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Thema: Neues vom BPP - Bund philatelistischer Prüfer
Das Thema hat 203 Beiträge:
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inflamicha Am: 29.01.2023 11:40:21 Gelesen: 21217# 154 @  
@ Richard [#153]

Hier muss es Kurfürstendamm 200 heißen.

Gruß Michael

[Danke, Kürstfürstendamm korrigiert]
 
Richard Am: 05.02.2023 09:30:04 Gelesen: 21036# 155 @  
Sebastian Gärtner **

hat eine neue Adresse: Auguste-Lazar-Str. 5, 01217 Dresden.

** Mitglied Philaseiten
 
Richard Am: 07.02.2023 09:27:20 Gelesen: 20856# 156 @  
Herr Wenyi Zhang

hat eine neue Emailadresse: wenyicheung@yahoo.co.uk
 
Richard Am: 07.05.2023 09:19:56 Gelesen: 17835# 157 @  
Christian Geigle als Präsident des BPP wiedergewählt, Rolf Tworek neues Ehrenmitglied

(bpp-gg) Mit nur zwei Gegenstimmen wurde der bisherige Präsident des BPP, Christian Geigle, in seinem Amt bestätigt. Für Geigle ist es die vierte und, wie er in der diesjährigen Mitgliederversammlung am 29. April in Nürnberg verkündete, „definitiv meine letzte“. Zwei neue Vorstandsmitglieder gibt es auch in dem Gremium: Peter Sem (Vizepräsident) und Josef Bauer (Schriftführer).



Der neugewählte Vorstand: Gunnar Gruber, Josef Bauer, Christian Geigle, Dr. Peter Provinsky, Peter Sem

Die nahezu achtzig Teilnehmer erlebten eine ruhige, durch sachliche Diskussion geprägte Veranstaltung.



Blick in den Saal der Mitgliederversammlung

Zunächst wurden zwei neue Mitglieder als Prüfer für Danzig (Alexander Gleich) und Vatikan (Maximilian Lummer) willkommen geheißen, die tags zuvor mit ihrem soliden Wissen die jeweils dreiköpfigen Prüfungskommissionen überzeugt hatten und nun das einstimmige Votum der Mitglieder erhielten.

In seinem Bericht ging Präsident Geigle auch kritisch auf unerwünschte Verhaltensweisen einiger weniger Kollegen ein. Überlange Prüfzeiten und in diesem Zusammenhang oft beklagte mangelnde Kommunikation mit den Auftraggebern sei in heutiger Zeit ein absolutes „No-Go“. „Wir sind Sachverständige und nehmen als solche auch am Geschäftsverkehr teil. Emails unbeantwortet zu lassen, Anrufe nicht anzunehmen oder nicht zurückzurufen geht gar nicht!“, legte er seinen Mitgliedern ans Herz. Das falle nicht nur auf den Einzelnen, sondern auf den ganzen BPP zurück. Im Wiederholungsfall müsse der Vorstand über geeignete Sanktionen nachdenken.

Vier der insgesamt zehn existierenden Sonderprüfordnungen für bestimmte Gebiete wurden überarbeitet und einstimmig angenommen. Ein zweitägiges Weiterbildungsseminar ist für den Sommer 2023 in München geplant, die nächste Mitgliederversammlung wird 2024 wieder in Nürnberg stattfinden.

Die Vorstandswahlen wurden vom Wahlausschuss unter der Leitung des Justitiars Carsten Brekenfeld zügig durchgeführt. Der alte und neue Präsident heißt Christian Geigle, ihm stehen die Vizepräsidenten Dr. Peter Provinsky und Peter Sem zur Seite. Gunnar Gruber bleibt Schatzmeister, und Josef Bauer, zugleich 1. Vorsitzender von INFLA-Berlin, übernimmt das Amt des Schriftführers.

Bis zuletzt geheim blieb der Name, der sich hinter dem Tagesordnungspunkt „13. Wahl eines Ehrenmitgliedes“ verbarg. Es war Rolf Tworek (79), ein Urgestein des BPP. Infla-Prüfer seit 1983, langjähriger Beisitzer in der Verbandsprüfstelle, acht Jahre Vizepräsident und über zwei Jahrzehnte Messebeauftragter des BPP – sein halbes Leben hat er im BPP verbracht und immer mitgearbeitet, und so wählten ihn die Anwesenden zu Recht unter großem Beifall zum Ehrenmitglied.



Ehrenmitglied Rolf Tworek (r.) mit Präsident Christian Geigle

Am späten Nachmittag war die Mitgliederversammlung beendet, und Geigle lud zum Festabend, der um 19 Uhr mit einer Überraschung beginnen sollte. Peter Sem , seines Zeichens Vorsitzender des Kuratoriums des Köhler-Preises, erzählte in einer launigen Laudatio den philatelistischen Werdegang des bis dato jüngsten Köhler-Preisträgers, der selber von dieser Ehrung vollkommen überrascht wurde und sein Glück kaum fassen konnte: Tobias Huylmans, mit 39 Jahren schon einer der besten Philatelisten Deutschlands und in seiner Altersklasse weltweit vermutlich einmalig. Zahlreiche Prüfgebiete werden von ihm betreut, die Verbandsprüfstelle des BPP geleitet, dessen Website verwaltet, eine weltweite Datenbank philatelistischer Raritäten aufgebaut. Tobias Huylmans ist ein erfrischender Wirbelwind, ein „Hans-Dampf-in-allen-Gassen“ und unermüdlicher Ideengeber in einer manchmal nicht gerade „hipp“ wirkenden Umgebung, weltoffen, niemals unfreundlich, stets gut gelaunt. Die Zuhörer spendeten dann auch langanhaltenden Applaus, als die Köhler-Medaille überreicht wurde und der junge Familienvater sich sichtlich gerührt bedankte.



Köhlerpreisträger Tobias Huylmans (2. v. links) mit den Mitgliedern des Kuratoriums Dieter Michelson, Christian Geigle und Peter Sem (v. l. n. r.)

(alle Fotos: Wilhelm van Loo)

Der Vorstand war nach drei arbeitsintensiven Tagen in Nürnberg sehr zufrieden. „Mit nahezu zwei Dritteln aller Mitglieder in diesen Tagen persönlich sprechen zu können, ist einfach fantastisch. Es kommen Anregungen, Kritik und Wünsche, die unsere Arbeit des kommenden Jahres mitbestimmen werden“, so Geigle bei seiner Abreise am Sonntag. Man darf gespannt sein.
 
Droenix Am: 07.05.2023 21:09:07 Gelesen: 17715# 158 @  
Das macht Mut mit Herrn Huylmans, dem ich zu diesem Preis gratuliere. Ich hoffe, dass die Worte von Herrn Geigle zu der verbesserungsfähigen Kommunikation auch Taten folgen.
 
Richard Am: 13.05.2023 15:42:40 Gelesen: 17184# 159 @  
Neue Prüfer 2023 und Prüfgebietserweiterungen

Als neue Prüfer im BPP e.V. wurden aufgenommen:

Alexander Gleich

Prüfgebiet: Danzig (Mi.-Nr. 1 – 308, D 1 – 51, P 1 – 47)

Maximilian Lummer

Prüfgebiet: Vatikan (ohne Kirchenstaat)

Die Prüfgebiete erweitert haben:

Michael Ehrig

Portugal 1937 – 1960 (Mi.-Nr. 601 – 902)
Madeira 1868 – 1930 (Mi.-Nr. 1 – 61) nebst Distriktausgabe Funchal
Azoren 1868 – 1930 (Mi.-Nr. 1 – 333) nebst Distriktausgaben Angra, Horta und Ponta Delgada
 
Richard Am: 18.05.2023 09:50:57 Gelesen: 16773# 160 @  
Laudatio von Peter Sem (BPP) für den neuen Köhler-Preisträger Tobias Huylmans

Sehr geehrte Gäste, liebe Kollegen,

zu einem Höhepunkt des diesjährigen BPP-Festabends darf auch ich Sie herzlich begrüßen. Wie schon im letzten Jahr obliegt es mir, einen verdienten Kollegen mit dem Köhler-Preis 2023 zu würdigen.

Wie Vielen von Ihnen bekannt sein dürfte, wurde der Preis auf Initiative von Wilhelm van Loo und Volker Parthen ins Leben gerufen und erstmals im Jahr 1996 vergeben. Er soll Personen würdigen, die sich in außerordentlicher Weise für das Prüfwesen eingesetzt haben. Er wird nicht automatisch jährlich verliehen, sondern lediglich dann, wenn die Kommission einen neuen Kandidaten für würdig befunden hat. Er zählt nach meiner Meinung zu den bekanntesten Auszeichnungen in der deutschen Philatelie. Um gleich vorweg Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich anmerken, dass der diesjährige Kandidat von Wilhelm van Loo vorgeschlagen und von allen Mitgliedern des Kuratoriums als würdiger Preisträger bestätigt wurde.

In den Vorjahren haben wir stets versucht, Sie mit seinem Namen möglichst lang „auf die Folter zu spannen“. Das ist in diesem Jahr schlichtweg unmöglich, da ihn viele bereits nach wenigen Sätzen erkennen werden – aber alles der Reihe nach.

Schon früh entdeckte er seine Liebe zu unseren bunten Bildchen und spielte mit Ausschnitten aus Briefmarken- oder Auktionskatalogen mit seiner Schwester Memory. Auch lernte er, dass es ein Preisgefälle bei Auktionsangeboten gab, die er kenntnisreich auszunutzen verstand. Bereits mit 14 Jahren ist er philatelistisch noch aktiver geworden. Unser Preisträger hat es clever angestellt und sich eine Bescheinigung über seine volle Geschäftsfähigkeit ausstellen lassen – er ist also bereits früh in den aktiven Handel eingestiegen.

Nach meinen Informationen schloss er eines seiner ersten größeren Briefmarken-Geschäfte erfolgreich ab: ein im Internet angebotenes Album mit 10.000,- € Nominalware handelte er von 1.400,- auf 1.200,- herunter und verkaufte den Posten danach für 7.000,- weiter. Von dieser Spanne dürften viele Kollegen nur träumen. Da die Übergabe auf einem Parkplatz stattfand, sicherte sein Vater, von Beruf Polizist, das Umfeld ab, da er der ganzen Sache misstraute.

Anscheinend verliefen alle Geschäfte gleich zu Beginn sehr erfolgreich, da er, vom Schulalltag gelangweilt, die Realschule abbrechen und eine Lehre in einem Auktionshaus beginnen wollte. Sein Vater zwang ihn jedoch, das Fachabitur zu machen. Das gelang ihm offenbar, wobei gelegentliche Bestechung einer Lehrerin mit einer Tafel „Ritter Sport“ hilfreich war. Fragt sich, wie die Lehrerin das gewichtsmässig verkraftete? Seinem Mathelehrer musste er beim Schulschluss versprechen, dass er nie wiederkommt.

Schon früh verstand er es auch gut, ihm weniger angenehme Arbeiten „auszulagern“. So malten seine Mutter und seine Schwester Bilder für den Kunstunterricht, seine Schwester hat er für Hilfsarbeiten gegen gute Bezahlung angeheuert und seine Mutter zeichnete Stempel für ein von ihm verfasstes Buch. Nach Zeugnisvergabe wunderte sich sein Vater, dass er keine Schultasche dabei hatte. Der Frage nach seinem Zeugnis kam er dadurch nach, dass er aus seiner Hosentasche ein zusammengeknülltes Papier hervorzog.

Nachdem er u.a. Massen von Infla-Briefen erworben hatte, bewarb er sich erstmals als Prüfer im BPP. Unser damaliger Geschäftsführer wies ihn mit dem Hinweis ab: „Werd´ erst einmal 18!“ Das ärgerte unseren Kandidaten ziemlich, und er entschloss sich, ein Exempel zu statuieren. Da er sich bereits mit Fälschungen gut auskannte, legte er einen unserer Kollegen herein und freute sich diebisch über dessen Fehlurteil.

Später entschied er sich für den seriösen Weg im Handel und trat in die Dienste eines bekannten Auktionshauses ein. Die dortigen Erlebnisse hat unser Kandidat nach meiner Kenntnis bereits mehrfach vor allem abends an der Bar hier in Nürnberg geschildert – es muss immer sehr lustig gewesen sein!

Sie hören daraus, dass er sich – nun erfolgreich – nochmals für die Aufnahme in den BPP beworben hat und die Prüfungen mit Bravour bestand. Heute ist er für etliche Gebiete zuständig wie Hamburg, Memel, Gebiete 1914/18 und 1939/45. Ich frage mich, wo er dafür die Zeit hernimmt?

Spätestens jetzt werden alle wissen, wer unser neuer Preisträger ist. Er hat sich große Verdienste um unseren Internet-Auftritt erworben, hat eine umfangreiche Liste alter und neuer Prüfer samt deren Vita erstellt, ist in unserer Verbandsprüfstelle aktiv und wendet für seine Prüfgebiete modernste Prüfverfahren an. Von seiner Kenntnis profitieren wir alle, u.a. am gestrigen Abend durch seinen Vortrag zusammen mit Michael Jäschke-Lantelme.

Überraschenderweise hat er trotz aller Arbeiten auch noch Zeit für seine Familie, die inzwischen aus Frau und drei Söhnen besteht. Nicht nur dort hat er sich seine Coolness und menschliche Wärme bewahrt – ich habe z.B. gehört, dass sich seine Frau manchmal fragt, ob sie 3 oder 4 Kinder zu versorgen hat.

Bereits vor Wochen hat Christian Geigle ihn gebeten, sich heute zum Festabend „wegen der Vorstandsfotos“ festlich zu kleiden – ein Outfit, das er im Grunde seines Herzens ablehnt. Aber eine Preisverleihung fordert halt auch Opfer. Bei seinem jetzigen Arbeitgeber ist er in führender Position tätig und hat, so denke ich, zu einem noch moderneren Auftritt des Auktionshauses beigetragen.

Nun komme ich auf meine Eingangsworte zurück: der Vorschlag für unseren Preisträger kam von Wilhelm van Loo, davon wusste Dieter Michelson im Vorfeld rein gar nichts. Die Weitergabe des Namens war für ihn eine Überraschung, denn es ist:

TOBIAS HUYLMANS
 
Richard Am: 21.05.2023 09:37:22 Gelesen: 16402# 161 @  
Siegfried Paul verstorben

Uns erreichte die traurige Nachricht, dass unser Seniormitglied Siegfried Paul am 20. April 2023 nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren verstorben ist. Siegfried Paul war seit 1995 Verbandsprüfer im BPP für das Prüfgebiet DDR. Mit der Übergabe seines Prüfbüros an seinen von ihm ausgebildeten Nachfolger Dr. Karsten Ruscher beendete er seine Prüftätigkeit im Jahr 2018 und blieb dem BPP weiterhin als Seniormitglied verbunden.

Wir trauern mit seinen Angehörigen und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
 
Richard Am: 27.05.2023 09:35:20 Gelesen: 15883# 162 @  
Volker Mehlmann setzt seine Prüftätigkeit bis einschließlich 30. September 2023 aus.

Für das Gebiet Hamburg steht Tobias Huylmans zur Verfügung.

Für das Gebiet Lübeck steht Claus Heitmann zur Verfügung.
 
Richard Am: 31.07.2023 09:44:04 Gelesen: 13313# 163 @  
Erfolgreicher Messeauftritt des BPP bei der IBRA 2023

Der Prüferstand des BPP auf der Internationalen Briefmarkenmesse vom 25. bis 28. Mai 2023 in Essen war ein großer Erfolg.



Schon an den ersten beiden Messetagen waren jeweils deutlich mehr als 100 Beratungen zu verzeichnen. Die insgesamt rund 400 Beratungen zeigen das große Interesse des Publikums an diesem kostenlosen Service des Bundes Philatelistischer Prüfer.

Die große Anzahl von Anfragen von Sammlern und Händlern macht deutlich, wie wichtig es ist, dass durch die Prüfer des BPP vor Ort eine kompetente Beratung zu Echtheit und Qualität erfolgt.

Für den BPP waren im Einsatz: Josef Bauer, Gunnar Gruber, Michael Jäschke-Lantelme, Detlef Pfeiffer, Hans-Dieter Schlegel, Rolf Tworek, Jörg Mathies und Andreas Wehner.

Allen beteiligten Kollegen danken wir ganz herzlich für ihr Engagement.
 
drmoeller_neuss Am: 31.07.2023 12:35:55 Gelesen: 13243# 164 @  
@ Richard [#163]

Das nenne ich einmal Geschwindigkeit! Die IBRA 2023 liegt gerade einmal zwei Monate zurück und schon ist der BPP mit einer fünfzeiligen Pressemitteilung und einem Photo zur Stelle.

Satire einmal ausgeblendet: Die Konkurrenz ist besser aufgestellt, was Kommunikation mit den Kunden anbelangt.

An dieser Stelle bin ich auch gespannt, ob den Ankündigungen des Präsidenten gegen "Überlange Prüfzeiten" auch Taten folgen werden.
 
Droenix Am: 31.07.2023 15:14:17 Gelesen: 13182# 165 @  
@ drmoeller_neuss [#164]

Naja, die Pressemitteilung vom BPP stammt schon vom 18.06.2023, also nur drei Wochen nach der IBRA.;-)

Mit den "überlangen Prüfzeiten" bin ich auch gespannt, was da an Verbesserungen erreicht wird.
 
Richard Am: 31.07.2023 18:40:10 Gelesen: 13091# 166 @  
@ drmoeller_neuss [#164]
@ Droenix [#165]

Hallo zusammen,

mit den "Pressemitteilungen" ist das so eine Sache. Ich habe in den letzten Jahren beim BPP (zwei verschiedene zuständige Vorstandsmitglieder) immer wieder darum gebeten, die Meldungen als einer der schnellsten und wichtigsten Dienste für philatelistische Information, automatisch gemailt zu erhalten.

Ergebnis: Keine Antwort, keine Reaktion, keine Meldung.

So bin ich auf Kommissar Zufall angewiesen, nur wenn ich etwas zufällig auf der Seite des BPP entdecke, übernehme ich es ins Forum. Und es gibt nicht so oft Gründe für mich etwas nachzusehen, nur gestern am späten Abend.

Dabei wäre die Lösung so einfach: Hier auf Philaseiten braucht man nur "BPP" (ohne Anführungszeichen) in der "Supersuche (Test)" einzugeben, schon kommen nachts gegen 3 Uhr automatisch Links auf alle neuen Fundstellen innerhalb des Forums. Und das ist nicht die letzte Ausbaustufe dieses Dienstes. Kostenfrei und mit einem Klick abbestellbar.

Schöne Grüsse, Richard
 
Attila Am: 01.08.2023 19:28:12 Gelesen: 12825# 167 @  
Hallo zusammen,

leider war ich in den letzten 10 Monaten von den Kommunikationspraktiken und der Geschwindigkeit von BPP sehr enttäuscht. Ich glaube, dass es dem alten guten Ruf des Vereins unwürdig ist. Ich finde es sehr schade.

mit vielen Grüßen,
Attila
aus Ungarn.
 
22028 Am: 01.08.2023 19:32:56 Gelesen: 12819# 168 @  
@ drmoeller_neuss [#164]

An dieser Stelle bin ich auch gespannt, ob den Ankündigungen des Präsidenten gegen "Überlange Prüfzeiten" auch Taten folgen werden.

Ich denke, dass die überlangen Prüfzeiten hauptsächlich bei den überlaufenen Bund / DR Prüfern vorkommen. Solange die Sammler nur aktuell geprüfte Sachen kaufen wollen und oftmals selbst nicht in der Lage sind eine Nachgummierung zu erkennen dürfte sich daran kaum was ändern.
 
Attila Am: 01.08.2023 20:10:48 Gelesen: 12789# 169 @  
@ 22028 [#168]

Halten Sie es für sinnvoll, ein Tutorial zu erstellen, wie man Nachgummierung leicht erkennen kann?

Gruß,
Attila
 
stempel Am: 01.08.2023 20:15:28 Gelesen: 12786# 170 @  
Hallo Attila,

ich bin zwar nicht direkt angesprochen, halte es trotzdem für sinnvoll. Sinnvoll wäre auch ein Tutorial, wie man Falschstempel erkennen kann.

Grüße
Dieter
 
22028 Am: 01.08.2023 21:25:41 Gelesen: 12747# 171 @  
@ Attila [#169]

Alles was hilft ist gut, aber die Sammler die es bräüchten, werden, wollen es nicht lernen, Literatur etc. dazu gibt es seit vielen Jahren, lesen tun es leider nur die wenigsten.
 
Ben 11 Am: 02.08.2023 00:31:13 Gelesen: 12634# 172 @  
@ Attila [#169]

Halten Sie es für sinnvoll, ein Tutorial zu erstellen, wie man Nachgummierung leicht erkennen kann?

Das würde mich sehr interessieren und helfen. Ich würde mich freuen.

Viele Grüße
Ben.
 
saeckingen Am: 02.08.2023 06:51:16 Gelesen: 12579# 173 @  
opti53 Am: 02.08.2023 11:26:43 Gelesen: 12490# 174 @  
@ saeckingen [#173]

Hallo Harald,

vielen Dank für die Links. Am besten gefällt mir der Beitrag von StampsX. Dort gibt es auch noch andere gute Informationen.

Heutzutage kann man im Internet schon viele Informationen finden. Nur die Suche ist halt das Problem, da nicht immer der beste Beitrag zuerst aufgezeigt wird.

Viele Grüße

Thomas
 
Ben 11 Am: 02.08.2023 11:49:47 Gelesen: 12470# 175 @  
@ saeckingen [#173]

Hallo Harald, auch von mir vielen Dank für die Links. Wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich sie mir mal ansehen.

Jedes Thema hat seine Zeit. Mit der Beschäftigung der frühen Bund-Jahre kommt das Thema wohl auch bei mir.

Dennoch fände ich es gut, wenn Attila aus der Sicht des Fachmannes Informationen dazu geben würde.

Viele Grüße
Ben.
 
drmoeller_neuss Am: 02.08.2023 12:55:23 Gelesen: 12431# 176 @  
@ 22028 [#168]

Ich denke, dass die überlangen Prüfzeiten hauptsächlich bei den überlaufenen Bund / Deutsches Reich Prüfern vorkommen. Solange die Sammler nur aktuell geprüfte Sachen kaufen wollen und oftmals selbst nicht in der Lage sind eine Nachgummierung zu erkennen dürfte sich daran kaum was ändern.

Jetzt ist der Kunde schuld. Der böse Kunde, der den Geschäftsablauf stört. Auf der einen Seite predigen wir allen unwissenden, "lasst Euer Zeug prüfen", bevor ihr es bei ebay etc. einstellt", bzw. "kauft keine ungeprüfte Ware" und jammern dann, dass die Prüfer überlastet sind.

Der Prüferverband könnte einfach für die überlasteten Prüfgebiete neue Prüfer ausschreiben. Vielleicht senkt diese Androhung von Prüferkonkurrenz schon die Prüfzeiten.

Ich habe Verständnis, dass manche Prüfstücke aus der klassischen Philatelie nicht eben mal schnell prüfbar sind. Da müssen der postgeschichtliche Zusammenhang, eventuell die Provenienz und andere Nebenkriegsschauplätze berücksichtigt werden. Gute Prüfer sind sich nicht zu schade, auch bei anderen Experten nachzufragen und Literatur anzufordern. Das kostet natürlich (Prüf-)Zeit.

Wir reden aber bei Bund und den meisten Deutsches Reich Marken über Standardmaterial. Da muss man nur entscheiden, Gummierung echt und Stempel passt und ist nicht als missbräuchlich verwendetes Gerät in der Datenbank.

Für private Prüfkunden mag es lästig sein, lange auf die Prüfsendung zu warten. Für den Handel ist in der Wartezeit das eingesetzte Kapital für die Ware gebunden. Bei einer Bearbeitungszeit von einem halben Jahr muss man bei den derzeitigen Zinsen noch einmal die Hälfte an Kosten auf die Prüfgebühr aufschlagen.
 
22028 Am: 02.08.2023 15:02:22 Gelesen: 12381# 177 @  
@ drmoeller_neuss [#176]

Jetzt ist der Kunde schuld. Der böse Kunde, der den Geschäftsablauf stört. Auf der einen Seite predigen wir allen unwissenden, "lasst Euer Zeug prüfen", bevor ihr es bei ebay etc. einstellt", bzw. "kauft keine ungeprüfte Ware" und jammern dann, dass die Prüfer überlastet sind.

Der Prüferverband könnte einfach für die überlasteten Prüfgebiete neue Prüfer ausschreiben. Vielleicht senkt diese Androhung von Prüferkonkurrenz schon die Prüfzeiten.


Dann könntest Du ja mal nachfragen ob man beim Verband gewillt ist neue Prüfer für überlastete Gebiete aufzunehmen und selbst wenn das der Fall ist dann braucht es auch Kandidaten die gewillt sind den finanziell äußerst lukrativen Beruf mit netten und zuvorkommenden Kunden auszuführen.

Als ich noch Tibet sammelte merkte ich schnell, dass ich, mit etwas lernen, für 99 % der Stücke keinen Prüfer brauche, zum Schluss hat man mir sogar angeboten Prüfer für Tibet im BPP zu werden, das lehnte ich aber ab da ich damals 90 % des Jahres im Ausland war.

Was ich damit sagen will, man kann sich Wissen aneignen, nur die wenigsten 0815 Sammler oder besser gesagt Vordruckalbumfüller wollen das tun.
 
Droenix Am: 02.08.2023 21:59:11 Gelesen: 12230# 178 @  
Es sind vielfältige Gründe.

Einerseits sind bestimmte Prüfgebiete nur in einer oder in zwei Hände, die noch mehr Aufmerksamkeit benötigen. Dazu gehört Altdeutschland, Deutsches Reich, Deutsche Koloninien, aber auch Bund und Berlin.

Andererseits ist die heutige Prüfung sehr viel professioneller als vor 10 oder 20 Jahren. Nicht nur Fälschungen werden heute besser entdeckt, auch Verfälschungen und Reparaturen sind heute mit den besseren Prüfungsequiment und den umfangreicheren Datenbanken besser zu entdecken. Da macht es immer Sinn eine aktuelle Prüfung anzufordern. Ich selbst habe in 2023 drei Auktionslose unter dem Vorbehalt der Nachprüfung erworben. Zwei davon wurden dann zurückgezogen. Einmal eine Nachgummierung und das andere Mal eine Reparatur, die jeweils der damalige Prüfer nicht erkannt hat.

Kurzum, wir brauchen mehr Prüfer. Wer aber glaubt, dass hierbei richtig viel Geld verdient wird, der ist auf dem Holzweg. Deshalb muss auch der Prüfungsberuf attraktiver gestaltet werden.

Beste Grüße
Peter
 

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