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Thema: Die Poststempel von Leipzig
Das Thema hat 41 Beiträge:
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GSFreak Am: 10.07.2017 21:45:43 Gelesen: 1392# 17 @  
Hier ein Feldpostbrief aus Lepzig nach Köln:

Bandstempel REICHSMESSESTADT LEIPZIG C2, UB g, vom 19.12.1940, "Wer Handwerksarbeit schenkt / gibt mehr, auch wenn es noch so wenig wär.".

Nicht gerade berauschend gereimt, finde ich.



Was sich mir nicht erschließt, ist, dass 18 Pf. Nachgebühr angefallen sind. Ich habe einen kleinformatigeren Feldpostbrief (gleiche Adresse, gleicher Absender) vier Tage später (23.12.1940) mit Stempel aus DRESDEN N25, diesmal ohne Nachgebührforderung. Vielleicht hier schon ein "Weihnachtsfest-Bonus"?

Gruß Ulrich
 
Totalo-Flauti Am: 10.07.2017 22:22:17 Gelesen: 1384# 18 @  
Lieber Ulrich,

müßte nicht ein Amtssiegel mit Feldpostnummer auf dem Brief abgeschlagen worden sein, damit Dein Beleg als "echter" Feldpost gelten kann? Da dieses fehlt, ist der "Feldpostbrief" als einfacher Inlandsbrief behandelt worden.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.
 
GSFreak Am: 10.07.2017 23:39:07 Gelesen: 1366# 19 @  
@ Totalo-Flauti [#18]

Lieber Michael,

vielen Dank für Deine Erklärung. Hier zeige ich den in [#17] erwähnten anderen Brief (gleiche Adresse, gleicher Absender, aber ohne Nachgebührforderung).



Gruß Ulrich
 
Totalo-Flauti Am: 11.07.2017 01:40:46 Gelesen: 1359# 20 @  
Lieber Ulrich,

vielleicht hab ich mich doch geirrt? Im Absender steht ja eine Feldpostnummer 02180 = 1. Kompanie Straßen-Bau-Bataillon 544 (eine eigenständige Heeresabteilung die anscheinend der Heeresgruppe A unterstellt war und im Dezember 1940 in Frankreich stand). Eventuell hat das dem Leipziger Postbeamten, wie Du es schon vermutet hast, im Gegensatz zu dem Dresdener nicht genügt oder haben hier vielleicht auch zwei unterschiedliche Kölner Postbeamte die Briefe in den Händen gehabt? Wo die Nachgebühr des Leipziger Briefes herkommt, läßt sich wohl doch nicht so einfach herleiten.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.
 
webpirate Am: 15.07.2017 10:43:53 Gelesen: 1307# 21 @  
Aus dem Süden Leipzig schwenke ich heute wieder in den Norden:

Im 1915 eingemeindeten Stadtteil "Mockau" [1] finden sich auch zwei Kleinschriftstempel mit den UBs "a" und "b". Letzterer liegt mir vor



Schöne Grüße
Denis

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mockau
 
Totalo-Flauti Am: 15.07.2017 12:25:40 Gelesen: 1297# 22 @  
Liebe Sammlerfreunde,

den UB a von Leipzig-Mockau kann ich Euch wieder zeigen. Hier auf einfachem Brief vom 27.06.1918 nach Weissenburg in Bayern. Dazu noch ein Einschreiben mit Ub b vom 21.06.1923 nach Großschönau. Wie bei fast allen Leipziger "Vorortspostämter" waren hier gedruckte Einschreibzettel mit den entsprechenden Ortsnamen bei den Postämtern vorhanden. Nebenbei bemerkt liegen mir eindeutig mehr Belege mit dem Stempel UB b als mit dem Ub a vor.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.




 
GSFreak Am: 15.07.2017 13:12:22 Gelesen: 1284# 23 @  
Hier ein aptierter Leipziger Maschinenstempel:

(10) LEIPZIG C2, UB a, vom 16.01.1946, "Volkssolidarität gegen Volksnot", die Postleitzahl "(10)" ist hinzugefügt worden, auf einer Ganzsache Mi-Nr. P17 (West-Sachsen).



Gruß Ulrich
 
webpirate Am: 16.07.2017 08:32:15 Gelesen: 1241# 24 @  
Ich mache heute mit dem ebenfalls im Norden der Stadt gelegenen bereits im Oktober 1910 eingemeindeten Stadtteil Leipzig-Möckern [1] weiter. Hier waren, soweit mir bekannt, drei Stempel mit Ortsnamen in Kleinschrift mit den UBs "*a", "*b"bzw. "**" im Einsatz.

Zeigen kann ich den Stempel mit dem UB "*a"



Einen schönen Sonntag wünscht
Denis

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6ckern_(Leipzig)
 
webpirate Am: 16.07.2017 13:11:33 Gelesen: 1220# 25 @  
Ein weiterer Stadtteil im Norden Leipzigs ist Eutritzsch [1]. Dieser wurde 1890 eingemeindet. Kleinschriftstempel sind mir hier nicht bekannt, allerdings finden sich insgesamt 6 verschiedene KOS mit den folgenden UBs

** / *a / *b / *c / *d / * c - die fett markierten liegen mir vor







Gruß
Denis

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Eutritzsch
 
Totalo-Flauti Am: 17.07.2017 07:51:43 Gelesen: 1189# 26 @  
Liebe Sammlerfreunde,

bei Möckern mit dem UB b bin ich noch nicht fündig geworden. Bei Eutritzsch kann ich allerdings wieder weiterhelfen. Lieber Denis, Du meinst sicher UB * e als sechsten KOS. Als ersten Beleg für den UB * * ein Einschreiben vom 29.3.1902 nach Weißenfels (man beachte bitte wieder den R-Zettel) und als zweites für UB * e eine Ortspostkarte nach Leipzig Gohlis vom 13.11.1912.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.




 
cowie Am: 17.07.2017 22:15:45 Gelesen: 1152# 27 @  
Mit Möckern * * und * b kann ich aushelfen.





Gruß Frank
 
webpirate Am: 18.07.2017 20:53:23 Gelesen: 1109# 28 @  
@ Totalo-Flauti
@ cowie

Danke für die Ergänzungen, da kann ich jetzt entspannt mit dem nächsten weitermachen. :-)

Heute geht es wieder runter in den Süden der Stadt, diesmal in den 1910 eingemeindeten Stadtteil Stötteritz[1]

Um meiner Linie treu zu bleiben, erst einmal der in Stötteritz verwendete Kleinschriftstempel:



Gruß
Denis

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%B6tteritz
 
webpirate Am: 22.07.2017 15:01:48 Gelesen: 1049# 29 @  
Ich bleibe heute nochmal in Stötteritz, da auch KOS im Einsatz waren.

Registriert sind derzeit drei Kreisobersegmentstempel mit den UBs "* a"; "* b" und "* e".

Von letzterem ist derzeit anscheinend nur ein Abschlag vom 22.12.1922 bekannt, den ich hier mal verlinke. [1]

Der Beleg mit dem als Ankunftsstempel abgeschlagenen UB "* a" wurde anscheinend mit ganz besonderer Flugpost transportiert. :-)





Gruß
Denis

[1] https://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-bilder.php?id=84974
 
webpirate Am: 23.07.2017 13:38:44 Gelesen: 996# 30 @  
In direkter Nachbarschaft zu Stötteritz liegt der Stadtteil Leipzig-Thonberg [1].

Nach Band 178 der Poststempelgilde waren dort 3 Kleinschriftstempel im Einsatz

Leipzig- / * Thonberg a
Leipzig- / * Thonberg c sowie
Leipzig- / e / Thonberg

Mir selbst liegt bisher nur ein Exemplar des letztgenannten vor



Gruß
Denis

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Thonberg_(Leipzig)
 
philapit Am: 23.07.2017 17:57:42 Gelesen: 984# 31 @  
Hallo,

möchte heute einige schöne Stempel aus meiner Geburtsstadt (Stötteritz) zeigen. Habe jeden Stempel einzeln abgebildet, da ist er besser zu erkennen.

















Da ich noch Leipzig AK sammle und mehrere hundert davon besitze, werde ich die Anlasskarten mal nach Sonderstempel durchforsten.

Viel Spaß bei der Stempeldurchsicht.

Philapit
 
webpirate Am: 24.07.2017 19:18:53 Gelesen: 940# 32 @  
Auch zwei Kreisobersegmentstempel mit den UBs "*c" und "*d" waren im Stadtteil Thonberg im Einsatz:





Gruß
Denis
 
webpirate Am: 29.07.2017 10:09:31 Gelesen: 850# 33 @  
Zwei Leipziger aus der Riege der Kleinschriftstempel habe ich noch, dann geht mir hier quasi die Luft aus.

Im Leipziger Stadtteil Plagwitz [1] waren drei "Kleine" mit den UBs "*b", "*d" und "*e" im Einsatz. Ersterer und letzterer (wenn auch nicht in bester Qualität) sind nachfolgend abgebildet





Gruß
Denis

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Plagwitz_(Leipzig)
 
Totalo-Flauti Am: 29.07.2017 17:10:02 Gelesen: 829# 34 @  
Liebe Sammlerfreunde,

da will ich gern den Stempel mit Ub d zeigen. Auch dieser auf einer Postkarte.



Ich habe noch eine interessante Feldpostkarte die innerhalb Leipzigs lief. Zwar lag die 33. Bezirksschule (heute Robert-Schuhmann-Gymnasium) in Lindenau aber die Karte wurde in Plagwitz (Kleinschriftstempel mit Ub b) aufgegeben. So wie ich es erkennen kann, ist aber auch der Adressat nicht richtig angegeben gewesen. Man hat ihn wohl auch im Stadtteil Thonberg gefunden. Die Karte scheint anfangs im Briefpostamt Leipzig 13 mit 5 Pfennig Nachporto belegt worden zu sein (K1 L. 13. PORTO Ub g). Die 5 Pfennig wurden jedenfalls wieder gestrichen. Bei der Entlastung waren das Postamt Lindenau und das Leipziger Briefpostamt Leipzig 13 beteiligt. Wenn man sich vorstellt, was für ein Aufwand wegen der 5 Pfennig betrieben wurde. Diese Karte war sicherlich ein Verlustgeschäft für die Post. Ihr versteht sicherlich, dass der Kleinschriftstempel hier in den Hintergrund tritt.



Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.
 
webpirate Am: 30.07.2017 09:56:06 Gelesen: 792# 35 @  
In Sachen Kreisobersegmentstempel war in L-Plagwitz ein große Vielfalt anzutreffen. Insgesamt sind 10 verschiedene KOS registriert.

LEIPZIG- / PLAGWITZ / * *
LEIPZIG- / PLAGWITZ / * a
LEIPZIG- / PLAGWITZ / * i
LEIPZIG- / PLAGWITZ 1 / * b
LEIPZIG- / PLAGWITZ 1 / * c
LEIPZIG- / PLAGWITZ 1 / * d
LEIPZIG- / PLAGWITZ 2 / * *
LEIPZIG- / PLAGWITZ 2 / * a
LEIPZIG- / PLAGWITZ 2 / * b
LEIPZIG- / PLAGWITZ 2 / * c

Mit Ausnahme der drei fettkursiven habe ich zwischenzeitlich alle zusammentragen können















Auf dem 5.Beleg findet sich zudem ein Kreis-Gitter-Stempel von LEIPZIG / m 13 m / -5.11.06.

In Datenbank von stampsx werden hier drei verschiedene Typen unterschieden. Wenn ich nicht ganz falsch liege, ist mein abgebildeter Abschlag der Typ, bei dem die "1" der 13 unter dem dritten Gitterstrich steht. Bin mir jetzt nur nicht ganz sicher, ob ich den langen oder den kurzen Anstrich bei der "1" habe. Ausgehend von den dort derzeit erfassten Daten, ist es je nach Zuordnung des Typs ein neues LD bzw. FD, sofern es nicht aktuellere Erkenntnisse gibt. Vielleicht interessant für Leipzig-Spezialisten unter den Mitlesern.

Sonnige Grüße
Denis
 
webpirate Am: 01.08.2017 20:17:58 Gelesen: 757# 36 @  
Im 1891 eingemeindeten südwestlichen Stadtteil Leipzig-Schleußig kamen zwei Kreisobersegmentstempel zum Einsatz.

Der hier gezeigte hatte den UB "* *" und ist bisher von 1905 bis 1926 belegt. Ein weiterer Stempel mit dem UB "* a" war im Einsatz, dessen Verwendungszeitraum bisher von 1903 bis 1923 nachgewiesen ist.



VG
Denis
 
webpirate Am: 08.08.2017 17:27:24 Gelesen: 685# 37 @  
Vom Südwesten mache ich heute einen Schwenk in den Nordosten der Stadt. Gemessen an der Einwohnerzahl zum Zeitpunkt der Eingemeindung 1915 war der Leipziger Stadtteil Schönefeld[1] mit rund 15.000 Einwohnern auch im Vergleich zu anderen Stadtbezirken nicht wirklich klein.

Trotzdem läßt sich nur ein Kreisobersegmentstempel finden:



Schöne Grüße
Denis

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nefeld_(Leipzig)
 
GSFreak Am: 09.08.2017 00:07:12 Gelesen: 658# 38 @  
Hier ein Zweikreisstegstempel:

LEIPZIG BPA 32 (UB ax) vom 13.03.1953 auf einem DDR-Ganzsachen-Frageteil P43F nach Österreich.



Beim österreichischen Zensurstempel ist offenbar die Zensornummer aptiert. Bei der gestempelten "20" in einigem Abstand rechts neben dem Zensurstempel könnte es sich um eine Zensornummer handeln, oder?

Gruß Ulrich
 
webpirate Am: 10.08.2017 17:47:53 Gelesen: 589# 39 @  
In Sachen Leipziger Kreisobersegmentstempel befinde ich mich jetzt mit dem was es zu zeigen gibt auf der Zielgerade.

Als vorletztem Stadtteil wende ich mich heute Leipzig-Neuschönefeld [1] zu. Eingemeindet wurde der Stadtteil bereits 1890 und es kamen im Laufe der Zeit die folgenden fünf Kreisobersegmentstempel zum Einsatz

LEIPZIG- / NEUSCHÖNEFELD / * a
LEIPZIG- / NEUSCHÖNEFELD / * b
LEIPZIG- / NEUSCHÖNEFELD / * c
LEIPZIG- / NEUSCHÖNEFELD / * d
LEIPZIG- / NEUSCHÖNEFELD / * e

Die fett/kursiven fehlen mir leider noch, so dass ich diese hier nicht zeigen kann





Gruß
Denis

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Neusch%C3%B6nefeld
 
webpirate Am: 16.08.2017 13:18:50 Gelesen: 347# 40 @  
Abschließen möchte ich heute die Leipziger Kreisobersegmenstempel mit dem Stadtteil Leipzig-Lindenau [1], der wohl am üppigsten mit denselben versorgt war. Im Datenbestand von Dieter Sejak sind derzeit offiziell insgesamt 14 Stempel mit verschiedenen UBs registriert, wobei es von einem UB zwei verschiedene Typen gibt:

LEIPZIG- / LINDENAU / * a
LEIPZIG- / LINDENAU / * c
LEIPZIG- / LINDENAU / * d
LEIPZIG- / LINDENAU / * e
LEIPZIG- / LINDENAU / * f
LEIPZIG- / LINDENAU / * g
LEIPZIG- / LINDENAU / * h 26mm
LEIPZIG- / LINDENAU / * h 28mm
LEIPZIG- / LINDENAU / * i

LEIPZIG- / LINDENAU / * k
LEIPZIG- / LINDENAU / * l
LEIPZIG- / LINDENAU / * m
LEIPZIG- / LINDENAU / * n
LEIPZIG- / LINDENAU / * o

Die fett/kursiven fehlen bei mir wieder noch, alle anderen folgen jetzt bebildert



















Schöne Grüße
Denis

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lindenau_(Leipzig)
 
zonen-andy Am: 21.08.2017 12:41:03 Gelesen: 281# 41 @  
Hallo,

ich kann einen Brief von einer Kreditanstalt aus Leipzig vom 8.2. 06 * 2 s nach Klingenthal zeigen.





Grüße Andreas
 

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