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Thema: Alliierte Besetzung Französische Zone Bedarfsbelege
Das Thema hat 268 Beiträge:
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hajo22 Am: 28.09.2017 19:32:44 Gelesen: 10049# 244 @  


Ansichtskarte aus Lindau im Bodensee vom 18.4.1949 nach München, frankiert mit 10 Pf. Dauerserie 3. Ausgabe + Notopfer-Marke.

In der Stadt und im Kreis Lindau (Bayern) waren die Marken der Französischen Zone Württemberg in Verwendung. Vom 10.1. bis 31.5.1949 mußten hier die Notopfer-Marken Berlin verklebt werden, jedoch im Anschluß keine württembergischen Wohnungsbau-Marken.

hajo22
 
hajo22 Am: 28.09.2017 19:49:21 Gelesen: 10043# 245 @  
Und nochmals Lindau/Bodensee:



Sondermarke 30 Pf. UPU gestempelt Lindau vom 19.12.1949 nach Frankreich.

hajo22
 
Ron Alexander Am: 29.09.2017 15:43:35 Gelesen: 9993# 246 @  
Hallo zusammen,

nachdem Ihr ja nun doch verdammt schwere Geschütze aufgefahren habt, muss ich doch mal wieder etwas einfacheres zeigen. :D

Hier ein Satzbrief MiNr. 44-46, aufgegeben in Balingen am 26.08.1949, lief nach Isingen. Für einen Brief im Fernverkehr bis 20 g (20 Pf) und Zusatzleistung Einschreiben (40 Pf) ist der Brief mit diesem Satz portogerecht freigemacht. Weiterhin befindet sich notwendige Zwangszuschlagsmarke auf dem Beleg.



Deswegen hatte ich den Brief aber nicht erworben, sondern wegen dem Plattenfehler I auf MiNr.: 46 "3 und 0 bei linker Wertangabe durch Bogen verbunden".



Grüße,
Ron
 
hajo22 Am: 29.09.2017 18:22:21 Gelesen: 9975# 247 @  
Die Rot-Kreuz-Marken der Französischen Zone sind auf Bedarfsbriefen nicht häufig anzutreffen. Kein Wunder bei einem Zuschlag von 200% (!) auf den Frankaturwert. Die Marken waren in Zeiten des sehr knappen Geldes zwar Luxus, die Einnahmen aus den Zuschlägen haben aber bei der Bewältigung der großen Probleme (Wohnungen für Ausgebombte, Vertriebene / Flüchtlinge, mangelnde Ernährungsmöglichkeiten / Unterversorgung der Bevölkerung mit dem Nötigsten, Versorgung entlassener Kriegsgefangener, usw.) sicher geholfen.



Französische Zone Württemberg: Fernbrief mit "eilt sehr"-Vermerk (damit wollte man auf die Dringlichkeit des Briefes hinweisen ohne eine Eilbotengebühr bezahlen zu müssen) frankiert mit Rot-Kreuz-Marke zu 20+40 Pf. + Wobau-Marke entwertet mit Bahnpoststempel Tuttlingen-Tübingen Zug 2857 (?) vom 23.7.1949 an das Büro des Landtages im Schloß Bebenhausen.

hajo22
 
bovi11 Am: 29.09.2017 18:56:31 Gelesen: 9967# 248 @  
@ hajo22 [#247]

Wohnungsbaumarke dürfte 2a EZ sein - Linienzähnung 11 3/4 : 10 3/4
 
Manne Am: 01.10.2017 09:54:59 Gelesen: 9855# 249 @  
Hallo,

ein Brief aus Schwenningen vom 07.12.1946 nach New York mit Ankunftstempel.

Gruß
Manne


 
Max78 Am: 01.10.2017 10:22:27 Gelesen: 9843# 250 @  
@ Manne [#249]

Moin Manne,

kleine Korrektur zu Deinem schönen Beleg. Es handelt sich nicht um einen Ankunftstempel, sondern um einen Zensurstempel seitens der Amerikaner (in der Besatzungszone),

einen schönen Sonntag, Max
 
Manne Am: 01.10.2017 10:52:52 Gelesen: 9832# 251 @  
@ Max78 [#250]

Hallo Max,

danke für diese Info!

Gruß
Manne

Ein weiterer Brief an den selben Empfänger vom 04.09.1947:


 
hajo22 Am: 01.10.2017 11:46:32 Gelesen: 9821# 252 @  


Brief aus Villingen nach Chicago vom 28.5.1946 portogerecht frankiert mit 75 Pf. Französischen Allgemeine Ausgabe. Da der Brief über die britische Besatzungszone lief, wurde er in dieser Zone vor Weiterleitung von der britischen Zensurstelle geöffnet und geprüft.

Ich plane einen thread zu eröffnen zum Thema Französische Dienstpost in ihrer Besatzungszone. Besteht Teilnahmeinteresse?

hajo22
 
Max78 Am: 01.10.2017 16:33:21 Gelesen: 9794# 253 @  
@ hajo22 [#252]

Hallo Hajo22,

Interesse am Lesen solcher Beiträge auf alle Fälle, nur selbst beitragen kann ich dazu leider nichts, da ich keine Belege zu diesem Thema habe,

mit Grüßen Max
 
Ron Alexander Am: 01.10.2017 18:36:02 Gelesen: 9771# 254 @  
@ hajo22 [#252]

Interesse besteht immer, aber leider kann ich zum Thema Dienstpost nichts beitragen. :( Würde wenn dann auf jeden Fall passiv mitlesen!

Grüße,
Ron
 
hajo22 Am: 03.10.2017 14:39:20 Gelesen: 9642# 255 @  
@ Max78 [#253]
@ Ron Alexander [#254]

Das klingt nicht gut, hört sich an wie "0"-Material. Aber vielleicht gibt es noch einen großen Unbekannten hier im Forum, der auf dieses Thema nur so wartet. Ich habe auch nur Einzelstücke, keine richtige Sammlung frz. Dienstpost nach 1945. Neben den 3 Ländern Baden/Rheinland-Pfalz/Südwürttemberg kommt noch das Saarland und der frz. Sektor Berlins hinzu. Briefmaterial bekommt man leider nur selten zu sehen.

Ich bin mir deshalb noch nicht sicher, ob ich das Thema wirklich eröffnen will.



Auslandsbrief aus Schwörstadt vom 26.5.1946 nach Kanada, portogerecht frankiert mit 75 Pf. (Bf. bis 20gr.).

Französische Zensur vermutlich "GBC" (Alternative wäre "GBH"). Wie so häufig ist der Ellipsen-Zensurstempel undeutlich abgeschlagen. Ich denke aber ein "GBC" zu lesen/ahnen.

hajo22
 
Max78 Am: 04.10.2017 01:02:07 Gelesen: 9571# 256 @  
@ Manne [#249]

Servus Manne,

nur als kleine Ergänzung (weil es zum eigentlichen Thema ja nicht wirklich passt), noch die Info, dass der Zensurstempel (Maschinenhalbstempel) "F.K.T." von der Zensurstelle Offenbach stammen müsste, soweit ich das im Internet recherchieren konnte. Dieser Typ D-US112 (Riemer, Karl-Heinz: Die Postzensur der Alliierten im besetzten Deutschland nach dem II. Weltkrieg) soll nicht häufig vorkommen, die Beschädigung des Kreises oben/unten schon relative früh entstanden sein. Ich habe mich wegen folgender Karte aus der sowjetischen Besatzungszone daran erinnert, welche versehentlich verkehrt herum in's Gerät gelegt wurde:



Da sieht man mal, für welche Umwege diese Zensuren teilweise sorgten, andererseits kann ich mir fast nicht vorstellen, dass es nur eines von diesen Stempelgeräten gab. Die Assozation "F.K.T." = "Frankfurt" ist nachvollziehbar, die wirkliche Bedeutung angeblich noch nicht geklärt,

mit Grüßen Max
 
Ron Alexander Am: 04.10.2017 16:54:50 Gelesen: 9503# 257 @  
Hallo zusammen,

so, hier jetzt mal ein Beleg vom "Gerolsteiner Sprudel" :D.

Brief aufgegeben am 30.10.46 in Gerolstein und lief nach Baden Baden an das Ahssenhandels Zentralamt mit Zusatzleistung Einschreiben. Dies macht gesamtheitlich 84 RPf, Brief ist folglich portorichtig freigemacht mit 7 x MiNr. 6 der Französische Zone Allgemeine Ausgabe. Kurzum eine schöne Mehrfachfrankatur.



Grüße,
Ron
 
volkimal Am: 04.10.2017 17:03:15 Gelesen: 9500# 258 @  
Hallo zusammen,

heute eine Postkarte, der man nicht sofort ansieht, dass sie aus der französischen Zone kommt:



Am 16. März 1948 fährt Onkel Hans, der Bruder meines Großvaters, mit der Bahn nach Bad Kreuznach. Bei einem Aufenthalt in Koblenz schreibt er diese Karte an Großvater. Als er die Karte in Koblenz einsteckt, hat Onkel Hans aber nicht bedacht, dass er sich in der französischen Zone befand. Die Marken der 2. Kontrollratsserie waren aber nur in den drei anderen Zonen gültig. Die Marke wurde also nicht abgestempelt und die Karte wurde mit Nachporto belegt.

Viele Grüße
Volkmar
 
hajo22 Am: 04.10.2017 17:15:48 Gelesen: 9499# 259 @  


Immer wieder erstaunlich wie man die 75 Pf. Auslandsporto passend mit Marken der Allgemeine Ausgabe verklebte:

30+24+20+1 Pf., Brief aus Freiburg/Breisgau vom 19.11.1946 nach New York (handschriftlicher Eingangsvermerk: "Revd (received=erhalten) Dec. 13, 46". Demnach war das Poststück fast einen Monat unterwegs. Auf der Couvertrückseite nur Absenderangaben, keine postalischen Vermerke. Ich spare mir daher einen Scan.

Mein Traum wäre ein Auslandsbrief aus dieser Zeit mit 7 x 10 Pf. + 5 x 1 Pf. Allgemeinen Ausgabe. Das wäre ein Hammer.

hajo22
 
Ron Alexander Am: 07.12.2017 16:36:29 Gelesen: 5810# 260 @  
Schönen Nachmittag zusammen,

Brief aufgegeben in Freudenstadt am 22.12.1947 und lief nach Wilhelmshaven. Brief ist portorichtig freigemacht für einen Brief im Fernverkehr bis 50 g (48 RPf) mit Zusatzleistung Einschreiben (60 RPf) waren 108 RPf zu entrichten. Freigemacht wurde der Brief mit MiNr. 2 und 3 der Allgemeinen Ausgabe sowie MiNr. 13 der Französischen Zone Württemberg - Hohenzollern.



Das schöne an diesem Brief ist der Plattenfehler I auf MiNr. 2, "Rahmenecke links oben unterbrochen und Punkt in der Rahmenecke."



Grüße,
Ron
 
Manne Am: 07.12.2017 17:50:36 Gelesen: 5786# 261 @  
Hallo,

ein Eil-Einschreiben vom 28.11.1949 von Schwenningen nach Oberndorf.

Gruß
Manne


 
Michael Mallien Am: 08.12.2017 11:10:04 Gelesen: 5760# 262 @  
@ Manne [#261]

Hallo Manne,

das ist ein wirklich schöner Beleg, ich gratuliere.

Wann hat man schon mal so schöne Stempel auf einer Steuermarke. Danke fürs Zeigen.

Viele Grüße
Michael
 
Manne Am: 08.12.2017 11:29:41 Gelesen: 5755# 263 @  
@ Michael Mallien [#262]

Danke.

Heute ein Einschreib-Brief vom 05.03.1949 aus Schwenningen nach Bebenhausen.

Gruß
Manne


 
Ron Alexander Am: 08.12.2017 12:27:49 Gelesen: 5732# 264 @  
@ Manne [#263]

Für Dich noch einen Beleg aus Schwenningen ausgegraben. ;-)

Brief im Fernverkehr bis 20 g, aufgegeben am 22.04.1949 in Schwenningen und lief nach Stuttgart. Portorichtig freigemacht mit 2 x MiNr. 33 sowie benötigtem Notopfer Berlin.



Grüße,
Ron
 
Manne Am: 08.12.2017 13:39:02 Gelesen: 5721# 265 @  
@ Ron Alexander [#264]

Danke fürs Zeigen.

Ein Brief vom 20.07.1949 von Schwenningen nach Stuttgart.

Gruß
Manne


 
hajo22 Am: 08.12.2017 14:46:22 Gelesen: 5707# 266 @  


Französische Zone Württemberg: R-Bf. aus Hirsau (Ortsteil von Calw) vom 22.12.1947 nach München, Ankunft am 23.12.47. Portorichtig frankiert mit 1,08 Mark (Einschreiben 60 Pf. + Bf. >20 gr. 48 Pf.). Die 1 Mark Württemberg (Nr.13) mit Druckdatum vom 28.8.1947.

hajo22
 
bovi11 Am: 08.12.2017 15:17:33 Gelesen: 5700# 267 @  
@ Manne [#265]

Mit Wohnungsbaumarke Nr. 2 EZ - WZ Wellenlinien - Linienzähnung 11 3/4 : 10 3/4.
 
Manne Am: 08.12.2017 15:23:39 Gelesen: 5698# 268 @  
@ bovi11 [#267]

Danke für die Bestimmung der Wohnungsbaumarke.

Gruß
Manne
 

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