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Thema: (?) (42) Bund: Portoerhöhung für Standardbriefe ab 01.07.2019
Das Thema hat 59 Beiträge:
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antwortscheinsammler Am: 18.04.2019 17:54:28 Gelesen: 4133# 35 @  
@ 22028 [#34]

Dann würde sich das Porto für andere Arten - ob Maxibrief, Kompaktbrief oder Postkarte - gar nicht oder kaum verteuern.

Es ist eher unwahrscheinlich dass der Kompaktbrief Inland bei 85 Cent und der Standardbrief International bei 90 Cent bleiben, also sind zumindest auch hierfür Preiserhöhungen zu erwarten.

LG Wolfgang
 
Nachtreter Am: 19.04.2019 08:46:10 Gelesen: 4029# 36 @  
@ antwortscheinsammler [#35]

Schon einmal überlegt, dass man beide Produkte auch zusammenlegen kann? Sprich, der Standardbrief kann bis maximal 50 Gramm wiegen, was dann den Kompaktbrief obsolet macht?

Und man kann das ganze dann als Vereinfachung verkaufen.

Viele Ostergrüße
Nachtreter
 
antwortscheinsammler Am: 19.04.2019 10:24:17 Gelesen: 3994# 37 @  
@ Nachtreter [#36]

Das ist durchaus möglich, Standardbrief bis 50 Gramm scheint auch bei anderen Postverwaltungen ein Trend zu sein.

Deutlich interessanter wird sein, ob das auch für Brief International gemacht wird und was der neue Standardbrief International dann kostet.

Hier sind die bisherigen Unterschiede mit € 0,90 / € 1,50 ja erheblich grösser und ich bin permanent am Wiegen meiner Sendungen um gerade noch unter 20 Gramm zu bleiben und damit einen Internationalen Antwortschein als Bezahlung verwenden zu können.

Wenn es in Zukunft nur noch einen Standardbrief International bis 50 Gramm gäbe und ich dafür einen IAS verwenden kann, auch recht. :-))

Lassen wir uns überraschen.

LG antwortscheinsammler
 
Nachtreter Am: 29.04.2019 15:42:16 Gelesen: 3673# 38 @  
@ antwortscheinsammler [#37]

Das erste "Häppchen" ist raus [1].

Fragt sich nur, warum man dann am 06.06. noch eine "Blume" zu 170 ct. herausgibt. Die 120 ct.-Marke taucht ja schon nicht am Schalter auf.

Viele Grüße

Nachtreter

[1] https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.deutsche-post-buechersendungen-werden-teurer.00ddde16-0d1d-4fcf-8db1-825532f694dd.html
 
alemannia Am: 29.04.2019 16:20:23 Gelesen: 3648# 39 @  
@ Nachtreter [#38]

Hallo zusammen,

unter Berücksichtigung der Portoerhöhung für Büchersendungen bis 500 g von 1,00 € auf 1,20 € zum 1.7.2018 ergibt sich dann eine Erhöhung um

90 % innerhalb eines Jahres!

Gruß

Guntram
 
Göttinger Am: 29.04.2019 16:41:28 Gelesen: 3638# 40 @  
Hallo,

jetzt wird dann auch unterschieden zwischen "dünnen" und "dicken" Büchern: Alles, was unter 2 cm dick ist und unter 500 g wird dann künftig preiswerter mit dem normalen Großbrief, falls das Porto bei 1,45 bleibt. Was natürlich zum gegenwärtigen Zeitpunkt pure Spekulation ist.

Gruß Göttinger
 
Göttinger Am: 29.04.2019 22:26:05 Gelesen: 3532# 41 @  
Nachtrag:

Leistung wird übrigens auch reduziert: Statt 15 cm Dicke sind jetzt nur noch 5 cm Dicke erlaubt.

Wirklich dicke Bücher zu verschicken wird dann richtig teuer.

Gruß Göttinger
 
Vernian Am: 29.04.2019 22:50:34 Gelesen: 3515# 42 @  
@ Göttinger [#41]

Wo hast Du die Informationen her? Einziger Link ist hier bislang zur Stuttgarter Zeitung.

Best

V.
 
merkuria Am: 30.04.2019 00:02:46 Gelesen: 3493# 43 @  
@ alemannia [#39]

Ihr seid punkto Büchersendungen natürlich wirklich zu beneiden!

In der Schweiz gibt es seit Abschaffung der Drucksachen- und Päckchentarife 1991 nur noch die Versandmöglichkeit per Brief (max. 2 cm dick) oder per Paketpost bei welcher folgende (Inland)-Kosten anfallen:

B-Post Economy

Bis 100 x 60 x 60 cm Bis 2 kg 7.00 CHF

Bis 100 x 60 x 60 cm Bis 10 kg 9.70 CHF

Bis 100 x 60 x 60 cm Bis 30 kg 20.50 CHF
 


A-Post Priority

Bis 100 x 60 x 60 cm Bis 2 kg 9.00 CHF

Bis 100 x 60 x 60 cm Bis 10 kg 10.70 CHF

Bis 100 x 60 x 60 cm Bis 30 kg 23.50 CHF
 

Dazu kommt für Einschreiben jeweils 2 CHF dazu!

Grüsse von der Hochpreisinsel
Jacques
 

Göttinger Am: 30.04.2019 09:13:36 Gelesen: 3438# 44 @  
@ Vernian [#42]

Direkt von der Homepage der Deutschen Post.

https://www.deutschepost.de/de/w/buecherundwarensendung.html

Gruß Göttinger
 
antwortscheinsammler Am: 30.04.2019 20:17:05 Gelesen: 3294# 45 @  
Ich kann mich nicht erinnern in diesem Leben schon mal eine Büchersendung National verschickt zu haben, daher wird mich diese Preiserhöhung nicht ruinieren.

Ich warte also mal ab, wie sich das eigentliche Thema Portoerhöhung für Standardbriefe und ggf. Kompaktbriefe entwickelt.

LG antwortscheinsammler
 
Richard Am: 07.05.2019 09:21:26 Gelesen: 3073# 46 @  
Deutsche Post langt wieder zu!

Kommentar von Wolfgang Maassen

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass in den Chefetagen der Deutschen Post Goldgräberstimmung angesagt ist. Hatte man bereits zum 1. Juli 2018 – um nur ein Beispiel zu nennen – das Porto für eine Büchersendung groß (bis 500 g) von 1 Euro auf 1,20 Euro angehoben (immerhin satte 20%), soll dieses Porto nun ab dem 1. Juli 2019 auf 1,90 Euro (!) steigen. Also in mehr als einem Jahr um insgesamt 90 Prozent oder innerhalb nur eines Jahres erneut um rund 60 Prozent! Die Begründung für diese fast maßlos erscheinende Erhöhung klingt von Jahr zu Jahr gleich: Man müsse die höheren Transport- und Lohnkosten amortisieren. Glaubhaft wirkt dies nicht, auch wenn es gebetsmühlenartig ständig wiederholt wird.

Künftig kennt die Deutsche Post nur noch zwei Tarife für Büchersendungen, neben der Sendung bis 500g noch die bis 1.000 Gramm, deren Gebühr von 1.70 Euro (vor dem 1. Juli 2018: 1,65 Euro) ebenfalls kräftig angehoben wird, nun auf 2,20 Euro. Auch 30% allein in einem Jahr! Die Porto-Inflation lässt grüßen!

Nicht zu vergessen die angestrebte Steigerungen bei der Briefpost. Folgt man den Wünschen der deutschen Post, würde sich der Standardbrief von 70 auf 90 Cent verteuern. Da ein Großbrief derzeit noch 1,45 Euro kostet, ist nicht ausgeschlossen, dass dieser dann künftig ebenfalls 1,90 Euro kostet, um nicht von der Büchersendung unterboten zu werden. Das wäre dann der nächste „Schluck aus der Pulle“!

Betroffen von diesem Preiskarussell sind gerade die, die dem Kulturgut „Buch“ in besonderer Weise verpflichtet sind. Nicht nur Verlage, Antiquare, sondern auch Vereine, die ihre kleinauflagigen Blätter häufig als Büchersendung verschickt haben. Für sie wird es nun richtig teuer. Von der ehemaligen staatlich geförderten Büchersendung als besonderem Kulturgut ist nichts mehr zu spüren. Die Deutsche Post wird es auf diesem Wege schaffen, beizutragen, auch diesem Kulturgut den Garaus zu machen, so wie sie in den vergangenen Jahren bereits die Briefmarken aus dem Erlebnisfeld ihrer Kunden verbannt hat. Kommerz und Gewinnmaximierung schlägt eben Kultur auf der ganzen Linie!
 
olli0816 Am: 07.05.2019 10:06:30 Gelesen: 3049# 47 @  
Hallo,

ja, diese maßlosen Erhöhungsmöglichkeiten sind ein Freifahrschein für die Deutsche Post, aber man wird nichts dagegen tun können. Es ist ein freies Unternehmen und auch, wenn momentan noch keine absolute freie Preisbildung möglich ist, kann man durch Erpressung der Politiker wegen der Arbeitsplätze, die extrem mies bezahlt sind viel Druck aufbauen. Allerdings kann es so kommen wie z.B. in Dänemark, wo das versenden von Karten/Briefen total überteuert und extrem langsam ist. Das Wort Schneckenpost hat da eine neue Bedeutung gewonnen.

Am besten kauft man sich Deutsche Post Aktien. Eine kostet so 30 EURO und bei zwei Aktien hat man durch die Dividende dann einmal Büchersendung frei und noch ein bisschen Kleingeld. Übrigens hat die Post die Dividende von 0,85 EURO auf 1,15 EURO in 2018 angehoben, so schlecht kanns denen also nicht gehen. Mit etwa 4% Dividendenrendite besser als jede Versicherung oder Tagesgeld. Und mit den jetzigen Portoerhöhungen ist eine Steigerung der Dividende in Zukunft sicherlich drin. Nebenbei könnte man natürlich bei der Hauptversammlung gegen die Politik des Vorstands stimmen, aber dann steigt die Dividende nicht mehr so schnell. Kleiner Konflikt mit dem eigenen Geldbeutel. Aber das ist die effektivste Art, die Preissteigerungen, wenn man denn viele Bücher versendet abzufangen.

Grüße Oliver
 
Henry Am: 07.05.2019 11:20:52 Gelesen: 3010# 48 @  
@ Richard [#46]
@ olli0816 [#47]

Die Preiserhöhungen sind schon ärgerlich, aber die Hintergründe sollten doch auch realistisch angezeigt werden. Zum einen werden zum 01.07.2019 die Versendungsarten Bücher- und Warensendung zusammengelegt. Und da ergibt sich bei der Warensendung groß eine Reduzierung von 1,90 auf eben die 1,70 €, während die Warensendung Maxi unverändert bleibt. Außerdem dürfen die Briefe jetzt verschlossen werden. Für die Büchersendung ist es allerdings schon ein Wermutstropfen.

Im übrigen gilt es hier zu beachten, dass die am 06.06. erscheinende Blumenmarke als Büchersendung groß gerade mal 25 Tage Verwendungszeit als portorichtige Einzelfrankatur hat.

Der Preisanstieg für den Großbrief könnte m.E. eher auf 1,70 € angehoben werden, dann hätte die Blumenmarke wieder einen Sinn.

Das Argument Preissteigerung der DPAG ist auch nicht ganz abwegig, da Sie den Billigbereich in der Paketzustellung aufgibt und wieder nach dem höheren hauseigenen Tarif entlohnt. Ob das als Argument ausreicht, mag dahingestellt bleiben. Aber es gehört auch zur Realität.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Nachtreter Am: 07.05.2019 12:45:51 Gelesen: 2973# 49 @  
@ Henry [#48]

Ich weiß nicht, ob es ein gutes Argument ist, hier die Quersubventionierung von Brief- und Paketbereich in den Raum zu stellen.

Zumal Amazon & Co. sicherlich wieder alles über Rabatte zurückbekommen - der kleine Kunde (oder Mittelständler) darf es bezahlen.

Vielmehr ist es doch so, daß der Service noch schlechter wird, wo man denkt es kann eigentlich nicht mehr schlechter werden. Das Verschließen der Bücher- und Warensendungen dürfte wahrscheinlich nur ein Rechtfertigungsgrund sein, die Sendungen ein paar Tage länger in irgend einer Ecke liegen zu lassen. Dafür werden dann die AGB-Prüfer gespart!

Das eigentlich perfide:

Wenn die Portoerhöhung mit ein paar bilanziellen Tricks das Ergebnis verbessert, verdient der Kopf noch mehr (Winterkorn läßt grüßen!). Wenn der Erfolg ausbleibt, wird rumgeheult, daß die Mengen noch mehr schrumpfen (Wandern die etwa zur Konkurrenz? Da hat ja gar keiner daran gedacht!) und daß das gar nicht absehbar war.

Die Spirale wird sich weiter nach unten drehen.

Viele Grüße

Nachtreter
 
StefanM Am: 13.05.2019 16:04:16 Gelesen: 2691# 50 @  
Einen schönen Überblick zur Entwicklung der Tarife für Büchersendungen inkl. der neuen Tarife ab 1.7.2019 gibt es bei Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCchersendung


 
Nachtreter Am: 24.05.2019 13:04:35 Gelesen: 2352# 51 @  
Die FAZ weiß schon Bescheid:

Dass am 1. Juli die größte Portoerhöhung aller Zeiten kommt, steht fest. Für große Spannung sorgt aber noch die genaue Höhe der Preisanhebungen für die verschiedenen Briefprodukte. Nun hat die Deutsche Post ersten Großkunden vorab mitgeteilt, wie stark sie die einzelnen Porti erhöhen will. Wie die F.A.Z. erfahren hat, soll der Standardbrief künftig 80 Cent kosten statt bislang 70 Cent. Zwar verteuert sich das wichtige Produkt nicht so stark wie von Beobachtern erwartet, dafür langt die Post bei den anderen Briefarten teils umso kräftiger zu. So werden für eine Postkarte demnächst 60 Cent und damit ein Drittel mehr fällig als bisher.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/das-briefporto-steigt-von-70-auf-80-cent-16202666.html

Dann Mahlzeit und ein schönes Wochenende!

Nachtreter
 
StefanM Am: 01.07.2019 14:04:20 Gelesen: 1730# 52 @  
Das neue Verzeichnis "Leistungen und Preise" Juli 2019 steht zum Download bereit:

https://www.deutschepost.de/preise

Gruß
Stefan

[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Gebührenhefte aus dem Deutschen Reich bis Deutschland und seiner Nebengebiete"]
 
10Parale Am: 07.07.2019 16:20:20 Gelesen: 1637# 53 @  
@ olli0816 [#47]

Am besten kauft man sich Deutsche Post Aktien. Eine kostet so 30 EURO und bei zwei Aktien hat man durch die Dividende dann einmal Büchersendung frei und noch ein bisschen Kleingeld. Übrigens hat die Post die Dividende von 0,85 EURO auf 1,15 EURO in 2018 angehoben, so schlecht kanns denen also nicht gehen. Mit etwa 4% Dividendenrendite besser als jede Versicherung oder Tagesgeld.

Danke für den Ratschlag. Friedrich Merz plädiert schon länger dafür, den Deutschen den Aktienkauf schmackhaft zu machen. Was Eigentum betrifft, sind wir sogar im Vergleich zu sogenannten ärmeren osteuropäischen Ländern unterversorgt. Dort sind halt die Immo-Preise eher bescheiden.

Doch zurück zur Aktie des kleinen Mannes (warum eigentlich nicht der kleinen Frau?), der Briefmarke.

Ich freue mich besonders über die 80 Cent Freimachung mit Kapuzinerkresse am Ersttag der Porto-Erhöhung, dem 01. Juli 2019. Passt doch hervorragend in diese Beitragsreihe und auch in meine Europa-Welt-Sammlung.

Liebe Grüße und viel Spaß an der Börse, olli0816.

10Parale


 
GSFreak Am: 08.07.2019 17:14:46 Gelesen: 1517# 54 @  
Hier einmal 3 Belege zur Portoerhöhung am 01.07.2019: neues Porto 0,80 € statt 0,70 €.





Mir liegen auch Belege aus Anfang Juli 2019 vor, die unbeanstandet mit dem alten Porto befördert worden sind.

Gruß Ulrich
 
olli0816 Am: 08.07.2019 18:11:07 Gelesen: 1481# 55 @  
@ 10Parale [#53]

Hallo 10Parale,

obwohl ich kein großer Freund von Herrn Merz bin, stimme ich ihm bei dem Punkt mit den Aktien zu. Ich besitze als einzigen Zusteller nur von UPS Aktien, habe also noch Defizite bei der Deutschen Post was Eigentum betrifft. Langfristig gesehen sind Aktien/Aktien-ETFs meiner Meinung nach die beste Anlage, wenn man sich nicht von den Kursschwankungen verrückt machen lässt. Aber jeder soll das machen, was am besten zu ihm passt. Und Deutschland wird zu meinen Lebzeiten sicherlich kein Land der Aktionäre.

Zu der Portoänderung:

Letzten Donnerstag sagte die Post, dass sie ab dem Tag nur noch Briefe mit dem neuen Porto zulässt. Ich habe an dem Tag noch einen großen Brief mit 1,45 EURO (meine letzte Marke mit dem Tarif) an meinem Steuerberater gesendet, bevor ich diese Meldung gehört habe. Dabei bin ich dann etwas ins schwitzen gekommen (UST-Termin), aber die Dame von dem Steuerbüro sagte, dass der Brief heute angekommen ist. Habe ich nochmal Glück gehabt.

Ich habe auch schon zwei Briefe mit dem neuen Tarif frankiert bekommen, aber nicht vom Ersttag. Ich habe den schöneren von den beiden (Stempel ist besser) beigefügt:



Grüße Oliver
 
Sammler Am: 28.07.2019 16:24:08 Gelesen: 1074# 56 @  
Deutsche Post Tarife mit Übergangsfrist

Hi,

seit dem 01.07.2019 gibt es bei der Deutschen Post neue Tarife für Bücher- und Warensendung (BüWa) national.

https://www.deutschepost.de/de/w/buecherundwarensendung.html

Ganz unten auf der Seite habe ich heute zum ersten mal gesehen, dass die alten Tarife der Deutsche Post für Bücher- und Warensendung weiterhin parallel gültig sind. Allerdings nur bis zum 31.12.2019.

https://www.deutschepost.de/de/b/buechersendung_national.html

Ich habe das zunächst für einen Witz oder Fehler gehalten, weil ich bisher keine Tarife parallel mit Übergangsfrist kannte.

Auch im Portokalkulator werden die Tarife für alte Büchersendung, alte Warensendung und der Tarif für die neue Bücher-Warensendung angezeigt.

https://www.portokalkulator.de

Gab es früher bei der Deutschen Post schon mal Tarife die parallel für eine gewisse Übergangszeit möglich waren?

Danke fein!
 
DL8AAM Am: 28.07.2019 20:10:51 Gelesen: 1032# 57 @  
@ Sammler [#56]

Gab es früher bei der Deutschen Post schon einmal Tarife die parallel für eine gewisse Übergangszeit möglich waren?

Ja, so durftest Du 1,45 €-Großbriefe auch mit einer alten 1,44 €-Briefmarke vollwertig frankieren. Ob diese Regel nicht mehr gilt, kann ich nicht sagen, denn wenn Du immer noch alte 1,44er hast und mit der "neuen" Differenz 10 Cent auffrankierst, müsste 1,54 € eigentlich immer noch Ok gehen, denn 11 Cent nachfrankieren kann man mit regulären, kaufbaren Briefmarken nicht. Diese Regeln galten, nach meinem Verständnis, auch auch niemals für Schalterabgaben, sondern nur bei Briefkasteneinlieferungen mit Briefmarken. Ich meine irgendwo ein paar 1,44 Großbriefe mit einem 1 Cent-Schalterlabel gesehen zu haben.

Diese Kullanzregeln gelten/galten nur für den Aufbrauch alter Markenbestände. Am Schalter dürfte man deshalb Bücher- und Warensendungen zum Altportosatz eigentlich nicht mehr kaufen können. Würde ja auch kein Sinn machen, welchen Portosatz sollte der Postler denn auswählen? Ehnemehnemiste?

Gruß
Thomas
 
Nachtreter Am: 29.07.2019 01:08:58 Gelesen: 985# 58 @  
@ DL8AAM [#57]

Was die “zwei Tarife“ BÜWA bzw. Waren-/Büchersendung angeht liegt die Problematik nach meinem Kenntnisstand eher daran, daß bei der Bundesnetzagentur gegen die BÜWA-Tarife jemand vorgegangen ist (Börsenverein des deutschen Buchhandels?). Solange dieses Verfahren nicht abgeschlossen ist, greift die Portoerhöhung/-änderung/-vereinfachung (oder wie man es bezeichnen will) noch nicht endgültig. Deshalb bietet die Post auf der Homepage für die Internetmarke auch beide Möglichkeiten an, verschweigt sie aber nach Möglichkeit einem möglichst großen Kundenkreis (Schalterkunden, Nutzern von Frankiermaschinen).

Gelebter gelber Kundenservice eben - wer sich nicht schlau macht wird über den Tisch gezogen.

Viele Grüße

Nachtreter
 
Nachtreter Am: 29.07.2019 01:20:07 Gelesen: 981# 59 @  
@ Nachtreter [#58]

Gerade nochmals nachgeschaut: die Büchersendungen gehören nicht zu den von der Bundesnetzagentur genehmigungspflichtigen Sendungen. Deshalb liegt die Beschwerde des Börsenvereins des deutschen Buchhandels beim Bundeskartellamt.

Eine gute Nacht wünscht allen

Nachtreter
 

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