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Thema: Aptierte Stempel
Das Thema hat 982 Beiträge:
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jahlert Am: 19.09.2018 18:05:21 Gelesen: 577476# 583 @  
@ Christoph 1 [#582]

Hallo Christoph,

bei diesem Thema findet sich bereits vorausschauend in Deinem Beitrag am 08.04.2018 ein weiteres Pärchen.

Beste Grüße, Jürgen
 
JohannesM Am: 19.09.2018 20:16:20 Gelesen: 577458# 584 @  
@ volkimal [#581]

Hallo Volkmar,

ob das Übereinanderlegen von Stempeln etwas beweist ist m.E. fraglich. Die Technik war 1993 auch schon ziemlich weit.

Und wenn ich so einen Stempel herstellen müßte, würde ich einen sauberen Abschlag des alten Stempels einscannen, per Bildbearbeitung die Plz geändert und dann per Lasergravur oder mit einem automatischen Fräser den Stempel hergestellen. Das Ergebnis - eineiige Zwillinge, im Extremfall sind sogar die gleichen Beschädigungen da, falls bei der Bildbearbeitung nicht retuschiert.

Beste Grüße
Eckhard
 
Christoph 1 Am: 20.09.2018 14:40:27 Gelesen: 577364# 585 @  
@ jahlert [#583]

Hallo Jürgen,

ja, Du hast recht: Siehe Beitrag [#556], da war das Phänomen bereits aufgetaucht. Und an dem dort gezeigten Beispiel ist auch sehr gut erkennbar, dass es sich definitiv nicht um einen neu hergestellten Stempel handeln kann, wie von Eckhard in [#584] vermutet. Sonst wäre ja wohl der beschädigte Kurzsteg nicht immer noch vorhanden.

Viele Grüße
Christoph
 
volkimal Am: 20.09.2018 17:46:07 Gelesen: 577319# 586 @  
@ JohannesM [#584]

Hallo Eckhard,

du sprichst da ein interessantes Thema an. Auf die Idee mit dem Scannen eines sauberen Stempelabschlags bin ich bisher noch nicht gekommen. Meine Überlegungen gingen in eine andere Richtung. Ob man wirklich Stempelabschläge eingescannt hat um neue Stempel herzustellen bezweifle ich allerdings.

1) Die Scanner-Technik war 1993 lange noch nicht so weit wie heute. Die ersten digitalen Scanner kam als Flachbettscanner. Microtek produzierte das erste Modell mit einer Fähigkeit, 300 DPI (Punkte pro Zoll) Bildproduktion 1985. Das frühe Modell produziert nur Schwarzweißbilder. Wie weit die Technik 1993 genau war weiß ich nicht. Ich kann mich aber noch daran erinnern, dass die Scanner damals noch so teuer waren, dass ich mir Mitte oder Ende der 90er Jahre meinen ersten Scanner - einen Handscanner - gekauft habe. Einige Informationen zur Geschichte der Scanner: [1]

2) Seit wann es Lasergravurgeräte gibt habe ich nicht herausgefunden. Keine Ahnung, ob es die 1993 schon gab.

3) Die Methode, die ich mir vorgestellt habe ist folgende:
Die Firmen, die die Stempel hergestellt haben, dürften vermutlich noch die ursprünglichen Klischees als Bilder oder Datei gehabt haben. Es wäre doch viel einfacher, z.B. solch ein Bild zu Bearbeiten und dann mit Hilfe des Bildes einen neuen Stempel herzustellen. Solch ein Stempel wäre dann auch bis auf die Postleitzahl vollkommen identisch. Er hätte aber keine Abnutzungserscheinungen. Ob man auf diese Weise neue Stempel hergestellt hat weiß ich leider nicht.

Gibt es einen unter euch, der etwas zur Herstellung der Stempel damals und heute sagen kann?

Viele Grüße
Volkmar

[1] http://www.amdtown.com/6OKKJWO5/
 
Christoph 1 Am: 21.09.2018 00:59:01 Gelesen: 577256# 587 @  
Hallo zusammen,

mal etwas ganz anderes hier von mir, ohne dass ich die Diskussion um die aptierten (geänderten) Postleitzahlen abwürgen möchte.

Horneburg, Niederelbe - 10.2.1998



Hier wurde offensichtlich auch eine Postleitzahl aptiert, aber sie wurde dann eben nicht wieder durch eine andere (5-stellige) ersetzt! Das Bild dieses Stempels habe ich von Moritz (wesi) bekommen.

So etwas habe ich bislang nur aus der Zeit unmittelbar nach der Umstellung der 4-stelligen auf die 5-stelligen gesehen. Aber der Stempel ist von 1998. Da die Briefmarke von 1997 ist, ist auch eine Datumsfehlstellung eher unwahrscheinlich.
Der Original-Stempel sieht folgendermaßen aus:



Spannend, oder?

Viele Grüße
Christoph
 
volkimal Am: 21.09.2018 10:08:53 Gelesen: 577188# 588 @  
@ Christoph 1 [#58

Hallo Christoph,

von Jürgen (jahlert) habe ich einen interessanten Link erhalten:

Dort heißt es zur Lasergravur [1]: „Die meist verwendete Technologie ist heute die Lasergravur“ ... Die Lasergravur wird seit ca. 15 Jahren eingesetzt. Verändert hat sich grundsätzlich wenig. Nur die Laser werden immer besser. Sie lasern mittlerweile sauberer und schneller. ... Der Gesamtvorgang dieses Herstellungsverfahrens ist nicht nur relativ kurz (im Normalfall nur wenige Minuten), sondern auch sehr präzise. Selbst kleine Details bei Logos können sehr fein herausgearbeitet werden – auch bei unflexibleren Materialien wie Glas oder Metallen (Quelle)."

Demnach kann die Lasergravur 1993 noch nicht eingesetzt worden sein. Ich gehe davon aus, dass auch der Stempel aus Horneburg 1993 aptiert worden ist, und die Postleitzahl ausgetausch wurde. In diesem Fall war die Aptierung aber schlecht ausgeführt, so dass die Postleitzahl nachträglich wieder "verschwand". Einen Beweis dafür kann man gerade bei Ebay kaufen:



Hier sind noch Reste der fünfstelligen Postleitzahl zu erkennen [1].

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.easystempel.de/magazin/stempel-einmaleins/die-stempelherstellung-frueher-vs.-heute-vom-holzschnitz-zur-lasergravur.html
[2] https://www.ebay.de/itm/BRD-Bund-1998-Mi-1980-Block42-Sonderstempel-HORNEBURG-Niederelbe-24-7-1998-LUXUS/253732551437?hash=item3b13a37b0d:g:mn4AAOSw8eFbPj7-
 
Christoph 1 Am: 21.09.2018 10:41:24 Gelesen: 577178# 589 @  
@ volkimal [#588]

Hallo Volkmar,

spannende Theorie. Allerdings ist der von mir gezeigte Stempel vom Februar 1998 und komplett ohne erkennbare Reste der PLZ. Der von Dir gezeigte Stempel (den ich übrigens gerade erworben habe, :- toller Fund, vielen Dank!) ist von Juli 1998 und die Reste der PLZ 21640 sind nun (erst / wieder / trotzdem?) erkennbar.

Irgendwie passt das nicht so ganz, oder?

Viele Grüße, Christoph
 
volkimal Am: 21.09.2018 10:55:17 Gelesen: 577172# 590 @  
@ Christoph 1 [#589]

Hallo Christoph,

dass die Reste der Postleitzahl manchmal zu sehen und und manchmal nicht kann einfach am härteren oder weicheren Untergrund bei der Abstempelung liegen. Auch beim Stempel von Goch sind die Lücken im Steg einmal etwas breiter und einmal etwas schmaler. Siehe [#581]

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 23.09.2018 17:00:53 Gelesen: 576460# 591 @  
Hallo zusammen,

für ein Sonntagsrätsel fand ich diese Aufgabe zu leicht:



Wieso gehören diese beidem Stempel zu diesem Thema?

Viele Grüße
Volkmar
 
Manne Am: 25.09.2018 14:22:24 Gelesen: 575985# 592 @  
Hallo,

aus Frankfurt-Eschersheim ein Vorkriegsstempel vom 29.11.1945. Dann der aptierte Stempel vom 12.04.1946.

Gruß
Manne


 
Stefan Am: 01.10.2018 19:00:20 Gelesen: 574744# 593 @  
Der nachfolgende Absenderfreistempel aus Salzburg dürfte zwei Mal, wenn nicht sogar drei Mal zu verschiedenen Zeiten aptiert worden sein:



Auslandssendung vom 09.01.1947 aus Salzburg nach Ruppichteroth (Bezirk Köln), Absender und Werbeeinsatz Gebrüder Roittner, Eisengroßhandlung

Dem Aussehen des Datumsteils im Absenderfreistempel nach handelt es sich um jene Variante, welche in der Republik Österreich bis zum sog. "Anschluss" Österreichs (13.03.1938) gängig war. Danach wurden m.W. in Betrieb befindliche Geräte umgebaut, d.h. der Wertrahmen aptiert, wobei ein Wertrahmentyp des Deutschen Reiches zur Anwendung kam. Nach der Befreiung Österreichs im Mai 1945 wurden entsprechende Symbole und Inschriften mit Bezug zum Deutschen Reich aus dem Wertrahmen entfernt (Bsp. Beitrag [#432] und [#575]) oder wie in diesem Fall, der Wertrahmen vollständig entfernt, so dass lediglich die Nominalangabe verblieb. Zwischenzeitlich fand nach Kriegsende 1945 auch eine Währungsreform statt, wodurch der österreichische Schilling erneut als Landeswährung eingeführt wurde.

Gruß
Pete
 
volkimal Am: 01.10.2018 19:33:01 Gelesen: 574737# 594 @  
@ volkimal [#591]

Hallo zusammen,

da hier keine Meldung kam, habe ich die Frage als Sonntagsrätsel gestellt. Hier die Auflösung:



Das Kurgelände ist von 600 auf 1000 Morgen vergrößert worden. Dazu wurde die Zahl ausgetauscht. Die vierstellige Zahl "1000" ist etwas breiter als die dreistellige Zahl "600". Daher steht die Zeile "1000 Morgen herrliche" nicht mehr symmetrisch in der Mitte.





Obwohl schon der Maschinenstempel von 1939 mit 1000 Morgen Kuranlagen wirbt, stehen die veralteten 600 Morgen bis zum Jahr 1953 (also mindestens 14 Jahre lang) im Absenderfreistempel. Dieses Exemplar habe ich bei Delcampe gesehen [1].

Der Maschinenstempel wurde aptiert, indem die beiden Sternchen entfernt wurden. Hier ein entsprechender Stempel mit Sternchen und einem anderen Werbeklischee.

Viele Grüße
Volkmar
 
ArGe Kolonialpostwertzeichen Am: 01.10.2018 22:26:44 Gelesen: 574711# 595 @  
Zum Thema aptierte Stempel gibt es sogar Kataloge, zum Beispiel:

Katalog der aptierten deutschen Stempel in Südwestafrika ab 1915

https://www.philaseiten.de/philabuch/show/195
 
JohannesM Am: 02.10.2018 11:00:20 Gelesen: 574684# 596 @  
@ Manne [#592]

Hallo Manne,

am 23.11.1945 war der Krieg lange vorbei, ich denke die Jahreszahl ist falsch eingestellt, denn das im November 1945 immer noch mit dem Reichsadler gestempelt wurde ist sehr unwahrscheinlich.

Beste Grüße
Eckhard
 
Manne Am: 02.10.2018 12:08:27 Gelesen: 574676# 597 @  
@ JohannesM [#596]

Hallo Johannes,

es geht noch später, Freistempel aus Frankfurt.

Gruß
Manne




 
volkimal Am: 03.10.2018 20:44:27 Gelesen: 574657# 598 @  
@ JohannesM [#596]

Hallo zusammen,

gestern Mittag klappte es irgendwie nicht, diesen Beitrag einzustellen. Ich konnte ihn aber zum Glück als Word-Dokument abspeichern. Mannes Beitrag geht in dieselbe Richtung.

Hallo Eckhard,

der Stempel kann durchaus im November 1945 noch so worden sein. Laut Dürst/Eich: "Die deutschen Post- und Absenderfreistempel (Band 1)", kommt der Wertrahmen Adlerkopf bis zum 05.03.1946 unverändert vor.

Hier eine Abfolge von Belegen aus meiner Sammlung. Da der Inhalt vorhanden ist, ist gut zu erkennen, dass die Stempel richtig eingestellt sind.



1) Wertrahmen Reichsadler aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges.
2) Wertrahmen am 10.07.1945 unverändert weiterverwendet. Ob man dann doch Bedenken hatte und deshalb den Wertrahmen mit einer Briefmarke überklebte? Ich weiß es nicht.



3) Wertrahmen Reichsadler am 16.08.1945 unverändert weiterverwendet.
4) Am 29.09.1945 ist der Adler dann aus dem Stempel entfernt worden (Aptierung).



5) neuer Wertrahmen "Deutsche Post". Das zählt für mich nicht zu den Aptierungen.

Er ist zwar selten, aber der Wertrahmen Reichsadler kommt unverändert bis 1947 vor.

Viele Grüße
Volkmar
 
Helmstedt333 Am: 06.10.2018 16:58:48 Gelesen: 574464# 599 @  
Bad Orb

Die germanische Rune war wohl aus der Mode gekommen.


 
volkimal Am: 07.10.2018 15:11:07 Gelesen: 574301# 600 @  
@ Helmstedt333 [#599]

Hallo,

ein interessantes Beispiel, das ich bisher noch nicht kannte. Ursprünglich sah der Stempel übrigens noch anders aus:





Dieses Exemplar aus dem Jahr 1937 hat Christoph1 in die Datenbank eingestellt. 1938 enthielt der Stempel anstelle des Brunnens auf einmal die Rune. Da die Stempel ansonsten völlig deckungsgleich sind, gehe ich davon aus, dass der Stempel schon einmal aptiert wurde und die Rune gegen den Springbrunnen ausgetauscht wurde.

Viele Grüße
Volkmar
 
JohannesM Am: 08.10.2018 12:27:38 Gelesen: 573951# 601 @  
@ volkimal [#598]

Hallo Volkmar,

ja dann war das wohl im Westen möglich, im Osten wäre das undenkbar gewesen, die Anwender wären gleich nach Sibirien gewandert.

Beste Grüße
Eckhard
 
Stefan Am: 14.10.2018 14:10:14 Gelesen: 573129# 602 @  
Die Einführung der vierstelligen Postleitzahl in der alten Bundesrepublik wurde 1961 vorgenommen, entsprechend neue Tagesstempel mit PLZ eingeführt und bei weiterverwendeten Tagesstempeln die alte Postgebietsleitzahl entfernt. Letztere wurden nach und nach durch neue Tagesstempel mit PLZ abgelöst. Anhand vorliegender Massenware Bund lässt sich dieser Übergangsprozess auf die Jahre ca. 1962-1963 datieren, wobei sicherlich vereinzelt Ausrutscher nach 1963 zur Entwertung von Briefmarkenrankaturen vorkommen mögen. In Krefeld schien sich dies einige weitere Jahre in die Länge zu ziehen, zumindest bei der Verwendung im postalischen Innendienst.



Auslandspaketkarte vom 09.08.1968 für ein unzustellbares Paket aus Krefeld nach Romans in Frankreich



Auslandspaketkarte vom 30.08.1968 für ein unzustellbares Paket aus Krefeld nach Nice (Nizza) in Frankreich

Der deutsche Leitvermerk weist jeweils Offenburg aus und wurde (ca. 20 km entfernt) auf der anderen Grenzseite in Strassburg fiskalisch behandelt.

Als Nachweis zum Erhalt des notwendigen Portos für den Versand des Paketes wurde der "Gebühr bezahlt"-Handstempel des Postamtes Krefeld 2, Unterscheidungsbuchstabe d abgeschlagen. Die obere Beschriftung des Stempelkopfes wirkt asymmetrisch, weshalb anzunehmen ist, dass dieses Gerät früher die Postgebietsleitzahl aufwies.



Gruß
Pete
 
volkimal Am: 06.11.2018 14:06:41 Gelesen: 567878# 603 @  
Hallo zusammen,

heute zwei Gelegenheitsstempel, bei denen die Postleitgebietszahl aptiert wurde:





Beim Stempel aus Zülpich wurde die (22c) entfernt. Es sind allerdings noch Reste zu erkennen. Der ursprüngliche Stempel ist hier: https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/161616

Beim Stempel aus Scheidegg fehlt die (13b).

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 04.12.2018 20:18:18 Gelesen: 562632# 604 @  
Hallo zusammen,

es war zwar das letzte Sonntagsrätsel, aber die Abfolge der Stempel aus Beerfelden sollte auch bei diesem Thema zu finden sein:





Stempel Nr. 1 habe ich bis 1969 registriert: https://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-bilder.php?id=361209

Stempel Nr. 2 ist eine Neuanschaffung. Er ist laut Bochmann 1971 und 1972 nachgewiesen.

Stempel Nr. 3 ist durch eine Aptierung aus Nr. 2 entstanden. Die Postamtsnummer "1" wurde hinzugefügt. Die Ortsbezeichnung ist asymmetrisch.

Die Aptierung ist aber nicht sehr fachgerecht durchgeführt worden. Beim Stempel Nr. 4 fehlt sie.



Stempel Nr. 5: Die Postamtsnummer ist im Januar 1977 wieder schwach erkennbar.Stempel Nr. 6: Die Postamtsnummer fehlt wieder Daher gehe ich davon aus, dass sie stark abgenutzt war oder sich nach und nach zerlegt hat. Beim Stempel von 1976 (Nr. 5) war vielleicht der Untergrund beim Stempeln etwas weicher, so dass die Zahl wieder etwas sichtbar wurde.



Stempel Nr. 7 ist wieder eine Neuanschaffung. Ortsname mit Postamtsnummer sind jetzt symmetrisch angeordnet. Die Schrift der zweiten Zeile ist jetzt genauso lang wie die der ersten Zeile.

Stempel Nr. 8 ist aus Stempel Nr. 7 hervorgegangen, indem man die vierstellige Postleitzahl gegen eine fünfstellige ausgetauscht hat. Der Stempel ist schon relativ stark abgenutzt. Daher gehe ich nicht von einer Neuanschaffung sondern von einer Aptierung aus.

Viele Grüße
Volkmar

Abbildungen: Nr. 2 Bochmann, Nr. 4 Stephan Senatra, Nr. 6 Heinrich 3, Nr. 7 StampsX
 
Totalo-Flauti Am: 07.01.2019 21:17:55 Gelesen: 556128# 605 @  
Liebe Sammlerfreunde,

hier mal eine relativ späte Verwendung eines der vielen aptierten Leipziger Stempel vom Postamt O 40 mit dem Ub b vom 31.01.1961.

Der Brief wurde vom Schaubek Verlag an den Kreisverband von Treptow des damaligen Kulturbundes gesandt. Für die notwendige Frankatur von 20 Pfennigen wurde die Mi. 807 verwendet.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
filunski Am: 13.01.2019 10:48:33 Gelesen: 555332# 606 @  
Hallo zusammen,

ich hätte den folgenden Stempel ja gerne für ein Sonntagsrätsel verwendet, aber ich kenne leider selbst die Auflösung nicht. Deshalb stelle ich ihn mal hier vor, vielleicht weiß ja noch jemand mehr dazu?

Aptierter Tagesstempel aus Cloppenburg:



Aber was wurde hier aptiert?

Erster Gedanke war, ein aptierter Poststellenstempel, also "XY-Dorf" über CLOPPENBURG. Scheidet eher aus, da sollten noch, wenn auch nur geringe, Spuren des "über" zu sehen sein.

Oben links, ca. in der 10 Uhr Position befinden sich aber noch Überreste des entfernten Teils.



Freue mich über jeden Hinweis oder Gedankenanstoß dazu! ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
volkimal Am: 13.01.2019 11:15:28 Gelesen: 555322# 607 @  
@ filunski [#606]

Hallo Peter,

die ArGe Deutsche Notmaßnahmen listet im Rundbrief 43 über 125 verschiedene aptierte Tagesstempel auf, die in der Zeit von 1945 bis 1950 in der Bundesrepublik zum Einsatz kamen. Dort ist zu lesen:

verbleibender Text: CLOPPENBURG / a
Entfernter Text: VARRELBUSCH

Ich kann mir aber gut vorstellen, dass zusätzlich ein "über" entfernt wurde. Leider habe ich den ursprünglichen Stempel nirgendwo gefunden.

Viele Grüße
Volkmar
 

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