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Thema: Bogenrandsignaturen
Das Thema hat 163 Beiträge:
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- Am: 29.07.2008 13:27:13 Gelesen: 187052# 64 @  
Als die Marken in der Inflationszeit einen schwarzen Aufdruck mit dem neuen Wert bekamen, gab es natürlich auch schwarze Walzenstriche. Diese wurden zwischen die farbigen Striche der Urmarke plaziert:


 
- Am: 01.08.2008 13:46:37 Gelesen: 186981# 65 @  
Bei machen Marken gibt es unterschiedlich starke Walzenstriche und unterschiedliche Reihenwertzahlen.


 
- Am: 02.08.2008 13:08:55 Gelesen: 186960# 66 @  
Bei der Serie Sehenswürdigkeiten läuft der Farbrandstreifen über den ganzen Bogen. Selbstverständlich gibt es auch hier den Bogenzähler.



Der Farbstreifen besteht aus den beiden Farben der Marke.



Wenn der Ansatz nicht genau erfolgt, gibt es Überlappungen. Hierbei sind die beiden Farben - mehr oder weniger deutlich - zu erkennen.


 


AfriKiwi Am: 02.08.2008 13:36:29 Gelesen: 186956# 67 @  
Es kommt auch vor daß eine Kontrollnummer wie hier die -31- fehlt von einer Farbe.


 
- Am: 03.08.2008 13:15:32 Gelesen: 186931# 68 @  
Farbrandstreifen gibt es auch bei den österreichischen Portomarken


 
- Am: 05.08.2008 14:43:32 Gelesen: 186895# 69 @  
Strichelleisten sollten der verstärkten Abnutzung der Klischees an den äußeren Reihen (beim Plattendruck) entgegenwirken.


 
asmodeus Am: 05.08.2008 18:13:09 Gelesen: 186880# 70 @  
Bund mit Farbbalken im Seitenrand


 
asmodeus Am: 05.08.2008 18:18:11 Gelesen: 186879# 71 @  






Hier noch Großbritannien- Controls und Zylindernummern.

Zum Nachlesen: http://www.philaforum.com/briefmarken/forum/thema5739.htm
 
Stefan Am: 05.08.2008 20:05:49 Gelesen: 186870# 72 @  
@ Concordia CA [#58]

Bogenmarken im Plattendruck aus der Inflationszeit können noch einen weiteren Zusatz am Bogenrand aufweisen:



Bei einigen Marken kommt auch der Namen des Drucker (= Druckerzeichen) vor, siehe als Bsp. Infla-Band Nr. 56, der sich ausgiebig mit solchen Bogenkennzeichen befasst.

Als Beispiel sei der Name "Scherf" auf der Urmarke Dienst Nr. 33a gezeigt; mit Aufdruck "C.G.H.S." wurde es zur Dienstmarke Nr. 20 des Abstimmungsgebietes Oberschlesien. Zufällig fehlt auf einer Marke der Aufdruck. :-)

Dafür weist der Bogenrand rückseitig den fehlenden Aufdruck auf (bedingt durch Bogenumschlag).

Sonst hat Oberschlesien ebenfalls Bogensignaturen vorzuzeigen. Die Freimarken wurden in der französischen Staatsdruckerei Atélier des timbres in Paris hergestellt und entsprechen dem damaligen üblichen Schema für französische Freimarken.



Maschinenmeister Nr. 3 stellte am 27.11.[1919] auf der Maschine 14 die Mi-Nr. 4 her, inklusive Plattenfehler Mi-Nr. 4I.

Am Bogenunterrand befinden sich noch weitere Signaturen:



Neben dem Passerkreuz als Aufnadelungspunkt zum Ansetzen des Zähnungsapparates erfolgte vor Versand der fertigen Schalterbogen eine Kontrolle auf Druckfehler und Makulatur. Die erfolgte Kontrolle wurde durch die Kontrolllochung (neuerdings mit 3x "l" *g*) gekennzeichnet. Makulatur aus Oberschlesien ist recht selten, was für eine gute Kontrolle spricht.

Gruß
Pete
 
AfriKiwi Am: 06.08.2008 00:05:22 Gelesen: 186854# 73 @  
Habe mich noch immer gewundert ob Lesotho M598I so ein markierter Vorläufer war von Mi677 vom Postamt oder von einem Witzbold !

Erich


 
Jürgen Witkowski Am: 06.08.2008 21:40:24 Gelesen: 186827# 74 @  
@ Pete [#72]

In den 30er Jahren hatte man das Schema für das Druckdatum anscheinend geändert.

Die MiNr. 272 kam am 1. Januar 1931 heraus. Der Druck musste natürlich vorher erfolgen. Das Vierer-Eckrandstück hat das Druckdatum -2.12.30.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
- Am: 08.08.2008 14:22:05 Gelesen: 186782# 75 @  
Die Schrägstrichleiste sollte die gleiche Aufgabe erfüllen, wie die Strichelleiste: Schutz der äußeren Reihe des Markenklischees.


 
- Am: 10.08.2008 17:02:44 Gelesen: 186740# 76 @  
Auf den Marken der DBP sind keine Druckereivermerke. In der DDR war dies üblich. Die VEB Graphischen Werkstätten in Leipzig mutierten über die VEB Deutsche Wertpapierdruckerei Leipzig zur Wertpapierdruckerei Leipzig. Dies durfte die Leipziger Druckerei auf die erste von ihr produzierte gesamtdeutsche Briefmarkenausgabe einmalig drucken. Fortan gab es dann keine Druckereiangabe mehr.


 
- Am: 14.08.2008 18:16:04 Gelesen: 186659# 77 @  
In den USA wird seit einiger Zeit der Wert des Bogens auf den Rand gedruckt:

20 Marken à 32 Cent ergeben $ 6,40 oder 20 Marken à 33 Cent ergeben $6,60




 
AfriKiwi Am: 15.08.2008 01:52:25 Gelesen: 186640# 78 @  
@ italiker [#77]

Hallo Klaus,

Dein gezeigtes Beispiel ist schon deutlich in dem Smithsonia Block.

Ist der Ungezieferstreifen überhaupt ein sammelwürdiges Beispiel, ausser man zeigt den jungen Sammlern wie das Ungeziefer aussieht.

Oder ist gemeint daß einer mit schmuzigen Händen (in diesem Fall - Pfoten) nicht Briefmarken sammeln soll ?

Erich
 
- Am: 17.08.2008 14:01:54 Gelesen: 186598# 79 @  
Anlagezeichen dienten der Steuerung während des Druckes, der Perforation und des Schnitts. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen.




 
- Am: 17.08.2008 20:19:43 Gelesen: 186587# 80 @  
@ AfriKiwi [#78]

Hallo Erich,

Insekten machen halt Dreck - in Verbindung mit amerikanischen Stempelmaschinen!

Klaus
 
AfriKiwi Am: 18.08.2008 00:15:02 Gelesen: 186574# 81 @  
@ italiker [#79]

Nach den verdreckten Pfoten und grauen Marken etwas mehr buntes.

Diese Ausgabe war auch von Botswana angenommen - Südafrika 2001 Kgalagadi Park. R2.50 Cheetah von einem Satz von 4 Werte.

Der Rand sollte aussehen wie der Sand im Park oder sonst in Botswana. Die Spuren auf dem Rand sind sicher nur symbolisch dargestellt - welche Katzen laufen so ?

Erich


 
Holger Am: 20.08.2008 19:23:25 Gelesen: 186528# 82 @  
Mal was aus Frankreich:



Grüsse
Holger
 
lonerayder Am: 21.08.2008 11:38:33 Gelesen: 186509# 83 @  
Hallo,

ich habe hier eine Bund 790 mit (anscheinend) kopfstehender Zahl.

Normal?

Gruß

Andreas


 
- Am: 21.08.2008 20:20:59 Gelesen: 186497# 84 @  
@ lonerayder [#83]

Hallo Andreas,

Ja, normal. Die Bogenzählnummer kann auf allen vier Rändern vorkommen und auch in verschiedenen Positionen. Hier handelt es sich nur um ein Nummernfragment.

Klaus
 
- Am: 21.08.2008 20:53:19 Gelesen: 186493# 85 @  
Bei der Serie Sehenswürdigkeiten stehen die Formnummern am rechten Bogenrand.


 
- Am: 24.08.2008 17:17:11 Gelesen: 186448# 86 @  
@ Holger [#82]

Das Zierfeld soll die gleiche Funktion erfüllen wie die Strichelleisten und die Schrägstrichleisten: Schutz der äußeren Reihe des Markenklischees.
 
- Am: 25.08.2008 21:18:23 Gelesen: 186411# 87 @  
Bei den Heftchen Brandenburer Tor gibt es ein paar Besonderheiten:

Eine moosgrüne Schutzleiste und zwei Strichelleisten, unten in normaler Ausführung, links als punktierte Linie. Diese punktierte Liste entsteht, weil das Klischee verkantet eingesetzt ist und deshalb nicht auf der ganzen Fläche druckt.


 
Holger Am: 28.08.2008 22:49:48 Gelesen: 186356# 88 @  
Eine Marke hab´ ich noch:



Wie ich von italiker [#86] gelernt habe, dienen auch bei dieser Marke die Strichelfelder auf dem Rand dem Schutz des Markenklischees.

Napoleon Bonaparte I., Monaco, Michel 928 vom 26.04.1969 - im Hintergrund auf dem Sessel sind Bienen in den Stoff eingewoben.

Auf der nachfolgenden Maxi-Card sind die Bienen besser zu erkennen:



Die Biene galt in der Geschichte immer wieder als eine Art Machtsymbol. Auch europäische Herr­scher verwendeten die Biene als Symbol ihrer Macht und Wehrhaftigkeit. Im Grab des Childerich (+482), dem Vater des Franken­königs Chlodwig, fanden sich ein mit Bienen bestickter Krönungs­mantel sowie 300 plastisch gestaltete goldene Bienen zu je 3,1 g Goldgewicht.

Die Borbonlilie der französischen Könige war die Stilisierung einer Biene mit aufgestellten Flügeln. Napoleon liess seinen Krönungsornat mit goldenen Bienen besticken, die auch auf Tapeten, Wänden und Möbeln seiner Residenz prangten.

Die Wahl der Biene zur symbolischen Zierde des Krönungsmantels Napoleon I. beruhte in der vieldeutigen Symbolik der Biene, welche Wehrhaftigkeit des Volkes und Machtherrlichkeit des Herrschers nicht ausschloss.

Gruß
Holger
 

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