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Thema: Ein schöner Rücken kann auch entzücken - die Rückseite der Briefmarke
Das Thema hat 93 Beiträge:
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volkimal Am: 13.11.2018 18:12:22 Gelesen: 6290# 69 @  
@ Heinrich3 [#68]

Hallo Heinrich,

inzwischen habe ich die Antwort auf Philaseiten gefunden. Beim Thema: "Marken bestimmen: Bolivien" schreibt petzlaff:

Nicht verausgabte Sonderausgabe (9 Werte) "Guiqui-LaPaz Eisenbahn" von 1915 im Stichtiefdruck.
Hiervon gibt es zahlreiche Fälschungen in Buchdruck. Quelle: Scott 2008, Vol.1, Page 914


Zu deiner Marke unten links ergänzt ccocha:

Es ist die Ansicht des Hafens von Puerto Guaqui (Bolivien). Von diesem Hafen überquerten die Dampfer den Titicacasee nach Puno in Perú. Reisen aus Bolivien nach Perú gingen zu der Zeit der Markenerstellung (übrigens wurden die Originalmarken 1914 in Belgien gedruckt, und da sie aber schon im Handel erhältlich waren, bevor sie nach Bolivien geschickt werden konnten, nahm die bolivianische Regierung die Marken nicht ab) von La Paz nach Guaqui. Dann wurde man zum Hafen gefahren, um den Dampfer nach Puno zu besteigen.

Da sowohl Deine Marken als auch meine Marke nicht im Stichtiefdruck hergestellt wurden, dürften es alles die besagten Fälschungen sein. Egal, denn mir kam es darauf an, dass man gut sehen kann, dass der Gummi von Hand aufgetragen wurde.

So sehen die Marken im Stichtiefdruck aus:



Quelle: https://picclick.com/Stamps/Latin-America/Bolivia/?page=15

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 23.11.2018 10:17:05 Gelesen: 5987# 70 @  
Hallo zusammen,

man sieht es dem Gummi dieser Briefmarke nicht an, aber auch er hat eine Besonderheit.



Es gab Klagen von Kunden wegen des schlechten Geschmacks der Gummierung beim Anfeuchten der Marke. Die Bundespost mischte deshalb dem Gummi einiger Sondermarken Pfefferminzöl bei. Die erste der Marken war die Stifter-Marke (MiNr. 220) aus dem Jahr 1955. Da aber auch der Pfefferminzgeschmack nicht allen gefiel, wurde das Experiment mit dem Pfefferminzöl wieder aufgegeben.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 08.12.2018 17:23:47 Gelesen: 5663# 71 @  
Hallo zusammen,

auch die Farbe des Gummis kann unterschiedlich sein.In einigen altdeutschen Staaten wurde farbiger Gummi verwendet.



In Hannover war die Gummierung dunkelrosa bis bräunlichrot.



Von der bräunlichen Gummierung dieser Marke aus Hamburg sind nur noch Reste vorhanden.

Weitere Länder mit farbiger Gummierung waren Braunschweig 1852 (braun)rötlich, Belgien 1849/54 gelb und Portugal 1853 gelb und körnig.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 05.01.2019 16:22:57 Gelesen: 5106# 72 @  
Hallo zusammen,

ein Aspekt bei der Gummierung fehlt bisher noch - die Gummiriffelung.





Im Häger, "Lexikon der Philatelie" heißt es dazu:

Gummiriffelung, senkrecht oder waagerecht zum Markenbild dicht nebeneinanderliegende Rillen in der Gummierung, die das lästige Zusammenrollen von Schalterbögen und ungebrauchten Einzelmarken weitgehend verhindert. Die Gummiriffelung wird mit einer "Gummibrechmaschine" hervorgerufen ... Es gibt gleiche Marken mit oder ohne bzw. mit waagerechter oder senkrechter Gummiriffelung, worauf der Spzialsammler achtet...!

Den Satz MiNr. 529 bis 539 gibt es mit waagerechter und senkrechter Gummiriffelung. Die waagerechte Gummiriffelung kann ich bei dem Satz im Moment leider nicht zeigen. Bei der 100 Pfg.Marke ist die senkrechte Gummiriffelung gut zu erkennen. Bei der Marke zu 3 RM ist sie im Original ebenfalls gut zu erkennen, im Scan leider kaum. Im Michel-Spezial heißt es, dass die Gummiriffelung in einigen Fällen so schwach ausgeprägt ist, dass man sie nicht erkennen kann. Dazu gehört die Marke zu 2 RM.

Viele Grüße
Volkmar
 
Mondorff Am: 05.01.2019 23:40:31 Gelesen: 5066# 73 @  
@ volkimal [#16]

Salü Volkmar,

hier nun ein zweites Blatt unserer Sammlung:


^^^^^^^^^^^^^^^^^
Von der Redaktion wurde angeregt den Beitrag #15 und diesen hier nochmals, aber konzentriert und lesbar, zu bringen.
Hier nun das Ergebnis:

Aus der Sammlung "Luxemburg - Lochungen in Marken und Ganzstücken": 1.2.0 Vorläufer der Lochungen


"Rückseitig, unter der Gummierung, angebrachte Schutzaufdrucke mit Werbung verschiedener Firmen aus England und Neuseeland


Vorläufer-Stempelchen der Jahre ab 1870 in blau und in violett, in ovaler und in rechteckiger Form, der Firma Gebrüder Volkart AG und der Firma Geilinger & Blum aus Winterthur in der Schweiz.

Der Sammlung wurde auf FIP-Weltausstellungen 3 x Groß-Vermeil zugesprochen.

Mit Grüßen und Wünschen zum Neuen Jahr
DiDi
 
volkimal Am: 03.02.2019 15:42:00 Gelesen: 4575# 74 @  
@ Mondorff [#73]

Hallo Didi,

danke für den Beitrag. Auf Sicherheitsmerkmale, die von der Rückseite aus zu erkennen sind muss ich noch eingehen.

Bei der folgenden Marke habe ich keine Ahnung, weshalb der Gummi unterschiedliche Farben hat:



Es ist Dänemark MiNr. 450. Ob mit oder ohne Fluoreszenz kann ich im Moment nicht sagen. Dazu müsste ich erst Batterien besorgen. Auch die Bleistiftvermerke stammen nicht von mir und ich kann sie nicht erklären.

Kann einer von Euch etwas dazu sagen?

Viele Grüße
Volkmar
 
Pete Am: 03.02.2019 21:49:29 Gelesen: 4549# 75 @  
@ volkimal [#74]

Bei der folgenden Marke habe ich keine Ahnung, weshalb der Gummi unterschiedliche Farben hat:

Allgemein kenne ich das Erscheinungsbild wie auf deiner Briefmarke, wenn diese jahrelang in einem Album steckte und der obere Briefmarkenteil mit der Folie des darüber befindlichen Einsteckstreifens in Berührung kam. Dies fiel mir vor allem bei ungebrauchten Nachkriegsausgaben der 1950er/1960er Jahre aus Italien und San Marino auf.

Gruß
Pete
 
Quincy Am: 04.02.2019 09:59:24 Gelesen: 4501# 76 @  
Wer altes Jugoslawien sammelt, dem ist bekannt, dass es bei den so genannten Kettensprengern Unmengen von Herstellungsfehlern gibt: Fehlende Zähnungen, Verzähnungen, variierende und unvollständige Druckfarben etc. Auch gibt es Unmengen von Gefälligkeitsstempelungen, schon daran erkennbar, dass oft noch das Gummi auf der Markenrückseite vorhanden ist, so auch beim abgebildeten Viererblock von Michel Jugoslawien 108 II. Der Wert dieses Abklatsches dürfte sich deshalb sehr in Grenzen halten - aber er ist einfach schön.



Gruß
Quincy
 
volkimal Am: 04.02.2019 15:20:56 Gelesen: 4463# 77 @  
@ Pete [#75]

Hallo Pete,

auf die Idee bin ich nicht gekommen. Wahnsinn, was die Weichmacher in den Folien so ales anrichten können.

Viele Grüße
Volkmar
 
Quincy Am: 04.02.2019 18:10:12 Gelesen: 4435# 78 @  
@ volkimal [#77]
@ Pete

Es können aber müssen nicht unbedingt Weichmacher sein. Die Marke kann auch mit einer Unterlage Kontakt gehabt haben, die aus anderen Gründen abgefärbt hat, z.B. farbiges und/oder säurehaltiges Papier. Letzteres bereitet bekanntlich Bibliotheken und Archiven weltweit große Probleme. Papierentsäuerung ist derzeit deshalb ein Millionengeschäft.

Vielleicht war der obere Teil der Marke auch längere Zeit der Sonne ausgesetzt, z.B. in einem Schaufenster.

mit säure- und weichmacherfreiem Gruß
Quincy
 
Koban Am: 05.02.2019 16:56:08 Gelesen: 4342# 79 @  
Hallo zusammen,

zu den in Beitrag [#73] erwähnten Vorläufern der Firmenlochungen:

Wenige derartiger Schutzaufdrucke gab es auch in Frankreich. Rückseitig auf der Marke angebracht, gibt es keine handvoll Verschiedene.

Noch am ehesten zu finden ist dieser Aufdruck:

C. L. h. P. M.
et Cie ,
à Charleville

Der 16 x 10,5 mm große Aufdruck wurde auf der Gummierung gedruckt, weshalb beim normalen ablösen im Wasserbad bestenfalls Fragmente von Buchstaben übrig blieben. Auf losen Marken daher kaum mal zu finden. Entsprechende Briefe werden gelegentlich angeboten. Mit etwas Glück und Geduld, lassen sich auch heute noch entsprechende Briefe für kleines Geld erwerben, bei denen diese Besonderheit unerkannt blieb.

Gruß,
Koban




 
volkimal Am: 27.02.2019 20:33:37 Gelesen: 3912# 80 @  
Hallo Koban,

ein sehr schönes Beispiel, dass mir bisher nicht bekannt war.

Quincy, dein Abklatsch gefällt mir auch gut. Danke fürs Zeigen.

Nach den verschiedenen Gummierungen komme ich jetzt zu den verschiedenen Papieren bzw. Notpapieren, die man zum Teil von der Rückseite erkennen kann. Besonders vielfältig warten die Papiere in Lettland von 1918 bis 1920.

Als erstes die Briefmarken, die auf der Rückseite von Geldscheinen gedruckt wurden. Die Geldscheine waren dabei natürlich bisher nur einseitig gedruckt. Von den Scheinen her gefallen mir die dreifarbigen 10 Rubel-Scheine des Arbeiter und Soldatenrates in Riga am besten. Die Rückseiten habe ich gedreht, so dass man die Scheine gut erkennen kann.



Im Internet findet man natürlich auch den vollständigen Geldschein mit Vorder- und Rückseite:



Er wird zur Zeit auf der Seite https://www.numisbids.com/n.php?p=lot&sid=1118&lot=492 zum Kauf angeboten.

Viele Grüße
Volkmar
 
hannibal Am: 03.03.2019 16:54:26 Gelesen: 3761# 81 @  
Hallo,

bei der SBZ-Dauerserie "Persönlichkeiten aus Politik, Kunst..." Mi. 212/227 lohnt der Blick auf die Rückseite nach einer Besonderheit, die nur bei dieser Dauerserie und der Ausgabe zur Leipziger Herbstmesse 1948 im Michel katalogisiert ist - Borkengummi.

Nachfolgend je ein Beispiel für senkrechten (221y) und waagerechten (215az) Borkengummi jeweils postfrische Oberrandstücke.



Erläuterungen zur Entstehung von Borkengummi sind in anderen Themen bereits ausführlich behandelt, weshalb ich hier darauf nicht eingehe. Insbesondere Marken mit waagerechtem Borkengummi gehören bei den Wertstufen zu 20, 25, 30 und 40 Pfg zu den Raritäten der Ausgabe und sind bei Auktionen mit hohen Zuschlägen zu beobachten.

Nachfolgend noch ein schöner Abklatsch bei SBZ 216 ebenfalls aus dieser Dauerserie.



Viele Grüße
Peter
 
volkimal Am: 07.06.2019 18:38:26 Gelesen: 2365# 82 @  
Hallo zusammen,

dieses Thema habe ich in der letzten Zeit etwas vernachlässigt. Es geht weiter mit den Briefmarken Lettlands, die auf halb fertigen Geldscheinen gedruckt wurden.

Die Briefmarken MiNr 40/41 und 51z bis 54z wurden auf der Rückseite unfertiger 10-Matk-Scheine der Awaloff-Bermondt-Armee gedruckt. Hier kann ich von MiNr 40 einen kompletten Geldschein zeigen.



Von MiNr 53z zeige ich eine Einzelmarke von der Vorder- und Rückseite:



Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 02.07.2019 09:54:41 Gelesen: 2033# 83 @  
Hallo zusammen,

es folgt der letzte halb fertige Geldschein, der in Lettland auf der Rückseite von Briefmarken zu finden ist:



Bei Delcampe war ein kompletter Schein auf der Rückseite der Marken zu sehen, bei Ebay ist im Moment ein fertiger Schein im Angebot [1].



Wie man im Vergleich sehen kann, ist es ein Schein zu 5 Rubel (Ribli). Als die Briefmarken darauf gedruck wurden, war nur die blaue Farbe fertig.

Viele Grüße
Volkmar

[1] Suchbegriff bei Ebay: "5 Rubli Riga (Lettland) 1919"
 
volkimal Am: 10.07.2019 10:12:48 Gelesen: 1930# 84 @  
Hallo zusammen,

weitere Briefmarken auf Geldscheinen kann ich nicht zeigen. Dennoch bleibe ich beim Thema Geld. In Russland gab es ab 1915 Notgeld, das gleichzeitig als Briefmarke verwendet werden konnte.





Die Freimarken MiNr. 84, 86 und 87 gab es im November 1915 auf dickem Papier mit einem entsprechenden Aufdruck auf der Rückseite. Die Übersetzung bedeutet: "Gleichwertig mit im Umlauf befindlichem silbernen Kleingeld". Die Marken haben die Michel-Nummern Ia, Ib und Ic.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 28.07.2019 14:30:20 Gelesen: 1627# 85 @  
Hallo zusammen,

es geht weiter mit dem russischen Notgeld, das gleichzeitig als Briefmarke verwendet werden konnte:



1916/1918 wurden diese beiden Marken mit der Michel-Nummer II a bzw. II b herausgegeben. Die Marken haben einen Aufdruck 1 bzw. 2 auf der Vorderseite. Der Zudruck auf der Rückseite ist mit einem Wappen und der Wertangabe.

Die Marken II c bzw. II d kann ich nicht zeigen. Vielleicht hat sie einer von euch in der Sammlung.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 05.08.2019 09:45:02 Gelesen: 1456# 86 @  
Hallo zusammen,

die Marken IIc bis IIe haben denselben Aufdruck auf der Rückseite wie bei den Marken im letzten Beitrag [#85]. Allerdings fehlt der Aufdruck auf der Vorderseite.



Die beiden ersten Marken kann ich nicht zeigen. Sie sind deutlich teurer als alle anderen. Daher von mir nur die Nummer IIe. Vielleicht hat einer von euch die fehlenden Marken in seiner Sammlung.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 14.08.2019 09:24:45 Gelesen: 1264# 87 @  
Hallo zusammen,

es geht weiter mit dem Notgeld, das gleichzeitig als Briefmarken gültig war. Bei der Type III gab es beim Aufdruck kein Wappen mehr sondern die Wertangabe als große Ziffer.



Die hier gezeigten IIIa und IIIb haben zusätzlich zum Druck auf der Rückseite noch den Aufdruck des Wertes auf der Vorderseite. Eigentlich war das erforderlich, da die Marken schon dieselbe Wertangabe hatten. Bei Nr. IIIc fehlt dann auch der Aufdruck auf der Vorderseite:



Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 21.08.2019 09:43:14 Gelesen: 1108# 88 @  
Hallo zusammen,

in der Zeit des Bürgerkrieges 1918/1923 gab es diese Kleingeldmarke in Südrussland:



Die Marke erschien 1918 im Don-Gebiet (Rostow). Abgebildet ist der Donkosaken-Hetman Jermak.

Auf der Rückseite ist ein Text aufgedruckt: РАЗМЉННАЯ МАРКА ВЫПУЩЕНА РОСТОВСКОЙ Н/Д КОНТОРОЙ ГОСУДАРСТВ. БАНКА

Der Google Übersetzer liefert dazu: "Erweiterte Marke, ausgestellt vom Staatsamt Rostow, Bank". Mit "Erweiterte Marke" ist wohl gemeint, dass sie gleichzeitig als Kleingeld und als Briefmarke verwendet werden durfte.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 27.08.2019 17:26:55 Gelesen: 929# 89 @  
Hallo zusammen,

bisher habe ich Briefmarken auf einseitig bedruckten Geldscheinen gezeigt (Lettland) und Briefmarken, die gleichzeitig als Kleingeld dienten (Russland). Ich bleibe noch etwas beim Geld.



Auf Blocks der Schweiz gibt es ab Block 10 (1943) Aufdrucke auf der Rückseite. Auf Block 23 zur internationalen Briefmarken-Ausstellung INTERNABA 1974 ist auf der Rückseite der Preis von 3 Franken angegeben. Die vier Briefmarken ergeben zusammen 2 Franken Frankatur. Es wurde also ein Zuschlag von 1 Franken erhoben.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 06.09.2019 18:23:54 Gelesen: 737# 90 @  
Hallo zusammen,

der Block 21 der Schweiz erschien am 11.03.1971 zur Briefmarkenausstellung NABA 1971 in Basel. Abgebildet sind vier verschiedenen Typen der Rayon I. Die beiden Marken wurden vor kurzem bei den Forster-Briefmarkenauktionen versteigert. Wenn man die Marken im Block mit den Originalen der Rayon I vergleicht, so fallen sofort einige Unterschiede auf: "Helvetia" anstelle von "Rayon I", Wertangabe "50 Rappen" anstelle von "5 Rappen".





Auf der Rückseite sind gleich drei Unterschiedliche Angaben aufgedruckt:

1) Gültigkeitsvermerk (Ausgabetag)
2) Typenbezeichnungen der abgebildeten Rayon I
3) Postpreis 3,- Franken. (Der Zuschlag betrug also 1,- Franken)

Auf der Vorderseite ist der Block unten links von 1 - 30 durchnummeriert.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 20.09.2019 12:33:30 Gelesen: 438# 91 @  
Hallo zusammen,

am 18.05.1919 erschienen in Fiume die Briefmarken MiNr 50 bis 61. Aus Anlass der Eröffnung der gesetzgebenden Versammlung wurden sie 1922 mit einem Aufdruck versehen.



Laut Michel haben die Marken auf der Rückseite den Schutzaufdruck "POSTA di FIUME" dreimal im Zierrahmen. Den Zierrahmen kann ich bei meinen beiden Marken aber nicht entdecken.

Viele Grüße
Volkmar
 
DERMZ Am: 13.10.2019 12:03:51 Gelesen: 92# 92 @  
@ volkimal [#91]

Hallo Volkmar,

ich versuche mal, ein wenig Licht in das Dunkel zu bringen, Michel drückt sich da leider nicht glücklich mit dem Begriff Zierrahmen aus. Ich zeige die Rückseite einer Urmarke



Der italienischer Sassone-Katalog beschreibt es etwas besser: Der Schutzaufdruck POSTA di FIUME erscheint dreimal vor einem dekorativen Hintergrund - gemeint ist der große Fleck, den man gut erkennen kann, aber Details mag ich nicht identifizieren mögen. Ich habe auch noch keine passende Abbildung des "Unterdrucks" finden können.

Beste Grüße Olaf
 
volkimal Am: 13.10.2019 13:04:23 Gelesen: 80# 93 @  
@ DERMZ [#92]

Hallo Olaf,

dankeschön! Jetzt sehe ich das Muster auch. Es als Rahmen zu bezeichnen passt beim besten Willen nicht.



Es sieht wirklich so aus, als ob es einfach ein Ziermuster ist. Dieses Bild fand ich bei Delcampe.net.

Viele Grüße
Volkmar
 

Das Thema hat 93 Beiträge:
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