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Thema: Frankreich: Gestempelte Marken und Belege bis 1900 (ohne Ganzsachen)
Das Thema hat 198 Beiträge:
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Koban Am: 31.10.2022 08:56:17 Gelesen: 18161# 174 @  
Ausgabe Siège de Paris, Mi 33, 34 a (blau), 34 b (blau auf gelblichem Papier), ausgegeben ab 11.10.1870,



und Mi 35, 35 R (retuschierte 4), Feld 146 und 35 R, Feld 147 (Bleisulfidschaden), ausgegeben ab 18.10.1870.



Zur 35 R: Die Druckplatte wurde ursprünglich für den Druck von Mi 5 hergestellt/benutzt. Versehentlich wurden dabei zwei 20 Centimes-Klischees in eine Druckplatte für die 40 Centimes-Marke montiert. Der Fehler wurde noch vor Druckbeginn bemerkt und die Wertziffern retuschiert. Dieselbe Druckplatte wurde für Mi 35 und später auch noch für den Druck von Mi 13 der allgemeinen Ausgaben für die französischen Kolonien verwendet.

Gruß,
Koban
 
Pepe Am: 31.10.2022 18:21:31 Gelesen: 18121# 175 @  
@ Koban [#174]

Hallo Koban,

nochmal gleiche Marken



1870 10 11, Mi 33 gelbbraun, Mi 34 a blau Stempel 2240, 34 b blau auf gelblichen Papier Stempel 2598



1870 10 11, Mi 35 a orange Stempel 217, b orangegelb, vermutlich beide mit retuschierter 4

Nette Grüße Pepe
 
Koban Am: 31.10.2022 20:13:12 Gelesen: 18106# 176 @  
@ Pepe [#175]

Hallo Pepe,

Deine beiden Mi 35 haben keine retuschierten 4en. Bitte vergleiche mit den Marken in Beitrag [#174]. Bei den Normalmarken zeigt eine gedachte Verlängerung des Schrägstriches der linken 4 etwa auf den Unterkiefer, bei den retuschierten 4en zeigt die gedachte Verlängerung der linken 4 dagegen auf den Hals. Im nachfolgenden Bild habe ich die entsprechenden Hilfslinien eingezeichnet.



Zu den Farben: Französische Kataloge unterscheiden mehrere Farbnuancen/Auflagen. Dass Michel in a und b unterteilt wäre mir allerdings neu. Zumindest war dies im Katalog von 2021 noch nicht der Fall.

Gruß,
Koban
 
Pepe Am: 31.10.2022 20:35:03 Gelesen: 18102# 177 @  
@ Koban [#176]

Hallo Koban,

vielen Dank für die Aufklärung, besser und genauer geht's ja nicht. Mit der a+b Unterteilung habe ich leider falsch beschrieben. Diese Unterteilung stammt noch aus dem LIPSIA Katalog, nach dem die Sammlung gesammelt wurde. Michel erwähnt jedoch die beiden Farbvarianten. Ich muss erst mal wieder scannen. Das geschieht mit Epson V370 Photo und mit 600 dpi, macht Spaß unsere Scans zu vergleichen.

Nette Grüße Pepe
 
Pepe Am: 01.11.2022 18:53:56 Gelesen: 17991# 178 @  
Weiter geht es mit der Ceres (Bordeaux Ausgabe). Die Halsschattierungen wurden bis auf eine Ausnahme (41 I) nicht mehr mit Punkten sondern mit Strichen dargestellt.



1870 11 13 - 1871, Mi 36 oliv bis bronzegrün, Mi 38 grau

Nette Grüße und einen hoffentlich guten November
Pepe
 
Pepe Am: 07.11.2022 21:25:02 Gelesen: 17630# 179 @  
Zwei weitere Marken dieser Ausgabe.



1870 11 13, Mi 39 a, grün, Stempel 2049; Mi 40 a, gelbbraun, Stempel 1862; Mi 40 b, orangebraun, Stempel 121

Nette Grüße Pepe
 
10Parale Am: 14.11.2022 19:14:55 Gelesen: 17259# 180 @  
@ Pepe [#179]

Heute mal ein schöner Auslandsbrief vom 3. September 1867 von Le Havre nach London, freigemacht mit 40 Centimes.

Neben dem roten PD Stempel sehen wir einen wunderschönen LONDON PAID Mark von einer der größeren Zweigstellen J in London (siehe auch A. & H. No. 1354). Eigentlich habe ich diesen Frankreich Brief nur wegen dem roten Stempel gekauft, denn diese sind tatsächlich nicht mehr so häufig anzutreffen.

Liebe Grüße

10Parale


 
Pepe Am: 15.11.2022 20:56:33 Gelesen: 17234# 181 @  
@ 10Parale [#180]

Schön, Dich wieder auf den Philaseiten zu begrüßen und Dank für diesen ausdruckstarken Brief.

Ich knüpfe an meiner Chronologie an und stelle mal die Mi 41 in Varianten vor.



1870 12 .., Mi 41 II, blau, Stempel 2256 und 2644



1871 01 08, Mi 41 III, blau und hellblau

Die Typenunterschiede sind an der Größe der Inschriften erkennbar. Typ II kleine-Typ III große Inschriften. Die Type I wäre mit gepunkteter Hals und Kinnschattierung.

Nette Grüße Pepe
 
Koban Am: 09.12.2022 01:31:40 Gelesen: 16052# 182 @  
@ Pepe [#179]

Hallo Pepe,

Deine "orangebraune" dürfte eher der Nuance 'bistre jaune' entsprechen.

Die Farbeinteilungen der Bordeaux-Ausgabe im Michel sind, wie im ganzen Bereich Altfrankreich, nur bedingt sinnvolle Vereinfachungen.

Anbei noch einige Nuancen der Mi 40.

Im gleichen Bild noch Mi 41 in Typ I (Report 1, Feld 13), II (Report 3, Feld 6?) und III (Report 2, Feld 2).

Französische Kataloge unterscheiden bei Mi 36 bis 41 I, II und III noch in jeweils 2 bis 3 verschiedene Block-Reports. Ein Block-Report besteht aus 15 (5 mal 3) Markenfeldern.

Ein Schalterbogen mit 150 (10 mal 15) Marken besteht aus 10 (gleichen) Block-Reports.

Die verschiedenen Reports unterscheiden sich in Zeichnungsdetails voneinander, schön zu sehen in Deinem ersten Bild in [#181]. Deine linke 41 II dabei Report 2, rechte Marke Report 3. Merkmal von 41 II Report 3 ist die weisse Linie am Hinterkopf, welche diesen markant vom Medaillonhintergrund abgrenzt.

Gruß,
Koban


 
Pepe Am: 12.12.2022 22:17:26 Gelesen: 15876# 183 @  
@ Koban [#182]

Schon wieder weit runtergerutscht dieses Alt Frankreich Thema. Schade dass das große Interesse nachgelassen hat. Aber schieben wir die Schuld dem 'Runden' zu. Das Frankreich Spiel werde ich mir nicht entgehen lassen.

Sehr spannend Deine Beschreibungen zu den Reports der Mi 41. Man merkt den Vollprofi für die Frankreich Klassik. Vielen Dank und bitte weiter so.

Ich komplettiere mal die Ausgabe 1870 und zeige die letzten drei Marken Mi 42, 43, 44.



1870 12 30, Mi 42 a, braun (der Altsammler hat sie als b schwarzbraun eingestuft??)



Mi 43 a orange Stempel 532, Mi 43 b rotorange Stempel 2832, beide geprüft (EISOLD DDR) vor 1983



Mi 44 a oder b? Stempel 2. Damals wurde nur karmin oder stumpfrosa beschrieben.

Wäre schön Vergleichsstücke zu sehen.

Nette Grüße Pepe
 
Koban Am: 27.12.2022 02:53:08 Gelesen: 15275# 184 @  
Hallo zusammen,
hallo Pepe,

anbei einige Nuancen der Mi 42/44.



Yvert&Tellier "Le Spécialisé" (Y&T) und SPINK/Maury(S/M) katalogisieren hier folgende Farben:

30 Centimes
(Y&T)
brun(braun),
brun pâle(blassbraun),
brun foncé(dunkelbraun),
brun très foncé(sehr dunkelbraun),
brun verdâtre(grünlichbraun)

(S/M)
brun(braun),
brun clair(hellbraun),
brun foncé(dunkelbraun),
brun-noir(schwarzbraun),
brun verdâtre(grünlichbraun)

40 Centimes
(Y&T)
orange,
orange terne(mattorange),
orange vif(lebhaftorange),
orange très vif(sehr lebhaftorange),
jaune-orange(orangegelb),
jaune clair(hellgelb),
rouge-sang(blutrot),
rouge-sang foncé(dunkelblutrot),
rouge(rot),
ocre(ocker)

(S/M)
orange,
orange pâle(blassorange),
orange clair(hellorange),
orange foncé(dunkelorange),
orange vif(lebhaftorange),
orange vermillonné(zinnoberorange),
jaune-citron(zitronengelb),
jaune-orange(orangegelb),
rouge clair(hellrot),
rouge(rot),
rouge-orange(orangerot),
rouge-sang clair(hellblutrot),
rouge-sang foncé(dunkelblutrot),
ocre(ocker),
vermillon vif(lebhaftzinnober)

80 Centimes
(Y&T)
rose(rosa),
rose foncé(dunkelrosa),
rose pâle(blassrosa),
rose vif(lebhaftrosa),
rose carminé(karminrosa),
groseille(johannisbeer(rot)),
saumon(lachs(farben))

(S/M)
rose(rosa),
rose clair(hellrosa),
rose terne(mattrosa),
rose foncé(dunkelrosa),
rose vif(lebhaftrosa),
rose carminé(karminrosa),
rose carminé foncé(dunkelkarminrosa),
groseille(johannisbeer(rot)),
saumon(lachs(farben)),
rouge-sang foncé(dunkelblutrot)

Eine seriöse Zuordnung gemäss der Farbeinteilungen nach Michel ist bei vielen klassischen Marken Frankreichs oft nicht möglich.

Z.Bsp. entspricht die (Bewertung der) b-Farbe (karmin) nach Michel der Mi 44 nur der Farbe rose carminé (karminrosa) nach Y&T und S/M, wobei die im Michel genannte Farbe karmin in Y&T und S/M überhaupt nicht vorkommt.

Während Marken in den in beiden frz. Katalogen VOR rose carminé (karminrosa) aufgelisteten Farben/Nuancen noch problemlos, da alle ähnlich bewertet, als gemeinsam in einen a-Farbtopf(!) nach Michel gehörend bestimmt werden können, wäre die notwendige Zuordnung der NACH rose carminé (karminrosa) gelisteten Farben zur b-Farbe nach Michel auf Grund ihrer z.T deutlich höheren Bewertungen nur bedingt sinnvoll.

Wobei im Falle der Mi 44 bei den noch höher bewerteten Farben wenigstens noch eine gewisse Ähnlichkeit zur eigentlich bewerteten b-Farbe/Nuance besteht.

Beispiele, wo das nicht der Fall ist, reiche ich in einem weiteren Beitrag nach.

Gruß,
Koban
 
Cantus Am: 31.12.2022 00:17:26 Gelesen: 14951# 185 @  
@ Koban [#184]

Hallo Koban,

vielen Dank für's zeigen der beiden 44. Eine so kräftige Farbe wie bei der rechten Marke ist mir bisher noch nie zu Gesicht gekommen.

Was die vielen Farbvarianten in den französischen Katalogen betrifft, da möchte ich nicht ausschließen, dass matte Farben sicherlich auch oft auf ein Verblassen infolge Lichteinfluss oder anderer Beeinträchtigungen zurückzuführen sind.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 01.01.2023 01:27:16 Gelesen: 14932# 186 @  
Hier ist ein sehr interessanter Link für Freunde der klassischen französischen Marken [1].

Viele Grüße
Ingo

[1] https://web.archive.org/web/20210827011104/https://www.marcophilie.org/
 
10Parale Am: 08.01.2023 21:11:29 Gelesen: 14524# 187 @  
@ Cantus [#186]

Hier ein schönes Brieflein von Paris mit einem schönen Sternenstempel vom Ende der klassischen Ära zu 40 Centimes auf dem Weg nach Madrid. Noch gelungener ist der firmeneigene Stempel, was ich nun schon oft auf französischen Briefen gesehen habe (Imitation eines Stempels ohne postalischen Sinn).

Liebe Grüße

10Parale


 
Briefuhu Am: 19.01.2023 13:47:41 Gelesen: 14161# 188 @  
Postkarte vom 15.04.1877 von Paris nach Fürth, dort am angekommen am 17.04.1876, frankiert mit 15 Centimes Michel Nr. 53, dicke Ziffern.



Schönen Gruß
Sepp
 
Koban Am: 12.03.2023 13:02:57 Gelesen: 12148# 189 @  
Weiter mit den ersten vier Marken der gezähnten Ceres-Ausgabe 1871/3, Mi 45 bis 48.



Für Schatzsucher noch ein Hinweis: Das im Michel erwähnte Bogenwasserzeichen "Lacroix Frères" bei Mi 48 findet sich nur bei den bläulichgrünen Marken der letzten, 1876er Auflage.



Gruß,
Koban

Bildquelle: https://collections.forumgratuit.org/t5466-ceres-5c-filigranee-de-1876
 
Koban Am: 12.03.2023 13:38:25 Gelesen: 12144# 190 @  
Ceres-Ausgabe 1871/3, Mi 49 bis 51.

Mi 51 gibt es in drei Typen. Während Type I und III in etwa gleich häufig sind, ist Type II gar nicht so leicht zu finden. Sie wertet etwa das 15fache der anderen beiden Typen. Kennzeichen von Type II ist ein die obere Schriftleiste mit dem rechten oberen Eckornament verbindender Punkt bzw. Strich. Bei Type III befinden sich in drei der vier oberen "Blütenblätter" der oberen Eckornamente farbige Punkte, welche bei den anderen beiden Typen nicht vorkommen.



Gruß,
Koban
 
Koban Am: 23.03.2023 16:26:34 Gelesen: 11947# 191 @  
Ceres-Ausgabe 1872/5 (dicke Wertziffern), Mi 52 bis 55.



Gruß,
Koban
 
10Parale Am: 29.08.2023 14:36:58 Gelesen: 6157# 192 @  
Wer für das Jahr 1869 noch Schifffahrtsverbindungen von Rouen über den Ärmelkanal und die Ostsee sucht (z.B. nach Dublin oder Stettin) ist mit dieser Liste hier gut aufgehoben.

Dieser Fahrplan befindet in einem schönen Brief, freigemacht am Anfang Februar in Rouen, rückseitiger Transitstempel Le Havre vom 1. Februar 1869 und wunderschöner PAID Stempel in Rot in London vom 2. Februar 1869 (&PD)

Liebe Grüße

10Parale


 
reichswolf Am: 09.11.2023 13:37:25 Gelesen: 2494# 193 @  
Den folgenden Beleg kann ich nicht vollständig beschreiben. Klar ist, dass er von Paris über Aachen nach Neuenrade lief. Die Marken wurden entwertet mit dem Sternstempel (étoile chiffrée) 8, dazu gehört der Zweikreis-Tagesstempel PARIS R. D´ANTIN vom 21.5.1866. Der Brief wurde von der Post im Briefkasten gefunden, wie der Stempel Trouvé à la Boîte 8 zeigt. Das war insofern wichtig, als der Brief unzureichend frankiert war. Das zeigt der rote Stempel AFFR. INSUFF. 8 (affranchissement insuffisant).

In Aachen kam am 22.5. der rückseitige blaue Transitstempel "AUS FRANKREICH PER AACHEN. B" dazu (mit Zugnummer 4 und dem B für prompte Beförderung). Am Ziel erhielt der Beleg einen Tag später noch den Ausgabestempel AUSG. N 2. Leider habe ich keinen Zugriff mehr auf meine Literatur, daher kann ich zu den Tarifen oder Michelnummern nichts sagen.



LG,
Christoph

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Nachgebühr verschiedener Länder"]
 
Cantus Am: 28.12.2023 15:48:00 Gelesen: 1347# 194 @  
Von mir heute ein ganz einfacher Bedarfsbrief, gelaufenam 31.3.1856 von Sédan in Département Ardennes nach Raucourt im Département Meurthe-et-Moselle. Zur Frankatur wurde Mi. 13 Ia verwendet. Der Ankunftstempel von Raucourt wurde rückseitig aufgebracht.



Viele Grüße
Ingo
 
10Parale Am: 13.02.2024 18:31:56 Gelesen: 653# 195 @  
@ Cantus [#194]
@ reichswolf

Sehr schöne Belege. Leider kann ich reichswolf zu der nicht ausreichenden Frankatur auch nichts erklären. Die Kombination von Stempeln und Hinweisen finde ich aber sehr gelungen.

Ich eröffne das Jahr 2024 mit einem sehr einfachen, aber wie ich finde schönen Beleg mit einer 20 Centimes Marke (YT No.22), die man noch sehr häufig und sehr günstig, oft im einstelligen Euro-Bereich findet.

Absender ist eine Firma COUESNON FRÈRES mit der Bezeichnung "Rouennerie & Toiles en Gros" in CHATEAU-THIERRY (Département AISNE in Nordfrankreich) und wir sehen das hauseigene Briefpapier mit geschäftlichem Inhalt. Der Brief wurde am 12. September 1866 in Chateau-Thierry (Nummernstempel 926) auf den Weg gebracht und erreichte mit dem Transit Paris (rückseitig) am 13. September den Empfangsort Beauvieux, den ich selbst nicht im web fand.

Liebe Grüße

10Parale


 
lueckel2010 Am: 13.02.2024 18:41:39 Gelesen: 649# 196 @  
@ 10Parale [#195]

Guten Abend,

der Ort heißt BEAU RIEUX. Bei Wikipedia gibt es Näheres dazu.

Moin, lueckel2010
 
10Parale Am: 13.02.2024 20:11:55 Gelesen: 632# 197 @  
@ lueckel2010 [#196]

Prima. Danke. Natürlich, Beaurieux! Merci lueckel2010. Ich möchte daher die Rückseite auch nicht vorenthalten. Nun habe ich auch etwas geforscht und herausgefunden, dass Beaurieux circa 150 Kilometer nordöstlich von Chateu-Thierry in der Aisne liegt.

Der Ankunftsstempel ist wenig gut sichtbar, dafür ein Stempel, den ich jetzt mal frei Schnauze als Eisenbahnstempel für die Linie GIVET à Paris identifiziere.

Liebe Grüße

10Parale
Stephan


 
volkimal Am: 27.02.2024 13:50:40 Gelesen: 227# 198 @  
Hallo zusammen,

ein Brief aus Soissons nach Vervins vom 23.06.1863:







Die Marke wurde mit einem Punktrost-Rautenstempel mit der Nummer 3420 (große Ziffern) entwertet [1]. Daneben wurde der Tagesstempel aus Soissons abgeschlagen. Da der Brief erst nach Abgang der Post aufgegeben wurde, trägt die Vorderseite zusätzlich den Stempel "Après le départ".



Auf dem Weg nach Vervins kam der Brief durch Laon. Alle drei Tagesstempel haben unten die Nummer (2). Diese gibt das Département an: 2 = Aisne.



Der Absender des Briefes war ein Bankier namens Wateau in Soissin = "Wateau à Soissons". Ob es sich bei dem Brief um einen Lieferschein, einen Kontoauszug oder ähnliches handelt ist mit nicht klar. Auch die Angabe "Escomptes et recouvrements" = Rabatte und Rückforderungen (Google bzw. Pons) verstehe ich nicht.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://fr.wikipedia.org/wiki/Liste_des_bureaux_de_poste_fran%C3%A7ais_class%C3%A9s_par_oblit%C3%A9ration_Gros_Chiffres
 

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