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Thema: (?) (1520) Handrollstempel, ungewöhnliche und seltene Beispiele
Das Thema hat 1525 Beiträge:
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Carsten Burkhardt Am: 04.09.2021 13:18:14 Gelesen: 8891# 1501 @  
Danke, Klaus,

die Aufstellung ist aus dem Handbuch Maschinenserienstempel. Dort steht Wanzleben bei den HdR und nicht bei den Handnebenstempeln.
Womit auch ein Rätsel aus dem Amtsblatt der Zentralverwaltung Post- und Fernmeldewesen der Sowj. Bes. Zone 1948/29 (Seite 205-208) zu klären ist. Dort stehen die Orte nicht, sondern die Anzahl Ämter nach OPG . Und für OPG Halle fand ich im Handbuch nur Eckartsberga, in der Tabelle steht aber eine zwei. Gut, Wanzleben ist der zweite.

III. andere Handstempel
OPD Dresden 3: Reichenbach (Oberlausitz), Rothenburg (Lausitz), Schirgiswalde (Oberlausitz)
OPD Potsdam 7: (2) Guben, Havelberg, Lenzen, Potsdam, Putlitz, da fehlen noch zwei
OPD Schwerin 4: Ueckermünde 3, Usedom; da fehlen auch zwei.
Ich denke, die richtigen Leute lesen mit.



den von Guben hat mal jemand auf Ebay verkauft


Viele Grüße
Carsten
 
Parachana Am: 05.09.2021 17:47:30 Gelesen: 8563# 1502 @  
Hallo,

habe hier einen Stempel aus dem Iran. Da ich weder das Datum noch einen Namen lesen kann, würde mich interessieren wo er her kommt und warum der Balken auf der einen Hälfte ist.



Schöne Grüße
Uwe
 
wer.indja Am: 06.09.2021 13:06:53 Gelesen: 8400# 1503 @  
@ Parachana [#1502]

Hallo,

gibt es dazu vielleicht einen kompletten Umschlag mit Absenderadresse? Es ist zwar vermutlich "Teheran Depart" , aber genau lässt sich das so nicht sagen. Es gibt ohnehin wenig Interesse an dieser Periode, sodass man kaum irgendwo nachsehen kann.

Beste Grüße
Werner
 
Parachana Am: 06.09.2021 18:02:08 Gelesen: 8336# 1504 @  
@ wer.indja [#1503]

Hallo,

leider ist es nur die Rückseite eines Briefumschlags. Aufgehoben von irgendjemand wegen der Briefmarken.

Besten Dank
Uwe
 
DL8AAM Am: 07.09.2021 12:07:29 Gelesen: 8103# 1505 @  
Ich meine im Stempel, den Schriftzug مادر erkennen zu können. Das könnte wirklich für "Tehran Depart" sprechen. Möglicherweise eine persische Kurzform für das arabische مغادر (verlassen).

Beste Grüße
Thomas
 
Parachana Am: 09.09.2021 21:06:40 Gelesen: 7581# 1506 @  
Guten Abend,

ich habe einen Stempel gefunden, mit dem ich garnichts anfangen kann. Habe leider nur die Vorderseite eines Briefumschlags.



Den Stempel auf den Marken kann ich nicht erkennen. Doch was ist das für ein Rollstempel? Ich hoffe es gibt hier Jemanden der mir des Rätsels Lösung zeigen kann.

Bis dahin alles Gute
Uwe
 
drmoeller_neuss Am: 09.09.2021 21:35:55 Gelesen: 7575# 1507 @  
@ Parachana [#1506]

Bei dem roten Rollstempel (umgebaute Freistempelmaschine ?) handelt es sich um einen amerikanischen Zensurstempel.

Den Poststempel auf den Marken kann ich auch nicht erkennen.
 
Shinokuma Am: 09.09.2021 21:39:34 Gelesen: 7574# 1508 @  
Hallo Uwe,

ich höre ja gar nichts mehr von Dir. Und nun stellst Du hier einen solchen Stempel vor.

Das ist allerdings definitiv kein Handrollstempel, sondern ein Bandmaschinenstempel.

Die englische Sprache deutet darauf hin, dass es sich um ein Exemplar von den Alliierten handelt.

Die darin enthaltene Abkürzung CCD ist mir allerdings auch nicht geläufig.

Vielleicht meldest Du Dich einfach mal bei Gelegenheit per Mail.

Herzliche Grüße

Gunther
 
filunski Am: 09.09.2021 23:59:05 Gelesen: 7559# 1509 @  
@ Parachana [#1506]

Hallo Uwe,

meine "Vorschreiber" liegen alle richtig. ;-)

Es handelt sich um einen Maschinenstempel (Bandstempel mit zwei Stempelköpfen - kein umgebauter Freistempler), ein Zensurstempel der US Zensurstelle in München (CCD GROUP "A" = Civil Censorship Division).

Du bist hier im Thema damit aber nicht ganz falsch, da es ähnliche Zensurstempel auch als Handrollstempel gab. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
Christoph 1 Am: 12.09.2021 17:07:42 Gelesen: 7305# 1510 @  
Guten Tag liebe Handroll-Freunde,

mein heutiges Fundstück sieht auf den ersten Blick überhaupt nicht ungewöhnlich oder selten aus. Ein ganz normaler Handroller aus Marburg. Könnte man meinen.



Ein Blick in die Literatur zeigt jedoch: Die Existenz dieses Stempelgeräts mit dem UB b wurde bislang nur vermutet, war jedoch nicht belegt.



[Auszug aus "Die Tagesstempel des Postamts Marburg seit 1871 - herausgegeben vom Verein für Briefmarkenkunde Marburg/Lahn 1892 e.V.", Teil 5 (in: Vereinsnachrichten 2/1985, S. 13)].

Ein hier im Forum wohlbekannter ausgezeichneter Kenner der Marburger Poststempel bestätigte bereits telefonisch den "sensationellen" Fund. :-)

Hier der Vollständigkeit halber noch der gesamte Beleg, auf dem der Stempel abgeschlagen wurde:



Prof. Dr. Bleibaum aus Marburg versendete am 3.10.1964 etwas Großformatiges an den Buchhändler Lorenz in Bad Wildungen.

Viele Grüße
Christoph
 
wer.indja Am: 17.09.2021 16:09:41 Gelesen: 6665# 1511 @  
@ Parachana [#1504]

Hallo Uwe,

mein Freund in Teheran hat noch ein weiteres Beispiel dieses Stempels geschickt. Das Datum ist der 28.3.1974. Es handelt sich um die Sendungsform "Drucksache" Inland. Ich kann allerdings nicht sagen, ob speziell dafür dieser Stempel ohne Ortsangabe verwendet wurde.

Beste Grüße
Werner


 
filunski Am: 18.09.2021 00:17:06 Gelesen: 6631# 1512 @  
@ wer.indja [#1511]

Hallo Werner,

vielen Dank dir und deinem Freund aus Teheran für die Info und das weitere Beispiel zu diesem Stempel.

Der Stempel und auch der Beleg sind zwar nicht sehr "schön" im klassischen Sinne, ;-) aber das sind Handrollstempel ja oft nicht, dafür aber umso interessanter und sehr ungewöhnlich!

Wenn ich den Beleg jetzt richtig interpretiere, stammt der Stempel also aus Teheran?

Viele Grüße,
Peter
 
wer.indja Am: 18.09.2021 12:33:41 Gelesen: 6606# 1513 @  
@ filunski [#1512]

Hallo Peter,

die Adresse des Absenders ist in Teheran, Stadtteil Yusuf Abad (Nord-Teheran. Es kommt in jedem Fall nur Teheran in Frage.

Beste Grüße
Werner
 
Shinokuma Am: 19.09.2021 00:59:35 Gelesen: 6567# 1514 @  
Liebe HRSt-Freunde!

Soeben habe ich den nachstehenden Stempel für die Stempeldatenbank freigegeben:



Es handelt sich dabei um eine sehr späte Verwendung (nach Einführung der 4-stelligen PLZ) eines Stempels aus dem Deutschen Reich.

Ich gehe davon aus, dass es derselbe Stempel ist, den Alemannia mit der Nummer 327267 dort eingestellt hat.

Der datiert allerdings vom 14.8.1948, meiner hingegen vom 24.10.1962.

Der ursprüngliche Zusatz STADT DER AUSLANDSDEUTSCHEN war hier natürlich aptiert.

Herzliche Grüße

Gunther
 
DERMZ Am: 21.09.2021 08:36:23 Gelesen: 6365# 1515 @  
Guten Morgen

ein Handrollstempel? Ein Maschinenstempel? Oder gar beides?

Ein Beispiel aus der Schweiz verbindet den Handroller und den Maschinenstempel:



Ender der 1940er Jahre entstand wohl der Bedarf, dass man die Briefmarken-Mäppchen, die an die Schalter geliefert wurden, vor dem Versand mit einem (Prüf-)Verschluss-Stempel versah. Zu diesem Zweck entwickelte die PTT eine eigene Stempelmaschine "Electrovite", in die ein gewöhlicher Handrollstempel eingebaut wurde. Statt einer Uhrzeit wurden die Buchstaben von A bis K verwendet, es sind somit keinen Unterscheidungsbuchstaben von verschiedenen Geräten.

Ende der 1960er Jahre wurden diese Stempelmaschinen in den Ruhestand versetzt.

Mit besten Grüssen Olaf
 
filunski Am: 21.09.2021 18:49:15 Gelesen: 6326# 1516 @  
Hallo Olaf,

sehr schöner Beitrag und interessanter "Handroll-Maschinen-Stempel". ;-)

Danke für die Präsentation hier.

Viele Grüße,
Peter
 
Journalist Am: 22.09.2021 20:08:08 Gelesen: 6248# 1517 @  
Hallo an alle,

da die Suchfunktion beim Stichwort "Fährschiff Theodor Heuss" nichts ergeben hat, möchte ich den folgendenen Handrollstempel hier zeigen, der mir gerade beim Suchen nach etwas anderen über den Weg gelaufen ist:



Woher ich den Scan habe, kann ich auch nicht mehr genau sagen, es könnte aber aus einem Auktionskatalog gewesen sein.

Viele Grüße Jürgen
 
filunski Am: 26.09.2021 00:54:21 Gelesen: 5896# 1518 @  
@ Journalist [#1517]

Hallo Jürgen,

schöner Handroller, danke fürs Zeigen!

Diese Handrollstempel der "Theodor Heuss" kann man öfters finden, die Qualität nicht immer so gut wie auf deinem Beleg.

Von mir heute mal wieder ein Handrollstempel, der vielleicht erst gar nicht als so ungewöhnlich auffällt, aber, wie ich meine durchaus einen zweiten Blick verdient.



MÜNCHEN BPA / ew vom 4.7.1963

Nun ja, ein Handroller vom Münchner Bahnpostamt. Davon gab es ja viele und bei einem solch großen Postamt waren die auch viel im Einsatz (und jetzt kann man durchaus ergänzen, und wurden auch viel im Papierkorb entsorgt :-()

Dieser hier ist aber nicht nur sehr schön und sauber abgerollt, sondern zeigt noch weitere Besonderheiten. Zum Stempeldatum waren bereits die damals neu eingeführten 4-stelligen PLZ gültig und die Normstempel waren weitestgehend ausgetauscht. Hier haben wir aber noch den "alten" Zweikreisstegstempel ohne PLZ. Bei den (Hand-) Tagesstempeln findet man so etwas nur selten, die wurden flächendeckend recht pünktlich ausgewechselt. Nicht ganz so schnell, zumindest die Handrollstempel beim Münchner BPA (und noch ein paar mehr). Um diesen "alten" Stempel noch etwas länger zu verwenden wurden auch die Postleitgebietszahl (13b) vor dem Ortsnamen und wohl auch die BPA Nr. 1 aptiert (entfernt).

Ursprünglich sah das so aus, wie auf diesem Musterabschlag aus dem Ablieferungsbuch der Fa. Braungardt:



(13b) MÜNCHEN BPA 1 / au vom 1.4.1949

Der Stempel mit UB "ew" dürfte von der UB-Logik her, wohl erst Mitte der 1950er Jahre ausgeliefert worden sein. Hatte also auch eine nur relativ kurze Verwendungsdauer, vor allem in der aptierten Version.

Viele Grüße,
Peter
 
ginonadgolm Am: 26.09.2021 14:40:11 Gelesen: 5852# 1519 @  
@ Journalist [#1517]

Beim Erfassen von Belegen fiel mir ein weiterer Schiffspoststempel als Handrollstempel auf:



und der komplette Beleg:



Diesmal ist das dänische Fahrschiff "Kong Frederik IX" anläßlich der Eröffnung der Vogelfluglinie.

Gute Reise wünscht
Ingo aus dem Norden
 
Shinokuma Am: 26.09.2021 16:50:56 Gelesen: 5835# 1520 @  
Liebe Handrollstempel-Freunde,

die beiden zuletzt gezeigten Handrollstempel von Fähren zwischen Deutschland und Dänemark gaben mir Anlass, meinen eigenen Bestand an Schiffspostbelegen zu durchforsten.

Dabei fand ich den nachstehenden Brief, der bei mir eine Frage aufwarf, die vielleicht einer von Euch beantworten kann.



Dieser Brief trägt einen dänischen Stempel auf deutschen Marken.

Der von Ingo gezeigte Beleg hat einen dänischen Stempel auf dänischen Briefmarken.

Und der von Jürgen mit [#1517] gezeigte Beleg hat auf einer deutschen Marke den deutschen Stempel der Fährverbindung von Grossenbrode nach Gedser, meiner jedoch den dänischen Stempel der umgekehrten Richtung von Gedser nach Grossenbrode.

War es damals möglich, solche Briefe nach eigenem Ermessen mit deutschen oder dänischen Marken zu frankieren, egal in welche Richtung das Schiff fuhr und aus welchem Land es gerade kam?

Herzliche Grüße

Gunther
 
volkimal Am: 07.10.2021 10:50:52 Gelesen: 4131# 1521 @  
Hallo zusammen,

nichts seltenes, aber ein Handrollstempel, der gestern bei mir ankam:



Briefzentrum 59 / hq vom 05.10.2021

Viele Grüße
Volkmar
 
filunski Am: 07.10.2021 22:59:33 Gelesen: 4035# 1522 @  
@ volkimal [#1521]

Hallo Volkmar,

stimmt schon, nicht unbedingt selten, aber so sauber abgerollt heutzutage auch nicht mehr so oft zu finden. Da sich an der "Popularität" der Handrollstempel bei den meisten Sammlern auch nicht viel geändert hat, wandern die immer noch viel zu oft in die Rundablage. Sind es also allemal wert hier zumindest dokumentiert zu werden.

Danke fürs Einstellen! ;-)

Ich mache dann mal gleich weiter mit einer echten Rarität die ich heute zufällig bei meinem "Lieblingshändler" entdeckt hatte, wo sie wohl schon seit vielen Jahren auf einem unattraktiven Großkuvert in einer dunklen Ecke im Dornröschenschlaf schlummerte.

Hier erst mal die Vorderseite des Belegs:



Ein Wertbrief von Hamburg nach Braunschweig aus dem Jahr 1960.

Braunschweig! Da wird jetzt wahrscheinlich jemand hellhörig [#1263]. ;-)

Hier die für uns viel interessantere Rückseite:



Die Ankunft in Braunschweig dokumentiert mit einem, zumindest den hier mitwirkenden und mitlesenden Personen, bekannten Handrollstempel. Hier im Detail:



BRAUNSCHWEIG 1 / ANKUNFT bb vom 12.03.1960

Mit diesem Fund haben wir auch ein neues Spätdatum für diesen ungewöhnlichen Handrollstempel.

Viele Grüße,
Peter
 
volkimal Am: 13.10.2021 10:01:07 Gelesen: 2772# 1523 @  
Hallo zusammen,

in einer Kiste fand ich diese Handroller der Zerbster Reit- und Fahrturniere. Eigentlich einer der schönsten Handroller. Leider sind die Stempel zum Teil nicht gut abgeschlagen und zusätzlich sehr unschön ausgeschnitten.



Links die Jahre 1935, 1937 und 1939. Rechts drei Stempel aus dem Jahr 1938. Insgesamt gab es diese Stempel aus den Jahren 1934 bis 1939. Die anderen Exemplare seht ihr in den drei Beiträgen ab Nr. 1144 [1].

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=237734#M1144
 
filunski Am: 19.10.2021 23:47:30 Gelesen: 936# 1524 @  
Hallo zusammen,

damit auch die Handroller mal wieder ins Gespräch kommen und weil mir dieses Briefstück gerade in die Finger kam, stelle ich es hier mal vor:



Briefstück mit sehr schöner und gezielter Entwertung der Zusatzfrankatur zum AFS mit Handrollstempel GREIZ 1 / bj / 6600 vom 14.5.1993. Der Operateur des Handrollstempels wusste sehr gut damit umzugehen!

Viele Grüße,
Peter
 
bedaposablu Am: 23.10.2021 16:23:08 Gelesen: 29# 1525 @  
Hallo miteinander,

gerade beim Scann aufgefallen:



Bei der DPAG im Sülzetal muß es einen anderen Kalender geben!

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 

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