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Thema: Schweiz Dauerserie Sitzende Helvetia
Das Thema hat 624 Beiträge:
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briefmarkenwirbler24 Am: 25.03.2014 18:05:58 Gelesen: 227036# 1 @  
Hallo liebe Klassik-Sammler,

ich weiß zwar nicht wie es euch ergeht, aber mich beeindruckt das Sammelgebiet Schweiz, insbesondere die Klassik. Schweiz war das erste Land, das eine mehrfarbige Briefmarke herausbrachte, die sogar noch im Prägedruck war (Basler Taube). Außerdem begann die Druckerei schon früh mit sehenswerten Motiven und schönen Ausgaben.

Ich finde die Serie "Sitzende Helvetia" ist besonders gut gelungen und wage mich mit einer kleinen Kollektion anzufangen. Dabei beschränke ich mich erst einmal mit dem ersten Satz in gezähnt, also von 1862. Ich fände es klasse, wenn ich Unterstützung bekomme, sei es mit Briefen oder Einzelmarken. Vielleicht hat jemand sogar Besonderheiten aufzuweisen, gerade Marken mit Retuschen kommen oft vor.

Ich fange mit dem ersten Wert an und zeige bei jeder Marke immer nur mein schönstes Exemplar:

Michelnummer 20: 2C grau:



Die Marke ist am 22.03.1867 abgestempelt worden (Ort nicht genau erkennbar).

Michelnummer 21: 3C grauschwarz:



Die Marke ist am 18.07.1872 abgestempelt worden (Ort nicht genau erkennbar).

So ich denke die ersten zwei Marken der Serie reichen fürs Erste. Es wäre schön, wenn wir systematisch vorgehen würden, deswegen erst einmal bitte nur die ersten zwei Werte ausstellen, aber natürlich in den unterschiedlichsten Formen.

Ich hoffe, so können wir eine schöne Ausstellung machen!

MfG

Kevin
 
westfale1953 Am: 25.03.2014 18:38:03 Gelesen: 227014# 2 @  
Hallo, Kevin,

der Ort bei der Mi-Nr. 20 könnte ST. GALLEN sein, obwohl mich der ziemlich grosse Zwischenraum zwischen E und N etwas irritiert.

Schönen Abend noch

Bernhard
 
briefmarkenwirbler24 Am: 25.03.2014 21:52:41 Gelesen: 226963# 3 @  
@ westfale1953 [#462]

Die Vermutung hatte ich auch.

Danke für deine Bestätigung!
 
Cantus Am: 25.03.2014 22:13:20 Gelesen: 226960# 4 @  
Hallo Kevin,

ein schönes und spannendes Thema, bei dem ich mich gelegentlich gerne beteilige, nur im Moment komme ich an meine Schweizer Marken kaum heran, denn dann müsste ich ganz tief in meine Bestände einsteigen. Auf die Schnelle vorbereitet habe ich einen Faltbrief mit einer Frankatur der Mi. 23, warte aber wunschgemäß ab, bis du da angelangt bist.

Ergänzend schicke ich dir eine Mail an die hinterlegte Mailadresse.

Viele Grüße
Ingo
 
remstal Am: 26.03.2014 08:15:49 Gelesen: 226931# 5 @  
Hallo Kevin,

ein - für mich - ganz tolles Thema. Ich sammle unter postgeschichtlichen Aspekten Frankaturen aus der Schweiz nach Deutschland. Gerne zeige ich aus meinen Beständen das eine oder andere Stück. Gleich mal ein ausgefallener Beleg: 7 Rp. Drucksache von Basel 1868 nach Kierspe in Westfalen mit einer Buntfrankatur mit der Mi 20. Dieser Tarif galt von 17.11.1862 - 31.8.1868.

Herzlichen Gruß Anton


 
briefmarkenwirbler24 Am: 26.03.2014 08:17:06 Gelesen: 226930# 6 @  
@ Cantus [#534]

Ich freue mich über deine Unterstützung und auf den Faltbrief! Bis wir dort angelangt sind, haben wir auch hoffentlich eine schöne Galerie von den ersten beiden Marken.

MfG

Kevin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 26.03.2014 14:23:25 Gelesen: 226898# 7 @  
@ remstal [#535]

Hallo Anton,

ein wunderschöner Beleg, den du da zeigst! Die Marken an sich sind zwar nicht so selten, aber der Beleg in der Form ist bestimmt nicht überall zu finden. Ich freue mich auch über deine Beteiligung zu dem wie ich finde vielfältigen Thema.

MfG

Kevin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 26.03.2014 20:17:46 Gelesen: 226864# 8 @  
So ich fahre nun mit dem nächsten Wert fort, da sich momentan keiner mehr zu den ersten Marken äußert.

Michelnummer 22 gibt es in zwei verschiedenen Farben:

lilabraun:



Die Marke ist am 16.04.1881 abgestempelt (Ort nicht genau erkennbar)

braun (fast schon goldbraun):



Die Marke ist in Diessenhof am 19.10.1900 abgestempelt worden.

Ich denke zu diesen Marken lassen sich schöne Belege und auch lose Marken finden.
 
Pepe Am: 26.03.2014 21:39:02 Gelesen: 226851# 9 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#8]

Nicht so ungeduldig sein. 'Gut Ding braucht Weile'. Manch Sammler muss die alten Marken erst mal aus der Tiefe hervorkramen. Habe auch noch einen älteren Michel Spezial gesichtet. Von 1997. Der wird wohl schon X mal überholt sein.

Ich werde die Mi 20, mit 600 dpi gescannt, mal zeigen.



Mi 20, hellgrau, gest. 18?? 06 20, MURI

Und damit allen Philaseitenfreunden, nach längerer Pause,

nette Grüße von
Pepe
 
briefmarkenwirbler24 Am: 26.03.2014 22:02:35 Gelesen: 226846# 10 @  
@ Pepe [#9]

Hallo Pepe,

meine Ungeduld muss ich mal unbedingt abstellen, da hast du Recht. :)

Die Marke, die du da zeigst, ist in guter Erhaltung, was die Zähnung anbelangt. Der Stempel sitzt fast zentrisch auf der Marke und der Ort ist gut erkennbar.

Leider fehlt wie du schon bemerkt hast, die genaue Jahreszahl. Ansonsten eine schöne Marke.

MfG

Kevin
 
remstal Am: 27.03.2014 09:28:46 Gelesen: 226799# 11 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#10]

Zunächst an Pepe: Schöne Marke, danke fürs Zeigen!

Hallo Kevin,

nun also die Mi 22. Hierzu kennt der Zumstein Spez. Katalog 7 verschiedene Farbtönungen! Aber das ist ja eine Wissenschaft für sich, Farbbestimmungen sind nichts für mich. Was die Abstempelung Diessenhofen auf der 2. Marke betrifft, kann das nicht 1900 sein, da die Kursdauer der sitzenden Helvetia am 30.9.1883 geendet hat.

Die Mi 22 ist ja eine häufige Marke, die Auflage soll über 200.000.000 gelegen haben. Sie ist auch heute häufig, sei es lose oder auch auf Belegen, der "Wert" daher auch gering. Allerdings gibt es Verwendungen, die aus dieser Massenware kleine, manchmal sogar große Raritäten machen.

Hier ein Beleg aus St. Gallen (Schweiz) nach Bregenz (Österreich) aus 1864, freigemacht mit 5 Rappen. Ein Brief für diese Distanz hätte zu dieser Zeit 10 Rp. gekostet (ermäßigt wegen Grenzverkehr). Da der Beleg in Bregenz nicht als unterfrankiert behandelt wurde, muss die Taxe gestimmt haben. Als Erklärung bleibt nur, dass eine Drucksache im Grenzrayon vorliegt, die von 1852 bis 1868 5 Rappen gekostet hat.

Dieser Beleg ist der einzige, den ich in über 35 Jahren Sammeltätigkeit gesehen habe !

Auch andere ungewöhnliche Verwendungen könnte ich bei Interesse noch zeigen.

Herzlichen Gruß, Anton


 
briefmarkenwirbler24 Am: 27.03.2014 21:22:28 Gelesen: 226755# 12 @  
@ remstal [#11]

Jetzt wo du es sagst: Natürlich, mein Fehler, kann ja gar nicht 1900 sein. Ich sammele schon die verschiedenen Farben, aber wirklich nur die eindeutig bestimmbaren.

Der Brief ist einfach nur der Hammer und wenn du noch mehr solcher Belege hast, dann stell sie bitte ein!

Ich/Wir freuen uns über solche Belege!

MfG

Kevin
 
Heinz 7 Am: 27.03.2014 23:30:07 Gelesen: 226744# 13 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#280]

Hallo Kevin,

Du hast recht, Schweiz ist ein super-Sammelgebiet und unermesslich reich an schönen und seltenen Stücken. Auch die Ausgabe "Sitzende Helvetia" kann da ganz Beachtliches beisteuern.

Keine Grossratität, aber doch ein hübscher Chargé- (Einschreibe-) Brief von Hedingen kann ich Dir hiermit zeigen. Der handschriftliche Vermerk "Chargé" wurde ergänzt mit einem gleichlautenden Stempel in Schreibschrift



Der Brief wurde frankiert mit 25 Rappen, weisses Papier, Michel Nr. 32.

Heinz
 
remstal Am: 28.03.2014 11:16:33 Gelesen: 226712# 14 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#12]

Hallo Kevin,

gern zeige ich weitere Beispiele für nicht alltägliche Verwendungen der Mi 22. Zum einen ein Ministreifband von 1873, also Drucksache ins Ausland nach D. An und für sich nicht ungewöhnlich, aber selten in so gut erhaltenem Zustand !

remstal


 
remstal Am: 28.03.2014 11:23:37 Gelesen: 226709# 15 @  
Hier noch ein Beleg mit einem Paar der Mi 22 auf einem Brief im Grenzrayon 1875 von Schaffhausen nach Hilzingen in Deutschland. Das normale Auslandsbriefporto hätte 25 Rappen betragen ! Auch nicht oft zu finden. Ich hätte noch ein einiges zu zeigen, aber es sollte nicht zu eintönig werden.

Mit sammlergruß remstal


 
briefmarkenwirbler24 Am: 28.03.2014 18:29:45 Gelesen: 226680# 16 @  
@ Heinz 7 [#13]

Hallo Heinz,

es ist sehr schön, dass du dich beteiligst, aber vielleicht hattest du das übersehen:

" Es wäre schön, wenn wir systematisch vorgehen würden".

Der Beleg von dir ist sicherlich keine Rarität, wie du schon sagtest, aber ich finde, dass er das gewisse Etwas hat, was an dieser Serie so schön ist.

MfG

Kevin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 28.03.2014 18:34:03 Gelesen: 226677# 17 @  
@ remstal [#14]

In solch einer Erhaltung auf einem Ministreifband hat die Marke doch sicherlich Aufschläge verdient. :)

@ remstal [#15]

Ich finde Briefe mit waagerechten Paaren immer besonders schön, nicht zuletzt weil die Stempel dann meistens zentrisch auf die beiden Marken draufgesetzt werden!

Wie du schon sagtest, können wir mit dem nächsten Wert fortfahren, damit Abwechslung in die Ausstellung kommt.

Wenn du aber noch weitere schöne Belege hast, von denen du glaubst, dass man sie auf jeden Fall gesehen haben muss, dann her damit!

MfG

Kevin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 28.03.2014 18:44:07 Gelesen: 226675# 18 @  
Wie ich oben schon sagte, fahre ich mit dem nächsten Wert in der Serie fort:

Michelnummer 23: blau (verschiedene Farben)



Die Marke ist am 03.12.1863 abgestempelt. Der Ort endet mit den Buchstaben "NGEN", davor die zwei Buchstaben kann ich nicht richtig erkennen. Der Stempel weist auf eine Frühverwendung hin, da die Marken erst am 01.10. erschienen sind.
 
Gernesammler Am: 28.03.2014 19:36:17 Gelesen: 226663# 19 @  
Hallo zusammen,

ich sammle seit einigen Jahren Schweiz und da ist auch des öfteren ein Beleg mit der sitzenden Helvetia dabei, hier ein Beleg von 1867 von Neuchatel nach Doubs einem Departement im Osten Frankreichs.

Spediert wurde der Brief über den Grenzübergang Pontallier was auch der Grenzübergangsstempel aussagt.

Verklebt wurden auf dem Beleg Mi.Nr.23 a 10 Rappen und Mi.Nr.24 a 20 Rappen (Zumstein Nr. 31 und 32).

Es wurde ein PD Stempel abgeschlagen als Hinweis bezahlt bis zum Empfänger.

Gruß Rainer


 
briefmarkenwirbler24 Am: 28.03.2014 19:50:01 Gelesen: 226654# 20 @  
@ Gernesammler [#19]

Hallo Rainer,

ich werde immer ganz schwach bei euren Belegen, leider kann ich mir solche Stücke noch nicht leisten oder habe bisher noch keine entdeckt.

Der Brief ist einfach toll!

Ich hoffe, ihr findet auch, dass sich die Galerie schon jetzt lohnt!

Noch einen schönen Abend!
 
jahlert Am: 28.03.2014 20:29:46 Gelesen: 226644# 21 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#18]

Ich rate mal: Wangen.
 
Pepe Am: 28.03.2014 20:58:47 Gelesen: 226637# 22 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#18]

Hallo in die Runde,

ich will noch meine 21 zum vergleichen zeigen.



1862 ?? ??, Mi 21, grauschwarz

leider sehr undeutlich gestempelt.

Nun schnell noch die brauntönigen Fünfer hinterher.



Mi 22 drei Farben nebeneinander, gelbbraun, lilabraun, schwarzbraun



Mi 22, gelbbraun



Mi 22, lilabraun



Mi 22, schwarzbraun

Die Stempel sind nicht gerade 'schweizer Qualität', denke aber noch sammelwürdig.

Nette Grüße und weiter so,
Pepe
 
remstal Am: 29.03.2014 09:14:29 Gelesen: 226594# 23 @  
Hallo in die Runde,

von dieser Mi 23, die ja das übliche Porto für einen Inlandsbrief in der Schweiz abdeckte, gibt es viele Belegstücke. Aber auch seltenere wie zum Beispiel Briefe im Grenzrayon nach Deutschland. Aus meinem Bestand ein eher ausgefallener Brief:

Brief von Basel 27.11.1864. Adressiert an Herren Geb. Fallmann Kirsbin Westphalen. Für diesen Entfernungsbereich zutreffend freigemacht mit einem Dreierstreifen und einem Einzelstück der Mi 23. Einen Ort Kirsbin kannte die Post nicht. Ein findiger Postler vermerkte auf dem Brief in blau Kierspe. was so ähnlich klang. Vielleicht war ihm auch bekannt, dass es in Kierspe eine Fa. Geb. Vollmann gab, die einen regen Postverkehr mit Schweizer Geschäftspartnern hatte. Immerhin wurde der Brief zugestellt, wie ein Ausgabestempel auf der Rückseite belegt.

remstal


 
remstal Am: 29.03.2014 11:36:36 Gelesen: 226579# 24 @  
@ Gernesammler [#19]

Hallo Rainer,

solltest Du derartige Briefe nach Deutschland haben und entbehren können, wäre ich interessiert.

gruß Anton
 

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