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Thema: (?) (183-184) Mit Brief und Siegel: Was sagt uns die Rückseite ?
Das Thema hat 184 Beiträge:
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M.P.D. Am: 19.03.2020 22:52:32 Gelesen: 27823# 160 @  
Danke. Freut mich grade.
 
M.P.D. Am: 19.03.2020 23:29:10 Gelesen: 27817# 161 @  
Zur gefälligen Ansicht ev. Kirchensiegel 1824.

Text: Grosh. Hess. Evangel. Pfarrei Homberg.

Hoffe mir kann im Ansatz jemand sagen, worum es in dem Dokument geht? Ich kann das nicht entziffern.

Danke im voraus.

Gruß
Mike


 
M.P.D. Am: 20.03.2020 00:01:19 Gelesen: 27812# 162 @  
Grosherz. Hess. Evangel. Pfarrei Grünberg.

Gruß


 
bayern klassisch Am: 20.03.2020 09:52:50 Gelesen: 27790# 163 @  
@ M.P.D. [#161]

Hallo Mike,

es geht um eine Geburt im Jahre 1821 eines Kindes, dann werden die Daten der Eheleute usw. aufgelistet.

Genealogisch vlt. ganz interessant, wenn diese Familie noch existiert (ich hätte so etwas gerne von der eigenen Familie, bin aber bisher völlig leer ausgegangen).

Diese amtlichen Bescheinigungen bzw. Bestätigungen kamen oft vor und mussten, je nach Art und Wert der Bestätigung, steuerlich bezahlt werden. Die Höhe dieser Gebühr (Gradation) liest man aus dem Wertstempel, mit dem das amtliche Papier bedruckt wurde.

Beispiel willkürlich zum Verständnis: Erbe 10.000 Gulden, Erbschein kostet 100 Gulden Gebühr. Erbe 100 Gulden, Erbschein kostet 1 Gulden Gebühr.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
M.P.D. Am: 20.03.2020 13:20:49 Gelesen: 27766# 164 @  
Hallo Ralph,

danke für deine Übersetzung. Die gezeigten Unterlagen stammen tatsächlich überwiegend aus der Familie, das macht es für mich eben auch so interessant, da ein direkter Bezug gegeben ist.

Wünsche einen schönen Tag,

Gruß
Mike
 
bayern klassisch Am: 17.06.2020 00:39:00 Gelesen: 24838# 165 @  
Liebe Freunde,

eine Armensache mit 2 verschiedenen Siegelarten (Papier und Wachs) hatte ich bisher noch nicht gezeigt, hier auf Brief aus Erlangen von 1838 nach Wunsiedel an Kaufmann Brandenburg.



Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
mausbach1 Am: 17.06.2020 10:53:22 Gelesen: 24818# 166 @  
Persien




1932 - R-Brief von Tauris nach Frankfurt/Main mit MiNr. 592, 618 (2)

Glückauf!
Claus
 
mausbach1 Am: 22.06.2020 09:28:17 Gelesen: 24685# 167 @  
Iran




1935 - R-Brief von Meched nach Bad Homburg (D) mit MiNr. 626, 631, 639

Glückauf!
Claus
 
mausbach1 Am: 23.06.2020 15:28:21 Gelesen: 24641# 168 @  
Iran



1938 - Luftpost-R-Brief von Teheran über Baghdad nach Dresden mit MiNr. 683 (Aufdruck IRAN auf 610), 709, 710, 713, 714

Glückauf!
Claus
 
bayern klassisch Am: 23.06.2020 16:03:14 Gelesen: 24637# 169 @  
@ mausbach1 [#168]

Beeindruckendes Stück, Claus. Daumen hoch!

Liebe Grüsse,
Ralph
 
epem7081 Am: 14.07.2020 23:57:18 Gelesen: 24038# 170 @  
Hallo zusammen,

in Grundstücksangelegenheiten wurde das KÖNIGL:PREUSS:AMTSGERICHT RHEINE mehrfach zwischen 1909 und 1915 aktiv. Dabei wurden die Schriftstücke - Faltbriefe nach gängiger Manier der Zeit - mit einem amtlichen Papiersiegel verschlossen.






Verschlossen werden nun meine Äuglein zur Guten Nacht.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
Rore Am: 15.07.2020 01:20:59 Gelesen: 24023# 171 @  
@ epem7081 [#170]

Gute Nacht Edwin.
 
M.P.D. Am: 13.10.2020 01:38:21 Gelesen: 21160# 172 @  
Hallo,

ich bin hier auf einen Brief (vermutlich ein Dienstbrief zw. Kollegen) gestoßen, bei dem mich das Siegel vor ein Rätsel stellt. Der Brief ging von einem A.Calmberg an K. Bücking. Der Brief ging nach meiner Interpretation von Darmstadt nach Gießen und von dort nach Laubach. Inhalt ist vorhanden und hänge ich mit an (kann das leider nicht in Gänze entziffern). Zu dem Siegel ist zu sagen, dass ich weder über Familie, noch über Stadt/Kreis etwas darüber finden konnte.

Weiß hier evtl. jemand woher das Siegel stammt?

Gruß Mike




 
bayern klassisch Am: 13.10.2020 11:32:44 Gelesen: 21132# 173 @  
@ M.P.D. [#172]

Hallo,

der Absender war der hier [1].

Adolf Calmberg, Rhetoriker, und er schrieb seinem Freund, der eine Richterstelle in Butzbach bekommen hatte.

Der Brief kostete 4 Kreuzer plus 1 Kreuzer Bestellgeld.

Liebe Grüsse von bayern klassisch

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Calmberg
 
M.P.D. Am: 13.10.2020 17:27:46 Gelesen: 21096# 174 @  
Hallo bayern klassisch,

bis auf die Kosten für den Brief (danke dafür), konnte ich das alles auch recherchieren. Ich konnte aber nichts zu dem Siegel finden. Es gehört soweit ich das raus finden konnte weder zur Fam. Calmberg, noch kann ich es einer Stadt zuordnen. Hast du das evtl. schon mal gesehen oder kannst mir einen Tipp geben, wo ich noch suchen kann?

Gruß
Mike
 
bayern klassisch Am: 13.10.2020 18:53:23 Gelesen: 21081# 175 @  
@ M.P.D. [#174]

Hallo Mike,

das war sicher sein Siegel (Absender). Warum sollte ein Privatbrief mit einem städtischen Siegel (Amtssiegel) verschlossen werden?

Private Siegel gab es im 19. Jahrhundert in Deutschland Hunderttausende - ob je einer die katalogisierte, weiß ich nicht, halte es aber für sehr unwahrscheinlich.

Siegel habe ich tonnenweise aus dieser Zeit (und davon und danach) gesehen, aber das ist todsicher ein Privatsiegel, dass sich das bessere Bürgertum bzw. der Adel hat schneiden lassen.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
M.P.D. Am: 13.10.2020 22:16:53 Gelesen: 21060# 176 @  
Das ist interessant und wusste ich so nicht.Ich bin immer davon ausgegangen, dass wenn mit Wappen gesiegelt wurde, dieses auch heraldisch zuzuordnen sein muss.

Von daher nochmal danke für deine erhellende Antwort.Damit kann ich mit dem Brief abschließen und wünsche einen schönen Abend weiterhin.

Gruß
Mike
 
fogerty Am: 06.11.2020 22:37:43 Gelesen: 20132# 177 @  
Nicht auf der Rückseite eines Briefes,sondern auf einem Postanweisungsschein aus Wien vom 23.4.1897 findet sich dieser Siegel. Erkenntlich sind die Buchstaben F F . Leider ist dadurch der komplette Namen des "Hoflieferanten" zum Teil verdeckt. Vielleicht weiß jemand dazu mehr.



Grüße
Ivo
 
bignell Am: 06.11.2020 22:57:35 Gelesen: 20127# 178 @  
@ fogerty [#177]

Hallo Ivo,

Fritsch Franz und Carl, Universitäts-Optiker, siehe auch [1]

Liebe Grüße, harald

[1] https://ordinationstechnik.com/uber-uns/chronik/
 
Quincy Am: 07.11.2020 08:57:36 Gelesen: 20096# 179 @  
Hier ein Beleg mit einer Penny Black, der ersten Briefmarke weltweit, in Irland abgestempelt. Dass es ein Dubliner Stempel ist, kann man grundsätzlich an Formdetails des Malteserstempels erkennen. Allerdings ist das beim gezeigten Beleg recht mühsam und schwierig.

Aber auf der Rückseite des Briefes befindet sich ein typisch Dubliner Datumsstempel vom 26. November 1840. Für die Uhrzeit gab es damals noch nicht die Zeiträume AM und PM, sondern unter anderem M für Morning, A für Afternoon und E für Evening. 2A im Datumsstempel heißt also 2 Uhr nachmittags.



Gruß
Hans-Jürgen
 
fogerty Am: 07.11.2020 12:58:57 Gelesen: 20076# 180 @  
@ bignell [#178]

Vielen Dank,

das ist ja sehr interessant! Denn dieser Beleg stammt aus dem Nachlaß eines in unserer Gemeinde wohnhaften Mitbürgers, der in jenen Jahren hier als Haus- aber auch Augenarzt tätig war!

Grüße
Ivo
 
bignell Am: 07.11.2020 13:33:00 Gelesen: 20067# 181 @  
@ fogerty [#180]

Hallo Ivo,

na dann ist der Optiker ja naheliegend. Übrigens handelt es sich eher um den Abschnitt eines Paketbegleitscheins (Postbegleitadresse) - das was hier links fehlt:



Liebe Grüße, harald
 
fogerty Am: 04.12.2020 18:45:09 Gelesen: 18866# 182 @  
Ja, was sagt uns hier die Rückseite? Dieser Brief, 1.12.1971,von Zürich nach Meran trägt leider keinen Absender.



Grüße
Ivo
 
10Parale Am: 06.01.2021 21:27:16 Gelesen: 16638# 183 @  
@ fogerty [#182]

Auch mein Siegel wird wohl für ewig ein Geheimnis bleiben, da es uns nur 2 Buchstaben verrät: A D

Gelaufen von Wermsdorf (Nordsachsen) nach Lübbenau (Brandenburg/Lausitz) am 18.12.81, freigemacht mit 10 PFENNIG.

Liebe Grüße

10Parale



 
bignell Am: 06.01.2021 21:59:43 Gelesen: 16633# 184 @  
@ 10Parale [#183]

Hallo 10Parale,

am Scan sieht es eher wie A B aus.

Liebe Grüße, harald
 

Das Thema hat 184 Beiträge:
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