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Thema: (?) (175) Schweiz Dauerserie Stehende Helvetia
Das Thema hat 185 Beiträge:
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Heinz 7 Am: 27.09.2019 22:50:45 Gelesen: 36524# 161 @  
@ Gernesammler [#160]

Danke Rainer, dass Du das Gebiet "wiederbelebt" hast. "Schweiz Stehende" ist ein schier unerschöpfliches Gebiet, eigentlich sollten uns da die Stücke zum Besprechen nicht ausgehen.

Da ich im Moment nicht zu Hause bin und keine eigenen Belege zeigen kann, behelfe ich mir mit einem Auktionslos aus einer aktuellen Auktion:



Die Losbeschreibung:

"1882, 3 Fr. olivbraun mit Firmenlochung, waagerechtes Paar 1 Fr. karmin und Einzelwert 40 C. bläulichgrau je mit Stempel "BERN 31.III.06" auf kpl. Paketkarte via Bremen nach Casto Alves, Brasilien, gute Erhaltung, recht seltene Destination"

Als ich den Ausruf dieses Loses sah (Euro 100), fragte ich mich, ob dieser Beleg tatsächlich so günstig zu haben ist. Doch nein, der Zuschlag erfolgte höher, bei Euro 220.

Ich denke, der Käufer wird trotzdem zufrieden sein. Eine CHF 5.40-Frankatur aus dem Jahr 1906 ist sehr selten, und dann noch ein Beleg in dieser schönen Erhaltung nach Brasilien. Das ist sehr gut.

Gratulation dem Käufer!

Heinz
 
MadrSor50 Am: 10.02.2020 00:05:29 Gelesen: 33387# 162 @  
Schweiz: Stehende Helvetia Zst 86 Cb - 7 Stück bekannt

Hallo Briefmarkensammler,

zur Ansicht 2 der seltensten Briefmarken der Schweiz.

Stehende Helvetia / Zst 86 Cb / mit Attest

7 Stück sind bisher bekannt


 
Heinz 7 Am: 12.02.2020 23:52:44 Gelesen: 33307# 163 @  
@ MadrSor50 [#162]

Die Schweiz-Sammler wissen, dass es von diesem 20 Rappen-Wert wirklich viele verschiedene Varianten gibt. Es wird nach Papier und nach Zähnung unterschieden, und dann geht es noch weiter mit Farben und Plattenfehler und Druckunterschiede. Man kann sich da wirklich sehr spezialisieren.

Im Händlerkatalog SBK 2018 ist eine Nr. 86 Cb nicht katalogisiert (nur die 86 C = Papier mit Waserzeichen, Zähnung 11 1/2:12 (14 Zähne senkrecht)). Die 86 C ist nicht hoch bewertet (gestempelt: CHF 12.00/Katalog 2018).

Im Spezialkatalog Zumstein 2000 (letzte Auflage) ist die Nr. 86Cb aufgeführt, aber nicht bewertet. In einer Fussnote steht dazu "... Bis nur 6 Exemplare gefunden" (ich habe es abgeschrieben, wie zitiert).

Es lohnt sich also unter Umständen, genau hinzuschauen bei dieser Marke, die es (als Grundmarke) millionenfach gibt, bei der es aber einige Seltenheiten gibt. Allerdings sind gewisse Unterscheidungen nur geübten Kennern möglich, und nicht alle Marken sind einfach zu bestimmen.

Heinz
 
Heinz 7 Am: 13.02.2020 00:46:39 Gelesen: 33281# 164 @  
@ Heinz 7 [#163]

Ein Stück, das ich auch sehr gerne in meiner Sammlung hätte, habe ich aber nur kopiert von einem Auktionskatalog.

Dieses Papier trägt eine Frankatur, die nur mit genauem Expertenwissen bestimmt werden kann.



Abgestempelt wurde das Papier in Chiavenna (Italien/Lombardei; Grenze zur Schweiz) und adressiert war es nach Samaden (Graubünden, Schweiz). Warum aber war diese riesige Summe gefordert? CHF 12.90 (1882!).

Laut Auktionsbeschreibung ist dieser sehr ungewöhnliche Tarif wie folgt erklärt:

Paket, 76 Kilo (!), 3. Entfernungsstufe plus 2 Stufen Alpenzuschlag (!) plus 50 % als Sperrgut (Gewicht über 50 Kilo).

Der hohe Betrag hätte viele Briefmarken erfordert. Im 19. Jahrhundert behalf sich die Post aber gelegentlich mit NACHPORTO-Marken anstelle von normalen Freimarken. Die 2 x 500 Rappen ergaben zehn Franken, der Rest wurde mit den damals üblichen Freimarken "Stehende Helvetia" freigemacht: ZSt. 69A, 70A plus Paar der 71 A (= CHF 2.90, total CHF 12.90).

Ein ganz spektakuläres Stück, das 2010 auf der Titelseite eines Auktionshauses in der Schweiz gezeigt wurde (50. Rölli Auktion, Luzern).

Heinz
 
MadrSor50 Am: 13.02.2020 12:23:35 Gelesen: 33241# 165 @  
@ Heinz 7 [#163]

Besten Dank für die Info. Ist mir als Händler von Stehenden Helvetia natürlich bekannt. Die beiden Marken wurden von Kurt Lörtscher attestiert. Lörtscher ist eine Kapazität bei den Stehenden Helvetia. Die Marken wurden einzeln weltweit noch nie zum Verkauf angeboten. In den Katalogen ist nicht mal ein LP (Liebhaberpreis) vermerkt. In dieser Qualität sehr selten zu finden.
 
searagusa Am: 24.05.2020 17:11:24 Gelesen: 30604# 166 @  
Ohne entsprechende Fachliteratur kommt man sowieso nicht weit und selbst dann ist es ein ziemlicher Lernprozess.

Bleibt Gesund
Carsten
 
Gernesammler Am: 01.06.2020 16:24:11 Gelesen: 30364# 167 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief als Einzugsmandat aus Zürich vom 10.10.1906 nach Schonach in Baden dort kam der Biref am 11.10.1906 zur Ausgabe.

Für das Franko nahm man 2 Marken der stehenden Helvetia, einmal die Zumstein 86A zu 20 Rappen und die Zumstein 88A zu 30 Rappen (beide jeweils mit 13 Zähnen).
Für das Einschreiben wurde ein R-Zettel von Zürich 5 verklebt. Gestempelt wurde mit Zweikreisstegstempel mit Segmenten "Zürich 5 Predigerplatz" und auf der Rückseite Ankunft gleicher Stempeltyp "Schonach".

Schön ist, dass die verklebte 86A eine Retouche R8/II Feld Nr.195 aufweist.

Gruß Rainer



 
10Parale Am: 12.11.2020 12:25:37 Gelesen: 26731# 168 @  
@ Gernesammler [#134]

Bist du sicher, dass die 25 Rappen Marke eine 67D ist? Ich tippe auf Grund der Laufzeit in 1897 eher auf eine Michel Nr. 59.

Ja, mit diesem Farb- und Zähnungsvariantenspiel hat uns die Helvetische Post viele harte Nüsse zu knacken gegeben. Vielleicht macht dies auch ein Teil des Reizes des Zusammentragens und Sammelns aus, wer weiss.

Ich beteilige mich da lieber nicht an Deutungen, sondern überlasse den Brief der Schönheit seiner selbst. Hier beispielsweise ein Brief, der am 6.IV.07 in Zürich Wiedikon auf Reisen ging, mit einer 25 Rappen (blaugrün?) abgeschlagen und in Rochester New York am 17. April eingegangen ist. Der Hinweis urgente hat das Schiff wohl nicht bewegt, schneller zu reisen.

Liebe Grüße

10Parale


 
Gernesammler Am: 12.11.2020 19:51:46 Gelesen: 26698# 169 @  
@ 10Parale [#168]

Hallo 10Parale,

Du hast natürlich Recht es ist die 59YCa, aber nur wenn ich auch den Michel benutzt hätte, ich habe extra Zumstein 67D geschrieben, beides ist richtig.

Der Brief von 1887 ist frankiert mit einer Mi.59Ac oder im Zumstein die 67Ab



Hallo Sammlerfreunde,

Holzpostkarte vom 21.11.1902 aus Bern nach Berlin Charlottenburg, dort kam die Karte am 22.11.1902 zur Ausgabe.

Frankiert wurde das schöne Stück mit einer 73 Eb in blau, gestempelt mit Kreisstegstempel mit Segmenten von Bern und dem Ankunftsstempel "Bestellt von Charlottenburg 2".

Auch wenn rechts eine Ecke der Karte fehlt die Rückseite entschädigt allemal.

Gruß Rainer


 
10Parale Am: 29.01.2021 22:11:31 Gelesen: 23032# 170 @  
Bei der Philaseiten Auktion habe ich diese beiden Marken zu je 1 Franken ersteigert.

Die linke Marke hat den Stempel GENEVE vom 24.III.87 und die Zähnung 11 ½ :11.

Die rechte Marke trägt den Stempel CHAUX-DE-FONDS vom 18.XI.82 und die Zähnung 11 ½ :12.

Ich habe beide Marken selbst mehrmals mit dem PERFOtronic2 von SAFE gemessen, teilweise gering abweichende Angaben erhalten, oft auch ERR. Die Michel 63 B mit kann man mit bloßem Auge ausschließen. Ich verlasse mich ungern auf die Vorarbeit von ehemaligen Sammlern, könnte hier aber bei der rechten Marke durchaus vorstellen, dass es die 63 D ist.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 30.01.2021 16:57:18 Gelesen: 22938# 171 @  
@ 10Parale [#170]

Ein waagrechtes Paar der Michel Nr. 81 C (Zähnung 11½:11) zu je 25 Rappen mittelblau mit einer schönen Abstempelung von TURGI im Kanton AARGAU vom 5.VII.06 zeige ich im nächsten SCAN.

Die Gemeinde Turgi zählte zum Zeitpunkt der Abstempelung um die 1.000 Einwohner.

Auf Schweizer Marken finden sich immer wieder, schöne, interessante Abstempelungen, Ansporn, solche Marken in der Sammlung zu verewigen.

Liebe Grüße

10Parale


 
SH-Sammler Am: 01.02.2021 13:34:05 Gelesen: 22678# 172 @  
@ 10Parale [#170]

Hallo Parale,

Dein Beitrag wirft auch bei mir Fragen auf. Ich gehe davon aus, dass Du die Nummern aus dem Michel Katalog verwendest.

Die Marke mit Stempel GENEVE, 14 Zähne sollte, von Deinem Scan ausgehend, eine 63YC mit Ausgabe ab Dez. 1895 sein.

Die Marke von Chaux De Fonds ist bei mir eine 63XA mit Ausgabe ab April. 1882.
Ich vermute, dass die Marke beim Ablösen und nachträglichen Trocknen etwas geschrumpft ist und Du deshalb Unstimmigkeiten bei der Bestimmung hast. Wenn ich Deinen sehr guten Scan in ein Word-Dokument einkopiere und die Markenhöhe leicht vergrössere, passt die Zähnung genau auf den Zähnungsschlüssel 63XA.

Hier noch ein Tipp betr. Zähnungsschlüssel.

Falls Du einen alten Zumstein Katalog hast, findest Du mit etwas Glück die Zähnungsschlüssel aller Stehenden Helvetia Ausgaben, siehe Kopie. Zudem sind auch die Wasserzeichen in Echtmassen abgebildet. Diese Vorlage hat mir schon oft geholfen und kann problemlos an eine Briefmarkenbörse mitgenommen werden.



Liebe Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
10Parale Am: 01.02.2021 20:35:20 Gelesen: 22649# 173 @  
@ SH-Sammler [#172]

Vielen herzlichen Dank für diese Expertise. Ich werde versuchen, mir einen entsprechenden Zumstein Katalog mit Zähnungsschlüssel zuzulegen. Der ist ja genial. Ich sehe, dass es vieles zu beachten gibt.

Bislang arbeite ich mit dem Michel Katalog. Die Schweiz bleibt mir für einen ausgedehnten Einkaufsbummel im Moment leider verwehrt, obwohl ich ganz nahe an der Grenze wohne.

Hier habe ich noch eine 40 Rappen Marke, die ich persönlich mit Zähnung 11½:12 verifiziert habe (Michel Nr. 91D), die ich aber auf dem Zähnungsschlüssel mit Wasserzeichen I und Type II nicht finden kann? Schon wieder Kopfzerbrechen. Briefmarkenwirbler spricht oben einmal von einem "Stempelbeweis". Ich denke er meint damit, dass das Stempeldatum uns auch etwas über das Jahr der Veröffentlichung und somit über die Zumstein- bzw. Michel-Nr. sagen kann. Ich erkenne 3.II.08.

Tatsächlich bedarf es für diese Marken eine gewisse Erfahrung bei der Analyse, denn Papier und Farben spielen dann auch noch eine Rolle. Ich beschäftige mich nebenher auch noch mit den Hermesköpfen Griechenlands. Die Druckereien haben es uns Sammlern echt nicht leicht gemacht, weil sie gleichbleibende Motive ständig mit neuen Platten, Papieren, Perforationstechniken und Farben und auch diversen Druckereien herausbrachten, oft in naher zeitlicher Distanz. Da hat man schon den Jubelschrei auf den Lippen, eine wertvolle Marke in der Hand zu halten, da kommt noch eine Variante mehr, die bei gleicher Motivlage sehr viel billiger bewertet wird.

Liebe Grüße

10Parale


 
SH-Sammler Am: 02.02.2021 10:33:20 Gelesen: 22582# 174 @  
@ 10Parale [#173]

Hallo Parale,

nochmals etwas zum Beitrag [#172], Thema Zähnungsschlüssel. Da ich meinen Wohnsitz nicht mehr in der Schweiz habe (und hier keinen Katalog kaufen kann), kann ich nicht sagen, ob die neuen Kataloge diesen Zähnungsschlüssel noch aufführen. Also zuerst kontrollieren.

Beim Vergleichen von Marken mit einer Zähnung nicht so sehr auf die Zähne schauen, sondern auf die Stanzlöcher. Diese sind positionsgenauer als “ausgerissene”, kurze, spitze oder breite Zähne.

Nun zur 40 Rappen Marke mit der geschlossenen 4 und 14 Zähnen auf der senkrechten Seite.

Da stehen 3 Typen zur Auswahl. Die 68A kann ich anhand der Zähnungsunterschiede ausschliessen. Bleiben noch die 77A und die 91D. Beide haben annähernd dieselbe Zähnung, wobei die 91D in der Gesamtmarkenhöhe ca. 0,5mm kürzer ist als die 77A.

Du kannst den Unterschied zwischen den 2 Kandidaten selbst herausfinden. Bei der 91D sollten rückseitig kleine rote und blaue Fasern im Markenpapier sichtbar sein. Mit einer guten Lupe, Messlupe oder einem “Fadenzähler” kannst Du diese Fasern sicher feststellen.

Liebe Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
Gernesammler Am: 19.10.2021 16:53:29 Gelesen: 11683# 175 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief vom 2.10.1896 vom Forstamt Veltheim im Aargau an Herrn ... (hoffe hier kann jemand beim Namen helfen) in Hagenau im Elsass spediert, dort kam der Brief am nächsten Tag zur Ausgabe.

Der Brief wurde in das 3 Meilen entfernte Baden gebracht und dort der Fahrpost übergeben, auch wurde hier das "Amtlich" mit franco überschrieben. Für das Franko nahm man eine Zumstein 70Db (blau) für den Brief in das Ausland in der 2.Gewichtsstufe über 15 Gramm (Tarif vom 1.07.1875).

Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten der Fahrpost (Ambulant No.21) und dem Stabstempel Baden, auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten von Hagenau im Elsass.



Gruß Rainer
 
MadrSor50 Am: 22.11.2021 14:13:24 Gelesen: 10490# 176 @  
Viererblock Zst 66 Ac mit Attest / früher Zst 66 Ad

Hallo Briefmarkenfreunde,

ich zeige Euch einen schönen Viererblock der Zst 66 Ac mit Attest von Guinand.

Früher war es die Farbe Ad / diese Farbe wurde zu einem späteren Zeitpunkt in Ac neu bestimmt.

Der Viererblock mit der Farbe 66 Ad hätte heute einen Wert von mehreren 10'000.-- Schweizer Franken.


 
MadrSor50 Am: 22.11.2021 14:17:20 Gelesen: 10481# 177 @  
Stehende Helvetia / Zst 66 Cb postfrisch / Attest

Hallo Briefmarkenfreunde,

hier zur Ansicht ein schönes Paar postfrisch der Zst 66 Cb mit Attest Loertscher.

Katalog CHF 5'000.--



 
MadrSor50 Am: 22.11.2021 14:20:23 Gelesen: 10482# 178 @  
Stehende Helvetia / Zst 96 A mit Retouche 3.25/I 4. Stadium / Attest

Hallo Briefmarkenfreunde,

hier zur Ansicht ein schönes Stück der Zst 96 A mit Ovalretouche 3.25/I 4.

Stadium mit Attest von Kurt Loertscher. Postfrische Marke mit der nicht alltäglichen Ovalretouche.

Katalog CHF 3'000.--


 
Heinz 7 Am: 20.01.2022 23:35:16 Gelesen: 7591# 179 @  
Die Marken "Stehende Helvetia" wurden 1882-1908 herausgegeben, man kann sie nach mehreren Ausgaben sortieren.

Falls eine Marke kein Kontrollzeichen sondern ein Wasserzeichen "Kreuz" hat, so ist es eine späte Ausgabe (1905-1908). Wenn sie weisses Papier hat (ohne Fasern) und die Zähnung 11.5:11, dann ist der Höchstwert, die 3-Franken-Marke eine

Zumstein Nr. 92 A
Michel Nr. 80 C



In einem Eckrand-Paar ist die Marke natürlich besonders schön.

Heinz
 
Gernesammler Am: 24.01.2022 20:12:41 Gelesen: 7410# 180 @  
@ Heinz 7 [#179]

Hallo Heinz,

kann es sein das die rechte Marke Deines 3 Franken Paares am Speer und an der rechten Schulter der Helvetia retouchiert wurde, die Marke erscheint dunkler der Abstand am Speer ist etwas größer unten am Kleid und die Schulter leicht eingedellt.

Da der Scan etwas klein ist, ist das aber nur eine Vermutung, ich hatte mal das Bild kopiert und vergrößert.

Gruß Rainer
 
Heinz 7 Am: 26.01.2022 21:22:36 Gelesen: 7234# 181 @  
@ Gernesammler [#180]

Lieber Rainer,

ich danke für Dein Interesse an meinem gezeigten Markenpaar.

Ich habe den Spezialkatalog Zumstein vor mir, Jahr 2000, Band I. Auf Seite 172 - 175 werden verschiedene Retouchen der Zumstein Nr. 92 A erläutert.

3.3/II
3.4/II
3.5/II
3.6/II
3.13/II
3.14/II
3.22/II
3.23/II
3.27/II
3.28/II
3.29/II
3.30/II
3.31/II
3.32/II
3.33/II
3.34/II

Zur 92 A werden also nicht weniger als 16 Retouchen aufgelistet! Leider konnte ich aber Deine Hinweise nicht einer klaren Katalogisierung zuteilen.

Ich habe die Marke(n) noch einmal gescannt, nun mit 600 dpi. Wenn Du zu konkreten Ergebnissen kommst, wäre mir damit geholfen.



Herzliche Grüsse

Heinz
 
Gernesammler Am: 03.02.2022 19:39:21 Gelesen: 6723# 182 @  
@ Heinz 7 [#181]

Hallo Heinz,

entschuldige das ich erst jetzt Zeit für Dein nettes Paar der stehenden 3 Franken habe, ich hab mal das Ganze Bild nochmals vergrößert und etwas mehr aufgefrischt.

Was sofort auffällt ist in der linken Marke das obere Schriftband zwischen V und E, welches auf der rechten Marke nicht zu sehen ist.

Dafür in der rechten Marke die von Dir mit angegebene Retouche 3.29 II (Retouche rechts der Helvetia), ist auch im Handbuch "Stehende Helvetia" abgebildet.

Ein schönes Paar der 92 A finde ich, hab Dir mal die Vergrößerung mit angehangen.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 13.03.2022 14:08:21 Gelesen: 4789# 183 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Stehende Helvetia, Zumstein 90 A, 50 Rappen (grün) mit Wasserzeichen in 13er Zähnung, mit Retouche 3.25 II, gesamte Oval mit starken Strichen und Punkten waagerecht und teilweise schräg abfallend mit der Roulette retouchiert.

So schöne Retouchen findet der Sammler leider nicht so oft.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 20.03.2022 18:14:33 Gelesen: 4454# 184 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief vom 18.10.1909 von Herrn Koch aus Zürich nach Stendal an Herrn Dr.phil.Hobein Gymnasiallehrer, 25 Rappen waren dafür zu verkleben.

Der nette Versender des Briefes hat daraus eine schöne Mischfrankatur gemacht, eine Zumstein 94 Ac (stehende Helvetia Faserpapier 14 Zähne) und eine Zumstein 119 (Tellknabe).

Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten "Zürich 14 / Riesbach".

Gruß Rainer



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Schweiz Dauerserie Tellknabe"]
 
Gernesammler Am: 15.05.2022 16:00:58 Gelesen: 827# 185 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief in der 2. Gewichtsstufe als Einschreiben vom 6.1.1898 von Herrn Gegenrieder aus Zürich an Hern Matias Förg Wechselwärter (Weichenwärter) in Donauwörth, hier kam der Brief am 7.1.1898 zur Ausgabe.

Für das Franko nahm man 2 Marken der stehenden Helvetia, einmal die Zumstein Nr.67 D zu 25 Rappen und einmal die 70 D zu 50 Rappen, laut Tarif vom 1.7.1875 waren einfache Briefe bis 15 Gramm in das Ausland mit 25 Rappen freizumachen für weitere 15 Gramm waren nochmals 25 Rappen zu verkleben, hierfür reichte die 50 Rappen Marke aus.

Für die Recogebühr, Tarif vom 1.4.1879 waren ebenfalls 25 Rappen zu verkleben, welches mit der 67 D abgegolten wurde um das Einschreiben zu kennzeichnen wurde der Klebezettel von Zürich mit der Manualnummer 727 verklebt.

Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Zürich Brief Aufgabe, sowie auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstempel von Donauwörth (Helbig 30 b) verwendet 1898-1902.

Gruß Rainer


 

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