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Thema: Alliierte Besetzung SBZ Dauerserie Köpfe I und Köpfe II Belege
Das Thema hat 105 Beiträge:
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Jürgen Witkowski Am: 04.06.2025 11:52:22 Gelesen: 12590# 81 @  
Die Kreissparkasse Grimma bot auf dem Umschlag des Briefes an die Versicherungsanstalt des Landes Sachsen mehr Platz für den zusätzlichen Stempel Am 10. Oktober 1950 Sieg der nationalen Front des demokratischen Deutschland, als ein Fensterbriefumschlag. Während der Stempel in mit violetter Farbe benutzt wurde, wählte man hier die weitaus seltenere Farbe rot.

Freigemacht mit einer Marke zu 24 Pf aus der Dauerserie Köpfe I, MiNr. 220, wurde er am 16.8.50 mit dem Aufgabestempel (10) Grimma e versehen.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
zonen-andy Am: 04.06.2025 16:39:51 Gelesen: 12534# 82 @  
Hallo,

heute ein Brief von Berlin(Ost) N4 an das Reichsbahnausbesserungswerk nach Berlin-Tempelhof mit einem roten Propagandastempel "aber nicht unter kommunistischer Diktatur!".



Grüße
Andreas
 
Jürgen Witkowski Am: 22.06.2025 18:11:54 Gelesen: 11975# 83 @  
Deine Stimme am 15. Oktober für Einheit und Frieden! ist auf diesem Behördenbrief nach Zens zu lesen.

Die Freimachung des Briefes erfolgte mit einer Marke zu 24 Pf aus der Köpfe-Serie I, MiNr. 220. Als Tagesstempel kam am 19.9.50 (10) Stassfurt g zum Einsatz.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "DDR: Die Losungsstempel (Propaganda) der Deutschen Post"]
 
Jürgen Witkowski Am: 24.06.2025 12:21:21 Gelesen: 11899# 84 @  
@ Carsten Burkhardt

Ernst Thälmann macht den Mund, jedenfalls auf dem Markenbild, nicht auf. Bestimmt war er nicht gerne beim Zahnarzt. Zumindest blickt er wohlwollend auf die Friedenstaube und den Spruch Einheit - Frieden - Aufbau sind die Ziele der Nationalen Front des Demokratischen Deutschland.

Der Losungsstempel zur Volkskammerwahl 1950 befindet sich auf einem aus Papiermangel wiederverwendeten Briefumschlag vom Finanzamt Nauen an das Finanzamt Beelitz (Mark) vom 30.9.50. Entwertet wurde mit dem Tagesstempel (2) Nauen b.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Jürgen Witkowski Am: 25.06.2025 20:21:37 Gelesen: 11749# 85 @  
Ein großformatiger Losungsstempel in schwarzer Farbe zeigt den Spruch Wir stimmen am 15. Oktober für den Frieden. Der Brief lief aus dem brandenburgischen Rangsdorf in das westfälische Söbberinghoff bei Erwitte.

Portorichtig freigemacht mit dem bereits bekannten Porträt von Ernst Thälmann auf einer Marke zu 24 Pf aus der Dauerserie Köpfe I, MiNr. 220, wurde er am 6.10.50 mit dem Aufgabestempel Rangsdorf d versehen.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen

[Beiträge [#84] und [#85] redaktionell kopiert aus dem Thema "DDR: Die Losungsstempel (Propaganda) der Deutschen Post"]
 
zonen-andy Am: 04.07.2025 19:25:32 Gelesen: 11391# 86 @  
Hallo Experten,

hier habe ich einen Briefumschlag der mit Sicherheit nicht mit der Post befördert wurde, meiner Meinung nach. Auf dem Umschlag? ist ein 12er Bogenteil der Köpfe 1 der Mi.Nr.212y !!!, wie das?

Warum weiß ich , das es Borkengummi ist? Ganz einfach, aber unlogisch auf Brief. Nur die "4" linken Marken sind bis zur Hälfte auf dem Umschlag angeklebt, also kann man von allen Marken den Borkengummi sehen , wenn man den Bogenteil leicht anhebt. Abgestempelt in Neu- Petershain(Niederlausitz) nach Frankfurt a. Main ohne Ankunftstempel.



Viele Grüße
Andreas
 
hannibal Am: 05.07.2025 11:00:15 Gelesen: 11285# 87 @  
Hallo Andreas,

der Beleg ist mit 24 Pfennig für einen einfachen Fernbrief portogerecht frankiert und die erhielten keinen Ankunftsstempel. Der kann also durchaus den Briefkasten gesehen haben.

Ich habe vergleichbare MeFr der 2 Pfg (8,10,12,16,24 sogar 32 Pfg). Mit Borkengummi ist das natürlich ein tolles Stück - Glückwunsch.

Viele Grüße
Peter
 
zonen-andy Am: 05.07.2025 17:40:28 Gelesen: 11238# 88 @  
@ hannibal [#87]

Hallo Peter,

vielen Dank für eine Antwort und Glückwunsch. Es wäre vielleicht auch interessant was bei einer Prüfung auf dem zum Beispiel Befund stehen würde, 8 mal oder 12 mal Borkengummi.

Viele Grüße
Andreas
 
Carsten Burkhardt Am: 05.07.2025 17:48:11 Gelesen: 11233# 89 @  
@ zonen-andy [#88]

man kann nichts befunden, was man nicht sieht. Manchmal ist der Borkengummi ja im Gegenlicht sichtbar, aber ich würde nur befunden, was sicher ist.

Viele Grüße
Carsten
Zurück aus dem Urlaub
 
zonen-andy Am: 05.07.2025 18:06:51 Gelesen: 11227# 90 @  
@ Carsten Burkhardt [#89]

Hallo,

wie ich oben schon geschrieben habe, kann man bei 8 Marken den vollen Borkengummi beurteilen, da diese nicht angeklebt wurden. Es wurden nur die 4 linken Marken bis zur Hälfte angeklebt, auch da kann man ohne Probleme den vollen Borkengummi sehen. Also kann ich mit der Pinzette die nicht angeklebten Marken anheben um das zu beurteilen. Leider kann ich das mit dem Scanner nicht zeigen.

Viele Grüße
Andreas
 
zonen-andy Am: 06.07.2025 18:34:42 Gelesen: 11158# 91 @  
@ zonen-andy [#90]

Hallo,

nun ist mir doch noch etwas eingefallen, wie ich das meinte mit den 8 Marken die nicht angeklebt sind mit einem weißen Blatt Papier was ich unter die Marken geschoben habe. Nun müsste ich nur noch den Borkengummi zeigen können.



Viele Grüße
Andreas
 
hannibal Am: 10.07.2025 20:31:35 Gelesen: 10991# 92 @  
Hallo,

heute ein Beleg zum Thema - SBZ 214 in portogerechter Mehrfachfrankatur auf Fernbrief nach Gera.

2 Stempel MÜCKENBERG (KR LIEBENWERDA) a 21.12.48.-18



Bei der oberen Marke die Bildeinfassung oben rechts zugelaufen, alle drei Marken mit zahlreichen weißen Flecken im Markenbild.

Deutliche Zeichen der Plattenabnutzung, Materialproblematik und Druckqualität der Zeit in der SBZ.

Viele Grüße
Peter
 
zonen-andy Am: 12.07.2025 14:18:33 Gelesen: 10871# 93 @  
Hallo,

hier zeige ich mal ein rechtes Eckoberrand Paar der SBZ 216 mit Verzahnung. Der Brief lief von Leukersdorf (Erzgeb.) nach Celle?



Grüße
Andreas
 
zonen-andy Am: 14.07.2025 15:20:19 Gelesen: 10744# 94 @  
Hallo,

hier ein Brief von Dresden nach Berlin-Lichterfelde-West mit SBZ K1 Mi.Nr.219 und 3x213 = 48 Porto gerecht. Weshalb wurde 20 Pf. Nachgebühr erhoben ? Dazu auch noch ein roter Bezahlt-Stempel Dresden k 28.7.49 Außerdem ist auf der 219 der bekannte DZ "Fleck auf Nasenwurzel". Für eine Antwort wäre ich dankbar.



Grüße
Andreas
 
hannibal Am: 03.11.2025 21:23:46 Gelesen: 8093# 95 @  
Hallo,

heute eine durch die Stempel interessante Einzelfrankatur der SBZ 218 auf Orts-Faltbrief des Finanzsamtes Prenzlauer Berg nach Berlin West - Steuerbescheid.



Stempel BERLIN N 4 at 2.6.51.- sag JA ZUM FRIEDEN - x
und Westberliner Gegenstempel in rot ... aber nicht unter kommunistischer Diktatur (von dem Gegenstempel gibt es wohl verschiedene Typen).

Viele Grüße
Peter
 
Briefuhu Am: 07.11.2025 17:31:00 Gelesen: 7966# 96 @  
Drucksache vom 05.09.1949 vom Steueramt Malchin an den Rat der Gemeinde in Scharpzow mit der Aufforderung 75 Mark an das Konto bei der Kreisparkasse Malchin zu überweisen. Frankiert wurde mit 6 Pfennig Gerhart Hauptmann Michel Nr. 213.



Schönen Gruß
Sepp
 
HWS-NRW Am: 07.11.2025 21:33:17 Gelesen: 7949# 97 @  
Hallo am Abend.



Hier nutzte ein Bürger einen bereits sechs Tage vorher erhaltenen Drucksachen-Umschlag, um Papier zu sparen. Der Umschlag kam aus Bad Elster, man klebte eine aktuelle Köpfe-Marke (MiNr 213) hinzu und ab ging die Post von ROSITZ (Altenburg) aus, wohin auch immer. Interessant bei diesem Beleg ist die Verwendung einer Freimarke mit dem Plattenfehler „fehlende Locke neben dem Ohr“ im Feld 41, 46, 91 und 96.

mit Sammlergruß
Werner
 
zonen-andy Am: 16.12.2025 09:36:45 Gelesen: 6899# 98 @  
Hallo,

hier verschickte man eine Drucksache frankiert mit SBZ Mi.Nr.213 an das Postamt Dessau und wurde vom Postamt als Postsache zurück gesendet. Oder gibt es eine andere Erklärung.



Grüße
Andreas
 
hannibal Am: 16.12.2025 23:28:20 Gelesen: 6857# 99 @  
Hallo Andreas,

Herrn Wagner ging es wohl um den Sonderstempel und als Postsache schöner Beleg dazu.

Viele Grüße
Peter
 
zonen-andy Am: 17.12.2025 10:44:16 Gelesen: 6793# 100 @  
Hallo Peter,

vielen Dank für eine Antwort. Ich habe mich nur gewundert weshalb er die Marke in der Mitte geklebt hat. Dank deiner Antwort weiß ich es jetzt.

Viele Grüße
Andreas
 
hannibal Am: 05.01.2026 22:53:35 Gelesen: 6111# 101 @  
Hallo,

ein Ort-R-Brief der Deutschen Notenbank Dresden Nebenstelle 2. Portorichtig in der 2. Gewichtsstufe (16+16+60) frankiert mit 4x SBZ 214a und 225a.



Sauber gestempelt (10a) DRESDEN N 6 ee 29.3.51.-14



Rückseitig überstempelt alte Bankbezeichnung "Sächsische Bank" und Poststempel
(10a) DRESDEN n 6 dd 30.3.51.-10

Nicht so häufig zu findende Portostufe mit Köpfe 1 Frankatur.

Viele Grüße
Peter

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Briefe deutscher Banken"]
 
hannibal Am: 06.01.2026 20:56:57 Gelesen: 6028# 102 @  
Hallo,

heute eine Drucksache (Faltbrief) der Briefmarkenhändler- Genossenschaft in Berlin nach Stahnsdorf West.

Frankiert mit SBZ 212 und 213.

Stempel BERLIN - SCHMARGENDORF 21.2.49.-10 den Kennbuchstaben kann ich nicht lesen.



Interessante Köpfe 1 Verwendung in Berlin West, die bis 31.03.1949 möglich war.

Viele Grüße
Peter

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren"]
 
Frankenjogger Am: 08.01.2026 08:25:01 Gelesen: 5923# 103 @  
Hallo,

die nächste Dauerserie der SBZ, die auch in West-Berlin gültig war, waren die „Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Kultur“. Die Erscheinungszeit wird lt. Michel "ab 11. Oktober 1948" angegeben.

Es war die erste Dauerserie der SBZ/DDR nach der Währungsreform, die kein Aufdruck-Provisorium mehr war.

Die Verwendung dieser Marken in West-Berlin war schon deutlich rückläufig. In den Standardverwendungen, Orts- und Fernbrief bzw. -postkarte sind sie ab und an zu finden, Post mit Zusatzdiensten sowie Auslandspost sind schon kleine Seltenheiten.

Ich zeige heute einen Fernbrief vom 19.3.1949 von „Berlin-Lichterfelde 1 n“ nach Tangermünde mit 2 x 12 Pf.

Nach jahrelanger Beschäftigung mit der Berliner Währungsreformzeit, kann ich immer noch nicht sagen, ob dies ein Letzttagsbrief ist, oder ob der Letzttag der 20.3.1949 war (der 20. März 1949 war ein Sonntag).

Am 20.3.1949 wurde die endgültige Währungsreform in West-Berlin verkündet und auch, dass die Briefmarken der SBZ in West-Berlin nicht mehr gültig waren, auch nicht mehr für Postsendungen in die SBZ oder nach Ost-Berlin.

Es dürfte sicher noch Briefe vom 20.3.1949 aus dem Briefkasten geben, die befördert wurden.



Der zweite Brief für heute ist eine kleine Rarität. Es ist ein Fernbrief mit Einschreiben vom 17.2.1949 von Berlin-Charlottenburg 1 nach Lübbenau im Spreewald (SBZ) mit dem Wert zu 84 Pf als Einzelfrankatur.

Die R-Gebühr für Fernbriefe in die SBZ durfte noch in DM-Ost bezahlt werden. Bei R-Briefen in die Westzonen waren zu dieser Zeit die Schwarz-/Rotaufdruck-Mischfrankaturen üblich.



Es ist, nach langer Marktbeobachtung, der einzige Brief in West-Berlin-Verwendung, den ich kenne.

Es dürften wohl kaum fünf Stück existieren.

Viele Grüße,
Klemens

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berliner Postkrieg 1948-1949"]
 
Totalo-Flauti Am: 01.02.2026 17:36:13 Gelesen: 5200# 104 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein seit den 1910-er Jahren auf Schachliteratur spezialisierter Verlag war der Schachverlag Hans Hedewigs Nachfolger Curt Ronniger [1] aus Leipzig. Ich habe zwei Zeitungsschleifen aus dem Jahr 1949 und 1951. Wann der 1903 gegründete Verlag wirklich seinen Betrieb einstellte, konnte ich im Netz nicht finden. Im Firmensignet ist ein Turm mit den Anfangsbuchstaben des Firmennamens verwendet worden.

Die Zeitungsschleife (= Drucksache) vom 06.05.1949 war 21 - 50 Gramm schwer und kostete 8 Pfennig (MiNr.214) und die Zeitungsschleife vom 05.03.1951 muss bis 20 Gramm schwer gewesen sein. Sie kostete 6 Pfennig (MiNr.213).

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Hedewigs_Nachf._Curt_Ronniger

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Schach: Schach und Philatelie"]
 
hannibal Am: 12.02.2026 20:18:19 Gelesen: 4797# 105 @  
Hallo,

heute eine Auslansdrucksache von Sonneberg nach Belgrad - frankiert mit SBZ 215.



Stempel SONNEBERG (THÜR) 1 18.4.51.-10
Stempel BEOGRAD 26.IV.51.-8

Viele Grüße
Peter
 

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