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Thema: Moderne Postgeschichte: Konsolidierer und deren Kodes
Das Thema hat 519 Beiträge:
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Pete Am: 21.08.2016 10:53:33 Gelesen: 40550# 495 @  
@ DL8AAM [#18]

Dank des Sammlerkollegen Tuffi tauchte gestern ein ähnlicher Aufkleber des Konsolidieres K4000 (Deutsche Post InHaus Services GmbH, DPIH) auf. Der angegebenen Portostufe in Höhe von 0,70 Euro (C6-Sendung bis 20g) nach muss der Beleg im Jahr 2016 (Zeitraum Januar bis August) gelaufenen sein.



Normalerweise kenne ich derartige Aufkleber am ehesten von großformatigen Sendungen oder Katalogen.

Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 23.08.2016 15:01:31 Gelesen: 40285# 496 @  
Bei diesem Beleg bin ich mir nicht ganz sicher, rückseitig findet zwar eine übliche schwarze Tintenstrahlkennung "K2055 - 98", also lief die Sendung konsolidiert über Freesort. Aber zusätzlich wurde auf der Vorderdseite eine weitere Zählnummer "000006" per Tintenstrahler (anderer Typ, als von K2055) aufgebracht. Solche reinen Zählnummern kenne ich u.a. von der Versicherungsgruppe HUK-Coburg, hier wurde eine Art von Eigen- bzw. Genossenschaftskonsolidierung diskutiert. Um was handelt es sich aber hier? Wurde auch (?) eine Eigenkonsolidierung angestrebt, aber man hatte dann die Mengenvorgaben nicht erreicht und das dann an Freesort/K2055 abgegeben?



4D06000A8B - Fraport (Flughafen Frankfurt) vom 16.08.2016.

Zusätzlich wurde ein kleines Label mit einem Barcode mit der textlichen Angabe "ASD NL" verklebt. Das könnte möglicherweise für Amsterdam und die Niederlande stehen? Denkbar wäre eine 'interne Zuleitung' von Amsterdam nach Frankfurt. Wobei - wenn man vom FRANKIT-Kundenklischee ausgeht und die Sendung aus dem Umfeld "Flugbetrieb" stammt - würde man aber eher eine internationale Flughafenkennung erwarten. Das wäre für Amsterdam-Schiphol aber AMS (ASD ist der Andros Town International Airport, Bahamas).

Also was haben wir hier für eine Sendung bzw. Konstruktion?

Gruß
Thomas
 
Pete Am: 23.08.2016 19:19:07 Gelesen: 40245# 497 @  
@ DL8AAM [#496]

Wurde auch (?) eine Eigenkonsolidierung angestrebt, aber man hatte dann die Mengenvorgaben nicht erreicht und das dann an Freesort/K2055 abgegeben?

Ja, scheint mir so.

Zusätzlich wurde ein kleines Label mit einem Barcode mit der textlichen Angabe "ASD NL" verklebt.

Wie wäre es mit einem Kürzel für eine Fachabteilung von Fraport? Ich kenne derartige Aufkleber inkl. Strichcode auch von der Stadtverwaltung Bottrop (ebenfalls hochkant geklebt). Der, wie mir scheint, gängigste Aufkleber kommt von der Abteilung, welche für Knöllchen zuständig ist. *g*

Vor der Frankierung wird der Aufkleber gescannt. So kann kostenstellengenau (Bsp. Fachabteilung) frankiert und die Kosten entsprechend ohne weitere Zuarbeit verbucht/zugeordnet werden.

Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 26.08.2016 12:56:00 Gelesen: 39801# 498 @  
@ Pete [#497]

Klingt (auch) sinnvoll Pete, besten Dank! Nur leider finde man bei Google keine passenden Kombinationstreffer. ;-) Mal schauen, ob noch mehr davon auftauchen.

Beste Grüße
Thomas



4D06000765 - neukauf markt GmbH, 77656 Offenburg, mit einer mal wieder etwas ungewöhnlicheren Konsolidiererkennzeichnung auf einem Großbrief von PostCon/K4031 (16.03.2011), wohl eine Art von manuellen Paginierstempel.
 
DL8AAM Am: 11.09.2016 14:48:37 Gelesen: 37258# 499 @  
@ DL8AAM [#466], Journalist [#468]

ein Vergleich mit mir vorliegenden Daten deutet auf einen großen Lettershop hin, der in 40699 Erkrath sitzt. Es ist die Firma Daten Partner Gesellschaft für Direktmarketing + Informations Technologie mbH

Hier ein weiteres "Gerät über K7087" mit der Postfachangabe Postfach 23 03 02 in 40089 Düsseldorf von/für einen unbekannten Absender; 09.08.2016: 4D11000812



Hat sich die Annahme mit der o.g. Erkrather Firma inzwischen bestätigt?

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 21.09.2016 22:19:10 Gelesen: 35457# 500 @  
K9016

Bei Jürgen "Journalist" [1] wird K9016 als Kurier-IT-Service (Brief, Express, Paket- und Tierversand) aus 64572 Büttelborn - bei Frankfurt am Main - gelistet.

Vor einiger Zeit habe ich ein paar ältere Privatpostbelege aus Süddeutschland erhalten, nach nochmaliger, genauerer Sichtung ist mir rückseitig eine - an einen händisch abgeschlagenen Paginierstempel erinnernde - Konsolidiererkennzeichnung von K9016 gefunden:



Der Absender ist eine Agentur für Arbeit "Zweigstelle" aus dem Einzugsbereich der BWPOST Schwarzwald aus 78052 Villingen-Schwenningen, über die die Sendung seinerzeit versendet wurde (16.03.2010). Erfassungslabel der BWPOST Schwarzwald mit UPOC-Sendungsnummer (codX-Mandantgenkennung 0040) vom 16.03.2010 mit integriertem Kundenklischee für den Absender, mit (für mich unbekanntem) Leithinweis "PP".

Obwohl die Sendung nur in das ca. 75 Kilometer entfernte 72488 Sigmaringen ging, wurde sie über die DPAG abgeleitet, dafür gleichtägige FRANKIT-Frankatur durch das Gerät 1D10000127 (Betreiber? BWPOST Schwarzwald?). Rückseitig findet sich eine schwarze Konsolidiererkennzeichnung "K9016 019".

Falls die Annahme K9016 = Kurier-IT-Service stimmen sollte, ging der Brief von der BWPOST Schwarzwald Villingen-Schwenningen erst in das 260 Kilometer nördlich entfernte Büttelborn, um dann DPAG-versendet zu werden. Das macht für mich auf den ersten Blick doch eigentlich keinen Sinn? Auch bei einer BWPOST-internen Ableitung über die "Zentrale" in Stuttgart. Zumal K9016 wohl eher ein etwas kleinerer und regionalerer aktiver Dienstleister war/ist, oder? Weiterhin würde ich, falls die BWPOST Schwarzwald einen externen Frankierservice für DPAG-Ableitungen genutzt hat, einen etwas näher liegenden erwarten? Eine eventuell weitere zwischengeschaltete Privatpost irgendwo 'auf halber Strecke' lässt sich auf dem Umschlag auch nicht erkennen?

Also stimmt die K9016-Identifikation wirklich?

Gruß
Thomas

[1] http://www.jolschimke.de/privatpost/afs-mit-integrierter-konsolidierer-nummer.html
 
DL8AAM Am: 21.11.2016 19:36:58 Gelesen: 23322# 501 @  
Die Tage sind hier wieder einmal zwei neue, mir bisher vollkommen unbekannte Konsolidiererkennungen in die Fänge geraten. Zur besseren "Zitat-Ordnung" trenne ich beide auf zwei separate Beiträge auf.

K 7157



Sendung, ursprünglich über die CITIPOST Göttingen eingeliefert, frankiert mit einer 60 Cent CITIPOST-Briefmarke (Gänseliesel). Schwarzer Sendungserfassungsspray der CITIPOST Göttingen ("MA3772") mit UPOC-Sendungsnummer (codX-Mandantennummer "0046"); des Geräteherstellers Boewe, Bell & Howell. Scheinbar hat die CITIPOST mal wieder mit personellen Problemen zu kämpfen, denn sie leitet derzeit viele Sendungen an Göttinger Adressen - teuer nachfrankiert - über die DPAG ab. So auch hier. Frankatur (nach Überlabelung der Briefmarke) durch das FRANKIT-Gerät 4D06000ADE der CITIPOST Göttingen (Madsacks "Druckhaus Göttingen") vom 17.11.2016. Anschließend wurde die Sendung, vor der Übergabe an die DPAG, konsolidiert. Aus diesem "Tätigkeitsdunstkreis" stammen die (mindestens) zwei kopfstehenden, schwarzen Tintenstrahlabdrucke: 2D-Matrixkode plus Sendungsnummer "019999...", im nicht-UPOC-konformen Format, sowie neben der unbekannten Kennung "C16" zusätzlich die Konsolidiererkennzeichnung K7157 (plus Zählnummer). Diese Sprays stammen sehr wahrscheinlich vom einem Compador Apache One-Gerät? Pete?

Nun die Frage, wer ist K7157. Möglicherweise eine Eigenkonsolidierung der CITIPOST (Göttingen oder auch der Mutter in Hannover?)? Oder man leitet seine DPAG-frankierten Sendungen über einen externen Dienstleister ab?

Die CITIPOST Northeim/Göttingen hatte vor vielen, vielen Monaten so ein Compador-Gerät in Northeim im Einstz. Nach der Auflösung der CITIPOST Northeim und des Schließens des dortigen Sortierzentrums, gab es aber keine weiteren Sichtungen von irgendwelchen weiteren Compador-Abschlägen auf CITIPOST-Belegen. Die CITIPOST Göttingen erhielt von der Mutter in Hannover Gerätschaften von Boewe, Bell & Howell für ihr neues Briefzentrum in Rosdorf bei Göttingen. Was mit der Compadoranlage passiert ist, ist mir leider vollkommen unbekannt. Einlagerung/Rückgabe/Verkauf oder Abgabe an die Mutter? Aber so eine 'moderne' und wohl auch teure Ausrüstung legt man sich doch eigentlich nicht ungenutzt auf's Lager, oder?

Also wer ist K7157?

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 21.11.2016 20:08:01 Gelesen: 23317# 502 @  
Und hier ist auch gleich der zweite unbekannte Konsolidierer

K 7106



Sendung, ein sogenannter "Rote-Hand-Brief" [1], von/für den Absender Celgene GmbH aus 81829 München, frankiert mit dem Neopost FRANKIT-Gerät 1D150004E7 vom 07.11.2016. Direkt über der Anschrift und mit dieser gleichzeit gedruckt findet sich die Konsolidiererkennzeichung "K7106" mit der Zählnummer.

Da dieses Gerät für verschiedene Absender [2] eingesetzt wird, u.a. "Amgen Arzneimittel" aus 80992 München (29.07.2015) [2], vermute ich als Gerätebetreiber einen größeren Lettershop aus der Münchener Gegend. Möglicherweise (u.a.) spezialisiert auf Kunden aus dem medizinischen Sektor, denn alle mir bekannten vorliegenden Sendungen [2] stammen aus diesem Umfeld. Dieser könnte dann u.U. auch gleichzeit der Konsolidierer sein?

Gruß
Thomas

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rote-Hand-Brief
[2] http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/68452
 
Pete Am: 21.11.2016 22:07:32 Gelesen: 23295# 503 @  
@ DL8AAM [#501]

Diese Sprays stammen sehr wahrscheinlich vom einem Compador Apache One-Gerät? Pete?

Ja, die Konsolidierungsnummer sieht mir ebenfalls danach aus, als wäre diese von einer Apache-One des Herstellers Compador aufgebracht worden.

Die Frage deinerseits ist interessant, wo denn nun auf einmal dieses Modell herstammt. :-)

Ich habe bisher noch keine Belege des Konsolidierers K7157 gesehen.

Gruß
Pete
 
Altmerker Am: 01.12.2016 21:01:53 Gelesen: 21832# 504 @  
Zu dem Beleg bin ich nicht fündig geworden. Nur die kleinen Zahlen und der Postaufkleber.

Gruß an alle, die mir helfen können.

Uwe


 
DL8AAM Am: 01.12.2016 21:25:08 Gelesen: 21827# 505 @  
@ Altmerker [#504]

Uwe,

das ist keine Konsolidiererkennzeichnung, sondern die Labels stammen aus der Privatpostbehandlung dieser Sendung durch die Privatpost "PostModern" (MEDIA Logistik GmbH) aus Dresden, zu erkennen an der UPOC-Sendungsnummer mit der codX-Mandantenkennung "0136". Scheinbar konnte/wollte die PostModern den Brief nicht weiterleiten bzw. selbst zustellen, sondern man hat ihn abgegeben, dabei von Freesort frankieren (das verwendete FRANKIT-Gerät 3D0600047F gehört zu Freesort, genauer zum Standort Berlin, falls unsere Daten noch aktuell sind) und so die DPAG ableiten lassen. Möglicherweise findet sich irgendwo auf dem Umschlag ein kleiner Eindruck mit der Freesort-Kennung "K2055".

Gruß
Thomas
 
Altmerker Am: 02.12.2016 10:39:01 Gelesen: 21716# 506 @  
@ DL8AAM [#505]

Danke für die kompetente schnelle Antwort. Ich habe den Umschlag, es war eine Zeitschrift drin, gedreht und gewendet, kein K2055. Aber ich werde mal genauer schauen, weil unter dem Privatpostaufkleber noch ein Label backt.

Gruß
Uwe
 
Pete Am: 02.12.2016 17:56:10 Gelesen: 21644# 507 @  
@ Altmerker [#506]

Aber ich werde mal genauer schauen, weil unter dem Privatpostaufkleber noch ein Label backt.

Ich habe den Eindruck, dass die Sendung nicht maschinenlesbar war und daher einen zweiten Gang durch die Großbriefsortiermaschine antreten musste. Entweder konnte der Mitarbeiter der Videocodierung keine Anschrift auf dem Foto erkennen (Bsp. reflektierendes Sichtfenster oder im Sichtfenster nach unten verrutschte Empfängeranschrift, so dass die Postleitzahl und Ort nicht mehr lesbar ist, womit in der Adressnachbearbeitung am Foto zuerst begonnen wird) oder das Sendungsbild wurde (wieso auch immer) nicht bearbeitet. Der zweite Durchlauf zwecks Zuordnung zu einem konkreten Briefsortierfach war daher auch nicht von Erfolg gekrönt. Ansonsten hätte ich zusätzliche Angaben zum Zustellbezirk oder Zustellpartner bzw. einen Hinweis auf den Versand via Deutsche Post AG erwartet.

Der Konsolidierungsvermerk K2055 sollte sich, wenn auf dem Umschlag vorhanden, nicht unterhalb des Aufklebers befinden, da dieser Vermerk nicht vom Briefdienstleister PostModern (Dresden) sondern erst hinterher durch den Konsolidierer Freesort aufgebracht wird. ;-)

Es kommt durchaus vor, dass Konsolidierer Sendungen lediglich frankieren und nicht konsolidieren. Dies tritt ein, wenn bspw. die notwendige Sendungsmasse für einen Konsolidierung pro Postleitbereich an dem Tag nicht erreicht wird. Nicht maschinenlesbare Sendungen (Bsp. reflektierendes Sichtfenster oder im Sichtfenster nach unten verrutschte Empfängeranschrift) dürfen auch nicht konsolidiert werden.

Gruß
Pete
 
Pete Am: 31.12.2016 10:53:46 Gelesen: 16134# 508 @  
Ein Sammlerkollege übersandte mir Information über einen bisher hier im Forum noch nicht gelisteten Briefdienstleister. Es handelt sich hierbei um den Konsolidierer Lippe-Briefe KG aus 59557 Lippstadt [1] mit der Konsolidierungsnummer K7163, Lizenznummer L 4217.

Der nachfolgende Scan resultiert aus einem Screenshot, basierend auf einer pdf-Datei. Daher ist die Auflösung nicht besonders gut. Soweit mir bekannt, wird eine BZE-Konsolidierung (Briefzentrumseingang) betrieben, d.h. Sendungen mit diesem Vermerk sollten sich lediglich auf Belegen befinden, welche im Postleitbereich 59 zugestellt wurden.



Gruß
Pete

[1] http://www.lippe-briefe.de
 
EdgarR Am: 08.01.2017 13:27:31 Gelesen: 14045# 509 @  
Suchauftrag an Sherlock Holmes:

Wer oder was ist " K4007"?

Der vorliegende Fensterbrief gibt nicht viel dazu her:



Absender "STADA Arzneimittel", Empfänger unbekannt, Versand von woher nach wohin somit nicht festzustellen.

Rückseitig keinerlei Information. Entweder nicht über die Post AG gelaufen oder aber dort fiel das Fehlen eines Absenderfreistempels nicht auf.

Einziger Informationsgehalt:



Konsolidiererkennung und eine 6-stellige Nummer (re.) von einem Nadlerdrucker.

Wer weiß dazu was auszusagen?

Phile Grüße
EdgarR
 
DL8AAM Am: 08.01.2017 15:06:04 Gelesen: 14027# 510 @  
@ EdgarR [#509]

Edgar, K4007 hatten wir hier auch schon einmal diskutiert, siehe [#96], [#107], [#174], [#311], bevor Jürgen, Journalist [#312], den dann als (sehr wahrscheinlich) docsellent GmbH aus Düsseldorf, ehemals Itella (d.h. die finnische Post), identifiziert hat.

Entweder nicht über die Post AG gelaufen oder aber dort fiel das Fehlen eines Absenderfreistempels nicht auf...

Noe, ich vermute einmal, dass der Absenderfreistempel (hier in Form einer DV-Freimachung) im Fenster zu sehen war, bis leider jemand den Inhalt entnommen hat. Ähnlich wie dieser K4007er hier:



http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/76882

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 15.01.2017 21:08:07 Gelesen: 13164# 511 @  
@ Pete [#475]

Im nachfolgenden Beispiel wurde die Konsolidierungsnummer mittels Handstempel auf der Briefvorderseite abgeschlagen.

Hierzu hätte ich auch mal wieder einen. ;-)



3D060007EC - Klosterfrau Healthcare Group (10.11.2016), konsolidiert via Deutsche Post InHaus Services, Konsolidiererkennzeichnung per schwarzem Handstempel "K 4000" mit blauem, handschriftlichen Zusatz "24" als Zählnummer.

Gruß
Thomas
 
Pete Am: 19.01.2017 18:18:07 Gelesen: 12654# 512 @  
Ein Sammlerkollege schickte mir Scans von Belegen zwecks Vorstellung im Forum.

@ DL8AAM [#500]

Als Ergänzung zu diesem Beitrag weitere Belege des Konsolidierers K9016. Anscheinend wird generell (?) ein Numerator auf Großbriefen verwendet.





@ DL8AAM [#501]

Also wer ist K7157?

Nachfolgend ein weiteres Belegexemplar. Den Angaben in der Frankierung nach handelt es sich um die Citipost Cuxland aus 21762 Otterndorf (http://cux-du-hier.de/citipost ), siehe auch [1]:



Gruß
Pete

{1] http://www.bdzv.de/nachrichten-und-service/branchennachrichten/artikel/detail/cuxland_citipost_gestartet/
 
DL8AAM Am: 19.01.2017 19:53:25 Gelesen: 12634# 513 @  
@ DL8AAM [#501] Also wer ist K7157?
@ Pete [#512] Nachfolgend ein weiteres Belegexemplar. Den Angaben in der Frankierung nach handelt es sich um die Citipost Cuxland

Sehr, sehr unwahrscheinlich Pete! Das sieht mehr nur so aus, als ob die CITIPOST Cuxland ebenso diesen unbekannten Konsolidierer für ihre über die DPAG abgeleiteten Sendungen einschaltet.

Hier wieder zwei innerstädtische Briefe, die ursprünglich bei der CITIPOST Göttingen eingeliefert wurden und an Empfänger in Göttingen gerichtet sind. Beide tragen ganz reguläre CITIPOST-Sendungserfassungen mit UPOC-Sendungsnummern (codX-Mandantenkennung 0046). Da die CITIPOST Göttingen im Winter immer wieder Personalprobleme hat, werden jedes Jahr regelmäßig größere Sendungsmengen teuer DPAG-frankiert und anschließend an diese abgegeben, auch innerstädtische Sendungen, "Infopost", Kataloge und Zeitschriften. Um in diesen Fällen die Kosten etwas zu minimieren, wird hier inzwischen ein Konsolidierer zwischengeschaltet. Zur Frankatur kommt bei der CITIPOST Göttingen [bzw. im Madsack'schen Druckhaus Göttingen] deren FRANKIT-Gerät 4D06000ADE zum Einsatz.



Der Konsolidierer K 7157 vergibt dabei eine neue UPOC-Sendungsnummer, mit der fiktiven Mandantenkennung 9999, die er per Tintenstrahler durch eine Apache One Briefsortiermaschine von Compador aufdruckt. Bisher kenne ich nur die Grundform - ohne Matrixcode: 019999-Sendungenummer / unbekanntes Kürzel (B.., C..) / K7154 und Zählnummer, plus kleiner senkrechter Strich. In Deinem Beispiel sollten die Matrixe von der CITIPOST Cuxland stammen, sie gehören wohl nicht zu K7154.

Möglicherweise ist das ein gemeinsamer Konsolidierer des gesamten norddeutschen CITIPOST Verbundnetzes, unter Unständen sogar die CITIPOST "Zentrale" in Hannover selbst, die für alle Mitglieder ihres Netzwerkes eine Konsolidierung anbietet. Möglicherweise haben die das in Northeim abgebaute Compadorgerät in ihren "Mutterhausbestand" übernommen und nutzen es nun für die (Verbundnetz-) Konsolidierung?

Gruß
Thomas
 
Tuffi Am: 30.01.2017 16:14:11 Gelesen: 10515# 514 @  
Liebe Freunde,

wer kennt den Konsolidierer K 4054 ?

Er war von 2007 bis 2009 für verschiedene private Dienstleister in Raum Frankfurt (Main) tätig.

Gruß Walter
 
Pete Am: 31.01.2017 18:53:32 Gelesen: 10311# 515 @  
@ Tuffi [#514]

wer kennt den Konsolidierer K 4054 ?

Laut der Info eine Sammlerkollegen handelt es sich bei dem Konsolidierer K4054 um das Unternehmen GTG Postservice GmbH mit dem früheren Firmensitz in der Brabanter Straße 29 in 34131 Kassel (ehemals http://www.gtg-postservice.de ). In seiner Sammlung ist dieser Konsolidierer ebenfalls für die Jahre 2007 bis 2009 nachgewiesen.

Gruß
Pete
 
Tuffi Am: 07.02.2017 16:21:48 Gelesen: 9134# 516 @  
@ Pete [#515]

Hallo Pete,

GTG hat demnach ein Dienstleistungszentrum in Frankfurt gehabt und dort in der fraglichen Zeit für eine Reihe von Kunden die Post frankiert und konsolidiert. Ich will nicht glauben, daß die Post zur Bearbeitung nach Kassel ins Mutterhaus expediert worden ist.

Gruß Walter
 
Pete Am: 07.02.2017 20:48:33 Gelesen: 9098# 517 @  
@ Tuffi [#516]

Ich will nicht glauben, daß die Post zur Bearbeitung nach Kassel ins Mutterhaus expediert worden ist.

Ich kann es mir auch kaum vorstellen, da ich den Konsolidierungsvermerk K4054 primär auf Sendungen aus dem Frankfurter Raum bzw. Ludwigshafen kenne. Bedingt durch die Entfernung (Bsp. Strecke Frankfurt/Main - Kassel) würde bereits reichlich Zeit für die Fahrt "verloren" gehen. Dadurch würde sich das Zeitfenster verengen, um die abgeholte Tagespost zu sortieren, zu konsolidieren und dann unter Beibehaltung des Zeitfensters "E+1" als Briefzentrumseingang (BZE) bzw. Briefzentrumsausgang (BZA) in dem bzw. Briefzentren der DPAG einzuliefern.

Gruß
Pete
 
Tuffi Am: 11.02.2017 10:24:12 Gelesen: 8734# 518 @  
@ Tuffi [#303]

Inzwischen wird die Post verschiedener Justizbehörden vom Niederrhein nicht mehr im DLZ Köln sondern im DLZ Essen bearbeitet

Gruß Walter
 
Pete Am: 28.03.2017 19:36:51 Gelesen: 200# 519 @  
Da aktuell auch Dank Tuffi kartonweise auf dem Tisch, nachfolgend eine tabellarische Übersicht der Frankieranlagen, welche bei dem Konsolidierer Williams Lea / Deutsche Post InHaus Services (K4000) im bzw. nahe dem Briefzentrum 45 in Essen (Daniel-Eckhardt-Str.) standen bzw. stehen. In Klammern werden die bisherigen Verwendungszeiträume angegeben, welche anhand des vorliegenden Materials festgestellt wurden. Teilweise kam es vor, dass einzelne Frankiergeräte über Monate hinweg nicht nachweisbar sind und dann auf einem Mal wieder verstärkt auftauchen (Reservegerät?). Der DPIH-Standort in Essen ist nicht gerade klein und im Verlauf von mehreren Jahren kamen bisher (mindestens) 27 verschiedene Frankieranlagen in Gebrauch.

1D0500021F (2005-2011)
1D0800011E (2009-2011)
1D1000015F (2010-2011)
1D1000103B (2010-2011)
1D100010CC (2010-2011)

Es ist nicht auszuschließen bzw. bereits im Einzelfall belegt, dass Geräte aus der o.g. Liste im Anschluss in anderen Briefzentren zum Einsatz kamen bzw. kommen.

Im Verlauf des Jahres 2011 erfolgte eine grundlegende Erneuerung des Fuhrparks, d.h. es wurden modernere und gleichzeitig leistungsfähigere Frankieranlagen beschafft (Modell IS-5000/IS-6000 von Neopost).

1D15000218 (nur 2011)
1D15000219 (nur 2011)
1D1500027D (ein einziger Beleg von 2011 mit Absenderangabe aus dem Ruhrgebiet und üblicher Zuschaltung "K4000" im Frankit vorliegend)
1D150002CA (2011-2015)
1D150002CB (2011-2015)

1D150002DE (2011-2016*)
1D150002DF (2011-2016*)
1D150002E0 (2011-2016*)
1D150002E1 (2011-2012)
1D150002E2 (2011-2016*)

1D15000304 (2012-2016*)
1D15000308 (2012-2016*)
1D15000317 (2012-2016*)
1D15000397 (2012-2016*)
1D15000497 (2013-2016*)

1D150004C4 (2014-2016*)
1D150004D8 (nur 2014)
1D150004DD (2014-2016*)
1D150004DE (2015-2016*)
1D150004F0 (2014-2016*)

1D1500056C (2015-2016*)
1D15000643 (2015-2016*)

...*: die Angabe des Jahres 2016 bezieht sich auf den aktuellen Stand des vorhandenen Materials. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich ein Großteil der bis 2016 nachgewiesenen Frankieranlagen auch im laufenden Jahr 2017 in Betrieb befindet.

Generell wurden bzw. werden für einzelne (größere) Absender individuelle Werbeeinsätze in den Frankiergeräten verwendet; ansonsten bleibt der dafür vorgesehene Platz im Regelfall frei. Es handelt sich hierbei nach derzeitigem Stand um mehrere Dutzend verschiedene Werbeeinsätze, verteilt auf bisher 27 Frankiergeräte. ;-)

Gruß
Pete
 

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