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Thema: Nachträglich entwertet
Das Thema hat 230 Beiträge:
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csjc13187 Am: 03.02.2017 15:58:03 Gelesen: 6389# 206 @  
@ Uwe Seif [#205]

Ganz herzlichen Dank für die Infos!

Ja, bei dem Dresdener Stempel kann ich jetzt auch das "bs" sehen und in der Tat ist da ein Stegrest vorhanden.

Viele Grüße
Christoph
 
Uwe Seif Am: 03.02.2017 17:50:57 Gelesen: 6372# 207 @  
@ Eilean [#187]

Hallo zusammen,

in [#130], [#137] und [#187] werden Stempel mit dem Zusatz "ZSP" gezeigt; ein paar weitere sind in der Datenbank enthalten.

Wer kann weitere derartige Stempel zeigen? Interessant sind auch weitere Verwendungsdaten von bereits bekannten ZSP-Stempeln.

Herzlichen Dank!

Viele Grüße
Uwe Seif
 
calliostoma Am: 03.02.2017 19:06:21 Gelesen: 6358# 208 @  
@ Uwe Seif [#207]

Dann fange ich mal an: Markt Erlbach und Bad Aibling:



Gruß

Dirk
 
Uwe Seif Am: 04.02.2017 04:38:45 Gelesen: 6278# 209 @  
@ calliostoma [#208]

Hallo Dirk,

herzlichen Dank fürs Zeigen der ZSP-Stempel! Wer macht weiter?

Viele Grüße
Uwe Seif
 
GSFreak Am: 07.02.2017 00:39:49 Gelesen: 6085# 210 @  
@ Uwe Seif [#202]

Hallo Uwe,

ich erfasse bereits seit Jahren ebenfalls Daten der aptierten "Nachträglich entwertet-Stempel" von München. Von dem München 2-Stempel mit dem UB: bq kenne ich mittlerweile 55 Daten, darunter 4 aus dem Jahr 1958 (der letzte datiert vom 21.08.1958). Als frühestes Datum ist mir der 07.09.1945 bekannt. Aus 1953 und 1954 habe ich interessanterweise auch noch keinen Beleg gesehen.

Über Dr. Spilker habe ich Deine Listen zu den aptierten München (und Nürnberg)-Stempeln bekommen. Danke. In den o.a. 55 Stück sind Deine Daten noch nicht eingearbeitet. Ich arbeite bereits an einem Rundbrief-Beitrag über diese aptierten München-Stempel für die ArGe DEUNOT. Es wäre sicherlich von Nutzen, wenn wir unser Wissen zusammenlegen.

Viele Grüße
Ulrich
 
Eilean Am: 07.02.2017 11:34:46 Gelesen: 6036# 211 @  
@ GSFreak [#210]

Ich habe weit weniger Daten zu diesem Stempel München 2 mit UB bq, komme jedoch weder bis 1958 und auch nicht schon ab 1945. Ich habe zudem nachgesehen: 1953 und 1954 habe auch ich nicht.

An dem Erwerb des Beitrags wäre ich natürlich gerne interessiert.

Gruß
Andreas
 
calliostoma Am: 07.02.2017 19:01:31 Gelesen: 5946# 212 @  
@ GSFreak [#210]

Von 1953 kann ich einen zeigen:



Gruß

Dirk
 
filunski Am: 08.02.2017 14:41:57 Gelesen: 5860# 213 @  
Hallo zusammen,

heute landete zu meiner großen Freude (leider nur den Inhalt betreffend ;-)) dieser Großbrief in meinem Briefkasten.

Mit einer mal wieder ganz "außergewöhnlichen" Art der nachträglichen Entwertung, diesmal sehr ordentlich!



@ Uwe Seif

Du kennst den Brief ja. :-) Manchmal kann man die DPAG einfach nur "knutschen". :-(

Viele Grüße,
Peter
 
Uwe Seif Am: 08.02.2017 16:45:11 Gelesen: 5834# 214 @  
@ filunski [#213]

Hallo,

da hat sich ja der Zusteller (oder sonst jemand) die große Mühe gemacht und eine andere Briefsendung als Hilfsmittel benutzt, um einigermaßen gerade Linien zu ziehen. Eigentlich eine nette Idee!? Aber mehrere Stempelabdrucke wären Dir (und der Datenbank) wohl willkommener gewesen!

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Journalist Am: 04.03.2017 21:45:29 Gelesen: 4722# 215 @  
Hallo an alle,

es folgt eine Abbildung eines Postzustellungsauftrages. Da 2 Marken nicht entwertet waren, wurden diese zwar nachträglich entwertet, aber mit einem Werbestempel, zusätzlich wurde handschriftlich ein blaues N ergänzt:



Gibt bzw. gab es hier eigentlich eine entsprechende Vorschrift, so zu verfahren und dieses "N" zusätzlich anzubringen ? und wenn ja seit wann gab es diese Regelung bis wann ?

Viele Grüße Jürgen
 
Uwe Seif Am: 05.03.2017 08:50:39 Gelesen: 4705# 216 @  
@ Journalist [#215]

Hallo,

das Hinzusetzen des handschriftlichen "N" wurde ca. 1935 eingeführt und öffentlich erstmals in der Amtsblatt-Verfügung 399 vom 04.Okt.1938 genannt. Im Bereich der Bundespost galt dieses Verfahren bis in die 70iger Jahre (genaues Datum nicht bekannt); es wurde aber nach Abschaffung dennoch häufig praktiziert.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Journalist Am: 05.03.2017 11:05:30 Gelesen: 4694# 217 @  
@ Uwe Seif [#216]

Hallo Herr Seif,

danke für die schnelle und präzise Antwort zum handschriftlichen "N" Vermerk.

Nun noch an alle,

aus dem selben Fundus habe ich noch einen weiteren Ausschnitt, den ich hier zeigen möchte:



Zwar ist der Stempel "Briefregion 34 - Nachträglich entwertet" mit UB "aa" minimal verwackelt, aber da ich ihn hier vorher bei der Suche nicht gefunden habe, möchte ich diesen hier zeigen - passen würde er natürlich auch beim Thema "Briefregion"

Kann jemand vielleicht sagen, wo dieser Stempel geführt wurde oder immer noch geführt wird und wenn ja von wann bis wann dieser bisher bekannt ist ?

viele Grüße Jürgen
 
Uwe Seif Am: 05.03.2017 14:55:16 Gelesen: 4674# 218 @  
@ Journalist [#217]

Hallo Herr Olschimke,

leider habe ich keine näheren Infos zu dem Stempel "BR 34/aa". Er ist bei mir erstmalig am 21.Nov.1996 erfaßt. Die Stempel können also ein noch früheres Datum belegen und Dirk Stratmann kann diesen Stempel noch vom 19.März 2001 nachweisen.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
calliostoma Am: 07.03.2017 11:35:59 Gelesen: 4618# 219 @  
@ Journalist [#215]

Hallo allerseits,

hier mal ein Beispiel von handschriftlicher Nachentwertung plus pingeliger Abwicklung.

Brief von New York nach Wuppertal-Beyenburg. In NY gestempelt am 28.12.1958, in Beyenburg nachträglich entwertet am 6.1.1959 mit entsprechendem handschriftlichen Vermerk. So weit, so gut. Aber dann hat der Bearbeiter den Tagesstempel auf den 28.12.1958 zurückgestellt und die betroffene Marke damit entwertet.

Wie lange hat der wohl daran gearbeitet ? Heute reicht ja ein Strich mit dem Kugelschreiber.



Gruß

Dirk
 
mumpipuck Am: 07.03.2017 18:33:07 Gelesen: 4579# 220 @  
Der ist wirklich super! Heutzutage undenkbar, mit welcher Akribie vorgegangen wurde!

Burkhard
 
Martinus Am: 02.04.2017 13:04:30 Gelesen: 3015# 221 @  
Eine Ansichtskarte zum neuen Jahr mit schöner Illustration - nur die Briefmarke hat der Sender vergessen?



Laut meinem Lexikon der Philatelie gab es ja früher schon Porto, was der Empfänger bezahlen musste.

Aber hier - eine blaue 4 - und ein Stempel mit Porto?

mit Sammlergruß Martinus
 
Uwe Seif Am: 02.04.2017 13:27:54 Gelesen: 3007# 222 @  
@ Martinus [#221]

Hallo,

derartige Stempel gab es früher bei größeren Postämtern; er wurde angebracht, wenn Nachporto fällig war.

Gruß
Uwe Seif
 
DL8AAM Am: 02.04.2017 15:20:14 Gelesen: 2982# 223 @  
@ calliostoma [#219]

So weit, so gut. Aber dann hat der Bearbeiter den Tagesstempel auf den 28.12.1958 zurückgestellt und die betroffene Marke damit entwertet.

Schöner Beleg. Aber ich glaube nicht an eine (illegale) Rückdatierung. Tippe daher eher, der Stempelschwinger hat die Nichtentwertung bemerkt und den die Marken mit dem normalen Tagesstempel gestempelt. Dann hat bestimmt irgendein anderer Postler ("Vorgesetzter"?) das gesehen und hat zur Erklärung des deutschen Stempels diesen zusätzlichen Text hinzugefüht. Nur warum lag/gondelte der Brief über eine Woche bei der Post rum? (möglicherweise vielleicht ging er irrtümlich nach der Stempelung zusammen mit den restlichen Stempelbelegen des Tages erst an die übergeordnete Post-Entität? und ...) Vielleicht war aber gerade auch das der/ein Grund für den Zusatz?

Gruß
Thomas
 
csjc13187 Am: 02.04.2017 19:57:47 Gelesen: 2947# 224 @  
@ DL8AAM [#223]

Hallo,

interessanter Erklärungsversuch, aber ich glaube eher nicht daran. Unten rechts hat jemand mit Bleistift auf dem Beleg notiert "Absendestempel und Eingangsstempel gleiches Datum". Welches Datum das ist, kann man nicht genau erkennen - der N Y-Stempel sieht stark nach dem 26.12. aus, der Wuppertal-Stempel sieht eher nach dem 28.12 aus. Aber in jedem Fall wäre es erstaunlich, wenn der Brief binnen 0-2 Tagen von NY nach Wuppertal-Beyenberg gelangt wäre. Deshalb glaube ich eher an die Rückdatierung und nachträglich handschriftlich ergänzte Erläuterung, wie von Dirk beschrieben. Vielleicht gibt es noch irgendwelche Durchgangs- oder Ankunfts-Stempel auf der Rückseite, die zur Lösung des Rätsels beitragen könnten?

Viele Grüße, Christoph
 
calliostoma Am: 05.04.2017 13:11:17 Gelesen: 2672# 225 @  
@ DL8AAM [#223]

Auf der Rückseite des Briefes ist nur der Absender, beide Stempel lauten 29.12. und irgendwelche anderen Erklärungsversuche machen da auch keinen Sinn.

Warum soll man Post eine Woche liegen lassen ? Warum soll ein Vorgesetzter das prüfen ?

Gruß

Dirk
 
DL8AAM Am: 05.04.2017 16:04:55 Gelesen: 2645# 226 @  
@ calliostoma [#225]

Aber eine nachträgliche, gewollt "illegale" Rückdatierung macht noch weniger Sinn. Höchstens, dass der Postler einen längere Zeit nicht umgestellten (Innendienst-?) Stempel am 06.01. zur Entwertung verwendet hat und er den Fehler (28.12.), mit seiner handschriftlichen Ergänzung versucht hatte zu heilen.

Aber auch zwei Tage Laufzeit (26.12.) von New York Central Station ("in 30 Minuten am Flugplatz") bis Deutschland (28.12.) war zur damaligen Zeit, im Gegensatz zu heute, nicht ganz so unmöglich, auch wenn die Flieger etwas länger unterwegs waren. Die Post war früher (international) wirklich meist schneller als jetzt, nicht nur gefühlt. Es fehlt aber irgendwie ein Luftpostzettelchen.

Aber "Deine" zwei Stempel vom 29.12. sehe ich auf dem Beleg bzw. auf der Abbildung auch nicht.

Gruß
Thomas
 
Hatten Am: 05.04.2017 17:57:43 Gelesen: 2620# 227 @  
Hallo,

heute bekommen. R-Brief von Michelstadt nach Kahl a. Main und dort sehr schön nachträglich entwertet.



Gruß
Horst
 
bovi11 Am: 05.04.2017 20:00:42 Gelesen: 2587# 228 @  
Eine Federstrichentwertung wie aus alter Zeit.




 
filunski Am: 20.04.2017 12:59:17 Gelesen: 741# 229 @  
Hallo zusammen,

es gibt sie tatsächlich noch! Richtige "Nachträglich entwertet" Stahlstempel im Briefzentrum. Und im BZ 03 in Cottbus wird dieser Handstempel sogar noch sorgsam gepflegt und wenn nötig auch benutzt, heutzutage sehr ungewöhnlich und durchaus schon als moderne philatelistische Rarität anzusehen.



Beste Grüße,
Peter
 
Ron Alexander Am: 20.04.2017 13:14:15 Gelesen: 733# 230 @  
@ bovi11 [#228]

Was mich an der Federstrichentwertung etwas stört ist das Instrument. Es ist, m.E. ein Kugelschreiber. Die 20 PF Marke ist am 20.06.1951 in den freien Verkauf gekommen, bis zum 31.12.1954. Kugelschreiber gibt es in Deutschland seit ~1950 zu kaufen. Damals kostete ein Kugelschreiber 20 DM, was zur damaligen Zeit sicherlich eine ganz schöne Summer war. Daher tue ich mich mit der Kugelschreiber Entwertung etwas schwer. :-/

Das Mißtrauen beruht allgemein darauf da gerade in der Nachkriegszeit die Sammler sich haben einfach Belege abstempeln lassen ohne eine Adresse anzugeben, einfach zur Dokumentation o.ä. Heute werden diese Belege sehr oft mit einer Adresse versehen um damit dann den Wert des Briefes zu steigern, denn dann wäre es ja schon ein echt gelaufener. Was bei der ein oder anderen Marke dann doch etwas ausmacht. Intelligent erweise werden diese Belge sehr oft mit Kugelschreiber nachbeschriftet. Dies ist dann bei Belegen vor 1950 sehr einfach zu erkennen, da es hier einfach keine Kugelschreiber in Deutschland gab bzw. maximal durch die Amerikaner.

Kurzum, diese Erfahrungen lassen mich bei dem aufgeführten Beleg etwas zweifeln.

Grüße,
Ron
 

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