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Thema: Nachträglich entwertet
Das Thema hat 279 Beiträge:
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Manne Am: 07.07.2017 14:08:58 Gelesen: 14290# 255 @  
Hallo,

hier ein Brief aus Warschau nach Schwenningen, wo die Marke erst entwertet wurde, Stempel vom 06.07.43. Der Maschinenstempel aus Warschau wurde nur teilweise abgeschlagen. Auf der Rückseite ist ein Abklatsch zu sehen, den habe ich gespiegelt und gedreht.

Gruß
Manne




 
Heinrich3 Am: 12.07.2017 10:40:50 Gelesen: 13900# 256 @  
Hallo,

die Stempel wie in Beitrag [#253] gezeigt gibt es noch immer.

Der unten gezeigte ist auf einem Brief von diesem Monat aus Dresden nach München. Ein Danke meinem Briefträger, daß er nicht den Filzstift gezückt hat.


 
GSFreak Am: 12.07.2017 19:31:57 Gelesen: 13832# 257 @  
@ Uwe Seif [#247]

Hallo Uwe,

den in [#241] und [#242] von mir gezeigten Kölner "Nachträglich entwertet"-Stempel mit UB "ck" kann ich nunmehr auch mit dem UB "bk" zeigen auf einem Luftpostbrief aus Argentinien 1975.

Der Maschinenstempel aus Buenos Aires hatte bei relativ schwachem Abschlag nur zwei (Mi-Nrn. 1096 und 1204) der verklebten drei Marken erfasst (Porto insgesamt: 3,20 Pesos). Die linke Marke (Mi-Nr. 1223) blieb unentwertet. In Köln wurde die Marke mit dem oben beschriebenen Stempel nachträglich entwertet. Der Stempel wurde auch noch einmal auf die beiden anderen Marken abgeschlagen.



Gruß Ulrich
 
Christoph 1 Am: 12.07.2017 19:44:10 Gelesen: 13829# 258 @  
@ GSFreak [#257]

Hallo Ulrich,

weisst Du, um was es sich bei dem Zeilenstempel oben links handelt? Ich vermute, es ist der maschinelle Eingangsstempel des Empfängers (Deutsche Bank), weil es ein wenig wie "Stechuhr" ausschaut. Bin aber nicht sicher.



Vom Datum her wäre es komisch, dass der Brief bereits am 6.9. in Köln nE-gestempelt wurde, dann aber erst am 8.9. beim Empfänger ankam?

Gruß, Christoph
 
bovi11 Am: 12.07.2017 19:53:17 Gelesen: 13823# 259 @  
@ Christoph 1 [#258]

Der 6. September 1975 war ein Samstag.

Der Brief ist am darauf folgenden Montag, den 8. September, um 8:30 in der Bank bearbeitet worden.

Dieter
 
Christoph 1 Am: 12.07.2017 20:03:43 Gelesen: 13817# 260 @  
@ bovi11 [#259]

Ah, danke, das macht Sinn!
 
Journalist Am: 23.07.2017 16:18:07 Gelesen: 13052# 261 @  
Hallo an alle,

leider hat jemand beim Ausschneiden nicht so auf die Stempel geachtet oder er kennt sich nicht aus - sonst wäre der entsprechende Beleg erhalten geblieben.

Da besonders die Schrift im unteren Teil nicht alltäglich ist, möchte ich diese Ausschnitte doch zeigen:



Es handelt sich um einen Nachträglich entwertet Stempel aus Hameln 1 - vielleicht ist er ja doch schon bekannt und jemand kann sogar sagen, von wann bis wann dieser Stempel bisher nachgewiesen wurde.

Viele Grüße Jürgen
 
Uwe Seif Am: 23.07.2017 16:36:04 Gelesen: 13031# 262 @  
@ Journalist [#261]

Hallo Jürgen,

nachgewiesen ist der Stempel bis zum 12.09.98; ausgeliefert vermutlich ca. 1937/1938. Zwischendurch (ca. 15 Jahre lang) gab´s den Stempel auch mit nachträglich eingearbeiteter PLGZ "(20)", die im Zuge der Einführung des vierstelligen PLZ-Systems wieder aptiert wurde. Das erste Typenrad der Jahreszahl musste auch einmal erneuert werden. Der Stempel hat es also auf rund 60 Dienstjahre geschafft und wurde durch die üblichen Zusteller-Gummistempel in die Rente verabschiedet!

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Christoph 1 Am: 07.08.2017 23:16:03 Gelesen: 11972# 263 @  
Hallo,

ich zeige hier zwei nE-Stempel aus HANNOVER 1, zunächst mit dem UB bs (Abschläge vom 20.5.1987, 2.2.1988 und 19.11.1988 liegen mir vor), dann noch den UB bt mit Abschlag vom 5.8.1977.

Viele Grüße
Christoph


 
Uwe Seif Am: 08.08.2017 17:58:23 Gelesen: 11835# 264 @  
@ Christoph 1 [#263]

Hallo,

der Stempel mit UB "bs" kommt in zwei Untertypen vor; der hier gezeigte ist der ältere und erstmals am 18.12.1962 belegt. Ub "bt" ist erstmals am 27.05.1963 bei mir belegt. Vermutlich wurden beide Stempel zwischen Oktober und Dezember 1962 ausgeliefert.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Christoph 1 Am: 16.08.2017 21:39:32 Gelesen: 10967# 265 @  
Hallo,

mal wieder eine Frage zu einem Stempel:



Es handelt sich um einen nE-Stempel aus Berlin (West) von 1992. Als UB lese ich ein t (könnte aber auch ein l oder ein f sein). Welches Zustellpostamt könnte sich hier in dem schlechten Stempelabdruck verbergen? Ich denke, es sind zwei Ziffern und die hintere Ziffer ist vermutlich eine 1. Es kommen also Berlin 21, 31, 41, 51 oder 61 in Frage.

Hat jemand einen Tipp?

Danke und viele Grüße
Christoph
 
Christoph 1 Am: 16.08.2017 21:44:50 Gelesen: 10962# 266 @  
@ Uwe Seif [#264]

Hallo Uwe,

vielen Dank für Deine Antwort, die ich jetzt erst gesehen habe. In welchen Merkmalen unterscheiden sich denn die beiden Untertypen des Stempels mit dem UB bs? Ich habe ja noch zwei weitere Abschläge eingestellt:

http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/181353
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/181349

Ich kann keine Unterschiede feststellen, demnach sind alle drei Abschläge der gleiche Untertyp?

Viele Grüße
Christoph
 
Uwe Seif Am: 17.08.2017 06:22:55 Gelesen: 10917# 267 @  
@ Christoph 1 [#265]

Hallo Christoph,

ist "BERLIN 61 / t", nachgewiesen seit Nov. 1968.

Gruß
Uwe Seif
 
Christoph 1 Am: 17.08.2017 10:39:54 Gelesen: 10875# 268 @  
@ Uwe Seif [#267]

Vielen Dank, also lag ich nicht falsch mit dem t.

Beste Grüße
Christoph
 
Uwe Seif Am: 17.08.2017 18:32:36 Gelesen: 10840# 269 @  
@ Christoph 1 [#266]

Hallo Christoph,

deine drei eingestellten sind alles die gleichen Stempel, Untertype "a"; "Nachträglich" ist 15,3 mm lang (außerdem hat der Stempel nur ein Typenrad für die Monatsangabe). Der neuere "bs"`ler ist Untertype "l"; "Nachträglich" ist 14,6 mm lang.

Du bist ja Mitglied der Poststempelgilde - vielleicht hast du den Gildebrief 172/März 1993 zur Hand. Dort sind auf Seite 10/11 dreizehn Untertypen abgebildet und bemaßt.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Christoph 1 Am: 18.08.2017 12:49:49 Gelesen: 10797# 270 @  
@ Uwe Seif [#269]

Erneut herzlichen Dank für die kenntnisreiche Auskunft! In der Poststempelgilde bin ich erst seit wenigen Monaten Mitglied, deshalb kann ich auf die alten Gildebriefe nur sehr begrenzt zugreifen.

Viele Grüße, Christoph
 
Uwe Seif Am: 18.08.2017 16:18:23 Gelesen: 10772# 271 @  
@ Christoph 1 [#270]

Hallo Christoph,

der in [#269] genannte Gildebrief ist sicherlich bei der Geschäftsstelle der Poststempelgilde noch für wenig Geld erhältlich [1], falls nicht, kann ich Dir bei Gelegenheit eine Kopie der Untertypen senden, wenn daran Interesse bestehen sollte.

Viele Grüße
Uwe Seif

[1] naumann@poststempelgilde.de
 
Christoph 1 Am: 22.08.2017 11:39:37 Gelesen: 10556# 272 @  
Hallo,

heute erhielt ich eine Urlaubskarte, die am 16.8. in Österreich in einen Briefkasten geworfen wurde. Da sie wohl dort nicht gestempelt wurde, hat das Briefzentrum 34 am 21.8.17 die Karte in seine Stempelmaschine gesteckt. Kein Hinweis auf eine nachträgliche Entwertung, obwohl es definitiv eine ist.



Gruß,
Christoph
 
Manne Am: 03.09.2017 09:53:34 Gelesen: 9496# 273 @  
Hallo,

eine Karte vom 20.11.1947 aus Zeitlofs mit Ziel Schwenningen, hier dann am 01.12.1947 nachträglich entwertet.

Gruß
Manne


 
Altmerker Am: 24.09.2017 14:34:36 Gelesen: 7617# 274 @  
@ wajdz [#16]

Hier eine nachträgliche Entwertung in Nürnberg 1. die Briefdrucksache ging wohl innerorts, der Werbestempel traf nur die obere Marke und am Tag darauf wurde per Hand entwertet.

Gruß
Uwe


 
Uwe Seif Am: 26.09.2017 17:11:34 Gelesen: 7444# 275 @  
@ Altmerker [#274]

Hallo,

der gezeigte Nürnberger Stempel hat die Unterscheidungsbuchstaben "ab" und kommt in zwei Untertypen vor.

Gruß
Uwe Seif
 
Journalist Am: 30.10.2017 13:42:50 Gelesen: 4908# 276 @  
Hallo an alle,

ich möchte heute hier einen Nachträglich Entwertet Stempel aus Immenstadt Allgäu zeigen, der noch die PLGZ 13b besaß:



Eventuell wurde er ja mit Einführung der 4-stelligen PLZ aptiert ?

viele Grüße Jürgen
 
calliostoma Am: 30.10.2017 19:16:00 Gelesen: 4854# 277 @  
@ Journalist [#276]

Hallo,

kann ich bestätigen - siehe Scan:



Gruß

Dirk
 
Uwe Seif Am: 31.10.2017 09:02:49 Gelesen: 4775# 278 @  
@ Journalist [#276]
@ calliostoma [#277]

Hallo,

der aptierte Stempel war wahrscheinlich bis 1968 im Einsatz.

Gruß
Uwe Seif
 
Christoph 1 Am: 05.11.2017 16:31:23 Gelesen: 4072# 279 @  
Hallo,

ich zeige heute zwei unterschiedliche nachträglich entwertet Stempel aus Bergisch Gladbach, die ich aus der Rundsendekiste von Ingo (cantus) herausgefischt habe:

BERGISCH GLADBACH 1 / e vom 29.11.1989
BERGISCH GLADBACH 2 / y vom 7.4.1983



Bei dem zweiten Stempel fällt die auffällig breite Stellung der Buchstaben in den Worten Nachträglich / entwertet auf.

Viele Grüße
Christoph
 

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