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Thema: (?) (169) Deutsches Reich: Dauerserie Hindenburg
Das Thema hat 183 Beiträge:
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hajo22 Am: 26.11.2014 22:18:57 Gelesen: 61366# 34 @  
@ stampmix [#33]

Der Absender war ein Frankaturkünstler par excellence (nur keinen Pfennig zuviel, hieß wohl die Devise), sehr schön wie auch Deine detaillierten Erläuterungen. Mit 172 RPf. eine sehr beachtliche Frankatur.

Ich dachte mir, für den späten Abend zeige ich noch etwas leicht Verdauliches, wie hier den Brief der "Midship Girls" aus Hannover am 26.4.1935 nach New York an die "General Amusements" am Broadway. Vermutlich ging es um ein Engagement (stelle ich mir vor).

Die 25 RPf. für den Auslandsbrief in der 1. Gewichtsklasse wurden mit 6 kleinen Hindenburg-Werten portogenau frankiert. Also auch hier, ja keinen Pfennig zuviel.



Schönen Abend und bis demnächst.
Jochen
 
hajo22 Am: 27.11.2014 09:33:31 Gelesen: 61328# 35 @  
@ stampmix [#33]

Hallo stampmix,

vielleicht kannst Du mir weiterhelfen. Ich habe keine Gebührentabelle für österreichische Porti zu der betreffenden Zeit.

Hier ein Luftpostbrief aus Wien vom 8.4.1938 nach München, frankiert mit 26 Groschen (Österreich Mi.Nrn. 567(2x), 644) sowie 2x1 RPf. Hindenburg. Rechne ich die 26 Groschen mit 17 RPf. + 2 RPf. Hindenburg, komme ich auf ein Porto von 19 RPf., das ich nicht deuten kann.

Wie setzt sich das Porto hier zusammen?



Schönen Tag.
Jochen
 
stampmix Am: 27.11.2014 09:57:31 Gelesen: 61316# 36 @  
@ hajo22

Hallo Jochen,

dein Brief gehört zu den "Nichterklärbaren":

In der Ostmark-Portoperiode von 4.4.38-31.7.38 galten teilweise die Tarife der Reichspost, teilweise weiterhin die Tarife der Österreichischen Post.

Porto für Fernbrief <20gr. (innerhalb des gesamten Deutschen Reiches) 18 gr. = 12 Rpf.

Porto für Luftpost von Ostmark nach (bisherigem) Deutsches Reich war der alte Österreichische Auslandstarif 30 gr. = 20 Rpf.

Dein Brief wäre also mit 48 gr. = 32 Rpf. portorichtig frankiert.

Eine weitere Besonderheit war die Umrechnung der einzelnen Marken oder Gesamtfrankatur von Groschen in Reichspfennig. Hier wurde teils die einzelne Marke (hier wiederum mit Sonderregeln!), teils die Gesamtfrankatur umgerechnet mit 1,5 gr. = 1 Rpf.

Beim vorliegenden Brief wurden die Einzelmarken umgerechnet, da für die 1 Groschen Marke = 1 Reichspfennig anzurechnen war.

Damit beträgt die Frankatur: 2*1 gr. (=2 Rpf.) + 24 gr. (=16Rpf.) + 2*1 Rpf. = 20 Rpf. und deckte nur den Luftpostzuschlag ab.

Das Briefporto hat man vergessen (?), was für die (Luftpost-)Beförderung jedoch kein Hinderungsgrund war. Nachgebühr wurde nicht erhoben.

Zu diesem Thema gibt es beim Österreichischen Briefmarken-Forum einen echten Kenner und ausführlichen Thread: http://www.briefmarken-forum.com/t5573-osterreich-im-iii-reich-ostmark-belege?highlight=ostmark

mit bestem Gruss
stampmix
 
hajo22 Am: 27.11.2014 15:15:36 Gelesen: 61281# 37 @  
@ stampmix [#36]

Danke für Deine Erläuterungen und den link. Ich habe mich bei diesem Forum angemeldet, aber das login lehnt mich ab. Liegt das daran, daß ich keinen facebook-acount habe? Ich werde mich nicht extra dort anmelden für dieses Forum.

Viele Grüße.
Jochen
 
hajo22 Am: 27.11.2014 16:00:54 Gelesen: 61273# 38 @  
Ansichtskarte von der Zugspitze (Schneefernerhaus 2650 m) vom 30.8.1936 nach Prag, portorichtig frankiert mit 10 Pf. Hindenburg.

Für Post in die Tschechoslowakei bestand ein Sondertarif: Postkarten 10 Pf. (statt 15 Pfg.) und Briefe 20 Pf. (statt 25 Pfg.).



Schönen Tag wünscht
Jochen
 
stampmix Am: 27.11.2014 20:41:50 Gelesen: 61230# 39 @  
@ hajo22 [#38]

Schöne Portostufe und noch dazu im Schneefernerhaus abgestempelt.

Anbei mit 72 Rpf. auch eine nicht so häufige Portostufe. Auslandseinschreiben von Wien nach New York am 30.7.1938. In der Portoperiode 4.4.-31.7.38 der Ostmark betrug der Tarif für einen Auslandsbrief <20gr. 25 Rpf. und für die Einschreibegebühr 70 Groschen (=47 Rpf.). Portogerecht frankiert mit den Hindenburgmarken 12 Rpf. und 60 Rpf. Rückseitig Bearbeitungsstempel von New York.



beste Grüsse
stampmix
 
Cantus Am: 27.11.2014 20:46:44 Gelesen: 61220# 40 @  
@ Marko Haucke [#12]

Hallo Marko,

warum wählst du eigentlich ganz bewusst eine falsche Überschrift? Du weißt doch ganz genau, dass Ganzsachen, welcher Art auch immer, keine Dinge sind, die man als "Dauerserie" bezeichnen kann. Wenn du hier schon zwei ganz unterschiedliche Dinge miteinander vermengen willst, die nichts miteinander zu tun haben, außer dass beides Postwertzeichen sind und auch beide unterschiedlichen Arten von Postwertzeichen im Dritten Reich erschienen sind, dann hättest du in der Überschrift darauf verweisen sollen, dass hier alles gezeigt werden kann, was irgendwie mit dem Bildnis von Hindenburg zu tun hat.

Außerdem ist es schade, dass du die weitergehenden Informationen zum Erscheinen der Ganzsachenpostkarten mit dem Wertstempel von Hindenburg hier in diesem Thema versteckst. Es gibt sicher eine ganze Reihe von Ganzsachensammlern, die sich auch mit dieser deutschen Epoche beschäftigen und sich über solche Informationen freuen, aber selbstverständlich so etwas niemals unter dem Oberbegriff "Dauerserie Hindenburg" suchen würden.

Ich würde mich daher freuen, wenn du ein gesondertes Thema gründen würdest mit der Überschrift "Deutschland - Ganzsachen mit Wertstempel Hindenburg", denn es gibt ja nicht nur die von dir bisher gezeigten Beispiele, sondern amtliche normale Ganzsachenpostkarten mit unterschiedlichen Wertstufen, Bildpostkarten und Sonderpostkarten in vielfältiger Ausbildung, Rohrpostkarten und jede Menge Privatganzsachen mit dieser Wertstempelart. Wenn du bei so einem Thema dein Spezialwissen und deine Informationen voranstellen würdest, dann könnte daraus doch eine ganz tolle Sache werden, die neben dem Thema hier, das sich von der Titelgebung her mit Briefmarken beschäftigen soll, einen nahezu gleichwertigen Platz einnehmen könnte.

Viele Grüße
Ingo
 
hajo22 Am: 27.11.2014 22:13:53 Gelesen: 61181# 41 @  
Noch nicht gezeigt wurde ein Wertbrief mit Hindenburgfrankatur.

Wertbrief zu 57 gr. Gewicht über 400 RM aus Nürnberg vom 30.6.1941 nach Stendal (Ankunftsstempel 1.7.1941).

Portoberechnung: Brief > 20 gr. (= 24 Pfg.) + Behandlungsgebühr Wert > 100 RM (= 50 Pfg.) + Versicherungsgebühr (je 500 RM = 10 Pf.) = gesamt 84 Pf.

Frankatur: 60 Pfg. Hindenburg (Mi.Nr. 526) + 2x12+6 Pfg. WHW 1940 (Mi.Nr. 756).



Schönen Abend.
Jochen
 
Cantus Am: 28.11.2014 03:13:40 Gelesen: 61152# 42 @  
@ Marko Haucke [#12]

Hallo Marko,

wie ich gerade gesehen habe, warst nicht du der, der dieses Thema ins Leben gerufen hatte, aber das ändert natürlich nichts an meiner grundsätzlichen Kritik. Wenn du das von mir vorgeschlagene Parallelthema für den Ganzsachenbereich ins Leben rufst, werde ich mich gerne unter beiden Überschriften mit Beiträgen beteiligen.

Viele Grüße
Ingo
 
hajo22 Am: 28.11.2014 07:35:59 Gelesen: 61136# 43 @  
Nicht jeder Auslandsbrief erreicht(e) seinen Adressaten.

Auslandsbrief bis 20 gr. mit 25 Pf. Hindenburg an einen Patienten in einem Schweizer Sanatorium. Der Brief, gestempelt am 20.2.1945 in Düsseldorf 10, wurde am 28.3.1945 in Davos zurückgeschickt. Als Grund wird angegeben: "Abgereist". Handschriftlicher Vermerk: "Zurück an Absender". Außer Absenderadresse keine weiteren Vermerke auf der Rückseite des Briefes. Links Zensurstreifen mit grünem Bandstempel "Zensurstelle d" = SS-Zensur München. Vorderseitig zu sehen ist noch der Streifen der chemischen Zensur.

Der Brief ist nur von der Zensur gelesen worden, denn er blieb nach Rücksendung ungeöffnet bis heute (und ich werde ihn auch nicht öffnen).



Einen schönen Freitag.
Jochen
 
stampmix Am: 28.11.2014 07:39:48 Gelesen: 61135# 44 @  
@ Cantus [#40]

Hallo Ingo,

Marko hat zu Beginn des Threads anhand der Mitteilungen/Verfügungen des Reichspostministeriums eine hervorragende Übersicht zu dieser Freimarken-Serie zusammengestellt. Dazu gehören selbstredend auch die motivgleichen Ganzsachen. Wo ist da das Problem?

Ein kurzer Besuch in den anderen Dauerserien-Threads zeigt, dass auch dort die motivgleichen Ganzsachen ganz selbstverständlich gezeigt werden.

Ich verstehe dein Anliegen und deine Argumentation aus Sicht eines engagierten Ganzsachensammlers. Wenn dir soviel daran liegt diese in einem eigenen Thread zu zeigen, dann beginne das Thema doch mit schönen Belegen aus deinem Fundus, da ich mir nicht sicher bin, ob du mit deinem Beitrag Marko motivieren konntest.

besten Gruss
stampmix
 
hajo22 Am: 28.11.2014 08:23:50 Gelesen: 61126# 45 @  
Ich bin auch Ganzsachen-Sammler, dennoch frage ich mich, ob ein eigener thread erforderlich ist oder ob man die Ganzsachen mit dem Hindenburg-Medaillon (also in der Zeichnung der Marken) nicht doch hier in groben Zügen abhandeln kann.

Dabei ist mir bewußt, daß die ersten Ganzsachen mit diesem Wertzeichen bereits 1932 erschienen und bis Kriegsende, also immerhin rd. 14 Jahre, gültig waren. Darüber hinaus wurde das Hindenburg-Wertzeichen für eine Vielzahl von Sonderkarten (Propagandakarten) im 3. Reich verwendet, so daß vom Material her gesehen, ein eigenes Thema möglich wäre.

Nur müßte man das Thema hier umschreiben in z.B. "Dauerserie Hindenburg (Marken)" und analog "Dauerserie Hindenburg (amtliche u. private Ganzsachen)" oder die amtlichen und privaten Ganzsachen nochmals trennen. Das könnte man dann noch weiter differenzieren in Ganzsachen-Karten und Ganzsachen-Umschläge und vielleicht noch einen Extra-thread für die zahllosen Bildpostkarten dieser Serie. Tja, was tun?

Unabhängig davon hier ein Beleg, der Ganzsache und Marke vereint:



Anläßlich des Todes von Reichspräsident Hindenburg erschienen 2 Ganzsachen zu 5 und 6 Pf. mit Trauerrand (Mi. P 234/235 in verschiedenen Papiersorten) analog den Marken mit Trauerrand.

Hier die P234 mit 1 Pf. Hindenburg (schwarze Marke auf Trauerrandkarte) als Fernpostkarte auffrankiert. Tutzing 15.10.1934 nach Peissenberg.

Schönen Tag.
Jochen
 
stampmix Am: 28.11.2014 08:50:11 Gelesen: 61115# 46 @  
@ hajo22 [#45]

Hallo Jochen,

ein klarer Fall von philatelistischem Bedarf:

Trauerrand-Ganzsachenkarte zur Übermittlung von Namenstags- Glückwünschen. Herrlich!

mit bestem Gruss (ohne Trauerrand)
stampmix
 
hajo22 Am: 28.11.2014 09:44:26 Gelesen: 61106# 47 @  
@ stampmix [#46]

"Aber da Onkel Josef sich diese Karte aufheben will nützte ich die Gelegenheit gleich aus. Sparsam wie?"

Ich denke mal, das ist den "Machern" dieser Traurerrandserie bald aufgefallen, daß man diese Karten nicht gedankenlos und zu jeder Gelegenheit verwenden kann. Während die Marken nur bis 31.12.1935 gültig waren, finde ich im Ganzsachen-Katalog keinen Hinweis auf die Gültigkeitsdauer dieser Ausgabe (allerdings datiert mein "neuester" Katalog aus dem Jahr 2007).

Schönen Tag und bis demnächst.
Jochen
 
stampmix Am: 28.11.2014 10:40:55 Gelesen: 61093# 48 @  
@ hajo22 [#47]

(Ganzsachen-)Trauerrandserie ... keinen Hinweis auf die Gültigkeitsdauer dieser Ausgabe

interessante Frage. Da nur die Karte trauerte, nicht jedoch des Hindenburg-Wertzeichen, unterstelle ich dieselbe Gültigkeit wie bei den (normalen) Freimarken, also bis Mai 1945.

besten Gruss
stampmix
 
hajo22 Am: 28.11.2014 15:45:25 Gelesen: 61051# 49 @  
@ volkimal [#26]

Du hast ja schon eine Auslandsdrucksache nach Ostasien/China gezeigt: Für 5 Pf. um die halbe Welt.

Hier nun eine Auslandsdrucksache zu 5 Pf. (Gewicht bis 50 gr) innerhalb Europas: Aus Frankfurt a.M., gestempelt am 15.9.1941 nach Winterthur/Schweiz.
Rückseitig Zensurstempel "e" = Zensurstelle Frankfurt/a.M.



Schönen Tag.
Jochen
 
Cantus Am: 28.11.2014 16:00:06 Gelesen: 61045# 50 @  
@ stampmix [#44]
@ hajo22 [#45]

Hallo stampmix, hallo Jochen,

Ganzsachen sind weder Freimarken noch etwas, das sich unter dem Begriff Dauerserie vernünftig darstellen lässt, da liegt das Problem. Ich kann ja verstehen, dass Briefmarkensammler, wenn sie denn die Marken mit dem Kopfbild von Hindenburg oder andere Marken aus der Zeit zu Sammelblättern zusammenstellen, diese Sammlung auch gerne mit Belegen ergänzen, seien es nun frankierte Postbelege oder Ganzsachen, das werden aber immer nur Ergänzungen sein und niemals das bestimmende Element der Sammlung.

In Ganzsachensammlungen dagegen wirst du niemals lose Briefmarken oder irgendwie frankierte Poststücke, die nicht zuvor schon Ganzsachen waren, finden, denn solches Material ist im Vergleich absolut wesensfremd. Eurer Art der Darstellung und euren Äußerungen entnehme ich, dass ihr im Herzen Briefmarkensammler seid und euch der Blick des Ganzsachensammlers fremd ist.

Es gibt keine "Dauerserie" Hindenburg-Medaillon (Ganzsachen), auch keine Ganzsachen-Freimarken, das sind unsinnige Begriffe, sondern es gibt nur unterschiedliche Ganzsachen, von denen eben auch einige einen Wertstempel (keinen Briefmarkeneindruck !) mit dem Kopfbild von Hindenburg tragen.

Richard legt stets großen Wert darauf, dass Überschriften so gewählt werden, dass Interessenten, die mit Stichwörtern über Suchmaschinen wie z.B. Google bestimmte Begriffe suchen, die passenden Themen und Beiträge hier im Forum auch finden können. Das ist bei diesem Thema hier nur möglich, wenn Briefmarken gesucht werden, nicht jedoch dann, wenn sich jemand für die Ganzsachen mit dem Hindenburg-Medaillon interessiert, denn dann wird er mit Sicherheit nicht das Suchwort "Dauerserie Hindenburg" verwenden, sondern vielleicht "Ganzsachen Hindenburg" oder "Ganzsachenpostkarten Drittes Reich" oder Ähnliches mehr.

Wenn ihr also weiterhin eure Ganzsachen hier unter dieser falschen Überschrift und vermengt mit der Beschreibung von Briefmarken oder mit Briefmarken frankierten Belegen zeigen wollt, dann werden die, die im Forum sind, sich das vielleicht anschauen, für alle Interessierten von außerhalb werden sie aber nicht auffindbar sein.

Viele Grüße
Ingo
 
stampmix Am: 28.11.2014 17:59:25 Gelesen: 61016# 51 @  
@ Cantus [#50]

Es gibt keine "Dauerserie" Hindenburg-Medaillon (Ganzsachen), auch keine Ganzsachen-Freimarken, das sind unsinnige Begriffe, sondern es gibt nur unterschiedliche Ganzsachen, von denen eben auch einige einen Wertstempel (keinen Briefmarkeneindruck !) mit dem Kopfbild von Hindenburg tragen.

Hallo Ingo,

da verstehe ich jetzt deine Argumentation nicht. Wenn es doch nur unterschiedliche Ganzsachen gibt (kein Serien oder Dauerserien), dann genügt doch der seit 2008 bestehende Thread "Deutsches Reich: Ganzsachen". Und wenn man solche mit Wertstempel Hindenburg sucht, findet man diese über die Volltextsuche ganz einfach.

Ich meine, mit deiner Frage [#40] an Marko warum wählst du eigentlich ganz bewusst eine falsche Überschrift? bist du etwas über das Ziel hinausgeschossen. Vielleicht genügt es, die Beiträge #2-3 und #9-11 um die Dauerserien-Infos zu kürzen und in den besagten Ganzsachen-Thread zu kopieren?

Aber vielleicht sehe ich das auch falsch, denn wie du richtig festgestellt hast, bin ich kein Ganzsachensammler; übrigens auch kein Briefmarken-, Stempel-, Länder- oder Motivsammler. Mich interessiert nur gebrauchtes Altpapier mit oder ohne aufgeklebten oder eingedruckten Bildchen. Hauptsache Spass an der Sache. Ob´s hilft?

besten Gruss
stampmix
 
hajo22 Am: 28.11.2014 18:49:12 Gelesen: 61001# 52 @  
@ Cantus [#50]

Richtig ist, daß ich meine Ganzsachensammlung getrennt von der Brief- und Markensammlung aufbewahre und diese in unterschiedlichen Systemen untergebracht habe.

Ganzsachensammeln ist nicht so einfach wie man denkt, man muß generell ganz genau hinsehen, da schon kleine Unterschiede im Vordruck eine andere Katalognummer oder Unternummer bedeuten.

Es kommt jetzt darauf an, will man "in die Tiefe" gehen, dann lohnt sich ein eigener thread, ansonsten kann man es bei einigen Beispiels-Exemplaren belassen.

Aus meiner Sammlung hier die Hindenburg Rohrpostkarte RP 25, gestempelt 22.7.1940 aus Berlin-Neukölln mit Minutenstempel 6.00 N(achmittag) nach Berlin-Britz. Verschickt mit der Büchse in Rohr 2. Kein Ankunftsvermerk. Vermutlich keine Eilzustellung mit besonderem Boten mehr. Diese wurde während des Krieges eingestellt.

Das Porto von 55 Pf. setzte sich wie folgt zusammen: Ortskarte = 5 Pf., Eilboten = 40 Pf. und Rohrpostgebühr = 10 Pf.



Diese Rohrpost-Ganzsache ist ganz nett, aber nichts Besonderes (da müßte sie schon in München zweckentsprechend verwendet worden sein).

Schönen Abend.
Jochen
 
volkimal Am: 29.11.2014 08:42:19 Gelesen: 60954# 53 @  
@ Cantus [#50]

Hallo Ingo,

Du schreibst: "Richard legt stets großen Wert darauf, dass Überschriften so gewählt werden, dass Interessenten, die mit Stichwörtern über Suchmaschinen wie z.B. Google bestimmte Begriffe suchen, die passenden Themen und Beiträge hier im Forum auch finden können. Das ist bei diesem Thema hier nur möglich, wenn Briefmarken gesucht werden,"

Das mit der Google-Suche ist so eine Sache. Gib doch einfach einmal die folgenden Suchbegriffe ein:

"Hindenburg Briefmarken" => erstes Mal beim 114-ten Suchergebnis auf Philaseiten gelandet. Allerdings bei einem Beitrag der Phorum-Mitliegs "hindenburg" zum Thema "Deutsches Reich Infla: Prüfzeichen bestimmen".

"Hindenburg Briefmarke*" => erstes Mal beim 98-ten Suchergebnis auf Philaseiten gelandet. Allerdings beim Thema "Propagandamarken Deutsche Gebiete / Deutsche Kolonien"

"Hindenburg Ganzsachen" => erstes Mal beim 39-ten Suchergebnis auf Philaseiten gelandet. Allerdings beim Thema "Ganzsachen des III Reichs und ihre Propaganda mit Hilfe der Post". Bis zum 100-ten Suchergebnis kein weiterer Treffer auf PhilaSeiten.

Auch wenn Du Briefmarken sammelst kommst Du nur zu diesem Thema, wenn Du zufälligerweise die Begriffe "Hindenburg Dauerserie" eingibst. Macht das der normale Briefmarensammler?

Viele Grüße
Volkmar
 
stampmix Am: 29.11.2014 09:20:20 Gelesen: 59866# 54 @  
@ volkimal [#53]

Da siehst du mal, wie schlagkräftig dieser Suchmaschinen-Manipulist ist. Kaum hast du ihn erwähnt, sind Minuten später über 1000 klicks (kleine narzisstische bots) auf deinem Beitrag. Andere Betreiber würden jetzt eine Freirunde cookies ausgeben.

Anbei, zum Thema passend, ein kleiner Auslands-Bücherzettel, am 13.6.1933 von Leipzig nach Rom gesandt und mit der 5 Pf. Hindenburg (Hervorhebung für die Suchmaschinen äusserst wichtig!) Marke frankiert.



besten Gruss
stampmix
 
hajo22 Am: 29.11.2014 18:48:22 Gelesen: 59792# 55 @  
Brief mit Zustellungsurkunde frankiert mit 50 und 4 Pf. Hindenburg ab Leipzig vom 16.7.1937 nach Annaberg.

Portorichtig mit gesamt 54 Pfg.: Förmliche Zustellung = 30 Pfg. + Hinsendung Fernbrief = 12 Pf. + Rücksendung der vollzogenen Urkunde Fernbrief = 12 Pf.



Schönen Abend.
Jochen
 
saintex Am: 29.11.2014 20:26:02 Gelesen: 59764# 56 @  
Aus meiner Luftpost-Sammlung einen Luftpostbrief von Landsberg (Warthe) nach Buenos Aires/Argentinien vom 9.6.1933 frankiert mit 8x40Pf und 1x25Pf Hindenburg.



Das Gesamtporto von 3.45 RM setzt sich wie folgt zusammen: 0.25 RM Auslandsbrief bis 20 Gramm, 3.20 RM Luftpostzuschlag nach Argentinien (1.60 RM je 5 Gramm). Der Brief wog also zwischen 5 und 10 Gramm.

Alle Marken tragen spiegelverkehrt die Firmenlochung "KL" = Kabelfabrik Landsberg (vgl. Absenderangaben auf der Rückseite des Briefes).

Sehr schön auf der Rückseite des Luftpostbriefes auch die Transit- und Ankunftsstempel, die den genauen Laufweg des Briefes dokumentieren. Findet man auch nicht alle Tage.

saintex
 
Wachauer Am: 29.11.2014 22:55:02 Gelesen: 59727# 57 @  
@ hajo22

Ich gebe gerne die Information des Spezialisten Kaiserschmidt aus dem Briefmarken-Forum hier weiter:

"ab 4.4.38 galt in der Ostmark bei Briefen der deutsche Tarif, Brief 12 Rpf
Flugpostzuschlag bis 31.7.38, öst Tarif 30 Groschen= 20Rpf je 20 Gramm. Der Brief ist um 12 Rpf unterfrankiert, das sieht man sehr häufig."


Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
 
hajo22 Am: 29.11.2014 23:10:20 Gelesen: 59723# 58 @  
@ saintex [#56]

Ich habe ein Original eines Südamerika-Luftpostwerbeblattes der Deutschen Lufthansa aus dieser Zeit mit den Luftpostzuschlägen in der Sammlung. Leider trägt das Übersichtsblatt kein Druckdatum.

Demnach betrugen die Luftpostzuschläge für Briefe nach Argentinien pro 5 gr = 1,50 bei der Deutschen Lufthansa. Folglich wäre Dein Brief um 20 Pfg. teurer über die gewählte Verbindung Air France. Hast Du hier eine Übersicht (der Air France) über die Luftpost-Gebühren analog der von mir gezeigten Gebührenliste?
Es fragt sich, warum die Sendung über die Air France gewünscht wurde. War sie schneller am Ziel oder lag sie für den Versand vom Termin her günstiger?

Air France Linie: Abgeschickt 9.6.-Berlin 9.6.-Paris 11.6.-Toulouse 12.6.-Buenos Aires 25.6.!

Die Lufthansa wirbt mit 3-3 1/2 Tagen nach Buenos Aires. Also schon für mich irgendwie merkwürdig.



Viele Grüße
Jochen
 

Das Thema hat 183 Beiträge:
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