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Thema: Alliierte Besetzung Französische Zone Bedarfsbelege
Das Thema hat 225 Beiträge:
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Manne Am: 04.09.2017 17:55:17 Gelesen: 1116# 201 @  
@ hajo22 [#198]

Früher waren die Postämter auch Sonntag-Vormittag geöffnet, am Feiertag ?

Gruß
Manne
 
hajo22 Am: 04.09.2017 18:01:37 Gelesen: 1111# 202 @  
@ Manne [#201]

Tja, der 1.1.46 war Dienstag und gleichzeitig Feiertag, aber kein Sonntag.

hajo22
 
bovi11 Am: 04.09.2017 18:02:44 Gelesen: 1109# 203 @  
@ Ron Alexander [#199]
@ hajo22 [#198]
@ manne[#198]

Der textliche Inhalt der Karte erklärt die Vorgehensweise.

Mit der per Einschreiben versandten Reklamation sollten bestimmte Tatsachen dokumentiert werden, damit Schreinermeister Rauh nicht später behaupten konnte, die Sachen seien nie reklamiert worden.

Grüße

Dieter
 
hajo22 Am: 04.09.2017 18:05:17 Gelesen: 1107# 204 @  
@ bovi11 [#203]

Genau das ist das Motiv. Aber ging das per Einschreiben auch an einem Feiertag? Das ist hier die Frage.

hajo22
 
Manne Am: 04.09.2017 18:13:13 Gelesen: 1105# 205 @  
Hallo,

ein weiterer Einschreib-Brief aus Schwenningen nach Berlin-Friedenau vom 25.07.1946, Ankunftstempel vom 01.08.1946.

Gruß
Manne


 
bovi11 Am: 04.09.2017 18:14:11 Gelesen: 1105# 206 @  
@ hajo22 [#204]

Ich habe jetzt nicht nachgeschaut, ob das Porto stimmt für eine Postkarte/Einschreiben im Nahbereich.

Die Karte wurde vielleicht (eher sogar wahrscheinlich) bereits am 31.12.1946 aufgegeben.
 
hajo22 Am: 04.09.2017 18:25:39 Gelesen: 1102# 207 @  
@ bovi11 [#206]

"Die Karte wurde vielleicht (eher sogar wahrscheinlich) bereits am 31.12.1946 aufgegeben."

Am 31.12.45, einem Montag, wurde die Karte geschrieben und vermutlich dann auch aufgegeben. Das könnte so sein und damit wäre das Rätsel um den 1.1. gelöst. Die Karte wurde wahrscheinlich erst am 2.1. weiterbearbeitet, so daß sie am 3.1. eintraf.

Das Porto ist ok.

hajo22
 
Manne Am: 04.09.2017 18:40:03 Gelesen: 1095# 208 @  
Hallo,

ein weiterer Einschreib-Brief aus Schwenningen nach Tübingen vom 16.01.1948, Ankunftstempel vom 17.01.1948.

Gruß
Manne


 
hajo22 Am: 05.09.2017 21:11:00 Gelesen: 1016# 209 @  


FZ Württemberg: Zeitungsdrucksache (Streifband) des "Schwäbischen Tagblatts" aus Tübingen vom 7.8.1948 nach Karlsruhe, frankiert mit 6 Pf. der 2. Dauerserien-Ausgabe (Nr.15).

Aufgedruckt auf dem Streifband der für die Zeitung existenzielle Hinweis:

"Erscheint mit Genehmigung der französischen Militärregierung".

hajo22
 
bovi11 Am: 05.09.2017 21:56:54 Gelesen: 1007# 210 @  
Wohnungsbau Nr. 2a DZ a auf Fernbrief von Kirchentellinsfurt nach Mannheim.

Aufdruckfarbe „rot“ gestempelt KIRCHENTELLINSFURT - 1.7.49



Der 1. Juli 1949 war der Ersttag der hier verwendeten Wohnungsbaumarke 2a DZ und zugleich auch der erste Verwendungstag der Wohnungsbaumarken überhaupt.
 
hajo22 Am: 05.09.2017 23:16:41 Gelesen: 987# 211 @  


FZ Württemberg: Vordruck Expreßgut-Benachrichtungskarte entwertet mit Landpoststellenstempel (14b) Schemmerberg/über Biberach (Riß) als Ortspostkarte frankiert mit 8 Pf. 2.Dauerserienausgabe (Nr.16) + Wohnungsbau-Marke 2 Pf., "Zur Post gegeben" handschriftlich 29.9.1949.

hajo22
 
bovi11 Am: 06.09.2017 00:35:13 Gelesen: 978# 212 @  
@ hajo22 [#211]

Schönes Teil.

Grüße

Dieter
 
hajo22 Am: 06.09.2017 12:42:02 Gelesen: 921# 213 @  


FZ Südwürttemberg: 3 x 20 Pf. Goethe (Württemberg Nr.45; Bizone Nr. 109; Baden Nr.48) + Wohnungsbau 2 Pf. auf Einschreibbrief aus Schelklingen vom 20.12.1949 nach Blaubeuren, Ankunft am gleichen Tag.

Absender ein "Philatelistisches Büro". Bei einer solchen Misch-Frankatur mit 3 Zuschlagsmarken wäre man auch ohne diesen Hinweis darauf gekommen.

hajo22
 
hajo22 Am: 06.09.2017 16:13:16 Gelesen: 885# 214 @  


FZ Württemberg: Verrechnungs-Scheckformular als Postkarte frankiert mit 10 Pf. 2. Dauerserienausgabe (Nr.17) aus Wangen vom 25.11.1948 mit Ortswerbestempel "Ein beliebtes Ferienziel" nach Kempten. Die Scheckausstellung wurde um 1 Tag vordatiert.

Das Besondere an diesem Scheckformular ist, daß es ungelocht blieb.

hajo22
 
Ron Alexander Am: 06.09.2017 17:06:39 Gelesen: 872# 215 @  
@ hajo22 [#213]

Hallo hajo22,

schöne Belege. :) Ist das bei der 3c mit der MiF der PF3 ? Bild ist leider etwas zu klein zum erkennen, sieht aber wie ein "hubbel" beim Bogen der 2 aus.

So, dann hätte ich auch noch einen Beleg, aufgegeben am 03.05.1949 in Isny und lief nach Erlangen. Brief ist portorichtig freigemacht mit 2 x MiNr. 38 (20Pf) für einen Brief im Fernverkehr und 2 x MiNr.39 (40Pf) für die Einschreibegebühr.



Interessant/Lustig ist die Rückseite, da ist dem Postbeamten wohl ein kleiner Fehler bei der Stempeleinstellung passiert, Brief angekommen am 04.05.1948, sprichwörtlich, zurück in die Zukunft. ;-)



Grüße,
Ron
 
hajo22 Am: 06.09.2017 17:26:34 Gelesen: 860# 216 @  
@ Ron Alexander [#215]

Sorry, weiß ich nicht, Plattenfehler interessieren mich nicht.

Den Isny-Marken-Brief hat sich Herr Hamper wohl selber zuadressiert. Vormals Briefmarkengeschäft in Berlin (Stichwort: Deutsches Reich 909/10, siehe auch thread im Forum), nach dem Krieg hat er das Geschäft nach Erlangen verlegt.

Der thread hat den Titel: "Deutsches Reich 909/910 SA/SS: Michel streicht die Briefnotierungen".

Soweit bekannt, soll H. Hamper da mitgemischt haben, obwohl er zur betreffenden Zeit (angeblich) nicht in Berlin war.

hajo22
 
hajo22 Am: 06.09.2017 18:23:41 Gelesen: 843# 217 @  


FZ Württemberg: Sonder-Zuschlagsmarke Isny 10+4 Pf. + Notopfer 2 Pf. auf offizieller Fest-Postkarte aus Isny vom 14.2.1949 nach Scheidegg.

hajo22
 
briefefan Am: 06.09.2017 23:41:45 Gelesen: 809# 218 @  
@ Ron Alexander [#215]

Hallo Ron,

auf dem Brief fehlt die vorgeschriebene blaue Zwangszuschlagsmarke "Notopfer Berlin". Zusammen mit dem Ankunftstempel 1948 kann man sich fragen, ob der Brief echt gelaufen ist.

Gruß von briefefan.
 
Ron Alexander Am: 07.09.2017 08:06:33 Gelesen: 776# 219 @  
@ briefefan [#218]

Das stimmt, bis zum 31.05 wäre diese Pflicht gewesen, hatte irgendwie RP im Kopf mit Ende März, Danke für den Hinweis. Aber es gibt genügend Postsendungen die auch befördert wurden obwohl diese vergessen wurde. Da Herr Hamper aber bekennender Philatelist war, nehme ich eigentlich stark an das der Brief befördert wurde. Man darf es dahingehend sicherlich in Zweifel ziehen aber abschließend bekommen wir das wohl leider nicht mehr geklärt.

Grüße,
Ron
 
hajo22 Am: 07.09.2017 08:53:50 Gelesen: 767# 220 @  
@ Ron Alexander [#219]

Da Hr. Hamper aber bekennender Philatelist war, nehme ich eigentlich stark an das der Brief befördert wurde.

Sicher war Affinität für die Philatelie da, aber Herr Hamper war vor allem Händler, lebte also vom Geschäft mit den Briefmarken.

Ich denke auch, daß der Brief gelaufen ist - Notopfermarke hin oder her - und die falsche Jahresangabe einen Einstellungsfehler des Stempels zeigt.

hajo22
 
hajo22 Am: 07.09.2017 09:13:46 Gelesen: 763# 221 @  


Hier ein Einschreibbrief mit den beiden Isny-Marken und Zusatzfrankatur entwertet mit dem Sonderstempel zur Veranstaltung vom 13.2.1949 nach Horb, Ankunft 23.2.49.

An den sehr geringen Pfennig-Zuschlägen der Marken (4 und 6 Pfennige) erkennt man, wie knapp die DM seinerzeit war.

hajo22
 
hajo22 Am: 10.09.2017 18:23:30 Gelesen: 569# 222 @  


Französische Zone Württemberg: Einzelfrankatur der 20+6 Pf. Isny-Marke, gestempelt Reutlingen vom 20.2.1949 nach Westberlin.

Kein Notopfer erforderlich bzw. Notopfermarke unerwünscht, da der Brief nach Berlin gerichtet ist.

Couvertrückseite: Absenderangaben.

hajo22
 
Ron Alexander Am: 13.09.2017 17:24:04 Gelesen: 412# 223 @  
Wenn wir schon bei Isny sind, dann machen wir doch auch mal noch mit diesem Beleg weiter.

Brief im Fernverkehr von Isney nach Tailfingen, aufgegeben am 13.02.1949 und freigemacht mit MiNr. 39. Folglich ist der Brief Portogerecht aufgegeben für einen Brief im Fernverkehr bis 20g. Dieses Mal befindet sich auch die benötigte Zwangszuschlagsmarke auf dem Beleg.



Grüße,
Ron
 
hajo22 Am: 13.09.2017 17:51:25 Gelesen: 403# 224 @  
@ Ron Alexander [#223]

Auf Post nach Berlin waren keine Notopfermarken zugelassen, egal ob West- oder Ostberlin.

hajo22
 
Ron Alexander Am: 14.09.2017 07:35:13 Gelesen: 360# 225 @  
@ hajo22 [#224]

Hallo hajo22,

dies ist mir bewusst, Ausland, West, Ost Berlin und DDR. Bezog sich auch auf meinen vorherigen Beleg an Hr. Hamper, dort hat die Zwangszuschlagsmarke gefehlt.

Grüße,
Ron
 

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