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Thema: (?) (36/38/42) Berlin Aufdrucke echt oder falsch ?
Das Thema hat 44 Beiträge:
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Postgeschichte Am: 13.12.2011 15:18:17 Gelesen: 15699# 20 @  
@ drmoeller_neuss [#18]

Habe ich doch gesagt:

Die aufgezeigte mögliche Alternative ist m.E. nur ein Hilfsmittel für die eigene Einschätzung, ob sich die Prüfung durch einen BPP-Prüfer lohnt.

Es ist doch schön, wenn die Sammler forschen und sich mit der Materie auseinandersetzen und so unsinnige Prüfvorlagen, die ja auch ihr Geld kosten, vermeiden.

Gruß
Manfred
 
Helmut-Stelle Am: 18.12.2011 14:18:35 Gelesen: 15583# 21 @  
@ DMD [#19]

Am Scan kann natürlich nicht die Echtheit bestimmt werden, sondern nur Merkmale, die z. T. eindeutig, z. T. nur als ein anfangsverdacht auf eine Fälschung hinweist.

Zu den Berlin-Aufdrucken: Bei der 3er Marke habe ich den Verdacht der Nachzähnung, der Stempel bei der 5er Marke meine ich auch schon mal als falsch gesehen zu haben.

Zu stampsx: Wenn dort die Marke als falsch/verfälscht eingestuft wird, dann ist das diese auch.


Hallo Ditmar !

Da ist es wieder das Problem, Deine Aussage: Anfangsverdacht Nachzähnung, meine Marke schonmal als falsch gesehen zu haben.

Was heißt das nun genau: Nichts genaues weiß man nicht ! Das ist das Problem, hier gibt es viele Anworten doch keiner kann mit 100% Sicherheit eine Aussage machen, dabei sind doch gerade hier (m. Meinung) Experten hier oder etwa nicht ?

Ich bin ganz gescheidener Neueinsteiger und habe mir zwischenzeitlich einiges angelesen doch Marken als falsch oder echt anzusehen gibt mein Wissen nicht her.

Möchte nochmals einen Wert vorstellen: Berlin Mi.Nr. 16 gestempelt !

Echt falsch - was ist Eure Meinung ?

Gruss
Helmut
 


DMD Am: 18.12.2011 14:34:25 Gelesen: 15574# 22 @  
@ Helmut

Nur durch die Betrachtung am Bildschirm wirst du niemals die Aussage hören:

Die Marke ist echt

Das einzige, was du als eindeutige Aussage hören wirst:

Die Marke ist falsch

weil hierzu nur ein Aspekt falsch sein muss.

Beispiel Aufdruckmarken: Ich kann die (massenhaft verfügbaren) Originalmarken mit einem hochwertigen Tintenstrahler mit einem Aufdruck versehen. Eingescannt sieht die Marke echt aus. Am Original kann dann gesehen werden, ob wirklich der Aufdruck durchgedrückt ist.
 
Lars Boettger Am: 18.12.2011 17:45:46 Gelesen: 15535# 23 @  
@ Helmut-Stelle [#31]

Hallo Helmut,

an einer anderen Stelle hast Du Dich über die divergierenden Meinungen in diesem Thread beklagt. Die Meinungen sind aber nicht unterschiedlich, sondern eindeutig:

Lass die Marken prüfen.

Nur so erhälst Du handelbare Stücke. Stempelprüfungen und Qualitätsprüfungen am Bild sind möglich, aber nicht in allen Fällen. Wenn eine Marke nachgezähnt aussieht, muss sie es noch nicht sein. Wenn ein Stempel als Falschstempel registriert ist, muss er es aber auf Deiner Marke nicht sein.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
drmoeller_neuss Am: 18.12.2011 18:21:43 Gelesen: 15523# 24 @  
@ Helmut-Stelle [#31]

Der Stempel ist falsch, da stimmen die Proportionen nicht, so sind die Buchstaben von "Charlottenburg" nicht in der Mitte.

Von den zuerst vorgestellten 3- und 5-Mark-Werten brauchen wir einen besseren Scan !
 
doc Am: 18.12.2011 20:37:50 Gelesen: 15483# 25 @  
Ich lese gerade, daß der ursprüngliche Fragesteller gesperrt wurde. Damit erspare ich mir eine Antwort auf Beitrag Nr. 11, Teil 1. in dem Helmut-Stelle sich darüber beschwert, daß diejenigen, die ihm antworten, keine genauen Angaben machen können zur Echtheit der Marken. Wie sollte das auch möglich sein ohne Begutachtung der Marken im Original und ohne Vergleichsmaterial?

Zur Nr.16 gestempelt: Neben der Aussage in Beitrag Nr.14 fällt die Klarheit des Stempels und vor allem das Fehlen der Jahreszahl und des Kennbuchstabens im Stempel auf. Die hier gezeigte Marke würde nach meinem Dafürhalten kein Bundesprüfer prüfen (können).

Freundliche Grüße,

Wolfgang
 
Georgius Am: 19.12.2011 02:56:20 Gelesen: 15443# 26 @  
Außer den bereits aufgezeigten Merkmalen möchte ich noch auf die sehr dünnen Steglinien hinweisen, deren Strichstärke nicht mit den Kreislinien korrespondiert, und sie berühren in auffälliger Übereinstimmung auch nicht die Kreislinien wie bei einem echten Poststempel. Ausgebrochene Stege sehen anders aus. Für mich ist das ein Falschstempel!

Mit freundlichen Sammlergrüßen
Dietrich
 
Siegbert Am: 19.12.2011 17:54:48 Gelesen: 15390# 27 @  
Lieber Helmut! Ich will das Thema nicht ausweiten, man kann am Bildschirm nicht feststellen ob die Marken echt oder nicht echt sind, auch kann man am Bildschirm keine Farben bestimmen, wie hier einige Experten behaupten. Wer hier behauptet die Echtheit am Bildschirm bestimmen zu können, ist in meinen Augen ein Spinner. Wir brauchten ja dann keine Prüfer mehr,bin zwar kein Prüfer, bin mir aber sicher das eine Echtheitsbestimmung am Bildschirm, weder Farbe noch anderes, durchgeführt werden kann. Man ja mit dem PC auch manupulieren. Schick die Dinger einen Prüfer und dann hast Du Gewissheit.

Gruss Siegbert.
 
Siegbert Am: 19.12.2011 18:21:13 Gelesen: 15374# 28 @  
Na, das ist ja Spitze, erst wirft er Themen auf, die er selbst lösen kann, nun ist er gesperrt. Warum werden die Angaben der Mitglieder nicht sofort überprüft, machen doch andere auch.
 
drmoeller_neuss Am: 19.12.2011 19:50:35 Gelesen: 15357# 29 @  
@ Siegbert [#27]

Eine abschliessende Prüfung auf Echtheit kann nur am Original gemacht werden.

Bestimmte Merkmale von Fälschungen lassen sich aber bereits am Scan erkennen. So sind die Buchstaben der Aufdruckmarken typisch und können nur in einem bestimmten Aufdruckwinkel vorkommen. Bestimmte Stempel sind während der Kurszeiten der Marke nicht verwendet worden. Wenn das schon abweicht, wird die Marke durch das Einschicken zum Prüfer auch nicht echter.
 
Richard Am: 19.05.2012 08:42:18 Gelesen: 14189# 30 @  
@ Siegbert [#28]

Warum werden die Angaben der Mitglieder nicht sofort überprüft, machen doch andere auch.

Hallo Siegbert,

welche anderen überprüfen die Angaben der Mitglieder sofort ?

Meinst Du wirklich, es sei Aufgabe einer kostenfreien Internetseite, bei tausenden von Anmeldungen die persönlichen Angaben zu überprüfen ?

Welche Maßnahmen hälst Du konkret für erforderlich, die Anmeldungen zu überprüfen, zum Beispiel Deine ?

Bist Du bereit einen Teil der Kosten für den Personal- und Sachaufwand einer Prüfung zu zahlen ?

Bist Du der Meinung der Prüfaufwand würde im Verhältnis zum Ergebnis stehen (ca. 1 % falsche Anmeldungen, die allermeisten werden sofort oder innerhalb einer Woche entdeckt) ?

Bei der Falschanmeldung dürfte es sich mit 90 % Wahrscheinlichkeit um Heino-Otto Lübbers aus 49632 Essen handeln, bekannt durch seine 'Essen ZZ' Stempelfälschungen, dem wir bereits die Staatsanwaltschaft angedroht haben, wenn er sich erneut unter Falschnamen anmeldet.

Schöne Grüsse, Richard
 
stephan.juergens Am: 14.10.2013 20:49:43 Gelesen: 13281# 31 @  
Berlin Schwarzaufdruck Echt oder Falsch ?



Hallo Sammlerfreunde,

prinzipiell sagt die Überschrift alles.

Die Frage stammt ursprünglich von einem italienischen Sammlerfreund.

Gruß
Stephan
 
JohannesM Am: 25.06.2014 17:42:02 Gelesen: 12915# 32 @  
Könnten die Berlin-Kenner etwas zu Aufdruck und Stempel sagen?

Viele Grüße
Eckhard



[Beiträge [#32] bis [#35] teilweise kopiert aus dem Thema "Die Poststempel Berlins"]
 
kauli Am: 25.06.2014 22:04:22 Gelesen: 12852# 33 @  
@ JohannesM [#32]

Hallo Eckhard,

zu dem Stempel, nehme an es ist SW 11, kann ich nichts genaueres sagen, zumal auch der UB fehlt.

Der Aufdruck ist anhand des Scans auch schwer einzuschätzen. Sieht mir etwas zu dünn aus. Als ich noch Marken gesammelt habe hatte ich mich mehr mit den Aufdrucken beschäftigt. Eine kleine Hilfe ist die Länge des Aufdruckes zu messen.

BERLIN ist 100 %ig genormt, er sollte 18,5 mm lang sein. Am Besten, mal eine billige geprüfte besorgen, diese mittig im Aufdruck durchschneiden und an die Marke halten. Wenn die Schrift nicht hundertprozentig passt, ab in die Tonne.

Viele Grüße
Dieter
 
JohannesM Am: 26.06.2014 15:36:25 Gelesen: 12699# 34 @  
@ kauli [#33]

Hallo Dieter,

guter Tipp, aber die Schere habe ich stecken lassen, das geht auch virtuell. Das "L" und das "I" sind versetzt, wohl kein gutes Zeichen.

Beste Grüße

Eckhard


 
kauli Am: 26.06.2014 20:19:08 Gelesen: 12658# 35 @  
@ JohannesM [#34]

Hallo Eckhard,

das ist natürlich ein super Beispiel und mit den heutigen Möglichkeiten schön nachzuvollziehen. Ich hoffe, auch anderen Sammlern damit geholfen zu haben. Das i Tüpfelchen wäre noch, dass der Stempel auch falsch ist.

Viele Grüße
Dieter
 
lueckel2010 Am: 21.12.2014 21:03:23 Gelesen: 11679# 36 @  
In einer Altsammlung habe ich heute die abgebildete gestempelte Mi.-Nr. 64 gefunden, die im Gegensatz zum unter der lfd. Nr. 36 abgebildeten postfrischen Viererblock einer Mi.-Nr. 64 (alle Marken kompetent tiefst geprüft) einen farblich stark abweichenden grünen Aufdruck aufweist, der bei mir einige Fragen aufwirft:

- Aufdruckfälschung? (da "Masssenware", für mich kaum vorstellbar);
- farbschwacher grüner Aufdruck?
- (chemische) Verfälschung der Aufdruckfarbe?
- wasserempfindliche Aufdruckfarbe (Verfärbung/ Ausbleichen durch Ablösen mit Wasser?

Auf (möglichst viele) Antworten freue ich mich schon sehr!

Abschließende Frage:

Wird "so etwas" überhaupt geprüft, z. B. von "Schlegel A. BPP"?

Im Voraus herzlichen Dank für Eure/ Ihre Meinungen/ Ansichten.

Noch einen schönen Abend und viele Grüße, "lueckel2010"
 


lueckel2010 Am: 21.12.2014 21:04:57 Gelesen: 11677# 37 @  
@ lueckel2010 [#36]

Vergleichsmarken:


 
Zeitlos Am: 12.03.2017 19:40:44 Gelesen: 3370# 38 @  
Hallo Sammlerfreunde Berlin,

ich habe vieles durchgesehen, aber zu Michel 65 Grünaufdruck mit verstümmeltem N so gut wie nichts gefunden.

Etwas unglücklich mit dem Stempel, aber da fehlt doch die Ecke des N unten ?

Zu dem Loch im B, gibt es ein ähnliches Beispiel im Michel in Schwarzaufdruck.

Sind das Druckzufälligkeiten oder Farbsättigungsmängel ? Hat jemand ein Vergleichsstück mit gebrochener Ecke am N ?



Ich würde mich freuen von euch alles Wissenswerte zu erfahren, danke!

Grüße Helmut
 
philapit Am: 18.03.2017 09:22:20 Gelesen: 3251# 39 @  
Hallo Helmut,

auch ich besitze mindestens 1 Brief mit dem Aufdruckfehler abgeschliffens N rechts unten. Es ist ein Ortsbrief vom 27.12.49 von Berlin N65. Der Fehler ist recht deutlich. Nichts darüber gelesen.

Es ist nun schon mal erwiesen, dass der Fehler mehrfach vorhanden ist.

Mit freundlichem Gruß
Philapit




 
Zeitlos Am: 20.03.2017 12:13:14 Gelesen: 3168# 40 @  
Hallo Philapit,

schöne Sache, dass du auch diesen Aufdruckfehler gefunden hast, besonders da man den Fehler bei deiner Marke sehr gut sehen kann.

Dr. Ostermann hat auf meine Anfrage hin, kürzlich diesen Fehler mit "eindeutig Aufdruckfehler" betitelt. Im Michel steht ja unter - Typische Aufdruckfehler, (siehe bei Rotaufdruck) dass weitere Katalogisierung erst nach BPP geprüften Original- Vorlagen erfolgen kann. Wollen wir dazu tätig werden.

Mit freundlichem Gruß
Helmut
 
philapit Am: 21.03.2017 12:44:00 Gelesen: 3074# 41 @  
Hallo Sammlerfreund,

Danke für die Nachricht. Ich bin dabei. Habe noch ein hunderter Bündel, das ich durchsuchen muss. Teile mir bitte mit, wie wir verfahren wollen. Vielleicht melden sich noch Sammler mit dieser Abart.

Mit freundlichem Gruß
Philapit
 
philapit Am: 26.03.2017 16:59:07 Gelesen: 2936# 42 @  
Hallo Sammlerfreunde,

nun habe ich das 100-er Bündel durchsucht und keine lose Marke mit dem Aufdruckfehler gefunden. Aber noch einen Brief an die gleiche Adresse aber von einem anderen Absender. Schon etwas verwunderlich. Zwischen den Verwendungen liegt nur 1 Monat.



Das Thema ist eigentlich nicht passend. Müsste das Thema nicht AUFDRUCKFEHLER BERLIN umgenannt werden ?

Mit freundlichem Gruß
Philapit
 
chacha Am: 27.03.2017 19:33:16 Gelesen: 2872# 43 @  
Hallo Sammlerkollegen,

ich kann auch noch eine Nr.65 mit abgeschrägtem “N“ beitragen.

Gruß Charly Hasselbach


 
Stevi-2014 Am: 28.03.2017 13:26:38 Gelesen: 2809# 44 @  
Hallo,

auch von mir was zum Thema "abgeschrägtes "N".



Gruß
Stevi
 

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