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Thema: Auktionsbeschreibungen: Was ist erlaubt ?
Robertomarken Am: 07.06.2009 10:59:40 Gelesen: 5379# 1 @  
Hallo Alle !

Der Anbieter "hamburgerweinkontor" bietet eine ganze Palette Briefmarken an, schaut man auf die bildliche Aussage wird immer ein postfrisches Exzemplar dargestellt.

In der Beschreibung wird ganz klitzeklein, kleiner gehts nimmer: Die Marke kommt gestempelt aus ganz normal gelaufener Post (Alltagsstempel), die abgebildete Darstellung ist repräsentativ, hingewiesen.

Ich finde das ist Irreführung wenn nicht schon mit betrügerische Absicht.

Schönen Sonntag
Robert
 
doktorstamp Am: 07.06.2009 13:28:24 Gelesen: 5356# 2 @  
@ Robertomarken [#1]

Es ist eher verleitend, denn wer lesen kann ist klar im Vorteil. Von solchen Angeboten ist es ratsam fernzubleiben. Finger also weg.

mfG

Nigel
 
Jahnnusch Am: 07.06.2009 14:24:06 Gelesen: 5343# 3 @  
Bei Waigand habe ich 5 Alben abgebildet gesehen. Na ja, denke ich, kauf sie mal, dann kommt nur EINS. Ist doch klar, habe eben nicht gelesen.
 
Robertomarken Am: 07.06.2009 15:18:06 Gelesen: 5332# 4 @  
@ doktorstamp [#2]
@ Jahnnusch [#3]

Ihr habt zwar beide recht, wer lesen kann ...

Meine direkte Frage: Ist das erlaubt ?

Gruss
Robert
 
Jürgen Witkowski Am: 07.06.2009 18:01:02 Gelesen: 5302# 5 @  
@ Robertomarken [#4]

Das ist für mich genau so, wie die Abbildungen auf vielen Lebensmittelpackungen. Dort sind oft ganze Menues abgebildet und irgendwo steht dann unauffällig das Wort "Serviervorschlag". Davon kann man halten was man will, aber das scheint so erlaubt zu sein.

In diesem philatelistischen Diskussionsforum wirst Du höchstwahrscheinlich nur "Meinungen" als Antwort auf Deine Frage bekommen. Wenn Du Gewissheit haben möchtest, wird Dir nicht erspart bleiben, mit dem Betreiber der fraglichen Auktionsplattform in Kontakt zu treten, eine Rechtsberatung bei einem auf Verbraucherrecht spezialisierten Anwalt in Anspruch zu nehmen oder zu versuchen, über den Verbraucherschutz zu einer verbindlichen Auskunft zu kommen.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
AfriKiwi Am: 08.06.2009 01:26:56 Gelesen: 5254# 6 @  
Wer lesen kann hat schon der Vorteil, aber viele Nichtsammler können nicht Ihre Philateliestücke gut beschreiben für Sammler.

Dazu kommen auch Sammler die das nicht verstehen und trotzdem es erwerben wollen.

Dass auch manche auf irreführende Beschreibungen Gebote abgeben passiert normalerweise nur einmal. Solche Loseinsteller finden aber immer noch viele die sich reinlegen lassen.

Die Kunst irreführende Annoncen darzustellen ist vielfältig, auch der gesaltzter Sammler macht einen schlechter Kauf.

Es kommt immer auf Kommunikation an. Wenn das Los Dich wirklich interessiert, ist es Dein Recht (Pflicht) Fragen zu stellen darüber.

Solltest Du ein halb gebackenes Ei als Antwort erhalten, oder sogar keine Antwort, ist es doch klar - Finger weg. Irgendwann kommt wieder der gleiche Artikel mit besseren Bestimmungen.

Erich

Hier ein schönes Beispiel: Habe nur eine Seite gezeigt von einem Auktionskatalog.

Die Beschreibung ist deutlich und klar für den Sammler der seinen Michel aufschlägt und das Schnäppchen sieht. Zeppelinsatz Mi€..., Südamerika Fahrt €...

Das war nur ein kleiner Teil der Sammlung (€ 60.500) gegen 6.6% als Anfangsgebot.

Alles erlaubt und richtig aber wer sich mit Stempeln auskennt kann bei vielem nur hoffen Vergleichsstücke (Lehrgeld) gekauft zu haben. So nebenbei war da kein Bericht von irgendwelchen Attesten und das von einer Sammlung 1872-1945.


 
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