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Thema: Märchen und Sagen aus aller Welt auf Briefmarken, Stempeln und Belegen
Das Thema hat 29 Beiträge:
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becker04 Am: 09.11.2019 12:43:56 Gelesen: 2303# 5 @  
Zur Märchenstadt habe ich auch zwei Abschläge.



Viele Grüße
Klaus
 
Kaesklepper Am: 09.11.2019 14:18:10 Gelesen: 2296# 6 @  
Den Grazer hab ich auch vom 25.10.40. Solltest du dich vom Görlitzer mal trennen wollen, melde dich bitte.

mit märchenhaftem Gruß
Peter
 
Manne Am: 09.11.2019 16:15:04 Gelesen: 2287# 7 @  
@ becker04 [#5]

Hallo Klaus,

die Märchenstadt Liliput gastierte am 07.09.1935 in Schwenningen.

Gruß
Manne


 
Heinz 7 Am: 01.12.2019 12:04:47 Gelesen: 2255# 8 @  
Märchen sind sehr oft geheimnisvoll, phantasie-anregend, beinhalten Lebensweisheiten und haben sehr oft einen wahren Hintergrund. Oft wurde mit dem Erzählen eines Märchens zum Ausdruck gebracht, was "nicht gesagt werden durfte", z.B. um unangenehme Wahrheiten nicht offen aussprechen zu müssen...

Viele Märchen wurden in schönen Büchern ausführlich illustriert. In Zeiten, als es noch keine Phantasy-Filme gab, dienten die Zeichnungen und Bilder dazu, den schönen oder traurigen Geschichten noch mehr Ausdruck zu verleihen.

Märchen-Motive sind darum auch oft und gerne auf Briefmarken abgebildet worden.



Sehr schöne Illustrationen liegen vor zum russischen Märchen "Die Zarin Grasfrosch". Drei dieser Bilder wurden auf den Briefmarken Michel 5409-5412 von Russland/Sowjetunion gezeigt.

Heinz
 
Heinz 7 Am: 01.12.2019 12:25:42 Gelesen: 2247# 9 @  
@ Heinz 7 [#8]

Auch die Schweiz wählte Märchen-Motive für die Briefmarken Ausgabe "Pro Juventute" des Jahres 1985.



Anbei die Michel Nrn. 1304-1307 mit Märchenszenen zu

- Hänsel und Gretel
- Schneewittchen
- Rotkäppchen
- Aschenputtel

Der Hauptwert (50 Rappen) wurde in einer gigantischen Auflage von 21'697'000 Exemplaren gedruckt. Die Organisation "Pro Juventute" hatte dank dem Wohltätigkeitszuschlag sehr hohe Erträge. Wie viele Marken aber tatsächlich verkauft wurden, weiss ich nicht.

Heinz
 
Heinz 7 Am: 01.12.2019 13:27:16 Gelesen: 2240# 10 @  
@ Heinz 7 [#8]

Dornröschen kam auch bei der Bundesrepublik zu Ehren. 1964 Wohltätigkeits-Ausgabe für die Wohlfahrtspflege



Schönen 1. Advent wünscht Euch

Heinz
 
marc123 Am: 01.12.2019 20:11:17 Gelesen: 2214# 11 @  
Das Thema der Caritas Serie von Luxemburg von 1965 war Legenden und Märchen.



Auf den sechs Werten sind lokale Legenden abgebildet.

Liebe Grüße
Marc
 
marc123 Am: 01.12.2019 20:15:09 Gelesen: 2212# 12 @  
@ marc123 [#11]



Das Thema wurde 1966 ein zweites und letztes Mal fortgesetzt.

Marc
 
wajdz Am: 02.12.2019 20:19:06 Gelesen: 2175# 13 @  
Bund Sorbische Sagen • 05.11.1991 - FDC MiNr 1576 (60), 577 (100)



Sonderstempel Erstausgabetag 5300 BONN • 05.11.1991 •Sorbische Sagen; Zeichnung Schlangenkönig

Die Mittagsfrau, eine vorindustrielle Interessenvertetung der Landbevölkerung.

Sie sorgt für die Einhaltung der Mittagsruhe zwischen zwölf und dreizehn Uhr und bestraft jeden, der zu dieser Zeit auf den Feldern arbeiten Die Nochterin ist eine Frau aus der Gegend um Nochten, die als Feldarbeiterin der weißen Frau begegnet.

Wassermann - hoher Wasserstand oder helfende Hand

Für Hochwasser in den zahlreichen Flusslaufverzweigung und Kanälen der Spree sorgt ein unzufriedener, verärgerter „wodny muž“. Ist der Wassermann allerdings glücklich und zufrieden, erfreut er sich an der Musik der Spielleute, hilft er armen Fischern oder erscheint einem Dorfmädchen als schöner Jüngling.

Der Schlangenkönig

Im Spreewald gelten die Schlangen in der Regel als gute Tiere und Hausgeister. An den Giebeln alter Häuser im Spreewald befindet sich das Symbol zweier gekreuzter Schlangen. Sie stehen für den Schlangenkönig, der die Bewohner vor Armut schützen soll und Kinder und arme Leute beschenkt.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Heinz 7 Am: 02.12.2019 22:51:34 Gelesen: 2167# 14 @  
@ Heinz 7 [#8]

Rumänien gab 1965 eine Serie heraus: Märchen und Sagen, bestehend aus 6 Werten (Mi. Nrn. 2419-2424)



Illustrationen aus 5 verschiedenen Märchen oder Fabeln werden gezeigt. Die Märchen kenne ich nicht, sie sind in Westeuropa wohl kaum bekannt.

Heinz
 
wajdz Am: 04.12.2019 11:20:05 Gelesen: 2148# 15 @  
Bund 05.05.1997 • Sagen und Legenden
MiNr 1915 (80) Vom Fischer und seiner Frau
MiNr 1916 (100) Rübezahl



In beiden Geschichten ist eine Frau die treibende Kraft. In dem niederdeutschen Märchen treibt sie ihren Mann, einen Fischer, mit immer neuen Wünschen in die Verzweiflung. Letztendlich zerrinnt der ganze Wohlstand und sie sehen einem freudlosen Alter entgegen.

In der Legende aus dem Riesengebirge wird ein nicht mehr ganz junger Berggeist, der versucht, eine hübsche Landestochter zu seiner Gemahlin zu machen, zum Rübenzählen auf die Felder geschickt, während sie sich mit einem Jüngling ihrer Wahl davon macht. Was ihm den Spottnamen Rübezahl einbrachte.

Auch heute noch lehrreiche Lektüre, wie ich meine.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 07.12.2019 21:50:18 Gelesen: 2117# 16 @  
Dänemark MiNr 943, 16.02.1989



MWst EBELTOFT • 5-7 1989 • Werbetext für zwei Kleinstädte auf der jütländischen Halbinsel Djursland am Kattegat: EBELTOFT & MOLS das ganze Jahr über

In der 1837 veröffentlichten Sammlung "Märchen für Kinder" erzählt der dänische Dichter und Märchenerzähler Hans Christian Andersen die Geschichte der jüngsten von sechs Töchtern des Meereskönigs unter dem Titel "Lille Havfrue", deutsch "Die kleine Meerjungfrau" (auch: "Die kleine Seejungfrau").

Eine Geschichte ohne Happy End, denn der Wunsch des Mädchens, einen Prinzen, den sie aus Seenot gerettet hat, zu heiraten, geht nicht in Erfüllung. Für die Beine, die sie von der Meereshexe im Tausch gegen den Fischschwanz erhält, verliert sie ihre Stimme. Der Prinz aber ehelicht, vermutlich aus dynastischen Gründen, eine andere und das Mädchen vergeht zu Meerschaum, die Umwandlung von der Meeres- zur Landbewohnerin ist nicht rückgängig zu machen.

Im Januar 1910 beauftragte der Bierbrauer Carl Jacobsen, Besitzer der Carlsberg Brauerei und Dänemarks größter Kunstmäzen, den Bildhauer Edvard Eriksen mit dem Entwurf und der Anfertigung einer Bronzefigur der kleinen Meerjungfrau, die 1913 ihren Platz an der "Langelinie", am Eingang zur Hafeneinfahrt fand. Sie wurde nicht nur das Wahrzeichen von Kopenhagen, sondern ist mittlerweile zum dänischen Nationalsymbol geworden.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 10.12.2019 18:22:48 Gelesen: 2093# 17 @  
Ungarn • 15.12.1965



Ein Klassiker der Weltliteratur ist eine Sammlung morgenländischer Erzählungen, die in Europa unter dem Titel „Tausendundeine Nacht“ in fast jedem gut sortierten Bücherschrank zu finden sind. Typologisch handelt es sich um eine Rahmenerzählung, in die im Laufe der Zeit aus den verschiedensten Quellen (z.B. Indien, Persien, Ägypten) weitere Erzählungen verschiedener Herkunft eingefügt wurden. So aus arabischen Quellen Geschichten um den historischen Kalifen Hārūn ar-Raschīd, Sindbad der Seefahrer, Alladin und Ali Baba.

In Europa wird Tausendundeine Nacht häufig gleichgesetzt mit Märchen für Kinder. Das wird dem Original als Geschichtensammlung für Erwachsene mit zum Teil sehr erotischen Geschichten nicht gerecht. Ursache für dieses Missverständnis ist vermutlich die erste europäische Übersetzung des französischen Orientalisten Antoine Galland, der die Geschichten 1704–1708 übertrug und dabei die religiösen und erotischen Komponenten des Originals entschärfte oder tilgte.

MfG Jürgen -wajdz- •
 
wajdz Am: 03.01.2020 23:15:14 Gelesen: 1966# 18 @  
Polen MiNr 3054, 28.10.1986



Aus den „Märchen und Legenden“ für Kinder des polnischen Dichters und Journalisten Artur Franciszek Michał Oppman (* 14. August 1867 in Warschau; † 4. Oktober 1931 ebenda) die Sage von der Goldenen Ente, einer verzauberte Prinzessin, die in den Kellern unter dem Warschauer Schloss Ostrogski (heute Sitz des Fryderyk-Chopin-Museums ) wohnt. Sie wartet auf ihre Erlösung aus diesem Zauber, die nur durch einen Mann erfolgen kann, dem es gelingt, drei Tage hintereinander 100 Golddukaten pro Tag auszugeben kann und ohne Aufsehen zum Wohltäter zu werden. Es gelang aber bisher niemandem, also wartet sie wohl immer noch.

MfG Jürgen -wajdz-
 
mausbach1 Am: 22.02.2020 09:48:36 Gelesen: 1696# 19 @  
Korea-Nord



20.12.1998 - MiNr. Block 416 bzw. 4119-4121 - Sage von Chun Hyang

Eine koreanische Volkssage um 1800 fußt auf widrige soziale Umstände. Sie handelt von der Liebe zwischen einem aus einfachen Verhältnissen stammenden Mädchen. Seong Chun-hyang, und einem Jungen von adliger Abstammung, Ri Mong-ryon. Die beiden vollziehen ihre Hochzeit insgeheim, der Jüngling muß seinem Vater jedoch kurze Zeit später nach Seoul folgen und seine große Liebe zurücklassen. Daraufhin nimmt der willkürliche und grausame Gouverneur von Namwon diese als seine Konkubine. Trotz der vielen Mißhandlungen durch ihn unterwirft sie sich ihm nicht. Der Zufall will es, daß Ri Mong-ryon zum Statthalter der Provinz Jeolla aufsteigt und vom Schicksal Seong Chun-hyang erfährt. Als er hört, was seiner Liebe angetan wurde, bestraft er den Gouverneur, nimmt Seong Chun-hyang nun offiziell zu seiner Frau und kehrt mit ihr zurück nach Seoul.

Das Festival erinnert an Seong Chun-hyang als unbeugsame und tugendhafte Frau. Im Jahr 2012 fand zum 82. Mal statt - und damit zählt in Korea damit zu den ältesten kulturellen Festivals der Neuteit.

Glückauf!
Claus
 
mausbach1 Am: 04.03.2020 11:08:20 Gelesen: 1628# 20 @  
Schweiz



06.09.2007 - MiNr. 2025 II (selbstklebend - gestanzt) - Bilderbuch Schellen-Ursli von Selina Chönz (1910-2000) und Alois Carigiet (1902-1985) erscheint 1945

Glückauf!
Claus
 
Kaesklepper Am: 04.03.2020 14:46:42 Gelesen: 1617# 21 @  
Habe hier noch einen Lilliputstempel. Es ist ein ovaler Handserienstempel vom 14.3.37 Amsterdam.



Gruß
Peter
 
mausbach1 Am: 13.03.2020 10:51:08 Gelesen: 1567# 22 @  
Ukraine



17.01.2003 - MiNr. 548 - Märchen - Ziege auf der Holzbrücke

Glückauf!
Claus
 
DL8AAM Am: 25.08.2020 20:06:35 Gelesen: 1040# 23 @  
Zwei Märchen-Briefmarken der CITIPOST Hannover



Echt gelaufene Bedarfsendungen eingeliefert bei der CITIPOST Hannover (Mail Alliance-Kennung "ma-3011", codX-Mandant "0012"), abgeleitet (Leitweg-Info "CPV-02") zur Zustellung an die CITIPOST Göttingen (Mail Alliance-Kennung "ma-3772", codX-Mandant "0046"); die annehmende CITIPOST Göttingen hat sich auf dem rechten Umschlag nur mit dem kopfstehenden Zustellcode "50-41" (unten links, über den Spray der CITIPOST Hannover) "gezeigt"; Mai 2020.



Selbstklebende 70 Cent-Briefmarken aus der Serie Märchen (links: Schneetwittchen und die sieben Zwerge", rechts "Hänsel und Gretel").

Die Marken stammen aus einem Markenheft zu 10 Marken à 0,70 € (20 Gramm-Standardbrief). Insgesamt gibt es 5 verschiedene Motive (je zwei von jedem Motiv). Ersttag war der 04.03.2020; "Erstauflage" 3000 Heftchen; "Fotograf" Frank Jabin [1].

Gruß
Thomas

https://shop.citipost.de/markenheft-standardbrief-maerchen.html
 
10Parale Am: 19.09.2020 12:57:16 Gelesen: 895# 24 @  
@ Martinus [#1]

Es gibt Belege, die wachsen einem sofort ans Herzen, obwohl sie nicht dem persönlichen Sammelgebiet entsprechen.

Um so schöner, hier einen kompletten Satz eines Märchen auf Brief zu sehen. Es handelt sich um das Märchen "Die Kranichfrau" aus Japan. Kurz der Inhalt:

"Ein armer Tuch-Weber findet eines Tages einen verletzten Kranich vor seinem Haus und pflegt ihn gesund. Dann steht eines Tages eine so hübsche Frau vor seiner Tür, dass er sich in sie verliebt. Sie werden Mann und Frau. Da sie die Armut plagt, webt die Frau ihrem Mann ein wertvolles Tuch. Einzige Bedingung: der Mann darf der Frau nicht beim Weben zusehen. Nach geraumer Zeit bittet der Mann die Frau erneut ein Tuch zu weben. Er schaut ihr zu durch ein Spalt in der Wand. Da sieht er einen Kranich, der seine Federn aus der Brust reißt und damit ein Tuch webt. Der Kranich bemerkte das und da das Versprechen gebrochen war, flog er fort und ward nie mehr gesehen."

Der Beleg wurde in NAGOYA am 20.11.74 abgeschlagen und lief nach Basel. (Japan Michel Nr. 1199 - 1201 - Tsuru-Nyobo)

Liebe Grüße

10Parale


 
HWS-NRW Am: 13.10.2020 17:37:03 Gelesen: 766# 25 @  
In einem Brief aus Frankreich (Lieferung eines Fiskal-Beleges) lag eine zusätzliche Ganzsache der französischen Post bei.



Ein stolz dahin schreitender "gestiefelter Kater", auch das Wertzeichen zeigt den Kater in einer stolzen Positur.

Ich denke, ein sehr schön gestalteter Beleg.

mit Sammlergruß
Werner
 
GSFreak Am: 11.12.2020 11:30:14 Gelesen: 430# 26 @  
Hier ein Absenderfreistempel (Frankit) der Hanau Infrastruktur Service aus der Brüder-Grimm-Stadt Hanau vom 06.05.2020. Die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm sind in Hanau geboren und bekannt von gemeinsamen Veröffentlichungen, wie zum Beispiel ihrer weltberühmten Kinder- und Hausmärchen.



Beste Grüße
Ulrich
 
wajdz Am: 07.01.2021 21:55:34 Gelesen: 215# 27 @  
@ wajdz [#17]

Zum 200. Geburtstag von Hans Cristian Andersen

Dänemark MiNr 1398, 02.03.2005



„Das hässliche Entlein“, ein Kunstmärchen des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen, wurde zuerst am 11. November 1843 veröffentlicht und 1844 Teil der Märchensammlung Nye Eventyr (dänisch, „Neue Märchen“). Es soll jungen Menschen die Botschaft vermitteln, daß aus ihnen ein prachtvoller Schwan werden könne und man mit etwas Hilfe auch aus einer Depression kommen könne.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Totalo-Flauti Am: 18.01.2021 15:22:02 Gelesen: 112# 28 @  
Liebe Sammlerfreunde,

"Die Sterntaler" von den Gebrüder Grimm auf einer Marke der LVZ-Post. Die Geschichte erschien ab der 2.Auflage der Kinder-und Hausmärchen von 1819.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
lueckel2010 Am: 18.01.2021 16:33:20 Gelesen: 99# 29 @  
Zu diesem Thema eine x Privatganzsache (Aerogramm), Katalognummer unbekannt, auf der Dorothea Viehman abgebildet ist:



Dorothea Viehmann war eine Märchenerzählerin, die die Brüder Grimm zu vielen Märchen, die sie später veröffentlicht haben, inspiriert hat.
Näheres (ausführlich!) zu dieser bemerkenswerten, aber heute so gut wie unbekannten Frau kann bei Wikipedia nachgelesen werden.

Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
 

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