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Thema: Philatelistische Zeitschriften in Deutschland bis 1945
Jueroh Am: 28.03.2012 11:17:57 Gelesen: 5518# 1 @  
Ja eine Zeitung, schaue sie Dir mal an!



[Thema redaktionell geändert am 17.05.12]
 
Lars Boettger Am: 28.03.2012 12:59:09 Gelesen: 5488# 2 @  
@ Jueroh [#6]

Warum soll ich mir die Zeitung ansehen? Kosack war einer der ganz großen Händler der damaligen Zeit. Dank ihm ist das Sammelgebiet Deutschland um einige Ausgaben "reicher". Hauszeitschriften waren damals nichts ungewöhnliches, siehe Senf, Sieger oder Köhler.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
volkimal Am: 05.04.2019 08:48:38 Gelesen: 3142# 3 @  
Von mir ein 100 Jahre alter Beleg aus dem Elsass:



Absender des Streifbands ist der Verlag von "Die Post" aus Bischweiler (franz. Bischwiller). "Die Post" war ein Universal-Anzeiger für Briefmarken-Sammler der Leipziger Export- und Verlagsgesellschaft aus Bischweiler i. E.



Mehrere gebundene Jahrgänge sind beim Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher (zvab.com) zu erwerben.

Viele Grüße
Volkmar

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Stempel heute vor 100, 150, 200 Jahren usw."]
 
inflamicha Am: 23.04.2019 20:53:08 Gelesen: 3041# 4 @  
Guten Abend,

ein Einschreibbrief aus der PP 8:



Herr Scharrenberg sandte diesen am 17.7.1922 an den Generalanzeiger für Philatelie in Ludwigslust/Mecklenburg. Der Fernbrief kostete in der 2. Gewichtsstufe 4 Mark, für das Einschreiben kamen noch 2 Mark hinzu. Frankiert wurde mit Mi 183 a (2), 191 und 225.

Gruß Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
hannibal Am: 13.05.2019 22:54:14 Gelesen: 2926# 5 @  
Hallo,

die nachfolgend gezeigte Karte - frankiert mit SBZ 213a und gestempelt BERLIN N 4 ar 04.7.50.-22 gerichtet an Firma Interphila W. Möller Halle/Westf.



Absender EUROPA PRESSEDIENST - Anzeigen-Generalvertretung Sammler-Express. Interessant der Hinweis auf die zur DEBRIA in Leipzig erhöhte Auflage.

Offensichtlich als Drucksache bis 20 g frankiert obwohl ein entsprechender Vermerk fehlt und zur Portoersparnis in Ostberlin aufgegeben.

Viele Grüße
Peter

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren"]
 
Gernesammler Am: 09.08.2019 19:52:33 Gelesen: 2567# 6 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Streifband zu 5 Rappen vom 12.10.1901 aus Genf an M. I.D.Albadie in Haiphang Indo China. Spediert wurde hier eine Fachzeitschrift der Philatelie die zweimal monatlich erschien und hier als Probenummer versendet wurde. Einen Ankunftsstempel gab es leider nicht, wie immer bei den Streifbändern.

Gruß Rainer



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Schweiz Ganzsachen Streifbänder" / Zeitschift Szekula Briefmarken Verkehr des Händlers Bela Szekula, erschienen 1901-1908 / passt fast ins Thema, wurde zeitweise in der Schweiz herausgegeben]
 
epem7081 Am: 17.09.2019 15:51:23 Gelesen: 2368# 7 @  
Hallo zusammen,

heute wieder ein Rückblick auf Vergangenes.



Die Sammler-Lupe wurde per Streifband verschickt, gekennzeichnet als Drucksache zu ermäßigter Gebühr. Herausgegeben wurde diese philatelistische Zeitung von Thomas-Druckerei und Verlag in Kempen am Niederrhein. Das vorliegende Streifband stammt von 1957. Weitere Belege finden sich bis 1970. Nach Aussage der späteren Firmeninhaberin, wurde nach der Übernahme [1] im Jahre 1971 diese Publikation eingestellt. Weitergehende Informationen konnten vor Ort nicht erlangt werden. Kennt oder hat noch ein Sammler ein Exemplar dieses Infoblattes?

Wäre hier im Forum sicher ein interessantes Objekt.

Die Botschaft des Stempels gebe ich gerne weiter und wünsche allen im Forum ein "Glückliches Leben".

Edwin

[1] https://www.kempedia.de/index.php/Burgstraße_30
 
muemmel Am: 21.09.2019 00:27:40 Gelesen: 2305# 8 @  
Guten Morgen zu früher Stunde,

da ich heute sehr viel zu tun habe, möchte ich es nicht versäumen hier einen hundertjährigen Brief vorzustellen:



Dieser ging am 21.9.1919 ab Ludwigslust nach Celle. Nebenbei passt der Brief auch noch generell zum Thema Philatelie.

Grüßle
Mümmel

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Stempel heute vor 100, 150, 200 Jahren usw." / General-Anzeiger für Philatelie, Ludwigslust i. Meckl.
 
Cantus Am: 04.11.2019 00:07:31 Gelesen: 2163# 9 @  
Die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG ist ein deutscher Anbieter für Fachkommunikation mit rund 830 Mitarbeitern. Der Hauptsitz ist seit 1952 in Würzburg.

Das Unternehmen wurde 1891 von Carl Gustav Vogel (* 26. September 1868; † 8. März 1945) in Pößneck/Thüringen gegründet. Der schnelle Erfolg des Fachverlages basiert auf dem von Carl Gustav Vogel konzipierten Konzept des sogenannten „Streu- und Wechselversandes“. Darunter versteht man den themenabhängigen Vertrieb einer Fachzeitschrift an wechselnde Bezieher, wodurch sukzessive die Gesamtheit der relevanten Zielgruppe erreicht wird. Die erste von ihm herausgegebene Publikation war das „Internationale Briefmarken Offertenblatt“. Weitere folgten bald, insbesondere der 1894 gegründete und heute noch verlegte „Maschinenmarkt“ (Fachzeitschrift des Jahres 2005 und 2015), der „Agrar Markt“ (1919), der „Export Markt“ (1921), das „Lastauto“ (1924),"Motor und Sport" (1924, später: „Auto Motor und Sport“) und der „Radio Markt“ (1927) [1].

Ich zeige dazu eine Karte vom 8.2.1939 aus Pössneck, mit der Werbung für die Zeitschrift "Internationaler Postwertzeichen-Markt" gemacht wird.



Viele Grüße
Ingo

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Bücher, Zeitschriften und andere Druckwerke"]
 
axelotto Am: 10.11.2019 08:47:20 Gelesen: 2044# 10 @  
Mit einer kuriosen, makaberen Werbung wirb die "Sammlerschau" für ein Ansichtsheft mit der Beilage "Die Briefmarkenbörse".



Schönen Sonntag
Axel

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Bebilderte Werbung auf Briefumschlägen und Postkarten"]
 
volkimal Am: 03.10.2020 19:52:41 Gelesen: 1140# 11 @  
Hallo zusammen,

ein Streifband der Firma Philipp Kosack & Co. aus Berlin vom 12.12.1935:





Vermutlich erhielt der Postamtmann Oskar Taubert damit die Berliner Briefmarken-Zeitung, ein kostenloses Anzeigenblatt.

Viele Grüße
Volkmar
 
Fips002 Am: 13.11.2020 21:11:44 Gelesen: 809# 12 @  
Ausgabe die BRIEFMARKE, Haida in Böhmen Nr. 9 von September 1931.

Diese Ausgabe wurde von Leitmeritz (Littomerice) am 10.IX.31 nach Wien geschickt. Freigemacht ist die Ausgabe mit der Zeitungsmarke Mi.Nr. 189, Ausgabe 1920.



Dieter

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Bücher, Zeitschriften und andere Druckwerke"]
 
becker04 Am: 14.11.2020 05:21:21 Gelesen: 775# 13 @  
Guten Morgen,

bezüglich der Zeitschrift "Die Briefmarke" habe ich hier eine Privatganzsache (Streifband) aus Esslingen nach Regensburg vom 23.9.1897.



Viele Grüße
Klaus
 
Altmerker Am: 14.11.2020 11:37:55 Gelesen: 757# 14 @  
@ becker04 [#13]

Der Beleg sieht spannend aus. Diese Privatstreifbänder sind gut untersucht. Über "Die Briefmarke" hat Gerhard Kümmel 2001 ein sehr informativ-instruktives Büchlein geschrieben, farbig, 100er Auflage, ich besitze Nr. 34. Danach lässt sich eigentlich jeder Beleg einer der 27 Varianten gut zuordnen und auch finanziell beziffern.

Dein Beleg mit dem Stempel B1, es gibt B1-B3 und dann einen Stadtpostamtstempel, krankt am Anschriftenfeld. Der Überkleber macht die für die Bestimmung wichtigen Adresslinien unkenntlich. Dazu kommt, dass offensichtlich das "An Herrn" erst nach dem Anbringen des Aufklebers draufgestempelt /-druckt wurde.

Das macht es für mich interessant.

Gruß
Uwe
 
Oliver Estelmann Am: 15.11.2020 00:56:40 Gelesen: 704# 15 @  
Zur "Sammler Lupe" kann ich sicher noch einiges berichten, muss ich aber erst raussuchen.


 
becker04 Am: 15.11.2020 07:39:04 Gelesen: 686# 16 @  
@ Altmerker [#14]

Uwe, interessant was Du da schreibst. Ich denke bei mir liegen da irgendwo noch ein paar herum, wenn ich sie finde werde ich die hier zeigen.

Noch einen schönen Sonntag
Klaus
 
muemmel Am: 16.12.2020 21:18:49 Gelesen: 382# 17 @  
Guten Abend,

Sammlerfreund Nathan konnte kürzlich einen R-Brief mit Einheiten der MiNr. 311 seiner Sammlung einverleiben:



Zunächst die postalischen Daten:

R-Fernbrief vom 26.10.23 (Portoperiode 21) von Stettin nach Ludwigslust. Porto und Einschreibgebühr jeweils 10 Millionen Mark. Ankunft in Ludwigslust am 27.10.23.

Der Brief wurde von Günter Kurze (INFLA-Prüfer im BPP 1990-1992) geprüft und enthielt einen handschriftlichen Vermerk, dass es sich bei Herrn Sauerland um den Herausgeber des "Philatelistischen Generalanzeigers" handelt.

Bemerkenswert ist a) die Verwendung von gleich 10 dieser Marken und b) die Verwendung von zwei 4er-Blocks mit Seitenrand. Frühere Beiträge zu Belegen mit dieser Marke führten zu der Erkenntnis, dass waagerechte Paare schon selten sind.

Grüßle
Mümmel

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
Oliver Estelmann Am: 17.12.2020 01:19:29 Gelesen: 345# 18 @  
Hier mal ein weniger bekanntes Exemplar, einer der inhaltlich hochwertigsten und auch qualitativ besten Ausgaben der damaligen Zeit.

Herrn Hennig gebührt noch heute mein Dank, für die Verausgabung !


 
Martin de Matin Am: 17.12.2020 23:48:23 Gelesen: 306# 19 @  
Die Philatelistischen Mitteilungen aus dem vorherigen Beitrag erinnerten mich an kleines Heftchen, das sich in einem kleinen Posten Literatur befand.
Die Philatelistischen Mitteilungen von Gustav Freyse, Hannover aus dem Jahr 1918. Dieses Heft wurde gemäß Angabe kostenlos an seine Kunden verteilt.

Die Nr. 7 vom Juni 1918 behandelt die deutschen Besetzungsausgaben von Rumänien. Es sind auch einige interessante Informationen, die die Angaben im Michelkatalog überschreiten, enthalten. Es wird unter anderen über die verwendeten Stempel, rückdatierte Stempel und Falschstempel geschrieben.

Ich finde es schon bemerkenswert, das man solche Informationen schon zu so einer frühen Zeit während des Krieges verbreitete.

Am Ende des Heftes sind noch einige Angebote von Freyse zu sehen.



Gruss
Martin
 
T1000er Am: 18.12.2020 01:14:46 Gelesen: 298# 20 @  
@ epem7081 [#7]

Hallo Edwin,

Dein Beitrag ist zwar auch schon über 1 Jahr alt und der Überschrift des Themas geschuldet muß ich auch gleich erwähnen, dass er hier fehl am Platze ist.

Trotzdem meine Antwort zu Deiner Frage ob jemand noch solch ein Infoblatt hat!

Wenn Du mit Infoblatt die Zeitschrift meinst kann ich das mit einem "Ja" beantworten. In meinem Literaturarchiv habe ich ein paar gebundene Jahrgänge der Sammler-Lupe vorliegen.

Wenn Du das Streifband meinst kann ich das auch mit einem "Ja" beantworten. Ich habe noch ein Streifband ebenfalls wie Du, das aus dem Jahr 1957 stammt.

Aber wie könnte es bei mir schon anders sein; natürlich hat mein Streifband einen Freistempelabdruck.



Damit hat man damals sicherlich auch dem ein oder anderen Wein- Weinbau-Sammler eine Freude gemacht. Dieser Freistempel vom Streifband wurde auch im Heft 10 vom Mai 1957 auf Seite 215 unter der Rubrik "Für unsere STEMPELSAMMLER" vorgestellt.

Dort findet sich folgender Text/Hinweis zum Freistempel, den ich hier mal wortgetreu wiedergeben möchte.

Indirekte Werbung im Freistempel!
Einen graphisch gut gestalteten Text benutzt eine Druckerei im weinfrohen Frankenstädchen Volkach als Werbung in Frei-
stempel. Und was einen hier angenehm berührt, ist, daß kein Name der Druckerei erscheint, sondern das der Ort Volkach
besonders hervorgehoben wird und sein Wein und nicht ganz nebenbei auch der gute Druck. Wir glauben, der Stempel wird
seinen Namen Ehre machen durch dreifache erfolgreiche Werbung.


In diesem Sinne dann.

Schöne Grüße,
Thomas
 
Silesia-Archiv Am: 18.12.2020 08:29:54 Gelesen: 280# 21 @  
Liebe Sammlerfreunde,

die beiden gezeigten Belege möchte ich Euch nicht vorenthalten.



Beste Sammlergrüße
Michael

DBZ Deutsche Zeitung für Briefmarkenkunde, Verlag Werner Kühn, Breslau
 
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