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Thema: Schweiz Dauerserie Kreuz/Wertziffer
Das Thema hat 278 Beiträge:
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ziffer-freak Am: 10.10.2014 14:37:24 Gelesen: 32941# 204 @  
@ B-reeze [#203]

Hallo Thomas,

Deine Karte ist ganz einfach eine Inland-Postkarte (5 Rp.) mit Zusatzfrankatur für den Ausland-Gebrauch (10 Rp.), wie sie sehr oft verwendet wurde. Also nichts besonderes.

Interessanter ist da schon eher der Brief: Das Porto (5 Rp.) entspricht einer Auslands-Drucksache, was besonders auf Brief nicht gerade so häufig ist. Der zentrisch abgeschlagene Stempel, und das Fehlen eines 2. Abschlags neben der Marke (was sonst ja bei gewöhnlichen Briefen Vorschrift war) deuten klar darauf hin! Ebenso erhielten Drucksachen zumindest innerhalb der Schweiz meist auch keinen rückseitigen Ankunftsstempel! Das Porto für einen gewöhnlichen Auslands-Brief hätte sonst normalerweise nämlich 25 Rp. betragen!

Liebe Grüsse
Andy
 
ziffer-freak Am: 10.10.2014 15:27:38 Gelesen: 32928# 205 @  
Eine weitere interessante Abart ist hier erst ganz am Schluss, beim letzten Produktionsschritt entstanden:



Nach Druck und Gummierung mussten die Markenbogen schliesslich noch gezähnt werden. Dazu hatte man eigene Maschinen, in die 3 oder 4 Blatt übereinander eingelegt, und mit einem Hebelzug perforiert werden konnten. Diese doppelte, nicht ausgestanzte Zähnung entstand wahrscheinlich dadurch, dass mal ein Blatt zuviel in die Maschine geriet, worauf der unterste Bogen nicht mehr perforiert wurde, sondern - wie hier schön zu sehen - sich die Perforierstifte nur noch knapp ins Papier einpressten. Folglich musste er anschliessend nochmal eingelegt werden, um eine richtige Zähnung zu erhalten!
 
Heinz 7 Am: 11.10.2014 00:05:42 Gelesen: 32892# 206 @  
@ ziffer-freak [#205]

Hallo Andy,

auch diese Abart ist sehr schön, gratuliere. Täusche ich mich, oder ist diese Abart bei Zumstein nicht katalogisiert? Hast Du Sie dem Hause Zumstein mal vorgelegt?

Heinz
 
ziffer-freak Am: 11.10.2014 05:20:35 Gelesen: 32880# 207 @  
@ Heinz 7 [#206]

Ja Heinz,

diese Abart ist vielleicht schon etwas speziell, denn hauptsächlich auf den meisten Marken mit KZI (sogar auf der 5 Rp. und 15 Rp. weisses Papier), aber nur auf der grünen 5er mit KZII, ist oft die Abart "Doppelzähnung" (meist nur einseitig) aufgeführt. Eine Abbildung dazu gibt es im Zumstein Spezial-Katalog nicht! Diese 10 Rp. mit KZII könnte also durchaus eine neue Entdeckung sein.

Aber wenn, dann lege ich sie erst einem Experten vor, und erst dann vielleicht Zumstein. Der neue Spezial-Katalog ist ja schon lange angekündigt worden, aber ich denke, dass eine Aufnahme dann frühestens in der darauf folgenden Ausgabe stattfinden würde. Und das wird sicher noch einige Jahre dauern.

Lieber Gruss
Andy
 
ziffer-freak Am: 12.10.2014 01:43:54 Gelesen: 32811# 208 @  
Ebenfalls eine (allerdings viel häufigere) Zähnungs-Abart sind die sogenannten Blindzähne. Hier bei einer ungebrauchten Zst. 64A (Mi. 57X), unten:



Diese entstanden durch einzelne umgebogene oder abgebrochene Stifte auf dem Zähnungs-Ries. Meist finden sie sich vereinzelt an den verschiedensten Stellen in der Zähnung. Viel seltener kommt es auch vor, dass sich sogar 2 Blindzähne auf der selben Marke finden.
 
B-reeze Am: 12.10.2014 10:05:24 Gelesen: 32778# 209 @  
Danke Andy für die schnelle Antwort.

Thomas
 
dittrich Am: 12.10.2014 15:09:29 Gelesen: 32758# 210 @  
Hallo, ich würde zu diesem Thema auch einen kleinen Beitrag leisten wollen.



15 Rappen in gelb Kz. I auf Faserpapier, die linke Marke wurde vom Vorbesitzer auf 55a definiert. Rechts ebenfals auf Faserpapier, vom Stempeldatum kann es auch nur Kz. I sein.

Nachtrag: Bei der rechten Marke bin ich mir jetzt immer mehr unsicherer, kommt hier ein ?? Mi: 56Xa-c? (zumindest am Rahmen)? So ein richtiges Gelb ist das ja nun auch nicht mehr, wenn ich mir Vergleichsbilder ansehe. Kann mich aber durchaus auch täuschen, keine Frage.




Links 3 Rappen (Kz. I oder II), mitte Wz. Kreuz und rechts 12 Rappen auf weißen Papier (ohne Faser) also Mi. 48.



Grüsse der Dittrich
 
ziffer-freak Am: 13.10.2014 02:10:09 Gelesen: 32685# 211 @  
@ B-reeze [#203][#209]

Gern geschehen Thomas!

In Bezug auf meine Antwort [#204] wäre es noch interessant, auch die Rückseite deines Briefes zu sehen. Sind da Stempel vorhanden?

Gruss Andy
 
Gernesammler Am: 13.10.2014 14:17:38 Gelesen: 32647# 212 @  
Hallo zusammen,

war gestern mal kurz auf der IBB in Berlin, dort habe ich dann diesen Brief bekommen, dieser wurde von Lugano im Kanton Tessin nach Mesocco im Kanton Graubünden verschickt. Verklebt wurde hier eine Zumstein 61 B, eigentlich nichts besonderes. Gefallen hat mir eigentlich mehr die Rückseite mit der Vignette von "Cacao Du Leman Geneve". Sollte eigentlich prima in jede Genfer Sammlung passen.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 13.10.2014 20:12:45 Gelesen: 32614# 213 @  
Hallo zusammen,

hier noch ein Brief aus Zürich nach Berlin in der doppelten Gewichtsstufe, frankiert mit 50 Rappen die sich zusammensetzen aus Marken Kreuz und Wertziffer mit Wasserzeichen 1x 5 Rappen Zumstein Nr.82, 2x 10 Rappen Zumstein Nr.83 und 1x 25 Rappen stehende Helvetia weisses Papier, Zumstein Nr.93 A.

Rückseitig ist der Ankunftsstempel von Berlin W 8 abgeschlagen und ein Flaggenstempel des Hotels "BAUR au LAC" in Zürich.

Kann jemand mehr zu der Berliner Adresse sagen, würde mich freuen.

Gruß Rainer


 
dittrich Am: 13.10.2014 20:38:11 Gelesen: 32611# 214 @  
@ ziffer-freak [#191]

Hallo Andy,

dein Betrag zur 5 Rappen finde ich interessant, aber lohnt es sich das durch einen Prüfer zu attestieren?

Meine Marke ist ungestempelt und ohne Gummierung. Auch hier habe ich kein Kontrollzeichen (im Wasserbad) nachweisen können.



Außerdem habe ich noch weitere 4 Marken die ich ungewöhnlich finde.



Qualität der Marken ja, ich kann leider nicht mit den hier gezeigten mithalten und möchte auch nicht den Anspruch erheben. Kann mir einer zu den Aufdrucken bzw. Perfin etwas sagen. Rosa Papier auf der rechten Marke wurde verwendet oder nachträglich eingefärbt?

Grüsse der Dittrich
 
briefmarkenwirbler24 Am: 13.10.2014 21:31:25 Gelesen: 32597# 215 @  
@ dittrich [#214]

Hallo Dittrich,

zu den unten gezeigten Marken, von links nach rechts:

Die linke Marke trägt einen Stabstempel in lateinischer Schrift mit Einfassung, die nächste Marke trägt einen normalen Fahrpoststempel, von Lochungen habe ich noch nicht so viel Ahnung, aber da kann dir bestimmt Rainer weiterhelfen, und die rechte Marke ist m.E. nachträglich verfärbt worden, ob unbeabsichtigt oder nicht steht ja nicht zur Debatte. ;)

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

MfG

Kevin
 
jahlert Am: 13.10.2014 22:31:40 Gelesen: 32589# 216 @  
@ Gernesammler [#213]

Bei der Suche nach dem Adressaten lande ich im Bundesarchiv, Rainer.

Gruß nach Berlin
Jürgen
 
ziffer-freak Am: 14.10.2014 02:08:03 Gelesen: 32568# 217 @  
@ dittrich [#214]

Hallo Dittrich,

klar lohnt es sich, eine solche (recht seltene) Abart zu attestieren. Bei deinem 5er allerdings lässt sich auf der Abbildung der Rückseite recht deutlich das KZI erkennen.

Zu den anderen 4 Marken:

1. Eingefasster Schreibschrift-Stempel (sehr selten auf dieser Ausgabe!)
2. 3-zeiliger Fahrpoststempel von ROMANSHORN
3. Perfin S.C. der Firma "Schweizer & Co, Export von Schweizer Seide und Stickereien, Luzern", Nr. S 25 des Perfin-Handbuches
4. Marke mit KZI, gedruckt mit wasserlöslicher Farbe (Nuance c oder d), Verfärbung wahrscheinlich beim Ablösen im Wasserbad entstanden

Für mich interessanter - und auch besser zum aktuellen Thema "Abarten" passend - sind die kleinen Plattenfehler auf der 3. und 4. Marke, jeweils oben, links des F von Franco. Beides sind welche, die ich brauchen könnte, da sie in meiner Spezial-Sammlung noch nicht belegt sind (und die umfasst immerhin bereits 500 verschiedene Plattenfehler!). ;-)

Lieber Gruss
Andy
 
zonen-andy Am: 14.10.2014 08:11:24 Gelesen: 32545# 218 @  
Hallo Experten,

kann man hier von einer Ausbleichung ausgehen oder nicht? Für eine Beurteilung wäre ich dankbar.



Mit freundlichen Grüßen
Andreas
 
dittrich Am: 14.10.2014 11:30:57 Gelesen: 32526# 219 @  
@ ziffer-freak [#217]

Vielen Dank Andy. Ja, jetzt sehe ich das Kontrollzeichen bei der 5er. Ich brauche eine Brille oder das Display auf mein Laptop, ist zu klein.

1. Eingefasster Schreibschrift-Stempel (sehr selten auf dieser Ausgabe!)

Ja, ich fand diesen Stempel auch ungewöhnlich. Kann man den "Wert" der Marke beziffern oder was für Liebhaber? Es geht mir nicht ums verkaufen, nur als Anhaltspunkt.

3. Perfin S.C. der Firma "Schweizer & Co, Export von Schweizer Seide und Stickereien, Luzern", Nr. S 25 des Perfin-Handbuches

Wie vieles, das Handbuch habe ich auch nicht. Weitere Perfin hab ich auf zwei weiteren Marken (Stehend Helvetia und ?) gesehen. Es scheint zumindest auch selten auf schweizer Marken zu sein. Gibts das Handbuch als pdf?

4. Marke mit KZI, gedruckt mit wasserlöslicher Farbe (Nuance c oder d), Verfärbung wahrscheinlich beim Ablösen im Wasserbad entstanden

Hier hab ich noch 2 oder 3 weitere Marken, da dachte ich, es wäre kein Zufall der Verfärbung.

Beides sind welche, die ich brauchen könnteJa, denke das man sich im Tausch einigen kann. Mit welchen "Wert" würdest du die beiden beziffern?

500 verschiedene Plattenfehler

Super, bei mir mangelt es schon an dem Schweizer Spezialkatalog (der std Zumstein bringt eher wenig). Eine ältere Ausgabe würde mir auch schon reichen, um meine Briefmarken besser einordnen zu können.

Grüsse der Dittrich
 
wuerttemberger Am: 14.10.2014 18:35:09 Gelesen: 32477# 220 @  
@ dittrich [#214]

Der "Ortsname" auf dem eingefassten Schreibschriftstempel lautet "Schiffsbrief". Es handelt sich dabei um einen Landungsstempel von Lindau i.B., der auf eingehender Post angebracht wurde. Laut Literatur: H.U. Frey und B. Weiner, Die Schiffspost auf dem Bodensee; wertet dieser Abschlag auf Karte € 10.-.

Gruß

wuerttemberger
 
ziffer-freak Am: 14.10.2014 22:06:30 Gelesen: 32451# 221 @  
@ dittrich [#219]

Hallo Dittrich,

betreffs Plattenfehler:

In diesem Fall wäre dir auch der "Zumstein Spezial" keine grosse Hilfe. Diese kleinen Fehler listet dieser nämlich bei den "immer wiederkehrenden Abarten" unter der Bezeichnung "1.01 unterbrochene Linien, farbige oder farblose Stellen (kleine Klischeedefekte)". Zumstein wertet hier nur nach Auffälligkeit, und nicht nach Seltenheit. Er nennt dafür einen Wert von CHF "-.50 bis 10.-". Dagegen auffälligere Plattenfehler (eigentlich Klischee-Fehler) werden nämlich jeweils bei den entsprechenden Marken separat ab 2.01 etc. aufgeführt. Hier ist Zumstein sehr inkonsequent, und widerspricht sich dadurch sogar selbst.

Einzig eine Studie von R. Roux, die mal über mehrere Ausgaben der SBZ (Schweizer Briefmarken-Zeitung) ab 1985 veröffentlicht wurde, behandelt dieses Thema ziemlich ausführlich. Er beschreibt darin über 830 verschiedene Plattenfehler! Diese Studie ist aber mittlerweile auch schon rund 30 Jahre alt - und nicht nur ich, sondern auch andere Sammler-Kollegen haben in der Zwischenzeit auch schon einige (noch) nicht registrierte Fehler entdecken können. Es gibt noch viel zu erforschen.

Gruss Andy
 
dittrich Am: 14.10.2014 22:21:30 Gelesen: 32448# 222 @  
@ wuerttemberger [#220]

Vielen Dank wuerttemberger, wird der Stempel auf Karte mit 10 € bewertet, heißt selbst auf Briefmarke allein?

@ ziffer-freak [#221]

Na super, sehe Briefmarken ist immer ein bissen wie suchen im Heuhaufen. Da habe ich zu wenig Erfahrung und ordne einfach, was mir gefällt (lach).

Mal schauen, ob ich weitere Beiträge reinsetze, wo erfahrene Sammler mehr den Kopf schütteln.

Vielen Dank euch beiden.

Grüsse der Dittrich
 
ziffer-freak Am: 14.10.2014 23:00:28 Gelesen: 32443# 223 @  
@ dittrich [#222]

Ja Dittrich,

aber genau diese Suche - und vor allem die Funde - im Heuhaufen sind doch das, was uns immer wieder beflügelt und anspornt immer weiter zu forschen! Die Erfahrung kommt mit der Zeit von alleine, wenn man sich lange und intensiv genug mit einem Thema auseinandersetzt.

Voraussetzung dafür ist natürlich entsprechend viiiel Material. Mein Freund und ich besitzen nur schon z.B. je über 100'000 Stk. der grünen 5er mit KZII (das entspricht fast 1/1000 der gesamten Auflage). Solche Mengen zu sichten ist natürlich enorm aufwändig. Aber wir lieben unsere "Heuhaufen", da es darin immer wieder vieles zu entdecken gibt. ;-)

Gruss Andy
 
ziffer-freak Am: 15.10.2014 22:43:40 Gelesen: 32387# 224 @  
Eine der meist falsch interpretierten "immer wiederkehrenden" Abarten ist die 1.02: doppelte oder verdickte Randlinien! Hier eine Zst. 63A (Mi.56X) die deutlich diesem Kriterium entspricht:



Sie zeigt links eine deutlich verdickte (verdoppelte) Randlinie.

Nicht als solche gelten allerdings die farbigen Linien ausserhalb des Markenbildes, obwohl sie oft von Sammlern so klassifiziert werden:



Diese Zst. 53 (Mi. 45) weist diese Linien gleich auf zwei Seiten (oben und links) auf. Sie entstanden dadurch, dass - während der Belastung durch den Druck - zwischen den Klischees eingelegte Papier- oder Karton-Stücke, die zur Ausrichtung der Klischees dienten, nach oben rutschten, und einen Abdruck auf dem Bogen hinterliessen. Dies gilt allerdings nicht als Abart.
 
Heinz 7 Am: 15.10.2014 23:33:19 Gelesen: 32383# 225 @  
@ ziffer-freak [#71]

Eine schöne Verwendung der 60 A zeige ich Euch anbei.

Anhand dieses Beleges zeige ich, wie zwei Orte, die beide so klein sind/waren, dass sie keine eigene Poststellen haben/hatten, trotzdem miteinander in Verbindung treten konnten.

Fromoos ist ein kleiner "Weiler an einem Bergabhange in der Pfr. Hedingen und dem zürch. Bez. Affoltern" (Abkürzungen = Pfarrei/zürcherisch/Bezirk) gemäss meinem alten "Neues Vollständiges Ortslexikon der Schweiz. Herausgegeben von Fink & Comp." (Zürich 1862). Hedingen liegt weniger als 1 Kilometer weiter westlich und hatte eine Poststelle, wo die Postkarte, die am 26. Januar 1890 geschrieben war, am 27. I. 90 gestempelt wurde. Die Karte hatte eine lange Reise vor sich, 310 Kilometer (gemäss Michelin-Routenplaner von heute (ob vor 124 Jahren andere Strassen/Verkehrswege benutzt wurden, weiss ich nicht, aber ungefähr stimmt es sicher überein)). Die Postkarte sollte an einen "wohlgeborenen Herrn Baron..." in Siebeneich geschickt werden. Siebeneich ist ein Dorf, westlich von Bozen, Südtirol (heute: Italien, damals Österreich). Weil Ausland, musste die 5 Rappen-Postkarte (GS 18 T III-?) auffrankiert werden: eben mit einer Briefmarke zu 5 Rappen (= Zumstein Nr. 60 A). Diese wurde glasklar gestempelt "HEDINGEN".



Einen Tag später scheint die Karte ihren Bestimmungsort bereits erreicht zu haben. Siebeneich hatte keine Poststelle, worauf der Absender seinerzeit sogar hinwies: "Post Gries bei Bozen (Tyrol)". Und so war es denn auch: die Postkarte erhielt einen Ankunftsstempel "GRIES BEI BOZEN 28 (... unleserlich, muss aber Januar sein) 90" Zu Gries lese ich, dass dies (heute) ein Stadtviertel von Bozen sei. Auf der Karte liegt alles ganz nahe beieinander und ergibt also ein logisches Gesamtbild.

Ich finde das faszinierend, wie anhand eines Poststückes 5 Orte identifiziert und in Zusammenhang gebracht werden können!

Freundliche Grüsse
Heinz
 
ziffer-freak Am: 16.10.2014 23:28:51 Gelesen: 32327# 226 @  
Eine etwas ungewöhnliche "Abart" ist auch diese, obwohl sie so nicht registriert ist:



Der - auf den ersten Blick - rote Strich im rechten unteren Marken-Bereich ist nämlich in Wahrheit ein Faserbündel. Der Papiermasse wurden bei der Herstellung im "Egoutteur" (Mischmaschine) rote und blaue Wollfasern beigemischt, die sich folglich ziemlich gleichmässig im ganzen Papier verteilten. Dass darin gleich ein ganzer Wollfaden dieser Grösse erhalten blieb, war nahezu ausgeschlossen.
 
B-reeze Am: 19.10.2014 12:57:31 Gelesen: 32186# 227 @  
@ ziffer-freak [#211]

Hallo Andy,

auf der Rückseite des Briefes ist ein Ankunftsstempel des Ortes Teplitz-Schönau vom 17.6.04.

Schönen Sonntag
Thomas
 
ziffer-freak Am: 20.10.2014 00:00:32 Gelesen: 32143# 228 @  
@ B-reeze [#227]

Vielen Dank Thomas!

Das ist durchaus aussergewöhnlich, da - wie innerhalb der Schweiz selbst - auch an den meisten Orten im Ausland keine Ankunftsstempel auf Drucksachen angebracht wurden.

Gruss Andy
 

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