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Thema: Deutsches Reich Stempel bestimmen
Das Thema hat 142 Beiträge:
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Pete Am: 12.02.2021 20:59:07 Gelesen: 3232# 118 @  
@ H.G.W. [#116]

hier habe ich drei Briefmarken aus der Hitlerserie mit Stempeln, die ich so nicht kenne.

Kennt sich jemand hiermit aus und kann dazu etwas sagen?


Ich gehe hier von Grobsendeentwertungsstempeln aus, um Briefmarkenfrankaturen auf unebenen bzw. unförmigen Sendungen, z.B. (Feldpost-)Päckchen, zu entwerten. Das erste Beispiel aus Rhaunen trägt noch einen erkennbaren Ansatz eines Handrollstempels. Dieser hatte es anscheinend nicht geschafft, die Briefmarke(n) ordentlich zu entwerten. Auf dem zweiten Beispiel aus (Bad) Saulgau sind ebenfalls Stempelfarbreste zu erkennen. Das dritte Beispiel kann ich keinem Ort zuordnen.

Gruß
Pete
 
mumpipuck Am: 13.02.2021 02:01:38 Gelesen: 3197# 119 @  
Der dritte Stempel könnte aus (Len)gerich (W(estfalen)) stammen.

Burkhard
 
H.G.W. Am: 13.02.2021 13:36:41 Gelesen: 3147# 120 @  
Hallo,

ein herzliches Dankeschön für eure Mühe.

Gruß Horst
 
H.G.W. Am: 25.02.2021 17:00:46 Gelesen: 2772# 121 @  
Hallo,

hier zeige ich eine Marke Michel Nr. 787 10Pfg. Der Stempel ist interessant, kennt den jemand, die Ortsangabe ist mir nicht wichtig, sondern die Art und Funktion?

Gruß Horst


 
Christoph 1 Am: 25.02.2021 17:43:45 Gelesen: 2757# 122 @  
@ H.G.W. [#121]

Ja, das ist ein Poststellenstempel, der "normalerweise" nicht auf der Briefmarke abgeschlagen wird, sondern beigesetzt. Aber hier gab es eine Ausnahme: Lag der Zielort innerhalb des gleichen Leitpostamts, dann wurde der Brief direkt gestempelt und vom Landpostzusteller direkt zugestellt. So ein Fall wird hier vorgelegen haben.

Zum Ort: Das Leitpostamt ist ziemlich sicher Papenburg (Ems).

Viele Grüße
Christoph
 
H.G.W. Am: 25.02.2021 19:14:29 Gelesen: 2731# 123 @  
Super Christoph,

danke Dir für die Arbeit.

Gruß Horst
 
fogerty Am: 26.02.2021 18:41:32 Gelesen: 2663# 124 @  
Kann mir bitte jemand eine Information über diese Art von Stempel geben?



Grüße
Ivo
 
Pepe Am: 26.02.2021 21:10:16 Gelesen: 2642# 125 @  
@ fogerty [#124]

Hallo Ivo,

ich hatte mal eine Postkarte mit diesen Stempel im Thread Sudetenland verborgene Schätze eingestellt. Und dann diese Mitteilung [1] erhalten. Vielleicht ist dieser Abschlag selten und gut wäre es mehr darüber zu erfahren.

Nette Grüße Pepe



[1] https://www.philaseiten.de/beitrag/175755
 
mumpipuck Am: 27.02.2021 00:41:22 Gelesen: 2616# 126 @  
@ H.G.W. [#121]

Hallo Horst,

das hat mich jetzt fast eine Stunde Recherche gekostet. Erst habe ich lange über die Endung gerätselt. Als ich auf "ferweg" gekommen war wurde es leichter. Ich habe um Papenburg auf der Karte nach Orten, die auf "f", vermutlich "dorf", enden gesucht und die frühere Kreisstadt Aschendorf (Ems)gefunden. Das Ortsverzeichnis 1944 hat, nachdem ich den Anfangsbuchstaben vermutete, dann die Poststelle II "Aschendorferweg über Papenburg (Ems)" ausgeworfen. Da kommt Dein Stempel her.

Viele Grüße
Burkhard
 
Detlef Am: 08.04.2021 14:01:52 Gelesen: 1679# 127 @  
Hallo,

heute komme ich auch bei einem Stempel nicht weiter.

Der Brief muss aus der Zeit um 1872 stammen. Das Datum lässt sich noch entziffern (10 JANR.)

Kann jemand helfen?




Viele Grüße
Detlef
 
volkimal Am: 08.04.2021 14:14:26 Gelesen: 1675# 128 @  
@ Detlef [#127]

Hallo Detlef,

ich denke, dass es Gifhorn heißt.

Viele Grüße
Volkmar
 
GSFreak Am: 08.04.2021 14:16:35 Gelesen: 1674# 129 @  
@ Detlef [#127]

Hallo Detlef,

der Ort ist Gifhorn, das liegt nördlich von Braunschweig.

Diese Rechteckstempel ohne Jahreszahl wurden in den 1850er bis etwa Mitte der 1870er Jahre eingesetzt.

Beste Grüße
Ulrich
 
Detlef Am: 09.04.2021 12:54:29 Gelesen: 1615# 130 @  
Hallo Volkmar und Ulrich,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Gruß Detlef
 
Briefuhu Am: 09.06.2021 16:08:20 Gelesen: 501# 131 @  
Habe hier einen Brief vom 24.12.1889 von Reutlingen nach Plauen. Ankunft in Plauen am 01.01.1890. Frankiert mit der Michel Nr. 46 10 Pfennige. An sich ist der Brief nichts besonderes und auch schon ziemlich fleckig. Nur mit dem Stempel komme ich nicht klar.

Über Reutlingen Stadt-Post habe ich weder im Internet noch in der Stempeldatenbank etwas gefunden. Mache ich da einen Denkfehler?





Schönen Gruß
Sepp
 
Martin de Matin Am: 09.06.2021 17:34:12 Gelesen: 484# 132 @  
@ Briefuhu [#131]

Im Handbuch der Württemberphilatelie von Brühl/ Thoma ist im Band II/2 auf Seite 72, unter Stempel von Reutlingen, der Stempel "Reutlingen Stadt-Post" abgebildet.

Gruss
Martin

[Beiträge [#131] bis [#132] redaktionell verschoben aus dem Thema "Altdeutschland Württemberg: Wertschätzung von Stempeln"]
 
Briefuhu Am: 09.06.2021 18:22:44 Gelesen: 468# 133 @  
@ Martin de Matin [#132]

Hallo Martin,

vielen Dank für Deine Hilfe und Deinen Hinweis.

Mir ist aber immer noch nicht klar ob es sich hier um eine "Privatpost" handelt oder nur um einen speziellen Stempel auf der normalen Württemberg Marke.

Schönen Gruß
Sepp
 
lueckel2010 Am: 09.06.2021 20:11:14 Gelesen: 452# 134 @  
@ Briefuhu [#133]

Guten Abend, Sepp,

ich gehe davon aus, Deine Anfrage wurde in ein falsches Thema verschoben, warum auch immer.

Dein Brief wurde zweifelsfrei in Reutlingen bei der Staatspost aufgegeben. Er wurde, frankiert mit einer württ. Briefmarke, die mit einem württ. Poststempel entwertet wurde, nach Plauen/ Sachsen geschickt.

Eine Privatpost hat es im 19. Jahrhundert meines Wissens in Reutlingen nie gegeben.

Private Postanstalten durften nur Sendungen befördern, deren Empfänger im eigenen Ort/ Stadt (eventuell noch im unmittelbaren Umfeld) wohnten.

Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
 
Briefbote123 Am: 09.06.2021 20:20:57 Gelesen: 448# 135 @  
Hallo,

in Reutlingen gab es keine klassische Privatpost. In Plauen schon, aber das ist ein anderes Thema. Solche Stempel gibt es auch von Ulm und Esslingen zum Beispiel.

Warum man jetzt genau Stadtpost im Stempel hatte, kann ich leider nicht zu 100% sagen. In Berlin gab es auch eine Stadtpost Expedition neben den Privatpostanstalten. Leider wurde mit einer Gesetzesreform ab 1.4.1900 jeglicher Betrieb einer Privatpostanstalt untersagt. Ab da wurden auch die Tarife für den Orts und Nachbarortsverkehr einheitlich auf 5 Pfennig festgelegt.

Dies kann man leicht verwechseln mit der Klassischen Privatpost, da manche diese auch als Stadtpost bezeichnen.
 
Briefuhu Am: 09.06.2021 21:19:13 Gelesen: 437# 136 @  
@ lueckel2010 [#134]
@ Briefbote123 [#135]

Vielen Dank, ihr Beiden.

Ich habe mir schon so etwas gedacht. Ich ging auch davon aus, dass der Brief ganz normal mit der staatlichen Post gelaufen ist.

Warum meine Anfrage redaktionell verschoben wurde, weiss ich auch nicht.

Jedenfalls weiss ich jetzt Bescheid. Vielleicht kann ja noch jemand was dazu schreiben, warum in manchen staatlichen Poststempeln "Stadt-Post" steht.

Schönen Gruß
Sepp
 
Richard Am: 09.06.2021 23:45:44 Gelesen: 417# 137 @  
@ Briefuhu [#136]

Hallo Sepp,

man möge mir bitte auch Fehler zugestehen, dass Beiträge einmal im falschen Thema landen. Das bringe ich noch in Ordnung.

Sepp, Du hast Deine Frage gestellt im Thema Altdeutschland Württemberg: Wertschätzung von Stempeln und schreibst, Du wüsstest jetzt Bescheid.

Wie hoch ist denn der Wert des Württemberg Stempels ? Ich weiß es noch immer nicht.

Schöne Grüsse, Richard
 
Briefuhu Am: 10.06.2021 06:54:21 Gelesen: 403# 138 @  
@ Richard [#137]

Hallo Richard,

kein Problem. Den Wert des Stempel weiß ich auch nicht. Ich meinte mit Bescheid wissen, dass es sich doch nicht um eine Privatpost handelt.

Schönen Gruß
Sepp
 
volkimal Am: 20.06.2021 10:24:06 Gelesen: 175# 139 @  
Hallo zusammen,

ein nachverwendeter altdeutscher Stempel auf einer Germania-Marke.



Die Kreissegmentstempel in der Datenbank stammen in der Regel (oder alle) aus Bayern. Es könnte also ein bayerischer Stempel sein.

Das erkennbare Fragment des Ortsnamens könnte "???NGEN i.A." sein - also ein Ort aus dem Allgäu?

Wenn es wirklich ein bayerischer Stempel auf einer Marke des Deutschen Reiches ist, müsste der Abschlag aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg stammen. Bis zum ersten Weltkrieg hatte Bayern noch eigene Marken.

Viele Grüße
Volkmar
 
LK Am: 20.06.2021 10:56:22 Gelesen: 168# 140 @  
@ volkimal [#139]

Württembergischer Bahn - Segmentstempel Wangen im Allgäu.

Beste Grüße
 
Pete Am: 20.06.2021 10:58:06 Gelesen: 167# 141 @  
@ volkimal [#139]

ein nachverwendeter altdeutscher Stempel auf einer Germania-Marke.

Die Kreissegmentstempel in der Datenbank stammen in der Regel (oder alle) aus Bayern. Es könnte also ein bayerischer Stempel sein.

Das erkennbare Fragment des Ortsnamens könnte "???NGEN i.A." sein - also ein Ort aus dem Allgäu?


Ich gehe von dem Ort "Wangen im Allgäu" aus. Wangen gehörte zuvor zum württembergischen Postregal.

Gruß
Pete
 
volkimal Am: 20.06.2021 11:45:54 Gelesen: 156# 142 @  
@ LK [#140]
@ Pete [#141]

Hallo zusammen,

herzlichen Dank! Jetzt kann ich den Stempel zuordnen und habe bei Philasearch gleich eine Postkarte mit solch einem Stempel gefunden [1].



Dort steht oben im Stempel ein "N", bei mir ein "V". Ich vermute, dass es Nachmittag bzw. Vormittag bedeutet.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.philasearch.com/de/i_9089_106880/100_Altdeutschland_Wuerttemberg/9089-0000408862.html?set_sprache=de&set_gesetz_bestaetigt_jn=J&gesetz_bestaetigt_neu=J&suchtext=wangen&locale=de&row_nr=10&breadcrumbId=1624181778.0391
 

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