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Thema: Absenderfreistempel: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 339 Beiträge:
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Cantus Am: 21.05.2015 21:53:57 Gelesen: 47882# 265 @  
Guten Abend,

ich stimme nun euch beiden zu, dass es sich hier um das Dorf Schönfließ im Kreis Lebus handeln muss. Den zugehörigen Beleg habe ich gefunden, das ist aber leider ein Briefumschlag, auf dem sich rückseitig nur der Stempel der Berliner Gaswerke befindet. Ich bin heute auf dem Rückweg von Frankfurt (FF) über Booßen, Wulkow und Schönfließ gefahren und habe mir den Ort angeschaut, damit ich wenigstens weiß, worüber wir hier reden.

Viele Grüße
Ingo
 
zockerpeppi Am: 26.05.2015 22:10:00 Gelesen: 47225# 266 @  
Von mir auch mal wieder ein Beitrag :

Hutschenreuter Selb- LHS - Qualitäts-Porzellan



Abgestempelt am 16.11.35 in Selb nach Koburg. Porto 0.04, ich tippe auf Drucksachen 20g-50g Tarif vom 1.12.1933.

beste Sammlergrüße
Lulu
 
DL8AAM Am: 28.05.2015 04:36:56 Gelesen: 47117# 267 @  
@ curiositas [#254]
@ DL8AAM [#255][#259]

Zu 4D11000673 hätte ich ein weiteres neues Kundenklischee zu melden ;-)



Mit "Sondereinsatz" zum 'BDEW - DVGW - VKU Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2015' in schwarz vom 24.03.2015;
BDEW: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (Berlin), DVGW: Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (Berlin), VKU: Verband kommunaler Unternehmen e.V. (Berlin). Die Frage nach dem genauen Betreiber des Geräts bleibt also immer noch unbeantwortet.

Gruß
Thomas
 
T1000er Am: 28.05.2015 16:44:16 Gelesen: 47063# 268 @  
Wer kann diesen Freistempel aus Glückstadt einem Anwender zuordnen?



Leider ist es mir nicht gelungen, auch anhand des "Koggen-Logos" den Anwender ausfindig zu machen. Vielleicht kennt ein Sammler aus dem Norden die Lösung!

Schöne Grüße,
T1000er
 
ginonadgolm Am: 28.05.2015 17:11:50 Gelesen: 47054# 269 @  
Such mal unter Glückstädter Werkstätten. Ich meine, daß ich dort das Logo schon gesehen habe.

Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
 
T1000er Am: 28.05.2015 17:18:29 Gelesen: 47052# 270 @  
@ ginonadgolm [#269]

Die Seite hatte ich auch schon mal durchforstet, leider erfolglos!

Gruß,
T1000er
 
DL8AAM Am: 28.05.2015 17:27:19 Gelesen: 47051# 271 @  
@ T1000er [#268]

Das sollte die ex "Die Glückstädter", aka "Wäscherei Nölke" (ex Benirschke), sein. Die (wohl firmiert unter "Glückstädter Hospital-Service Dr. Ing. Nölke GmbH"?) wurden dann 1996 an den dänischen Sophus-Berendsen-Konzern verkauft, der wiederrum 2002 von der Davis Service Group aus England übernommen wurde. Heutige Entität "Berendsen GmbH", wobei die das "Kogge" Logo wohl zwischenzeitlich irgendwann aufgegeben haben. Für das Stempeldatum in 1999 würde ich den Gerätebetreiber schon unter dem Namen "Wäscherei Berendsen" laufen lassen. Auch wenn/falls das nicht der offizielle, im Handelregister eingetragene Name sein sollte. Mein Wissen stammt ja auch nur aus Googlesuchen.



Sucheinstiege über:
http://www.abendblatt.de/archive/2009/pdf/20090523.pdf/HAHA20090523lf037.pdf (siehe das Logo oben, aus Kopf der Traueranzeige)
http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/mit-positivem-geist-etwas-bewegen-id8007606.html ("Die grünen Wagen der Glückstädter Wäscherei, später mit der „Kogge“ als Markenzeichen, waren bald stadtbekannt.")
http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/trauer-um-ilse-noelke-id9420006.html ("Mitte der 1980er Jahre zog die Wäscherei an den Standort Stadtstraße.")
http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/73-jahre-die-geschichte-der-grosswaescherei-id2474661.html
http://www.berendsen.de/de (Glückstadter Sitz "Stadtstraße 3-7")

Gruß
Thomas
 
T1000er Am: 28.05.2015 19:05:36 Gelesen: 47036# 272 @  
@ DL8AAM [#271]

Hallo Thomas,

besten Dank für Deine Recherche! Das wird's wohl sein. Ich werde den Freistempel dann mal mit "Großwäscherei Nölke" als Anwender in die Stempeldatenbank einstellen.

Schöne Grüße,
T1000er
 
DL8AAM Am: 28.05.2015 19:50:42 Gelesen: 47031# 273 @  
@ T1000er [#272]

Wobei die Nölkes die bereits 1996 an die Dänen verkauft haben, die dann später unter Berendsen auftraten. Stempeldatum ist ja erst 1999. Ob und falls, wie lange die im Nachgang noch aus Marketinggründen unter dem alten, bekannten Namen auftraten wäre eine gute Frage. ;-) Das Gerät (und das Grundklischee) haben die bestimmt von Nölke übernommen (und ggf. dann passend aptiert?).

LG
Thomas
 
T1000er Am: 28.05.2015 20:29:21 Gelesen: 47019# 274 @  
@ DL8AAM [#273]

Für diese Frankiermaschine und das Werbeklischee kann ich eine Verwendung vom 03.06.1996 bis 25.04.2000 nachweisen.

Ab 2001 und dann sowohl in roter und in blauer Stempelfarbe ist die Frankiermaschine in 31515 Wunstorf anzutreffen. Anwender ist dort die "Nado Plast Vertriebs GmbH".

Gruß,
T1000er
 
Cantus Am: 01.06.2015 01:17:05 Gelesen: 46705# 275 @  
Von mir heute ein Absenderfreistempel aus dem Kriegsjahr 1944 aus Kodersdorf-Bahnhof in der Oberlausitz [1,2], früher selbständig, heute ein Ortsteil der Gemeinde Kodersdorf im Landkreis Görlitz mit etwa 250 Einwohnern.



Als besonders interessant und eben damals zeitgemäß sehe ich das Kleingedruckte im letzten Absatz auf der Kartenrückseite an.

[1] http://www.kodersdorf.de/kod_bhf.htm
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Kodersdorf

Viele Grüße
Ingo
 
Pete Am: 11.06.2015 19:33:24 Gelesen: 45432# 276 @  
Mit der Einführung des Euro als gesetzliches Zahlungsmittel zum 01.01.1999 (Buchgeld) bzw. 01.01.2002 (Bargeld) sahen sich die in Deutschland zugelassenen Frankiergerätehersteller Frama (Hersteller mit der Kennung A), Stielow-Hasler (C), Pitney-Bowes (E), Francotyp-Postalia (F) und Neopost (H) genötigt, die bisher in Deutschland verkauften und zugelassenen Frankiergeräte durch Einbau eines neuen Wertrahmens von der Währung Deutsche Mark auf Euro umzustellen. Der von 1999 bis 2002 in Deutschland tätige Hersteller Melex (M) vertrieb meines Wissens nach von vornherein ausschließlich Geräte mit der Währung in Euro und Frankiergeräte mit der Kennung B wurden von Francotyp-Postalia betreut.

Der neu einzubauende Wertrahmen ließ Nominalen entweder in DM oder Euro zu. In beiden Fällen rutschte das Posthorn aus der untersten Zeile nach oben rechts neben der seinerzeit neuen Firmierung "Deutsche Post" (ohne "AG") und die Gerätenummer des Modells wurde ohne Unterbrechung durch das DPAG-Posthorn wiedergegeben. Quasi zeitgleich wurde seitens der Deutschen Post AG die Anweisung bekannt, dass Sendungen zwecks besserer Lesbarkeit durch Briefsortiermaschinen zukünftig ausschließlich mit einer blauen anstelle der bisher üblichen roten Frankierfarbe zu frankieren seien. Die Umstellungsfrist von DM auf Euro sowie Frankierfarbe rot auf blau endete m.W. offiziell zum 30.06.2002. Allerdings kommt die Verwendung roter Frankierfarbe im Einzelfall selbst im laufenden Jahr 2015 (!) vor und die Verwendung eines alten Wertrahmen mit einer Nominale in Deutscher Mark lässt sich in meiner Sammlung bis 2012 belegen, dies nur am Rande erwähnt.

Im nachfolgenden Beispiel lässt sich die Umstellung des Wertrahmens sowie der Farbe anhand eines Absenders belegen:



Sendungen des Absender Club Aktiv aus 54290 Trier (http://www.clubaktiv.de/ )

Der Absender nutzte ein Frankiergerät des Herstellers Pitney Bowes (Kennung E), Modell "Personal Post" mit der Kennung E671023 zur Frankierung der Tagespost. Im oberen Beispiel vom 07.05.2001 ist die ursprüngliche Form (Wertrahmen sowie sonstige Bestandteile des Absenderfreistempels) des Frankiergerätemodells ersichtlich. Rund vier Monate später, am 06.09.2001 nutzte der Absender bereits die blaue Frankierfarbe, allerdings noch die Nominale Deutsche Mark. Etwa ein Jahr später (30.09.2002) ist auf einem Beleg der neue Wertrahmen ersichtlich (Nominale in Euro). Frankiergeräte des Modells "Personal Post" von PB kommen auch noch heute in der Tagespost vor, sind allerdings nicht mehr so häufig anzutreffen. Die heute noch im Einsatz befindlichen Geräte sollten mindestens ein Alter von 10 bis 11 Jahren aufweisen, da seit 2004 Frankit-Modelle vertrieben werden und sukzessive ältere Modelle ersetzen. Im Einzelfall könnten Altgeräte als Veteran einer vergangenen Zeit auch noch in 20 oder 30 Jahren vorkommen, sofern zukünftig kein Grund aufkommt, diese Altgeräte auszumustern *schmunzel*.

Gruß
Pete
 
Pete Am: 12.06.2015 19:30:18 Gelesen: 45357# 277 @  
Passend zu den in Beitrag [#276] gezeigten Belegen des Modells "Personal Post" des Herstellers Pitney Bowes nachfolgend eine analoge Übersicht zum großen Schwesterchen, dem Modell "Easy Mail" von PB. Dieses Modell wurde etwa zeitgleich zu den Geräten der "Personal Post" in Deutschland vertrieben:



Sendungen des Absenders Eastman Chemical B.V. Zweigniederlassung Köln aus 51149 Köln (http://www.eastman.com/ )

Analog dem Beispiel der "Personal Post" erfolgte bei diesem "Easy Post"-Gerät die Umstellung der Frankierfarbe von rot auf blau irgendwann zwischen dem 24.04.2001 und dem 31.07.2001. Der neue Wertrahmen in Euro wurde spätestens zum 17.10.2001 in das Frankiergerät eingebaut.

Gruß
Pete
 
Altmerker Am: 14.06.2015 13:43:57 Gelesen: 45296# 278 @  
Rot wie ein Absenderfreistempel, aber kein Absender, ein Datum, aber nicht im Kreis, ein Wert, der selbst fürs Paket in die Türkei fürs Markenverkleben wohl zu satt ist.

Wer ist da Spezi? Oder bin ich im falschen Thema?

Gruß
Uwe


 
Tuffi Am: 15.06.2015 09:33:25 Gelesen: 45260# 279 @  
@ Altmerker [#278]

Auch wenn ich kein Spezi bin: Das stammt von einer Paketkartenfreistempelmaschine, die bei der Paketannahme der Post stand und die Paketgebühr freistempelte.

Gruß Tuffi
 
Altmerker Am: 15.06.2015 13:50:19 Gelesen: 45231# 280 @  
@ Tuffi [#279]

Danke. Ich habe von so einem Gerät nie gehört. Wiegt und berechnet das dann das Porto? Maschinell wohl schwierig, der Karton ist doch unterschiedlich groß. Aus meiner aktiven Postler-Zeit in der Paketpackkammer ist mir so etwas nie untergekommen. Oder ich durfte als Ferienzusteller an die Westpakete nicht ran. :-)

Gruß
Uwe
 
Tuffi Am: 15.06.2015 14:54:47 Gelesen: 45221# 281 @  
@ Altmerker [#280]

Hallo Uwe,

als kleiner Junge (vor etwa 50 Jahren) habe ich so eine Maschine noch am Paketschalter erlebt. Der Beamte an der Paketannahme wog das Paket, berechnete die Gebühr und gab sie in die Stempelmaschine, um sie dann auf die Paketkarte aufzudrucken.

Gruß Walter
 
DL8AAM Am: 15.06.2015 15:41:38 Gelesen: 45209# 282 @  
@ Altmerker [#278]

Hi, ich bin zwar noch nicht tiefer in die Onlineausgabe des internationalen Katalogs der Freistempler ("International Postage Meter Stamp Catalog/Germany, Part 3") [1] eingestiegen, aber auf den ersten, schnellen 'optischen Blick' würde ich auf die Nummer "PP-E4" tippen ;-) Das hiesse es ist ein Francotyp "Ccm" Gerät. Am besten dort mal kurz nachschauen und den Originalbeleg mit den katalogisierten Exemplaren abgleichen. Der Zugang ist übrigens frei und kostenlos.

Das Kapitel PP steht für "GROUP PP: Special stamps used to frank Parcel Post forwarding cards", d.h. Freistempler speziell zur Frankatur von Paketkarten.

Gruß
Thomas

[1]: https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Germany,_Part_3
 
Altmerker Am: 15.06.2015 23:06:27 Gelesen: 45174# 283 @  
@ Tuffi [#281]
@ DL8AAM [#282]

Danke fürs Weiterhelfen. Das mag ich so an diesem Forum!

Uwe
 
DL8AAM Am: 20.06.2015 22:20:01 Gelesen: 44846# 284 @  
fiel mir, seit wirklich recht längerer Zeit, endlich mal wieder ein VFM-Abschlag ("VorFührMaschine") ... in die Hände

VFM-Abschläge sind ja nicht so häufig, also darf ich meinen neusten Fund doch ruhig hier auch zeigen, oder? ;-)



F372714 mit Tagestempel VFM Birkenwerder (dem Sitz von Francotyp-Postalia) vom 13.05.2015 (konsolidiert über die FP-Tochter Freesort/K2055, verlängerter Spray "K2055 37 00225 010289"); mit Kundenklischee von SECURITAS Düsseldorf, wobei der eigentliche Absender der Sendung der SECURITAS Standort in Potsdam ist, so wie bei diesen beiden auch:



3D06000394 (20.04.2015, weitere liegen mir u.a. vom 12.06.2015 vor) und 3D060326 (13.03.2015), beide ebenfalls konsolidiert über Freesort/K2055 (alle mit kurzem Spray im Schema "K2055 00153").

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 22.06.2015 02:54:59 Gelesen: 44800# 285 @  
@ DL8AAM [#257]

Vorführgerät ... ein Ersatzgerät für einen Bestandskunden ...

Nur zur Vervollständigkeit meines damaligen Beitrags [#257]: Der alte "Kreisstempel"-AFS K400718 dieses TeleFrank-Kunden wurde nach dem Einsatz der VFM K402058 durch das neues FRANKIT-Gerät 6D0401015F, ebenfalls von TeleFrank ersetzt. Hier die aktuelle Beispiele:




Kundenklischee der Klinikgesellschaft Heilbad Heiligenstadt mbH (23.04.2015) sowie der Kur- und Tourismusgesellschaft Heilbad Heiligenstadt mbH (06.05.2015), beide mit dem Postfach 1164 in 37301 Heilbad Heiligenstadt.

Gruß
Thomas
 
Cantus Am: 25.06.2015 00:49:16 Gelesen: 44530# 286 @  
Von mir zwei Absenderfreistempel aus Berlin aus den 1930er Jahren. Beide stammen vom Verlag VDI, haben aber unterschiedliche Darstellungen des Frankaturwertes. Zunächst ein Stempel vom 7.8.1936 mit einem roten Punkt vor der Wertangabe 005.

Der Werbetext lautet:

VDI / Stets neue Anregung / durch VDI Zeitschriften



Beim Stempel vom 4.12.1936 fehlt der rote Punkt vor der Wertangabe 003.



Viele Grüße
Ingo
 
DL8AAM Am: 27.06.2015 18:20:22 Gelesen: 44264# 287 @  
@ DL8AAM [#284]

VFM-Abschläge sind ja nicht so häufig, ...

Oder? Egal, hier ist noch einer:



F372891 - Birkenwerder / VFM, in diesem Fall aber mit FP-eigenem Kundenklischee "Mymail" sowie (unbekannten) Zusatz "F174" vom 13.03.2015. Absender ist die Firma "In Time Transportgesellschaft mbH" aus 21435 Stelle.

Dieser hier bereitet mir in der Interpretation noch etwas Kopfzerbrechen:



F372712 - Birkenwerder / 16547, mit FP Abender-Kundenklischee (Postfach, 16542 Birkenwerder) mit Werbung für das ultimail AFS-Gerät vom 25.02.2015, konsolidiert über Deutsche Post InHaus Services/K4000 ("3 K4000 06495").

Normalerweise hätte ich hier gesagt, Eigenfrankatur für Francotyp-Postalia selbst. Nur verwirrt mich der Zusatztext "DEUTSCHE POST / INHAUS SERVICES / HAMBURG" doch etwas.

Normalerweise steht hier (wenn keine weitere "Eigenwerbung" o.ä. des Absenders/Geräteanwender), falls die Sendung durch einen Frankierservice freigemacht wurde, entweder eine Kunden- oder Chargenidentifikation bzw. die Angabe des jeweiligen Konsolidierers selbst. Da die Deutsche Post InHaus Services GmbH bekanntlich ein Konsolidierer ist (der auch für seine Kunden auf Wunsch die Frankatur übernimmt, oft mit individuellem Kundenklischee des Absenders), hätte ich gesagt, das die DP IHS hier für Francotyp-Postalia frankiert hat (diese Interpretation wäre eigentlich die übliche Standardansprache bei FRANKIT-Frankaturen, hmmm), was ja in diesem Fall irgendwie nicht sinnvoll aussieht (Tagesstempel "Birkenwerder")? Möglich wäre auch, dass FP in Birkenwerder für einen DP IHS-Kunden, d.h. für DP IHS Hamburg selbst die Frankatur durchgeführt hat. Klingt auch nicht so recht wahrscheinlich, oder ?

- oder FP hat der DP IHS ein VFM (ggf. für Leih-, Übergangs- oder Testzwecke) zur Verfügung gestellt hat, wobei man einen falschen Tagesstempel (Postleitzahl statt VFM) und ein falsches Kundenklischee (FP-Postfachangabe als Absender) programmiert/eingesetzt hat,

- oder FP hat im Zusatztext einfach nur einen Leithinweis auf die DP IHS angegeben. Das ist bei Konsolidiererpost dieser Art zwar sehr unüblich (mir bisher eigentlich unbekannt), aber wohl eher die wahrscheinlichste Lösung? Das hiesse, FP ist der echte Absender der Sendung, Eigenfrankatur durch FP selbst, Ableitung der Sendung über DP IHS in Hamburg. Leider ist der Inhalt der Sendung (mit Absenderangabe) nicht erhalten.

Gruß
Thomas
 
Journalist Am: 04.07.2015 14:07:36 Gelesen: 43941# 288 @  
Hallo Thomas und an alle,

auch ich habe dieser Tage ein Vorführmaschine von Francotyp Postalia als Abschlag gesehen:



Leider gibt der Beleg keine weiteren Infos, wo diese eingesetzt wurde, daher nur der Aussschnitt. Die Stempelfarbe ist blau, der Scanner hat es aber aus welchen Gründen auch immer schwarz erfaßt.

viele Grüße Jürgen
 
Journalist Am: 13.07.2015 11:13:40 Gelesen: 43448# 289 @  
Hallo an alle,

ich kann die obige Vorführmaschine nun auch einem Besitzer zuordnen - siehe folgender Teilausschnitt:



Die Maschine wird zur Zeit scheinbar in Bielefeld bei Hiro Lift eingesetzt.

Viele Grüße Jürgen
 

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