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Thema: (?) (170) Altdeutschland: Paketbegleitbriefe
Das Thema hat 175 Beiträge:
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Magdeburger Am: 28.01.2017 15:57:51 Gelesen: 14830# 151 @  
Liebe Sammelfreunde,

mal wieder ein netter Beleg von mir:



Gelaufen ist er von Hannover nach Coethen und ist mit 4 Groschen bar frankiert worden. Das Paket von nur 2 1/10 Loth wurde im Brief-Beutel versendet, wie neben der Gewichtsangabe mit einem "B" gekennzeichnet.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
trubel60 Am: 06.06.2017 09:05:01 Gelesen: 9714# 152 @  
Paketbegleitbriefe aus Magdeburg

Liebe Sammlerfreunde,

hier aus meiner Sammlung zwei Paketbegleitbriefe.



Beide sind ohne weiteren Inhalt, so dass eine genaue zeitliche Begrenzung nicht möglich ist.

Wer kann mir die Angaben auf den "Umschlägen" übersetzen?

Ich weiß: Das in Schreibschrift gesetzte große E steht für den Packwaagenmeister Eisfeld und das H für Hichtel. Rückseitig sind sie versehen mit einem roten Siegel und Zahlen.



Mit besten Sammlergrüßen
Karsten Reinhardt
 
Max78 Am: 06.06.2017 09:18:37 Gelesen: 9709# 153 @  
Hallo Karsten,

soweit ich das beurteilen kann, sind das vielleicht portofreie Sendungen. Bei beiden Briefen ist links unten der Vermerk Königliche Schulsache in abgekürzter Form zu lesen (K. Schul S.). Bei beiden wurde ein Packet in Papier aufgeführt, einmal an den Superintendenten Parisius Hochehrwürden (Anschrift für einen Geistlichen) zu Gardelegen, einmal an das Schullehrer Seminarium zu Weißenfels. Vermutlich handelt es sich um Papierlieferungen.

Die Mitglieder Magdeburger oder Bayern Klassisch können vielleicht noch die Notierungen auf der Rückseite erklären (vielleicht ein Bestellgeld?) und die Briefe zeitlich enger eingrenzen. Ich kann die Belege nur grob in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts schieben.

mit Grüßen Max
 
Magdeburger Am: 06.06.2017 09:33:46 Gelesen: 9700# 154 @  
@ trubel60 [#152]

Hallo Reinhard

wie Max schon schrieb, sind beide portofreie Herrschaftliche Schulsachen.

Der große "E" - Stempel wurde von 1821 bis Anfang 1824 verwendet.

Beim zweiten Beleg bezweifle ich die Zuordnung zum Oberpostsekretär Carl Hichtel, sondern ordne den Stempel dem Packmeister Hagemann zu. Der Einkreiser ist die zweite Type und wurde in der Zeit zwischen 1828 bis 1832 verwendet.
Siegelseitig sind auf beiden Belegen nur Kartierungsnummern und keine Bestellgeldvermerke.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
trubel60 Am: 06.06.2017 09:38:36 Gelesen: 9698# 155 @  
Liebe Sammlerfreunde,

Danke für Eure Antworten.

Was bedeuten die oben links vorhandenen Manualnummern und die in Schreibschrift daneben stehenden Schriftzeichen?

Ich vermute, es sind Gewichtsangaben. Liege ich richtig mit meiner Vermutung?

Mit besten Sammlergrüßen
Karsten
 
Max78 Am: 06.06.2017 09:52:13 Gelesen: 9695# 156 @  
Servus Karsten,

Magdeburger hat Recht mit Herrschaftliche Schulsache, also H. Schul S.

Bei Deiner Vermutung mit der Manualnummer (links oben) wirst Du wahrscheinlich richtig liegen. Die Angaben weiter rechts sind auf alle Fälle Gewichtsangaben, 1x 1 Pfund 18 (lot), 1x 1 Pfund 15 (lot), siehe



mit Grüßen Max
 
Magdeburger Am: 02.07.2017 18:46:08 Gelesen: 8299# 157 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute ein Brief, den ich dank Mithilfe eines Sammlerfreundes aus den Staaten wieder nach Deutschland geholt habe:



Um 1860 wurde eine 4 Pfund 3 Loth schwere Schachtel von Breslau nach Magdeburg versendet. Frankiert wurde er mit der Ganzsache 3 Sgr. + wertgleicher Marke mit glatten Hintergrund, so dass 6 Sgr. zusammenkamen.

Die Entfernung Breslau - Magdeburg beträgt 52 Meilen, was der 11. Progressionsstufe innerhalb Preussens entspricht. Die Berechnung ist nun wie folgt: 5 Pfund * 1,5 Pfennige * 11 Progressionsstufe = 82,5, was 6 Sgr. 11 Pfennige sind, nun noch auf 7 Sgr. aufgerundet wurde. Somit ist ein Silbergroschen Porto vorderseitig als blauer Strich vermerkt worden. Sicher ist auch, dass die Schachtel in Magdeburg durch einen Paketboten zugestellt wurde.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Saguarojo Am: 06.07.2017 20:04:53 Gelesen: 8183# 158 @  
Frage zum Brief Königreich Hannover

Liebe Forumsmitglieder,

zu diesem Paketbegleitbrief vom Februar 1853 von Buxtehude nach Duderstadt habe ich eine Fage:

Unten links steht in großen Druckbuchstaben MD. Was können die für eine Bedeutung haben?

Die Buchstaben sind nicht aufgedruckt, sondern mit der Feder gezeichnet.



Viele Grüße

Joachim
 
Max78 Am: 06.07.2017 21:03:03 Gelesen: 8169# 159 @  
Hallo Joachim,

ich schätze, dass es sich um das Signatur-Kürzel handelt, das auch auf dem Paket zu finden war. Eventuell in diesem Fall "Magistratsdirection", was zwar nur geraten ist, aber eventuell die portofreie Sendung erklärt. Auf alle Fälle musste, soweit ich das einschätzen kann, auch eine Signatur auf dem Paketbegleitbrief ersichtlich sein. Die Gewichtsangabe 6 Pfund 8 Loth passen zur Sendung von 117 Reichstalern und 2 Gute Groschen Bares (wenn man ca. 29 g für eine Talermmünze rechnet).

mit Grüßen Max

an die Redaktion: eventuell zu verschieben ins Thema Paketbegleitbriefe, wo erfahrene Sammler etwas dazu sagen können (Magdeburger kann Dir das bestimmt noch besser aufschlüsseln).

[Redaktionell verschoben am 07.07.17 in das vorgeschlagene Thema]
 
Saguarojo Am: 06.07.2017 22:00:10 Gelesen: 8154# 160 @  
@ Max78 [#159]

Hallo Max,

ganz herzlichen Dank und viele Grüße.

Joachim
 
Magdeburger Am: 07.07.2017 06:14:35 Gelesen: 8126# 161 @  
@ Saguarojo [#158]

Hallo Joachim,

die Signatur ist ja auch auf dem Paket und meist läßt diese sich aus der Adresse ermitteln - hier also Magistrat Duderstadt.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Saguarojo Am: 07.07.2017 08:21:35 Gelesen: 8107# 162 @  
@ Magdeburger [#161]

Danke Ulf,

jetzt ist mir das klar, denn die Buchstaben stehen auch im Brief unter dem Schreiben.

Viele Grüße

Joachim
 
Manne Am: 12.09.2017 17:47:37 Gelesen: 4171# 163 @  
Hallo,

ein Begleitbrief aus Schwenningen von der Württembergischen Uhrenfabrik vom 11.01.1873 nach Opladen, Ankunftstempel vom 14.01.1873.

Gruß
Manne


 
Magdeburger Am: 12.09.2017 18:51:56 Gelesen: 4157# 164 @  
@ Manne [#163]

Hallo Manne,

falls dich die Taxierung interessieren sollte:

Schwennigen -> Opladen beträgt ca. 47 Meilen und danach die Progressionsstufe 8, wie auch siegelseitig notiert. Das Gewicht ist mit 12 Pfund 200 Gramm mit einem Wert von 52 Gulden 30 Kreuzer angegeben.

Danach ergibt sich folgendes:

13 Pfund * 2 Pfennig * 8 Progressionsstufe = 208 Pfennige = 17 1/3 Sgr. aufzurunden auf 17 1/2 Sgr.

Die Wertgebühr betrug einen weiteren Silbergroschen, so dass sich insgesamt 18 1/2 Sgr. ergeben.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Manne Am: 12.09.2017 20:47:34 Gelesen: 4137# 165 @  
@ Magdeburger [#164]

Hallo Ulf,

vielen Dank für die ausführliche Beschreibung und Auflistung!

Gruß
Manne
 
Max78 Am: 14.09.2017 13:40:37 Gelesen: 3395# 166 @  
Liebe Sammlerfreunde,

nächstes Brieflein hätte ich auch in zwei anderen Themen vorstellen können, zeigt es doch gleich mehrere Zusatzleistungen in einem. Um so unklarer ist mir die Portobestimmung, und wie immer freue ich mich auf Antworten unserer pfundigen Postgeschichtler.

Wertpaketbegleitbrief + Auslage (Postvorschuss) über 5 1/4 Sgr. von Hachenburg nach Neuwied am 6. Juli 1852:



Schön ist der vorhandene textliche Inhalt, spiegelt er 1. den genauen Inhalt der vermischten Geldsendung wider und 2. erklärt er den Betrag des Postvorschusses. Auf gut deutsch gibt der Händler dem Gegenüber zu verstehen: "Junge, missbrauch' unser Vertrauen nicht, es gibt noch andere, also beweise uns Deine "Ehrlichkeit" (in Form von Rückerstattung von 5 Sgr.), um auch in naher Zukunft noch weitere Geschäfte mit uns machen zu können.":



Nun fallen hier ggf. gleich mehrere Leistungen an, die man für die Portobestimmung berücksichtigen muss. Wie gesagt, ich kann aufgrund meiner unzureichenden Erfahrung nur folgendes vermuten:

1. der Begleitbrief an sich ist portofrei
2. das aufgeführte Porto auf dem Beleg berücksichtigt Postvorschuss + Prokura und Porto des Wertpäckchens nach Gewicht/Entfernung + Versicherungsgebühr

Meiner Meinung nach sind 5 1/4 Sgr. in blau notiert, durchgestrichen und erneut 10 Sgr. berechnet worden. Doch wie rechnet sich das zusammen? Gehe ich davon aus, dass man die Änderung eines einheitlichen Paketportos vom 1. Juli 1852 angesetzt hat, dann wären es rund 19-20 Pfennige, umzurechnen in 1 3/4 Sgr. (vorausgesetzt, die Entfernung liegt bei bis zu 5 Meilen). Die Versicherungsgebühr müsste sich bei 250 Thalern eigentlich auf 2,5 Sgr. belaufen. Zusätzlich dem Postvorschuss + 1 Sgr. Prokura käme man aber auf 10,5 Sgr.

ich freue mich auf jede Verbesserung,

mit Grüßen Max
 
Magdeburger Am: 14.09.2017 14:22:17 Gelesen: 3378# 167 @  
@ Max78 [#166]

Hallo Max,

erstmal ist es kein Postvorschußbrief, sondern nur ein Wert-Paketbegleitbrief. Hachenburg gehört zu Thurn-und Taxis, Neuwied ist wiederum preussisch.

Da hier die Gesamtentfernung noch unter 5 Meilen liegt, galt das für jede Posthoheit eine Progressionsstufe anzuwenden war. Das Gewicht ist mit 12 Pfund 4 Loth angegeben, der Wert mit 250 Thaler.

Für das Paket galt:

- 13 Pfund * 2 Pfennige * 1 Progressionsstufe = 26 Pfennige, aufzurunden auf 2 1/4 Sgr.
- Je 100 Thaler betrug die Wertgebühr 1 Sgr., also bei 250 Thaler sind es somit 3 Sgr.

In Summe ergibt sich somit 5 1/4 Sgr. - steht auch im Auslagenstempel, welcher für das fremde Porto (das Taxische ab Hachenburg bis Grenze zu Preussen) eingesetzt wurde.

Für Preussen hätte die gleiche Taxe angesetzt werden müssen, was scheinbar unterblieb.

3 Sgr. Werttaxe ist identisch - für das Paket wurde (falsch) gerechnet:

13 Pfund * 1,5 Pfennige * 1 Progressionsstufe = 19,5 Pfennige, was aufgerundet 1 3/4 Sgr. entspricht. So kommt auf 10 Sgr.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Max78 Am: 14.09.2017 14:50:00 Gelesen: 3372# 168 @  
@ Magdeburger [#167]

Lieber Ulf,

vielen Dank für diese so schnelle Aufklärung. Mir war bis dato noch unklar, in welchen Fällen diese Auslage-Stempel zum Einsatz kamen. An 2 Posthoheiten dachte ich dabei nicht.

Nur noch eine kurze Frage zu (falsch) berechnetem Porto seitens Preussens: Wie kann ich das verstehen, wenn ab dem 1. Juli 1852 das vereinheitlichte Paketporto von 1,5 Pfennigen pro Pfund je 5 Meilen gesetzlich verabschiedet wurde? [Quelle: wikipedia, also muss nicht stimmen]

mit Dank und Grüßen Max

an die Redaktion: auf Grund meiner Unwissenheit habe ich den Beleg als Postvorschuss- /Auslagenbrief thematisch eingeordnet. Eventuell wäre es möglich, dat Ding + Antwort von Magdeburger ins Thema "Paketbegleitbriefe" zu verschieben. Mit Dank vorab, Max
 
Magdeburger Am: 14.09.2017 15:56:04 Gelesen: 3361# 169 @  
@ Max78 [#168]

Hallo Max,

für den Beleg galten die Tarife des DÖPV und dort waren 2 Pfennige bzw. 1/2 Kreuzer C.M. (Österreich) bzw. 7/12 Kreuzer rheinisch je angefangenes Pfund zu zahlen und dies jeweils für die beteiligten Posthoheiten. Erst mit dem 2. revidierten Postvertrag (ab. 01.07.1858) änderte sich einiges.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf

[Beiträge [#166] bis [#169] wunschgemäss verschoben aus dem Thema "Altdeutschland: Auslagen- und Postvorschuß-Belege"]
 
Gernesammler Am: 17.10.2017 20:15:22 Gelesen: 2242# 170 @  
Hallo Sammlerfreunde,

habe diesen Paketbegleit-Brief bekommen, der am 10.10.1830 von Lenzen (Brandenburg) aus nach Berlin spediert wurde, in diesem ging es um ein Paket von 4 Pfund und 8 Loth mit Dokumenten an das Kammergericht aus Berlin. Auf der Rückseite ist eine 4 (Silbergroschen) diese Summe musste das Stadtgericht Lenzen tragen, mich würde noch interessieren was in dem Brief weiter steht, ausser das er 14 Documente beinhaltet. Gestempelt mit L2 von Lenzen und auf der Rückseite der Packkammer Stempel von Berlin in der ersten Ausführung. Verwendungszeit laut Handbuch 23.7.1831 - 19.11.1838, wäre somit ein Frühdatum.

Gruß Rainer






 
Magdeburger Am: 18.10.2017 15:48:42 Gelesen: 2153# 171 @  
@ Gernesammler [#170]

Hallo Rainer,

die Dokumente wogen 4 Pfund 8 Loth - der Brief selbst auch noch 1 Loth. Weiterhin ist er portofrei gesendet worden und zwar als Herrschaftliche Justiz Haupt Einr.(ede?) Sache. Die 4 siegelseitig ist nur eine Kartierungsnummer - das Porto wäre vorderseitig notiert worden und auch deutlich höher ausgefallen.

Zum Inhalt müssen andere etwas sagen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Gernesammler Am: 19.10.2017 19:13:53 Gelesen: 2093# 172 @  
@ Magdeburger [#171]

Hallo Ulf,

vielen Dank für die Info zum Brief, das hilft mir schon mal weiter, hier noch ein Link zu dem Wort "Einrede".

Gruß Rainer

http://elexikon.ch/einrede
 
10Parale Am: 19.10.2017 20:55:13 Gelesen: 2069# 173 @  
@ Magdeburger [#136]

Ihr Beitrag vor einem Jahr hat heute mein Interesse erweckt. Der vorderseitige Rahmenstempel 1 von Zeitz scheint ein Nachweis für ein Paketbegleitbrief zu sein.

Einen ähnlichen Stempel habe ich auf diesem Beleg vom 2. April 1836 entdeckt. Das Paket lief von Zeitz nach Leipzig. Im oberen Segment der Briefvorderseite geht es um den Inhalt: Anbei ??? D.W.2., etwas im Wert von R 48,-- Silbergroschen???

Ich lese auch heraus, dass der Absender 3 Silbergroschen bezahlt hat. Den linken zweizeiligen Rahmenstempel kann ich beim besten Willen und leider nicht entziffern, das ober Wort beginnt sicher mit "Ausgabe....=========". meine Vermutung: Ausgabeamt Zeitz Nord o.ä.

Auf der Rückseite gefällt mir besonders ein weiterer Rahmenstempel von Zeitz und ein Rundstempel mit Inschrift STADTPOST 3. APR, womit nur Leipzig gemeint sein kann.

Ohne den lehrreichen Beitrag von Magdeburger wäre ich nie darauf gekommen.

Liebe Grüße

10Parale



 
Magdeburger Am: 20.10.2017 14:10:28 Gelesen: 1979# 174 @  
@ 10Parale [#173]

Hallo 10Parale,

Der vorderseitige Rahmenstempel 1 von Zeitz

Der Stempel stammt aus Halle/Saale.

Zum Beleg:

Anbei 1 emball Kästchen D.W.2 (Zeichen) Werth Rt 48 ---

Was emball bedeuten soll, erschließt sich mir leider nicht. Das Kästchen wog 11 Pfund 3 Loth. Der blaue Stempel vorderseitig stammt aus Leipzig, welchen ich bisher nicht kenne. Oben dürfte Ausgeliefert stehen.

Siegelseitig ist der Rundstempel von Leipzig und der Rahmenstempel ist von der Packkammer Zeitz. Den gibt es auch noch mit P.II. Allgemein ist er beim Eingang der Paketes in der Packkammer abgeschlagen worden.

Zur Taxierung kann ich nichts sagen, da mir der Postvertrag (Preussen-Sachsen) incl. Anlagen aus dieser Zeit nicht vorliegt.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
10Parale Am: 20.10.2017 15:42:01 Gelesen: 1971# 175 @  
@ Magdeburger [#174]

Vielen herzlichen Dank für diese sinnreiche Erklärung.

"emball" scheint mir eine Abkürzung für "Emballage" zu sein.

Lt. Definition Duden "dem Käufer in Rechnung gestelltes] Verpackungsmaterial (z. B. Kisten)"

Sinngemäß könnte es sich bei dem Transportgut um ein Kästchen gehandelt haben, welches transportsicher verpackt war.

11 Pfund und 3 Loth ist ja kein einfaches Gewicht.

Super, ich freue mich.

10Parale
 

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