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Thema: Die Poststempel von Leipzig
Das Thema hat 28 Beiträge:
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webpirate Am: 02.07.2017 16:20:31 Gelesen: 662# 4 @  
Aus Leipzig-Volkmarsdorf gab es auch ingesamt 4 Kreisobersegmentstempel mit verschiedenen UBs

Mir liegen die mit "b"; "c" und "d" vor (es fehlt noch "e"):




 
Totalo-Flauti Am: 02.07.2017 16:54:57 Gelesen: 655# 5 @  
Liebe Sammlerfreunde,

mit Volkmarsdorf UB e kann ich dienen.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
webpirate Am: 03.07.2017 19:40:32 Gelesen: 589# 6 @  
Heute geht es wieder mit einem Kleinschriftstempel, diesmal aus Leipzig-Connewitz weiter:



Viele Grüße
Denis
 
filunski Am: 04.07.2017 21:46:04 Gelesen: 553# 7 @  
Hallo zusammen,

interessantes Thema und schon sehr schöne Beiträge dazu! :-)

Von mir dann mal ein großer Schritt von dem bislang gezeigten Material in die Moderne:

LEIPZIG 52 / 04315 vom 30.10.1993



Dieser 30.10. war der letzte Einsatztag dieser Stempel. Damit dürften diese recht selten sein, da sie gerade mal vier Monate im Einsatz waren. Ihr erinnert euch sicher zum 1.7.1993 erfolgte die Einführung der 5-stelligen PLZn und (fast) alle Postämter erhielten neue Stempelgeräte. ;-)

Beste Grüße,
Peter
 
webpirate Am: 04.07.2017 22:01:27 Gelesen: 549# 8 @  
Mit modernen Stempeln kann ich wiederum nicht dienen :-), deshalb mache ich mit zwei alten weiter.

Auch in Leipzig-Connewitz kamen Kreisobersegmentstempel zum Einsatz. Registriert sind derzeit drei Stück mit den UBs "* a", "* b" und "* c"

Ich habe bisher Belege mit den ersten beiden in meiner Sammlung.



Gruß
Denis
 
muemmel Am: 04.07.2017 22:10:12 Gelesen: 545# 9 @  
Salut,

im Postamt Leipzig 13 war man recht experimentierfreudig und bastelte u.A. einen Handrollstempel:



Interessant dabei, dass ein weiterer Stempelkopf eingearbeitet wurde mit querstehendem Text aber ohne Datum. Diese Stempel sind recht selten und es gibt auch Abschläge in violetter Farbe. Letzteren suche ich bislang vergeblich.

Dank an Peter (filunski), der die Bilder aufbereitet hat.

Schönen Gruß
Mümmel
 
Stone Am: 05.07.2017 12:39:50 Gelesen: 509# 10 @  
Hallo Zusammen,

da zum Thema noch kein Nummernstempel gezeigt wurde, möchte ich die Nr. 4 "Leipzig-Bahnhof" vorstellen.

Es gibt 2 Typen dieses Abschlages, welcher nun meiner ist, weiß ich leider nicht, vielleicht kann jemand beide Typen zeigen?

Viele Grüße

Stone


 
webpirate Am: 05.07.2017 21:39:51 Gelesen: 469# 11 @  
Gohlis ist ein Stadtteil im Norden von Leipzig. 1890 kam die bis dahin selbständige Gemeinde zum südlich gelegenen Leipzig. Gohlis ist heute in drei Ortsteile (Gohlis-Süd, -Mitte und -Nord) eingeteilt, die alle zum Stadtbezirk Nord gehören.

Auch ein Kleinschriftstempel war in Leipzig-Gohlis im Einsatz:



Schöne Grüße
Denis
 
Totalo-Flauti Am: 05.07.2017 21:56:01 Gelesen: 461# 12 @  
Liebe Sammlerfreunde,

da gerade im Nachbarthema angesprochen, auch hier der späte Hochdruckstempel vom Leipziger Postscheckamt auf entsprechenden Zahlungsanweisungen österreichischer Soldaten aus dem Leipziger Raum.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-FLauti.


 
webpirate Am: 09.07.2017 08:17:44 Gelesen: 389# 13 @  
Hallo zusammen,

heute die Fortsetzung zu Leipzig-Gohlis mit dem dort verwendeten Kreisobersegmentstempel



Einen schönen Sonntag wünscht
Denis
 
webpirate Am: 09.07.2017 18:32:02 Gelesen: 363# 14 @  
Vom Norden gehts jetzt mal in den Süden von Leipzig. Hier finden sich die beiden Stadteile Großzschocher [1] und Kleinzschocher [2].

Und wen wunderts? Auch hier waren Kleinschriftstempel im Einsatz.

Je ein Exemplar kann ich hier zeigen, wobei mir der aus Leipzig-Großzschocher leider nicht ganz vollständig vorliegt





Gruß
Denis

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Großzschocher
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinzschocher
 
webpirate Am: 10.07.2017 19:51:07 Gelesen: 338# 15 @  
In beiden Ortsteilen waren auch wieder Kreisobersegmentstempel im Einsatz. Der in Großzschocher genutzte KOS ist gleichzeitig auch ein Kleinschriftstempel, den ich bisher aber noch nicht meinen beiden Sammlungen einverleiben konnte.

In Kleinzschocher kamen KOS mit den UB "a" und "b" zum Einsatz. Den letzteren habe ich bereits gefunden und der Abschlag dokumentiert auch das derzeit registrierte Spätverwendungsdatum



Gruß
Denis
 
Totalo-Flauti Am: 10.07.2017 20:38:22 Gelesen: 329# 16 @  
Liebe Sammlerfreunde,

bei UB a von Kleinzschocher kann ich wieder helfen. Alle Belege liegen mir als Ortspostkarten vor, auf denen der Stempel mit Ub a als Ankunftsstempel verwendet wurde.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.




 
GSFreak Am: 10.07.2017 21:45:43 Gelesen: 318# 17 @  
Hier ein Feldpostbrief aus Lepzig nach Köln:

Bandstempel REICHSMESSESTADT LEIPZIG C2, UB g, vom 19.12.1940, "Wer Handwerksarbeit schenkt / gibt mehr, auch wenn es noch so wenig wär.".

Nicht gerade berauschend gereimt, finde ich.



Was sich mir nicht erschließt, ist, dass 18 Pf. Nachgebühr angefallen sind. Ich habe einen kleinformatigeren Feldpostbrief (gleiche Adresse, gleicher Absender) vier Tage später (23.12.1940) mit Stempel aus DRESDEN N25, diesmal ohne Nachgebührforderung. Vielleicht hier schon ein "Weihnachtsfest-Bonus"?

Gruß Ulrich
 
Totalo-Flauti Am: 10.07.2017 22:22:17 Gelesen: 310# 18 @  
Lieber Ulrich,

müßte nicht ein Amtssiegel mit Feldpostnummer auf dem Brief abgeschlagen worden sein, damit Dein Beleg als "echter" Feldpost gelten kann? Da dieses fehlt, ist der "Feldpostbrief" als einfacher Inlandsbrief behandelt worden.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.
 
GSFreak Am: 10.07.2017 23:39:07 Gelesen: 292# 19 @  
@ Totalo-Flauti [#18]

Lieber Michael,

vielen Dank für Deine Erklärung. Hier zeige ich den in [#17] erwähnten anderen Brief (gleiche Adresse, gleicher Absender, aber ohne Nachgebührforderung).



Gruß Ulrich
 
Totalo-Flauti Am: 11.07.2017 01:40:46 Gelesen: 285# 20 @  
Lieber Ulrich,

vielleicht hab ich mich doch geirrt? Im Absender steht ja eine Feldpostnummer 02180 = 1. Kompanie Straßen-Bau-Bataillon 544 (eine eigenständige Heeresabteilung die anscheinend der Heeresgruppe A unterstellt war und im Dezember 1940 in Frankreich stand). Eventuell hat das dem Leipziger Postbeamten, wie Du es schon vermutet hast, im Gegensatz zu dem Dresdener nicht genügt oder haben hier vielleicht auch zwei unterschiedliche Kölner Postbeamte die Briefe in den Händen gehabt? Wo die Nachgebühr des Leipziger Briefes herkommt, läßt sich wohl doch nicht so einfach herleiten.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.
 
webpirate Am: 15.07.2017 10:43:53 Gelesen: 233# 21 @  
Aus dem Süden Leipzig schwenke ich heute wieder in den Norden:

Im 1915 eingemeindeten Stadtteil "Mockau" [1] finden sich auch zwei Kleinschriftstempel mit den UBs "a" und "b". Letzterer liegt mir vor



Schöne Grüße
Denis

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mockau
 
Totalo-Flauti Am: 15.07.2017 12:25:40 Gelesen: 223# 22 @  
Liebe Sammlerfreunde,

den UB a von Leipzig-Mockau kann ich Euch wieder zeigen. Hier auf einfachem Brief vom 27.06.1918 nach Weissenburg in Bayern. Dazu noch ein Einschreiben mit Ub b vom 21.06.1923 nach Großschönau. Wie bei fast allen Leipziger "Vorortspostämter" waren hier gedruckte Einschreibzettel mit den entsprechenden Ortsnamen bei den Postämtern vorhanden. Nebenbei bemerkt liegen mir eindeutig mehr Belege mit dem Stempel UB b als mit dem Ub a vor.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.




 
GSFreak Am: 15.07.2017 13:12:22 Gelesen: 210# 23 @  
Hier ein aptierter Leipziger Maschinenstempel:

(10) LEIPZIG C2, UB a, vom 16.01.1946, "Volkssolidarität gegen Volksnot", die Postleitzahl "(10)" ist hinzugefügt worden, auf einer Ganzsache Mi-Nr. P17 (West-Sachsen).



Gruß Ulrich
 
webpirate Am: 16.07.2017 08:32:15 Gelesen: 167# 24 @  
Ich mache heute mit dem ebenfalls im Norden der Stadt gelegenen bereits im Oktober 1910 eingemeindeten Stadtteil Leipzig-Möckern [1] weiter. Hier waren, soweit mir bekannt, drei Stempel mit Ortsnamen in Kleinschrift mit den UBs "*a", "*b"bzw. "**" im Einsatz.

Zeigen kann ich den Stempel mit dem UB "*a"



Einen schönen Sonntag wünscht
Denis

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6ckern_(Leipzig)
 
webpirate Am: 16.07.2017 13:11:33 Gelesen: 146# 25 @  
Ein weiterer Stadtteil im Norden Leipzigs ist Eutritzsch [1]. Dieser wurde 1890 eingemeindet. Kleinschriftstempel sind mir hier nicht bekannt, allerdings finden sich insgesamt 6 verschiedene KOS mit den folgenden UBs

** / *a / *b / *c / *d / * c - die fett markierten liegen mir vor







Gruß
Denis

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Eutritzsch
 
Totalo-Flauti Am: 17.07.2017 07:51:43 Gelesen: 115# 26 @  
Liebe Sammlerfreunde,

bei Möckern mit dem UB b bin ich noch nicht fündig geworden. Bei Eutritzsch kann ich allerdings wieder weiterhelfen. Lieber Denis, Du meinst sicher UB * e als sechsten KOS. Als ersten Beleg für den UB * * ein Einschreiben vom 29.3.1902 nach Weißenfels (man beachte bitte wieder den R-Zettel) und als zweites für UB * e eine Ortspostkarte nach Leipzig Gohlis vom 13.11.1912.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.




 
cowie Am: 17.07.2017 22:15:45 Gelesen: 78# 27 @  
Mit Möckern * * und * b kann ich aushelfen.





Gruß Frank
 
webpirate Am: 18.07.2017 20:53:23 Gelesen: 35# 28 @  
@ Totalo-Flauti
@ cowie

Danke für die Ergänzungen, da kann ich jetzt entspannt mit dem nächsten weitermachen. :-)

Heute geht es wieder runter in den Süden der Stadt, diesmal in den 1910 eingemeindeten Stadtteil Stötteritz[1]

Um meiner Linie treu zu bleiben, erst einmal der in Stötteritz verwendete Kleinschriftstempel:



Gruß
Denis

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%B6tteritz
 

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