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Thema: (?) (95) Marken bestimmen: Japan
Das Thema hat 99 Beiträge:
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saschJohn Am: 12.09.2013 13:46:14 Gelesen: 26244# 50 @  
Danke. :-)

Sascha
 
roman Am: 21.05.2014 13:43:03 Gelesen: 24568# 51 @  
Japanische Marken - bitte um Infos

Habe leider keine Lektüre dieser Marken. Bitte nähere Infos: Kann man diese alten Marken eigentlich waschen, haben einen Haufen Papierreste und Falz hinten.


 
Pete Am: 21.05.2014 16:33:30 Gelesen: 24541# 52 @  
@ roman [#51]

Es handelt sich hier um Ausgaben aus Japan, Zeitraum 1876-1899. Es betrifft die Mi-Nrn.:

84; 61; 60
76; 75; 66
64; 63; 78
57; 40; 59

Bei der Mi-Nr. 40 unterscheidet der Michel nach a-Farbe (24,00 Micheleuro = ME) und b-Farbe (1,20 ME). Der Katalogwert der übrigen Stücke bewegt sich zwischen 0,40 ME und 4,80 ME (Michel-Übersee Band 9 von 2003), sofern die Marken allesamt mittels postalischem Stempel entwertet wurden. Entwertungen nichtpostalischer Stempel (Bsp. Telegrafenamt) werten niedriger, d.h. 20% vom Katalogwert für postalisch entwertete Marken. Nicht zuzuordnende Stempel gelten pauschal als nichtpostalisch.

Der Michel verweist bei einigen Marken aus den Sätzen Mi-Nr. 40-52 und 60-68 auf Marken mit wasserempfindlichen bzw. wasserlöslichen Farben. Die Katalognummern deiner Marken werden dabei nicht aufgeführt.

Gruß
Pete
(der aktuell auch eine Sammlung alter Japaner zwecks Sortierung vorliegen hat)
 
roman Am: 21.05.2014 21:27:13 Gelesen: 24494# 53 @  
Na dann viel Spass und Danke für die Antwort.
 
Koban Am: 22.05.2014 20:31:04 Gelesen: 24457# 54 @  
Die Mi 40 ist die b-Farbe, die Stempel sind zumeist nichtpostalisch.

Marken mit wasserempfindlichen Farben sind nicht dabei. Das betrifft hauptsächlich Mi 52, 65 und 68.

Marken wie die gezeigten nehme ich immer gerne im Tausch. Gerne auch in grösseren Stückzahlen.

Gruß,
Koban
 
Pete Am: 30.05.2014 17:23:31 Gelesen: 24367# 55 @  
Bei der Sortierung einer Japan-Sammlung (von alt bis aktuell) für einen Sammlerkollegen komme ich bei den nachfolgenden Stücken aus der Anfangszeit Japans nicht weiter. Die relativ kleinen Schwarzweisabbildungen im Michelkatalog (Überseeband 9, Ausgabe 2003) helfen mit leider auch nur bedingt weiter und zum Verständnis des japanischen Sakura-Kataloges (Ausgabe 2012) komme ich mangels fehlender Japanischkenntnisse nicht weiter. Daher die Frage: lassen sich die nachfolgenden vier Briefmarken einer Michel-Katalognummer zuordnen?

1.



2.



3.



4.



Die vierte Briefmarke befindet sich scheinbar auf einem Briefstück (?) oder wurde ganzflächig hinterlegt (?).

Aufgrund des Hinweises im Michel-Katalog, dass es sich bei 90% der auf dem Markt befindlichen Exemplare der japanischen Klassik (Mi-Nr. 1-39) um Ganzfälschungen handelt, gehe ich bei den vier vorstehend gezeigten Stücken von Fälschungen aus.

Danke.

Gruß
Pete
 
ligneN Am: 30.05.2014 23:34:35 Gelesen: 24327# 56 @  
@ Pete [#55]

Hallo,

1-3 = Stempelmarken, mit Inschrift "inshi" (siehe Hinweis im aktuellen Michel vor Nr. 17). Wurden nicht gefälscht.

4 = Fälschung der MiNr. 10 auf sehr dünnem Papier. Man hat sie auf alte Briefinhalte montiert, damit sie authentischer aussehen.

Gruß
ligneN
 
Pete Am: 01.06.2014 14:28:49 Gelesen: 24277# 57 @  
@ ligneN [#56]

Super, danke für die schnelle Info!

Gruß
Pete
 
Peboro Am: 26.01.2016 13:26:48 Gelesen: 19569# 58 @  
Mal 'ne Anfrage, ob das abgebildete Stück katalogisiert werden kann:



Besten Dank
 
dhs57 Am: 23.02.2016 10:57:57 Gelesen: 18977# 59 @  
Hallo,

kann mir irgend jemand zu dieser Japan Marke etwas sagen ?


 
mausbach1 Am: 23.02.2016 11:54:21 Gelesen: 18954# 60 @  
@ dhs57 [#59]

M.E. keine Marke - weder im Michel, noch im Sakura-Katalog verzeichnet.
 
dhs57 Am: 23.02.2016 11:58:20 Gelesen: 18950# 61 @  
Besten Dank !
 
ligneN Am: 26.06.2016 15:42:28 Gelesen: 16282# 62 @  
@ dhs57 [#59]

Ausschnitt aus einem handgeschriebenem Brief.
 
hajo22 Am: 25.07.2016 15:35:37 Gelesen: 15672# 63 @  
Ich habe hier eine Ansichtskarte aus Kobe Butoku-Den (Military Palace), die mit 2 japanischen Marken beklebt ist (soviel ich weiß sind es Sonderausgaben zur Kaiserkrönung). Die Entwertung erfolgte mit Sonderstempel vom 4.11.14 (= 14.11.1915).



Meine Frage: Wie ist diese Karte (monetär) zu bewerten?

Ganz uninteressant kann sie ja von der Ansicht her gesehen nicht sein.

VG, hajo22
 
hajo22 Am: 25.07.2016 18:31:18 Gelesen: 15647# 64 @  
@ hajo22 [#63]

Sorry, die Bilder waren nicht in meiner Anfrage. Ich habe das korrigiert.

VG, hajo22
 
Thorn Am: 29.07.2016 22:12:10 Gelesen: 15505# 65 @  
Hi, in dem Zustand schätze ich mal einen einstelligen €-Bereich. Diese Karten gibt es gefälligkeitsgestempelt recht häufig. Wenn der komplette Satz drauf ist, sind die Karten auch entsprechend mehr wert.

VG Thorn
 
hajo22 Am: 30.07.2016 19:38:31 Gelesen: 15437# 66 @  
@ Thorn [#65]

Danke und richtig. Ich schätze die Abbildung höher ein als die Marken. :o))

VG, hajo22
 
ligneN Am: 31.07.2016 15:51:31 Gelesen: 15384# 67 @  
@ hajo22 [#63]

Hallo,

Ortsangabe im Sonderstempel ist: Kurume. Dort war eines der Kgf. Lager für Tsingtaugefangene. Die haben reichlich Ersttags-Karten gebastelt. FDC Bewertungen gelten nur für Umschläge.

"Military palace" ist eine etwas mißverständliche, weil wortwörtliche Übersetzung. Der japanische Text sagt:

"Kobe Halle der kriegerischen Tugend(en)" und ist wohl Teil einer großeren buddhistischen Anlage.

Das Zeichen 殿 bedeutet nur im weltlichen Zusammenhang "Palast". Bei Tempeln, Klöstern usw. kommt es auf den Zusammenhang an.
 
hajo22 Am: 31.07.2016 16:35:07 Gelesen: 15376# 68 @  
@ ligneN [#67]

Danke für die Info. Die Ansichtskarte hat aber doch nichts mit den Kriegsgefangenen im Lager Kurume zu tun.

Hier eine Karte aus Göttingen vom 6.7.1916 an einen Kriegsgefangenen im Lager Kurume.



VG, hajo22
 
ligneN Am: 01.08.2016 15:58:36 Gelesen: 15318# 69 @  
@ hajo22 [#68]

In der Regel schon, besonders wenn solche Karten in Deutschland auftauchen. Solche ETS-Karten sind mit Stempeln aus den Standorten von allen Lagern in einer Vielzahl bekannt. Die Kriegsgefangenen hatten viel Zeit und reichlich Löhnung. So findet man solche ETS-Karten oft in Nachlässen gemeinsam mit Kgf. Post, Dokumenten/Photos aus der Lagerzeit, wie von den Nachkommen des ehemaligen Kgf. aufbewahrt.
 
hajo22 Am: 02.08.2016 14:41:24 Gelesen: 15266# 70 @  
@ ligneN [#69]

Danke für die Info.

VG, hajo22
 
ligneN Am: 07.09.2016 15:26:52 Gelesen: 14609# 71 @  
@ Peboro [#58]

Sehe ich jetzt erst.

Die Marken vom 1. November 2007 stehen im Michel: MiNr. 4399/4403 (Unterschiedliche Farben des Rahmendrucks und der Rahmeninschriften).

Es ist eine sog. "frame stamp" (Rahmenmarke), dh den Inhalt des Rahmens (Bildvorlage) bestimmt der Kunde. Mindestabnahme derzeit 2000 Stück.

Im japanischen Sakura-Katalog ist es PH15 (mit Deko im Selbstklebeblatt oben rechts).

Vgl. Österreich, wo es ähnliche Rahmenmarken gibt.
 
Pete Am: 10.09.2016 10:24:42 Gelesen: 14548# 72 @  
In einem alten Album liefen mir die zwei nachfolgenden Marken über den Weg. Es handelt sich vermutlich um Exemplare der Mi-Nrn. 5 und 6, wobei hier eine Bestimmung der Unternummer nicht vorgenommen wurde. Im Michel-Katalog wird allgemein über ein großes Aufkommen an Fälschungen (ca. 90% der Bestände) der ersten Ausgaben Japans (Mi-Nr. 1-39, Ausgaben von 1871-1876) gewarnt. Lässt sich feststellen, ob es sich um eine Fälschung handelt?



Das Papier ist recht dünn, vergleichbar mit den Marken Sowjetischen Besatzungszone Nr. 90 und 91 auf dem sog. Zigarettenpapier.

Gruß
Pete
 
mausbach1 Am: 10.09.2016 10:44:46 Gelesen: 14543# 73 @  
@ Pete [#72]

Hallo Pete,

in meinem SAKURA-Katalog (Catalogue of Japanese Stamps) von 2007 sehen die Marken anders aus. :-(

Es bestehen gravierende Unterschiede bei den Aufdrucken und "Arabesken".

Gruß aus Freudenberg
Claus
 
Thorn Am: 11.09.2016 07:09:11 Gelesen: 14514# 74 @  
@ Pete [#72]

Hallo Pete,

die beiden Marken sind echt. Ich würde mal auf die 5Iay (230,00 gem. Michel Band 9/2 aus 2014) oder Ibx (340,00) tippen, bei der blauen auf die 6II x (850,00) oder y (550,00) tippen.

Die 5 stammt wohl von einer schon stark gebrauchten Platte, die 6 ist recht gut zentriert. Beide Marken haben die für diese Ausgabe Typ. Zähnung und auch das sehr dünne Papier passt. Da die Michel-Bewertung aber nur für einwandfreie Stücke gilt, muss man (wie fast immer bei diesen Ausgaben) entsprechende preisliche Abschläge hinnehmen. Wie schauen denn die Rückseiten aus ?

Sammlergrüsse, Thorn
 

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