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Thema: Motiv Waffen
Das Thema hat 141 Beiträge:
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Seku Am: 06.04.2017 20:01:51 Gelesen: 11583# 117 @  
DERMZ Am: 27.06.2017 21:45:49 Gelesen: 7828# 118 @  
Guten Abend,

vielleicht begebe ich mich mit meinem Beitrag auf ganz dünnes Eis, aber ich denke eine Gulasch-Kanone ist eine Kanone und somit kann sie auch eine Waffe sein.



Man beachte auch das "Kleingedruckte"



"Krupp Kanonen u. / Knorr Suppen auf die können wir uns verlassen.

1915 wurde diese Feldpostkarte auf den Postweg gebracht an:

Fräulein
Käte Heinzelmann
Idar a/ Nahe

den.5.4.1915
Wertes Fräulein Heinzelmann
Soeben ihr wertes Paket erhalten
es hat mich sehr gefreut. Ich bin
auch recht dankbar dafür. besonders
freut mich daß ihr Vetter Adolf wieder
hergestellt ist er hatte sich auch recht
tapfer gezeigt an diesem Gefecht
daß er verwundet wurde, erfuhr
ich erst 4 Tage nach dem Gefecht.
Wihr hatten seid dem 25. II. schon wieder
2 Gefechte u. Ich danke Gott, daß ich doch
mit heiler Haut davon kam.
Danke nochmals für
das Paket.


Der Soldat Max Stehel war der 7. Kompanie Landwehr Inanterie Regiment Nr. 126 unterstellt.


 
wajdz Am: 28.06.2017 11:12:31 Gelesen: 7768# 119 @  
@ DERMZ [#118]

Die >Gulaschkanone< ist mit Sicherheit eine Waffe. Wie man in der BW sagt: „Ohne Mampf kein Kampf“.

MiNr 2239



Aus Belgien diese Marke zur Ardennenschlacht, Infantrie mit Panzerunterstützung. Zu diesem Zeitpunkt war der Nachschub (Verpflegung, Munition und Treibstoff) für die Wehrmacht schon nicht mehr gesichert, im Gegensatz zu den Alliierten.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Heinrich3 Am: 28.06.2017 18:30:28 Gelesen: 7725# 120 @  
Hallo,

es gibt ja auch Waffen, die nur zieren. So etwas, nämlich Schild und Schwert meine ich, zeigt dieser Stempel aus Lettland zum Gedenken an die gefallenen Kämpfer aus 1991:


 
merkuria Am: 14.07.2017 09:17:32 Gelesen: 7007# 121 @  


Mosambik verausgabte am 20. Februar 2013 einen Kleinbogen mit Darstellungen von vier Panzern aus dem 2. Weltkrieg (Mi Nr. 6319-6322). Bei diesen Panzern ist mir die 92 MT Wertstufe mit einem Minenräumpanzer aufgefallen. Diese Art Panzer werden selten dargestellt und sind eigentlich nur indirekte Waffen.



Beim dargestellten Panzer handelt es sich um einen sowjetischen T34/76 welcher mit einer vorgeschalteten Walzen-Konstruktion zur Minenräumung ausgestattet wurde. Die Walzen wurden über vermutetes Minengelände geschoben und brachten diese zur Detonation. Dieses Prinzip wurde durch den Einsatz von rotierenden Kettenelementen weiterentwickelt. Die Deutsche Bundeswehr setzt für Räumarbeiten heute den Minenräumpanzer Keiler [1] ein. Ein entsprechender Lehrfilm der Bundeswehr zeigt uns eindrücklich die Funktionsweise dieses modernen Gerätes. [2]

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Keiler_(Panzer)
[2] https://www.youtube.com/watch?v=60IFLPBmdW0
 
merkuria Am: 17.07.2017 09:51:35 Gelesen: 6822# 122 @  
Katjuscha [1] (russ. Катюша) ist die russische Bezeichnung für einen sowjetischen Mehrfachraketenwerfer, der im Zweiten Weltkrieg entwickelt und eingesetzt wurde. Von deutscher Seite wurde die Waffe als „Stalinorgel“ bezeichnet, da die Anordnung der Raketen an eine Orgel erinnern und beim Start ein charakteristisches pfeifendes Geräusch erzeugt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Katjuschas weiterentwickelt und noch in zahlreichen späteren Kriegen eingesetzt, so in Korea, in Vietnam bis hin zum Bürgerkrieg in Afghanistan. Obwohl diese Waffe im 2. Weltkrieg für Russland eine grosse Bedeutung für den Sieg hatte, findet man kaum deren Darstellung auf Briefmarken!



Weissrussland verausgabte in einer Gemeinschaftsausgabe mit der Ukraine am 3. Juli 1994 eine Sonderausgabe anlässlich des 50. Jahrestages der Befreiung von der deutschen Besatzung (Mi Nr. 58). Gezeigt werden zwei Katjuschas im Einsatz sowie ein Plan der damaligen Truppenbewegungen.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Katjuscha_(Raketenwerfer)
 
merkuria Am: 10.08.2017 09:12:37 Gelesen: 5726# 123 @  
Nachdem wir in diesem Thread schon über viele hochstehende und moderne Waffensysteme informiert wurden, heute einmal etwas ganz profanes: die Schleuder [1] oder weiterentwickelt heute auch Zwille genannt.



Was uns die Post von Französisch Andorra am 9. Mai 2015 auf ihrer Europa-Marke als Kinderspielzeug präsentiert (Mi Nr. 788), wird nach dem Deutschen Waffenrecht bereits als Waffe eingestuft!

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Schleuder_(Waffe)
 
Cantus Am: 17.08.2017 02:32:38 Gelesen: 5031# 124 @  
Ein privater Ganzsachenumschlag, aufgelegt zur Bundeswehr-Ausstellung "Unsere Luftwaffe" im Jahr 1976.



Viele Grüße
Ingo
 
Holzinger Am: 17.08.2017 19:20:41 Gelesen: 4970# 125 @  
Etwas aus dem Bereich "Privatpost".

Eine Ansichtskarte vom Waffenmuseums Suhl, mit Marke der Privatpost TZD Suhl (vom Waffenmuseum) vom 14. Mai 2009. Wer sich dafür interessiert, sollte in Suhl ruhig einmal in diese interessante Museum schauen. :-)


 
22028 Am: 31.08.2017 19:59:33 Gelesen: 4358# 126 @  
Weiss nicht, ob die Marken hier reinpassen, aber eine Kategorie mit Soldaten alleine habe ich nicht gefunden.

Hier ein 20er Block von Ajman, mit einer Marke geschwärzt. Angeblich soll die betreffende Marke einen Israelischen Soldaten zeigen, sowas auf einer arabischen Marke geht natürlich gar nicht.


 
zockerpeppi Am: 01.09.2017 21:24:34 Gelesen: 4265# 127 @  
Der geschwärzte gefällt mir am besten.

Von mir vergleichbares, ein 16er Kleinbogen aus Equatorial Guinea: die Gesellen Napoleons größtenteils ausgestattet mit Degen, Säbel und Bajonett.



Bei Colnect steht die Marken seien am 20.8.1977 erschienen. Gestempelt wurde der Kleinbogen allerdings am 26.3.1974 sowie fast alle Bogen dieser
Serie die ich gesichtet habe.

Lulu
 
Cantus Am: 10.09.2017 00:32:05 Gelesen: 3822# 128 @  
Ich habe hier wieder einen privaten Ganzsachenumschlag aus der Bundesrepublik, diesmal der Luftwaffe gewidmet.



Viele Grüße
Ingo
 
merkuria Am: 12.09.2017 08:58:50 Gelesen: 3688# 129 @  
Heute möchte ich ein brandaktuelles Waffensystem vorstellen: Die nordkoreanische ballistische Interkontinentalrakete Hwasong-14 [1]. Diese Rakete gab in den letzten Wochen viel Anlass zur Verärgerung bei den westlichen Allianzstaaten.

Die Hwasong-14 wurde im Jahr 2011 erstmals an einer Militärparade in Pyongyang präsentiert. Am 4. Juli 2017 wurde sie in Nordkorea erstmals zu einem Testflug gestartet. Am 28. Juli 2017 folgte ein weiterer Test einer Hwasong-14. Dabei stieg die Rakete bis auf 3.700 km Höhe und flog 47 Minuten lang, bevor sie ins Japanische Meer stürzte. Hypothetisch ergibt sich damit bei einer optimalen, flacheren Flugbahn nun eine Reichweite von bis zu 10.700 km, womit die Westküste der USA erreichbar wäre!

Nordkorea verausgabte zum ersten erfolgreichen Testflug der Hwasong-14 am 4. Juli 2017 eine Sondermarke sowie drei Blockausgaben!



Rakete beim Start mit technischen Daten des Erstfluges vom 4. Juli 2017.



Darstellung der einzelnen Phasen des Tests : Instellungbringen / Startbereitschaft / Start / Flug

Bereits drei Wochen später erfolgte ein 2. Testflug welcher auch wieder philatelistisch dokumentiert wurde:



Rakete beim Start mit technischen Daten des 2. Testfluges vom 28. Juli 2017.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hwasong-14
 
merkuria Am: 18.09.2017 08:33:29 Gelesen: 3404# 130 @  
Der deutschstämmige, britische Artillerieleutnant George Frederick Koehler erfand 1782 einen neuen Typ von Kanonenlafetten. Bis dahin war praktisch nur eine horizontale Feuerabgabe einer Kanone möglich. Die Erfindung von Koehler erlaubte ein Abfeuern bei bis 70° nach unten geneigtem Geschützrohr. Dies war besonders in Gibraltar von grossem Nutzen, da man damit aus den in ca. 400 Meter über dem Küstenspiegel gelegenen Festungen auch die tieferen, näheren Küstenbereiche erreichen konnte. Die Erfindung dieser Lafette verminderte den Rückstoss bei der Schussabgabe erheblich und gilt als Grundlage für spätere Rückstossbremsen.



Am 13. September 1983 verausgabte Gibraltar eine Sonderausgabe zur Befestigung von Gibraltar im 18. Jahrhundert (Mi Nr. 469-471). Auf der 17 Pences Wertstufe wird eine Koehler-Kanone gezeigt (Mi Nr. 470).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Koehler_Depressing_Carriage (in englischer Sprache)
 
merkuria Am: 27.09.2017 08:40:13 Gelesen: 2993# 131 @  
Die [B]DF-41[/B ](= Dongfeng-41 = Ostwind-41) [1] ist die modernste mobile Interkontinental-Rakete der Volksrepublik China. Die Rakete hat angeblich eine Reichweite von 12'000 bis 15'000 Kilometer und gehört damit zu den Raketen mit der längsten Reichweite der Welt.



Die DF-41 kann auch mit Atomsprengköpfen bestückt werden und ist etwa mit der US-Rakete „Minuteman“ oder Russlands „RS-24 Yars“ vergleichbar. Je nach Flugbahn dauert es grob 20 bis 25 Minuten, bis die in 1000 Kilometer Höhe mit einer Geschwindigkeit von Mach 25 (30‘626 km/h) fliegende DF-41 aus Asien ihr Ziel in den USA erreichen könnte.



Die Republik Kongo verausgabte 2017 eine Blockausgabe anlässlich des 90. Gründungstages der chinesischen Volksbefreiungsarmee. Auf der rechten Marke wird dabei eine DF-41 gezeigt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/DF-41
 
zockerpeppi Am: 28.09.2017 22:45:36 Gelesen: 2916# 132 @  
Ich kenne mich mit Waffen nicht aus. Russische Marke zur Geschichte des 1 WK [1], Erzurum Offensive in Kombi mit einer Landkarte:



MI RU 2065 Ausgabedatum 31.7.2014

Lulu

[1] https://colnect.com/de/stamps/stamp/494355-Erzurum_Offensive_History_of_WWI-Geschichte_des_Ersten_Weltkrieges-Russland
 
merkuria Am: 09.10.2017 09:43:41 Gelesen: 2439# 133 @  
Die Bazooka [1] (oder auch Raketenrohr genannt) ist eine Panzerabwehrwaffe, die von den US-amerikanischen Streitkräften im Jahre 1942 entwickelt wurde. Die Bazooka gilt als erste raketenangetriebene Infanteriewaffe und zudem als eine der ersten Hohlladungswaffen. Ihr Einsatz erfolgte im Zweiten Weltkrieg hauptsächlich gegen gepanzerte Fahrzeuge und Bunker, die bis zu 100 Meter entfernt sein konnten. Anhand erbeuteter Bazooka’s entwickelte die deutsche Wehrmacht die Raketenpanzerbüchse 54 [2], auch „Panzerschreck“ genannt, welche 1944 an die Truppe abgegeben wurde.



Am 26. Juli 1965 verausgabte Kuba eine Sonderausgabe anlässlich der Eröffnung des Revolutionsmuseums (Mi Nr. 1046-1050). Auf der 3 Centavos Wertstufe wird uns ein Bazooka-Raketenrohr gezeigt (Mi Nr. 1048).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bazooka
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Raketenpanzerb%C3%BCchse_54
 
GSFreak Am: 19.10.2017 20:45:54 Gelesen: 1883# 134 @  
Hier eine Feldpostkarte vom 21.05.1916 aus WAHN (Rheinl.) SCHIESSPLATZ --- aus der 1 Euro-Wühlkiste ---



Die dargestellte Munition verniedlichend zu bezeichnen als "Deutsche Hülsenfrüchte" sowie generell alle kriegsgeeigneten Waffen sind für mich der reinste Wahn(sinn).

Gruß Ulrich
 
merkuria Am: 24.10.2017 08:59:34 Gelesen: 1644# 135 @  
Die heute vorgestellte Kanone Zamzama [1] ( aus dem Persischen = Löwengebrüll) ist das grösste je auf dem indischen Subkontinent gebaute Geschütz. Zwei Exemplare wurden 1757 durch den Waffenschmied Shah Nazir in Lahore (Pakistan) angefertigt. Für den Guss wurden bei der Bevölkerung von Lahore gespendete Haushaltsgegenstände eingeschmolzen, weshalb die Einwohner von Lahore noch heute von „Ihrer“ Kanone sprechen. Das Geschütz verfügte über ein Kaliber von 24 cm, was zu der Zeit erheblich war. Die beiden Kanonen begleiteten den Feldherren Ahmed Shah auf seinen Feldzügen und trugen wesentlich zur Eroberung weiter Teile des Punjab bei. Ein Exemplar wurde 1977 aufwändig restauriert und steht heute an der Mall Road in Lahore.



Pakistan zeigt uns das Geschütz auf einer Sonderausgabe vom 24. Dezember 1960 anlässlich des 3. Nationalen Pfadfindertreffens in Lahore (Mi Nr. 121)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Zamzama (in englischer Sprache)
 
Martinus Am: 29.10.2017 18:57:03 Gelesen: 1286# 136 @  
Suhl - Waffenschmiede

Schöner Reko Brief aus dem Jahr 1941 mit Sonderstempel Suhl Waffenschmiede (Bochmann Suhl 2, Z: Schwertschmied am Amboß), heute auf dem GT in Iserlohn gefunden.



mit Sammlergruß Martinus
 
wajdz Am: 29.10.2017 20:14:02 Gelesen: 1273# 137 @  
@ zockerpeppi [#132]

Die Schlacht von Erzurum (10. Januar 1916 bis 16. Februar 1916) oder die Erzurum-Offensive war eine große Winteroffensive der imperialen russischen Armee während der Kaukasuskampagne im Ersten Weltkrieg, die mit der Einnahme der Stadt endete.

Erzurum galt als die am zweitbesten gesicherte Stadt im Osmanischen Reich. Die Festung wurde durch 235 Geschütze gesichert. Die Befestigungen auf den Bergen um die Stadt umgaben Erzurum in zwei Ringen. Der innere Ring wurde durch elf Forts und weitere Batterien geschützt.

Am frühen Morgen des 16. Februars marschierten die Russen in Erzurum ein. Unten ihnen die 16. Russischen Kosakeneinheit. Die türkischen Truppen hatten sich erfolgreich zurückgezogen und entgingen einer Einkesselung, Trotzdem waren ihre Verluste sehr hoch. 327 Geschütze wurden an die Russen verloren.



Zeitgenösisches Foto • Erobertes Geschütz nach der russischen Einnahme Erzurums, 1916, offensichtlich die Vorlage für die Gestaltung der in Deinem Beitrag gezeigten Marke.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 30.10.2017 08:47:03 Gelesen: 1230# 138 @  
Mit der Patentierung einer ersten funktionierenden Feuerwaffe mit Drehzylinder, allgemein als Revolver [1] bekannt, veränderte Samuel Colt (1814-1862) [2] die Effizienz der Faustfeuerwaffen grundlegend. Musste bei gebräuchlichen Faustfeuerwaffen bis anhin noch jeder Schuss einzeln nachgeladen werden, ermöglichte die Erfindung von Colt in seiner entwickelten Waffe eine Bevorratung von 5-6 Schuss. Diese sind in einer Trommel eingelagert, die sich bei der Schussabgabe so dreht, dass die nächste Patrone bereits schussbereit hinter dem Lauf positioniert wird. Die Firma Colt existiert noch heute und baut neben Revolvern auch Pistolen und Gewehre.



Ein US-amerikanischer Gedenkumschlag erinnert uns am 25. Februar 2016 an den 180. Jahrestag der Patentierung des ersten Trommelrevolvers durch Samuel Colt im Jahre 1836.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Revolver
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Colt
 
wajdz Am: 31.10.2017 12:08:20 Gelesen: 1129# 139 @  
@ DERMZ [#118]

Zu Briefmarkenehren hat es diese wichtige „Waffengattung“, die Gulaschkanone, meines Wissens nicht gebracht, aber auf diesem Briefausschnitt fungiert sie als eindrucksvolles Stempelmotiv.

MiNr 486(10); 489(20), 491(40)



Bis heute in allen Armeen der Welt unverzichtbarer Bestandteil der Truppenversorgung außerhalb der Kasernen und mittlerweile auch auf vielen größeren zivilen Massenveranstaltungen als preiswerte Verköstigungsmöglichkeit vertreten.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 12.11.2017 09:51:03 Gelesen: 435# 140 @  
Das US-amerikanische Unternehmen Winchester Repeating Arms Company entwickelt und produziert seit 1860 die Winchester-Gewehre [1]. Mit der Entwicklung dieses Repetiergewehres veränderte das Unternehmen die Handhabung eines Gewehres erheblich. Musste vor 1860 noch jeder Schuss einzeln geladen werden, konnten mit der Technik des Repetierhebels 15 Schüsse ohne mühsames Nachladen bevorratet werden. Damit war dieses Gewehr jedem Anderen seiner Zeit an Schusskadenz überlegen. Die Technik wurde auch ständig optimiert und kann bis heute noch gekauft werden.



Umschlag mit Werbeeindruck für das Winchester-Repetiergewehr Modell 1892 der Firma Meacham von St. Louis/Missouri nach Northville/Michigan, Aufgabe 8. April 1892.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Winchester_(Gewehr)
 
merkuria Am: 18.11.2017 09:35:04 Gelesen: 35# 141 @  
Das Mauser Modell 98 [1] ist wohl der bekannteste deutsche Karabiner der ab 1898 in verschiedenen Ausführungen hergestellt wurde. Die Grundversion, die ab 1898 in Serie hergestellt wurde, war die Standardwaffe des deutschen Heeres während des Ersten Weltkrieges.
Als besonders präzis galt das Model K98k welches ab 1935 hergestellt und in die Wehrmacht eingeführt wurde. Bis 1945 wurden über 12 Millionen Karabiner 98k hergestellt. Mit einem Zielfernrohr ausgestattet war diese Waffe dank ihrer Präzision und Zuverlässigkeit auch bei den Scharfschützen sehr geschätzt.
Ein solches Model K98k wurde auch durch die berühmtesten Scharfschützen der Deutschen Wehrmacht verwendet. Matthäus Hetzenauer [2] (345 beglaubigte Abschüsse) und Josef Allerberger [3] (257 beglaubigte Abschüsse) verwendeten diese Waffe.



Nordkorea verausgabte 2014 eine Sonderausgabe in der die acht bekanntesten Scharfschützen der Deutschen Wehrmacht präsentiert werden! Nebst den Schützen (inkl. Hetzenauer und Allerberger) wird auch die Mauser K98k im Einsatz gezeigt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] http://de.metapedia.org/wiki/Mauser_Modell_98
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Matth%C3%A4us_Hetzenauer
[3] http://de.metapedia.org/wiki/Allerberger,_Josef
 

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