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Thema: Moderne Postgeschichte: Konsolidierer und deren Kodes
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DL8AAM Am: 24.05.2016 02:14:53 Gelesen: 25471# 476 @  
Und hier wieder ein neuner (für mich bisher) unbekannter Konsolidierer K7104.

Zwar nicht auf einer konsolidierten Sendung über die DPAG, sondern nur als Zusatz-identifikation innerhalb eines Privatpost-Tintenstrahls, aber immerhin. K7104 findet sich derzeit auch noch nicht Jürgens Liste [1], deshalb zeige ich den Beleg lieber hier (und nicht im Thema Privatpost).



Sendung der WGV Versicherungen aus 70164 Stuttgart, mit schwarzem Sendungserfassungs- bzw. Frankatur-Tintenstrahldruck, der - für eine Privatpost - vom Absender selbst aufgebracht wurde. Mit linearem Barcode (aber) mit einer (nicht UPOC-) Sendungsnummer; mit Zusatz der Konsolidiererkennung *K7104* der erstannehmenden Privatpost im Kopf.

Bei der rechts angegebenen Kennung 001210-P2-003 handelt es sich nur um den Leithinweis auf den vom Absender vorgesehenen, zustellenden Privatpost-Partner (im P2-Netzwerk) "südmail", 88250 Weingarten. Der Absender hat hier auch gleich den korrekten Zustellcode 01_19_TSIG111_O der Südmail für die Empfängeradresse mit eingedruckt; SIG steht dabei für Sigmaringen. Die übernehmende Südmail hat im Nachgang zusätzlich noch einen eigenen (kopfstehenden) Spray-On mit einer eigenen UPOC-Sendungsnummer (codX-Kennung 0103), und mit identischem Zustellcode, aufgebracht (25.03.2015).

Bei welcher Privatpost haben die WGV Versicherungen eingeliefert? Das sollte dann auch K7104 sein. Der Absenderort Stuttgart könnte/sollte für die BWPOST Stuttgart sprechen?

Gruß
Thomas

[1] http://jolschimke.de/privatpost/afs-mit-integrierter-konsolidierer-nummer.html
 
Nachtreter Am: 24.05.2016 08:32:39 Gelesen: 25394# 477 @  
@ DL8AAM [#476]

Die BW-Post Stuttgart, an der die TNT beteiligt ist, konsolidiert über K-4031 (Postcon), was "familiäre" Gründe haben dürfte.

Ich würde eher auf einen Lettershop tippen - es handelt sich ja auch nicht um eine Rechnung oder gewöhnlichen Schriftwechsel (Fensterumschlag).

Viele Grüße

Nachtreter
 
DL8AAM Am: 24.05.2016 12:56:01 Gelesen: 25364# 478 @  
@ Nachtreter [#477]

Vielen Dank für die Info mit K4031. Aber es ist oft zu beobachten, dass Postbearbeiter - je nach der jeweiligen Tagesmenge - über verschiedene Konsolidierer abwickeln bzw. statt einer Eigenkonsolidierung (inzwischen) an einen größeren Konsolidierer abgeben.

Etliche Privatpostdienstleister haben 'aus historischen Gründen' auch noch eine (alte) BNetzA-Konsolidiererkennung, über die sie inzwischen (oder noch nie) selbst agiert haben. K7104 ist ja bisher noch nie im "echten Leben" auf einer konsolidierten DPAG-Sendung beschrieben worden. In Jürgens Liste klafft auch hier eine Lücke.

Auf Grund der Form denke ich nicht an einen Lettershop, vielmehr vermute ich hier eine Privatpost. Alternativ wäre noch eine K-Kennung des Absenders, der WGV Versicherungen, selbst denkbar. Wobei ich aber noch immer auf einen Postdienstleister tippe. Leider kann ich die oben involvierte, erstannehmende Privatpost nicht eindeutig identifizieren. Vergleichsbelege der BWPOST Stuttgart habe ich hier oben im Hohen Norden zu wenig zu Gesicht bekommen. Meine (aus den ersten Jahren der 2010er Jahre stammenden) Exemplare tragen zumindest ebenfalls "Nicht-UPOC-" Sendungsnummern-Barcodes (hier aber noch [?] mit einer Nummer aus dem 017er [statt dem oben gezeigten 019er] Nummernkreis - oder sind das etwa auch individuelle Identifikationspräfixe?). Andere BWPOSTen nutz(t)en ja reguläre UPOCs, wie z.B. BWPOST Schwarzwald "0040", BWPOST Zollernalb "0088". Es könnte also die BWPOST Stuttgart sein, oder auch nicht? ;-)

Beste Grüße
Thomas
 
Pete Am: 24.05.2016 18:09:00 Gelesen: 25102# 479 @  
@ DL8AAM [#476]

Für den Großraum Suttgart fällt mir neben BW-Post auch OptiBrief GmbH & Co. KG [1] aus 74321 Bietigheim-Bissingen ein. Einige Kilometer weiter in Heilbronn hat der Briefdienstleister Regiomail seinen Firmensitz und nutzt die benachbarte Konsolidierungsnummer K7105.

Gruß
Pete

[1] http://www.optibrief.de
 
mumpipuck Am: 26.05.2016 23:13:18 Gelesen: 24660# 480 @  
Ist ja nicht mein Fachgebiet, aber ich fand diese FRANKIT ungewöhnlich:

Angabe einer Konsolidierernummer, graue Stempelfarbe und was ist "C 6" ?

4D11000834 vom 19.05.2016
Absender: Ernst Hasselbring GmbH & Co. KG in 21684 Stade:



(Da gibt es rechts auch eine 6-stellige Zählernummer, die ich versehentlich abgeschnitten habe)

4D11000835 vom 24.05.2016
Als Absender konnte ich die Firma Karl Meyer, Stader Str. 55-63, 21737 Wischhafen, ein Abfallentsorgungsunternehmen, identifizieren:



Wischhafen liegt ganz in der Nähe von Stade, so dass sich der neue Konsolidierer in diesem Raum befinden sollte. Es gibt dort die Firma: Mail Boxes Etc. Stade, Klarenstrecker Damm 8, 21684 Stade, die Postdienste und Lettershop anbietet ( http://www.mbe-stade.de/lettershop/post-brief-service/ ). Die Homepage wurde erst 2015 erstellt. Vielleicht lohnt sich ein Anruf ?

Wenn Interesse besteht, gebe ich die Belege gerne gegen Portoerstattung ab.

Herzliche Grüße
Burkhard
 
Pete Am: 28.05.2016 23:36:18 Gelesen: 24145# 481 @  
@ mumpipuck [#480]

Die beiden in Beitrag [#480] gezeigten Absender tauchen einige Monate zuvor in verschiedenen Frankitgeräten des Modells 4D11 (Connect+ Serie) auf, welche durch den Konsolidierer K2126 (= Der Cuxhavener Fahradkurier GmbH) genutzt werden. Zufall? :-) Dieser Konsolidierer wurde in mehreren Beiträgen unter [1] vorgestellt.



Das Frankiergerät mit der Nummer 4D110006B1 liegt ebenfalls mit den nachfolgenden Werbeeinsätzen vor.



Gruß
Pete

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=83344#M281 (Beiträge 281 und 282)
 
mumpipuck Am: 29.05.2016 23:05:56 Gelesen: 23960# 482 @  
Nein, das sieht nicht nach Zufall aus! Ich halte die Augen in der Tagespost offen!
 
Pete Am: 04.06.2016 21:50:45 Gelesen: 22919# 483 @  
@ mumpipuck [#480] und [#482]

Angabe einer Konsolidierernummer, graue Stempelfarbe und was ist "C 6" ?

Zumindest Letzteres sollte sich anhand der nachfolgenden Scans klären lassen. Bei der Aufarbeitung der 4D11-Bestände fielen mir mehrere Belege des Gerätes 4D11000092 in die Hände. Bisher lag mir ein Abschlag dieses Gerätes von 2014 ohne Werbeeinsatz vor. Es gesellten sich im vergangenen Monat drei Stücke aus dem Jahr 2016 hinzu, welche die Angabe "C6" aufweisen:



Soweit ersichtlich, handelt es sich um die

C6 Briefservice GmbH
Dorfstr. 12
21640 Neuenkirchen

Der untere Beleg ist konsolidiert K2126 (Der Cuxhavener Fahradkurier GmbH).

Gruß
Pete
 
Tuffi Am: 15.06.2016 11:35:30 Gelesen: 20753# 484 @  
@ Journalist [#472]

Hallo Jürgen,

WL/IH (K 4000) Koblenz hat scheinbar inzwischen seinen Maschinenpark auf 1D15 umgerüstet. Hast Du nähere Informationen?

Gruß Walter
 
DERMZ Am: 03.07.2016 13:12:17 Gelesen: 16554# 485 @  
Guten Sonntag,

ich falle mal mit der Tür ins Haus: Wer kann mir den Laufweg / Verteilerweg dieses Briefes grob erklären?



Der Rest des Umschlages ist weiß, unten nur noch der Strichcode der Deutschen Post in leuchtend-orange.

Gehe ich richtig in der Annahme, daß die Firma Rheingas ihre Gasrechnung an die Firma arriva zur Frankierung bzw. Beförderung weiterleitet ? Danach "stempelt" arriva den Beleg und entscheidet dann, ob sie diesen an die Deutsche Post zur finalen Auslieferung abgibt, indem sie den blauen Matrix-Stempel aufsetzt oder selbst weitertransportiert? Oder funxioniert moderne Post ganz anders?

Vielen Dank für ein bis zwei erklärende Sätze.

Schönen Sonntag wünscht

Olaf
 
Tuffi Am: 03.07.2016 14:49:31 Gelesen: 16531# 486 @  
@ DERMZ [#485]

Hallo Olaf,

nachdem die Sortiermaschine (Sprayer) bei Arriva festgestellt hat, dass sie den Brief nicht selbst bestellen kann, wird dieser an die Konsolidierer-Abteilung (K 2054) weitergegeben, dort mit dem Freistempler für die Post versehen und dann über die "gelbe" Post besorgt.

Gruß Walter
 
DERMZ Am: 04.07.2016 10:09:44 Gelesen: 16399# 487 @  
@ Tuffi [#486]

Vielen Dank Walter,

das ist eine sehr gute Erklärung, die mir auch verständlich (vom Ablauf) ist.

Aber ich muss noch mal doof nachfragen, also Rheingas gibt den Brief an Arriva zur Weiterleitung, da hat Rheingas doch bestimmt einen Sondertarif vereinbart. Und jetzt gibt arriva den Brief an die Gelbe Post zum normalen Tarif. Wer bezahlt das in der Regel, ist es Sache des Absenders (Rheingas) oder Sache des Dienstleisters (arriva)?

Viele Grüße aus dem südlichen Süden

Olaf
 
EdgarR Am: 04.07.2016 12:39:46 Gelesen: 16359# 488 @  
@ DERMZ [#487]

Hallo Olaf,

es gibt keine doofen Fragen (bisweilen aber doofe Antworten, leider)!

Finanziell funktioniert so ein Fall folgendermaßen:

Rheingas bezahlt arriva (deren Tarif für Großeinlieferer plus Mehrwertsteuer). Die MWSt kann sich Rheingas übrigens später vom Finanzamt wiederholen.

Arriva hat dann 2 Möglichkeiten: Weitergabe an eine beim Adressaten zustellende Privatpost (über den P2-Verbund oder den Mail-Alliance-Verbund) - oder Weitergabe an die Post AG.

Hier wurde die 2. Möglichkeit gewählt. Arriva tritt der Post AG gegenüber als Konsolidierer auf und bekommt für ihre Zuarbeit (Anlieferung sortiert nach Ziel-Briefzentrum zu einem Briefzentrum als Massenauflieferung) einen kräftigen Rabatt auf das Porto (also statt 0,70 € per Brief vielleicht 0,56 € per Brief oder so). Damit rechnet sich das für arriva. Und zwar so gut, dass die andere Möglichkeit (nämlich Weitergabe an eine andere Privatpostgesellschaft) offensichtlich teurer gewesen wäre.

Angewandte Betriebswirtschaft: Kostenoptimierung im Zehntel-Cent-Bereich.

Phile Grüße
EdgarR
 
DERMZ Am: 04.07.2016 13:46:44 Gelesen: 16337# 489 @  
@ EdgarR [#488]

Danke Edgar,

sehr interessant. Dann weiss ich jetzt, wie das so ungefähr funktioniert. Ob es logisch ist, sei dahingestellt - beim Adressaten gibt es einen Privatpost-Zusteller der also nicht zum Zuge kam, jetzt die Preisfrage, wie heisst dieser?

Richtig: arriva

Warum jetzt die gelbe Post günstiger ist, als man selbst, da tauchen bei mir nur ??? auf. Aber aus diesem Grund bin ich auch kein Betriebswirtschafter.

Danke nochmal für die Erklärung und einen sonnigen Nachmittag

Olaf
 
DL8AAM Am: 04.07.2016 14:41:21 Gelesen: 16321# 490 @  
@ DERMZ [#489]

Olaf, dafür kann es sehr vielfältige Gründe geben. Denkbar ist

a) um die Mindestmengen für eine Eigenkonsolidierung zu erfüllen, wird "aufgefüllt", 20-30%+x DPAG-Portoeinsparung (nachträglich auf die ausgewiesenen 70 Cent gewährt) können da schon (bei einer Fremdkonsolidierung) einmal drin sein [1]. Und bei einer Eigenkonsolidierung bestimmt noch etwas mehr, der Fremdkonsolidierer (wie Postcon/Freesort) will ja auch noch was daran verdienen. Da macht (kann auch) teureres Auffüllen Sinn (machen),

b) der Versender bzw. der Privatpost-Kunde wünscht es so (man übernimmt vom Kunden den gesamten Postausgang, aber der Kunde will für bestimmte Mailings/Empfängerkreise ausdrücklich DPAG),

c) terminliche Gründe,

d) der Privatpostler hat personelle Probleme (Krankenstand, Urlaub etc.) und kann nicht alles zeitnah selbst zustellen (das passierte bei unserer CITIPOST des öfteren in der Vergangenheit, da kamen dicke INFOPOST-ähnliche Kataloge, statt mit dem CITIPOST-Boten, dann per 2,40 €-FRANKIT der CITIPOST über die DPAG) oder auch

e) echte preisliche Gründe. Der Lettershop übergab einen "riesigen Stapel", im Idealfall bereits entsprechend vorsortiert, an die Privatpost. Da mag es, u.U. in (Preis-) Absprache mit dem Versender, für alle Beteiligten zum Teil günstiger sein, die entsprechenden Paletten nach der Frankatur einfach 1:1 (konsolidierend) so zur Post zu fahren, als das alles aufzulösen und auf die eigenen Zusteller zu verteilen. ("Nicht überall wo 70 Cent draufsteht, sind auch 70 Cent drin" ...)

f) oder es macht keinen echten betriebswirtschaftlichen Sinn und man hat es trotzdem gemacht. ;-)

Ich persönlich würde hier einmal auf eine Kombination aus a) und e) tippen.

Beste Grüße
Thomas

[1] http://www.philaseiten.de/beitrag/87064
 
DERMZ Am: 04.07.2016 15:11:34 Gelesen: 16302# 491 @  
@ DL8AAM [#490]

Danke Thomas,

sehr ausführlich. Jetzt verstehe ich es alles ein wenig besser.

Danke Danke Danke

Gruss Olaf
 
Tuffi Am: 04.07.2016 17:18:42 Gelesen: 16269# 492 @  
@ DERMZ [#491]

Hallo OLaf,

vor Jahren wohnte ich in Münster ganz weit draussen. Da war es für die Privatpost oft günstiger, einen Brief an mich über die "gelbe" Post zu besorgen, als mit dem "Dienstwagen" einen einzigen Brief zuzustellen. Dafür bezahlte sie dann den vollen Tarif (Sonderfall d).

Gruß Walter
 
Pete Am: 08.07.2016 17:29:39 Gelesen: 15476# 493 @  
@ DL8AAM [#462]

Freesort (K2055) setzt nun ebenfalls ein spezielles Weihnachstsklischee in Rahmen seines "Frankierservices" ein:

Fröhliche Weihnacht überall - oder doch nicht? Eher Ostern. :-)



Frankit 3D06000DD0 vom 07.03. und 08.03.2016 mit verschiedenen Werbeeinsätzen

Die betroffene Niederlassung von Freesort (K2055) hatte sich am 08.03.2016 vertan und den Werbeeinsatz für Weihnachten aus der "Mottenkiste" geholt. Am Tag zuvor war regulär mit einem Ostergruß frankiert worden.

Gruß
Pete
 
zackigerPitter Am: 26.07.2016 09:57:02 Gelesen: 11654# 494 @  
@ Journalist [#468]

Ist das Thema bzgl. "K4000" noch aktuell?

Dann könnte ich mal nachsehen, ich habe eine Kiste voll AFS mit ERKRATH.
 
Pete Am: 21.08.2016 10:53:33 Gelesen: 6640# 495 @  
@ DL8AAM [#18]

Dank des Sammlerkollegen Tuffi tauchte gestern ein ähnlicher Aufkleber des Konsolidieres K4000 (Deutsche Post InHaus Services GmbH, DPIH) auf. Der angegebenen Portostufe in Höhe von 0,70 Euro (C6-Sendung bis 20g) nach muss der Beleg im Jahr 2016 (Zeitraum Januar bis August) gelaufenen sein.



Normalerweise kenne ich derartige Aufkleber am ehesten von großformatigen Sendungen oder Katalogen.

Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 23.08.2016 15:01:31 Gelesen: 6375# 496 @  
Bei diesem Beleg bin ich mir nicht ganz sicher, rückseitig findet zwar eine übliche schwarze Tintenstrahlkennung "K2055 - 98", also lief die Sendung konsolidiert über Freesort. Aber zusätzlich wurde auf der Vorderdseite eine weitere Zählnummer "000006" per Tintenstrahler (anderer Typ, als von K2055) aufgebracht. Solche reinen Zählnummern kenne ich u.a. von der Versicherungsgruppe HUK-Coburg, hier wurde eine Art von Eigen- bzw. Genossenschaftskonsolidierung diskutiert. Um was handelt es sich aber hier? Wurde auch (?) eine Eigenkonsolidierung angestrebt, aber man hatte dann die Mengenvorgaben nicht erreicht und das dann an Freesort/K2055 abgegeben?



4D06000A8B - Fraport (Flughafen Frankfurt) vom 16.08.2016.

Zusätzlich wurde ein kleines Label mit einem Barcode mit der textlichen Angabe "ASD NL" verklebt. Das könnte möglicherweise für Amsterdam und die Niederlande stehen? Denkbar wäre eine 'interne Zuleitung' von Amsterdam nach Frankfurt. Wobei - wenn man vom FRANKIT-Kundenklischee ausgeht und die Sendung aus dem Umfeld "Flugbetrieb" stammt - würde man aber eher eine internationale Flughafenkennung erwarten. Das wäre für Amsterdam-Schiphol aber AMS (ASD ist der Andros Town International Airport, Bahamas).

Also was haben wir hier für eine Sendung bzw. Konstruktion?

Gruß
Thomas
 
Pete Am: 23.08.2016 19:19:07 Gelesen: 6335# 497 @  
@ DL8AAM [#496]

Wurde auch (?) eine Eigenkonsolidierung angestrebt, aber man hatte dann die Mengenvorgaben nicht erreicht und das dann an Freesort/K2055 abgegeben?

Ja, scheint mir so.

Zusätzlich wurde ein kleines Label mit einem Barcode mit der textlichen Angabe "ASD NL" verklebt.

Wie wäre es mit einem Kürzel für eine Fachabteilung von Fraport? Ich kenne derartige Aufkleber inkl. Strichcode auch von der Stadtverwaltung Bottrop (ebenfalls hochkant geklebt). Der, wie mir scheint, gängigste Aufkleber kommt von der Abteilung, welche für Knöllchen zuständig ist. *g*

Vor der Frankierung wird der Aufkleber gescannt. So kann kostenstellengenau (Bsp. Fachabteilung) frankiert und die Kosten entsprechend ohne weitere Zuarbeit verbucht/zugeordnet werden.

Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 26.08.2016 12:56:00 Gelesen: 5891# 498 @  
@ Pete [#497]

Klingt (auch) sinnvoll Pete, besten Dank! Nur leider finde man bei Google keine passenden Kombinationstreffer. ;-) Mal schauen, ob noch mehr davon auftauchen.

Beste Grüße
Thomas



4D06000765 - neukauf markt GmbH, 77656 Offenburg, mit einer mal wieder etwas ungewöhnlicheren Konsolidiererkennzeichnung auf einem Großbrief von PostCon/K4031 (16.03.2011), wohl eine Art von manuellen Paginierstempel.
 
DL8AAM Am: 11.09.2016 14:48:37 Gelesen: 3348# 499 @  
@ DL8AAM [#466], Journalist [#468]

ein Vergleich mit mir vorliegenden Daten deutet auf einen großen Lettershop hin, der in 40699 Erkrath sitzt. Es ist die Firma Daten Partner Gesellschaft für Direktmarketing + Informations Technologie mbH

Hier ein weiteres "Gerät über K7087" mit der Postfachangabe Postfach 23 03 02 in 40089 Düsseldorf von/für einen unbekannten Absender; 09.08.2016: 4D11000812



Hat sich die Annahme mit der o.g. Erkrather Firma inzwischen bestätigt?

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 21.09.2016 22:19:10 Gelesen: 1547# 500 @  
K9016

Bei Jürgen "Journalist" [1] wird K9016 als Kurier-IT-Service (Brief, Express, Paket- und Tierversand) aus 64572 Büttelborn - bei Frankfurt am Main - gelistet.

Vor einiger Zeit habe ich ein paar ältere Privatpostbelege aus Süddeutschland erhalten, nach nochmaliger, genauerer Sichtung ist mir rückseitig eine - an einen händisch abgeschlagenen Paginierstempel erinnernde - Konsolidiererkennzeichnung von K9016 gefunden:



Der Absender ist eine Agentur für Arbeit "Zweigstelle" aus dem Einzugsbereich der BWPOST Schwarzwald aus 78052 Villingen-Schwenningen, über die die Sendung seinerzeit versendet wurde (16.03.2010). Erfassungslabel der BWPOST Schwarzwald mit UPOC-Sendungsnummer (codX-Mandantgenkennung 0040) vom 16.03.2010 mit integriertem Kundenklischee für den Absender, mit (für mich unbekanntem) Leithinweis "PP".

Obwohl die Sendung nur in das ca. 75 Kilometer entfernte 72488 Sigmaringen ging, wurde sie über die DPAG abgeleitet, dafür gleichtägige FRANKIT-Frankatur durch das Gerät 1D10000127 (Betreiber? BWPOST Schwarzwald?). Rückseitig findet sich eine schwarze Konsolidiererkennzeichnung "K9016 019".

Falls die Annahme K9016 = Kurier-IT-Service stimmen sollte, ging der Brief von der BWPOST Schwarzwald Villingen-Schwenningen erst in das 260 Kilometer nördlich entfernte Büttelborn, um dann DPAG-versendet zu werden. Das macht für mich auf den ersten Blick doch eigentlich keinen Sinn? Auch bei einer BWPOST-internen Ableitung über die "Zentrale" in Stuttgart. Zumal K9016 wohl eher ein etwas kleinerer und regionalerer aktiver Dienstleister war/ist, oder? Weiterhin würde ich, falls die BWPOST Schwarzwald einen externen Frankierservice für DPAG-Ableitungen genutzt hat, einen etwas näher liegenden erwarten? Eine eventuell weitere zwischengeschaltete Privatpost irgendwo 'auf halber Strecke' lässt sich auf dem Umschlag auch nicht erkennen?

Also stimmt die K9016-Identifikation wirklich?

Gruß
Thomas

[1] http://www.jolschimke.de/privatpost/afs-mit-integrierter-konsolidierer-nummer.html
 

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