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Thema: Stiftung Philatelie: Wo sind die Millionen hin ?
Das Thema hat 53 Beiträge:
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22028 Am: 16.04.2017 12:56:13 Gelesen: 3531# 29 @  
@ Peter Feuser [#28]

Es ist doch schon alles gesagt, manches sogar mehrfach. Deine Beiträge dienen doch nur dazu den Groll am Leben zu erhalten. Sachliches kommt von Dir da schon lange nicht mehr und alles was Dir nicht passt wird, dann halt "übliche Totschlagargumente" gebrandmarkt.
 
Peter Feuser Am: 16.04.2017 12:57:53 Gelesen: 3529# 30 @  
Ich kämpfe aber im Gegensatz zu anderen mit offenem Visier, das musst Du zugeben. Schon gar nicht "schieße ich gegen alle Funktionäre", im Gegenteil, die allermeisten haben meinen großen Respekt! Auch kritisiere ich nicht den BDPh an sich, sondern die Personen und Firmen, die in der Vergangenheit -anstelle die Interessen der BDPh-Mitglieder zu vertreten- viel dafür getan haben und auch jetzt noch viel dafür tun, den Verband aus Eigeninteressen oder sogar als Lobbyisten in die völlige Bedeutungslosigkeit zu führen oder sogar zu Grunde zu richten. Nicht ich, sondern Torsten Berndt und Richard haben mit ihren Berichten über die Stiftung die leidige Diskussion neu entfacht, ganz im Sinne bestimmter Akteure.

Ich sag ja schon nix mehr! Wie gesagt: Frohe Ostern!
 
Richard Am: 29.04.2017 09:22:47 Gelesen: 3241# 31 @  
@ Peter Feuser [#30]

Nicht ich, sondern Torsten Berndt und Richard haben mit ihren Berichten über die Stiftung die leidige Diskussion neu entfacht, ganz im Sinne bestimmter Akteure.

Hallo Peter,

ich habe nicht entfacht, sondern ganz nüchtern den erst im Februar 2017 mit fast einem Jahr Verspätung veröffentlichten Stiftungsbericht und im April den Stiftungsbericht des Jahres 2007 der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Verantwortlichen der Stiftung schweigen sich aus, warum sie ihren eigenen Verpflichtungen zur Veröffentlichung der früheren Stiftungsberichte nicht nachgekommen sind.

Danach habe ich erneut sachlich den Bericht 2007 mit dem von 2015 verglichen - dazwischen gibt bei allen massgeblichen Personen, Verbänden usw. keinerlei Stiftungsberichte - und diese analysiert.

Die Frage dieses Themas "Wo sind die Millionen hin ?" ist bis heute nicht geklärt. Ich gehe dabei von Spekulationsverlusten in Höhe vieler Millionen Euro aus, bisher von keinem der Verantwortlichen dementiert. Meine 10 Fragen, die ich öffentlich und nochmals individuell per Mail oder Brief an die Verantwortlichen gestellt habe, wurden bis heute, nach 23 Tagen, nicht beantwortet.

Mails und Briefe gingen am 06.04.2017:

Bartels Holger
Bergmann Dr. Eckardt
Bernatek Walter (kam zurück "Host not found")
Bernatek Walter, an 2. Mailadresse (Automatik-Mail am 070417: bis 030417 nicht im Büro)
Brandes Oliver (kam zurück "Adress rejected")
Brandes Oliver, an 2. Mailadresse
Fischer Franz
Hahn Andreas
Hartig Dieter
Lindner Franz-Karl
Ostermeier Sieglinde (kam zurück "Adresse Rejected")
Ostermeier Sieglinde, an 2. Mailadresse
Schäfer Claudia (Anruf Frau Schäfer, sie ist nicht der richtige AP, sie hat die Mail an Herrn Krenkel weitergeleitet)
Schmidt Alfred
Teichmann Ulrich (Automatische Mailnachricht, ist nicht zu erreichen, Mail wird nicht weitergeleitet, bitte wenden Sie sich an das Referatspostfach)
Teichmann Ulrich, an 2. Mailadresse
Jäger Heinz, Lörrach (per Brief)

Inzwischen gab es einen anonymen Anruf, möglicherweise von einem der oben genannten Herren (Franz-Karl Lindner und Alfred Schmidt können es nicht gewesen sein, da mir die Stimmen bekannt sind), der die Zusendung von Informationen zur Stiftung angekündigt hat. Die im Telefonat genannten Details können nur von einem absoluten Insider kommen.

Schöne Grüsse, Richard
 
Richard Am: 05.05.2017 09:11:22 Gelesen: 2950# 32 @  
In der Deutschen Briefmarken Zeitung DBZ vom 13.4.2017 schreibt Chefredakteur Torsten Berndt (auszugsweise):

Es gilt festzuhalten, dass die gesunkene Förderung seitens der Stiftung nicht allein auf das niedrige Zinsniveau, sondern auch auf den Vermögensverlust zurückzuführen ist. In den öffentlichen Erläuterungen der Stiftung war aber stets nur von der Niedrigzinsphase die Rede, deren Beginn zudem fälschlich auf den Beginn der Finanzkrise terminiert wurde. Als Erfinder der Niedrigzinsen gilt allgemein der Chef der US Notenbank, Alan Greenspan, der am 31. Januar 2006 in den Ruhestand getreten ist. Den vor der Finanzkrise erwirtschafteten sieben bis acht Prozent Rendite pro Jahr stellte die Stiftung die nach 2008 noch erzielten drei Prozent gegenüber. Unter anderem nannte Geschäftsführer Rüdiger Krenkel die Zahlen in einem offenen Brief, der in Heft 7/2015 der DBZ veröffentlicht wurde. Nicht nur die DBZ gratulierte ihm zu diesen Erfolgen. Sieben bis acht Prozent waren vor 2008 exzellent, und drei Prozent sind in Zeiten wie diesen gut.

Kein Wort fiel dagegen zu den Verlusten. Dies stimmt schon deshalb nachdenklich, weil Kommunikation mehr bedeutet, als allein die Erfolge zu betonen. Da im Zuge der Finanzkrise weltweit Anleger gewaltige Verluste verbuchen mussten, stellt sich auch die Frage, weshalb die Stiftung das Thema höchst diskret behandelte. Das Eingeständnis eigener Einbussen vor dem Hintergrund einer weltweiten Krise hätte in der Philatelie jeder verstanden und akzeptiert. Jene, die stets alles im Nachhinein besser wissen, natürlich ausgenommen. So bleibt der fade Nachgeschmack, dass sich hinter vorgehaltener Hand Gesagtes nunmehr als wahr herausgestellt hat.


Soweit die DBZ, Hervorhebungen durch die Redaktion Philaseiten.

Seit wenigen Tagen liegen der Redaktion Philaseiten umfangreiche Unterlagen zur Stiftung Philatelie vor, welche das Finanzdesaster des Jahres 2008 dokumentieren. In der Übersicht der Finanzanlagen zum 31.12.2008 werden 21 Finanzanlagen genannt mit einem Bilanzwert von 18,206 Mio. Euro. Von diesen können 10 dem Bereich der hochspekulativen Aktien-Anleihen zugerechnet werden, in denen 7,221 Mio. Euro oder 40 % angelegt wurden.

Aktien-Anleihen, die auch ähnliche Bezeichnungen tragen können, sind weder Aktien noch Anleihen, sondern hochspekulative Papiere, die den Käufer, zum Beispiel die Stiftung, stark vereinfacht in die Position eines Risiko- Nehmers versetzen. Ein Beispiel aus dem täglichen Leben: Sie haben eine Versicherung abgeschlossen, zahlen jährlich 1.000 Euro Prämie, die für immer der Versicherungsgesellschaft gehört. Tritt ein Schaden ein, erhalten Sie von der Versicherung eine Summe von zum Beispiel 10.000 oder 50.000 Euro. Bei Aktien-Anleihen entsteht der Schaden durch kräftige Kursverluste von Aktien, die Sie nach Wahl des Emittenten der Aktien-Anleihen übernehmen müssen und der die geringen Zinsen, die eine Art Einnahme aus Versicherungsprämie darstellen, um ein Vielfaches übersteigen können.

Auf einen Satz gebracht, steht bei Aktien-Anleihen ein maximal begrenzter Gewinn, zum Beispiel 5 % auf den Einsatz innerhalb eines halben Jahres, einem maximalen Verlustrisiko von fast 100 % gegenüber.

Eine ausführliche und fachlich sehr gute Erklärung sowie eine Grafik mit der Darstellung von Chancen und Risiken finden Sie hier [1].



Quelle: Von VÖRBY - eigene Grafik, Bild-frei, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=6488862

Das Ergebnis des Jahres 2008 für diese 10 Aktien-Anleihen ist dann auch niederschmetternd ausgefallen, von 7,221 Mio. Euro blieben am Jahresende 2,725 Mio. übrig, ein Verlust von 4,496 Mio. Euro oder 62 %.

Bei den weiteren Anlagen gab es ebenfalls erhebliche Verluste, so nahm der Wert der DWS Aktien Strategie Fonds um 1,700 Millionen Euro oder 49 % auf 1,768 Millionen Euro ab und von den DWS Europa Innovation Anteilen mit einer Anlagesamme von 1,418 Mio. Euro blieben am Jahresende 462.000 Euro übrig, ein Verlust von 77 Prozent.

Insgesamt wurden von der Stiftung per Ende 2008 nicht realisierte Verluste von 8.326 Mio. Euro ausgewiesen, ein Verlust von 46 Prozent.



Die vorliegende Übersicht über die Finanzanlagen zum Ende des Jahres 2008 zeigt nicht das gesamte Bild. Enthalten sind darin nicht während des Jahres 2008 erzielte und verbuchte Gewinne und Verluste, die sich aber im Verhältnis zu den oben genannten Millionenverlusten in engen Grenzen halten sollten. Auch zeigt der "Bilanzansatz" nicht unbedingt den ursprünglichen Kaufpreis der Anlagen. Die Kernaussagen zu den massiven Kapitalverlusten bleiben jedoch unverändert gültig.

---

Waren solch riskante Anlagen zulässig ?

In der Satzung der Stiftung werden hierüber keine Angaben gemacht. Ob nach den sonstigen deutschen Gesetzen riskante Anlagen getätigt werden dürfen und bis zu welcher Höchstgrenze, mögen Fachleute für Stiftungsrecht und Juristen entscheiden.

Stiftungsintern lassen sich jedoch in den Protokollen entsprechende Hinweise finden:

Sitzung vom 05.11.2002: Im weiteren Verlauf erläuterte Herr Krenkel die bisherige Anlagepolitik. Neben den gesetzlichen Vorschriften ist auf der Kuratoriumssitzung am 22.03.1999 ein Beschluss gefasst worden, dass 33 % vom Geldvermögen der Stiftung für eine dynamische Vermögensverwaltung separiert und in Aktienfonds, Aktien, festverzinsliche Wertpapiere sowie in chancenreiche (z.B. YES-Anleihen) bzw. sichere Wertpapiere (z.B. Anteile an offenen Immobilienfonds) investiert werden.

Weiter im Protokoll: Um fortan Risiken zu vermeiden bzw. zu minimieren, aber dennoch deutlich höhere Renditen zu erzielen, schlug Herr Krenkel folgende Vorgehensweise vor: Grundsätzlich bleibt der Beschluss vom 22.03.1999 bestehen und soll um folgende Punkte ergänzt werden:

- Bei Aktien sollen künftig keine Einzelwerte mehr angeschafft werden, sondern nur noch Aktienfonds und diese beschränkt auf Standardwerte, d.h. keine Nebenwerte und keine Werte des neuen Marktes.
- Festverzinsliche Wertpapiere [Anmerkung Redaktion: Anleihen] maximal bis Investgrade BBB
- keine YES Anleihen


Bei YES Anleihen handelt es sich um die oben erwähnten hochriskanten Aktien-Anleihen [1], die für die Millionenverluste des Jahres 2008 verantwortlich waren. Möglicherweise ist hier gegen die Kuratoriumsbeschlüsse verstossen worden.

Im Protokoll vom 12.03.2007 ist zu lesen: Der Rentenanteil am Gesamtdepot beträgt z.Zt. 55 %, der Aktienanteil 45 %. Damit liegt der Aktienanteil im Rahmen der in den Anlagerichtlinien festgelegten Aufteilung von 45 % Aktien zu 55 % Renten.

Diese Aussage des Rentenanteils muss bezweifelt werden, möglicherweise handelte es sich bereits in 2007 nicht um Rentenwerte (= sichere Anleihen), sondern um hochspekulative Aktien-Anleihen.

Im Protokoll vom 26.11.2007 ist zu lesen: Die Rendite der Finanzanlagen 2007 (d.h. die Zinserträge und die saldierten Gewinne/Verluste aus Abgängen des Anlage- und Umlaufvermögens in Relation zum eingesetzten Kapital in Finanz- und Wertpapieranlagen) wird zwischen 9,5 und 10 % liegen (2006: 8,69 %].

Zudem erläutert Herr Krenkel, der Geschäftsführer der Stiftung: Der Rentenanteil im Gesamtdepot beträgt z.Zt. 62 %, der Aktienanteil 38 %. Damit liegt der Aktienanteil deutlich unter der in den Anlagerichtlinien festgelegten Aufteilung von 45 % Aktien zu 55 % Renten

Diese Ausführungen sind irreführend. Es wird, so liest es sich, möglicherweise den anwesenden Herrn Faißt, Pranke, Richter, Bergmann, Fischer, Hartig, Jäger und Lindner suggeriert, dass Aktien risikoreicher als Renten sind. So ist es auch, Renten = Anleihen haben geringeres Risiko, aber Aktien-Anleihen, die zu diesem Zeitpunkt im Depot gewesen sein müssen, haben extreme Risiken.

Hier stellt sich die Frage, ob Herr Krenkel als Geschäftsführer und die anwesenden Herren und die zwei nicht anwesenden Damen des Kuratoriums überhaupt in der Lage waren, die extremen Risiken zu erkennen ?

Anwesend bei der Sitzung war auch Herr Klein von der Firma DKS Vermögensverwalter GmbH, der die Anlagestrategie der Stiftung, die aus dieser Anlagestrategie resultierenden Ergebnisse des Stiftungsvermögens auch im Vergleich mit anderen Stiftungen erläuterte.

Hieraus kann vermutet werden, dass die wesentlichen Impulse der Umschichtung von risikoarmen Anlagen auf risikoextreme Anlagen mit Hilfe dieses Vermögensverwalters umgesetzt wurden.

Protokoll vom 25.11.2009: Herr Krenkel erläuterte die Vermögensaufstellung der Stiftung und die Anlagestruktur des Stiftungskapitals. Der Rentenanteil im Gesamtdepot beträgt 44 %, der Aktienanteil 56 %. Genehmigt sind 45 % Aktien, 55 % Renten. Das momentan verschobene Verhältnis liegt darin begründet, so Herr Krenkel, dass die gerissenen, nunmehr nach und nach fällig werdenden Rentenpapiere in Aktien zurück gezahlt werden.

Oder anders gesagt, die Aktien-Anleihen werden in Form weitgehend wertverminderter Aktien ins Depot gebucht. Zitat: Zu den momentan niedrigen Kursen, zu denen sie ins Depot gelegt werden, möchte Herr Krenkel sie aber nicht verkaufen.

Das nächste Protokoll betrifft die Sitzung vom 25.11.2010. Aus diesem geht hervor, dass der Antrag auf Herabsetzung des Stiftungskapitals von der Stiftungsaufsicht negativ beschieden wurde. Herr Krenkel berichtete, dass aus den Commerzbank Relax Papieren und dem Dax-Express der Hypovereinsbank "noch in diesem Jahr" mit einem Abschreibungsbedarf von 850.000 Euro zu rechnen sei.

Weiter war von Herrn Krenkel zu erfahren, dass der Rentenanteil am Depot 33 % und der Aktienanteil bei 67 % liegen würde. Mit Renten sind vermutlich erneut hochspekulative Derivate gemeint.

Herr Krenkel informiert das Gremium, dass zur Zeit nur mit Aktien der Firmen Telekom, EON und RWE Dividendenrenditen von 6 bis 7 % zu erzielen sind. Was nicht im Protokoll steht: Hohe Dividenden-Renditen sprechen eher dafür, dass die Risiken von Kursverlusten über dem Durchschnitt anderer Aktien liegen. Als Beispiel möge die Grafik des Kurses der RWE Aktien [3] dienen, die vom Sitzungstag im November 2010 von 47 auf 7.40 Euro in 2015 gefallen sind, ein Rückgang um 84 %. Die Dividende wurde seither von 3.50 auf 0.13 Euro ermässigt [4].



http://www.ariva.de/rwe_vz-aktie/chart?t=all&boerse_id=6

Das letzte hier vorliegende Protokoll betrifft die Sitzung vom 15.05.2012. In diesem wurde von Herrn Krenkel informiert, dass das Stiftungsvermögen nicht mehr "ungeschmälert in seinem Bestand erhalten geblieben sei". Als Grund werden die außerplanmässigen Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere über 1,327 Mio. Euro genannt. Das Eigenkapital der Stiftung liegt um 0,876 Mio. Euro unter dem Grundstockkapital einschliesslich Zustiftungen.

Am gleichen Tag berichtete die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft von Wertverlusten bei den Finanzanlagen über 3,337 Mio. Euro, die noch nicht abgeschrieben sind. Der Zeitwert der Papiere läge um 28 % unter dem Buchwert. Empfohlen wird eine weitere Senkung der Aufwendungen für die Zweckerfüllung.

Soweit die wichtigsten Daten.

Damit stellen sich eine Reihe von Fragen:

- War es den Verantwortlichen, in erster Linie Herrn Krenkel, erlaubt, Gelder in hochspekulativen Papieren anzulegen ?

- War Herrn Krenkel klar und bewusst, dass mit den gekaufen Papieren bei auf Zinsen beschränkten Gewinnchancen im Gegenzug Risiken im Millionenhöhe eingegangen wurden ?

- War den Kuratoren der Stiftung bekannt und wurden sie von Herrn Krenkel darüber informiert, dass mit "Renten"-Papieren nicht etwa sichere festverzinsliche Papiere, sondern hochspekulative Papiere erworben wurden ?

- Gab es im Vorstand, bei der Geschäftsführung und im Kuratorium mehrere oder mindestens eine Person, die Chancen und Risiken von Anlagen über zeitweise rund 20 Millionen Euro beurteilen konnten ? Falls ja, hat diese Person auf Risiken hingewiesen, so dass alle Verantwortlichen davon wussten ?

Schöne Grüsse, Richard

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Aktienanleihe
[2] http://www.dooyoo.de/finanzen-sonstige/aktienanleihen/309455/
[3] http://www.ariva.de/rwe_vz-aktie/chart?t=all&boerse_id=6
[4] http://www.ariva.de/rwe_vz-aktie/bilanz-guv?page=0
 
Max78 Am: 05.05.2017 12:26:48 Gelesen: 2841# 33 @  
Lieber Richard,

eines möchte ich zu diesem Thema noch loswerden, ohne den Beitrag mit oberflächlichen Dankesfloskeln zu überschütten:

Seit dem ich hier in diesem Forum Mitglied bin, habe ich einiges über das Thema Philatelie lernen dürfen, oft Wissenswertes über den Michel-Katalog hinaus, und manches sogar über den Wissensstand einzelner BDPh-Prüfer, dank spezialisierter Sammler, die hier mit Ihren Antworten Ihr Wissen weitergeben.

Seit dem Tage meiner Anmeldung bei Philaseiten hatte ich keine einzige Spam-Nachricht im Emailfach oder Werbekataloge im Briefkasten. Seitdem ich jedoch seit dem letzten Jahr Mitglied beim BDPh bin, werde ich damit "zugeschüttet". Ich möchte Dir und den Menschen, die im Hintergrund mitarbeiten, auf diesem Wege für diesen Enthusiasmus und die Art und Weise, wie Du dieses Forum Stück für Stück aufgebaut hast, herzlich danken. Aus einigen Deiner Beiträge kann man Deine Einstellung zu manchen Belangen anderer "Vereine im weitesten Sinne" herauslesen, und ich ziehe den Hut vor Deiner sozialen Denkweise, die dieses Forum freihält von all den nervigen Anhängseln des Kapitalismus.

Was jetzt folgt ist lediglich meine Meinung, also bitte nicht mit anderen Personen in Verbindung setzen: BDPh, Stiftung und der ganze Rattenschwanz, der dranhängt, ich würde keinen einzigen Pfennig mehr dafür bezahlen. Die Mitgliedschaft ist gekündigt. Die Zeitschrift Philatelie ist kein interessantes Blatt, es ist ein Werbeträger. Die Leute, die im "oberen Segment" beschäftigt sind, sind keine Liebhaber der Philatelie, die haben meist mehr Ahnung von anderen Dingen. In unseren Zeiten sollte man seinen Frust NICHT ablassen auf Flüchtlinge, nicht auf Ausländer, die anscheinend Arbeitsplätze wegnehmen und nicht auf Ebay-Verkäufer, die Versandkosten von 1,50 € statt 1 € berechnen oder aus Unwissenheit Fehler beim Einstellen von Briefmarken machen. Nein, das eigentliche Problem unserer kapitalistischen Gesellschaft sind Menschen, die an Posten gekommen sind, wo man im Handumdrehen Geld machen kann. Haben die erst mal Höhenluft geschnuppert, ist das nächste Ziel das "Fliegen". Sie sind das Übel unsrer Zeit und da reden wir nicht mehr von 1,50 €. Seit Euch diesem bewusst bei der nächsten Bundestagswahl. Gebt nicht den falschen Leuten die Schuld für die Missstände, die aus meiner Sicht kaum noch zu ertragen sind.

mit Grüßen Max
 
Richard Am: 05.05.2017 12:33:44 Gelesen: 2835# 34 @  
@ Max78 [#33]

Hallo Max,

danke für Deinen Beitrag und Dein Lob.

@ alle

Ich bitte alle, sich in diesem Thema ausschliesslich zum Thema Stiftung zu äussern.

Das Thema Stiftung, deren Vermögen fast ausschliesslich durch die Zuschläge aus dem Verkauf der Marken zum Tag der Briefmarke finanziert wurden - also durch uns Sammler - ist viel zu wichtig.

Schöne Grüsse, Richard
 
Richard Am: 29.05.2017 11:51:30 Gelesen: 2220# 35 @  
Auf Ihrer Internetseite [1] teilte die Stiftung Philatelie soeben mit:

Einige Einträge in philatelistischen Internetforen, sowie auch Artikel in der philatelistischen Presse, setzen sich in den letzten Wochen und Monaten mit dem Anlageverhalten zurückliegender Jahre (2007-2015) der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte auseinander. In diesen Beiträgen wurden sowohl haltlose Mutmaßungen geäußert als auch einzelne Sachverhalte aus dem Zusammenhang gerissen. Bemerkenswerter Höhepunkt dieser Diskussion war zuletzt die rechtswidrige Veröffentlichung stiftungsinterner Dokumente.

Obwohl die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte allein den zuständigen (Aufsichts-)Behörden gegenüber zur Rechenschaft verpflichtet ist, machen wir zur Versachlichung der Diskussion auf die nachstehenden Sachverhalte aufmerksam:

Die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Als solche ist sie einzig den in der Stiftungsverfassung niedergelegten Stiftungszwecken unterworfen. Zur Verwirklichung dieser Zwecke fördert die Stiftung philatelistische und postgeschichtliche Bestrebungen aller Art; sie ist nicht an bestimmte Förderempfänger gebunden.

Die zur Förderung verwendeten Mittel werden unter anderem durch den Einsatz des Stiftungskapitals erwirtschaftet. Das hierzu angelegte Stiftungskapital ist deshalb finanzmarktabhängigen Wertschwankungen unterworfen, die sich zwar in den Jahresabschlüssen wiederfinden können, größtenteils jedoch nicht realisiert werden und deshalb im Wesentlichen Momentaufnahmen darstellen.

Die Anlageentscheidungen der Stiftung wurden von einem Vermögensberater begleitet. Sämtliche Anlageentscheidungen wurden im Rahmen der bestehenden Anlagevorgaben getroffen und sind gemäß den geltenden Kompetenzvorgaben genehmigt worden.

Die Stiftung hat in den Jahren der Finanz- und Wirtschaftskrise als Anleger von Kapital, ebenso wie sonstige Finanzmarktteilnehmer, Wertverluste erlitten und diese zum Teil realisiert. Zugleich waren sinkende Erträge aus Finanzanlagen zu verzeichnen. Gleichwohl hat die Stiftung zur Verfolgung ihrer Zwecke und zur Vermeidung harter Einschnitte auf Seiten der Förderempfänger die jährlichen Förderausgaben nur vorsichtig an die wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst, was einen gewissen Vermögensrückgang zur Folge hatte. Dieser Vermögensrückgang wurde in den vergangenen Jahren signifikant wiederaufgeholt.

Unabhängig von der Entwicklung des Finanzmarktes hat die Stiftung in den betreffenden Jahren zudem erhebliche Anschaffungen (insbesondere Ausstellungsrahmen) getätigt und Abschreibungen auf Gebäude, Betriebs- und Geschäftsausstattung vorgenommen, die ebenfalls Auswirkungen auf die Bewertung des Stiftungsvermögens hatten.

Obwohl hierzu nicht verpflichtet, lässt die Stiftung seit geraumer Zeit freiwillig ihren Jahresabschluss von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft prüfen. Jedem dieser Abschlüsse wurde ein uneingeschränktes Testat erteilt. Darüber hinaus legt die Stiftung diese Abschlüsse sowohl der Stiftungsaufsicht als auch der Finanzverwaltung vor. Von keiner Seite wurden Bedenken geäußert.

Angesichts dessen ist es nicht zielführend, allein aus einem Vergleich der Jahresabschlüsse 2007 und 2015 Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stiftung und ihre Finanzlage zu ziehen. Dies gilt umso mehr, als die Finanzlage der Stiftung in den zurückliegenden Jahren der Finanzkrise keinerlei Beachtung erfahren hat, nunmehr aber – in einem geänderten Umfeld – plötzlich Anlass zur Besorgnis bieten soll.

Die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Die Stiftung fördert mit ihrem Vermögen philatelistische und postgeschichtliche Bestrebungen aller Art. Sie wird auch in Zukunft ihrer satzungsgemäßen Aufgabe in Abhängigkeit von der Entwicklung der Kapitalmärkte nachkommen.

[1] http://www.philatelie-stiftung.de/2014/02/03/website-2/
 
stampmix Am: 29.05.2017 14:13:54 Gelesen: 2123# 36 @  
@ Richard [#35]

Angesichts dessen ist es nicht zielführend, allein aus einem Vergleich der Jahresabschlüsse 2007 und 2015 Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stiftung und ihre Finanzlage zu ziehen. Dies gilt umso mehr, als die Finanzlage der Stiftung in den zurückliegenden Jahren der Finanzkrise keinerlei Beachtung erfahren hat, nunmehr aber – in einem geänderten Umfeld – plötzlich Anlass zur Besorgnis bieten soll.

Vielleicht ist der "Anlass zur Besorgnis" von der Stiftung verschleiert und verschleppt worden. Siehe zuvor:

Gleichwohl hat die Stiftung zur Verfolgung ihrer Zwecke und zur Vermeidung harter Einschnitte auf Seiten der Förderempfänger die jährlichen Förderausgaben nur vorsichtig an die wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst [..]

Interessieren würde mich, wo, wann und wie die Stiftung ihrer in der Stiftungsverfassung vorgeschriebenen Veröffentlichungspflichen nachgekommen ist:

Verfassung der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte [1]

§ 16 Bericht über die Prüfung der Jahresrechnung

(1) Spätestens vier Monate nach Abschluß des jeweiligen Geschäftsjahres ist ein Bericht über die Prüfung der Jahresrechnung einschließlich des Anhangs für das Geschäftsjahr zu erstellen. Der Jahresbericht gibt insbesondere über die Tätigkeit der Stiftung, über Einnahmen und Ausgaben im abgelaufenen Rechnungsjahr sowie über die wesentlichen Ergebnisse der durchgeführten Prüfungen Aufschluss.

(2) Der Bericht ist in geeigneter Form zu veröffentlichen.


mit bestem Gruß
stampmix

[1] http://www.philatelie-stiftung.de/service/stiftungsverfassung/
 
Peter Feuser Am: 29.05.2017 14:40:22 Gelesen: 2093# 37 @  
@ stampmix

Nach einer Anfrage bzw. Beschwerde an die zuständige Stiftungsaufsicht Darmstadt wurde mir folgendes am 10.8.2016 mitgeteilt:

"Zur Offenlegung von Rechenschaftsberichten möchte ich folgendes ausführen:

In § 17a HStG ist abschließend aufgezählt, welche Daten einer Stiftung zu veröffentlichen sind. Angaben aus den Jahresrechnungen oder etwaigen Prüfberichten gehören nicht dazu.

Ihrerseits besteht somit kein Anspruch auf Zugang zu diesen Informationen.

Wie Sie selbst angeben, hat sich die Stiftung sich jedoch durch die Formulierung in Ihrer Satzung gebunden. Dort heißt es, dass der Jahresbericht in geeigneter Form zu veröffentlichen ist. Näheres ist hierzu nicht ausgeführt.

Die Stiftung hat nach ihrer Aussage den Bericht in den zurückliegenden Jahren auf den jährlich stattfindenden Philatelistentagen* verteilt oder mündlich vorgetragen. Damit ist aus meiner Sicht der Satzung genüge getan, eine Pflichtverletzung liegt nicht vor."


* Der Stiftungsaufsicht war offenbar nicht bekannt, dass die Philatelistentage mittlerweile nur noch zweijährlich stattfinden.
 
stampmix Am: 29.05.2017 14:53:14 Gelesen: 2080# 38 @  
@ Peter Feuser [#37]

Die Stiftung hat nach ihrer Aussage den Bericht in den zurückliegenden Jahren auf den jährlich stattfindenden Philatelistentagen verteilt oder mündlich vorgetragen. Damit ist aus meiner Sicht der Satzung genüge getan, eine Pflichtverletzung liegt nicht vor.

Ist die in §16(1) vorgesehene Frist von 4 Monaten nicht auch für die Veröffentlichungspflicht nach §16(2) bindend?
 
Richard Am: 13.06.2017 09:53:14 Gelesen: 1596# 39 @  
Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte

Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Geschäftsführer Rüdiger Krenkel

13.06.17 (BDPh) - Gegen den Geschäftsführer der Stiftung Rüdiger Krenkel wurde vor kurzem wegen eines Verstoßes gegen den Datenschutz im nicht-öffentlichen Bereich ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Bereits des Öfteren hat er sich mit sogenannten Massen-Mails mit einem breiten Verteiler in BDPh Angelegenheiten eingemischt. In diesem Fall hatte er einen internen E-Mailverteiler eines BDPh-Mitgliedsvereins verwendet. Einigen Empfängern ging das zu weit, zumal er den Inhalt mit der E-Mail Adresse von seinem Arbeitgeber versandt hat. Die Herkunft der Daten blieb letztlich ungeklärt, da er diese nach eigenen Angaben von Lutz H. Richter erhalten haben soll, der nach seinem Ausscheiden bei der Deutschen Post AG bei diesem Vorgang einen Gedächnisverlust hat.

Beide haben in der Vergangenheit versucht, die Aufklärung der mittlerweile öffentlich bekannt gewordenen Verluste in Millionenhöhe bei der Stiftung zu verhindern. Krenkel ist verantwortlich für diese Transaktionen. Dazu gibt es Dokumente, so dass das Erinnerungsvermögen der beiden nicht zu sehr in Anspruch genommen werden muss.
 
Richard Am: 17.06.2017 09:48:17 Gelesen: 1330# 40 @  
BDPh contra Stiftung !

(wm) - Am 13. Juni 2017 veröffentlichte der BDPh-Vorstand die Mitteilung, dass ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Geschäftsführer der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte, Rüdiger Krenkel, eingeleitet worden sei, der angeblich missbräuchlich ein Schreiben an die Mitglieder eines Briefmarkensammlervereins geschickt haben soll. Dabei blieb die Herkunft der Adressdaten offen – R. Krenkel hatte diese nach eigenen Aussagen vom früheren Stiftungsvorsitzenden Lutz H. Richter erhalten, der – so der Verfasser der BDPh-Erklärung „nach seinem Ausscheiden bei diesem Vorgang einen Gedächtnisverlust hat.“

Wörtlich führt der BDPh danach in ganz anderer Sache über Krenkel und Richter weiter aus: „Beide haben in der Vergangenheit versucht, die Aufklärung der mittlerweile öffentlich bekannt gewordenen Verluste in Millionenhöhe bei der Stiftung zu verhindern. Krenkel ist verantwortlich für diese Transaktionen.“

Die Stiftung gab auf Anfrage bekannt, dass weder gegen die Stiftung noch gegen Herrn Krenkel ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eröffnet worden sei; gleiches bestätigte auch auf mündliche Anfrage die Datenschutzbehörde. Die Meldung des BDPh entbehre also bislang jeder Grundlage.

Was die in der Presse kritisierten Verluste des Stiftungsvermögens in den letzten zehn Jahren angeht, hatte die Stiftung bereits vor mehreren Wochen ausführlich Stellung genommen. In dem Statement hieß es u.a.: „In diesen Beiträgen wurden sowohl haltlose Mutmaßungen geäußert als auch einzelne Sachverhalte aus dem Zusammenhang gerissen. Bemerkenswerter Höhepunkt dieser Diskussion war zuletzt die rechtswidrige Veröffentlichung stiftungsinterner Dokumente.“
 
BSC Villingen Am: 17.06.2017 12:20:29 Gelesen: 1279# 41 @  
Hallo allerseits,

da ich neu und unwissend bin, habe ich 2 Fragen:

1. Auf der Website der Stiftung für Philatelie und Postgeschichte sind die Rechenschaftsberichte für 2013, 2014 und 2015 abrufbar.

Wann wird der Rechenschaftsbericht für 2016 veröffentlicht ?

Und warum werden auf der Website der Stiftung nur die Rechenschaftsberichte der Stiftung, die während der Amtszeit von BDPh-Präsident Uwe Decker gefertigt wurden, veröffentlicht ?

Die in der Amtszeit von Dieter Hartig (2001 - 2013) erstellten Rechenschaftsberichte fehlen.

2. Laut dem von Euch veröffentlichten Rechenschaftsbericht 2007 betrug das Siftungseigenkapital zum Stichtag 31.12.2007 22,786 Mio Euro.

Am 31.12.2013, also genau 6 Jahre später, betrug das Stiftungseigenkapital 12,578 Mio Euro.

Diese "Stiftung" hat es also geschafft, binnen 6 Jahren mehr als 10.000.000 Euro zu vernichten, genau 10,208 Mio Euro.

Diese "Stiftung" verbrennt in 6 Jahren also fast 45 %, sprich nahezu die Hälfte ihres eigenen Vermögens.

Na Bravo !

Ist dem Geschäftsführer, dem Vorstand und dem Kuratorium eigentlich bekannt, dass es sich bei diesem Geld hauptsächlich um die von den Briefmarkensammlern gezahlten Zuschlagserlöse handelt ?

Mit freundlichen Sammlergrüßen

Jürgen Häsler
1. Vorsitzender BSC Villingen e.V.
 
Lars Boettger Am: 17.06.2017 14:06:52 Gelesen: 1236# 42 @  
@ BSC Villingen [#41]

Diese "Stiftung" verbrennt in 6 Jahren also fast 45 %, sprich nahezu die Hälfte ihres eigenen Vermögens.

Hallo Jürgen,

drei Anmerkungen:

- 2008 hatten wir eine Finanzkrise, die weltweit den Wert von Geldanlagen negativ beeinflusst hat, auch die der Stiftung

- Die Stiftung hat in den Jahren Auszahlungsverpflichtungen gehabt (BDPh, IBRA + NAPOSTA, andere Stiftungsempfänger), die das Stiftungsvermögen zusätzlich belastet haben

- Die Auszahlungsverpflichtungen führen zu einem Abfluss, der dann in den Folgejahren nicht mehr zur Verfügung steht, wenn im Rahmen der Kapitalmarkterholung die Vermögenswerte wieder anfangen zu steigen

Vielleicht sollte man eines nicht vergessen: 2010 waren die Zuschüsse der Stiftung an den BDPh noch um ca. 50% höher, als 2013. Die Stiftung hatte schon damals angefangen, massive Einsparungen vorzunehmen.

Ist dem Geschäftsführer, dem Vorstand und dem Kuratorium eigentlich bekannt, dass es sich bei diesem Geld hauptsächlich um die von den Briefmarkensammlern gezahlten Zuschlagserlöse handelt?

Ja.

Beste Grüße!

Lars
 
BSC Villingen Am: 17.06.2017 14:32:11 Gelesen: 1218# 43 @  
@ Lars Boettger [#42]

Hallo Lars,

vielen Dank für Deine Info.

Kannst Du mir mitteilen, wie hoch im Zeitraum 31.12.2007 bis 31.12.2013 die insgesamt von der Stiftung ausgezahlten Mittel für satzungsmäßige Zwecke waren ?

Ich würde gerne eine Kapitalflussrechnung erstellen und den internen Zinsfuß in diesem Zeitraum errechnen.

Beste Grüße
Jürgen Häsler
 
HPHV Am: 17.06.2017 15:02:05 Gelesen: 1203# 44 @  
@ Lars Boettger [#42]

2008 hatten wir eine Finanzkrise, die weltweit den Wert von Geldanlagen negativ beeinflusst hat, auch die der Stiftung

Das Vermögen einer Stiftung, deren Gemeinnützigkeit ja automatisch erfolgt, sollte mündelsicher angelegt werden.

Dies wurde aber vollkommen ignoriert.

Viele Grüße
HPHV
 
Lars Boettger Am: 17.06.2017 17:05:39 Gelesen: 1159# 45 @  
@ HPHV [#44]

Und? Kein Mensch beklagt sich darüber, dass das Stiftungsvermögen sich um 7 oder 8 Millionen bis 2008 im wesentlichen aus Kursgewinnen erhöht hat.

@ BSC Villingen [#43]

Bitte wende Dich an die Stiftung, ich habe nur die Zahlen für den BDPh für den Zeitraum 2010 - 2013.

Beste Grüße!

Lars
 
BSC Villingen Am: 17.06.2017 19:03:42 Gelesen: 1108# 46 @  
@ HPHV [#44]

Hallo Herr Claßen,

von der Stiftung zu verlangen, nur mündelsicher anzulegen im Sinne des § 1806 ff BGB, ginge eindeutig zu weit. Das hieße in der momentanen Niedrigzinsphase eine NULLRENDITE zu akzeptieren und damit würde das Stiftungsvermögen durch die Ausschüttungen nach und nach aufgezehrt.

Was ich aber bemängele, ist mangelnde Transparenz. Wie kann es sein, dass hier niemand die Rechenschaftsberichte vor 2013 beibringen kann ?

Grüße
Jürgen Häsler
 
HPHV Am: 17.06.2017 22:32:18 Gelesen: 1032# 47 @  
@ Lars Boettger [#45]

Und? Kein Mensch beklagt sich darüber, dass das Stiftungsvermögen sich um 7 oder 8 Millionen bis 2008 im wesentlichen aus Kursgewinnen erhöht hat.

Dies waren letztendlich doch nur Scheingewinne. Die Börse ist nicht für Stiftungen da, sondern für Spekulanten.
 
Richard Am: 19.06.2017 09:50:39 Gelesen: 878# 48 @  
@ Lars Boettger [#45]

Kein Mensch beklagt sich darüber, dass das Stiftungsvermögen sich um 7 oder 8 Millionen bis 2008 im wesentlichen aus Kursgewinnen erhöht hat.

Hallo Lars,

solange Du die Rechenschaftsberichte und zusätzlich die in diesen nicht enthaltenen wichtigen Zahlen über Einnahmen und Ausgaben kennst, sind das doch wohl nur nicht belegbare Vermutungen.

Ich würde gerne die Aufteilung wissen, welche Einnahmen die Stiftung besonders in den letzten 10 Jahren hatte, aufgeteilt nach Erlösen aus Plusmarken, Spenden, Zinsen, Dividenden, Kursgewinnen usw. und natürlich bereinigt um Zinszahlungen und Kursverluste. Mein Wunsch wird wohl vorerst Wunsch bleiben, weil die Stiftung zu einer solchen Veröffentlichung nicht verpflichtet ist.

@ BSC Villingen [#43]

Ich würde gerne eine Kapitalflussrechnung erstellen und den internen Zinsfuß in diesem Zeitraum errechnen.

Hallo Jürgen,

da bist Du nicht der Einzige. Die Stiftung ist zwar zur jährlichen Veröffentlichung verpflichtet, hat diese Verpflichtung aber in den Jahren ab 2008 (nach Spekulationsverlusten von fast 9 Millionen Euro) anscheinend nicht eingehalten. Zumindest ist mir nichts bekannt geworden, obwohl ich intensiv an vielen Stellen nachgefragt habe.

Lese bitte meinen Beitrag [#32] und alle anderen Beiträge. In 2008 wurden nach meinen Berechnungen 7,221 Mio. Euro oder 40 % nicht etwa in Anleihen angelegt, sondern in hochspekulativen Derivaten mit Risiken von über 90 % - tatsächlich führten sie in 2008 zu einem Verlust von 62 % der in diesen Finanzderivaten angelegten Gelder. Ob und welche spektakulären Gewinne dem in anderen Jahren gegenüberstehen, wurde nicht veröffentlicht.

Mein Vorwurf sind nicht die Börsenverluste, sondern die von mir vermutete Täuschung einer beauftragten Vermögensverwaltung gegenüber dem Stiftungs-Geschäftsführer Krenkel, ODER, falls Herr Krenkel die Risiken der Derivate kannte, die vermutete Täuschung der Mitglieder des Kuratoriums über das tatsächliche Risikopotential. Ich gehe davon aus, dass die Kuratoriumsmitglieder gute Philatelisten waren und sind oder gute Verwaltungsfachleute, aber nichts von strukturierten Derivaten verstanden haben - sonst hätten sie dem Hochrisikogeschäften vermutlich nicht zugestimmt.

Ich hoffe, dass im Interesse der Philatelie die Hintergründe besonders im Jahr 2008 noch rechtzeitig aufgeklärt werden können, bevor sie verjähren. Mein Eindruck ist, das es eine Reihe von Beteiligten gibt, die Angst vor einer vollständigen Aufklärung und den persönlichen Konsequenzen haben und diese Aufklärung mit aller Gewalt verhindern wollen. Aber: Ich bin kein Jurist und nur solche können eventuelle zivil- und strafrechtliche Folgen bewerten.

Schöne Grüsse, Richard
 
BSC Villingen Am: 19.06.2017 12:33:51 Gelesen: 769# 49 @  
@ Richard [#48]

Hallo Richard,

vielen Dank für Deinen konstruktiven Beitrag.

Ich werde Deinen Rat beherzigen und alle Beiträge lesen, bevor ich ein Statement abgebe.

Eines jedoch vorweg:

Die Stiftung für Philatelie und Postgeschichte unterliegt, weil ihr Sitz nach § 1 Abs. 3 der Stiftungsverfassung in Frankfurt am Main liegt, dem Stiftungsgesetz des Landes Hessen. Hier gilt also Landesrecht, die meisten deutschen Bundesländer haben eigene Stiftungsgesetze.

Ich wohne in Baden-Württemberg, dort gilt also ein anderes Gesetz als für die Stiftungen in Hessen.

Viele ehrenamtlich Tätige fürchten zu Unrecht Regelungen wie diejenige in § 8 des Stiftungsgesetzes des Landes Hessen:

§ 8 StiftG - Haftung der Stiftungsorgane


Die Mitglieder der Stiftungsorgane sind zur ordnungsmäßigen Verwaltung des Stiftungsvermögens verpflichtet. Bei einer vorsätzlichen oder grobfahrlässigen Verletzung ihrer Obliegenheiten sind sie unbeschadet von Haftungsvorschriften in anderen Gesetzen der Stiftung gegenüber zum Schadensersatz verpflichtet.

Wenn gute Philatelisten in ehrenwerter Absicht gehandelt haben, kann allenfalls leichte Fahrlässigkeit vorhanden gewesen sein.

Niemand aus diesem Personenkreis muss also Angst vor der Wahrheit haben oder fürchten, wegen einer Tätigkeit im Kuratorium oder im Vorstand in Regress genommen zu werden.

Unbegründete Ängste führen leider oft zu einer "Mauer des Schweigens".

Beste Grüße
Jürgen Häsler
 
olli0816 Am: 19.06.2017 13:34:00 Gelesen: 723# 50 @  
Hallo Herr Häsler,

der Grund, warum die Verantwortlichen diese Informationen nicht so gerne herausrücken liegt am eigenwilligen Anlageverhalten der Gelder. Wenn die das wirklich so gemacht haben, wie ich in der Zusammenfassung gelesen habe, haben die allen Grund, Panik zu schieben. Man muß Anlagegelder sicherlich - gerade in der heutigen Zeit - nicht mündelsicher anlegen. Sonst gäbe es keine Erträge und man könnte seinen Aufgaben nur nachkommen, wenn man an der Substanz zehrt. Im nachhinein wäre das sogar sinnvoller gewesen, dann hätte man das Geld wenigsten der Sache nach vernünftig ausgegeben.

Aber mit Verlaub, Derivate sind höchst spekulativ und wenn ich mir die Papiere anschaue, haben sie ein wesentlich höheres Risikopotential als dass sie Gewinne abwerfen können. Es ist richtig, 2008 und 2009 war es sehr frostig an den Börsen, aber wenn sie es schön einfach gehalten hätten und Standard US-, UK, deutsche und andere Aktien gekauft hätten, wäre das Kapital heute wesentlich höher. Da waren einfach üble Dillettanten am Werk. Wenn jetzt ein paar Gestalten hervorgekrochen kommen, die meinen, im Nachhinein wüßte man es immer besser: Nein, es gibt einfach ein paar Richtlinien, die man bei der langfristigen Anlage von Vermögen beachten sollte. Obwohl ich schon lange nicht mehr im Finanzgeschäft tätig bin, habe ich immerhin Bankkaufmann gelernt, am amerikanischen Aktienmarkt gearbeitet und verwalte mein eigenes Depot seid Jahrzehnten mit ganz ordentlichen Ergebnissen. Von daher kann ich ganz gut einschätzen, das hier der blaue Klaus das Geld unverantwortlich angelegt hat.

Deshalb gibt es die Mauer des Schweigens: Die Jungs zittern und haben Angst. Und das mit sehr gutem Grund.

Ich geniesse jetzt mal das schöne Wetter. :)

Grüße
Oliver
 
Richard Am: 23.06.2017 09:22:26 Gelesen: 478# 51 @  
@ [#35]

Was bringt die Mitteilung der Stiftung Philatelie für einen Erkenntniszuwachs ?

Einige Einträge in philatelistischen Internetforen, sowie auch Artikel in der philatelistischen Presse, setzen sich in den letzten Wochen und Monaten mit dem Anlageverhalten zurückliegender Jahre (2007-2015) der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte auseinander. In diesen Beiträgen wurden sowohl haltlose Mutmaßungen geäußert als auch einzelne Sachverhalte aus dem Zusammenhang gerissen. Bemerkenswerter Höhepunkt dieser Diskussion war zuletzt die rechtswidrige Veröffentlichung stiftungsinterner Dokumente.

Nicht zu lesen ist, welches die haltlosen Mutmaßungen waren und welche Sachverhalte aus dem Zusammenhang gerissen wurden.

Warum ist eine Veröffentlichung von Dokumenten rechtswidrig ? Wer hat gegen welche Rechte verstossen ?

Dass interne Zahlen auf den Philaseiten veröffentlicht werden sollten, war ALLEN Verantwortlichen bei der Stiftung schon Wochen vorher bekanntgemacht worden, einschliesslich der Texte des auf den Philaseiten geplanten Beitrags mit der Bitte um Stellungnahme. Dort hätte eine Veröffentlichung von der Stiftung verhindert werden können.

Die zur Förderung verwendeten Mittel werden unter anderem durch den Einsatz des Stiftungskapitals erwirtschaftet. Das hierzu angelegte Stiftungskapital ist deshalb finanzmarktabhängigen Wertschwankungen unterworfen, die sich zwar in den Jahresabschlüssen wiederfinden können, größtenteils jedoch nicht realisiert werden und deshalb im Wesentlichen Momentaufnahmen darstellen.

Dies sind für mich allgemeine nichts-sagende Desinformationen. Einfacher wären vier Zahlen gewesen: (a) die Zins- und Spekulationserträge der letzten 10 Jahre, saldiert mit den Zinsaufwendungen und Spekulationsverlusten der gleichen Zeit (b) die Auszahlungen aus dem Stiftungsvermögen für die Stiftungszwecke, und (c) die Veränderung des Stiftungsvermögens innerhalb dieser 10 Jahre.

Die Anlageentscheidungen der Stiftung wurden von einem Vermögensberater begleitet. Sämtliche Anlageentscheidungen wurden im Rahmen der bestehenden Anlagevorgaben getroffen und sind gemäß den geltenden Kompetenzvorgaben genehmigt worden.

Ich bezweifle, dass Anlagevorgaben und Kompetenzvorgaben eingehalten wurden, insbesondere wird von mir angezweifelt, dass es erlaubt war mehr als 7 Millionen Euro in hochspekulativen Derivaten mit einen fast Totalverlust Risiko anzulegen. Nochmals: Aktienanleihen, siehe Beitrag [#32] sind keine Aktien und keine Anleihen sondern hochspekulative Derivate mit einem Risiko von bis zu etwa 95 Prozent.

Dass die Anlageentscheidungen von einem Vermögensberater begleitet wurden, sagt nichts über die Anlagequalität des Vermögensberaters aus. Das Wort "begleitet" verschleiert nur die Frage, von welcher Person oder welchen Personen die Anlageentscheidungen tatsächlich getroffen wurden.

Obwohl hierzu nicht verpflichtet, lässt die Stiftung seit geraumer Zeit freiwillig ihren Jahresabschluss von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft prüfen. Jedem dieser Abschlüsse wurde ein uneingeschränktes Testat erteilt. Darüber hinaus legt die Stiftung diese Abschlüsse sowohl der Stiftungsaufsicht als auch der Finanzverwaltung vor. Von keiner Seite wurden Bedenken geäußert.

Um den Wert der Prüfung beurteilen zu können, muss erst einmal der Prüfauftrag eingesehen werden. Es bleibt die Vermutung, dass die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft alle Formalien, nicht aber die Überschreitung von Kompetenzen und Risikoüberschreitungen, die zu de hohen Verlusten innerhalb des Jahres 2008 führten, geprüft hat.

Angesichts dessen ist es nicht zielführend, allein aus einem Vergleich der Jahresabschlüsse 2007 und 2015 Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stiftung und ihre Finanzlage zu ziehen. Dies gilt umso mehr, als die Finanzlage der Stiftung in den zurückliegenden Jahren der Finanzkrise keinerlei Beachtung erfahren hat, nunmehr aber – in einem geänderten Umfeld – plötzlich Anlass zur Besorgnis bieten soll.

Welche Berichte sollten denn verglichen werden, wenn die von 2007 und 2015 veröffentlichten die einzig verfügbaren waren ? Umfangreiche Nachforschungen an vielen Stellen, die hätten im Besitz solcher Jahresberichte hätten sein können, waren erfolglos, Anfragen bei der Stiftung und der Stiftungsaufsicht wurden ablehnend beschieden.

Warum Anlass zur Besorgnis besteht, sollten Juristen mit Blick auf den Kalender prüfen: Die verhängnisvollen Entscheidungen für hochspekulative Börsengeschäfte wurden, soweit den hier vorliegenden Akten entnommen werden kann, vermutlich 2007 getroffen. Damit tritt möglicherweise Ende 2017 eine Verjährungsfrist ein, nach der ein zivil- oder strafrechtliches Vorgehen zu Gunsten des Stiftungsvermögens vermutlich nicht mehr möglich sein wird.

Dies könnte auch der Grund sein, warum die vor über zwei Monaten vom BDPh satzungsgemäss ernannten Kuratoren noch nicht im Amt sind - vielleicht will man die Aufklärung der Spekulationsgeschäfte bis über das Jahresende verschleppen.

Ich bitte meinen Beitrag [#32] nochmals sehr gründlich zu lesen.

Schöne Grüsse, Richard
 
Wachauer Am: 23.06.2017 19:44:40 Gelesen: 180# 52 @  
Auf der DBZ-Seite gefunden:

Anzeige in Stiftungs-Affäre erstattet

Verfasst am 23. Juni 2017 von Torsten Berndt

In der Affäre um die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte liegt der Staatsanwaltschaft Bonn eine Anzeige gegen 15 Verantwortliche vor. Benannt sind nach DBZ-Informationen alle Mitglieder der Geschäftsführung, des Vorstandes und des Kuratoriums. Unter ihnen ist auch BDPh-Präsident Uwe Decker, der die Aufklärung der Vorfälle angestoßen hat und deswegen rechtswidrig seiner Ämter in der Stiftung enthoben wurde. Deshalb vermutet die Redaktion den Erstatter der Anzeige im Lager der Decker-Gegner (Aktenzeichen 338 Js 124/17).

http://www.deutsche-briefmarken-zeitung.de/2017/06/23/anzeige-in-stiftungs-affaere-erstattet/

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard (Wachauer)

[Redaktionelle Ergänzung: In der nächsten Ausgabe der DBZ und vorher schon im Briefmarken Spiegel werden ausführliche Hintergründe und die Namen der meisten der 15 Verantwortlichen genannt, gegen die ein Ermittlungsverfahren läuft, dabei auch ein Kandidat zum neuen BDPh-Vorstand]
 
22028 Am: 23.06.2017 20:21:17 Gelesen: 141# 53 @  
@ Wachauer [#52]

Unter ihnen (den Angezeigten?) ist auch BDPh-Präsident Uwe Decker, der die Aufklärung der Vorfälle angestoßen hat und deswegen rechtswidrig seiner Ämter in der Stiftung enthoben wurde. Deshalb vermutet die Redaktion den Erstatter der Anzeige im Lager der Decker-Gegner (Aktenzeichen 338 Js 124/17).

Klingt für mich irgendwie unlogisch?

Der Initiator der Aufklärung wird von den (Decker) Gegnern angezeigt? Warum? Weil er die Aufklärung angestoßen hat?
 

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