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Thema: Handrollstempel, ungewöhnliche und seltene Beispiele
Das Thema hat 384 Beiträge:
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Christoph 1 Am: 10.07.2019 01:09:49 Gelesen: 1357# 360 @  
Hallo,

von mir heute ein schöner Abschlag aus Berlin zu Weihnachten 1925



BERLIN NW / n 7 n vom 23.12.1925

Viele Grüße
Christoph
 
Tuffi Am: 10.07.2019 12:35:41 Gelesen: 1278# 361 @  
@ Christoph 1 [#360]

Bin gespannt, ob sich die Verwendung zwischen Infla und dem hier gezeigten Beleg weiter einengen lässt.
 
Nordluchs Am: 11.07.2019 15:10:56 Gelesen: 1105# 362 @  
@ Nordluchs [#356]

Hallo zusammen,

wieder drei Stempelfragmente, aber extrem wichtig für die Buchführung der „Päckchengebühr Bezahlt“ Sammler.



(14a) STUTTGART 3 - im Logo - NEUHEITEN IMPORT EXPORT -B&S / BIRKE & SAUERBECK / Neuheiten-Vertrieb / STUTTGART - S / Dennecker Str. 30 25.03.1955 (Musterabdruck) und (23) BREMEN 5 / BEZAHLT - LEBENSFROH DURCH / BORKUMER - MEERESKRAFT / BIOMARIS G.m.b.H. BREMEN - vom 29. 06 1951 (Musterabdruck)



(22a) RATINGEN / BEZAHLT - im Logo /DEFAKA VERSANDZENTRALE vom 12.10.1955 (Musterabdruck)

Schönen Tag noch!
Hajo
 
Jürgen Zalaszewski Am: 11.07.2019 20:43:10 Gelesen: 1074# 363 @  
@ filunski [#355]

Hallo Peter,

aus Deiner Liste der Handrollstempel von Görlitz 3, UB: h vom 6.5.42 mit entferntem Sternchen.



Viele Grüße
Jürgen
 
filunski Am: 11.07.2019 23:13:22 Gelesen: 1063# 364 @  
@ Christoph 1 [#360]
@ Nordluchs [#362]
@ Jürgen Zalaszewski [#363]

Schönen guten Abend zusammen,

toll, was Ihr da wieder alles in Rot ;-) und Schwarz zeigt!

Sehr schön, weil sehr früh, wie Tuffi schon schreibt, gleich nach Infla, ist Christophs Handroller aus Berlin. Noch Einer aus der ersten Serie (flache Wellen, kleiner Stempelkopf, kein extra Einsatzstück für den Entwerter).

Ein solcher früher Handroller (steht auch schon in der Liste aus 1927) ging mir heute ins "Netz". War nicht aus der Ein-Euro-Kiste da die "Unterlage" nicht ganz preiswert ist. Zum Glück war sie mit so einem "schrecklichen" Handroller entwertet, der den Preis gewaltig drückte. Mir persönlich gefällt das ganze Stück, gerade wegen des passenden Handrollstempels, ausgesprochen gut:



KOLBERG 1 / * (OSTSEEBAD) i vom 12.2.1932

Viele Grüße,
Peter
 
spain01 Am: 12.07.2019 01:01:06 Gelesen: 1045# 365 @  
Hallo allerseits,

ich bin mir nicht sicher, ob die beiden Postkarten hier in dieses Thema passen, oder ob sie mit einem Maschinenstempel entwertet worden sind:



Gruß
Michael
 
Christoph 1 Am: 12.07.2019 01:52:15 Gelesen: 1041# 366 @  
@ spain01 [#365]

Hallo Michael,

das sind beides Entwertungen von Maschinenstempeln, keine Handroller.

Gruß, Christoph
 
bernhard Am: 13.07.2019 14:58:01 Gelesen: 885# 367 @  
@ filunski [#82]

Dieser von Dir angezogene Artikel von Ehrmann ist sehr interessant und birgt auch noch ungelöste Fragen.

Ehrmann bildet gleich die beiden ersten Serien-Varianten ab:



Doch interessanter finde ich die getroffene Aussage bezüglich der 8 in Verwendung befindlichen Handrollstempel von "fremder Seite" und die damit einhergehende Patentverletzung!



Ich gehe davon aus, dass Ehrmann sicherlich mit Breusch kontakt hatte und von ihm diese Informationen hatte. Doch wie konnten diese "fremden" HRSt in den Postbetrieb gelangen, wenn doch das PA Pforzheim spätestens ab 1925 die Beschaffungsstelle war? Also vorher? Von Klüssendorf? - mit dem man sich dann einigte? Von Braungardt? - über eine bayerische Beschaffungsstelle? Ein weiterer - bisher unbekannter - Hersteller?

Welche Unterscheidungsmerkmale könnten diese 8 Stempel haben? Vielleicht eine unterschiedliche Gesamtlänge (Mittenabstand zwischen den Stempelköpfen)?

Es bleibt spannend!

Viele Grüße

Bernhard
 
Tuffi Am: 14.07.2019 11:00:44 Gelesen: 777# 368 @  
@ bernhard [#367]

Hallo Bernhard,

mir sind die frühen Handrollstempel in Leipzig verdächtig.
1. den frühesten kennen wir schon 1923.
2. auch später gibt es dort HRstempel, die eine weniger elegante Welle und dicke Linien in der Datumsbrücke (wie der 1923er) haben.

Gruß Walter
 
bernhard Am: 14.07.2019 11:16:49 Gelesen: 771# 369 @  
@ Tuffi [#368]

Hallo Walter,

die Leipziger Stempel aus 1923 würde ich ehr zu den VERSUCHSSTEMPELN zählen. Die fraglichen 8 Handrollstempel können ja erst ab 1925 hergestellt worden sein, wenn man von einer Patentverletzung ausgeht.

Viele Grüße
Bernhard
 
filunski Am: 14.07.2019 11:44:35 Gelesen: 764# 370 @  
@ bernhard [#367]+[#369]

Hallo Bernhard,

komme erst jetzt dazu dir zu antworten.

Ehrmann war wohl persönlich mit Breusch bekannt, ich weiß nicht mehr wo, aber in einer der alten Briefmarkenzeitschriften hatte ich das mal gelesen. Wie Walter meine ich auch, dass u.a. (?) die Leipziger Stempel gemeint sind. Diese wurden wohl auch unabhängig von dem Geschehen in Pforzheim entwickelt und eingesetzt. Klüssendorf war auch wohl schon sehr früh mit Breusch in Kontakt und dabei ihm das Patent "abzuluchsen". Auch dürfte Klüssendorf damals als Einziger die technischen Möglichkeiten gehabt haben solche Handrollstempelgeräte in größerem Umfang herzustellen. Er war ja dann sehr schnell damit im Geschäft und DER Handrollstempelfabrikant ab ca. Mitte der 1920er Jahre. Andere Hersteller, wie z.B. Braungardt, haben m.E. zu jener Zeit selbst keine Handrollstempel hergestellt sondern nur Stempelköpfe dazu an Klüssendorf geliefert.

All dies sind momentan nur Spekulationen und "zwischen den Zeilen gelesen". Zu den Handrollstempeln wurde leider immer schon sehr wenig publiziert und ohne Ehrmann würden wir wohl "ganz auf dem Schlauch stehen". ;-)

Auf alle Fälle bleibt es spannend und es gibt noch genug zu erforschen. Dazu gehören auch bislang kaum aufgetauchte Belege und Abschläge von Handrollern der ersten Serie (kleiner Stempelkopf, flache Wellen, kein separates Entwerter-Einsatzstück) aus der Anfangszeit (Mitte bis Ende 1920er Jahre). Alle Bilder dazu auch von den geschätzten Mitlesern hier im Forum sind höchst willkommen. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
bernhard Am: 14.07.2019 12:57:52 Gelesen: 748# 371 @  
@ Tuffi [#368]
@ filunski [#370]

Hallo Peter und Walter,

mir geht es speziell um die 8 von fremder Seite hergestellten Handroller, welche angeblich eine "Patentverletzung" darstellten.

Das Breusch-Patent wurde am 26. Mai 1925 eingereicht. Zuvor hergestellte HRSt mit den später patentierten Eigenschaften stellen keine Patentverletzung dar. Ich Gegenteil, dann hätte das eingereichte Patent gar nicht patentiert werden dürfen.

Nur später hergestellte HRSt mit den patentierten Eigenschaften können eine Patentverletzung darstellen, also erst nach dem 26.Mai 1925 in Verkehr gebrachte Handrollstempel von fremder Seite.

Wir hatten vor einiger Zeit in der Firma eine Schulung in Patentrecht. Da hieß es, wenn das Produkt mit den zu patentierenden Eigenschaften 1x an Kunden verkauft (ausgeliefert) ist, wäre es zu spät für eine Patenteinreichung, da das Produkt somit bereits „öffentlich“ und allgemein zugänglich wäre!

Das bedeutet: Breusch konnte vor Patenteinreichung eigentlich keine Handrollstempel verkaufen, höchstens welche bauen und der Reichspost zu Versuchen überlassen.

Spekulation: Aber vielleicht wurden von Breusch bereits zuvor welche verkauft. Klüssendorf wußte dies und nutzte dies für einen guten Diehl aus. Klüssendorf hatte dann den Vorteil, dass es andere Wettbewerber nicht nachbauen durften. Vorausgesetzt niemand sonst wusste davon. Aber alles nur Spekulation.

Viele Grüße
Bernhard
 
Jürgen Witkowski Am: 14.07.2019 17:31:49 Gelesen: 626# 372 @  
Liebe Handrollstempelinteressierte,

heute stelle ich einen Beleg zur Diskussion, der auch in unsere Philaseitenthemen "Lochungen" oder "Zurück und nachgeschickt" passen würde.



Briefvorderseite

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e.V., auch heute noch unter dem Namen ADAC aktiv, versendete aus München am 19. Januar 1927 die Mitgliedskarte 1926/27 mitsamt der Rechnung per Nachnahme an ein Mitglied in Köln. Die Frankatur mit einer MiNr. 359X deckt die Gebühren von 20 Pf. für einen doppelt schweren Brief und 10 Pf. für die Nachnahme ab. Der Rechteckstempel "zurück / 22.1.27 / an den Absender" lässt erahnen, dass sich auf der Rückseite noch etwas Interessantes für einschlägig Interessierte befinden könnte.

Die Marke ist mit einer Lochung ADA des Absenders versehen, laut [1] 2-ADA-1, verwendet zwischen 1924 und 1932.



Lochung ADA

Kommen wir nun zur Rückseite, die für das Thema Handrollstempel von Interesse ist. Auf der rechten Seite fällt ein senkrecht verlaufender Stempel auf, der auf den ersten Blick an eine Sylbe-Bandstempelmaschine mit drei Stempelköpfen erinnert. Aber für Köln ist eine solche Maschine nicht bekannt. Auf den zweiten Blick kann man erkennen, dass der mittlere Stempelkopf um 90° gedreht ist. Ferner ist er der einzige Stempelkopf, der einen Datumssteg hat, der, kaum zu lesen, den 20.1.1927 7-8 N., also den Tag der Ankunft in Köln anzeigt. Die beiden anderen Stempelköpfe haben keine Datumsangaben.
Die Nachnahmesendung wurde dem Empfänger, wie aus dem handschriftlichen Vermerk hervorgeht, am 22. Januar vorgelegt. Dieser hat die Annahme verweigert. Der Zeilenstempel 24. Jan. 1927 stammt sicherlich vom ADAC und dokumentiert den Eingang der Rücksendung.



Briefrückseite

Der Ankunftstempel von Köln gibt Anlass zu der Vermutung, dass es sich möglicherweise um einen Handrollstempel handelt. Im Kölner Stempelkatalog [2] ist er nicht aufgeführt. Lediglich ein genau so aufgebauter Stempel Köln * 1 bl (oder b1) ist als Maschinenstempel mit einem Verwendungszeitraum 1926 – 1927 gelistet. Die Einordnung als Maschinenstempel halte ich für fraglich. Auch Tuffi (Walter), dem ich den Stempel vor einiger Zeit vorgelegt habe, tendiert dazu, ihn den Handrollstempeln zuzuordnen.



Postamt / Köln / * 1 g // Köln / * 1 g

Was meinen die anderen Experten?

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen

[1] Dr. Hans D. Hillmann, KATALOG der deutschen Firmenlochungen, Arbeitsgemeinschaft Lochungen e.V. im BDPh, 2010
[2]Verschiedene Autoren, Katalog der Kölner Poststempel und Privatpostanstalten, Verein für Kölner Postgeschichte e.V., 2011
 
filunski Am: 14.07.2019 19:16:28 Gelesen: 601# 373 @  
@ Jürgen Witkowski [#372]

Lieber Jürgen,

da hast du ein ganz tolles Stück ausgegraben! Glückwunsch!

Irgendwie kam mir dein Kölner Handrollstempel, da hast du völlig Recht, es ist ein solcher, bekannt vor. In Tuffis Unterlagen habe ich dazu auch etwas gefunden.

Einmal einen Entwurf zu einem Infla-Bericht von Zenker, der einen ebenso aufgebauten Handrollstempel für Stuttgart beschreibt, der dort im April 1925 eingeführt wurde:



Und dann noch ein Beitrag eines Dr. M.Keidel in einem Infla Bericht aus dem Jahr 1973 [1]. Dieser hatte den von dir gezeigten Handroller auf zwei Marken entdeckt. Mit darin erwähnt ist auch der ebenso, mehrfach nachgewiesene Handrollstempel aus Leipzig:



Ein so schöner, kompletter Abschlag wie von dir gezeigt wurde bislang noch nicht erwähnt/gefunden!

Viele Grüße,
Peter

[1] Infla Berichte, Folge Nr. 89, März 1973
 
bernhard Am: 14.07.2019 19:41:13 Gelesen: 591# 374 @  
@ filunski [#373]

Hallo Peter,

Nachtrag/Ergänzung: Nach meinen Unterlagen handelt es sich bei dem gezeigten Ausschnitt um den Infla-Bericht Folge 117 von 1980. Im weiteren ist noch ein gleichartiger Stempel (-Fragment) von München erwähnt.

Weiterer Literaturhinweis zum Stempel von Leipzig 13: Infla-Bericht Folge 233/2009.

Viele Grüße
Bernhard
 
filunski Am: 14.07.2019 23:09:27 Gelesen: 515# 375 @  
Hallo zusammen,

nach Jürgens toller Entdeckung [#372] bin ich jetzt nochmals Walters (Tuffi) Unterlagen speziell daraufhin durchgegangen und versuche mal eine Zusammenfassung dazu.

Parallel zu den Tätigkeiten Breuschs in Pforzheim, vielleicht auch ohne gegenseitigen Erfahrungsaustausch und Wissen voneinander (Spekulation!) gab es ca. ab April 1925 (in Leipzig in einer ersten Versuchsphase schon im Okt./Nov. 1923!) Versuche mit Handrollstempeln. Dafür wurden z.T. Stempelköpfe und Bänder aus Maschinenstempeln (Sylbe) ausgebaut und in Versuchs-Handrollstempel eingebaut. Das bekannteste Beispiel dafür ist Leipzig, aber dann auch Köln (zwei verschiedene Geräte/UB), Stuttgart, Frankfurt/Main und Düsseldorf.

Zu Köln liegen verschiedene Beispiele, Belege und Ausschnitte vor (leider nur als Schwarz/Weiß Kopien). Dort gab es anscheinend zwei Geräte, einmal UB b. Dazu zwei Abschläge:

Aus der Sammlung Weileder (mit dabei eine dazu angefertigte Bleistiftskizze des Abschlags) vom 9.9.1925:





Und dann ein zweites Gerät mit UB b (Herkunft des Abschlags unbekannt) vom 15.7.1925:



Auch von dem bereits von Jürgen gezeigten Handrollstempel, UB g, liegt noch ein Abschlag vor. Dieser sogar noch aus dem Jahre 1928. Hier schien sich das Gerät also bewährt zu haben und blieb länger in Gebrauch:



Wahrscheinlich meinte Ehrmann in seinem von Bernhard gezeigten Artikel aus dem Jahre 1927 [#367] auch diese Geräte mit den Patentverletzern. Klüssendorf war bei diesen Stempeln (noch) nicht beteiligt, kam dann aber schon sehr früh (ca. 1926) zumindest in Leipzig mit dazu.

Belegbeispiele aus dieser Zeit (1925) von diesen Versuchsstempeln aus Stuttgart, Frankfurt und Düsseldorf liegen mir leider nicht vor.

So weit erst mal wieder! ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
calliostoma Am: 15.07.2019 13:35:20 Gelesen: 446# 376 @  
Hallo zusammen,

aus dem Auslieferungsbuch der Fa. Braungardt - Handrollstempel satt:




Gruß

Dirk
 
Nordluchs Am: 15.07.2019 20:26:44 Gelesen: 404# 377 @  
@ Nordluchs [#362]

Hallo zusammen,

ist ja richtig was los! Versuche mich dazwischen zu quetschen.



(14a) Stuttgart 22 / Bezahlt / 21. 09. 1954 / Versandbuchhandlung / KURT ANDREAS / Stuttgart O („Bezahlt“ klein geschrieben) - Musterabdruck
und
(17a) KARLSRUHE (BADEN) 2 / Bezahlt / UB a / 30.11.53 / Pharma Präparate /verm. Karlsstr. 10 / Firma nicht lesbar / Qualitätserzeugnisse -(„Bezahlt“ klein geschrieben) - Musterabdruck

Viele Grüße

Hajo
 
calliostoma Am: 15.07.2019 20:35:47 Gelesen: 402# 378 @  
Hallo allerseits,

aus dem Auslieferungsbuch der Fa. Gleichmann - Bonn Bundestag



Gruß

Dirk
 
Tuffi Am: 16.07.2019 10:43:36 Gelesen: 309# 379 @  
@ bernhard [#371]

Hallo Bernhard,

"Pulver" für Deine Spekulation: Büttner gibt im Stempelhandbuch EKB-Stempel einen HRSt Klüssendorf Typ 1 in Berlin
i 9 i ein Frühdatum 06.05.25 an.

Gruß Walter
 
filunski Am: 16.07.2019 12:24:55 Gelesen: 252# 380 @  
@ Nordluchs [#377]
@ calliostoma [#378]

Hallo zusammen,

sehr schön! ;-)

Den Handroller von Bonn-Bundestag hatte ich bislang noch nicht entdeckt und die "Päckchengebühr bezahlt-Handrollstempel" sind sowieso nirgendwo sonst zu finden!

Ausnahmsweise heute auch von mir mal einen "Roten", mal sehen ob Hajo den schon kennt? ;-)



(13b) AUGSBURG 2 / a / Päckchengebühr bezahlt

Viele Grüße,
Peter
 
filunski Am: 16.07.2019 23:11:39 Gelesen: 160# 381 @  
Verehrte Freunde der Handrollstempel,

nach dem eben gezeigten "Roten" ;-) muss natürlich auch noch ein "Schwarzer" her.

Hier eine besondere Verwendung eines Handrollstempels mit Werbeeinsatz aus den 1940er Jahren zur Massenentwertung von Bögen in der DDR:



Hier der Stempel im Detail:



LEIPZIG S 3 / a
vom 7.11.1956

Vielen Dank an Uwe Seif für die Überlassung der Abb.

Viele Grüße,
Peter
 
volkimal Am: 16.07.2019 23:28:55 Gelesen: 157# 382 @  
Hallo zusammen,

zu diesem Thema habe ich kaum etwas beizutragen. Eben ist mir aber aufgefallen, dass auf dieser Karte eines Stempelsammlers ein Handrollstempel ist:



Stempel Erntedanktag aus Bückeberg bei Hameln vom 02.10.1937.

Der 160 Meter hohe Bückeberg liegt südlich von Hameln am östlichen Ortsrand des Weserdorfes Hagenohsen am rechten Ufer der Weser. Der Bückeberg erlangte kurz vor dem Zweiten Weltkrieg deutschlandweite Bekanntheit durch die von den Nationalsozialisten in den Jahren 1933-1937 dort abgehaltenen sogenannten Reichserntedankfeste. [1]

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Reichserntedankfest
 
Nordluchs Am: 17.07.2019 10:39:09 Gelesen: 77# 383 @  
@ filunski [ #380]

Hallo Peter,

schönes Teil [#380] was Du von Augsburg vorgestellt hast.
Gesehen habe ich den Benutzer des Handrollstempels schon mal. Vermutlich als Bruchstück. Aber kann mich nicht erinnern wo. Den gestrigen Abend bin ich in alten Auktionskatalogen von Harlos versunken. Leider kein Ergebnis, aber daher ist es wichtig und schön wieder ein neues Teil zu sehen. Bevor ich demnächst auch 2 – 3 weitere zeigen kann, nachfolgend was anderes.

In einem größeren Nachlass eines bekannten bayrischen Sammlers und Bibliothekar, fanden sich zur großen Überraschung, die vermissten Sammlungen des Fachautors Ernst Ehrmann. Auf einer Veranstaltung in der Mitte Deutschlands, konnte ich daraus drei Sammlungen erwerben. Ernst Ehrmann war in der Philatelistischen Presse (z.B. Sammlerwoche) sehr bekannt. Der Name wurde in dieser Rubrik schon etliche Male erwähnt. Drei Seiten zu diesem Thema sind vorhanden, eine stelle ich hier im Forum mal vor.



Beste Grüße

Hajo
 
filunski Am: 17.07.2019 16:40:03 Gelesen: 11# 384 @  
Hallo zusammen,

aus aktuellem Anlass jetzt mal ein Sprung in die Gegenwart. In meinem heutigen Posteingang befand sich ein Maxibrief mit diesem ungewöhnlichen Handroller:



BRIEFZENTRUM 28 BREMEN / gg vom 15.7.2019

Sehr ungewöhnlich die Ortsangabe bei einem Briefzentrumsstempel.

Viele Grüße,
Peter
 

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