Thema: (?) (223) Kleidung und Wäsche - Rohmaterial, Herstellung, Vertrieb
Das Thema hat 237 Beiträge:
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Sachsendreier53 Am: 21.09.2018 09:12:59 Gelesen: 18027# 213 @  


Kuvert mit roten Absenderfreistempel des Zentralen Warenkontor für Textil- und Kurzwaren aus 9010 KARL-MARX-STADT vom 21.11.1984



Kuvert mit roten Absenderfreistempel des VEB Technische Textilien Meerane -Werk 6- 9706 RODEWISCH vom 28.11.1984

mit Sammlergruß,
Claus
 
Cantus Am: 07.10.2018 14:09:52 Gelesen: 16716# 214 @  
Mit der nachstehenden Karte wurden verschieden gestaltetes Naturhutleder, Nessel, Wollschnüre und Hutsteckfedern zum Verkauf angeboten. Die Karte lief am 3.11.1881 von Wien nach Darmstadt.



Mi. P 25

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 23.10.2018 23:18:47 Gelesen: 15432# 215 @  
Mit Karte vom 2.5.1946 forderte die Zivil- und Uniformschneiderei von Friedrich Oldenburg den Kunden Otto Davids auf, zur Anprobe zu erscheinen. Die Öffnungszeiten des Geschäfts deuten darauf hin, dass der einfache Arbeiter eher nicht zur Kundschaft dieser Schneiderei zählte.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 25.11.2018 01:48:49 Gelesen: 12771# 216 @  
Klöppeln ist eine Handarbeitstechnik, bei der mittels Klöppel (spindelförmige, meist aus Holz gefertigte „Spulen“) und dem daran aufgewickelten Garn verschiedenartige Spitzen gefertigt werden.

Klöppelspitzen entstanden, als man den Rändern von Kleidungsstücken eine feste und gleichzeitig dekorative Kante geben wollte. Seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts können Klöppelspitzen auch durch Klöppelmaschinen hergestellt werden. Klöppeln ist heute nur noch eine seltene Freizeitbeschäftigung, die hauptsächlich von Frauen betrieben wird. Die traditionellen Klöppelregionen sind in Deutschland das Erzgebirge, das östliche Niedersachsen und Franken [1].

Ich zeige dazu einen Brief, der am 26.9.1919 von Langensalza nach Cottbus gesandt worden war. Absender war Oskar Noack, der Besitzer einer mechanischen Klöppelei und Seilerei. Aktuelle Informationen zu diesem damaligen Gewerbebetrieb habe ich nicht auftreiben können.



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kl%C3%B6ppeln
 
Altmerker Am: 18.01.2019 10:59:36 Gelesen: 9577# 217 @  
@ reichswolf [#33]



Hier habe ich mal aus einen Notopferposten die Schuhe rausgestellt. Tuttlingen muss ja richtig eine Nummer gewesen sein. Drin steckt auch noch ein Schreiben des Fabrikanten Renz. Macht Lust zu schauen, ob jemand schon mal ein gutes Exponat dazu gestaltet hat. "Von der Römer-Sandale zum Öko-Schuh" oder so?

Gruß
Uwe
 
Cantus Am: 19.01.2019 21:05:55 Gelesen: 9444# 218 @  
Ich habe hier einen Brief vom 21.6.1933 der Sächsischen Textil-Berufsgenossenschaft. Heute existiert diese Berufsgenossenschaft unter dem Titel BGETEM – Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse.



Viele Grüße
Ingo
 
Altmerker Am: 06.02.2019 09:01:44 Gelesen: 8572# 219 @  
Was gehört - nach dem glückhaften Ende der Männerhandgelenktasche - für Frauen zu den schicken Klamotten einfach dazu? Die Tasche! Wer nicht gerade Veganer ist, nimmt auch edles Leder!


 
Altmerker Am: 06.02.2019 13:01:00 Gelesen: 8545# 220 @  
Drahtwebmaschinenbau, da fragt man sich schon, ob hier Ritterrüstungen, Harnische etc. produziert werden. Wohin kann man den Beitrag verschieben? Aber diese Maschinen produzieren auch die Handschuhe für Schlachter und sonstige Schutzkleidung.

Gruß
Uwe


 
Cantus Am: 14.03.2019 03:14:24 Gelesen: 6796# 221 @  
Am 19.2.1971 schickte die Firma Bernhard aus Datteln, die mit Pelzhüten handelte, einen Brief nach Augsburg.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 28.03.2019 17:27:49 Gelesen: 6337# 222 @  
Ich möchte euch heute ein paar Absenderfreistempel zeigen. Zunächst ein Stempel vom 16.5.1975 von Werner Birkenhake aus Gütersloh. Die dort genannte Frottierweberei gibt es wohl nicht mehr, dafür existiert heute in Gütersloh eine Firma auf den Namen Helmut Birkenhake, die mit Wohnaccessoirs handelt und auch Näharbeiten anbietet [1].



Es folgt ein Stempel der Firma Boetticher aus Hannover vom 30.4.1975. Die Firma gibt es heute noch; sie ist auf die Herstellung von Zunft-Bekleidung spezialisiert [2].



Als Nächstes zeige ich einen Stempel vom 12.6.1975 aus Hamburg. Zur Firma Joseph Beyer habe ich keine aktuelle Firmeninformation gefunden, lediglich bei Ebay ist das Firmenschild abgebildet [3].



Zum Schluss noch ein Stempel der Firma Berolina-Kleidung vom 21.4.1975 aus Berlin; irgendwelche Informationen dazu sind nicht zu finden.



Viele Grüße
Ingo

[1] https://www.birkenhake-wohnen.de/unser-n%C3%A4hatelier/
[2] https://www.zunft.de/Boetticher
[3] https://www.ebay.de/itm/Joseoph-Beyer-germany-Regenmantel-raincoat-leopard-70er-Mantel-True-VINTAGE-70-s-/362014913014
 
Cantus Am: 17.04.2019 02:42:56 Gelesen: 5663# 223 @  
Die "Rainer de Wall K.G." aus Wolfsburg gibt es heute nicht mehr - wie so viele andere Betriebe der Bekleidungsindustrie. So erinnert nur noch ein Absenderfreistempel vom 28.10.1975 an diese Firma. Oder weiß jemand dazu mehr?



Viele Grüße
Ingo
 
Christoph 1 Am: 29.04.2019 19:33:52 Gelesen: 5141# 224 @  
@ wajdz [#135]

Die Offenbacher Lederwarenmesse war hier bereits Thema. Dazu nun ein passender Sonderstempel aus dem Jahr 1978:



Gruß, Christoph
 
Sachsendreier53 Am: 05.07.2019 10:17:46 Gelesen: 2552# 225 @  
Zu guter Bekleidung gehören auch Schuhe und Stiefel, wie uns der Schusterjunge auf MiNr.333 20(Pf), Berlin(West) zeigt.

Motivzeichnung von Franz Krüger (1797-1857) Maler.





mit Sammlergruß,
Claus
 
becker04 Am: 06.07.2019 08:59:22 Gelesen: 2530# 226 @  
Guten Morgen,

habe hier Belege von 4 Berliner Textilherstellern und einem Händler.







Viele Grüße
Klaus
 
Cantus Am: 06.07.2019 13:18:05 Gelesen: 2516# 227 @  
@ becker04 [#226]

Als in Berlin Geborenem ist es schon sehr traurig, einerseits diese frühen Nachkriegsbelege zu sehen und andererseits zu wissen, dass alle diese Firmen vermutlich nicht mehr existieren, weil die Masse der Menschen Kleidung aus China, Bangladesch und anderen Billiglohnländern bevorzugt.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 23.07.2019 01:18:35 Gelesen: 1815# 228 @  
1938

Die Strumpfindustrie ist vorherrschendes Gewerbe in der Gemeinde. In 11 Fabrikbetrieben sind 250 Arbeitskräfte beschäftigt, 150 Einwohner sind in Heimarbeit tätig.

30.6.1946

Die Betriebe Louis Lindner's Erben, Herrensocken (Haus Nr. 52 C, Hauptstraße 34; einschließlich der dazugehörigen ehemaligen Strumpffabrik Pötschke, Haus Nr. 144 C, Hauptstraße 74; VEB Buntsockenwerke ,,Max Roscher", Max Richter, Herrensocken, Handschuhe (Haus Nr. 66 C, Hauptstraße 61; VEB Buntsockenwerke ,,Max Roscher") und Arno Haase, Kinderstrümpfe (Haus Nr. 298, An der Kirche 16; später BT des VEB Estrüso Thum) werden enteignet.

1970

Der VEB Buntsockenwerke ,,Max Roscher" Großolbersdorf wird in den VEB Strumpfkombinat Esda Thalheim, Teilbetrieb VEB Strumpfwerke ,,Max Roscher" Gornau eingegliedert [1].




Viele Grüße
Ingo

[1] https://www.grossolbersdorf.de/geschichte_grossolbersdorf.php
 
becker04 Am: 24.07.2019 11:14:11 Gelesen: 1705# 229 @  
Hallo zusammen,

passend zum Thema habe ich hier 3 Postkarten bezüglich Textil-Zeitung.







Viele Grüße
Klaus
 
becker04 Am: 27.07.2019 09:43:11 Gelesen: 1433# 230 @  
Guten Morgen,

ich habe hier noch den Beleg eines Berliner Textilherstellers gefunden.



Viele Grüße
Klaus
 
Cantus Am: 28.07.2019 01:39:40 Gelesen: 1315# 231 @  
Johann Klepper war einer der ersten, der in Deutschland moderne Faltkajaks produzierte. 1907 erwarb er von Alfred Heurich die Exklusivlizenz für die Produktion von Heurichs Faltboot-Konstruktion und begann auf dem Dachboden der elterlichen Schneiderei mit der Serienproduktion von Booten. 1919 gründete er zusammen mit Karl Stich die Johann Klepper & Co. GmbH. Neben den Faltbooten, die von der Bevölkerung wegen ihres Aussehens auch gern Hadernkahn, Lumpenboot, Plünnen- oder Lumpenkreuzer genannt wurden, produzierte Klepper auch eine Anzahl anderer gummierter Artikel wie Gummischuhe und die Klepper-Mäntel, die er aus einem 1926 entwickelten, mit Gummi imprägnierten Stoff fertigte [1].

Hier ist ein Brief, der mit schöner Zeichnung für Klepper,Mäntel Werbung machte. Der Brief war am 6.4.1928 in Rosenheim aufgegeben worden mit Ziel Leipzig.



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Klepper_Faltbootwerft
 
DERMZ Am: 29.07.2019 08:17:57 Gelesen: 1182# 232 @  
Guten Morgen,

ich zeige einen kleinen unscheinbaren Beleg zu diesem Thema:



Abgeschickt wurde es von der Firma Cotonificio di Ponte Lambro. Dieese war die Baumwollspinnerei in Ponto Lambro. In den 1950er Jahren erlebte die Baumwollspinnerei ihren Höhepunkt und hatte wohl bis zu 1500 Angestellte, doch in den 1980er Jahren folgte die Krise, die dann 2012 zur endgültigen Schließung der Fabrik führte.

Mir hat der Brief wegen seiner Schlichtheit und den Stempeln auf der Rückseite einfach gut gefallen.

Beste Grüße Olaf

Quelle: https://www.erbanotizie.com/cultura/ponte-lambro-la-storia-degli-stabilimenti-industriali-in-una-mostra-a-villa-guaita-110271/
 
wajdz Am: 07.08.2019 19:07:29 Gelesen: 742# 233 @  
@ wajdz [#122]

MiNr USA MiNr 4727, 29.06.2011



Das Aussehen der Nähmaschinen für den Privatgebrauch veränderte sich im Laufe der Jahrzehnte nicht nur durch den elektrischen Antrieb, sondern paßte sich auch den jeweils bevorzugten Stilrichtungen an.

Dafür sorgten Gestalter, wie der hier durch eine Briefmarke gewürdigte David Chapman, (1909-1978), ein US-amerikanischer Architekt und Industriedesigner. Er eröffnete im Jahr 1936 sein eigenes Konstruktionsbüro. Zu den wichtigsten Kunden gehörten Parker Pen Company, International Harvester, Brunswick-Balke-Collender und Scovill Manufacturing Company. Chapman war von 1950 bis 1976 Präsident der Society of Industrial Designers.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Baber Am: 07.08.2019 20:57:37 Gelesen: 734# 234 @  
Auch in meinem Heimatland Vorarlberg ist die Textil- und Bekleidungsindustrie, die bis in die 1980-Jahre der überwiegende Arbeitgeber war, fast total verschwunden. Die Fabriken sind in Industrie-Parks umgewandelt und die ehemaligen Eigentümer leben nun von der Vermietung.

Von dieser Firma in Götzis habe ich während der Schul-und Studienzeit meine Bekleidung gekauft.



Gruß
Bernd
 
Cantus Am: 11.08.2019 00:51:58 Gelesen: 548# 235 @  
Von mir eine Karte der Strumpffabrik Battenschlag vom 24.12.1936, gelaufen von Kirchheim unter Teck nach Kaldenkirchen im Rheinland. Im Gegensatz zu der von Bernd vorgestellten Firma in Götzis hat die Firma Battenschlag die Zeiten überlebt, heute jedoch werden dort Textilien diverser Art, auch Arbeitsbekleidung und Stoffe hergestellt [1].



Viele Grüße
Ingo

[1] http://www.battenschlag.com/
 
volkimal Am: 14.08.2019 19:40:27 Gelesen: 306# 236 @  
Hallo zusammen,

heute frisch bei mir eingetroffen. Ein Brief aus Brasilien mit einer Nähmaschinen-Marke aus einer Serie Berufe:



Der Entwurf stammt wohl von Hector Consani.

Viele Grüße
Volkmar
 
wajdz Am: 14.08.2019 21:33:08 Gelesen: 294# 237 @  
@ Cantus [#195]

Firmenkorrespondenz • Drucksache mit Absenderfreistempel der FALKE-Feinstrumpfwerke GmbH

Empfänger : Fa. Carl Karutz Textilhaus in Helmstedt



478 LIPPSTADT 1 • 23.9.75

Aus dem von Franz Falke Senior 1895 gegründeten handwerklichen Betrieb entwickelte sich ein stattliches familiengeführtes Industrie-Unternehmen mit rund 800 Beschäftigten.

1946 wurde das Wort-Bild-Logo "FALKE" eingeführt und 1950 als Markenzeichen registriert und geschützt.

2014 avancierte Falke zum Ausstatter DSV für die deutschen Ski-Nationalmannschaften Ski Alpin und Ski Cross mit Funktionsunterwäsche und Skistrümpfen des FALKE Ergonomic Sport Systems.

MfG Jürgen -wajdz-
 

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