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Thema: (?) (49) Berlin Dauerserie Deutsche Bauwerke
Das Thema hat 57 Beiträge:
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Frankenjogger Am: 30.06.2018 20:36:27 Gelesen: 2439# 33 @  
Dann mach ich mal weiter, auch wenn es in der großen Serie manchmal etwas dünner wird.

Der zweite Wert der Serie ist die 8 Pf, Pfalzgrafenstein im Rhein bei Kaub, einen Wert, den es nur als Berlin-Ausgabe gibt. Der Grund ist einleuchtend, es gab nur noch in Berlin die Portostufe von 8 Pf für die Orts-Postkarte. In der Bundesrepublik war diese Portostufe seit 1.3.1963 abgeschafft.



Das erste Bild zeigt eine EF, natürlich als Orts-Postkarte

Als MeF ist dieser Wert selten anzutreffen, ich kann keinen zeigen.

Auch als MiF für eine R-Orts-Postkarte oder Eilboten-Orts-Postkarte kann ich keinen Beleg zeigen.

Deshhalb bringe ich noch eine Ganzsache, auch als Ortspostkarte. Auch hier sind Zusatzfrankaturen für Einschreiben oder Eilboten eher selten.



Hier die Ganzsache P76 als Orts-Postkarte.

Viele Grüße,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 08.07.2018 17:17:21 Gelesen: 2342# 34 @  
Ich finde nun doch etwas Zeit, um hier fortzufahren, wenn auch heute etwas unspektakulär.

Der 10-Pf-Wert zeigt den Wallpavillon des Zwingers in Dresden. Diese Marke war zu der Zeit für den Standard-Ortsbrief gedacht, für den nur noch in West-Berlin ein vergünstigter Tarif galt. In der Bundesrepublik, natürlich auch in West-Berlin, war die 10-Pf-Marke für Standard-Drucksachen vorgesehen.



Das erste Bild zeigt eine Einzelfrankatur auf Ortsbrief.



Das zweite Bild zeigt eine Einzelfrankatur auf Drucksache.

Die Möglichkeiten für Mehrfachfrankaturen sind vielfältig, trotzdem sind solche neben den häufigeren Fernbriefen mit drei Stück und den Orts-Doppelbriefen eher seltener zu finden.



Das dritte Bild zeigt einen Ortsdoppelbrief (Brief der zweiten Gewichtsstufe).



Das vierte Bild zeigt einen Auslandsbrief nach Frankreich. Hierfür galten nach CEPT-Vertrag ab 1.1.1963 bei Standardsendungen die Inlandsgebühren.

Ich wünsche noch einen schönen Restsonntag, ich gehe jetzt Grillen,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 15.07.2018 19:27:20 Gelesen: 2212# 35 @  
So, Frankreich ist Weltmeister und ich sitze schon wieder am Rechner für eine weitere Folge Bauwerke Groß.

Ich bin beim 20-Pf-Wert angelangt, denn einen 15-Pf-Wert gab es bei den Großen nicht mehr. Dafür stand dann die "Torhalle in Lorsch, Hessen" als Standard-Postkarten-Porto parat. Es gab natürlich noch weitere Portostufen, für die dieser Wert als Einzelfrankatur verwendet werden konnte, Drucksache und Warenprobe 21-50 g, Briefdrucksache bis 20 g, Auslandsdrucksache bis 20 g und natürlich der Ortsbrief 21-50 g, ich kann aber nicht viele zeigen.



Das erste Bild zeigt die Fern-Postkarte aus dem Tarif 1.4.1966 -30.6.1971



Das zweite Bild den Orts-Brief der zweiten Gewichtsstufe

Bei Mehrfachfrankaturen wird es schwierig. Der Grund zeigt sich auch bei schwierigen Einzelfrankaturen von höherwertigen Werten mit geradezahligen 10er-Werten, also 40, 60 und 80 Pf. Aber dazu komme ich später noch.

Die gesamte Portotabelle zeigt fast ausschließlich Werte mit ungeradezahligen 10er-Stufen, nämlich 30, 50, 70, 90 Pf usw. im Briefportobereich.



Das dritte Bild zeigt einen Fern-Brief aus einer Folgeperiode zwischen 1972 und 1974.

Einen schönen Sonntag noch und eine schöne Woche,
dem Einen oder Anderen auch einen schönen Urlaub,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 21.07.2018 17:15:14 Gelesen: 2074# 36 @  
Hallo,

für heute möchte ich noch einen Nachtrag liefern.

Ich habe doch eine Mischfrankatur mit dem 8-Pf-Wert in meinen Kisten gefunden die ich hier noch zeigen möchte.



Das Bild zeit eine Eil-Ortspostkarte nach Ostberlin. Da kostete der Eilzuschlag mehr als das 10-fache des normalen Portos!

Da wollte man den Termin vorzeitig bekannt geben, damit man in der DDR nicht unangekündigt vor der Tür steht.

Es dürfen gerne auch Andere zu diesem Thema Belege und natürlich auch Marken zeigen!

Schönes Wochenende noch,
Klemens
 
HWS-NRW Am: 21.07.2018 17:49:31 Gelesen: 2069# 37 @  
@ Frankenjogger [#36]

Hallo Klemens,

ein schöner Beleg, doch meiner Meinung nach ist es eine "Buntfrankatur", da beide Werte aus der gleichen Serie stammen (wie früher mal die klassische Zweifarben-Frankatur").

mit sonnigem Sammlergruß
Werner
 
Frankenjogger Am: 21.07.2018 18:22:24 Gelesen: 2061# 38 @  
@ HWS-NRW [#37]

Hallo Werner,

danke für den Hinweis. Mit dem Begriff Buntfrankatur komme ich irgendwie nicht klar, obwohl ich schon über 20 Jahre Briefe und Belege sammle. Und, eine Buntfrankatur ist ja trotzdem immer noch eine Mischfrankatur, denke ich, denn eine Mischfrankatur sagt für mich nur aus, dass es verschiedene Marken sind.

Ich muss leider einen regnerischen Sammlergruß senden,
Klemens
 
HWS-NRW Am: 21.07.2018 19:55:09 Gelesen: 2044# 39 @  
@ Frankenjogger [#38]

Hallo Klemens,

es ist doch ganz einfach, Marken in verschiedenen Gebührenstufen aus der gleichen Serie - immer Buntfrankaturen. Aber, es gibt tatsächlich viele Sammlerkollegen, die es wie Du "einfacher" sehen, aber wenn Du mal im Wettbewerb ausstellen solltest, dann ist eine akkurate Bezeichnung wichtig und sie kann auch mal teurer als die Standard-Frankaturen werden.



Theoretisch eine Zweifarben- und eine Dreifarben-Frankatur, wird aber eher in der Klassik so benannt.



mit Sammlergruß
Werner
 
Frankenjogger Am: 28.07.2018 21:44:35 Gelesen: 1901# 40 @  
Hallo,

es geht weiter mit dem 30-Pf-Wert, das Nordertor in Flensburg. Interessant an diesem Wert ist, dass es diesen 30-Pf-Wert in der kleinen Bautenserie nicht gab. Der Grund war klar, es gab keine Standard-Portostufe für diesen Wert. Um so interessanter ist, dass man diesen Wert noch in der alten Tarifzeit verausgabte. Es ist übrigens der einzige Wert der großen Bauwerke, der noch in der Tarifzeit vom 1.3.1963 - 31.3.1966 erschien.

Das war auch sicher der Grund für die Farbgebung, und dann für die Änderung der Farbe im neuen Tarif.

Die schwärzlichgrünolive 30er, wie sie im Michel bezeichnet wird, im alten Tarif verwendet, in welcher Form auch immer, stellt eine Seltenheit dar.

Eine Mehrfachfrankatur mit zwei Stück als Ort-R-Brief z.B. wäre solch ein Fall. Als Einzelfrankatur wären eh nur ganz wenige Möglichkeiten gegeben.

Deshalb kann ich hier auch nur Belege aus dem Tarif ab 1.4.1966 zeigen.



Bild 1 zeigt einen normalen Standard-Fernbrief, jedoch mit einem schönen Eckrandstück.



Bild 2 zeigt eine Mehrfachfrankatur als Einschreiben-Ortsbrief bis 20 g (O-Bf 10 Pf + 80 Pf für die R-Gebühr)

Das wäre es auch schon von meiner Seite für den schwärzlichgrünoliven Wert der 30-Pf-Marke.

Ein schönes Wochenende,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 04.08.2018 19:21:49 Gelesen: 1810# 41 @  
Was will man bei der Hitze schon anderes machen, als in der noch einigermaßen kühlen Wohnung zu sitzen. Da kann man dann auch einen weiteren Beitrag hier schreiben.

In der großen Bauwerke-Serie gab es zwei 30-Pf-Werte. Der Grund dürfte in der Farbvorgabe nach dem Weltpostverein sein. Der Wert für einen Standard-Brief im Inland sollte rot sein. Da die erste Marke zu 30 Pf noch im Tarif 1.3.1963 bis 31.3.1966 an die Postschalter kam, und der Standard-Brief im Inland noch 20 Pf kostete, war es kein Problem, diesen Wert in einer anderen Farbe zu drucken. Warum dies geschah, erschließt sich mir nicht. Kann da jemand weiterhelfen?

Da wohl genügend schwärzlichgrünolive 30-Pf-Werte gedruckt wurden, kam der dunkel- bis schwärzlichrosarote 30-Pf-Wert erst am 17. Februar 1967 an die Postschalter. Das abgebildete Bauwerk war ebenfalls das Nordertor in Flensburg.

Wie ich schon schrieb, war der Wert für den Standard-Brief im Inland gedacht, aber auch für Auslandspostkarten oder schwere Drucksachen oder Warensendungen.



Bild 1 zeigt einen Standard-Brief bis 20 g mit schönem Oberrandstück



Bild 2 zeigt wieder eine Mehrfachfrankatur als Ort-Einschreiben-Brief bis 20 g. Diese Portostufe gab es nur noch in Berlin.



Bild 3 zeig ebenfalls eine Mehrfachfrankatur als Auslands-Luftpost-Brief mit Eilzustellung. A-Brief 50 Pf, Eilboten 100 Pf, innerhalb Europas war keine Luftpostgebühr mehr erforderlich.

Ich wünsche allen schattige Seiten und viel Spaß mit unserem Hobby, auch im Sommer,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 18.08.2018 19:48:01 Gelesen: 1694# 42 @  
Hallo zusammen,

mittlerweile ist Mitte August und für viele auch der Urlaub vorbei. Auch ich habe mir eine Woche gegönnt. In der Serie geht es jetzt mit den schwierigeren Werten weiter. Der 40-Pf-Wert zeigt die Burg Trifels in der Pfalz, das selbe Motiv wie bei der kleinen Serie, hier jedoch in der Farbe braunoliv. Wie ich schon weiter oben schrieb, sind die geradzahligen Zehnerwerte als Einzel- oder als Mehrfachfrankatur recht schwierig in der Portostufenfindung. Ich kann hier nur zwei Belege zeigen. Es wäre schön, wenn weitere Belege dazu kämen.

Das erst Bild zeigt eine Einzelfrankatur als Briefdrucksache in der zweiten Gewichtsstufe, also 21 - 50g. Schwere Drucksachen, Warensendungen oder Ortsbriefe, auch aus dem Folgetarif, dürfte es nur ganz wenige geben.



Das zweite Bild zeigt eine Mehrfachfrankatur auf einem Luftpost-Überseebrief bis 5g nach Südafrika; Porto: A-Bf 50 Pf plus Lp-Zuschlag 30 Pf je 5g.



Vorstellbar als Mehrfachfrankatur wären im Inlandsbereich noch Fernbriefe mit Einschreiben und Rückschein oder Eigenhändig (4 Stück), oder Päckchen (3 Stück) aus dem Folgetarif, aber das sind dann schon Seltenheiten. Im Auslandsbereich wäre eine Einzelfrakatur als Drucksache 51 - 100 g möglich, für Mehrfachfrankaturen gäbe es sicher, gerade im Luftpost-Übersee-Bereich noch einige Optionen.

Ich wünsche ein schönes Wochenende und hoffe, dass vielleicht doch jemand weitere Variationen in dieser Serie zeigen kann,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 24.08.2018 21:18:41 Gelesen: 1601# 43 @  
Hallo zusammen,

krankheitsbedingt kommt mein Beitrag diese Wochenende etwas früher, da ich etwas mehr Zeit für unser schönes Hobby habe.

Wir sind beim 50-Pf-Wert angelangt, der wie bei der kleinen Serie das Schlosstor in Ellwangen an der Jagst zeigt. Der Wert war für den Standard-Auslandsbrief gedacht und hat deshalb gemäß Empfehlung des Weltpostvereins eine blaue Farbe, nach Michel-Angabe dunkelviolettultramarin. Auf Auslandsbrief ist dieser Wert aber gar nicht so oft zu finden. Das hat zwei Gründe, zum einen wurde Überseepost per Luftpost versendet, damit diese auch schnell beim Empfänger ankommt, was einem Zuschlag bedurfte, zum weiteren waren in Europa schon mehrere Länder dem CEPT-Abkommen beigetreten, wodurch Standard-Auslandsbriefe (bis 20 g) mit dem Standard-Inlandsporto versendet werden durften. Eher häufiger dürfte da der Inlandsbrief in der zweiten Gewichtsstufe (21-50 g) sein, dar auch 50 Pf kostete. Das waren auch die einzig möglichen Varianten für eine Einzelfrankatur im Tarif der Ausgabe dieser Marke. Erst im Folgetarif waren wieder schwere Drucksachen im In- (101-250 g) bzw. Auslandstarif (51-100 g) für 50 Pf möglich. Nun jedoch zu den Beispielen:

Bild 1 zeigt einen Auslandsbrief nach Südafrika. Hier wurde der Luftpostwunsch gestrichen. Ob der Brief wirklich den Land- bzw. Schiffsweg nahm ist nicht nachvollziehbar.



Bild 2 zeigt einen Inlandsbrief der zweiten Gewichtsstufe, hier wieder ein schönes Eckrandstück als Einzelfrankatur.



Und zum Abschluss Bild 3 eine Mehrfachfrankatur für einen Brief der zweiten Gewichtsstufe mit Eilzustellung (Brief(2) 50 Pf + Eilzustellung 100 Pf).



Auch hier zeigt sich wieder ein unscheinbarer Wert, der im Portostufenbereich doch eher selten auftaucht.

Ich wünsche ein schönes, kühles Wochenende,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 30.08.2018 17:47:37 Gelesen: 1492# 44 @  
Hallo zusammen,

nachdem es etwas abgekühlt hat und bevor die nächste, vielleicht letzte Warmperiode des Sommers kommt, mache ich noch mal mit der Berliner Serie der großen Bauwerke weiter.

Wir nähern uns den höheren Werten der Serie und sind jetzt auch bei einem der schwierigsten Werte, dem 60-Pf-Wert angekommen. Für mich ist das Treptower Tor in Neubrandenburg in dunkelgelblichrot der optisch schönste Wert dieser Serie.

Lediglich für eine schwere (101-250 g) Briefdrucksache im Inland, oder für schwere Drucksachen ins Ausland gibt die Portotabelle eine direkte Einzelfrankatur her. Wenn man die Inlandsluftpostgebühren mit einschließt, kommt auch der Luftpostbrief der zweiten Gewichtsstufe in Betracht. Das sollte doch eine häufigere Portostufe sein, denkt man, aber weit gefehlt. Durch die gebührenfreie Beförderung über das Nachtflugnetz war der Luftpostzuschlag für gewöhnliche Briefsendungen eigentlich überflüssig geworden. Nur noch bei wirklicher Forderung der Luftpostbeförderung wurde die Luftpostgebühr fällig. Im Folgetarif wäre der gewöhnliche Auslandsbrief noch als Einzelfrankatur-Option möglich gewesen, aber wie schon beim 50-Pf-Wert angemerkt, traten immer mehr Länder dem CEPT-Vertrag bei und solche Standard-Auslandsbelege mit normalen Auslandsgebühren wurden immer weniger. Außerdem war die neue Dauerserie, die Heinemann-Serie bereits am Postschalter.

Im Bereich der Mehrfachfrankaturen gab es auch für die 60-er wenig Optionen. Ein Einschreibe-Päckchen oder vielleicht der Einschreiben-Rückschein- oder Einschreiben-Eigenhändig-Brief in der zweiten Gewichtsstufe wären Optionen gewesen. Aber das sind alles Portostufen, die per se extrem selten sind.

Für mich galt dieser Wert lange Zeit als einer der seltensten Einzelfrankatur-Möglichkeiten der, wenn man das sagen darf, modernen Berliner Bedarfspost und ich musste etwa 15 Jahre warten, bis ich ihn in meine Einzelfrankaturen-Sammlung aufnehmen konnte. Dann kam aber das Glück, und im selben Jahr kam das zweite Stück dazu. Eine Mehrfachfrankatur aus der zum Ausgabezeitpunkt gültigen Tarifperiode habe ich leider noch nicht zu einem annehmbaren Preis gefunden.

Bild 1 zeigt einen Luftpost-Inlandsbrief der zweiten Gewichtsstufe aus dem Jahr 1967



Bild 2 zeigt die oben genannte schwere Briefdrucksache (101-250g) aus 1971



Beide Stücke zählen zu meinen besonderen Einzelfrankaturen aus Berlin, es dürfte wirklich nicht viele davon geben.

Bild 3 zeigt eine Mehrfachfrankatur als Einschreiben-Eigenhändig-Brief der zweiten Gewichtsstufe (Quelle: ebay), die vor etwa einem Jahr auf ebay verkauft wurde. Diese ist aus der Peschl-Sammlung, die auch sehr viele gute moderne Frankaturen enthielt. Peschl wusste, was etwas Besonderes war! Hier mache ich mal eine Ausnahme und zeige einen wirklich schönen Beleg, den ich leider nicht selbst besitze.



So jetzt wünsche ich einen schönen Restsommer,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 07.09.2018 12:27:48 Gelesen: 1359# 45 @  
Hallo zusammen,

da ich zur Zeit Urlaub habe, das Wetter draußen noch etwas schaurig ist, nehme ich mir die Zeit um in der Serie fortzufahren.

Die 70er, das Osthofentor in Soest ist der nächste Wert, den es auch in der kleinen Serie schon gab. Wenn man in der Portotabelle den zur Ausgabezeit aktuellen Tarif betrachtet, gibt es für Einzelfrankaturen auch hierfür nicht so viele Möglichkeiten. Da fällt im innerdeutschen Bereich nur die Drucksache/Warenprobe (251-500 g) ins Auge und der Fernbrief (101-250 g), deren Gebühren auch im Folgetarif noch galten.

Bild 1 zeigt einen solchen Fernbrief



Im Auslandstarif gab es da schon mehr Möglichkeiten, da der Standard-Auslandsbrief 50 Pf kostete und durch eine Luftpostbeförderung nach Übersee in die Zone 1 mit einem Zuschlag von 20 Pf/5 g eine Einzelfrankatur möglich war. Auch ein Aerogramm kostete 70 Pf.

Bild 2 zeigt einen Luftpost-Überseebrief, hier nach Israel, als Destination deutlich seltener als z.B. die USA.



Bild 3 zeigt ein Aerogramm in die USA, da hätte auch ein Luftpostbrief bis 5 g 70 Pf gekostet.



Auch als Mehrfachfrankatur sind die Möglichkeiten nicht so sparsam. Hier kann ich immerhin drei Stück zeigen.

Bild 4 zeigt einen Brief mit 2 Stück als Ortsbrief mit Einschreiben und Rückschein; O-Bf 10 Pf + R-Geb. 80 Pf + Rückschein 50 Pf



Bild 5 zeigt einen Brief mit 2 Stück als Ortsbrief mit Einschreiben und Eigenhändig; O-Bf 10 Pf + R-Geb. 80 Pf + Eigenhändig 50 Pf



Mit Bild 6 zeige ich einen Luftpost-Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe mit Einschreiben; Fernbrief(2) 50 Pf + R-Geb. 80 Pf + Lp 10 Pf



Der letzte Brief, den ich zeige, hätte auch eine schöne Mehrfachfrankatur abgegeben, hier jedoch als Mischfrankatur der drei zu diesem Zeitpunkt gültigen 70-Pf-Dauerserienwerte



So, jetzt warte ich auf Wetterbesserung und wünsche ein schönes Wochenende,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 14.09.2018 14:06:53 Gelesen: 1225# 46 @  
Hallo zusammen,

zum Wochenende mache ich kurz, im wahrsten Sinne des Wortes weiter.

Der 80-Pf-Wert, das Ellinger Tor in Weißenburg, ist mein zweiter Favorit der Serie und ist auf Brief wohl genau so rar, wie die 60er. In all den Jahren hat leider nur ein Beleg den Weg zu mir gefunden. Ich habe aber auch nicht viele gesehen, die ich aufgrund zu hoher Preise liegen lassen musste.

Es gilt das bereits Geschriebene beim 60-Pf-Wert. Es gibt kaum Portostufen für diesen Wert. Einzig der im Bild gezeigte Luftpost-Übersee-Brief in die Zone 2 bis 5 g könnte häufiger vorkommen. Der gezeigte Brief stammt aus einer, seiner Zeit bei Arbeiter veräußerten großen Korrespondenz aus Südafrika. Das Porto setzt sich aus Auslandsbrief 50 Pf + Luftpostgebühr 30 Pf je 5 g zusammen.



Ich hätte auch noch eine Mehrfachfrankatur in meinem Bilderarchiv, aber ich schrieb schon bei der 60er, dass ich eigentlich ungern Briefe zeige, die nicht in meinem Besitz sind. Ab dem nächsten Wert kann ich dann wieder mehr Bilder zeigen. Und auch hier wieder die Frage: Wer kann weitere Beispiele zeigen?

Bis dahin viele Grüße,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 21.09.2018 18:04:51 Gelesen: 1108# 47 @  
Hallo zum kurzen Herbsteinbruch,

Urlaub ist rum, erste Arbeitswoche auch, aber es ist Feierabend und Wochenende und ich mach mal weiter hier, mit der Großen Bauwerkeserie. Wir sind beim 90-Pf-Wert angelangt, den es in der Kleinen Serie nicht gab, die endete beim 80-Pf-Wert. Die 90er zeigt das Zschokkesche Damenstift in Königsberg, was beachtenswert ist, da Königsberg seit Ende des Krieges nicht mehr zu Deutschland, noch nicht einmal zur Ostzone gehörte.

Dieser Wert war in Berlin passend für einen Ortsbrief mit Einschreiben oder Nachnahme, Portostufen, die es so in der Bundesrepublik nicht mehr gab. Deshalb dürften Einzelfrankaturen von der Bund-Ausgabe auch deutlich seltener sein als von der Berlin-Ausgabe.

Bild 1 zeigt einen Ortsbrief mit Einschreiben bis 20 g (O-Bf 10 Pf + Einschreiben 80 Pf)



Bild 2 zeigt einen Ortsbrief gegen Nachnahme bis 20 g (O-Bf 10 Pf + Vorzeigegebühr 80 Pf)



Es gibt natürlich noch weitere Möglichkeiten diesen Wert als Einzelfrankatur zu verwenden, wobei die Möglichkeiten in der zeitgemäßen Portophase doch recht begrenzt sind. Auch in den folgenden Tarifperioden sind die Möglichkeiten rar. Im Inlandsbereich bleibt da nur ein schwerer Fernbrief (251 - 500g).

Bild 3 zeigt ein Briefstück eines solchen schweren Fernbriefes. Bei diesen Gewichtsstufen muss man sich mit Briefstücken zufrieden geben.



Im Auslandsbereich kann man noch fündig werden. Für Luftpost-Überseebriefe in die Zone 1 (damals vor allem Nordamerika) von 6 - 10 g war das Porto genau 90 Pf. Das dürfte auch die häufigste Option für die Bund-Ausgabe sein.

Bild 4 zeigt einen solchen Luftpostbrief in die USA.



Als Mehrfachfrankatur macht sich dieser Wert in der Berlin-Ausgabe ziemlich rar. Im Inlandsbereich dürft das Päckchen mit Einschreiben die gängigste Option sein, wobei gängig hier schon als ziemlich selten betrachtet werden kann. Paketkarten mit Mehrfachfrankatur, die mit der Bund-Ausgabe häufiger zu finden sind, sind mit dem Berlinwert in Berlin-Verwendung ebenfals selten. Ein Wertbrief mit mehreren Werten ist mir schon unter die Augen gekommen, aber das war schon eine kleinere Rarität.

Bild 5 zeigt ein waagrechtes Paar auf einem Päckchenausschnitt mit Einschreiben. Leider ist das Stempeldatum nicht erkenntlich, was bei Päckchen häufiger vorkommt. Da darf man nicht so wählerisch sein.



So, wie ich letzte Woche versprochen habe, gab es dieses Mal wieder ein paar Beispiele mehr.

Ich wünsche ein schönes Wochenende, freue mich das doch mittlerweile viele die Beiträge lesen und hoffe, dass vielleicht doch noch einige Sammler weitere Beispiele dieser Serie, auch als Marken (z.B. schöne Einheiten, oder Randstücke oder Ähnliches) zeigen.

Viele Grüße, Klemens
 
Frankenjogger Am: 28.09.2018 20:58:04 Gelesen: 906# 48 @  
Hallo zum Wochenende,

heute geht es in die DM-Phase der Serie, beginnend mit dem 1DM-Wert, mit dem Melanchthonhaus in Wittenberg in dunkelpreußischblau.

Als Einzelwert war diese Marke für das Inlandspäckchen vorgesehen, ansonsten als Zusatzwert für Zusatzdienste oder als Abrechnungsvereinfachung im Paketverkehr, wenn höhere DM-Beträge anfielen.

Ich starte mit Bild 1 mit einer Einzelfrankatur für ein Inlandspäckchen, hier wieder ein schönes Oberrandstück.



Bild 2 zeigt einen Ortsbrief mit Einschreiben in der zweiten Gewichtsstufe (O-Bf-2 20 Pf + R-Gebühr 80 Pf). Die Häufigkeit dieser Variante und die des Päckchen dürfte gefühlt etwa gleich sein.



Bild 3 zeigt eine Nachnahmeforderung als Fernpostkarte (F-Pk 20 Pf + NN 80 Pf)



Weiterhin als Einzelfrankatur vorkommend ist der Orts-Nachnahmebrief der zweiten Gewichtsstufe und die Fernpostkarte mit Einschreiben zu nennen, die ich leider nicht zeigen kann, die aber trotzdem immer wieder mal auftauchen können.

Eine Mehrfachfrankatur befindet sich leider noch nicht in meinem Besitz, hier dürfte der Postzustellauftrag wohl die häufigste Variante sein. Im Auslandsbereich macht sich dieser Wert als Einzel- oder Mehrfachfrankatur sehr rar. Bei der möglichen Verwendung von 2 oder evtl. 4 Stücken wurde doch eher der 2 DM-Wert verwendet. Die Variante Einzelfrankatur für die Luftpost-Zone 4 dürfte sehr selten sein.

Ein paar Beispiele für Mischfrankaturen möchte ich hier noch aufführen, da dieser Wert natürlich dafür genutzt wurde, um Frankaturen über 1 DM zu verkleben.

Bild 4 zeigt einen Orts-Eilbrief (Porto 1,10 DM), wo der Wert für die Eilzustellung (1DM) verklebt wurde.



Bild 5 zeigt einen Postprotestauftrag, die Gebühr errechnet sich hier, wie auch im folgenden Brief: Ortsbriefgebühr + Einschreiben + Nachnahme = 1,70 DM.



Und zuletzt zeigt Bild 6 einen Ortsbrief mit Nachnahme und Einschreiben (10 Pf + 80 Pf + 80 Pf = 1,70 DM).



Ein schönes Wochenende und etwas Zeit für unser Hobby wünscht euch
Klemens
 
StefanM Am: 11.10.2018 11:01:43 Gelesen: 744# 49 @  
@ Frankenjogger [#28]

Hallo Clemens,

von dem 80-Pf-Wert der Serie "Bauwerke klein" konntest Du kein Beispiel einer Mehrfachfrankatur zeigen. Nun ist ein solcher Beleg in der PPA vom 18.10. verfügbar. Er ist nicht von mir, aber er fiel mir gleich auf und ich würde ihn gerne von einem Experten beurteilen lassen.

Ist der Beleg mit 4 Exemplaren der 80er portogerecht? Wie schätzt Du den verlangten Einstiegspreis ein?

Stefan
 
Frankenjogger Am: 11.10.2018 15:30:22 Gelesen: 716# 50 @  
Hallo Stefan,

ich habe mir die beiden Briefe mal angesehen. Es handelt sich um überfrankierte Briefe mit Verwendung in der Bundesrepublik. Porto: Brief über 20 g 40 Pf, R-Gebühr 50 Pf, Eilboten 80 Pf, da kommen max. 1,70 DM zusammen.

Ich persönlich sammle Berlin, ob Marken oder Briefe, mit ganz wenigen Ausnahmen, nur mit Berlin-Verwendung.

Der Preisansatz dürfte aufgrund der Einheiten (Viererblocks vom Oberrand) so angesetzt sein. Wer solche Einheiten sammelt, dürfte die Preisansätze einzuschätzen wissen. Ich selbst lege keinen besonderen Wert auf Einheiten. Einen Zuschlag für eine Briefbewertung sehe ich hier eher als nicht gerechtfertigt.

Viele Grüße,
Klemens
 
Richard Am: 11.10.2018 19:02:19 Gelesen: 695# 51 @  
@ StefanM [#49]
@ Frankenjogger [#50]

Bitte stellt umgehend Scans der Belege in dieses Thema ein, so lange sie noch auf ebay zu sehen sind. Ohne Abbildungen sind eure Beiträge für Dritte wertlos.

Schöne Grüsse, Richard
 
Frankenjogger Am: 12.10.2018 20:43:46 Gelesen: 612# 52 @  
Die Angebote sind nicht bei ebay, sondern hier auf PPA.



Morgen werde ich dann hier fortfahren.

Guten Abend,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 13.10.2018 10:37:49 Gelesen: 595# 53 @  
Guten Tag,

nach einer zweiwöchigen Pause mache ich mal weiter, heute mit dem Wert 110, dem Trinitatishospital in Hildesheim.

Dieser Wert war primär für den Standard-Einschreiben-Fernbrief vorgesehen (30 + 80 = 110 Pf). Entsprechend ist diese Portostufe recht häufig zu finden. Möglich wäre noch der schwere Fernbrief (501 - 1000 g), was aber eher selten erhalten geblieben sein dürfte. Das wäre dann wohl auch ein großer Brief, die von Sammlern ungern in die Sammlung genommen werden. Ich mag diese Form. Die Portostufe gilt auch für einen Standard-Fernbrief gegen Nachnahme, der jedoch seltener ist als der R-Briefe.

Bild 1 zeigt einen solchen R-Fernbrief, hier wieder ein schönes Oberrandstück



In Berlin galt im Zeitraum dieser Serie noch ein vergünstigter Tarif für Ortsbriefe, so dass der 110-Wert auch für einen Orts-Eilbrief (10 + 100) möglich war. Auch ein Orts-Wertbrief hätte dieser Gebühr entsprochen. Ein Orts-Einschreibenbrief 251 - 500 g dürfte jedoch schon eine kleine Rarität sein.

Bild 2 zeigt eine Einzelfrankatur auf einem Orts-Eilbrief



Auch im Auslandsbereich dürfte dieser Wert häufiger als Einzelfrankatur gebraucht worden sein. Briefe 41 -60 g, oder Luftpost-Übersee-Briefe 11 - 15 g in Zone 1 bzw. 6 - 10 g in Zone 2 kosteten 110 Pf.

Bild 3 zeigt einen Luftpost-Brief nach Südafrika (6 - 10 g, Zone 2)



Als Mehrfachverwendung gibt es, vor allem innerdeutsch gar nicht so viele Möglichkeiten, die allesamt nicht häufig zu finden sind. Ich kann nur eine Paketkarte zeigen.

Bild 4 zeigt eine Mehrfachfrankatur auf Paketkarte im Tarif ab 1.9.1971. Da kostete ein Paket in der Gewichtsstufe 5- 6 Kg für die Zone über 300 km - 3,30 DM. Die Gewichtsangabe auf der Karte dürfte eine "Sechs" sein, auch wenn sie wie eine "Vier" aussieht. Die Marken der Serie Bauwerke wurden zu der Zeit bei der Post aufgebraucht, die hohen Werte vor allem im Paketdienst.



Ich wünsche allen noch ein schönes Spätsommerwochenende,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 19.10.2018 21:50:14 Gelesen: 458# 54 @  
Hallo,

schon wieder ist eine Woche vergangen und ich mache weiter, mit dem vorletzten Wert, der 130 Pf mit dem "Schloss Tegel" in Berlin, passend zur Berlin-Serie.

Dieser Wert kam erst sehr spät, nämlich am 26.3.1969 an die Schalter. Der Grund für diese Ausgabe ist mir nicht bekannt, war doch die nächste Gebührenerhöhung erst am 1.9.1971, wo dieser Wert dann für einen Einschreiben-Fernbrief zu benutzen war. Hatte die Post schon früher eine Gebührenerhöhung geplant, die dann nicht genehmigt wurde? Oder war der Bedarf für Standard-Eilbriefe so groß, dass eine Briefmarke dafür parat sein musste? Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist dieser Wert in der Gebührenperiode der Ausgabezeit innerdeutsch für einen Standard-Eilbrief oder für einen Standard-Wertbrief passend gewesen.

Bild 1 zeigt einen Standard-Eilbrief (Brief 30 Pf + Eilboten 100 Pf) hier jedoch die Besonderheit, nach Italien, wo nach CEPT-Vertrag bei Standardbriefen die Inlandsgebühr galt.



Bild 2 zeigt einen Standard-Wertbrief aus der Gebührenperiode der Ausgabezeit, die bis zum 31.8.1971 ging.



Bild 3 zeigt einen Einschreiben-Standardbrief aus der folgenden Gebührenperiode (1.9.1971 - 30.6.1972)



Im Auslands-Luftpostbereich gibt es die Variante Luftpost-Brief 16-20 g in der Zone 1 (USA, Canada). Zeigen kann ich diesen leider nicht.

Mehrfachfrankaturen dieses Wertes aus der Ausgabezeit und in Berlin verwendet können als kleine Seltenheiten betrachtet werden. Ich habe überhaupt erst einen registriert, selbst auf Auktionen - Negativanzeige.

Ich kann nur einen Brief aus der übernächsten Portoperiode zeigen.

Bild 4 zeigt eine Mehrfachfrankatur mit zwei Stück aus dem Jahre 1973, Wertbrief der 2. Gewichtsstufe.



Es gibt sicher Möglichkeiten aus dem Luftpost-Überseebereich, evtl. mit Zusatzdiensten, aber die dürften schon sehr selten sein.

So, jetzt wünsche ich allen ein schönes Wochenende und ich freue mich schon auf kommende Woche, da ist Sindelfingen!

Viele Grüße,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 26.10.2018 17:48:54 Gelesen: 338# 55 @  
So, liebe Interessierte dieser Beiträge,

ich komme zum Abschluss der großen Serie, was nicht heißen soll, dass dies der letzte Beitrag sein wird.

Der 2-DM-Wert zeigt die Bürgerhalle des Rathauses Löwenberg in Schlesien. Wieder ein Ort, der eigentlich nicht mehr zu Deutschland gehörte sondern im heutigen Polen liegt. Diese Marke hat mich schon in meiner Jugendzeit als Sammler interessiert, da sie irgendwie unerreichbar schien, denn als normale Familie hatte man kein Postaufkommen, auf dem ein solcher Wert vorgekommen wäre, sprich man bekam diesen Wert nicht aus der Alltagspost. So dauerte es auch etwas, bis ich, damals natürlich aus der Bund-Serie, diesen Wert mein Eigen nennen konnte, natürlich nur als Marke. An Briefe dachte ich damals noch nicht.

Wieder stellt sich die Frage, für was ein 2-DM-Wert gedacht war. Hier ist natürlich zu allererst die Paketpost zu nennen, denn da kamen manchmal hohe Gebührenwerte zustand. Weiterhin natürlich Wert-Briefe. Zur damaligen Zeit war es noch Standard, hohe Geldbeträge per Wertbrief zu versenden. Und als Einzel- sowie Mehrfachverwendung für den Postzustellauftrag, der einfach 2 DM kostete.

Das erste Bild zeigt einen einfachen Postzustellungsauftrag, natürlich in Berlin verwendet. Eine Mehrfachfrankatur für Mehrere kann ich leider nicht zeigen.



Weitere Möglichkeiten als Einfachverwendung scheinen erst einmal schwierig, aber ich konnte doch einige davon zusammentragen. Diese sind jedoch für den Zeitraum der Ausgabe des Wertes (13.12.1966) nur aus der Auslandspost.

Bild 2 zeigt einen schweren Auslandsbrief, 101 - 120 g (50 Pf + 5x 30 Pf, je weitere 20 g = 2 DM) in die Schweiz.



Bild 3 zeigt einen Luftpost-Übersee-Brief in die USA, auch hier über 20 g, nämlich 26 - 30 g (A-Brief 50+30 + 6x 20/Lp-Gebühr, je 5g = 2 DM)



Und nun zu Bild 4, das ein Highlight aus meiner Sammlung zeigt. Es ist auch ein Luftpost-Übersee-Brief (11 - 15 g), jedoch auf die Fiji-Inseln, definitiv eine sehr exotische Destination, und dann noch ein schönes Oberrandstück. Dieser Brief war einer meiner ersten Auktionskäufe, ich habe den Kauf bisher (mittlerweile etwa 20 Jahre her) nicht bereut. Porto: 50 + 3x 50/Lp für die Zone 4.



Auch wenn der 2-DM-Wert der Folgedauerserie Heinemann schon am 7.1.1971 erschien, waren doch noch viele Werte der großen Bauwerke vorhanden, die natürlich aufgebraucht werden mussten. Und so zeige ich noch drei Belege aus folgenden Porto-Perioden.

Bild 5 zeigt einen Fernbrief der zweiten Gewichtssufe mit Eilboten (50 + 150 = 2 DM, ab 1.9.1971).



Bild 6 und 7 zeigen Paketkarten, eine Einzelfrankatur für ein unversiegeltes Wertpaket und eine Mehrfachfrankatur für ein Schnellpaket, jeweils bis 5 Kg.



Und nun zeige ich zum Abschluss noch einen oben schon genannten Wertbrief (8000,- DM), in dem wohl Geld verschickt wurde (Brief über 100g: 70 + 8x 100/je 500,- DM Wert).



So, ich bedanke mich erst einmal für euer Interesse, ich wurde sogar in Sindelfingen darauf angesprochen, und verabschiede mich jetzt erst einmal, ich mache Urlaub. Bevor die erste Kältewelle anrollt, es kann evtl. sogar Schnee kommen, flüchte ich noch mal nach Süden.

Viele Grüße, Klemens
 
mumpipuck Am: 26.10.2018 22:49:08 Gelesen: 315# 56 @  
Danke Klemens, hat Spaß gemacht!

Burkhard
 
Markdo Am: 27.10.2018 08:12:54 Gelesen: 295# 57 @  
@ Frankenjogger,

bitte melde dich einmal bei mir.

Gruß Mark
 

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