DM, den die BBV am 29.7.1968 an ihre Bezirksdirektion nach Ulm sandte. Die Gewichtsangabe von 13 1/2 g. reichte gerade mal für den leeren Umschlag und ist wohl fehlerhaft, da das Porto für einen Fernbrief von 100-250 g. 70 Pf. betrug, zusätzlich der Versicherungsgebühr von 100 Pf. je 500 DM, was bei 17.000 DM einer Summe von 3400 Pf. entsprach. Die Absenderangabe war nur durch das Siegel gegeben.

Interessant die Mischfrankatur aus 31 Marken der Freimarkenserien "Bedeutenden Deutschen", "Kleine Bauwerke" und "Große Bauwerke" dazu noch aus Bund- und Berlinausgaben gemischt.



mit bestem Gruß
stampmix
 
Fips002 Am: 25.07.2016 12:19:16 Gelesen: 37886# 183 @  
Von mir ein Lufrpostbrief aus Frankfurt/Main, 05.9.1964 nach Hon Kow/Volksrepublik China. Ankunft am 14.9.1964. Der Brief ist freigemacht mit 2 x KZ 3 (Kehrdruck mit Zwischensteg).



Gruß Dieter

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Zusammendrucke: Unbeliebt oder vergessen ?"]
 
muemmel Am: 20.09.2016 22:39:14 Gelesen: 35490# 184 @  
Hallöle,

lange nichts mehr zu diesem Thema gelesen, daher hier eine Paketkarte dazu:



Paketkarte vom Juli 1963 aus Herrlingen nach Gundelfingen. Frankiert wurde mit der Marke 1 DM Anette von Droste-Hülshoff.

Schöne Grüße
Mümmel
 
fogerty Am: 21.09.2016 20:40:18 Gelesen: 35407# 185 @  
Von München per Eilboten nach Meran im Jahre 1963.


 
fogerty Am: 21.09.2016 20:44:39 Gelesen: 35404# 186 @  
Und noch einer von München nach Meran, Einschreiben plus Eilbote!


 
muemmel Am: 21.09.2016 21:18:31 Gelesen: 35398# 187 @  
Dann schiebe ich noch einen Nachnahmebrief von Diva hinterher:



Gelaufen am 24.12.1964 (Weihnachtsüberraschung) innerhalb von Mannheim, frankiert mit der Marke zu 90 Pfg. (Franz Oppenheimer).

Grüßle
Mümmel
 
Pete Am: 03.11.2016 19:34:12 Gelesen: 33216# 188 @  
Die teils als "Grimmige Deutsche" belächelte Dauerserie "Bedeutende Deutsche" von 1961/65 (Mi-Nr. 347-362) ist durchaus ein Paradies für Stempelsammler, fällt diese Serie doch passend in die Zeit, als die (ein- bis) vierstelligen Postleitzahlen (1962) eingeführt wurden. Diese Serie, bietet ein recht großes Spektrum an verschiedenen Stempelvarianten, wie die nachfolgenden Scans als Beispiele zeigen mögen. Die Marken selbst stammen aus einem Lagerbuch (32 Seiten) für just diese Dauerserie, welches auf der letzten Messe in Sindelfingen nicht ignoriert werden konnte.

Im Jahr 1961, also noch die Zeit vor Einführung der Postleitzahlen, kamen die ersten Briefmarken dieser Dauerserie heraus. Der Michel-Katalog unterscheidet für sieben verschiedene Wertstufen Ausgaben auf Papier ohne (x) und mit (y) Fluoreszenz.



Ausgabe von 1961 ohne Fluoreszenz mit Entwertungen von Handstempelgeräten ohne Postleitzahl



Ausgabe von/ab 1961 mit Fluoreszenz mit Entwertungen von Handstempelgeräten ohne Postleitzahl

Im vorherigen Scan sind mit Sicherheit nicht alle möglichen Ausgaben vorhanden. Je später allerdings das Ausgabedatum der Briefmarke, umso geringer die Wahrscheinlichkeit, dass das betreffende Stück auch mit einer Entwertung ohne Postleitzahl vorkommt (Mi-Nr. 347yb - 5 Pf. bräunlicholiv, Mi-Nr. 358yb - 70 Pf. schwarzblaugrün und Mi-Nr. 360y - 90 Pf.).

Es dauerte nicht lang, dann erschienen die ersten Handstempelgeräte mit Postleitzahl. Parallel dazu, so scheint es mir, lösten die Ausgaben mit Fluoreszenz - auch bedingt durch die zunehmende Automatisierung der Abläufe bei der Bundespost - jene ohne diesen Zusatzstoff im Papier ab.



Ausgabe von 1961 ohne Fluoreszenz mit Entwertungen von Handstempelgeräten mit Postleitzahl ab 1962

Im Regelfall tragen die Marken mit Fluoreszenz Stempelentwertungen, bedingt durch die Kursgültigkeit bis 1970, welche eine Postleitzahl aufweisen.

Bis minimum 1962 kamen teils noch Handstempelgeräte aus Vorkriegsproduktion zum Einsatz, wie im nachfolgenden Beispiel aus Wiesbaden gezeigt.



Mit etwas Glück lassen sich auch Entwertungen von Ortsstempeln aus dem Saargebiet (bis 1935) oder Saarland (1945-1957) finden.



Auch aptierte Stempel sind möglich, wie dieses etwas unsauber abgeschlagene Exemplar aus Wittlich zeigt.



Entwertungen mittels (alter) Bahnpoststempel kommen ebenfalls vor.



Zu guter letzt war diese Dauerserie auch auf dem Gebiet von Berlin (West) gültig - links ohne Postleitzahl, rechts mit Postleitzahl 1



Gruß
Pete
 
philapit Am: 04.11.2016 13:13:54 Gelesen: 33175# 189 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ich kann auch etwas interessantes zu dem Thema beitragen. Gut erhaltene Zustellisten verschiedener Postämter mit schönen Stempeln und 4stelligen Postleitzahlen ab 1961. Dabei auch Massenfrankaturen. Für mich ist auch verwunderlich das bis jetzt noch kein Plattenfehler aufgetaucht ist. Oder?
Bei Interesse an den Zustellisten bitte melden.

Mit freundlichem Gruß








 
1 Pf Am: 17.04.2017 08:17:54 Gelesen: 24485# 190 @  
Hier der nächste defekte Stempel.



Innenkreis - unten - gebrochen

Frohe Ostern
1 Pf
 
stampmix Am: 25.05.2017 07:50:21 Gelesen: 22804# 191 @  
Hallo zusammen,

die Beförderung dieses Eilbriefes von Frankfurt nach München am 25.8.1963 ist ordentlich dokumentiert. Tarifgerecht freigemacht mit dem Antlitz der Von Droste-Hülshoff auf der 1 DM-Marke.



besten Gruß
stampmix
 
Cantus Am: 25.05.2017 12:54:17 Gelesen: 22732# 192 @  
Auch mit Kosmetik lassen sich reizvolle Werbekarten gestalten. Hier also Lippenstiftreklame auf einer Karte, die am 30.9.1961 von Stuttgart nach Schorndorf gelaufen ist.



Viele Grüße
Ingo

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund: Bebilderte Werbung auf Briefumschlägen und Postkarten"]
 
wajdz Am: 14.06.2017 22:39:13 Gelesen: 20942# 193 @  
Eine Briefdrucksache mit Inhalt. Ob der Absender bei der Hauptziehung etwas gewonnen hat ?



Mischfrankierung MiNr 349y (8), 218 (7), TSt 6623 LUISENTHAL c 24.6.63

MfG Jürgen
 
HWS-NRW Am: 14.06.2017 22:52:20 Gelesen: 20939# 194 @  
Hallo,

von mir heute zwei Seiten aus einem Einlieferungsbuch:



Aufgabe verschiedener Paket- und Päckchensendungen, die Einlieferung bestätigt in der Gebührenhöhe von 20 Pfennige
je Sendung mit drei Werten der MiNr 352y und drei Werten der Ausgabe "Cralog und Care" (MiNr 390) mit (aptiertem - PLZ)
Tagesstempel von Rummenohl im Ennepe-Ruhrkreis

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 15.06.2017 11:42:58 Gelesen: 20899# 195 @  
Ich mache gleich weiter mit einigen Einlieferungsscheinen:





Die 20-Pfennig-Wertstufe wurde am SChalter gerne verwendet, um die "Schreibgebühr" für das Ausstellen eines Doppels bei der Aufgabe von Paket- und Päckchensendungen auszuweisen, Hier auch zwei vom Einlieferer selbst erstellte Formulare, jeweils genutzt die MiNr 352y in den Postämtern Freiburg im Breisgau, Essen und Köln-Linden.

Alles auch zu finden in meinem Buch "Gebührenverrechnung auf Formularen"

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 15.06.2017 11:55:49 Gelesen: 20892# 196 @  
Und weil es mir gerade einfällt, hier noch ein Einlieferungsschein:



Verklebt ein 1-DM-Wert (MiNr 361) für die "Stille Versicherung" von 300 DM eines Paketes nach Canada, der Hinweis auf die Versicherung durfte weder auf der Paketkarte noch auf der Sendung erscheinen, so wurde einfach ein Einlieferungsschein genutzt und hier die Gebühr vom Postbediensteten im PA Moers am 13.09.1962 auf der Rückseite verklebt.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 15.06.2017 12:09:12 Gelesen: 20887# 197 @  
Ich hätte da noch einen:



Die MiNr 196xX und 361y verklebt für eine Paketsendung nach Israel mit "Stiller Versicherung" über 1000,- DM, die Versicherungsgebühr von 10,- DM rückseitig ausgewiesen am 13.06.1962.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 15.06.2017 18:34:32 Gelesen: 20857# 198 @  
Das gab es früher auch mal: mit Postwertzeichen ausgewiesene Spätgebühr:




Die Spätgebühr von 40 Pfennigen wurde auf diesen Telegraphischen Postanweisungen mit einem Wert der MiNr 355y (Gotthold Ephraim Lessing) ausgewiesen, anhand der Tagesstempel läßt sich gut die Zeit der Aufgabe (mittags um 13.00 Uhr bzw. am Abend) darstellen.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 15.06.2017 18:45:53 Gelesen: 20852# 199 @  
Eine weitere Möglichkeit der Ausweisung der Spätgebühr zeigt dieses Formular:



In diesem Posteinlieferungsbuch der Deutschen Bank in Solingen-Ohligs wurden die je Sendung anfallenenden Spätgebühren mit Einzelwerten der MiNr 355y ausgewiesen, ferner wurde ein Maschinen-Freistempelabdruck der Firma mitgebracht und dann vom Postbeamten in dem Buch verklebt.

mit Sammlergruß
Werner
 
Michael Mallien Am: 18.11.2017 17:13:59 Gelesen: 11299# 200 @  
Ergänzend zu den Bildpostkarten der Serie P 72 mit dem Wertstempel Dürer aus Bedeutende Deutsche (s. Beitrag [#12]) hier noch ein Exemplar mit dem Motiv Bochum. Ein solche Ansicht von Bochum dürfte den meisten ungewöhnlich vorkommen.

Die Karte ging am 2.5.1964 von Ahrensburg nach Kiel.



Viele Grüße
Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Ganzsachen / Bildpostkarten"]
 
Christoph 1 Am: 12.02.2018 15:26:15 Gelesen: 384# 201 @  
Hallo,

ich zeige heute zwei Eilbriefe mit portogerechten Mehrfachfrankaturen, die jeweils eine nicht gerade gängige Portostufe repräsentieren.

Eilbrief mit MeF (7-fach) der 10-Pf-Marke (Mi-Nr. 350y), Rollenmarken (1x mit rückseitiger Nummer), gelaufen im Ortsverkehr innerhalb von Essen am 5.9.62. Porto = 10 Pf für den Standardbrief im Ortsverkehr und 60 Pf für die Eilzustellung (bis 22 Uhr). Es wurde am Aufgabetag noch ein Zustellversuch unternommen (rückseitig Ankunftsstempel und handschriftlicher Vermerk), aber dieser Zustellversuch war wohl erfolglos.



Der Beleg hat m.E. zwei Besonderheiten: Zum einen die recht späte Verwendung als Orts-Eilbrief. Denn die ermäßigten Gebühren für Ortsbriefe wurden wenige Monate später zum 1.3.63 abgeschafft (außer in Berlin). Zum zweiten sind es die aptierten Stempel auf der Vorder- und Rückseite:



Bei beiden Stempeln wurde im Zuge der Einführung neuer PLZ die alte Gebietsleitzahl entfernt (aptiert).

Eilbrief mit MeF (2-fach) der 60-Pf-Marke (Mi-Nr. 357), gelaufen von Wiesbaden nach Haan (Rheinland) am 18.12.1964. Das Porto setzt sich zusammen aus 40 Pf für den Brief über 20 g und 80 Pf für die Eilzustellung bis 22 Uhr.



Leider fehlt bei diesem Beleg rückseitig die Umschlagklappe, die vermutlich einen Ankunftsstempel enthielt. Aber ein schwach abgeschlagener Durchgangsstempel dokumentiert gleichwohl die durchgeführte Eilzustellung.



Viele Grüße
Christoph
 

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