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Thema: Motiv Schriftsteller, Dichter, Philosophen
Das Thema hat 179 Beiträge:
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merkuria Am: 11.05.2016 10:38:11 Gelesen: 55540# 155 @  
Rabindranath Tagore [1] war ein bengalischer Dichter und Philosoph der 1913 den Nobelpreis für Literatur erhielt und damit der erste asiatische Nobelpreisträger war.



Zu seinem 100. Geburtstag gedachten zahlreiche Postverwaltungen mit einer Sonderausgabe, darunter Argentinien (Mi Nr. 778), Brasilien (Mi Nr. 1006), Indien (Mi Nr. 325) Rumänien und die Sowjetunion (Mi Nr. 2477).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rabindranath_Tagore
 
wajdz Am: 11.05.2016 19:21:38 Gelesen: 55513# 156 @  
Bevor die Sonne untergeht, möchte ich an Karl Friedrich Freiherr von Münchhausen [1] erinnern, Offizier, auf Schloss Bodenwerder a. d. Weser, (geboren am 11. Mai 1720, gestorben 22. Februar 1797). Seine witzigen Erzählungen unglaublicher Reise-, Jagd- und Kriegsabenteuer wurde 1786 von G. A. Bürger bearbeitet und erweitert.

Bekannt ist die Geschichte mit dem halbierten Pferd, das beim Tränken mehr Wasser verlor, als es saufen konnte. Leicht abgewandelt hat das heute gewisse Ähnlichkeiten mit den Angaben zum Kraftstoffverbrauch mancher Automarken.

MiNr 623



MfG Jürgen -wajdz-

[1] http://www.muenchhausenland.de/muenchhausen/sub,7.html
 
Heidelberg Collector Am: 16.05.2016 11:23:58 Gelesen: 55363# 157 @  
"Eine der angenehmen Seiten beim Lesen alter Briefe ist das Bewußtsein, daß man sie nicht beantworten muß." *

* Zitat des englischen Dichters George Gordon Noel - auch als Lord Byron [1] bekannt.



Griechenland Mi.Nr. 297/98 (Jahrgang 1924), "100. Todestag Lord Byrons" (1788-1824)

Als britischer Dichter der Romantik nahm er am Freiheitskampf der Griechen teil. 1824 verstarb er in Griechenland. Die Griechen verehren ihn auch heute noch Volkshelden, daher erklärt sich auch die Ehrung auf den griechischen Briefmarken von 1924.

Beste Grüße,

Yoska

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/George_Gordon_Byron
 
Cantus Am: 02.06.2016 21:10:56 Gelesen: 54853# 158 @  
Georges Joseph Christian Simenon (* 12. Februar 1903 in Lüttich; † 4. September 1989 in Lausanne) war ein belgischer Schriftsteller. Bekannt wurde er vor allem als Autor von insgesamt 75 Kriminalromanen um die Figur des Kommissars Maigret. Daneben verfasste Simenon über 100 weitere Romane und 150 Erzählungen unter seinem Namen sowie knapp 200 Groschenromane und mehr als 1000 Kurzgeschichten unter verschiedenen Pseudonymen [1].



Mi. 1535

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Georges_Simenon
 
10Parale Am: 01.11.2016 21:14:38 Gelesen: 51130# 159 @  
@ Cantus [#1]

Draculas Schloss wurde von Bram Stoker (1847 - 1912), eínem irischen Schriftsteller etwa 1897 erfunden. Er war auch selbst nie in Transsylvanien, doch die dortigen Tourismusexperten erklärten darauf, sich wohl des Marketing-Effektes sehr bewusst -, das Schloss Bran (Törzburg) als das Schloss von Dracula.

Die Figur selbst, der Vampir, hatte ein Vorbild im Nationalhelden Vlad Tepes Draculea, der auch als der Pfähler bekannt war (siehe dazu auch #55 von Heinrich3 im Thread "Feldherren und Militärführer auf Briefmarken".

Viele kennen dank Bram Stoker Rumänien als ein Land, in dem es von Vampiren nur so spukt und auch Graf Dracula, nach 500 Jahren noch immer nächtlich spukt. Es wurden viele gute und schlechte Filme über das Thema gedreht und viel darüber gesagt.

Wer mehr zum Thema wissen möchte, empfehle ich das Buch "VLAD, DER TODESFÜRST Die Dracula-Korrektur" von Dieter Schlesak.

Bram Stoker hat natürlich noch mehr Bücher verfasst, wie man bei Wikipedia schnell herausfindet.

Block 340 B geschnitten von Rumänien (Auflage 10.000 Stück) aus der Inflationszeit zeigt den Schriftsteller zusammen mit seiner Romanfigur.

Liebe Grüße

10Parale


 
wajdz Am: 22.11.2016 16:59:56 Gelesen: 50651# 160 @  
Zum 100. Todestag des US-amerikanischen Schriftstellers und Journalisten Jack London (* 12. Januar 1876 in San Francisco als John Griffith Chaney; † 22. November 1916 in Glen Ellen, Kalifornien).

MiNr 1782



Er erlangte vor allem Bekanntheit durch seine Abenteuerromane Ruf der Wildnis und Wolfsblut sowie durch den mehrfach verfilmten Abenteuerroman Der Seewolf und die autobiographisch beeinflussten Werke Abenteuer des Schienenstrangs, König Alkohol und Lockruf des Goldes. Er bekannte sich zu einem Sozialismus ganz eigener Prägung und war bis kurz vor seinem Tod Mitglied der Socialist Party der Vereinigten Staaten. Sein literarisches Werk wurde international erfolgreich in zahlreiche Sprachen übersetzt.

MfG Jürgen -wajdz-

http://www.spiegel.de/einestages/jack-london-100-todestag-seewolf-sozialist-und-alphatier-a-1121715.html
 
fogerty Am: 08.03.2017 21:46:07 Gelesen: 48244# 161 @  
Wir sind im Jahre 1993 in meinem Wohnort Lana. Wir leben im größten, zusammenängenden Apfelanbaugebiet Italiens. Bitte fragt jetzt nicht, und was hat das jetzt mit V. Havel zu tun? Der Reihe nach. Anfang der 90er kamen, nach der Öffnung der Grenzen vermehrt Äpfelpflücker aus der damaligen Tschechoslowakei nach Südtirol. Habe damals auch als Nebenjob diese Tätigkeit ausgeübt und so hatte ich dann irgendwann mal zwei nette junge Männer aus Prag an meiner Seite. Man kommt ins Gespräch und auf meine Frage nach ihrem Beruf, ihrer Arbeit in Prag erfuhr ich, daß der eine als Radiologe in einem Krankenhaus tätig war. Ja, und der Zweite antwortete mir auf meine Frage: "Bodyguard", ja und der zu Schützende wäre Präsident Havel. Ich wollte allerdings nicht ganz glauben, dass es ein Bodyguard des Staatspräsidenten nötig hätte, in Südtirol Äpfel zu pflücken. Jedenfalls meinte ich dann, er solle mir im nächsten Jahr doch ein Autogramm mitbringen. Hat er mir dann auch versprochen. Er kam dann leider zur nächsten Ernte nicht mehr, ließ mir allerdings durch seinen Freund diesen Beleg mit Foto und Originalunterschrift überbringen! Muß gestehen, habe mich riesig darüber gefreut und halte es auch in Ehren.



Grüße
Ivo

PS Dieser Beitrag kann auch gerne verschoben werden !
 
Cantus Am: 13.05.2017 12:37:37 Gelesen: 45197# 162 @  
Heute weitestgehend vergessen, war Adolf von Wilbrandt zu seiner Zeit eine in der literarischen Kunstszene durchaus bemerkenswerte Person. Wilbrandt, fünftes von neun Kindern des Professors Christian Wilbrandt, begann in seiner Heimatstadt das Studium der Rechtswissenschaft, wechselte aber bald zu Geschichte und Philologie und führte sein Studium in Berlin und München fort. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. war er in der Redaktion der Münchner Neuesten Nachrichten, dem Vorläufer der Süddeutschen Zeitung, tätig.

Nach ausgedehnten Reisen zog er 1871 nach Wien um, wo er zwei Jahre später die k.k. Hofburgschauspielerin Auguste Baudius heiratete. Am 10. November 1881 wurde er als Nachfolger von Franz von Dingelstedt zum Direktor des Wiener Burgtheaters ernannt, eine Position, die er bis zu seiner Rückkehr nach Rostock 1887 innehatte. Bereits 1884 war Wilbrandt durch Verleihung des Maximiliansordens durch den bayerischen König Ludwig II. in den persönlichen, nicht vererbbaren Adel erhoben worden und hieß seitdem von Wilbrandt, doch benutzte er das Adelsprädikat in keiner seiner Publikationen [1].



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_von_Wilbrandt
 
Altmerker Am: 24.07.2017 20:16:35 Gelesen: 41264# 163 @  
@ 10Parale [#159]

Kindgerecht wird sich hier dem Vampiren genähert. "Der kleine Vampir" ist der Titel einer Buchreihe, die ab 1979 von Angela Sommer-Bodenburg geschrieben wurde. Der Verlag bewirbt es aktiv.

Gruß
Uwe


 
10Parale Am: 03.08.2017 21:52:05 Gelesen: 40688# 164 @  
@ Heidelberg Collector [#104]
@ Cantus #158

Zu Georges Simenon, dem "Créateur du Maigret" - als Zugabe zur Euren beiden vorgestellten Markenausgaben sozusagen die Heimatmarke aus Belgien Michel Nr. 2631 mit einer Gesamtauflage von 6.000.000 Stück.

Liebe Grüße

10Parale


 
wajdz Am: 04.08.2017 10:03:07 Gelesen: 40635# 165 @  
@ Cantus [#1]

Eine schwedische Marke für die schwedische Dichterin zur Ergänzung

MiNr 443



MfG Jürgen -wajdz-
 
hajo22 Am: 06.09.2017 12:42:02 Gelesen: 38181# 166 @  


FZ Südwürttemberg: 3 x 20 Pf. Goethe (Württemberg Nr.45; Bizone Nr. 109; Baden Nr.48) + Wohnungsbau 2 Pf. auf Einschreibbrief aus Schelklingen vom 20.12.1949 nach Blaubeuren, Ankunft am gleichen Tag.

Absender ein "Philatelistisches Büro". Bei einer solchen Misch-Frankatur mit 3 Zuschlagsmarken wäre man auch ohne diesen Hinweis darauf gekommen.

Für Motivsammler zum Thema "Goethe" auch sehr reizvoll.

hajo22

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Französische Zone Bedarfsbelege"]
 
wajdz Am: 14.09.2017 16:57:36 Gelesen: 37565# 167 @  
Heute vor 200 Jahren geboren, gilt Theodor Storm als einer der bedeutendsten deutschen Vertreter des „bürgerlichen“ bzw. „poetischen Realismus“, wobei neben den Gedichten besonders die Novellen seinen Ruhm begründeten. In beiden deutschen Staaten wurde er mit einer Briefmarke geehrt.



Zahlreiche seiner Werke wurden in andere Sprachen übersetzt und werden heute noch aufgelegt. Das bekannteste Werk Storms, die Novelle Der Schimmelreiter, wird häufig als Lektüre im Deutschunterricht verwendet. Das Buch wurde zudem mehrfach verfilmt.

MfG Jürgen -wajdz-

Zwei Artikel, die die Person und das Werk aus heutiger Sicht darstellen:

http://www.deutsche-briefmarken-zeitung.de/2013/07/04/starkes-todesgrauen-theodor-storm-briefmarken/+
https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article117690763/Der-sexuelle-Trieb-war-Theodor-Storm-Antrieb.html
 
Altmerker Am: 24.10.2017 22:20:46 Gelesen: 35548# 168 @  
@ oldebuche1945 [#38]

Hier noch ein Westberliner Schiller, an dem der gestempelte Zudruck auffällt und der recht seltene Stempel der Sammlervereine. Was da noch möglich war.

Gruß
Uwe


 
Cantus Am: 18.11.2017 04:44:15 Gelesen: 34320# 169 @  
Es gibt Personen, die zu ihrer Zeit durchaus einen Nsmen hatten, die aber im Laufe vieler Jahrzehnte weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Sicher, an ihren Geburts- oder Sterbeorten mag man sie vielleicht noch als Erwähnung in der Chronik finden, ansonsten aber haben andere Namen oder Geschehnisse die Erinnerung an sie aus dem allgemeinen Gedächtnis gelöscht. So ist das auch bei dem heute gezeigten Lustspieldichter Gustav von Moser, der im 19.Jahrhundert als Verfasser von Theaterstücken in Deutschland recht bekannt war und auch internationale Erfolge feiern konnte, obwohl ich aber eine doch recht große Bibliothek mein Eigen nennen kann, hatte ich bisher noch nie Werke von ihm zu Gesicht bekommen.

Bei Wikipedia findet man eine gut lesbare Beschreibung seines Lebensweges, von der Geburt am 11.5.1825 in Spandau bis hin zu seinem Tod am 23.10.1903 in Görlitz. Zu seinem künstlerischen und beruflichen Werdegang finde ich die folgenden Passagen besonders erwähnenswert:

"Um 1874 verpflichtete sich Gustav von Moser gänzlich dem Wallner-Theater (auch Königstädtisches Theater genannt [2]), dessen Repertoire er fortan dominierte. 1875 hatte dort „Der Veilchenfresser“, sein erster Militärschwank, Premiere, nachdem er, wie viele seiner Werke, zunächst an den Provinzbühnen von Görlitz, Bad Warmbrunn oder Lauban erprobt worden war. Veilchenfresser war ein populärer Gassenhauer und feierte große Erfolge und festigte die Reputation von Moser, der durch die seit der Reichsgründung herrschende patriotische Stimmung und durch die entsprechende Gestaltung der Spielpläne begünstigt wurde.

1880 brachte Moser sein zweitgrößtes Theaterstück „Krieg im Frieden“ mit Franz von Schönthan heraus. Mit 1066 Aufführungen an 79 Theatern in der ersten Spielzeit wurde es zu einem der publikumswirksamsten Stücke der deutschen Theatergeschichte. 1882 brachte von Moser mit die Fortsetzung „Reif-Reiflingen“ heraus, die ähnlich populär war.

Auch international feierte Moser grosse Erfolge, insbesondere am Wiener Burgtheater sowie in der Schweiz, Italien und am New Yorker Germania-Theater. Noch Jahre nach seinem Tod gehörte er zu den meistgespielten deutschen Autoren. Erst um 1914 klang die Aufführungsfrequenz von seinen Theaterstücken langsam ab" [1].



Die Karte ist ungelaufen und Teil der Serie "Persönlichkeiten des 19.Jahrhunderts".

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_von_Moser
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigsst%C3%A4dtisches_Theater
 
Seku Am: 29.07.2018 08:26:03 Gelesen: 15198# 170 @  
Johann Wolfgang von Goethe 1999 Mi.-Nr. 2073


 
Hermes65 Am: 29.07.2018 10:25:05 Gelesen: 15177# 171 @  
Der französische Lebensphilosoph Henri Bergson (1859-1941), der für seine L'évolution créatice (dt. Schöpferische Evolution, 1907) 1927 den Nobelpreis für Literatur erhielt.
 


wajdz Am: 19.11.2018 18:06:42 Gelesen: 9906# 172 @  
Verner von Heidenstam, (*am 6. Juli 1859 in Olshammar, Örebro; †am 20. Mai 1940 in Övralid) im Medienverbund der Öffentliche Bibliotheken immerhin noch mit dem Titel „Karl der Zwölfte und seine Krieger (Die Karolinger)“ zu finden. Er bekam für seinen Novellenzyklus 1916 den Nobelpreis für Literatur.

Schweden MiNr 971, 1976-11-17



Heidenstam studierte Malerei in Paris und Rom. Nach dem Studium schlossen sich längere Reisen durch Europa und den Vorderen Orient an. 1912 wurde er zum Mitglied der Schwedischen Akademie gewählt. Heidenstam war einer der Mitbegründer der Zeitung Svenska Dagbladet.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Pepe Am: 20.11.2018 21:38:36 Gelesen: 9871# 173 @  
1923 01 13, Ungarn würdigt dem 100en Geburtstag des Dichters Sandor Petöfi. [1]



Michel 369-373. Schöne Marken und schöne Gedichte

Nette Grüße Pepe

[1] http://mek.oszk.hu/01000/01008/01008.htm
 
Seku Am: 01.12.2018 20:40:03 Gelesen: 9400# 174 @  
Den Reisenden Goethe in der römischen Campagna nutzt ein Reiseveranstalter für seine Werbeversendungen:



Mi-Nr. 3393
 
unitednations Am: 04.12.2018 19:23:33 Gelesen: 9263# 175 @  
Ivo Andric, jugoslawischer Nobelpreisträger für Literatur im Jahre 1961, sein bekanntestes Werk ist zweifellos "Die Brücke über die Drina". In diesem beschäftigt er sich wie in vielen seiner anderen Werke auch, mit der Geschichte, der Kultur und den Menschen Bosniens.



Andric schildert in seinem Werk das kulturelle Nebeneinander von Orient und Okzident ohne jedoch Partei zu ergreifen oder chauvinistische Tendenzen zu verteidigen. Neben Romanen und einigen historischen Studien war vor allem die Kurzgeschichte eine von Andrics beliebtesten Stilformen. Die von Andric beschriebenen Charaktere leiden oft unter großer Einsamkeit und suchen nach ihrer verlorenen Identität. Wenn auch oft pessimistisch scheinend vertritt Andric dennoch ein insgesamt positives Weltbild: Am Ende obsiegt (zumindest moralisch) die schöpferische Kraft gegen alle Widrigkeiten.
 
Altmerker Am: 09.04.2019 09:45:36 Gelesen: 4715# 176 @  
Am 25. April 2019 jährt sich das Erscheinen von Daniel Defoes „Robinson Crusoe“ zum 300. Mal. 1720 gab es in Deutschland davon schon fünf verschiedene Übersetzungen. Daniel Defoe wurde etwa 1660, als Daniel Foe, geboren. Der fügte später seinem Namen ein De an, wodurch sein Name einen aristokratischen Klang bekam. Mit 59 Jahren schrieb er seinen ersten Roman - „Robinson Crusoe“, der auf einer wahren Begebenheit beruht und als erster Roman den Reporterstil enthielt.
Doch bereits ab 20. März 1704 gab Defoe die von ihm allein verfasste Zeitschrift „The Review“ heraus. Sie erscheint 1705 bereits dreimal wöchentlich; dienstags, donnerstags und sonntags. In ihr ging es um Handel, Politik, und religiösen Kontroversen. Publizistisch arbeitet Daniel Defoe für beide Flügel des englischen Parlaments, die Whigs und die Tories. Er veröffentlichte einige sehr kritische Schriften, vor allem der Kirche gegenüber, weswegen er für längere Zeit ins Gefängnis musste und an den Pranger gestellt wurde, wo ihm die Menschen zujubelten.

Zudem spionierte der Fleischerssohn, der statt Pfarrer lieber Kaufmann wurde, sich dann aber der Literatur widmete, um die Vereinigung Schottlands und Englands und Schottlands zum Vereinigten Königreich Großbritannien voranzutreiben.

Der immense Erfolg des Abenteuerromans „The Life and Strange Surprising Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner“ (Das Leben und die höchst merkwürdigen Abenteuer des Robinson Crusoe aus York, Seemann) rief seinerzeit neben Begeisterung auch viele Kritiker auf den Plan. Charles Gildon (1665-1724) lässt in einer mondhellen Nacht Robinson Crusoe und sein Bursche Freitag ihren Schöpfer Daniel Defoe abfangen. Sie beschweren sich bitterlich: Er habe komische Helden aus ihnen gemacht - ruhelos, wankelmütig und dumm, dazu nur auf den eigenen Vorteil bedacht. 


 
GSFreak Am: 14.07.2019 09:50:28 Gelesen: 2140# 177 @  
Hier ein Schweizer Maschinenstempel aus BASEL 1 BRIEFANNAHME vom 31.07.1954 mit Werbung für die "BASLER FREILICHTSPIELE", wo "BEIM MÜNSTER" vom "18.VIII. - 6.IX.54" "GOETHES Faust" aufgeführt wurde.

Die Ansichtskarte lief nach DELFZYL in Holland und wurde von dort am 04.08.1954 nach Finnland weitergeschickt. Und das alles mit 10 Rappen Porto (Mi.-Nr. 531).



Beim Kurzurlaub letzte Woche in Middelburg aus einer 40 ct - Kiste gefischt.

Gruß Ulrich
 
volkimal Am: 18.08.2019 19:19:17 Gelesen: 1055# 178 @  
Hallo zusammen,

der Tukan Kreis, ist eine der ältesten literarischen Institutionen Münchens. Seit nunmehr über 80 Jahren prägt der Tukan-Kreis das literarische Leben in München mit. Die Liste der Autoren und Autorinnen, die seit den Anfängen, die bis in die 1930er Jahre zurückgehen, hier gelesen haben, ist umfangreich und vielfältig:

Herausgegeben wird ab 1930 die „Tukanreihe”, in der primär Prosa erscheint. 1932 kommt die „Tukanbühne” mit Theaterstücken hinzu. Auch außerhalb der beiden Reihen erscheinen kleine Bände mit Lyrik und Prosa.



1958 ist der „Obertukan” Rudolf Schmitt-Sulzthal über die Münchner Stadtgrenzen hinaus aktiv: Unter seiner Federführung richtet der Tukan-Kreis den Vierten Internationalen Schriftstellerkongress, ein Großevent für damalige Verhältnisse, aus. 1965 initiiert Rudolf Schmitt-Sulzthal den Tukan-Preis, der seither von der Landeshauptstadt München vergeben wird.

Von 1967 an bis Jahr 1991 wurde der Tukan-Preis im Zwei-Jahres-Rhythmus an drei bis sechs Autoren für ein förderungswürdiges literarisches Werk vergeben. Seit der Novellierung der Richtlinien für die Vergabe im Jahr 1991 wird der Tukan-Preis jährlich verliehen; es wird jedoch nur noch ein einziges Buch ausgezeichnet.

Viele Grüße
Volkmar

Zum weiterlesen
https://www.tukan-kreis.de/ueber-uns/geschichte.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Tukan-Preis
 
10Parale Am: 01.09.2019 16:30:24 Gelesen: 420# 179 @  
Christian Ditlef Nielsen wurde am 4. Februar 1874 in Kopenhagen geboren und war ein bedeutender dänischer Religions-Historiker.

Einer seiner berühmtesten Werke, die es heute noch zu kaufen und studieren gibt ist "Die altarabische Mondreligion und die mosaische Überlieferung".

Der Philosoph und Schriftsteller schreibt auf der Rückseite der am 8.3.1910 in Kopenhaben abgestempelten Ganzsache zu 10 Öre nach Paris (aus der Korrespondenz von Professor Mayer Lambert) :

.. mit Vergnügen werde ich Ihnen ein Exemplar der "Mondreligion" zustellen, nur bitte ich Sie einige Tage Geduld zu haben, da ich zuerst zu dem Verleger schreiben muss. Vielleicht kann ich Ihnen zugleich meine neue Abhandlung "der sabäische Gott Ilmukah" zuschicken, sie ist verspätet worden, aber soll jetzt endlich in diesem Monat erscheinen ... Mit besten Grüßen ...

Ich freue mich sehr, diese nicht ganz unbedeutende Karte für 1,-- Euro auf einem Flohmarktstand ergattert zu haben. Ditlef Nielsen verstarb am 15. Januar 1949.

Liebe Grüße

10Parale

 

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