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Thema: Handrollstempel, ungewöhnliche und seltene Beispiele
Das Thema hat 1422 Beiträge:
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juju Am: 10.04.2021 15:40:48 Gelesen: 4501# 1398 @  
@ filunski [#1397]

Lieber Peter,

ich hätte gedacht, dass die Postler*innen dort eventuell einfach die Farbwalze mit der neuen blauen Farbe befüllen könnten, so wie es vorher vielleicht auch schon mit der schwarzen Farbe gemacht haben?

Vielleicht kann man das Personal ja doch noch irgendwie überreden, den Stempel weiter zu nutzen.

Beste Grüße
Justus
 
filunski Am: 11.04.2021 00:53:37 Gelesen: 4319# 1399 @  
Hallo zusammen,

eigentlich sollte inzwischen ja, zumindest in den Briefzentren, überall Blau gestempelt werden.

Also sind jetzt ja wohl schwarze Handroller eher die Ausnahme, oder hapert es bei unserer DPAG etwa auch hier am Nachschub mit blauer Stempelfarbe? ;-)

Gestern (es ist ja schon wieder Sonntag), am 10.4., landete ein Maxibrief aus Hamburg bei mir im Briefkasten, entwertet mit einem schwarzen Handrollstempel:



BRIEFZENTRUM 20 / bq vom 7.4.2021

Interessant auch mal wieder die Brieflaufzeit, nicht wie im "Postmärchen" gerne verbreitet E+1, sondern gleich mal E+3. Aber vom hohen Norden in den tiefen Süden ist schon eine Herausforderung. Und das auch noch bei einem kommerziellen Absender mit hohem Postausgang.

Viele Grüße,
Peter
 
feuer5170 Am: 11.04.2021 14:41:06 Gelesen: 4116# 1400 @  
Hallo,

hier ein Frankier-Stempel vom Briefzentrum 13 (Berlin-Nord, Hennigsdorf)



Viele Grüße
Norbert
 
filunski Am: 11.04.2021 23:49:16 Gelesen: 3943# 1401 @  
@ feuer5170 [#1400]

Guten Abend Norbert,

schöner Abschlag, danke fürs Zeigen. Diese Version stammt aus der Herstellung der Fa. Raab.

Von mir gleich noch ein, wie ich meine, sehr schöner Beleg, der mir in einer Überraschungssendung am Samstag zuging.

Hier erst mal der "Beleg", ein Großbrief, ca. DIN A 4, versandt als Drucksache:



Verschickt aus Pruggern in Österreich, anscheinend touristische Werbung für den Ort. Das touristische Logo des dortigen Wintersportgebiets "Galsterbergalm" ist die Comicfigur einer Kuh mit wehendem Schal, auf dem Kuvert oben links zu sehen.

Frei gemacht wurde der Brief mit einem Taxe perçue Handstempel des örtlichen Postamts und zusätzlich als Tagesstempel ein sehr schöner Handrollstempel:



Der Handrollstempel, PRUGGERN / w / 8965, hat im Werbeentwerter ebenfalls dieses Logo. Eine schöne Idee und passt super zu dem gesamten Beleg. ;-) Und das alles ohne jegliche philatelistische Beeinflußung als echter Bedarfsbeleg.

Viele Grüße,
Peter
 
Pete Am: 12.04.2021 19:04:10 Gelesen: 3599# 1402 @  
@ Shinokuma [#718]

Dafür habe ich einen mit der Zusatzinschrift "Nachträglich entwertet" gefunden.

In einem großen Posten Belege von ca. 1992-2003 (ca. 8.000 Stück im C6-Format, fast ausschließlich Bund Briefmarkenbelege) tauchten ebenfalls einige Handrollstempel mit dem Zusatz "Nachträglich entwertet" aus Essen auf (meine Beschäftigung über die Osterfeiertage). Die meisten Sendungen aus diesem Posten waren an einen großen Empfänger (Unternehmen) in Essen adressiert. Anhand der vorliegenden Belege lässt sich die Verwendungszeit dieses Handrollstempels für (mindestens) die Jahre 1994 bis 1996 belegen.



Handrollstempel "Nachträglich entwertet" aus ESSEN 1 vom 20.05.1994, Unterscheidungsbuchstabe "ed"



Handrollstempel "Nachträglich entwertet" aus ESSEN 1 vom 06.12.1996, Unterscheidungsbuchstabe "ed"

Vorliegenden Informationen nach ging das Briefzentrum 45 (Essen) im April 1997 in Betrieb (Netzanschluss), zuvor gab es noch eine scheinbar recht kurze (wenige Monate) andauernde Phase der BRIEFREGION 45 an der Hauptpostfiliale ESSEN 1. Die Entwertung dieses Handrollstempels von 1996 dürfte daher vermutlich bereits relativ spät sein.

Die in den Jahren 1994-1996 verwendeten normalen Handrollstempel aus ESSEN 1 (Hauptpost in 45127 Essen schräg gegenüber dem Hauptbahnhof) weisen die Unterscheidungsbuchstaben ej; ek; el; em; en; ep; er; es und eu auf. Vermutlich gab es noch weitere Unterscheidungsbuchstaben in anderen Handrollstempeln für die Briefesortierung dieses ehemaligen Hauptpostamtes.

Gruß
Pete
 
Shinokuma Am: 12.04.2021 19:33:27 Gelesen: 3586# 1403 @  
@ Pete [#1402]

Hallo Pete,

vielen Dank fürs Zeigen der "Nachträglich entwertet"-Belege!

Aber ist es denn sicher, dass diese Stempel mit Einführung der Briefregionen bzw. Briefzentren sofort aus dem Verkehr gezogen wurden? Könnte es nicht sein, dass die noch längere Zeit parallel weiterverwendet wurden? Schließlich gibt es sogar heute noch gelegentlich Handrollstempel mit Ortsangaben.

Herzliche Grüße und auf ein Wiedersehen in Steele in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft

Gunther
 
Pete Am: 12.04.2021 20:45:20 Gelesen: 3565# 1404 @  
@ Shinokuma [#1403]

Aber ist es denn sicher, dass diese Stempel mit Einführung der Briefregionen bzw. Briefzentren sofort aus dem Verkehr gezogen wurden? Könnte es nicht sein, dass die noch längere Zeit parallel weiterverwendet wurden? Schließlich gibt es sogar heute noch gelegentlich Handrollstempel mit Ortsangaben.

Ich mag eine Weiterverwendung dieses Essener Handrollstempels nach 1996 nicht ausschließen, obwohl mir aus diesem Fundus auch einige 100 "Briefregion 45"-Belege (ohne Handroller) vorliegen. Vielleicht taucht zukünftig weiteres Material auf. Die erwähnten Belegekartons enthielten eher einen Querschnitt der betroffenen Jahre und es ist u.U. zukünftig noch Luft nach oben. Die bei dem Essener Empfänger über Jahre hinweg abgeholte Belegemenge (sehr viel Massenware an Briefmarken, dafür ein kleines El Dorado an Stempeln) muss sehr umfangreich gewesen sein.

Herzliche Grüße und auf ein Wiedersehen in Steele in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft

Ja, der Philaseiten-Treff in Essen-Steele fehlt. Ich hoffe, dass wir uns die längste Zeit bedingt durch Corona gedulden mussten und es in der zweiten Jahreshälfte 2021 wieder losgehen kann/darf.

Aus dem gleichen Fundus nachfolgend ein Handrollstempel (leider als Briefstück) aus dem Briefzentrum 59 mit der Inschrift "BRIEFREGION 59", Unterscheidungsbuchstabe "ho" vom 22.07.2010.



Gruß
Pete
 
Journalist Am: 12.04.2021 22:01:15 Gelesen: 3527# 1405 @  
Hallo an alle,

ergänzend zu vorherigen Beitrag möchte ich noch einen weiteren Handrollstempel mit Briefregion zeigen, der mir heute beim Sortieren über den Weg gelaufen ist:



Der Beleg selbst ist zwar stark ramponiert, er ist aber mit einem sauberen Handrollstempel "Briefregion 42" mit dem UB "bd" entwertet, da es sich hier um eine Warensendung / Antwort handelt (DV-Freimachung).

Viele Grüße Jürgen
 
filunski Am: 12.04.2021 22:40:55 Gelesen: 3477# 1406 @  
@ Shinokuma [#1403]
@ Pete [#1404]

"Aber ist es denn sicher, dass diese Stempel mit Einführung der Briefregionen bzw. Briefzentren sofort aus dem Verkehr gezogen wurden? Könnte es nicht sein, dass die noch längere Zeit parallel weiterverwendet wurden?"

Hallo Gunther,

dein Einwand/Frage ist durchaus berechtigt und der erste Teil muss auch eindeutig mit nein beantwortet werden. Sie wurden nicht mit Einführung der BR/BZ aus dem Verkehr gezogen. Sie verblieben zumindest in nicht wenigen Fällen noch im Bestand vieler Postämter. Oft wurden aus diesen meist Hauptpostämtern, Postbanken im selben Gebäude und den gleichen Räumlichkeiten und auch der Stempelbestand blieb oft erhalten. Viele der Stempel wanderten in den "Keller" und es blieben nur ein paar Handstempel im Schaltereinsatz, die dann auch schon mal ausgetauscht wurden, wenn sie nicht mehr brauchbar waren. Manchmal mussten aber auch Stempelgeräte an die DPAG zurück gegeben werden. Dabei waren insbesondere die Handrollstempel. Dies wurde aber je nach übergeordneter Dienststelle ganz unterschiedlich gehandhabt. So kennen wir viele Beispiele bei denen insbesondere in Postbanken noch ab und an Handrollstempel bis Anfang der 2010er Jahre gebraucht wurden. Und auch einige wenige (nur eine Handvoll) Beispiele, wo Handrollstempel aus dem ehemaligen Postamt bei Auflösung an die nachfolgende Postfiliale (Postpartneragentur) im Einzelhandel weitergegeben wurden und anscheinend auch von der DPAG "vergessen" wurden.

Die meisten der Handrollstempel die noch in den Postbanken verblieben ereilte dann so ca. ab Mitte der 2010er Jahre das Aus. Da begann die DPAG/Postbank die oft lukrativen Immobilien/Gebäude der ehemaligen Hauptpostämter aufzugeben und zu verkaufen und die Postbanken zogen um in kleinere Büros. Spätestens diese Umzüge überlebten die Handrollstempel nicht mehr und wurden dann abgeführt, entsorgt oder wie wir auf Ebay & Co. immer wieder mal sehen können, gelangten in Privathand (wurden "abgegriffen"). ;-)

Wie das jetzt genau bei der Filiale in Essen aussah, wissen vielleicht die dortigen Philatelisten, die sich auch mit der Historie des Postamts/-bank/-filiale auskennen.

Viele Grüße,
Peter
 
feuer5170 Am: 13.04.2021 16:15:25 Gelesen: 3159# 1407 @  
Hallo zusammen,

hier der nächste Frankier-Stempel vom Briefzentrum 17 (Neubrandenburg).



Gruß
Norbert
 
juju Am: 13.04.2021 16:51:41 Gelesen: 3144# 1408 @  
@ feuer5170 [#1407]

Hallo Norbert,

da möchte ich mich gleich dranhängen und zeige einen ganz aktuellen, blauen, Kollegen aus dem BZ 48 (Münster, Greven). Ebenfalls als Dialogpost-Ausführung ("Entgelt bezahlt"), leider ist der Teil jedoch sehr schlecht lesbar.



Da diese HRSt immer seltener werden, war das natürlich ein schönes Ostergeschenk der Postbotin.

Der Stempel stammt übrigens aus der Produktion der Firma Reiner, die für die flächendeckende Erstaustattung der Briefzentren mit Frankierservice-Handrollstempeln verantwortlich war.

@ filunski [#1401]

Lieber Peter,

folgt man dieser Gegenüberstellung von Jürgen [1], handelt es sich beim HRSt von Norbert in Beitrag [#1400] ebenfalls um einen Stempel aus der Produktion der Firma Reiner und nicht von Raab, wie du geschrieben hast.

Beste Grüße
Justus
 
filunski Am: 13.04.2021 19:38:51 Gelesen: 3087# 1409 @  
@ juju [#1408]

Lieber Justus,

du hast Recht, ich hatte falsch hingesehen, Asche auf mein Haupt. :-(

Für alle, hier der Vergleich von Jürgen:



Glückwunsch zu dem neuen "Blauen" vom BZ 48!

Viele Grüße,
Peter
 
Tuffi Am: 14.04.2021 09:49:10 Gelesen: 2718# 1410 @  
@ filunski [#1409]
@ juju (#1408)

Lieber Peter, lieber Justus,

gibt es Literatur zu einer sich mir aufdrängenden Frage: Wer hat die Lieferung von Handrollstempeln übernommen, als Klüssendorf pleite ging?

Gruß Walter
 
filunski Am: 14.04.2021 12:13:29 Gelesen: 2629# 1411 @  
@ Tuffi [#1410]

Lieber Walter,

spezielle Literatur dazu kenne ich keine, ja ich fürchte auch, da gibt es keine.

So viel ich dazu bislang in Erfahrung bringen konnte wurde wohl, anders als bei der Maschinenproduktion von Klüssendorf, die Handrollstempel Belieferung der Post nicht direkt von einem Hersteller übernommen. Die Stempelmaschinen übernahm ja die Firma Nagler, bis auch die pleite ging. Schon lange vor der letzten Insolvenz von Klüssendorf (2001) erfolgte die Belieferung der Post mit Stempeln (Hand- und Handrollstempeln) durch mehrere Firmen, Braungardt (bis zu deren Insolvenz), Raab und Reiner (eventuell noch andere, kleinere Firmen). Meine Annahme dazu ist, dass einfach die beiden verbleibenden Hersteller, Raab und Reiner, weiterhin mit allen anfallenden Stempeln beauftragt wurden.

Beide Firmen hatte ich zu Handrollstempeln schon unter dem Kopf der Poststempelgilde angeschrieben. Leider aber, ich hatte ja kein Kaufinteresse angemeldet, ohne je eine Antwort erhalten zu haben. Nur das Geschäft und der Profit scheinen da im Fokus zu stehen.

Viele Grüße,
Peter
 
drmoeller_neuss Am: 14.04.2021 15:10:36 Gelesen: 2563# 1412 @  
Ich habe mich einmal auf den Webseiten der Firma Reiner umgesehen. Dort gibt es eine Produktkategorie "Poststempel" mit Beispielen.

Sind das Musterexemplare, um sie Kunden zu zeigen, oder sind diese Stempel wirklich im Einsatz?

Der Stempel mit der Inschrift Düsseldorf Flughafen entspricht nicht der Norm der bei der Deutschen Post verwendeten Stahlstempel. Meines Wissens gibt es keine Postabfertigung mehr im Düsseldorfer Flughafen und auch keine Postfiliale. Insofern würde auch kein Stempel mehr gebraucht.

In Peru wurden Poststempel aus deutscher Produktion verwendet, aus Panama sind mir nur Gummistempel bekannt.

Kann die Poststempelgilde nicht einen Handrollstempel bestellen? Oder hat die Deutsche Post ein Geschmacksmuster auf die aktuell verwendeten Poststempel?



Quelle: https://www.reiner.de/index.php?poststempel-postdatumstempel
 
bedaposablu Am: 14.04.2021 17:23:33 Gelesen: 2524# 1413 @  
Eine neue Variante des Versuchsstempels aus dem BZ 38 oder nur ein verunglückter Abschlag?



BZ 38 UB "a" vom 08.02.2002

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
Christoph 1 Am: 14.04.2021 17:35:35 Gelesen: 2520# 1414 @  
@ bedaposablu [#1413]

Hallo Klaus-Peter,

aus meiner Sicht ein verunglückter Abschlag, also ein etwas in die Länge gerollter Entwerter. Trotzdem lustig. :-)

Viele Grüße
Christoph
 
bedaposablu Am: 14.04.2021 17:47:02 Gelesen: 2511# 1415 @  
@ Christoph 1 [#1414]

Hallo Christoph,

das denke ich auch. Schade, daß ich ihn erst heute in meinen Beständen entdeckt habe, hätte auch gut zu Ostern gepaßt!

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
bedaposablu Am: 14.04.2021 18:58:24 Gelesen: 2481# 1416 @  
@ bedaposablu [#1415]

Ergänzung bzw. auch gefunden:



21.05.2002 BZ 73 UB "g"
22.05.2005 Briefregion 63 UB "er"
23.05.2002 BZ 79 UB "gg"

Nochmals viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
bedaposablu Am: 15.04.2021 17:24:26 Gelesen: 1812# 1417 @  
Wer kann hier weiter helfen und kennt den UB dieses Handrollstempels aus Hermannsburg?



HR von Hermannsburg 3102 vom 25.02.1992 der UB aber nicht zu entziffern und auch nicht in der Datenbank

weitere HR von BR/BZ 63 und BZ 99:



Briefregion 63 UB "fe" vom 17.01.2002 & 29.01.2002



BZ 63 UB "en" vom 26.11.2001 & UB "ew" vom 17.12.2001

Bei allen 4 Stempeln ist der Absender aus 63906 Erlenbach



BZ 99 UB "k" vom 30.11.2001

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
hannibal Am: 15.04.2021 21:59:54 Gelesen: 1624# 1418 @  
Hallo,

der nachfolgend gezeigte Stempel von RADEBEUL 1i? gibt mir bei der Deutung ein paar Fragen auf.



Im rechten Stempel Datum 21.3.49.-18 darüber ist aber ein anderes Datum teilweise zu lesen oder?

Viele Grüße
Peter
 
filunski Am: 16.04.2021 00:02:03 Gelesen: 1555# 1419 @  
@ hannibal [#1418]

"...darüber ist aber ein anderes Datum teilweise zu lesen oder?"

Hallo anderer Peter, ;-)

ja, das siehst du ganz richtig.

Dieses Stempelgerät hatte 1949 seine besten Tage schon hinter sich und war wohl schon etwas "ausgeschlagen", das Fenster im Datumssteg und die Zahlenwalze hatte wohl mehr "Spiel". Die einzelnen Ziffern des Datums sind auf Rädchen die auf einer Walze stecken angebracht. Durch das große Fenster sieht man hier schon, oben teilweise erkennbar, die nächsten Ziffern und/oder Striche auf den Ziffernrädern.

Hier nochmals vergrößert der Stempelkopf:



Viele Grüße,
Peter
 
peno Am: 16.04.2021 09:18:30 Gelesen: 1141# 1420 @  
Mit dem Thema Handrollstempel bin ich zwar maßlos überfordert aber trotzdem lese ich per Abonnement mit und staune immer wieder über das vorhandene Fachwissen.

Nun hoffe ich, dass ich einen Stempel beisteuern kann. Falls der hier nicht richtig ist, bitte einfach wieder löschen.



Liebe Grüße
Peter
 
Tuffi Am: 16.04.2021 09:37:47 Gelesen: 1131# 1421 @  
@ peno [#1420]

Lieber Peter,

bevor sich der andere Peter meldet:

Ja, dein Beleg gehört dazu. Er zeigt, dass es auch in den Poststellen Handrollstempel gegeben hat.

Danke fürs Zeigen, Walter
 
filunski Am: 16.04.2021 09:52:01 Gelesen: 1121# 1422 @  
@ peno [#1420]
@ Tuffi [#1421]

Hallo Peter und Walter,

Willkommen Peter hier bei den Handrollern!

Peter, dein Beitrag passt hierher nicht nur "wie die Faust aufs Auge", du zeigst sogar ein recht seltenes Beispiel eines Handrollstempels! Super, danke für die Präsentation hier. :-)

Es ist Einer dieser raren Handrollstempel mit "über". Tuffi hat es schon angesprochen, wir kennen diese Stempel eigentlich als Poststellenstempel (Stahlstempel der Poststellen I). Der aufmerksame Mitleser wird jetzt schon bei meiner vorsichtigen Formulierung ("eigentlich") misstrauisch werden. Zu Recht, mir ist bis jetzt noch keine Poststelle unter gekommen,die mehr als zwei Stempel hatte, oder die gar einen Handrollstempel hatte. Wir haben hier den UB "c", lässt darauf schliessen, dass es dort mindestens drei Stempel gab. Wenn bei diesen vermeintlichen Poststellenstempeln UB höher als b auftauchen, ist immer Vorsicht in Sachen Poststelle geboten. So auch hier, Gehrden war KEINE Poststelle, sondern Zweigpostamt von Hannover. Die über Bezeichnung gibt hier diese Zugehörigkeit wieder. Tut aber der Ungewöhnlichkeit dieses Stempels keinen Abbruch! ;-)

Viele Grüße,
Peter
 

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