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Thema: Bund Dauerserie Bedeutende Deutsche
Das Thema hat 254 Beiträge:
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Michael Mallien Am: 10.02.2019 11:48:44 Gelesen: 40301# 205 @  
@ Paluka [#204]

Danke für die Lesehilfe!

Heute habe ich einen Fernbrief der 2. Gewichtsstufe vom 30.9.1964. Der Brief ging von Moers nach Marktoberdorf. Die Freimachung zu 40 Pfennig erfolgte mit einer Mischfrankatur der Werte zu 10 und 30 Pfennig.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 11.02.2019 19:24:13 Gelesen: 40194# 206 @  
Auslandsbrief aus der Frühphase der Dauerserie. Der Wert zu 20 Pf erschien am 28.6.1961 und fand Verwendung auf diesem Auslandsbrief vom 6.7.1961 aus Kiel nach Buchs in der Schweiz zusammen mit einer Heuss-Medaillon-Marke.



Mir gefällt diese Mischfrankatur und auch der Beleg an sich aufgrund des Absenders und des Adressaten.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 12.02.2019 21:58:13 Gelesen: 40092# 207 @  
Es folgen zwei weitere Auslandsbriefe an die Fluka AG in Buchs, Schweiz.

1. Brief vom 10.7.1961 aus Göttingen, frei gemacht mit 20 Pf.

Damit war der Brief unterfrankiert und wurde nachtaxiert 'T' und zwar offenbar mit 35 Rappen. Ob das korrekt ist kann ich nicht sagen.



2. Brief vom 1.2.1963 aus München, korrekt frei gemacht mit 40 Pf, noch rechtzeitig vor der Portoerhöhung auf 50 Pf am 1.3.1963.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 15.02.2019 07:03:02 Gelesen: 39908# 208 @  
Nachnahme über 5,15 DM am 2.4.1962 aus Preetz nach Rendsburg, portorichtig frei gemacht mit 60 Pf.

Fernbrief: 20 Pf
Nachnahme: 40 Pf



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 17.02.2019 11:37:52 Gelesen: 39679# 209 @  
Dieses Eil-Einschreiben vom 27.9.1962 ging von Hannover nach München. Es ist portorichtig frankiert mit 1,30 DM:

Fernbrief: 20 Pf
Einschreiben: 50 Pf
Eilbrief: 60 Pf



Der Brief ging an das Deutsche Patentamt und gefällt durch viele Stempel unterschiedlicher Art:

- Eingangsstempel des Patentamtes mit Datum und Uhrzeit in Darstellung eines Zifferblattes.
- Registraturnummer (?) 05502 des Patentamtes
- Rückseitiger Durchgangsstempel MÜNCHEN TA / 28.9.62 - 11 / aa
- Rückseitiger Briefträgerstempel 238 aus München
- Zugstempel 0090/27.
- Zugstempel 1209/27.-23

Die Münchener Stempel wurden bereits von Andreas im Thema Die Poststempel von München [1] in Beitrag #425 vorgestellt.

Viele Grüße
Michael

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=6572&CP=0&full=1
 
Michael Mallien Am: 20.02.2019 20:20:47 Gelesen: 39499# 210 @  
Orts-Einschreiben vom 11.3.1963 von/nach München, frankiert mit insgesamt 70 Pf. Als Ortsbrief mit 10 Pf überfrankiert.

Rückseitiger Vermerk "Empf unbekannt verzogen 12.3."

Vorderseitig Zurück-Stempel und vermutlich ein Eingangsstempel des Versenders Gebietsdirektion / 13. MRZ. 1963 / Südbayern.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 22.02.2019 19:36:25 Gelesen: 39298# 211 @  
Ich hoffe, ich langweile nicht mit einem weiteren Auslandsbrief an die Fluka AG in Buchs, Schweiz. Doch diese Einzelfrankatur mit der 40-Pf-Marke gefällt mir so gut, dass ich sie zeigen möchte. Die Marke ist in perfekter Erhaltung und ebenso perfekt gestempelt in Mainz am 22.3.1963.



Viele Grüße
Michael
 
Frankenjogger Am: 22.02.2019 21:22:27 Gelesen: 39279# 212 @  
@ Michael Mallien [#210]

Hallo Michael,

der Brief könnte auch über 20 g gewogen haben, dann wäre er portorichtig. Dein Auslandsbrief ist schön, und zeigenswert. Auch wenn es vielleicht viele Auslandsbriefe gibt, so zeigt dieser Brief, dass es sich auch lohnt auf Qualitiät zu achten.

VG, Klemens
 
fogerty Am: 23.02.2019 08:17:40 Gelesen: 39247# 213 @  
Von Eschwege per Eilboten nach Meran im Jahre 1965.



Grüße
Ivo
 
Michael Mallien Am: 05.03.2019 20:52:18 Gelesen: 38598# 214 @  
Etwas mitgenommen, aber dennoch interessant ist dieser Beleg vom 3.4.1963. Er ist frei gemacht mit einer Buntfrankatur der Bedeutenden Deutschen zu insgesamt 1,90 DM:

Postzustellungsauftrag: 1,50 DM + 2 x Briefporto für Hin- und Rücksendung. Da der Brief innerorts in Hannover lief hätte ich für letzteres eher 2 x 10 Pf erwartet.



Offensichtlich stimmte die Adresse nicht und der Brief erhielt einen ZURÜCK-Stempel. Der wurde dann wieder gestrichen und an die ermittelte Adresse in Hannover Kleefeldt weiter geleitet. Dazu gibt es einen Vermerk auf der Rückseite:



Viele Grüße
Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Postzustellungsaufträge und Postzustellungsurkunden Belege"]
 
Rainer HH Am: 06.03.2019 19:03:21 Gelesen: 38527# 215 @  
@ Michael Mallien [#214]

Ortsbriefe gab es zu diesem Zeipunkt nur noch in Berlin.

Gruß Rainer
 
Michael Mallien Am: 06.03.2019 20:22:26 Gelesen: 38508# 216 @  
@ Rainer HH [#215]

Danke für den Hinweis, Rainer. Stimmt ja, am 1.3.1963 war ja Schluss mit den Ortsbriefen in Westdeutschland.

Heute zeige ich noch einen etwas mitgenommenen Beleg, der nur 2 Tage später auf die Reise ging, nämlich am 5.4.1963.

Einschreiben des spanischen Generalkonsulats aus Hamburg nach Hannover, frei gemacht mit 90 Pf. Eventuell wurde hier ein (neuer) Pass versendet?
Jedenfalls passt das Porto für ein Einschreiben der 2. Gewichtsstufe.



Ich vermute, dass der Umschlag im Nachhinein als Aufbewahrungsort des "alten Passes" diente, was dessen Zustand und die Beschriftung auf der Vorderseite nahelegt. Von der Adresszeile "Seelhorst. 12" nehme ich ebenfalls an, dass sie zum Zeitpunkt der Beförderung des Einschriebens noch nicht auf dem Umschlag war.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 09.03.2019 10:50:05 Gelesen: 38421# 217 @  
Ansichtskarte vom 29.4.1963 per Luftpost nach Kanada, frankiert mit insgesamt 50 Pf.:

- Auslandspostkarte: 20 Pf
- Luftpost in Länderzone 2: 30 Pf



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 14.03.2019 18:28:30 Gelesen: 38272# 218 @  
In Beitrag [#13] wurde ein Postauftrag gezeigt, der mit 1,10 DM frankiert ist und einen R-Zettel trägt, welcher allerdings durchgestrichen wurde.

Ich kann heute einen weiteren Postauftrag zeigen vom 23.6.1963 (oder 65). Er trägt keinen R-Zettel und ist mit 1,20 DM frankiert. Ob das Porto stimmt kann ich allerdings nicht sagen.



Die Versendungsart bzw. Dienstleistung Postauftrag ist mir nicht geläufig.

Viele Grüße
Michael
 
Frankenjogger Am: 14.03.2019 20:11:39 Gelesen: 38259# 219 @  
@ Michael Mallien [#217]
@ Michael Mallien [#218]

Zu deiner Lp-Postkarte:

Kanada war 1963 meines Wissens, wie die USA auch, Zone 1, kostete also 20 Pf Luftpostgebühr. Die Postkarte ist somit meiner Meinung nach überfrankiert.

Zu deinem Postauftrag:

Ein Postauftrag setzt sich zusammen aus Briefgebühr plus R-Gebühr und NN-Gebühr. Bei deinem Brief also 20 Pf Fernbrief + R-Gebühr 50 + NN-Gebühr 50 Pf.
Normalerweise kenne ich aber Postaufträge nur mit R-Zettel.

Viele Grüße,
Klemens
 
Michael Mallien Am: 15.03.2019 10:18:39 Gelesen: 38225# 220 @  
@ Frankenjogger [#219]

Hallo Klemens,

danke für die Infos! Vor allem kann ich jetzt auch Postaufträge richtig einordnen.

Heute habe ich einen Eilbrief vom 11.5.1964-19 Uhr aus Geesthacht nach Ratzeburg, frei gemacht mit Bedeutenden Deutschen zu 1,- DM:

- Fernbrief: 20 Pf
- Eilbrief: 80 Pf



Auf der Rückseite befindet sich ein Ankunftsstempel aus Ratzeburg vom 12.5.1964-7 Uhr sowie vermutlich ein Zugnummernstempel 60/12-4 unten links.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 19.03.2019 20:29:43 Gelesen: 38116# 221 @  
Dieses Einschreiben vom 9.6.1964 ging von Lohne nach Hannover. Es ist eine portorichtige Einzelfrankatur des 70-Pfennig-Wertes.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 23.03.2019 12:47:59 Gelesen: 38005# 222 @  
@ Michael Mallien [#221]

Dieses Einschreiben aus dem selben Jahr, nämlich vom 11.9.1964 ging von St. Georgen im Schwarzwald nach Villingen.

Im Gegensatz zu der Einzelfrankatur in [#221] sind Briefporto (20 Pf) und Einschreibegebühr (50 Pf) wohl unabhängig voneinander angebracht worden, so dass eine Mischfrankatur entstand.



Viele Grüße
Michael
 
HWS-NRW Am: 23.03.2019 16:14:18 Gelesen: 37987# 223 @  
@ Michael Mallien [#222]

Hallo Michael,

als "Postgeschichtler" muß ich mich jetzt doch einmal melden in Bezug auf Deinen Begriff "Mischfrankatur".

Was Du hier zeigst, ist gemäß MICHEL- und anderen Katalogen eine "Buntfrankatur", da die Werte alle aus der selben Freimarkenserie stammen. Vor vielen Jahren nannte es klassisch eine "Zweifarben"-Frankatur. Bei einer Mischfrankatur muß immer zumindest ein weiterer Wert einer anderen Ausgabe dabei sein. Bei Deinem Eintrag [#206] beschreibst Du es richtig.

mit Sammlergruß
Werner
 
StefanM Am: 25.03.2019 07:40:20 Gelesen: 37908# 224 @  
@ HWS-NRW [#223]

Werner,

inwieweit spielt die Bezeichnung "Buntfrankatur" bei modernen Briefe eine Rolle? Im Michel werden bei modernen Belegen EF, MeF und MiF unterschieden und Mischfrankaturen sind alles, was nicht Einzel- oder Mehrfachfrankatur ist. Gibt es Unterschiede in der Bewertung?

Gruß
Stefan
 
HWS-NRW Am: 25.03.2019 08:29:24 Gelesen: 37899# 225 @  
@ StefanM [#224]

Hallo Stefan,

es geht einfach nur um die "Nomenklatur" in der "philatelistischen" Sprache, das soll keine Besserwisserei sein, aber z.B. im Wettbewerb gibt es (zumindest bei mir als Juror) für solches Wissen halt mehr Punkte.

Es zeigt einfach, das der Forschende Sammler hier mehr Wissen aufweist und wenn es sich auch nicht immer im Katalog durch höhere Preise auszeichnet, im Auktionsbereich wird es schon beachtet.

mit Sammlergruß
Werner
 
Michael Mallien Am: 31.03.2019 20:44:11 Gelesen: 37648# 226 @  
Luftpost-Brief der 2. Gewichtsstufe vom 12.10.1964 aus Siegen nach Washington, USA, frei gemacht mit "Bedeutenden Deutschen" zu 80 Pf.

Brief bis 20g: 40 Pf
je weitere 20g: 20 Pf
Luftpostgebühr in Länderzone 1: 20 Pf



Mir gefällt besonders die vollgestempelte 60er auf dem Brief.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 05.04.2019 12:44:59 Gelesen: 37491# 227 @  
Heute kann ich eine Auslandsdrucksache mit einer nicht alltäglichen Destination zeigen.

Sie ging am 28.12.1964 von Stuttgart nach Quito, Ecuador und ist mit 55 Pf frankiert.

Auslandsdrucksache bis 20 g: 15 Pf
Luftpostgebühr (Länderzone 3): 40 Pf

Ob die Länderzone stimmt weiß ich nicht, sondern habe sie vielmehr aus dem Porto abgeleitet.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 07.04.2019 08:33:01 Gelesen: 37349# 228 @  
Eilbrief aus Peine nach Braunschweig, portorichtig frei gemacht mit 1,- DM.

Abgangsstempel PEINE vom 24.3.65 - 13 Uhr.

Rückseitige Stempel aus BRAUNSCHWEIG von 14 bzw. 15 Uhr desselben Tages. Offenbar erreichte der Brief nach nur 2 Stunden sein Ziel!



Bei dem ovalen Stempel mit der 32 bin ich nicht sicher, was er bedeutet. Ich tippe auf einen Briefträgerstempel.

Mir gefällt auch der perfekt gestempelte Sechserblock der 15-Pfennig-Marke.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 10.04.2019 20:46:19 Gelesen: 37145# 229 @  
In Beitrag [#221] habe ich die typische Einzelfrankatur des 70-Pfennig-Wertes in der Tarifperiode vom 1.3.1963 bis 31.3.1966 gezeigt, nämlich das einfache Einschreiben. Belege dieser Art habe ich noch ein paar mehr.

Seltener sind Nachnahmebelege aus der selben Tarifperiode, die ebenfalls 70 Pfennig kosteten. Hier ist das Beispiel eines solchen Beleges vom 7.12.1965 aus Hilden nach München.



Viele Grüße
Michael
 

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