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Thema: (?) (107) Marken bestimmen: USA
Das Thema hat 110 Beiträge:
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jmh67 Am: 09.07.2019 20:53:30 Gelesen: 6108# 86 @  
@ 10Parale [#85]

Auf der Marke steht "FOREVER". Das ersetzt die Wertangabe und entspricht immer dem Preis eines gewöhnlichen Inlandbriefs. Die 60 Cent sind die Zusatzfrankatur, damit man zum Zeitpunkt des Absendens auf den Preis für einen Brief nach Übersee kam.

-jmh
 
wajdz Am: 09.07.2019 22:16:01 Gelesen: 6090# 87 @  
@ 10Parale [#85]

Es handelt sich um einen Zusammendruck von drei Briefmarken >Jupiter-Golden Spike-Lok No 119,< herausgegeben am 10.05.2019 von der UPS anläßlich einer Gedenkveranstaltung zu 150 Jahre Fertigstellung der transkontinentalen Eisenbahnverbindung quer durch die USA am 10. Mai 1869 auf dem Hochplateau am großen Salzsee in Utah. (noch keine MiNr vergeben)

Zur 75 Jahrfeier 1944 erschien dazu die USA MiNr 525:



Einschlag des Goldenen Nagels nach einem Gemälde von John McQuarrie (1871-1944)

MfG Jürgen -wajdz-
 
DL8AAM Am: 09.07.2019 22:48:50 Gelesen: 6087# 88 @  
@ 10Parale [#85]

Der Frankaturwert FOREVER entspricht immer den aktuellen Inlandsstandardbrief zu 1 Unze, d.h. heute 55 Cent. Der Absender hat zuerst auch nur diese eine Marke verklebt und dann den Brief versendet, d.h. der Brief war um 60 Cent unterfrankiert (1,15 $). Das hat die Post bemerkt und den Brief an den Absender zur Nachfrankatur zurückgeschickt, siehe roter POSTAGE DUE-Handstempel. Der Versender ist dann, wohl in Ermangelung von Briefmarken zu 60 Cent, zum Postamt in Fairfield, ME gegangen und dort die 60 Cent am Schalter nachentrichtet. Das Postamt hat dann einen PVI ("Postage Validation Imprint")-Schalterfreistempellabel in Höhe des fehlenden Betrags verklebt und den POSTAGE DUE-Stempel unkenntlich gemacht.

Genau hier wurde übrigens der Golden Spike am 10. Mai 1869 gesetzt. Da dieser ja aus Gold bestand, hat man ihn natürlich kurz nach der 1869er Zeremonie wieder gezogen. Heute befindet sich dort eine kleine Gedenktafel, die von US Park Rangern bewacht wird (eigenes Foto; Promontory Summit, UT - 13.05.2019).



Gruß
Thomas
 
kallemann Am: 04.09.2019 15:19:34 Gelesen: 5199# 89 @  
US Briefmarke

Kann mir jemand bei dieser US Marke helfen? Sie ist leicht beschädigt, ich weiß, aber das ist bei vielen amerikanischen Marken so. Ist bei Stampworld als 501 Variante eingestellt, kann mir aber nicht vorstellen, dass diese Marke 75.000 € wert sein soll. Vielleicht kennt sich jemand aus.

Vielen Dank im voraus, kallemann


 
lueckel2010 Am: 04.09.2019 17:22:16 Gelesen: 5150# 90 @  
@ kallemann [#89]

Guten Abend, "kallemann",

das ist weder eine Variante noch eine "Seltenheit", sondern eine "stinknormale" Mi.-Nr. 278 P A vom Oberrand.

Alle bis etwa 1935 im Platten-(Bogen-)Stichtiefdruck hergestellten Briefmarken der USA wurden an den Rändern (oben/ unten bzw. links/ rechts) nicht gezähnt. Obwohl solche Randmarken "rein rechnerisch" seltener sind, sind sie bei USA-Sammlern nicht sonderlich beliebt und werden (bei billigen) Ausgaben allenfalls als Lückenfüller toleriert.

Moin "lueckel2010"
 
kallemann Am: 04.09.2019 17:35:39 Gelesen: 5141# 91 @  
Hallo lueckel2010,

danke für die Einschätzung, frage mich was der Unsinn bei Stampworld soll? Konnte es nicht glauben. Ciao
 
Holzinger Am: 04.09.2019 19:28:24 Gelesen: 5091# 92 @  
Es gibt nicht einmal im Scott-Spezial-Katalog (SC 632) irgend einen - auch nur annähernden - Hinweis auf eine Abart. Dazu der Zustand - also nicht einmal als Lückenfüller geeignet, da es massenweise "gute" Exemlare gibt.
 
LK Am: 04.09.2019 21:52:18 Gelesen: 5049# 93 @  
@ kallemann [#89]

Hallo,

die Marken im Querformat wurden in Bögen zu 4 x 100 Stück gedruckt und anschließend in der Druckerei schon aus versandtechnischen Gründen in 100er Bögen zerteilt an den Bogentrennlinien (bei deiner Marke oben).

Die Seiten mit Bogentrennlinien wurden nicht gezähnt.

Es sollen auch gefaltete Bögen geliefert worden sein, denen senkrecht und waagerecht ungezähnte Paare entstammen, die allerdings extrem selten und nur in wenigen Stücken bekannt sind.

Von der Mi 278 keine Stücke bekannt.

Deine Marke ist also nur ein Oberrandstück mit Trennungslinie, alles andere dazu wurde schon geschrieben.

Das gefaltete bzw. unzerteilte Bögen ausgeliefert wurden ist an folgendem Stück zu sehen.

Mi 9 eine rechte Marke des linken Bogens (zusammenhängend 2 x 100) mit Trennungslinie und Teil der Nachbarmarke des rechten Bogens.

Dieses Stück hat 2013 bei ebay den stolzen Erlös von 640 Euro erzielt und ist zurück in seine Heimat gekommen, nachdem hier bei PPA im Jahr 2012 das Stück für 20 Euro keinen Käufer gefunden hat.



Beste Grüße
 
10Parale Am: 22.10.2019 22:53:28 Gelesen: 3544# 94 @  
In einem Vordruckalbum fand ich diese Marke von Perry mit der Nominalen von 1 Dollar. Nun würde ich gerne wissen, um welche Michel-Nr. es sich dabei handelt.

Die Marke ist breitrandig und in einem ungebrauchten Zustand. Nun gibt es von diesen Marken 2 verschiedene auf Grund des Wasserzeichens. Das hieße, ich müsste die Marke von dem Karton lösen, worauf sie leider ganzflächig klebt.

Wie würdet Ihr vorgehen, die Marke so lassen oder im Wasserbad ablösen? Dabei habe ich schon festgestellt, dass amerikanische Marken nur schwer vom Untergrund z lösen sind? Ist die Marke total wertlos oder kann ihr ein gewisser Wert zugesprochen werden.

Letztlich geht es wohl darum, ist es die Michel Nr. 99 oder 113? Davon gibt es ja auch noch 2 Typen.

Liebe Grüße

10Parale


 
LK Am: 23.10.2019 00:07:53 Gelesen: 3528# 95 @  
@ 10Parale [#94]

Es ist bei dieser Marke die bessere Type II.

Zur Wz Bestimmung ob Mi 99 (ohne) oder 113 (mit) ist die Ablösung im warmen Wasserbad erforderlich oder die Marke auf eine starke Lichtquelle legen.

Wenn die Unterlage nicht zu dick ist reicht auch das meist.

Auf Unterlage geklebt wird die ein Kenner nicht kaufen, da der Grund für das aufpappen meist die Verschleierung von rückseitigen Mängeln ist.

Die Marke ist ungebraucht auch ohne Gummi gut zu verkaufen wenn sonst keine Mängel vorhanden sind. Die 99 wird natürlich mehr als die 113 erlösen.

Stempelreste konnte ich nach Vergrößerung nicht erkennen.

Beste Grüße
 
10Parale Am: 23.10.2019 10:35:34 Gelesen: 3474# 96 @  
@ LK [#95]

Erst mal vielen Dank für diese wie immer sehr kompetente und glasklare Aussage über die Marke. Finde ich einfach toll.

Heute früh natürlich sofort dran gemacht, mit Herzklopfen die Marke von der Unterlage zu lösen, was im Wasserbad auch gut geklappt hat. Erleichtert habe ich die Marke dann getrocknet.

Mit meinem Signoscope von SAFE ergibt sich nun rückseitig folgendes Bild. Ich kann kein Wasserzeichen erkennen, welches einem Dollar entspräche, wie es der Michel-Online-Katalog sehr schön darstellt (Dollar-Zeichen über die gesamte Marke). Allerdings sehe ich dunkle Fleckengebilde, die ich der Papierqualität zuschreibe, oder?

Ich bilde mal alles ab, was ich hier noch zeigen kann über diese Marke von Commodore Oliver Hazard Perry (1785-1819) nach einer Statue von William Walcutt. Ob es jetzt die Michel Nr. 99 aus dem Satz von 1894/95 oder die Michel Nr. 113 sei, ich freue mich sehr.

Liebe Grüße

10Parale


 
lueckel2010 Am: 23.10.2019 11:23:45 Gelesen: 3431# 97 @  
Guten Morgen "10 Parale",

zunächst einmal herzlichen Glückwunsch, dass das "Ablösen" so problemlos und offenbar auch beschädigungsfrei funktioniert hat!

Zur Marke: Mi.-Nr. 99 kann es nicht sein, da diese kein Wasserzeichen hat; bei den dunklen Fragmenten auf Bild 2 handelt es sich um Buchstabenteile des Wz. 2 (übliches Vorkommen, komplette Einzelbuchstaben U, S oder P auf einer Marke sind nach meinen Erfahrungen eher die Ausnahme), demnach wohl Mi.-Nr. 113.

Subjektive Qualitätsbewertung: Bis auf den Makel "ohne Gummierung", der eigentlich nur bei deutschen Philatelisten ein "schwerwiegenden Mangel" ist, befindet sich die abgebildete Marke meiner Meinung nach in einem sehr guten Zustand (Zähnung, Zentrierung). Reste einer eventuell vorgenommenen Stempelentfernung sind anhand des Bildes nicht zu erkennen.

Es dürfte daher schon Interessenten für die gezeigte Marke geben!

Im Gegensatz zu "LK" [#94], den ich übrigens aufgrund seiner Kenntnisse zur USA-Philatelie sehr schätze, bin ich der Ansicht, dass es sich bei dem gezeigten Stück nicht um eine Type II sondern um eine Type I handelt.

Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
 
Holzinger Am: 23.10.2019 13:51:27 Gelesen: 3395# 98 @  
@ lueckel2010 [#97]

Im Gegensatz zu "LK" [#94], den ich übrigens aufgrund seiner Kenntnisse zur USA-Philatelie sehr schätze, bin ich der Ansicht, dass es sich bei dem gezeigten Stück nicht um eine Type II sondern um eine Type I handelt.

Richtig erkannt. :-)

Zu den Merkmalen/Unterschieden (für den Rest der Welt) :-)

- Typ I: dicke, durchgehende Linien durch das "Dreieck" (Triangel) oben links und rechts
- Type II: dito, aber dünne Linien

bei der Type III ist der Triangelrahmen nicht liniert (Info nur zur Vollständigkeit)

Bei der USA (z.B.) sind die Wasserzeichen eben nicht pro Marke sondern pro Bogen verteilt.
 
LK Am: 23.10.2019 14:30:31 Gelesen: 3383# 99 @  
@ Holzinger [#98]

Habe die Marke stark vergrößert.

Stimmt, es ist Type I, besser erkennbar am nicht geschlossen Kreis um 1 $.



@ lueckel2010

Subjektive Qualitätsbewertung: Bis auf den Makel "ohne Gummierung", der eigentlich nur bei deutschen Philatelisten ein "schwerwiegenden Mangel" ist


Den Postfrischwahn haben die Deutschen Sammler erfunden.

Mir persönlich und auch vielen Sammlern in den USA ist es lieber ein farbfrisches gut zentriertes Stück ohne sonstige Mängel zu besitzen.

Der Gummi spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.

Zudem sind ungebrauchte Dollarwerte nicht häufig. Zum Zeitpunkt der Ausgabe 1895 war ein Dollar viel Geld im Verhältnis zu heute.

Die hat man nicht einfach ungenutzt aufbewahrt, außer gut betuchte Sammler.

Beste Grüße
 
10Parale Am: 23.10.2019 22:27:50 Gelesen: 3289# 100 @  
@ LK [#99]
@ Holzinger (#98)
@ lueckel2010 [#97]

Zunächst einmal herzlichen Dank für die Expertisen. Interessant zusätzlich die Diskussion über die Gummierung und den Postfrischwahn. Möchte aber die Diskussion darüber gar nicht anheizen, jeder denke darüber, wie er mag.

Ich habe die Marken am Stand eines Münzhändlers gekauft, der 3 alte Vordruckalben von Yvert & Tellier auf seinem Münztisch liegen hatte. Er meinte, es wären noch "ein paar" Marken drin, - jetzt da ich mit dem Ablösen fertig bin, haben von etwa 250 Marken 200 überlebt. Der Rest ging beim Ablösen kaputt oder war schon unbrauchbar im Album verklebt. Aber man kann aus solchen alten Schinken immer mal wieder eine Preziose ziehen, wie das Beispiel "1 Dollar Perry" zeigt.

Ich habe noch 3 weitere ungebrauchte Marken gefunden, die ich im Scan zeigen möchte, darunter ein Lincoln 4 Cent (Michel Nr. 127), eine James A. Garfield 6 Cents (Michel Nr. 128 - da gibt es noch Farbvarianten) und eine Michel Nr. 112 (ich denke b rotorange) mit Wasserzeichen. Weshalb die Perforation links mit einem geraden Schnitt entfernt wurde, bleibt mir ein Rätsel und dürfte die Marke eher wertlos machen. Dennoch ein schönes Triple.

Solche Expertisen muss ich einfach in meiner Wertung über das beliebteste Mitglied einfließen lassen, vielen Dank noch mal.

Grüße

10Parale


 
DL8AAM Am: 23.10.2019 23:20:54 Gelesen: 3273# 101 @  
@ 10Parale [#100]

Weshalb die Perforation links mit einem geraden Schnitt entfernt wurde, bleibt mir ein Rätsel und dürfte die Marke eher wertlos machen.

Wenn ich das richtig erkenne, sind im "Schnitt" organgfarbende Teile zu erkennen, d.h. hier ist keine Perforation abgeschnitten, sondern es handelt sich um den linken Bogenrand. Der Bogenrand bei diesen alten Ausgaben ist "geschnitten" und dort befinden sich oft noch Reste des "Trennungsstriches" in der Briefmarkenfarbe auf der Marke.



2-3 Beiträge weiter oben schrieb lueckel2010 [#90] dazu:

Alle bis etwa 1935 im Platten-(Bogen-)Stichtiefdruck hergestellten Briefmarken der USA wurden an den Rändern (oben/ unten bzw. links/ rechts) nicht gezähnt.

Gruß
Thomas
 
Gerhard Am: 24.10.2019 17:30:53 Gelesen: 3199# 102 @  
@ 10Parale [#100]

Hallo 10 Parale,

die links beschnittene Marke ist kein Ausschuß, sonern stammt höchstwahrscheinlich vom linken Bogenrand.

MphG
Gerhard
 
10Parale Am: 24.10.2019 22:23:36 Gelesen: 3133# 103 @  
@ DL8AAM [#101]
@ Gerhard [#102]

Da bleibt mir auch wieder ein herzliches Dankeschön. Ich habe mich - motiviert durch die hier erlangten Kenntnisse - die letzten paar Tage intensiver mit USA-Marken beschäftigt. Der alte Yvert & Tellier Schinken hat mir da auch einiges Material geliefert.

Dann zeige ich gleich noch 2 weitere Marken daraus, die ich heute nach dem Trocknen entdeckt habe. Links die grüne 1 Cent zur Trans-Mississippi-Ausstellung 1898 (Michel Nr. 117) und die Michel Nr. 145, 10 Cents Daniel Webster ungebraucht links (Bogenrand oder geschnitten?). Bei diesem Satz Persönlichkeiten gibt es ja bekanntlich 3-seitig gezähnte Marken etc., die Nr. 145 A ist jedoch zumindest im MOK nur als vierzeitig gezähnt angegeben.

Die 3 Marken auf der rechten Seite müssen irgendwelche Steuermarken sein, bei der 50 Cent steht unten DOCUMENTARY. Diese konnte ich nicht zuordnen.

Es ist immer spannend, Neues zu entdecken, da fühlt man sich wie Kolumbus 1492.

Liebe Grüße

10Parale


 
jmh67 Am: 25.10.2019 07:28:50 Gelesen: 3098# 104 @  
@ 10Parale [#103]

Wie oben schon angedeutet, sind die einseitig ungezähnten Marken vom Rand des Schalterbogens. Die Druckbogen bestanden nämlich aus mehreren Schalterbogen und wurden vor der Ausgabe an die Postämter in solche zerteilt. Damit gab es keine Bogenränder im hiesigen Sinne, sondern eben ein- und an den Ecken zweiseitig ungezähnte Marken am Rand. Ich halte sie für durchaus sammelnswerte Varianten.

Die drei rechten Marken sind in der Tat Steuermarken. Einen unvollständigen Überblick über deren Vielfalt geben z.B. [1] oder [2]. Was nicht alles mit Marken beklebt und besteuert wurde, ist erstaunlich, man kann sich's heute kaum noch vorstellen. Jedenfalls vermute ich, dass die "Documentary"-Marke wohl eine Art Stempeltaxe beglichen habt, ohne deren Entrichtung Dokumente nicht rechtsgültig waren. Sie ist aus der Zeit des Spanisch-Amerikanischen Krieges 1898, daher wohl das Schlachtschiff. Die Washington-Portraits sind wohl aus den 1860ern.

-jmh

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_types_of_revenue_stamps (international)
[2] https://en.wikipedia.org/wiki/Revenue_stamps_of_the_United_States
 
Pete Am: 27.10.2019 09:16:15 Gelesen: 2879# 105 @  
@ 10Parale [#103]

Die 3 Marken auf der rechten Seite müssen irgendwelche Steuermarken sein, bei der 50 Cent steht unten DOCUMENTARY. Diese konnte ich nicht zuordnen.

Ergänzend zur Antwort von jmh67, schau mal in das philaseiten-Thema in [1] hinein ;-)

Gruß
Pete

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=4246&CP=0&F=1
 
Holzinger Am: 27.10.2019 11:50:08 Gelesen: 2844# 106 @  
@ Pete [#105]

Richtig, da Michel diese nicht listet.

Links: R23/R3 *)

Mitte: R15/R2 sog. Postage Revenue(-Gruppe)*)

Rechts: R171/R15 sog. Battles Ship(-Gruppe), so nach dem Bild benannt

*) Bei diesen Gruppen gibt es diese Ausgaben für die verschiedenen Funktionsbereiche (optisch ähnlich/gleiche Bildnummer) mit gleichen Werten. Der Funktionsbereich steht jeweils im unteren Markenbereich, hier "Agreement" bzw. "US Internal Revue".

Die Scott-Listung bedeutet: Rxx = Katalognummer / Ryy= Bildkatalogisierung
 
HUNK84 Am: 05.12.2019 15:48:21 Gelesen: 1744# 107 @  
Hallo zusammen!

Ich habe eine Frage an die US Experten:

Könnten die abgebildeten Marken eventuell Nr. 535 A* sein ? Laut Stampworld wären das dann 30.000 $ für gestempelte Exemplare.

Bin ich da richtig informiert?

Wäre um jeden Ratschlag und Hinweis dankbar.

Mein Hauptsammelgebiet liegt im deutschsprachigen Raum. Daher komm ich mit den US Marken kaum zurecht. Zumal mir auch verlässliche Informationen fehlen.


 
lueckel2010 Am: 05.12.2019 21:40:05 Gelesen: 1702# 108 @  
@ HUNK84 [#107]

Guten Abend,

wie kommen Sie auf die Nummer 535 A*? Diese Kombination gibt es weder bei Michel noch bei Scott.

Die gezeigten Marken, entweder Mi.-Nr. 166, 182 oder 211 (Hauptnummern) gibt es in mehreren Varianten, die sich durch die Wasserzeichen, das Papier und die Zähnung unterscheiden lassen.

Bis auf die nachfolgend beschriebenen Unternummern* sind alle mehr oder weniger Massenware.

Mi.-Nr. 166 X (stehendes Wasserzeichen 1), A (gez. L 12), y (bläulichgraues Papier), KW: 12.000 M€

Mi.-Nr. 211 X (stehendes Wasserzeichen 2), N (gez. L 12:10), KW: 20.000 M€.

Eine konkrete Einordnung ist anhand der Fotos/ Scans nicht möglich. Allerdings wäre das Auffinden einer dieser Unternummern fast "wie ein Sechser im Lotto"! Sie müsste dann aber auch kompetent geprüft werden.

Moin aus Ostfriesland, "lueckel2010"
 
dithmarsia Am: 10.12.2019 18:31:36 Gelesen: 1545# 109 @  
@ LK [#93]

Hallo,

kann noch als verspätete Ergänzung eine USA Nr. 9, 1/IV (eine zusätzliche senkrechte Linie rechts vom rechten Rand) auf Brief von GOSHEN, NY nach NY City zeigen.

Grüße
Uwe


 
Holzinger Am: 10.12.2019 19:11:52 Gelesen: 1535# 110 @  
@ dithmarsia [#109]
@ alle interessierten Leser :-)

Es handelt sich um die Bogenschnittline, an denen die Druckbögen - senkrecht und waagerecht gibt es - zu Schalterbogen geschnitten wurden (hier senkrecht).

In Deinem Beispiel mit extrem starken Versatz bei dem Verschnitt. Deswegen ist rechts sogar noch ein linker Teil der Marke vom rechten Bogen zu sehen.

Ich finde so etwas immer als ein schönes Dokument für die Handhabung bei der Aufteilung.

Verschnittene (dezentrierte) Ausgaben sind in der USA allerdings verpönt und werden minderpreislich eingeordnet. Eigentlich unverständlich - wie an anderer Stelle wohl schon mehrmals geschrieben - da diese Marken im Bogen ja wesentlich seltener sind.
 

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