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Thema: Motiv Harz Ansichtskarten, Belege, Stempel
Das Thema hat 690 Beiträge:
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Sachsendreier53 Am: 15.01.2016 08:46:55 Gelesen: 470826# 266 @  
Eine Ansichtskarte aus der idyllisch-schönen Bergstadt Lautenthal im nordwestlichen Oberharz vom 23.8.1972:





mit Sammlergruß,
Claus
 
wajdz Am: 17.01.2016 01:05:39 Gelesen: 470345# 267 @  
Bad Frankenhausen/Kyffhäuser ist eine Kur- und Erholungsstadt. Die Kleinstadt hat etwa 8.700 Einwohner und liegt am Südhang des Kyffhäusergebirges in einer Höhe zwischen 130 und 190 m ü. NN.

Der schiefe Oberturm ist auch schiefer als der weltweit berühmte „Schiefe Turm von Pisa, der „nur“ um 4,07 Meter geneigt ist. Der Bad Frankenhäuser Turm ist somit einer der schiefsten Türme der Welt, wenn nicht sogar der Schiefste.

Wegen ihres erhabenen Standorts über der Stadt wurde um 1700 die Burg von der Stadt übernommen, seit dieser Zeit trägt die Burgruine auch den Namen Hausmannturm. Heute gilt er als Wahrzeichen der Stadt.

MiNr 1978



1525 fand auf dem so genannten Schlachtberg am Nordrand Frankenhausens die letzte große Schlacht des Deutschen Bauernkrieges statt. Der revolutionäre Theologe Thomas Müntzer war der geistige Anführer und priesterliche Beistand der Bauern und wurde nach deren Niederlage gefangen genommen. Die Bauern hatten 6000 Todesopfer zu beklagen. Der Weg hinauf zum Schlachtberg heißt noch heute „Blutrinne“. In einem markanten Rundbau auf dem Schlachtberg befindet sich das Panorama Museum Bad Frankenhausen mit dem monumentalen Bauernkriegspanorama-Gemälde von Werner Tübke (vollendet 1989).



MfG Jürgen -wajdz-
 
Seku Am: 17.01.2016 20:29:10 Gelesen: 470133# 268 @  
@ wajdz [#267]

Das Kyffhäusergebirge liegt nach meinem Dafürhalten nicht im Harz ...

... doch das Bauernkriegspanorama-Gemälde ist durchaus sehenswert !

@ zockerpeppi [#162]

Die Postkarte von der Brockenbahn ist wunderschön

Hier noch etwas zum Thema :

Am 4. Oktober 1899 erreichte der erste Zug den Brocken. Mit der Fertigstellung der Brockenbahn gelangten nun immer mehr Touristen auf den Berg und machten ihn bereits zur damaligen Zeit zu einem sehr beliebten Reiseziel. Der Journalist und Schriftsteller (Heide-Dichter) Hermann Löns bereiste 1907 den Harz und stellte dazu fest:

„Seitdem die Bahn geht, kann jeder Asphalttrottel zum Brocken, und die seltsamsten Völker bekommt man zu Gesicht, sogar einen Mann in Gehrock und Zylinder, der eine so blaue Halsbinde umhat, daß einem die Augen überlaufen. Gelbe Schuhe hat er auch an und eine Bonbonhose von zärtlich hellgrauer Farbe. Er ist selbstverständlich aus Berlin und findet während der Fahrt alles ganz nett. Selbstverständlich ist ferner eine Schule im Zug, eine Jungenschule; die Bengel brüllen nach der Schwierigkeit. Daß ein Gesangsverein nicht fehlt, und daß er während der Fahrt andauernd in vierstimmiger Weise seinen Gefühlen Ausdruck verleiht, versteht sich von selbst. . .“ Dann auf dem Brocken:“. . . Schirme verwandeln sich in Tulpen, Blumenhüte werden zu Wasserleichen, Männer fluchen, Kinder wimmern, der Blauschlipsmann hetzt hinter seinem Zylinder her, der den Weg nach Ilsenburg einschlägt. . . Man trinkt Bier, man trinkt Wein, man trinkt Sekt, man schreibt Ansichtskarten, man läuft hinaus, man reißt Brockenanemonen haufenweise ab, man ist glücklich.“
 
wajdz Am: 17.01.2016 21:20:01 Gelesen: 470113# 269 @  
@ Seku

Vielleicht siehst Du Dir noch mal den Beitrag [#243] an, in dem ich meine Gründe genannt habe. Geografisch hast Du ja recht, aber nach meinem Dafürhalten lohnt sich ein eigener Thread für dieses kleine Gebiet einfach nicht.

MfG Jürgen-wajdz-
 
Seku Am: 17.01.2016 22:09:00 Gelesen: 470098# 270 @  
@ wajdz [#269]

So weit hatte ich nicht zurückgesehen, hattest ja im Beitrag [#267] nicht darauf hingewiesen.

Nicht zu vergessen in diesem Zusammenhang das Kyffhäuserdenkmal (auch Barbarossadenkmal). Dem wurde im Jahre 1990 von der Deutschen Post eine Marke gewidmet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kyffh%C3%A4userdenkmal#/media/File:Stamps_of_Germany_%28DDR%29_1990,_MiNr_3347.jpg
 
Seku Am: 18.01.2016 09:52:03 Gelesen: 469918# 271 @  
@ wajdz [#225]

Die Harzquerbahn hat noch ein paar historische Karten verdient



Im Thumkuhlental. Dort quert der befahrbare Waldweg "Thumkuhlenstraße" die Harzquerbahn aus Richtung L 100 (Straße von Wernigerode nach Drei Annen Hohne) kommend. Die Lok kommt aus Richtung Tunnel würde dann kurz danach die ehemalige Verladestelle für Schotter und Granit passieren. Auf dieser Brücke müsste 1927 auch das schwere Zugunglück gewesen sein.

http://www.ig-hsb.de/hbp/hbp12-3/seite24.htm



An der Padde = heute Drängetal - so genannte Waldbrandkurve zwischen Drei Annen Hohne und Steinerne Renne



Die Station Steinerne Renne der Harzquerbahn. Rechts erkennt man einen Gleisabschluß zu den ehemaligen Marmorwerken. Ganz rechts die Holtemme, der Zufluß zum Wasserkraftwerk Steinerne Renne



Im Tumkuhlental wird hier der Braunwasserbach von der Harzquerbahn bei der Steinernen Renne überquert
 
wajdz Am: 18.01.2016 20:28:17 Gelesen: 469804# 272 @  
Stecklenberg ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und seit 2009 Ortsteil der Stadt Thale. Der beschauliche Ort befindet sich am Nordrand des Harzes und ist somit Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen. Durch seine Tallage ist er vor der rauen Witterung geschützt. Er entstand am Fuße der gleichnamigen Burg und der etwas höher gelegenen Lauenburg. Beide Burgen sind heute Ruinen und können besichtigt werden. Schon im 15. Jahrhundert gab es erste Ansiedlungen im Stecklenberger Raum mit den Orten Haselbeck und Olfesfelde. Die eigentliche Geschichte des Ortes beginnt aber erst in den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts. Der Ort war Sitz eines eigenen Amtes, das 1815 an den Regierungsbezirk Magdeburg der preußischen Provinz Sachsen gelangte. Durch die Entdeckung der Chlor-Kalziumquelle entwickelte sich der Tourismus um 1900 neben dem Obstanbau und der Bierbrauerei zur Haupterwerbsquelle des Ortes.

s/w Fotopstkarte HO Fotolabor, Quedlinburg P 33/63bIV/18/58



Blick auf Stecklenberg



TSt STECKLENBERG über QUEDLINBURG 21.8.63



Ruine Stecklenburg
 
JohannesM Am: 18.01.2016 22:39:50 Gelesen: 469769# 273 @  
@ wajdz [#272]

Und hier die Ansicht ca. 100 Jahre früher - sah aber auch nicht viel anders aus.





Beste Grüße
Eckhard
 
DL8AAM Am: 22.01.2016 11:43:34 Gelesen: 469327# 274 @  
Das Bodetal hatten wir zwar schon, aber ich meine noch nichts zum Bodetor gesehen zu haben?



Ansichtskarte "Gruss aus dem Bodethal - Bodethor" (Nr. 233 vom Verlag Robert Lederbogen aus Halberstadt [1]) nach Greußen (Ankunftsstempel GREUSSEN / * * * vom 22.07.1904). Der auf der Karte gezeigte Pavillion über dem Weg am Bodethor wird bereits auf jüngeren Karten nicht mehr gezeigt ("ca. 1920" [2]). Und man beachte die gute, alte (und die vom Sprachgefühl bis heute gefühlt korrektere) Schreibweise mit Th. Das deutsche Th (im Gegensatz zum griechischen) wurde ja erst Anfang des 20. Jahrhunders im Rahmen so einer offiziellen Rechtsschreibreform (ja auch sowas gab es damals bereits) abgeschafft ;-) Frankiert ist die Karte mit 5 Pf. Germania, entwertet mit



Bahnpoststempel FROSE - QUEDINBURG BAHNPOST ZUG 936 vom 21.07.1904. Etwas zusammenfassend editiert nach Wikipedia [3]: Die knapp 30 Kilometer lange Bahnstrecke Frose–Quedlinburg, im Volksmund auch als Balkan bezeichnet, war eine normalspurige Bahnstrecke am Nordrand des Harzes in Sachsen-Anhalt. Die Strecke führte von Frose über Gernrode nach Quedlinburg. Die Arbeiten begannen 1865 und am 7. Januar 1868 wurde die erste Teilbereich Frose–Ballenstedt Schloß eröffnnet. Bereits 1878 wurde die Strecke zur Nebenbahn abgestuft. Am 1. Juli 1885 wurde dann noch die Verlängerung bis zum Endhalt in Quedlinburg in Betrieb genommen. Durch den Bau der Strecke konnten die lang gehegten Pläne zur Bahnerschließung des Ostharzes verwirklicht werden. Im Jahr 2004 wurde die gesamte Linie stillgelegt.

Gruß
Thomas

[1]: http://www.guestrow-history.de/r-lederbogen bzw. http://ansichtskarten-lexikon.de/verlag-r-lederbogen-halberstadt-145.html
[2]: http://www.booklooker.de/B%FCcher/Postkarte-Bodetal-Bodetor-ca-1920/id/A01WO2lr01ZZW
[3]: https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Frose%E2%80%93Quedlinburg
 
DL8AAM Am: 24.01.2016 01:12:47 Gelesen: 469118# 275 @  
@ Marcel [#160]

Treseburg im Bodetal, heute ein heute ist ein Ortsteil von Thale im Landkreis Harz, in Sachsen-Anhalt.

Leider nicht auf einer Ansichtskarte von Treseburg, aber zumindest der Handstempel stammt von dort. ;-)



Handstempel TRESEBURG * * vom 21.07.1904.

Verschickt wurde in diesem Fall nur eine Ansichtskarte von Goslar am Harz, nur am Harz ...



Ansichtskarte "Goslar am Harz, An der Marktkirche" (Nr. 2054 vom 'Nordwestdeutscher Kunstverlag G.m.b.H.', Goslar) nach Greußen, Ankunftsstempel GREUSSEN * * * vom 21.07.1904.

Gruß
Thomas
 
Altmerker Am: 24.01.2016 18:31:14 Gelesen: 468991# 276 @  


Ich will hier keine weitere Reklame für das tolle Buch "Bahnhöfe auf historischen Ansichtskarten - Sachsen-Anhalt" machen. Doch neben schönen Karten, findet man gute Stempel wie diesen aus dem Südharz.

Gruß
Uwe
 
wajdz Am: 24.01.2016 19:28:34 Gelesen: 468971# 277 @  
Ergänzung zum Beitrag [#148]

Über Bad Grund ist im genannten Beitrag schon berichtet worden. Hier nun eine ungelaufene Karte eines Hotels, dem "Glückauf" Osterroder Str. 17. Das Ausgabejahr ist nicht ersichtlich, muß aber vor der Einführung der fünfstelligen Postleitzahl im Juli 1993 liegen. Es existiert wohl noch, aber seine Webseite ist zur Zeit in Bearbeitung.



Mfg Jürgen -wajz-
 
Cantus Am: 28.01.2016 01:29:11 Gelesen: 468602# 278 @  
Von mir ein Blick auf Forsthaus und Jagdschlösschen Totenrode, auch Todtenrode geschrieben. Das Forsthaus liegt abseits der großen Straßen, aber es gibt dort einen Gasthof, der auf seiner Website mit Gemütlichkeit und guter Küche wirbt [1]. Das Anwesen gehört verwaltungstechnisch zu Altenbrak und Altenbrak wiederum ist seit dem 1.7.2009 ein Ortsteil von Thale [2].



[1] http://www.todtenrode.de/de/waldgasthof/content.php
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Altenbrak

Viele Grüße
Ingo
 
Seku Am: 31.01.2016 17:36:09 Gelesen: 467985# 279 @  
1939 in der Waggonfabrik Wismar für die Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn-Gesellschaft gebaut, ist er auch heute noch in Einsatz, der Triebwagen 187 025 der Harzer Schmalspurbahnen. Die Karte wurde im Jahre 1956 gedruckt.


 
wajdz Am: 31.01.2016 18:19:05 Gelesen: 467972# 280 @  
1909 wurde in der Villenkolonie Barenberg bei Schierke im Harz auf braunschweigischer Seite der Bode die „Villa Waldpark“ erbaut.

Im 1. Weltkrieg diente sie als Lazarett und wurde danach zum „Kurhotel Barenberger Hof“. Zwischen den Weltkriegen wurde sie Erholungsheim der Deutschen Werke Kiel und Friedrichsort GmbH und hieß fortan „Erholungsheim Barenberg“. Nach 1945 war das Haus Erholungsheim des FDGB und hieß zunächst weiterhin „Erholungsheim Barenberg“; in den 50ern erfolgte ein Namenswechsel zu „Erholungsheim Einheit“ und in den 60ern schließlich zu FDGB „Erholungsheim Hermann Duncker“.

Seit 1990 steht das „Duncker“ leer und verfällt; es gehört einer Berliner Unternehmensgruppe. Leider ist bislang nichts für die Sicherung und den Erhalt des Gebäudes getan worden und der Fortbestand und Wiederaufbau scheint fraglich. Nach dem 2009 erfolgten Anschluß Schierkes an Wernigerode soll das „Duncker“ als ortsbildprägendes Gebäude jedoch in jedem Fall erhalten und wiederaufgebaut werden.



MiNr 1778



s/w Fotopostkarte Postkartenverlag E. Riehn, Wernigerode / Harz 47 N 3/72 IV-14-45 N 612

Warten auf den Investor


 
Seku Am: 07.02.2016 17:24:41 Gelesen: 467046# 281 @  
Auf der Harzquerbahn liegt zwischen Ilfeld und Netzkater der Ilfelder Viadukt. Die Bahn überquert da den kleinen Flußlauf Bere. Die Aufnahme wurde 1962 gedruckt, müßte aber eigentlich Anfang der 50er Jahre entstanden sein. Ab 1958 fuhren ja die heutigen Neubaulokomotiven.


 
Sachsendreier53 Am: 08.02.2016 11:02:04 Gelesen: 466951# 282 @  
Brocken-Postkarte mit Ansicht der Brockenbahn und Partie am Königsberg mit Brocken. Abgestempelt ist die Karte im Postamt BROCKEN am 25.7.1924 nach Berlin.



Verlag: Rud. Schade, Brocken. Fürstl.Stol.Lieferant.



Ansichtskarte "DER HARZ"- Ein Erlebnis, Wintersportgebiet bis 970 m.

Aufgegeben wurde die Karte in 3388 BAD HARZBURG (Niedersachsen) am 1.1.1963 nach Leipzig.

Verlag: Foto-Stille, St. Andreasberg/Oberharz - 4461

mit Sammlergruß,
Claus
 
wajdz Am: 08.02.2016 18:42:47 Gelesen: 466870# 283 @  
@ Quedlinburger [#105]

Dir bestimmt bestens bekannt und vielleicht Dank der Ausstellungen auch besucht das Geburtshaus des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock (1724 - 1803). Am Fuße des Schlossberges in Quedlinburg gelegen, wurde es etwa um 1560, in der Blütezeit des niedersächsischen Fachwerkstils als repräsentatives Bürgerhaus gebaut. Von 1702 bis 1817 war es im Besitz der Familie Klopstock.

Seit 1899 vermittelt das Klopstockhaus als biographisch-literarhistorisches Museum einen Eindruck vom Leben und Werk des Dichters, der die neuen literarischen Strömungen seiner Zeit maßgeblich prägte. Heute gilt als seine größte Leistung die Erneuerung und Erweiterung der poetischen Sprache und der Verskunst.

MiNr 2297



MfG Jürgen -wajdz-
 
Seku Am: 08.02.2016 20:53:23 Gelesen: 466844# 284 @  
Der riesige Bär ist 1896 in Erinnerung an Knochenfunde eines Höhlenbären in den Rübeländer Tropfsteinhöhlen errichtet worden. Die Figur war zweieinhalb Meter hoch und zweieinhalb Tonnen schwer. "Dem letzten seines Stammes" wurde selbstbewusst in den Sockel der naturalistisch gestalteten Figur gemeißelt. Der Koloss, es ist quasi Rübelands Höhlenbär I., wurde bestaunt, unzählige Male fotografiert und gemalt. Er wurde auf Bildern, Postkarten und Fotos in Familienalben verewigt. Um so schmerzlicher der Verlust, als dieser Erstling am 29. März 1969, "am frühen Nachmittag", wie Bärenkenner Holger Stenzel aus Rübeland weiß, von der Klippe stürzte. Voll auf den Kiosk und die Hasselfelder Straße unter ihm. Das Fundament sei verschlissen gewesen, hieß es damals.



Heute ziert ein neuer Bär den Fels. Die Karte wurde 1953 gedruckt.
 
Marcel Am: 21.02.2016 16:14:18 Gelesen: 465019# 285 @  
@ DL8AAM [#275]

Hallo Thomas,

eine Ansicht von Treseburg liefert die am 22.08.1957 gelaufene Karte nach Chemnitz.

Auf der Ansicht ist noch das VVN-Heim gekennzeichnet. Das VVN-Heim ist ein Heim der Vereinigung Verfolgter des Naziregimes.

schöne Grüße
Marcel


 
Marcel Am: 21.02.2016 16:42:02 Gelesen: 465012# 286 @  
@ Manne [#260]

Hallo Manne,

von eben diesen Armeleuteberg hat man eine gute Fernsicht zum Brocken. Diese Karte lief am 16.07.1955 von Schierke nach Neukirchen im Erzgebirge.

schöne Grüße
Marcel


 
Marcel Am: 24.02.2016 17:44:54 Gelesen: 464447# 287 @  
Brusttuch

Mit der linken Hand da buttert sie, die rechte am Gesäße, so macht man hierzuland den guten Harzer Käse

... so zitierte ein Gast die Butterhanne um 1875. Die "Butterhanne" ist eine Schnitzerei einer Magd am Brusttuch, welche mit der linken Hand buttert und mit der rechten Hand ihren Rock bis über das Gesäß geschoben hat (das inoffizielle Wahrzeichen der Stadt Goslar).

Das Brusttuch, eines der schönsten Patrizierhäuser Goslars, wurde vom Magister Johannes Thiling zw. 1521 und 1526 erbaut. Der ungewöhnliche Name des Bauwerks geht vermutlich auf die unregelmäßige, fast dreieckige Grundform zurück, welche ein wenig an ein Brusttuch erinnert. Bis 1860 wurde das Haus als Wohnhaus und nach Sanierungsarbeiten seit 1870 als Gasthaus, Hotel "Brusttuch" genutzt.

Dazu eine am 31.08.1926 gelaufene Karte von Vienenburg (seit 2014 Stadtteil von Goslar) nach Leipzig.



schöne Grüße
Marcel

http://www.brusttuch.de/de/home/geschichte
 
Marcel Am: 27.02.2016 22:55:24 Gelesen: 463409# 288 @  
Stolberg / Harz

Das Rathaus in Stolberg mit der wohl schönsten Sonnenuhr [1] des Harzes wurde 1454 erbaut. Es zählt zu den beliebtesten Fotomotiven in Stolberg und besitzt kein Treppenhaus. Die oberen Stockwerke sind nur über eine Außentreppe zu erreichen.

Hier DDR Mi-Nr. 2775



Hier auf einer Karte nach Kirchberg in Sachsen vom 09.08.1954.



schöne Grüße
Marcel

[1] http://www.stolberg-im-harz.de/rathaus.html
 
Marcel Am: 01.03.2016 17:18:10 Gelesen: 462869# 289 @  
Neudorf / Harz

Bekannt wurde Neudorf (ein Ortsteil der Stadt Harzgerode im Landkreis Harz) durch den Bergbau. Dazu eine Briefmarke von 1969 aus der Serie Minerale aus den Sammlungen der Bergakademie Freiberg - Galenit (Bleiglanz) aus Neudorf.



Bereits 1697 wurde ein Kunstteich für den Bergbau errichtet, der Teufelsteich - ein alter Stauteich im Harz.

Hierzu eine am 29.08.1964 gelaufene Karte von Ballenstedt (eine Kleinstadt am nördlichen Rande des Ostharzes) nach Oelsnitz im Vogtland.



schöne Grüße
Marcel

http://www.ausflugsziele-harz.de/ausflugsziele-sehenswertes/seen-talsperren/teufelsteich-harzgerode.htm
 
JohannesM Am: 01.03.2016 23:03:18 Gelesen: 462840# 290 @  
@ Marcel [#289]

Zum Thema Neudorf kann ich auch etwas beisteuern:

Postkarte vom 27.8.1937 mit Poststellenstempel Ub "a"



Postkarte vom 18.7.1964 mit Poststempel NEUDORF ZELTPLATZ



Einschreiben vom 25.7.1944



Beste Grüße
Eckhard
 

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