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Thema: Alliierte Besetzung SBZ Dauerserie Köpfe I und Köpfe II Belege
Das Thema hat 27 Beiträge:
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hannibal Am: 17.01.2019 17:48:38 Gelesen: 1579# 3 @  
Hallo,

nachfolgend ein Beleg des bekannten Sammlers und Plattenfehlerspezialisten Hans-Walter Sluyter (Handbuch "Die Plattenfehler der Berlin/Brandenburg 1-7) mit einer Mischfrankatur SBZ-Aufdruck und Koepfe 1.

Der portogerchte Brief der 2. Gewichtsstufe ist frankiert mit SBZ 191 (2), 206, Viererblock 207a und Eckoberrand-Viererblock der 212a (aus NO-Bogen) mit Randleiste 1 und entwertet mit Kreistegstempel mit Gitterbögen BISMARK (PROV. SACHSEN-A.) a 11.3.49.-16-17.

Rückseitig zweimal Stempel (3) MARLOW (Meckl. a 14.3.49.-10.
Interessant auch der prov. Einschreib-Zettel von Bismark/Altm.



Schöner Beleg für meine Briefesammlung Köpfe 1 mit Eckrand-Viererblöcken, der durch die 206 wohl mit Aufdruckfehler III (Sowjetischo) zusätzlich aufgewertet wird.

Viele Grüße
Peter

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren"]
 
Detlev0405 Am: 18.01.2019 10:19:04 Gelesen: 1522# 4 @  
@ hannibal [#1]

Hallo Peter,

es handelt sich hier um die VR Bank Leipziger Land eG mit Hauptsitz in Borna. Das war eine Genossenschaftsbank, gegründet im Jahre 1860 als Vorschussverein und damit der Vorläufer der späteren Genossenschaftsbank. Wenn Du der Spur folgst, kannst Du noch mehr erfahren, denn die Bank existierte bis 1993.

Gruß
Detlev
 
hannibal Am: 01.02.2019 16:22:13 Gelesen: 1340# 5 @  
Hallo,

vielen Dank an Detlev0405 für den Hinweis zur Bornaer Bank.

Nachfolgend eine nicht so häufige Portostufe mit einer Mischfrankatur vier verschiedener Wertstufen der Ausgabe SBZ Köpfe1.

Orts-Einschreibbrief mit Rückschein (16+60+60)der Landeskreditbank Sachsen Zweiganstalt Markneukirchen frankiert mit SBZ 212,2x 217,219 und 227 drei saubere Stempel MARKNEUKIRCHEN f -4.2.50. 3-4 N



R-Zettel mit Stempel Markneukirchen.

Passt auch ins Thema Briefe Deutscher Banken.

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 28.04.2019 22:26:47 Gelesen: 1126# 6 @  
Hallo,

der nachfolgend gezeigte Beleg ist zwar arg lädiert erhalten, aber wegen der Portostufe - Auslandsbrief 2. Gewichtsstufe und Einschreiben (50+30+60) und der Destination Brasilien sicher aufhebenswert.

Frankiert mit SBZ 225 und 226 gestempelt (10a)DRESDEN N52 a 15.1.52.-10 und rückseitig klar abgeschlagenem Ank.-Stempel -5.FEV 52



Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 03.05.2019 22:03:13 Gelesen: 1048# 7 @  
Hallo,

heute eine nicht so häufige Portostufe - Auslands-Einschreib-Luftpostbrief - 3. Gew.-Stufe 13 g - (35 + 60 + 3 x 60 = 275 Pfg) von Netzschkau nach Seattle frankiert mit SBZ 222c, 223d, DDR 254c und 322za.

3 saubere Stempel (10) NETZSCHKAU 23.12.52.-10



Rückseitig 2 violette Stempel SEATTLE 28. bzw. 29.12.52.

Ein sauberer Bedarfsbeleg mit einer Mischfrankatur von Marken Köpfe1, Pieck 1 und Pieck 2.

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 07.05.2019 22:13:09 Gelesen: 986# 8 @  
Hallo,

heute ein Luftpostbrief vom ersten Tag der Luftpost in der DDR mit dem entsprechenden Sonderstempel "Luftpost in alle Welt..." vom 1.3.1950.

Frankiert aus der Köpfe-Serie mit 222(2),223(2) und 224, gestempelt (15) EISENACH 1m 25.2.50.-16.



Der gut erhaltene Beleg ist portogerecht (50 + 2 x 70 Pfg.)

Viele Grüße
Peter
 
Michael Mallien Am: 17.05.2019 10:52:58 Gelesen: 873# 9 @  
Leichte Kost: Postkarte vom 13.4.1950 aus Leipzig nach Baden-Baden, korrekt frei gemacht mit 12 Pfennig.



Viele Grüße
Michael
 
hannibal Am: 20.05.2019 20:51:01 Gelesen: 817# 10 @  
Hallo,

nachfolgend eine Mehrfachfrankatur der SBZ 212a (3).

Portogerechte Drucksache, Briefklappe vorschriftsgemäß unverschlossen, (10a) MEISSEN 3.12.49.-17 nach Barby.



Da postlagernd rückseitig Stempel BARBY a 5.12.49.-13



Sicher so nicht häufig zu finden.

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 21.05.2019 21:29:45 Gelesen: 774# 11 @  
Weiter mit zwei Belegen jeweils Mehrfachfrankatur der SBZ 212

Eilige Zeitungsdrucksache - Streifband nach Bad Freienwalde. Portogerecht frankiert mit 3x 212a (waagerechtes Paar und Einzelmarke).

SST (3a) LUDWIGSLUST 20.11.51.-20



und senkrechtes Paar und rechter Eckunterrand mit Randleiste 8 im Seitenrand
(15b) BAD BLANKENBURG (THÜRINGERWALD)24.3.52.-18

und PII-Stempel (15)Dittersdorf über Bad Blankenburg (Thüringerw.)



Blitzsaubere Stempelkarte der damaligen Arbeitsgemeinschaft Landpost

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 22.05.2019 21:07:15 Gelesen: 747# 12 @  
Heute eine weitere Mehrfachfrankatur der SBZ 212a eine einzelne Marke und ein waagerechter Viererstreifen portogerecht als Ortspostkarte des Amtsgerichtes Berlin-Weißensee nach Berlin-Schöneberg sauber gestempelt BERLIN-WEISSENSEE 1 l 14.12.48.-18



Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 23.05.2019 18:31:47 Gelesen: 695# 13 @  
Heute eine weitere Mehrfachfrankatur der SBZ 212a - 2 senkrechte Dreierstreifen als portogerechte Frankatur auf Ansichtskarte. Dreimal sauber abgeschlagener SST SEEBAD HERINGSDORF 11.10.51.-9



Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 25.05.2019 20:53:12 Gelesen: 626# 14 @  
Noch eine Mehrfachfrankatur der SBZ 212a.

Gleich 12 Marken auf portogerechtem Fernbrief von Magdeburg nach Willich. Sehr späte Verwendung (19b) MAGDEBURG BPA 7 dd 21.9.53.-22



Aber unter dem Wasserzeichen-Prüfer für Briefe deutlich WZ 3 SBZ zu erkennen. Die Markenfarbe im Original sehr gräulich, aber ohne grün.

Trotzdem so nicht oft zu finden.

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 27.05.2019 22:38:54 Gelesen: 553# 15 @  
Einzelfrankatur der SBZ 213a als portogerechte Falt-Drucksache (19b) MAGDEBURG BPA 7 n 19.11.49.--9 nach Stuttgart



Absender Richard Behrens Briefmarkenversand Bochum.

Die Marke vom linken Eckoberrand mit RL 8links.

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 30.05.2019 22:47:28 Gelesen: 451# 16 @  
Ebenfalls eine Einzelfrankatur der SBZ 213a, rechter Eckunterrand auf Drucksache-Zeitungsstreifband nach Wiesbaden.

Sonderstempel (3a) SCHWERIN (MECKL) 1 21.6.50.-13



Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 31.05.2019 23:07:58 Gelesen: 408# 17 @  
Mehrfachfrankatur der SBZ 213 (2) auf Ansichtskarte

FALKENSTEIN (VOGTL) h 19.12.50.-12



Im Seitenrand der oberen Marke des senkrechten Paares ist noch ein Teil des Druckkontrollvermerkes (Pohl,) Max - links fallend zu erkennen.

Viele Grüße
Peter
 
Detlev0405 Am: 01.06.2019 07:45:52 Gelesen: 389# 18 @  
@ hannibal [#8]

Hallo Peter,

mir macht es Spaß, den Thread zu verfolgen, zumal diese Ausgaben mein Anfang mit der Philatelie war.

Bleibt bei mir eine Frage zu dem Beleg. Da der Abfertigungsstempel in Eisenach am 25.02. war und der Luftpoststempel vom 01.03. stellt sich für mich das Problem - wohin wurde der Brief aufgeliefert ? Nach Berlin oder Halle/Leipzig ? Gibt die Rückseite des Beleges dazu Auskunft ?

Viele Grüße
Detlev
 
hannibal Am: 02.06.2019 21:30:14 Gelesen: 292# 19 @  
Hallo Detlev,

die Rückseite des Briefes ist bis auf die Absenderangabe leer.

Die Vorderseite mit den Stempeln von Eisenach und dem SST vom 01.3.50 ist für die Erklärung des Laufweges ausreichend. Die Aufnahme des Luftpostdienstes zum 01.3.1950 in der DDR mit allen europäischen und außereuropäischen Ländern (Ausnahme Spanien und Japan) wurde in der Verfügung 61/1950 geregelt. Danach sind "Die in der DDR aufkommenden Luftpostsendungen nach dem Ausland ... wie Eilsendungen zu behandeln ... und auf dem kürzestem Wege ... dem Postamt Berlin NW 7 zuzuleiten" Der SST Luftpost in alle Welt wurde eigens zu diesem Anlass angefertigt und nur im Postamt NW 7 nur am 01.3.1950 (es gibt wenige Ausnahmen) eingesetzt.

Er durfte nur neben der Frankatut abgeschlagen werden und nicht für Gefälligkeitsabstempelungen verwendet werden.

Der Brief ist also nach der Auflieferung in Eisenach per Bahn nach Berlin geleitet und dort im Postamt Berlin NW 7 bearbeitet worden, der abgeschlagene SST ist der Nachweis.

Die US-Post hat oft auf LuPo der Zeit keine Stempel rückseitig abgeschlagen.

Zum Thema gibt es in der Schriftenreihe zum Sammelgebiet DDR der ARGE DDR Spezial, Heft 35 eine ausgezeichnete Ausarbeitung von Horst Teichmann "Luftfahrt und Luftpost in der SBZ/DDR von 1945 bis 1956". Darin gibt es ausführliche Beispielabbildungen von Belegen und Erklärung der Ableitung von Luftpostsendungen u.a. nach Übersee über Prag.

Nachfolgend noch ein Beleg des bekannten Sammlers, Prüfers und Vorsitzendem des BC Hallensia, Kurt Zirkenbach, bei dem erst im PA Berlin NW 7 die Frankatur - ein Sechserblock SBZ 219a - mit BERLIN NW 7 s 01.3.1950.-10 entwertet wurde.



Auch dieser Beleg (den ich schon in einem anderen Thema gezeigt hatte) trägt keine weiteren Stempel.

Viele Grüße
Peter
 
Detlev0405 Am: 03.06.2019 05:04:56 Gelesen: 277# 20 @  
@ hannibal [#19]

Hallo Peter,

ich danke Dir für die Auskunft. Es war reines Interesse zu erfahren, von wo eigentlich die Luftpost der DDR in den Anfangsjahren abgefertigt wurde. Und Du hast es ausführlich beantwortet.

Das leidige Problem mit fehlenden Ankunftsstempeln in den USA kenne ich auch zur Genüge, es begleitet mich permanent bei Belegen der tschechoslowakischen Luftpost auch schon vor 1945. Leider gehen dadurch viele Recherchemöglichkeiten verloren.

Der Sechserblock ist einfach nur eine Augenweide.

Viele Grüße
Detlev
 
hannibal Am: 03.06.2019 22:13:25 Gelesen: 241# 21 @  
Heute noch eine Mehrfachfrankatur mit vier Marken der SBZ 213.

Ein portogerecht frankierter Fernbrief - an Karl König, Schönebeck. Alle vier Marken als Eckunterrändern mit Besonderheiten.



Zweimal Sonderstempel (10a) KÖNIGSTEIN (SÄCHS SCHWEIZ) 16.1.50. 11-12

Linker Eckunterrand f91 PF I, daneben rechter Eckunterrand mit Druckkontrollvermerk 1990s steigend und sehr schmaler Randleiste 2, daneben ebenfalls rechter Eckunterrand mit breiter Randleiste 2 und abschließend ebenfalls rechter Eckunterrand mit Randleiste 9.

Sicher ein "gemachter Sammlerbeleg" aber mit vier Ecken wohl nicht so häufig
und auch Literatur bekannt.

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 05.06.2019 11:34:11 Gelesen: 219# 22 @  
Weiter soll es gehen mit Frankaturen der SBZ 214.

Zuerst eine portogerechte Einzelfrankatur auf Drucksache bis 50 g.
Eckunterrand links unten 214 c mit Randleiste 10li in Markenfarbe
Späte Verwendung MAGDEBURG 1 i 18.12.53.- 10



WZ 3 SBZ deutlich zu erkennen. Briefumschlag vorschriftsgemäß unverschlossen.

Viele Grüße
Peter
 
BD Am: 05.06.2019 12:46:23 Gelesen: 211# 23 @  
Hallo Peter,

wunderbare Belege, die du hier einstellst.

Anbei Paketkarte vom 12.10 1949 (also DDR seit 5 Tagen).

Vorderseitig Mehrfachfrankatur 2 Stück 226 portogerecht 150 bis 375 km bis 6 kg.

Rückseitig Mehrfachfrankatur 15 Stück der 212 als Zustellgebühr.

Entwertet mit dem Landpostempel von Ebersgrün und mit dem Stempel: Nachträglich entwertet Plauen vom 21.10.1949.

Beste Grüße Bernd


 
hannibal Am: 05.06.2019 22:39:48 Gelesen: 172# 24 @  
Hallo Bernd,

sehr schöner Beleg mit gleich zwei Mehrfachfrankaturen, prima Erhaltung. Komplett erhaltene Paketkartenstammteile sind nicht gerade häufig.

Weiter mit einer Mehrfachfrankatur des 8 Pfg-Wertes Köpfe1. Waagerechtes Paar aus der unteren linken Bogenecke auf portogerechtem Ortsbrief innerhalb Berlins.



Stempel BERLIN W 8 kk 23.11.49.-17

Unterrand durchgezähnt, Seitenrand nicht durchgezähnt, 1 Zahnloch (aus SW1 oder NW1-Bogen).

Bei der Marke von Bogenfeld 91 fehlt unter DEU von DEUTSCHE die weiße Rahmenlinie.

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 11.06.2019 22:25:14 Gelesen: 95# 25 @  
Auch heute eine portogerechte Mehrfachfrankatur der SBZ 214a mit einem senkrechten Dreierstreifen vom rechten Eckunterrand. Im Unterrand eine schmale Randleiste 1 (RL1u) in Markenfarbe.



Fernbrief 1. Gewichtsstufe - SST (10b) LEIPZIG C 1 -3.9.49.--9

Der Brief Beleg der damaligen Knappheit an allen Dingen des Bedarfs -
wiederverwendeter Briefumschlag.

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 12.06.2019 14:35:08 Gelesen: 79# 26 @  
Weiter mit einem Fernbrief 2. Gewichtsstufe frankiert mit zwei waagerechten Dreierstreifen der SBZ 214 entwertet mit drei sauber abgeschlagenen Stempeln

HALLE (SAALE) BPA 29 r 22.1.53.-23



Die Marken in der besseren c-Farbe.

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 13.06.2019 16:39:15 Gelesen: 60# 27 @  
Als letzten Beleg mit Frankaturen der SBZ 214 eine wohl nicht so häufig zu findende Mehrfachfrankatur auf einem Eilbrief nach Zwickau (24+80). Das Porto wurde mit einem 13er-Block der 214a abgedeckt und und diese mit 8 sauberen Stempeln LEIPZIG N 22c 14.9.49.-17 entwertet.



Eilbriefe waren innerhalb der SBZ ab 01.03.1949 zugelassen.

Viele Grüße
Peter
 

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