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Thema: Bayern ab "Pfennig-Zeit" 1876 bis 30.6.1920: Belege, Marken, Essays
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Gernesammler Am: 19.05.2026 20:02:49 Gelesen: 26778# 976 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Ganzsachen Kartenbrief K4/A 01 mit Werteindruck von 10 Pfennig vom 25.7.1912 von Maria Nußraina aus München, spediert an Max Ziehner am Chiemsee postlagernd, da nicht abgeholt wurde der Brief nachgesendet nach München wieder postlagernd, am 26.7.1912 dann zurück zum Absender.

Gestempelt wurde mit Maschinenstempel von München *2*, sowie auf der Rückseite mit dem Briefträgerstempel 12 und zum Schluß mit dem Zweikreisstempel von München 20 *e (Helbig 39b) verwendet 1909-20.

Auf der Karte wurde Postlagernd Chiemsee gestrichen in blau, dann in blau nachsenden 22/8 München postlagernd notiert und oben dann nicht abgeholt zurück notiert.

Was im Text steht kann ich nicht sagen, der Brief blieb ungeöffnet und so ist dieser auch bei mir gelandet.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 19.05.2026 20:24:48 Gelesen: 26760# 977 @  
@ Gernesammler [#976]

Hallo Rainer,

was für ein verrücktes Stück!

Die Dame hieß Maria Nußrainer, per Adresse Seb(astian) Burger Pupillenstr. 5 / 1. Geschoß.

Irgendwie muss er dann doch an jemanden zurück gelaufen sein, denn komplett unanbringliche Sendungen waren zu verbrennen.

LG,
Ralph
 
Gernesammler Am: 19.05.2026 20:57:53 Gelesen: 26744# 978 @  
@ bayern klassisch [#977]

Hallo Ralph,

Danke für den Namen der Dame, auch ein tolles Stück von der JHV.

Gruß Rainer
 
Gernesammler Am: 21.05.2026 19:26:19 Gelesen: 24634# 979 @  
Hallo Samnmlerfreunde,

Brief vom 2.1.1920 von Paul Bremmen aus Nürnberg, spediert an Paul Eichhorn in Köln am Rhein, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.

Für das Franko nahm man je 1x die Bayern Nr.136,137,138 und 140 zu 2 1/2 Pfennig, 3 Pfennig, 5 Pfennig und 10 Pfennig Germania mit Aufdruck "Freistaat Bayern".

In der Portoperiode 4 1.10.1919-5.5.1920 waren für den einfachen Brief bis 20 Gramm im Fernverkehr 20 Pfennig zu zahlen, der Brief war somit mit einem halben Pfennig überfrankiert.

Gestempelt wurde mit Maschinenstempel von Nürnberg *2*.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 21.05.2026 19:48:24 Gelesen: 24623# 980 @  
@ Gernesammler [#979]

Hallo Rainer,

sehr schöne 4 Farben-Frankatur und den halben Pfennig schenken wir uns.

Danke fürs Zeigen und liebe Grüße,
Ralph
 
Gernesammler Am: 31.05.2026 14:32:24 Gelesen: 20839# 981 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte vom 20.8.1899 aus München, spediert als Soldatenbrief an den Herrn Gefreiten Albert Gruber I.Pionier Bataillon 1.Kompanie im Lager Lechfeld, hier kam die Karte am selben Tag zur Ausgabe.

Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von München 31 in lila, (Helbig 30b) verwendet von 1896-1920, es gab insgesamt 30 Stempel davon, zur Ankunft dann mit dem Einkreisstempel Lager-Lechfeld (Helbig 30b, Schrift kleiner) verwendet ab 1899.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 04.06.2026 19:27:40 Gelesen: 19640# 982 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Ganzsachen Postkarte mit Werteindruck von 3 Pfennig Wappen als Bücher Zettel vom 23.5.1883 von Josef Seiling aus Regensburg, dieser hatte einen Kirchenmusik Verlag, mit einem Kommissikons Geschäft in Leipzig, spediert wurde die Karte an Friedrich Hofmeister Commissions Geschäft Leipzig, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.

Auf der Karte stand vorab Drucksache dies wurde schwarz überdruckt und darunter Bücher-Bestellzettel gedruckt.

Auf der Rückseite die Bestellung, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Regensburg II.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 04.06.2026 19:41:57 Gelesen: 19635# 983 @  
@ Gernesammler [#982]

Hallo Rainer,

wunderschön und selten - was will man mehr? Sicher eine von vielen Rosinen der Hauptversammlung unserer ARGE Bayern, wie ich dich kenne!

LG,
Ralph
 
Gernesammler Am: 04.06.2026 19:52:49 Gelesen: 19634# 984 @  
@ bayern klassisch [#983]

Hallo Ralph,

genauso sieht es aus, über solche Kleinigkeiten freut sich der Mensch und Sammlers Herz schlägt höher.

Gruß Rainer
 
Gernesammler Am: 05.06.2026 19:47:54 Gelesen: 19407# 985 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief vom 21.5.1920 von H.Wachter Amtsgerichtsdirektor in Regensburg, spediert an R.Bredow in Berlin W 57, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.

Für das Franko nahm man einmal die Mi.Nr.120 zu 10 Pfennig und einmal die Mi.Nr.123 zu 30 Pfennig, beide Abschiedsserie mit Überdruck "Deutsches Reich", diese 40 Pfennig waren die Gebühr für den einfachen Brief bis 20 Gramm im Fernverkehr, Portoperiode 5 (6.5.1920-31.3.1921).

Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel Regensburg *b (Helbig 39b).

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 06.06.2026 16:23:24 Gelesen: 19150# 986 @  
Liebe Freunde,



anbei ein Brief aus Rotterdam vom 18.9.1875 der Firma Smith & Co an seine Erlaucht den Grafen Preyssing Lichtenegg Moos, derzeit, von mir geraten, wohl in München residierend.

Als er dort ankam, wann genau lässt sich nicht sagen, gab man ihm dem Stadtbriefträger Numero 9 zum Austragen mit.

Aber die Zustellung konnte in München nicht erfolgen, warum auch immer. Statt dessen kannte man (Postler wohl eher nicht, vermutlich ein Münchener) den jetzigen Aufenthalt. Daher klebte er über den 1. Ort (München) einen breiten Streifen Papier mit MOOS. (Langenisarhofen). Allerdings fügte er sicherheitshalber noch bei Moos: "Schloss" hinzu und vor (Langenisarhofen): "Ostbahnstat(ion)". Das habe ich so auch noch nicht gesehen, dazu aus der sehr engen Zeit des Beitritts der Niederlande und Bayerns zum UPU (1.7.1875) bis zum Ende der Kreuzerzeit, also nur 1/2 Jahr überhaupt möglich.

LG von bayern klassisch
 
bayern klassisch Am: 06.06.2026 16:30:31 Gelesen: 19148# 987 @  
Liebe Freunde,



"mourning cover" = Trauerbrief aus London vom 8.2.1875 an Professor E. Trumpp 18/2 Koenigin Staße Munich Bavaria, wo er am 10.2. ankam und dem Stadtbriefträger Numero 33 zum Austragen übergeben wurde. Frankiert mit 3 Pence = 9 Kreuzer.

Ob es dieser Professor war?

https://www.deutsche-biographie.de/gnd119408805.html#adbcontent

LG von bayern klassisch
 
Gernesammler Am: 16.06.2026 19:19:54 Gelesen: 15617# 988 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte als Drucksache verwendet vom 19.3.1915, diese war vom Revisionsverband der Baugenossenschaften des Bayerischen Verkehrspersonals in München, spediert an die Baugenossenschaft des Bayerischen Verkehrspersonals in Neustadt an der Haardt, dort kam die Drucksache am 22.3.1915 zur Vorlage.

Für das Franko nahm man eine Bayern Dienst Nr.6, Prinzregent Luitpold mit gelochtem E, gestempelt wurde mit Maschinenstempel von München * 2 *, dem Dienstsiegel der Münchener Eisenbahndirektion, dem L1 Einzeiler in blau "Drucksachen!" und auf der Rückseite der Dienststempel der Baugenossenschaft des Verkehrspersonals in Neustadt an der Haardt.

Im Text ging es um Angaben über die Höhe der Kriegsanleihen.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 18.06.2026 19:52:51 Gelesen: 14741# 989 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief als Ortspost innerhalb Eichstätt vom 13.6.1900 vom Königlichen Notariat Eichstätt, spediert an Johann Heißler, ...meister in Eichstätt.

Der Brief war mit einem Formular zur Zustellungsurkunde, vereinfachte Zustellung versehen.

Für das Franko nahm man eine Bayern Nr.60 zu 3 Pfennig Wappen, gestempelt wurde mit Einkreisstempel Eichstädt 1 Stadt (Helbig 30b) verwendet 1897-1900, auf der Rückseite vom Postbeamten notiert "Zugestellt am 13.Juni.1900, Land Postbote".

Gruß Rainer




 
bayern klassisch Am: 18.06.2026 20:08:15 Gelesen: 14732# 990 @  
@ Gernesammler [#989]

Hallo Rainer,

ein super Stück - so kenne ich das nicht mit anbei ein Formular mit Zustellurkunde, ein Träumchen.

Der Empfänger war Bäckermeister.

Hinten schrieb der Postbote Brandt seinen Vermerk - als Ortsbrief hatte der Landbriefträger mit ihm nichts zu tun.

LG,
Ralph
 
Gernesammler Am: 21.06.2026 14:46:00 Gelesen: 12901# 991 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Paketkarte vom 3.12.1917 aus Haindlfing, spediert an die Familie Anlechner in München, dies wurde aber gestrichen und Landshut notiert, weil wohl Familie Anlechner jetzt dort weilte.

Die Paketkarte war für 0 Kisten, mit einem Gewicht von 17 Kilo, da überlegt man doch, was wurde hier verschickt.

Für das Franko nahm man die Bayern Nr.99 zu 30 Pfennig, die Nr.101 zu 50 Pfennig und die Nr.115 zu 15 Pfennig, alle aus der Reihe König Ludwig, gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Haindlfing * (Helbig 37a) verwendet 1911-20, dieser Ort hatte ein sehr geringes Postaufkommen.

Es wurde auch der Klebezettel von Haindlfing verklebt, dieser mit der Manualnummer 2447, warum dann handschriftlich noch 7143 eingetragen wurde entzieht sich meiner Kenntnis.

Es wurde auf der Paketkarte der lila Einzeiler "nichts" abgeschlagen, wann und wofür wurde dieser verwendet.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 21.06.2026 15:23:02 Gelesen: 12894# 992 @  
@ Gernesammler [#991]

Hallo Rainer,

die 2. Manualnummer dürfte die von München sein, im Rahmen der Umspedierung nach Landshut. Die Null-Paraphe in blauer Kreide sieht man auch nicht jeden Tag ...

LG,
Ralph
 
Briefuhu Am: 27.06.2026 09:20:42 Gelesen: 11787# 993 @  
Postzustellungsurkunde vollzogen zurück an das königliche Bezirksamt Hofheim vom 27.08.1910 von Burgreppach. Die Zustellung wurde am 27.08.1910 in Üschersdorf vom Postboten beurkundet.

Blauer Stempel Frei durch Ablösung Kgl. Bayer. Bezirksamt Hofheim



Schönen Gruß
Sepp
 
Gernesammler Am: 30.06.2026 19:31:18 Gelesen: 10990# 994 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief vom 18.1.1884 vom königlich bayerischen Amtsgericht Ebern, spediert an das königlich württembergische Amtsgericht Heilbronn am Neckar, dort kam der Brief am 20.1.1884 zur Ausgabe.

Um Papier zu sparen nahm man in Heilbronn dann die Brief Innenseite und notierte dort am 22.1.1884, das die Erledigung der ausstehenden Reputation in der Anlage der Vernehmung des Josef Hüls nicht früher erfolgen konnte da dieser erst am 20ten von seiner Reise zurück war.

Für das Franko nahm man in Bayern eine Mi.Nr.56 zu 10 Pfennig Wappen, gestempelt wurde mit Halbkreisstempel von Ebern (Helbig 12b) verwendet 1876-84, sowie auf der Rückseite der Einkreisstempel von Heilbronn.

Gruß Rainer




 
Gernesammler Am: 13.07.2026 19:32:13 Gelesen: 8132# 995 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief vom 17.10.1919 von Herrn Rothenberger aus Landshut, spediert an Herrn Georg Spreitzer in Niederaichbach, Post daselbst, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.

Für das Franko nahm man 3x Bayern Nr.110 zu je 2 Pfennig, König Ludwig, 4x Bayern Nr.116 zu je 3 Pfennig, König Ludwig mit Überdruck "Volksstaat Bayern" und 4x Bayern Nr.137, Germania mit Überdruck "Freistaat Bayern", diese 30 Pfennig waren die Gebühr für den Brief in der 2ten Gewichtsstufe 20-100 Gramm, Portoperiode 4 (1.10.1919-5.5.1920).

Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel von Landshut * 1 i (Helbig 41) verwendet 1914-20.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 29.07.2026 19:35:01 Gelesen: 4963# 996 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief als portopflichtige Dienst Sache vom 25.7.1882 von der königlichen Polizei-Direction München, spediert an die Polizei Verwaltung in Bacharach, Regierungsbezirk Koblenz in Preußen, hier kam der Brief am Folgetag zur Ausgabe.

Für das Franko nahm man eine Bayern Nr.49 zu 10 Pfennig Wappen, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von München I, (Helbig 21a) sowie auf der Rückseite der Einkreisstempel von Bacharach *a.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 05.08.2026 19:49:01 Gelesen: 3088# 997 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Drucksache vom 23.5.1910 vom Bekleidungshersteller und Laden August Knagge in München, spediert an Herrn Dr.Fritz Kollmann in Weilheim in Oberbayern, wie so oft bei Drucksachen, es gibt keinen Ankunftsstempel.

Für das Franko wurden 3 Pfennig bar bezahlt und dies im Stempel ausgewiesen, gestempelt mit Maschinenstempel von München *2* und der Wertstufe 3 Pfennig Franko Bezahlt in rot.

Diesen Stempel gab es für verschiedene Wertstufen, Handbuch Helbig Nr.24.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 12.08.2026 19:39:40 Gelesen: 1571# 998 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief als Einschreiben vom 22.8.1916 von Herrn Wolfbrunn aus Erlangen, spediert an Herrn Pastor E.Kettler in Sülze, dort kam der Brief am 24.8.1916 zur Ausgabe.

Für das Franko nahm man 2x die Bayern Nr.111 zu 2 1/2 Pfennig, 2x die Bayern Nr.113 zu 7 1/2 Pfennig und 1x die Bayern Nr.115 zu 15 Pfennig, gesamt 35 Pfennig. Davon waren 15 Pfennig für den einfachen Brief bis 20 Gramm im Fernverkehr und 20 Pfennig für die Reco Gebühr, Tarif vom 1.8.1916 (Portoperiode 2, 1.8.1916-30.9.1918).

Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Erlangen 1, auf der Rückseite zur Ankunft mit dem Einkreisstegstempel von Sülze/(Hannover).

Gruß Rainer




 
Gernesammler Am: 13.08.2026 19:40:10 Gelesen: 1310# 999 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Drucksachen-Karte als Vertreterankündigung vom 7.2.1879 von Emanuel Strauss aus Bamberg, spediert an Chrs. Mayer in Rednitz Wunsiedel.

Für das Franko nahm man eine Bayern Nr.37 zu 3 Pfennig, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Bamberg II (Helbig 19a) verwendet 1878-82.

Gruß Rainer


 
Reini46 Am: 14.08.2026 16:45:02 Gelesen: 1085# 1000 @  
Hallo,



ich denke ein sehr einfach frankierter Brief vom 11.3.1919 von Simbach am Inn nach dem Schloss Leubnitz bei Meltheim in Sachsen.

Gerichtet ist der Brief an die Gräfin Hedwig Schaffgotsch, die jedoch in Dresden weilte. Dort kam der Brief am 13.3. dann an.

Grüße

Reini46
 

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