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Thema: Arboretum · alles zum Thema Baum
wajdz Am: 02.08.2019 19:55:51 Gelesen: 772# 1 @  
Gegenwärtig wird weltweit die Idee diskutiert, die Aufnahme und Bindung von atmosphärischem CO2 durch die Biospähre zum Beispiel durch großflächige Aufforstung und Biomassenplantagen zu erhöhen, um die Folgen des Klimawandels zu vermindern.

Die Eichen haben ja schon ein eigenes Thema, aber es gibt viele Baumarten, die als Motiv auf Briefmarken dienen. Unter dem Titel „Arboretum“ ( https://de.wikipedia.org/wiki/Arboretum ) könnten sie hier einen Platz finden.

Ich fange mal mit einer rumänischen Ausgabe (2 Werte) vom 07.12.1963 an, die die Aufforstung von 1.000.000 ha Wald seit 1945 feiert.



MiNr 2212 (55 Bani) Tannenzweig mit Zapfen u. Tannenbaum und MiNr 2213 (1,75 Lei) Buche mit Bucheckern u. Buchenstämme

MfG Jürgen -wajdz-
 
Cantus Am: 02.08.2019 21:02:51 Gelesen: 758# 2 @  
@ wajdz [#1]

Hallo Jürgen,

ein schönes Thema. Da muss ich aber erst einmal schauen, was ich dazu noch auftreiben kann. Hier erst einmal ein Brief aus Frankreich, auf dem u.a. zwei Marken verklebt worden sind, die zu einem vierteiligen Satz gehören, mit dem verschiedene Baumarten in den Vordergrund gerückt werden (Mi. 2514 ff).



Viele Grüße
Ingo
 
volkimal Am: 10.08.2019 10:19:36 Gelesen: 696# 3 @  
Hallo zusammen,

im Rahmen meiner Sammlung "Die Eiche - mehr als nur ein Baum" habe ich natürlich auch einige andere Baumarten philatelistisch zusammengetragen. Eine kleine Auswahl von einheimischen Bäumen und Sträuchern bietet dieser Kleinbogen aus Weißrussland:



Die genauen Arten habe ich nicht bestimmt. Es sind folgende Bäume bzw. Sträucher zu sehen:

1. Reihe: Fichte, Schneeball, Linde, Haselnuss
2. Reihe: Erle, Weißbuche, Vogelbeere, Birke
3. Reihe: Esche, Eiche, Ulme, Kiefer

Meine Frau und ich haben viele Jahre die Freizeit der Philatelisten-Jugend in das Jugendwaldheim Ringelstein geleitet. In einem der ersten Jahre wurden kleine Zweige bzw. Blätter von möglichst vielen verschiedenen Bäumen gesammelt. In kurzer Zeit hatten wir etwa 50 verschiedene Arten zusammen. Dabei haben wir natürlich die Arten genau bestimmt. Zum Beispiel Berg-, Spitz und Feldahorn.

Viele Grüße
Volkmar
 
wajdz Am: 11.08.2019 11:18:59 Gelesen: 673# 4 @  
Wälder sind nicht nur ein Klimafaktor. Die Holzgewinnung ist auch ein wichtiger Wirtschaftszweig. Nachchhaltig betrieben ein nachwachsender Rohstoff für alle möglichen Zwecke.

Der Plan: Aufforstung von 1 Mio ha Fläche

Ungarn MiNr 3170A, 14.12.1976



Ungarn ist das am wenigsten bewaldete Land sämtlicher Mittel- und osteuropäischer Länder. Seit dem 2. Weltkrieg hat die Waldfläche aber kontinuierlich zugenommen; von 1950 bis 1996 sind rd. 540.000 ha Neuwald geschaffen worden. 1996 betrug die bewirtschaftete Waldfläche 1.735.934 ha Wald, was einer Bewaldungsdichte von 18,8 % bezogen auf die Landfläche entspricht.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 13.08.2019 16:44:19 Gelesen: 636# 5 @  
John Muir (* 21. April 1838 in Dunbar, Schottland; † 24. Dezember 1914 in Los Angeles, Kalifornien) war eine der berühmtesten Persönlichkeiten Nordamerikas und ein einflussreicher Wissenschaftler. In den USA wurde er „Vater unserer Nationalparks“, „Wildnisprophet“ und „Bürger des Universums“ genannt. Er gewann Präsident Theodore Roosevelt für die Idee der Nationalparks, die U.S. Post würdigte mit einer Briefmarke im Jahr 1964 John Muir anlässlich seines 50. Todestages mit seinem Porträt und dem Hinweis auf den Nationalpark „Redwood Forrest“.

USA MiNr 858, 29.04.1964



USA MiNr 1364,9.10.1978



Die Küstenmammutbäume (Sequoia sempervirens) sind die größten Lebewesen auf unserem Planeten und werden 300 bis 350 Fuß groß und 16 bis 18 Fuß breit. Das ist so hoch wie ein 36-stöckiges Gebäude. Sie finden sie in Redwood-Wäldern nahe der kalifornischen Küste von der Nordgrenze bis nach Big Sur.

MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 13.08.2019 19:40:09 Gelesen: 623# 6 @  
@ wajdz [#5]

Hallo Jürgen,

mit der Aussage: "Die Küstenmammutbäume (Sequoia sempervirens) sind die größten Lebewesen auf unserem Planeten" hast Du natürlich recht. Laut Internet ist der Küstenmammutbaum "Hyperion" mit 115,5 Meter Wuchshöhe der aktuelle Rekordhalter. [1]

Auf der Briefmarke die du zeigst, ist allerdings kein Küstenmammutbaum (Sequoia sempervirens) abgebildet sondern ein Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum). Diese Bäume halten einen anderen Rekord. Die Riesenmammutbäume sind die wuchtigsten Bäume bzw. die Bäume mit dem meisten Holz. Sie sind allerdings nicht so hoch wie die Küstenmammutbäume. Der größte lebende Riesenmammutbaum, der General Sherman Tree, steht im Giant Forest im Sequoia-Nationalpark, ist 83,8 Meter hoch und besitzt nach neueren Messungen ein Stammvolumen von 1486,9 m³ [2]

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hyperion_(Baum)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Riesenmammutbaum#Gr%C3%B6%C3%9Fte_Vertreter
 
wajdz Am: 14.08.2019 01:31:56 Gelesen: 611# 7 @  
@ volkimal [#6]

Ich war schon froh, überhaupt eine Marke mit einem Mammutbaum gefunden zu haben. Ich will ja kein dendrologisches Lexikon verfassen. ;-)

Hundertjähriges Bestehen der Land- und Forstverwaltung Schwedens
Schweden MiNr 451C, 04.09.1959



Das kleine Schweden ist ein großes Waldland. Mehr als die Hälfte der gesamten Landfläche Schwedens, 57 % oder 23 Millionen Hektar, sind mit Wald bedeckt.

Das erste moderne Forstgesetz Schwedens wurde 1903 erlassen Es regelt, wie der Wald sowohl in Bezug auf die Nutzung als auch auf die Umwelt behandelt werden soll. Es bestimmt, daß für einen gefällten Baum drei neue gepflanzt werden müssen. Dadurch hat der Holzvorrat von 1950 bis heute um mehr als 200 % von 1 auf 3 Milliarden Kubikmeter zugenommen.

MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 20.08.2019 11:55:51 Gelesen: 558# 8 @  
Hallo zusammen,

im Beitrag [#6] war ich auf die Rekorde bei den Mammutbäumen eingegangen. Jetzt habe ich in meiner Sammlung noch einen Stempel und eine Ansichtskarte zu diesem Thema gefunden:



Der Chandelier Tree ist ein 84 Meter hoher Küstenmammutbaum (Sequoia sempervirens) in Leggett, Kalifornien. Der im Jahre 1930 in den Baumstamm eingeschnitzte Tunnel mit einer Breite von fast 1,80 Metern und einer Höhe von fast 2,06 Metern ermöglicht die Durchfahrt mit einem PKW und ist eine Touristenattraktion.



Als Ergänzung noch diese Ansichtskarte vom "Tunnel log" auf einer Ansichtskarte von Delcampe. Der Tunnel log ist ein 1937 über eine Straße gefallener Mammutbaum. Man hat einfach ein Loch in den Baum gesägt, durch den die Autos bis heute fahren können.

Viele Grüße
Volkmar
 
wajdz Am: 20.08.2019 11:57:25 Gelesen: 558# 9 @  
Die zweitgrößte tropische Regenwaldregion (ca.3 Millionen Quadratkilometer) der Erde liegt im Einzugsgebiet des Kongo im ehemaligen Französisch-Äquatorialafrika. Bäume prägen den Regenwald, sie bilden die Lebensgrundlage für zahlreiche Lebewesen.

Zu den bekanntesten Tropenhölzern zählen Mahagoni, Teak, Bangkirai und Meranti. Die große Nachfrage nach diesen Tropenhölzern und der damit verbundene massive Holzeinschlag führen dazu, dass die wertvollen Tropenhölzer immer seltener werden und das Ökosystem Regenwald zerstört wird.

Französisch-Äquatorialafrika MiNr 274, 10.02.1947



MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 27.08.2019 17:46:58 Gelesen: 523# 10 @  
Hallo zusammen,

die Küstenmammutbäume Amerikas sind die höchsten Bäume der Welt. Die Riesenmammutbäume sind dagegen nicht so hoch aber die dafür die wuchtigsten Bäume der Welt [#6]. Der dickste Riesenmammutbaum namens "Boole" im Converse Basin hat einen Umfang von 34,44 m und damit einen Durchmesser von fast 11 Metern [1]. Es ist allerdings nicht der dickste Baum der Welt.





Der dickste Baum der Welt ist der Árbol del Tule, zu deutsch Baum von Tule. Es ist ein etwa 1400–1600 Jahre altes Baumexemplar der Art Mexikanische Sumpfzypresse (Taxodium mucronatum). Mit dem Durchmesser seiner Stämme von 14,05 Metern ist er der dickste bekannte Baum der Welt. Der Baum von Tule steht in Santa María del Tule im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca [2].

Da ich bisher keine Ansichtskarte des Baumes besitze, habe ich Bilder von Delcampe.net verwendet.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Riesenmammutbaum#Gr%C3%B6%C3%9Fte_Vertreter
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%81rbol_del_Tule
 
wajdz Am: 02.09.2019 17:40:05 Gelesen: 496# 11 @  
@ Cantus [#2]

Zu dem o. g. Satz gehörig die Rotbuche (Fagus sylvatca)

Frankreich MiNr 2384, 23.09.1985



dazu passend die

Deutschland MiNr 3087 skl • 2014



Rotbuchenreiche Laubmischwälder werden als die potenzielle natürliche Vegetation großer Teile Mitteleuropas angesehen. Mit einem Anteil von 15 % ist die Rotbuche (Fagus sylvatica) der häufigste Laubbaum in den Wäldern Deutschlands. Das Holz ist feinporig und meist gleichmäßig gemasert, lässt sich gut hobeln und drechseln.

Michael Thonet erfand 1830 ein Verfahren zum Biegen von Buchenholz (Dämpfen) und stellte damit seine mittlerweile weltberühmten Thonet-Stühle her.

MfG Jürgen -wajdz-

https://de.wikipedia.org/wiki/Rotbuche
 
volkimal Am: 06.09.2019 18:52:16 Gelesen: 476# 12 @  
Hallo zusammen,

die ältesten Bäume der Welt (als Einzelbaum) stehen ebenfalls in Amerika - die langlebigen Kiefern (Pinus longaeva) [1]. In Amerika werden sie bristlecone pine genannt. Auf einer Briefmarke des United States Postal Service aus dem Jahr 2006 ist ein Exemplar abgebildet [1]:





Ein Sammler hat damit eine Maximumkarte erstellt und diese dann in Lone Pine abstempeln lassen. Beide Ansichtskarten habe ich bei Delcampe gefunden.

Aus Wikipedia [1]:
Im Patriarch Grove in den White Mountains in Kalifornien stehen 17 Exemplare der Langlebigen Kiefer, die über 4000 Jahre alt sind. Eines davon, dessen Alter von 4700 Jahren durch Auszählung der Jahresringe in einem kleinen Bohrkern bestimmt wurde, trägt den Namen „Methuselah“. Seit 2012 ist ein neuer Rekordhalter bekannt, ebenfalls in den White Mountains. Sein Alter wird mit 5070 Jahren bis dato angegeben.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Langlebige_Kiefer
[2] https://www.wnsstamps.post/en/stamps/US089.06
 
wajdz Am: 07.09.2019 23:51:15 Gelesen: 459# 13 @  
@ volkimal [#12]

Kiefer (Pinus) geht auch ganz klein

USA MiNr 4807BDl, 19.01.2012



Man kann zwar nicht im Schatten einer Bonsai-Pinie sitzen, aber ihren mediterranen Duft genießen.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 10.09.2019 22:58:17 Gelesen: 441# 14 @  
• San Marino MiNr 1197, 25.10.1979



• Südafrika MiNr 369, 14.02.1968



Die Baobab oder Affenbrotbäume (Adansonia) sind große, markante und häufig bizarr wachsende und in der Trockenzeit laubabwerfende Laubbäume, in weiten Teilen des afrikanischen Kontinents, auf der Insel Madagaskar und in Australien verbreitet. Sie erreichen Wuchshöhen von etwa 5 bis 30 Metern mit sehr breitem und kräftigen, jedoch vergleichsweise niedrigem Stamm. Diese können in Regenzeiten bis zu 150 000 Liter Wasser speichern, möglich durch die schwammige und faserige Struktur des Holzes.

Viele Tiere ernähren sich von den Blättern, Blüten und Früchten. Menschen können Nahrung, Kleidung, Medikamente und andere nützliche Erzeugnisse aus dem Baobab herstellen.

Der botanische Name der Gattung Adansonia wurde von Bernard de Jussieu zu Ehren des französischen Botanikers Michel Adanson vergeben.

MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 21.09.2019 10:50:43 Gelesen: 401# 15 @  
@ wajdz [#14]

Hallo Jürgen,

unter den Baobabs sind bestimmt einige der ungewöhnlichsten Baumgestalten, die ich bisher gesehen habe. Hier eine Ansichtskarte aus Tansania, die wir vor 10 Jahren an meine Eltern geschickt haben:





Im Tarangire-Nationalpark gab es besonders viele Baobabs aber auch besonders viele Elefanten. Viele Stämme der Baobabs waren durch die Elefanten beschädigt. Auf dem Foto habe ich mich zum Größenvergleich einmal vor einen Baobab am Parkeingang gestellt.

Viele Grüße
Volkmar
 
mausbach1 Am: 23.09.2019 10:23:08 Gelesen: 384# 16 @  
Einige Absenderfreistempel zum allgemeinen Thema BAUM / HOLZ














 
mausbach1 Am: 24.09.2019 10:18:51 Gelesen: 369# 17 @  
Das Land ist der drittgrößte Lieferant von Hartholz und anderen Holzprodukten in Afrika und Deutschlands größter Lieferant für Holzprodukte. Es werden 23 Edelholzarten geschlagen, darunter Mahagoni, Kokrodua, Utile, auch Sipo-Mahagoni genannt, und Sapeli. Es ist verboten, unverarbeitetes Holz zu exportieren. Mit diesem Verbot soll die heimische Holzwirtschaft gestützt werden. 1999 wurden etwa 475.000 Tonnen Holz und Holzprodukte exportiert, insgesamt machte dieser Wirtschaftszweig 10 Prozent der gesamten Exportumsätze aus (wikipedia.org)



Postkarte vom Juni 1980
 
mausbach1 Am: 28.09.2019 09:39:06 Gelesen: 321# 18 @  


PU (Privatumschlag) Plus Individuell - Auflage 20
 
wajdz Am: 28.09.2019 11:57:22 Gelesen: 312# 19 @  
Neukaledonien MiNr 136, 30.04.1928



Bucht Pointe des Paletuviers

Mangrovenbäume sind verholzende Salzpflanzen; sie stammen aus unterschiedlichen Familien der Bedecktsamer. Ihr gemeinsames Merkmal ist, dass sie sich an das Leben im Gezeitenbereich tropischer Küstenregionen angepasst haben und dort Mangrovenwälder bilden, was einer Paletuveraie entspricht.

Mangrovenholz wird zur Holzkohleerzeugung oder direkt als Brennholz und gelegentlich für einfache Holzkonstruktionen genutzt. Die tanninhaltige Rinde einiger Mangrovenbäume wird regional zur Gerbstoffgewinnung eingesetzt.

MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 03.10.2019 14:40:13 Gelesen: 226# 20 @  
Hallo zusammen,

im Beitrag [#6] bin ich auf die höchsten Bäume der Welt eingegangen. Dieser Beitrag bezog sich auf die heutige Zeit. Mit einer Höhe von 132,58 Metern hält ein im 19. Jahrhundert gemessener australischer Rieseneukalyptus den historischen Rekord [1]



Der Rekord kann natürlich nicht überprüft und bestätigt werden. Auf dieser Ganzsachen-Postkarte sieht man den australischer Rieseneukalyptus sowohl als Marke als auch als Bild. Das höchste derzeit lebende Exemplar „Centurion“, in Tasmanien stehend, ist allerdings „nur“ 99,6 Meter hoch und damit deutlich kleiner.[2].

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.planet-wissen.de/natur/pflanzen/baeume/pwiebaumrekorde100.html
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Riesen-Eukalyptus
 
wajdz Am: 05.10.2019 00:02:17 Gelesen: 199# 21 @  
Welttag der Post - 455 Jahre polnische Post

Polen MiNr 4646, 18.10.2013



Die Dendrochronologie (auch Baumringdatierung genannt) hat Bezüge zur Dendrologie (allgemeine Gehölzkunde). Sie ist eine Datierungsmethode In der Naturwissenschaft, In der Bauforschung und Denkmalpflege oder In der kunstgeschichtlichen Forschung. Der Begriff Dendrochronologie geht auf den US-amerikanischen Astronomen Andrew Ellicott Douglass (1867–1962) zurück.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 11.10.2019 16:35:50 Gelesen: 82# 22 @  
Kanada MiNr 462, 1968



Das Ölgemälde „Jack Pine“ des bekannten kanadischen Künstlers Thomas John Thomson (5. August 1877 - 8. Juli 1917) ist eines der bekanntesten und am häufigsten reproduzierten seiner Kunstwerke.

Die Jack Pine oder Banks-Kiefer (Pinus banksiana) ist eine Kiefernart innerhalb der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Sie ist in Nordamerika und Teilen Kanadas weit verbreitet. Die Banks-Kiefer ist ein mittelgroßer Baum und erreicht Wuchshöhen von 9 bis 22 Metern, aber einige Exemplare wachsen auch buschartig. Sie bildet im Alter oft eine unregelmäßige Baumkrone. In ihrer Ausbreitungsstrategie ist sie an Waldbrände angepasst: Ihre Zapfen bleiben über Jahre geschlossen und die Schuppen spreizen sich erst nach Hitzeeinwirkung zur Öffnung (serotine Ausbreitungsstrategie). So fällt der Samen nach einem Feuer auf den nackten Boden, wenn der Altbaum nicht mehr überleben kann oder die Population verkleinert wurde.

MfG Jürgen -wajdz-
 
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