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Thema: Moderne Postgeschichte: Konsolidierer und deren Kodes
Das Thema hat 507 Beiträge:
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Pete Am: 04.06.2016 21:50:45 Gelesen: 35746# 483 @  
@ mumpipuck [#480] und [#482]

Angabe einer Konsolidierernummer, graue Stempelfarbe und was ist "C 6" ?

Zumindest Letzteres sollte sich anhand der nachfolgenden Scans klären lassen. Bei der Aufarbeitung der 4D11-Bestände fielen mir mehrere Belege des Gerätes 4D11000092 in die Hände. Bisher lag mir ein Abschlag dieses Gerätes von 2014 ohne Werbeeinsatz vor. Es gesellten sich im vergangenen Monat drei Stücke aus dem Jahr 2016 hinzu, welche die Angabe "C6" aufweisen:



Soweit ersichtlich, handelt es sich um die

C6 Briefservice GmbH
Dorfstr. 12
21640 Neuenkirchen

Der untere Beleg ist konsolidiert K2126 (Der Cuxhavener Fahradkurier GmbH).

Gruß
Pete
 
Tuffi Am: 15.06.2016 11:35:30 Gelesen: 33580# 484 @  
@ Journalist [#472]

Hallo Jürgen,

WL/IH (K 4000) Koblenz hat scheinbar inzwischen seinen Maschinenpark auf 1D15 umgerüstet. Hast Du nähere Informationen?

Gruß Walter
 
DERMZ Am: 03.07.2016 13:12:17 Gelesen: 29381# 485 @  
Guten Sonntag,

ich falle mal mit der Tür ins Haus: Wer kann mir den Laufweg / Verteilerweg dieses Briefes grob erklären?



Der Rest des Umschlages ist weiß, unten nur noch der Strichcode der Deutschen Post in leuchtend-orange.

Gehe ich richtig in der Annahme, daß die Firma Rheingas ihre Gasrechnung an die Firma arriva zur Frankierung bzw. Beförderung weiterleitet ? Danach "stempelt" arriva den Beleg und entscheidet dann, ob sie diesen an die Deutsche Post zur finalen Auslieferung abgibt, indem sie den blauen Matrix-Stempel aufsetzt oder selbst weitertransportiert? Oder funxioniert moderne Post ganz anders?

Vielen Dank für ein bis zwei erklärende Sätze.

Schönen Sonntag wünscht

Olaf
 
Tuffi Am: 03.07.2016 14:49:31 Gelesen: 29358# 486 @  
@ DERMZ [#485]

Hallo Olaf,

nachdem die Sortiermaschine (Sprayer) bei Arriva festgestellt hat, dass sie den Brief nicht selbst bestellen kann, wird dieser an die Konsolidierer-Abteilung (K 2054) weitergegeben, dort mit dem Freistempler für die Post versehen und dann über die "gelbe" Post besorgt.

Gruß Walter
 
DERMZ Am: 04.07.2016 10:09:44 Gelesen: 29226# 487 @  
@ Tuffi [#486]

Vielen Dank Walter,

das ist eine sehr gute Erklärung, die mir auch verständlich (vom Ablauf) ist.

Aber ich muss noch mal doof nachfragen, also Rheingas gibt den Brief an Arriva zur Weiterleitung, da hat Rheingas doch bestimmt einen Sondertarif vereinbart. Und jetzt gibt arriva den Brief an die Gelbe Post zum normalen Tarif. Wer bezahlt das in der Regel, ist es Sache des Absenders (Rheingas) oder Sache des Dienstleisters (arriva)?

Viele Grüße aus dem südlichen Süden

Olaf
 
EdgarR Am: 04.07.2016 12:39:46 Gelesen: 29186# 488 @  
@ DERMZ [#487]

Hallo Olaf,

es gibt keine doofen Fragen (bisweilen aber doofe Antworten, leider)!

Finanziell funktioniert so ein Fall folgendermaßen:

Rheingas bezahlt arriva (deren Tarif für Großeinlieferer plus Mehrwertsteuer). Die MWSt kann sich Rheingas übrigens später vom Finanzamt wiederholen.

Arriva hat dann 2 Möglichkeiten: Weitergabe an eine beim Adressaten zustellende Privatpost (über den P2-Verbund oder den Mail-Alliance-Verbund) - oder Weitergabe an die Post AG.

Hier wurde die 2. Möglichkeit gewählt. Arriva tritt der Post AG gegenüber als Konsolidierer auf und bekommt für ihre Zuarbeit (Anlieferung sortiert nach Ziel-Briefzentrum zu einem Briefzentrum als Massenauflieferung) einen kräftigen Rabatt auf das Porto (also statt 0,70 € per Brief vielleicht 0,56 € per Brief oder so). Damit rechnet sich das für arriva. Und zwar so gut, dass die andere Möglichkeit (nämlich Weitergabe an eine andere Privatpostgesellschaft) offensichtlich teurer gewesen wäre.

Angewandte Betriebswirtschaft: Kostenoptimierung im Zehntel-Cent-Bereich.

Phile Grüße
EdgarR
 
DERMZ Am: 04.07.2016 13:46:44 Gelesen: 29164# 489 @  
@ EdgarR [#488]

Danke Edgar,

sehr interessant. Dann weiss ich jetzt, wie das so ungefähr funktioniert. Ob es logisch ist, sei dahingestellt - beim Adressaten gibt es einen Privatpost-Zusteller der also nicht zum Zuge kam, jetzt die Preisfrage, wie heisst dieser?

Richtig: arriva

Warum jetzt die gelbe Post günstiger ist, als man selbst, da tauchen bei mir nur ??? auf. Aber aus diesem Grund bin ich auch kein Betriebswirtschafter.

Danke nochmal für die Erklärung und einen sonnigen Nachmittag

Olaf
 
DL8AAM Am: 04.07.2016 14:41:21 Gelesen: 29148# 490 @  
@ DERMZ [#489]

Olaf, dafür kann es sehr vielfältige Gründe geben. Denkbar ist

a) um die Mindestmengen für eine Eigenkonsolidierung zu erfüllen, wird "aufgefüllt", 20-30%+x DPAG-Portoeinsparung (nachträglich auf die ausgewiesenen 70 Cent gewährt) können da schon (bei einer Fremdkonsolidierung) einmal drin sein [1]. Und bei einer Eigenkonsolidierung bestimmt noch etwas mehr, der Fremdkonsolidierer (wie Postcon/Freesort) will ja auch noch was daran verdienen. Da macht (kann auch) teureres Auffüllen Sinn (machen),

b) der Versender bzw. der Privatpost-Kunde wünscht es so (man übernimmt vom Kunden den gesamten Postausgang, aber der Kunde will für bestimmte Mailings/Empfängerkreise ausdrücklich DPAG),

c) terminliche Gründe,

d) der Privatpostler hat personelle Probleme (Krankenstand, Urlaub etc.) und kann nicht alles zeitnah selbst zustellen (das passierte bei unserer CITIPOST des öfteren in der Vergangenheit, da kamen dicke INFOPOST-ähnliche Kataloge, statt mit dem CITIPOST-Boten, dann per 2,40 €-FRANKIT der CITIPOST über die DPAG) oder auch

e) echte preisliche Gründe. Der Lettershop übergab einen "riesigen Stapel", im Idealfall bereits entsprechend vorsortiert, an die Privatpost. Da mag es, u.U. in (Preis-) Absprache mit dem Versender, für alle Beteiligten zum Teil günstiger sein, die entsprechenden Paletten nach der Frankatur einfach 1:1 (konsolidierend) so zur Post zu fahren, als das alles aufzulösen und auf die eigenen Zusteller zu verteilen. ("Nicht überall wo 70 Cent draufsteht, sind auch 70 Cent drin" ...)

f) oder es macht keinen echten betriebswirtschaftlichen Sinn und man hat es trotzdem gemacht. ;-)

Ich persönlich würde hier einmal auf eine Kombination aus a) und e) tippen.

Beste Grüße
Thomas

[1] http://www.philaseiten.de/beitrag/87064
 
DERMZ Am: 04.07.2016 15:11:34 Gelesen: 29129# 491 @  
@ DL8AAM [#490]

Danke Thomas,

sehr ausführlich. Jetzt verstehe ich es alles ein wenig besser.

Danke Danke Danke

Gruss Olaf
 
Tuffi Am: 04.07.2016 17:18:42 Gelesen: 29096# 492 @  
@ DERMZ [#491]

Hallo OLaf,

vor Jahren wohnte ich in Münster ganz weit draussen. Da war es für die Privatpost oft günstiger, einen Brief an mich über die "gelbe" Post zu besorgen, als mit dem "Dienstwagen" einen einzigen Brief zuzustellen. Dafür bezahlte sie dann den vollen Tarif (Sonderfall d).

Gruß Walter
 
Pete Am: 08.07.2016 17:29:39 Gelesen: 28303# 493 @  
@ DL8AAM [#462]

Freesort (K2055) setzt nun ebenfalls ein spezielles Weihnachstsklischee in Rahmen seines "Frankierservices" ein:

Fröhliche Weihnacht überall - oder doch nicht? Eher Ostern. :-)



Frankit 3D06000DD0 vom 07.03. und 08.03.2016 mit verschiedenen Werbeeinsätzen

Die betroffene Niederlassung von Freesort (K2055) hatte sich am 08.03.2016 vertan und den Werbeeinsatz für Weihnachten aus der "Mottenkiste" geholt. Am Tag zuvor war regulär mit einem Ostergruß frankiert worden.

Gruß
Pete
 
zackigerPitter Am: 26.07.2016 09:57:02 Gelesen: 24481# 494 @  
@ Journalist [#468]

Ist das Thema bzgl. "K4000" noch aktuell?

Dann könnte ich mal nachsehen, ich habe eine Kiste voll AFS mit ERKRATH.
 
Pete Am: 21.08.2016 10:53:33 Gelesen: 19467# 495 @  
@ DL8AAM [#18]

Dank des Sammlerkollegen Tuffi tauchte gestern ein ähnlicher Aufkleber des Konsolidieres K4000 (Deutsche Post InHaus Services GmbH, DPIH) auf. Der angegebenen Portostufe in Höhe von 0,70 Euro (C6-Sendung bis 20g) nach muss der Beleg im Jahr 2016 (Zeitraum Januar bis August) gelaufenen sein.



Normalerweise kenne ich derartige Aufkleber am ehesten von großformatigen Sendungen oder Katalogen.

Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 23.08.2016 15:01:31 Gelesen: 19202# 496 @  
Bei diesem Beleg bin ich mir nicht ganz sicher, rückseitig findet zwar eine übliche schwarze Tintenstrahlkennung "K2055 - 98", also lief die Sendung konsolidiert über Freesort. Aber zusätzlich wurde auf der Vorderdseite eine weitere Zählnummer "000006" per Tintenstrahler (anderer Typ, als von K2055) aufgebracht. Solche reinen Zählnummern kenne ich u.a. von der Versicherungsgruppe HUK-Coburg, hier wurde eine Art von Eigen- bzw. Genossenschaftskonsolidierung diskutiert. Um was handelt es sich aber hier? Wurde auch (?) eine Eigenkonsolidierung angestrebt, aber man hatte dann die Mengenvorgaben nicht erreicht und das dann an Freesort/K2055 abgegeben?



4D06000A8B - Fraport (Flughafen Frankfurt) vom 16.08.2016.

Zusätzlich wurde ein kleines Label mit einem Barcode mit der textlichen Angabe "ASD NL" verklebt. Das könnte möglicherweise für Amsterdam und die Niederlande stehen? Denkbar wäre eine 'interne Zuleitung' von Amsterdam nach Frankfurt. Wobei - wenn man vom FRANKIT-Kundenklischee ausgeht und die Sendung aus dem Umfeld "Flugbetrieb" stammt - würde man aber eher eine internationale Flughafenkennung erwarten. Das wäre für Amsterdam-Schiphol aber AMS (ASD ist der Andros Town International Airport, Bahamas).

Also was haben wir hier für eine Sendung bzw. Konstruktion?

Gruß
Thomas
 
Pete Am: 23.08.2016 19:19:07 Gelesen: 19162# 497 @  
@ DL8AAM [#496]

Wurde auch (?) eine Eigenkonsolidierung angestrebt, aber man hatte dann die Mengenvorgaben nicht erreicht und das dann an Freesort/K2055 abgegeben?

Ja, scheint mir so.

Zusätzlich wurde ein kleines Label mit einem Barcode mit der textlichen Angabe "ASD NL" verklebt.

Wie wäre es mit einem Kürzel für eine Fachabteilung von Fraport? Ich kenne derartige Aufkleber inkl. Strichcode auch von der Stadtverwaltung Bottrop (ebenfalls hochkant geklebt). Der, wie mir scheint, gängigste Aufkleber kommt von der Abteilung, welche für Knöllchen zuständig ist. *g*

Vor der Frankierung wird der Aufkleber gescannt. So kann kostenstellengenau (Bsp. Fachabteilung) frankiert und die Kosten entsprechend ohne weitere Zuarbeit verbucht/zugeordnet werden.

Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 26.08.2016 12:56:00 Gelesen: 18718# 498 @  
@ Pete [#497]

Klingt (auch) sinnvoll Pete, besten Dank! Nur leider finde man bei Google keine passenden Kombinationstreffer. ;-) Mal schauen, ob noch mehr davon auftauchen.

Beste Grüße
Thomas



4D06000765 - neukauf markt GmbH, 77656 Offenburg, mit einer mal wieder etwas ungewöhnlicheren Konsolidiererkennzeichnung auf einem Großbrief von PostCon/K4031 (16.03.2011), wohl eine Art von manuellen Paginierstempel.
 
DL8AAM Am: 11.09.2016 14:48:37 Gelesen: 16175# 499 @  
@ DL8AAM [#466], Journalist [#468]

ein Vergleich mit mir vorliegenden Daten deutet auf einen großen Lettershop hin, der in 40699 Erkrath sitzt. Es ist die Firma Daten Partner Gesellschaft für Direktmarketing + Informations Technologie mbH

Hier ein weiteres "Gerät über K7087" mit der Postfachangabe Postfach 23 03 02 in 40089 Düsseldorf von/für einen unbekannten Absender; 09.08.2016: 4D11000812



Hat sich die Annahme mit der o.g. Erkrather Firma inzwischen bestätigt?

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 21.09.2016 22:19:10 Gelesen: 14374# 500 @  
K9016

Bei Jürgen "Journalist" [1] wird K9016 als Kurier-IT-Service (Brief, Express, Paket- und Tierversand) aus 64572 Büttelborn - bei Frankfurt am Main - gelistet.

Vor einiger Zeit habe ich ein paar ältere Privatpostbelege aus Süddeutschland erhalten, nach nochmaliger, genauerer Sichtung ist mir rückseitig eine - an einen händisch abgeschlagenen Paginierstempel erinnernde - Konsolidiererkennzeichnung von K9016 gefunden:



Der Absender ist eine Agentur für Arbeit "Zweigstelle" aus dem Einzugsbereich der BWPOST Schwarzwald aus 78052 Villingen-Schwenningen, über die die Sendung seinerzeit versendet wurde (16.03.2010). Erfassungslabel der BWPOST Schwarzwald mit UPOC-Sendungsnummer (codX-Mandantgenkennung 0040) vom 16.03.2010 mit integriertem Kundenklischee für den Absender, mit (für mich unbekanntem) Leithinweis "PP".

Obwohl die Sendung nur in das ca. 75 Kilometer entfernte 72488 Sigmaringen ging, wurde sie über die DPAG abgeleitet, dafür gleichtägige FRANKIT-Frankatur durch das Gerät 1D10000127 (Betreiber? BWPOST Schwarzwald?). Rückseitig findet sich eine schwarze Konsolidiererkennzeichnung "K9016 019".

Falls die Annahme K9016 = Kurier-IT-Service stimmen sollte, ging der Brief von der BWPOST Schwarzwald Villingen-Schwenningen erst in das 260 Kilometer nördlich entfernte Büttelborn, um dann DPAG-versendet zu werden. Das macht für mich auf den ersten Blick doch eigentlich keinen Sinn? Auch bei einer BWPOST-internen Ableitung über die "Zentrale" in Stuttgart. Zumal K9016 wohl eher ein etwas kleinerer und regionalerer aktiver Dienstleister war/ist, oder? Weiterhin würde ich, falls die BWPOST Schwarzwald einen externen Frankierservice für DPAG-Ableitungen genutzt hat, einen etwas näher liegenden erwarten? Eine eventuell weitere zwischengeschaltete Privatpost irgendwo 'auf halber Strecke' lässt sich auf dem Umschlag auch nicht erkennen?

Also stimmt die K9016-Identifikation wirklich?

Gruß
Thomas

[1] http://www.jolschimke.de/privatpost/afs-mit-integrierter-konsolidierer-nummer.html
 
DL8AAM Am: 21.11.2016 19:36:58 Gelesen: 2239# 501 @  
Die Tage sind hier wieder einmal zwei neue, mir bisher vollkommen unbekannte Konsolidiererkennungen in die Fänge geraten. Zur besseren "Zitat-Ordnung" trenne ich beide auf zwei separate Beiträge auf.

K 7157



Sendung, ursprünglich über die CITIPOST Göttingen eingeliefert, frankiert mit einer 60 Cent CITIPOST-Briefmarke (Gänseliesel). Schwarzer Sendungserfassungsspray der CITIPOST Göttingen ("MA3772") mit UPOC-Sendungsnummer (codX-Mandantennummer "0046"); des Geräteherstellers Boewe, Bell & Howell. Scheinbar hat die CITIPOST mal wieder mit personellen Problemen zu kämpfen, denn sie leitet derzeit viele Sendungen an Göttinger Adressen - teuer nachfrankiert - über die DPAG ab. So auch hier. Frankatur (nach Überlabelung der Briefmarke) durch das FRANKIT-Gerät 4D06000ADE der CITIPOST Göttingen (Madsacks "Druckhaus Göttingen") vom 17.11.2016. Anschließend wurde die Sendung, vor der Übergabe an die DPAG, konsolidiert. Aus diesem "Tätigkeitsdunstkreis" stammen die (mindestens) zwei kopfstehenden, schwarzen Tintenstrahlabdrucke: 2D-Matrixkode plus Sendungsnummer "019999...", im nicht-UPOC-konformen Format, sowie neben der unbekannten Kennung "C16" zusätzlich die Konsolidiererkennzeichnung K7157 (plus Zählnummer). Diese Sprays stammen sehr wahrscheinlich vom einem Compador Apache One-Gerät? Pete?

Nun die Frage, wer ist K7157. Möglicherweise eine Eigenkonsolidierung der CITIPOST (Göttingen oder auch der Mutter in Hannover?)? Oder man leitet seine DPAG-frankierten Sendungen über einen externen Dienstleister ab?

Die CITIPOST Northeim/Göttingen hatte vor vielen, vielen Monaten so ein Compador-Gerät in Northeim im Einstz. Nach der Auflösung der CITIPOST Northeim und des Schließens des dortigen Sortierzentrums, gab es aber keine weiteren Sichtungen von irgendwelchen weiteren Compador-Abschlägen auf CITIPOST-Belegen. Die CITIPOST Göttingen erhielt von der Mutter in Hannover Gerätschaften von Boewe, Bell & Howell für ihr neues Briefzentrum in Rosdorf bei Göttingen. Was mit der Compadoranlage passiert ist, ist mir leider vollkommen unbekannt. Einlagerung/Rückgabe/Verkauf oder Abgabe an die Mutter? Aber so eine 'moderne' und wohl auch teure Ausrüstung legt man sich doch eigentlich nicht ungenutzt auf's Lager, oder?

Also wer ist K7157?

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 21.11.2016 20:08:01 Gelesen: 2234# 502 @  
Und hier ist auch gleich der zweite unbekannte Konsolidierer

K 7106



Sendung, ein sogenannter "Rote-Hand-Brief" [1], von/für den Absender Celgene GmbH aus 81829 München, frankiert mit dem Neopost FRANKIT-Gerät 1D150004E7 vom 07.11.2016. Direkt über der Anschrift und mit dieser gleichzeit gedruckt findet sich die Konsolidiererkennzeichung "K7106" mit der Zählnummer.

Da dieses Gerät für verschiedene Absender [2] eingesetzt wird, u.a. "Amgen Arzneimittel" aus 80992 München (29.07.2015) [2], vermute ich als Gerätebetreiber einen größeren Lettershop aus der Münchener Gegend. Möglicherweise (u.a.) spezialisiert auf Kunden aus dem medizinischen Sektor, denn alle mir bekannten vorliegenden Sendungen [2] stammen aus diesem Umfeld. Dieser könnte dann u.U. auch gleichzeit der Konsolidierer sein?

Gruß
Thomas

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rote-Hand-Brief
[2] http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/68452
 
Pete Am: 21.11.2016 22:07:32 Gelesen: 2212# 503 @  
@ DL8AAM [#501]

Diese Sprays stammen sehr wahrscheinlich vom einem Compador Apache One-Gerät? Pete?

Ja, die Konsolidierungsnummer sieht mir ebenfalls danach aus, als wäre diese von einer Apache-One des Herstellers Compador aufgebracht worden.

Die Frage deinerseits ist interessant, wo denn nun auf einmal dieses Modell herstammt. :-)

Ich habe bisher noch keine Belege des Konsolidierers K7157 gesehen.

Gruß
Pete
 
Altmerker Am: 01.12.2016 21:01:53 Gelesen: 749# 504 @  
Zu dem Beleg bin ich nicht fündig geworden. Nur die kleinen Zahlen und der Postaufkleber.

Gruß an alle, die mir helfen können.

Uwe


 
DL8AAM Am: 01.12.2016 21:25:08 Gelesen: 744# 505 @  
@ Altmerker [#504]

Uwe,

das ist keine Konsolidiererkennzeichnung, sondern die Labels stammen aus der Privatpostbehandlung dieser Sendung durch die Privatpost "PostModern" (MEDIA Logistik GmbH) aus Dresden, zu erkennen an der UPOC-Sendungsnummer mit der codX-Mandantenkennung "0136". Scheinbar konnte/wollte die PostModern den Brief nicht weiterleiten bzw. selbst zustellen, sondern man hat ihn abgegeben, dabei von Freesort frankieren (das verwendete FRANKIT-Gerät 3D0600047F gehört zu Freesort, genauer zum Standort Berlin, falls unsere Daten noch aktuell sind) und so die DPAG ableiten lassen. Möglicherweise findet sich irgendwo auf dem Umschlag ein kleiner Eindruck mit der Freesort-Kennung "K2055".

Gruß
Thomas
 
Altmerker Am: 02.12.2016 10:39:01 Gelesen: 633# 506 @  
@ DL8AAM [#505]

Danke für die kompetente schnelle Antwort. Ich habe den Umschlag, es war eine Zeitschrift drin, gedreht und gewendet, kein K2055. Aber ich werde mal genauer schauen, weil unter dem Privatpostaufkleber noch ein Label backt.

Gruß
Uwe
 
Pete Am: 02.12.2016 17:56:10 Gelesen: 561# 507 @  
@ Altmerker [#506]

Aber ich werde mal genauer schauen, weil unter dem Privatpostaufkleber noch ein Label backt.

Ich habe den Eindruck, dass die Sendung nicht maschinenlesbar war und daher einen zweiten Gang durch die Großbriefsortiermaschine antreten musste. Entweder konnte der Mitarbeiter der Videocodierung keine Anschrift auf dem Foto erkennen (Bsp. reflektierendes Sichtfenster oder im Sichtfenster nach unten verrutschte Empfängeranschrift, so dass die Postleitzahl und Ort nicht mehr lesbar ist, womit in der Adressnachbearbeitung am Foto zuerst begonnen wird) oder das Sendungsbild wurde (wieso auch immer) nicht bearbeitet. Der zweite Durchlauf zwecks Zuordnung zu einem konkreten Briefsortierfach war daher auch nicht von Erfolg gekrönt. Ansonsten hätte ich zusätzliche Angaben zum Zustellbezirk oder Zustellpartner bzw. einen Hinweis auf den Versand via Deutsche Post AG erwartet.

Der Konsolidierungsvermerk K2055 sollte sich, wenn auf dem Umschlag vorhanden, nicht unterhalb des Aufklebers befinden, da dieser Vermerk nicht vom Briefdienstleister PostModern (Dresden) sondern erst hinterher durch den Konsolidierer Freesort aufgebracht wird. ;-)

Es kommt durchaus vor, dass Konsolidierer Sendungen lediglich frankieren und nicht konsolidieren. Dies tritt ein, wenn bspw. die notwendige Sendungsmasse für einen Konsolidierung pro Postleitbereich an dem Tag nicht erreicht wird. Nicht maschinenlesbare Sendungen (Bsp. reflektierendes Sichtfenster oder im Sichtfenster nach unten verrutschte Empfängeranschrift) dürfen auch nicht konsolidiert werden.

Gruß
Pete
 

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