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Thema: Motiv Geologie und Lagerstätten: Bergbau, Erzaufbereitung, Metallurgie
Das Thema hat 380 Beiträge:
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Cantus Am: 06.01.2024 20:10:10 Gelesen: 106739# 356 @  
Wenn die Kumpel unter Tage mit ihrer Arbeit fertig waren, konnten sie sich über Tage in der Deutschen Bergwerks-Zeitung zu Neuigkeiten in Zusammenhang mit dem Bergbau informieren.





Viele Grüße
Ingo
 
epem7081 Am: 14.01.2024 19:34:28 Gelesen: 106461# 357 @  
Hallo zusammen,

in Ergänzung zu meinem Beitrag [#296] kann ich einen weiteren Aspekt zum lokalen Bergbau liefern. An den langjährigen Abbau von Eisenerz und die Verarbeitung im Hüttenwerk Wasseralfingen, der bis 1939 betrieben wurde, erinnert diese alte Ansichtskarte aus dem Jahre 1912. Das unterirdische Labyrinth wuchs in dieser Zeit immer weiter bis auf 6 km. Heute stehen die interessantesten Stollen, Schächte und Gänge als Schaubergwerk und für Atemkuren (Speläotherapie) offen. Hier lohnt es sich ins Erdinnere einzufahren. Im Dezember des vergangenen Jahres erlebten die Stollen anläßlich des alljährlichen Adventsmarktes wieder einen regen Besucheransturm.



Das Hüttenwerk Wasseralfingen in Wasseralfingen, heute ein Stadtbezirk von Aalen in Baden-Württemberg, hat eine lange und bewegende Geschichte. Es wurde 1671 von der Fürstpropstei Ellwangen gegründet. Die Eisenverhüttung und -bearbeitung stand lange in Verbindung mit dem Eisenerzvorkommen am Braunenberg und dessen Abbau. [1]

Mit sonntäglichen Grüßen
Edwin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hüttenwerk_Wasseralfingen
 
volkimal Am: 08.02.2024 22:00:43 Gelesen: 105545# 358 @  
Hallo zusammen,

zwei Hochöfen aus Spanien und Portugal:



Der Spanische Stempel vom 23.06.1993 kommt aus Baracaldo, einer Stadt mit über 100.000 Einwohnern im Baskenland. Absender ist die Firma "Altos Hornos de Vizcaya", übersetzt bedeutet es "Hochöfen in Vizcaya". Altos Hornos de Vizcaya, S. A. (AHV) war während eines Großteils des 20. Jahrhunderts das größte Unternehmen in Spanien. Es entstand aus dem Zusammenschluss mehrerer Stahl- und Metallurgieunternehmen in der Provinz Vizcaya [1].

Der portugiesische Stempel vom 27.05.1993 kommt aus Aldeia de Paio Pires. Dieses ist ein ehemaliger Ort der 2013 in Seixal eingemeindet wurde. Absender ist die Firma Siderurgia Nacional mit ihrem Standort Seixal [2]. Siderurgia Nacional ist eine in der Nähe von Lissabon gelegene Fabrik, die auf die Herstellung von Walzdraht mit niedrigem, mittlerem und hohem Kohlenstoffgehalt spezialisiert ist. Die Flexibilität seiner Industrieeinheit ermöglicht es ihm, auch gerippte Stahlstäbe zur Betonbewehrung in verschiedenen Aufmachungen anzubieten; Stange, Rolle, Spule und Rolle. Das Werk in Seixal wurde 2001 stillgelegt.

Auf dem Stempel sind abgebildet: ein Hochofen, die Herstellung eines Stahlprofils sowie verschiedene Formen von Stahlprofilen.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://es.wikipedia.org/wiki/Altos_Hornos_de_Vizcaya
[2] https://www.megasa.com/grupoMegasaMob.php?lang=PT#Seixal
 
volkimal Am: 09.02.2024 13:31:32 Gelesen: 105503# 359 @  
Hallo zusammen,

wenn das Roheisen aus dem Hochofen gekommen ist, muss es zu Stahl weiterverarbeitet werden:



Absenderfreistempel vom 27.05.1993 aus Leoben in Österreich. Leoben ist eine Stadtgemeinde im österreichischen Bundesland Steiermark. Die Stadt hat eine lange Tradition im Berg- und Hüttenwesen. Mit einem Werk der Voestalpine [1] im Stadtteil Donawitz ist sie einer der bedeutendsten Standorte der österreichischen Eisen- und Stahlindustrie.

Der AFS kommt von dem Stahlwerk in Leoben-Donawitz. Im Werbeklischee ist das LD-Verfahren [2] dargestellt. Das Linz-Donawitz-Verfahren (LD-Verfahren) auch als Sauerstoffaufblasverfahren bekannt, ist eine Produktionsmethode zur Stahlerzeugung durch Umwandlung von kohlenstoffreichem Roheisen in kohlenstoffarmen Stahl, dem sogenannten Frischen. Mit dem LD-Verfahren werden derzeit 72 % der Weltrohstahlproduktion hergestellt. Benannt ist es nach den beiden österreichischen Stahlwerken Linz (Oberösterreich) und Donawitz (Steiermark), deren Ingenieure den Prozess entwickelt haben.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Voestalpine
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Linz-Donawitz-Verfahren
 
volkimal Am: 10.03.2024 10:06:02 Gelesen: 92217# 360 @  
Hallo zusammen,

nach der Herstellung des Stahl wird dieser weiterverarbeitet. Auf diesem Absenderfreistempel sieht man zum Beispiel eine Rolle mit Stahlblech:



Der Brief kommt aus Raahe, einer finnischen Stadt am Bottnischen Meerbusen. Sie ist vor allem wegen ihrer gut erhaltenen, historischen Holzhäuser bekannt.

Absender ist die Firma Rautaruukki Oyj [1]. Dieses war ein finnischer Stahlproduzent mit Firmensitz in Helsinki und Produktionsstandorten in Raahe und Hämeenlinna, der meistens unter dem Markennamen Ruukki auftrat. Am 29. Juli 2014 wurde das Unternehmen vom schwedischen Konkurrenten SSAB übernommen. Rautaruukki produziert verschiedene Stahlsorten und Produkte aus Stahl: farbige Profilbleche zur Bedachung, Fassadenbauteile, Raex (verschleißfester Stahl), Optim (hochfester Baustahl) und verzinkten Stahl.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rautaruukki
 
wajdz Am: 12.03.2024 00:41:00 Gelesen: 92057# 361 @  
@ AfriKiwi [#47]

Südafrika MiNr 393b (Ph), 03.1972



Goldschmelze

Goldbarren · Serie: Hundertjahrfeier von Johannisburg



Südafrika MiNr 696, 25.091986

Das erste Gold im Witwatersrand wurde im Jahr 1852 von dem englischen Prospektor J.H. Davis entdeckt. Es ist das größte bekannte Goldvorkommen auf der Erde. Das führte in den folgenden Jahrzehnten zu einem wahren Goldrausch und zur Entdeckung weiterer Goldlagerstätten.

Südafrikas Goldvorkommen sind zwar noch immer die größten der Welt, doch das meiste liegt so tief, dass sich die Förderung nicht lohnt. Schon jetzt kostet die Goldgewinnung in Südafrika mehr als in den meisten anderen Förderländern.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 21.03.2024 01:10:49 Gelesen: 91606# 362 @  
@ wajdz [#361]

Blockausgabe zur Internationalen Briefmarkenausstellung 1986 anläßlich der Hundertjahrfeier von Johannesburg

MiNr Bl 18 mit MiNr 696, 25.09.1986



Sonderstempel JOHANNESBURG 1966-09-25

Seit der Australier George Harrison an einem Sonntag im März 1886 ein Klümpchen Gold auf dem Witwatersrand fand, ist Südafrikas Geschichte und Wirtschaftsentwicklung eng mit dem Edelmetall verbunden.

Südafrika war bis 2006 der größte Goldproduzent der Welt. 1970 förderten die Minen des Landes die Rekordmenge von knapp 1.000 Tonnen Gold. 10 Jahre später waren es nur noch magere 145 Tonnen.

Die Bergbaubetriebe haben in den vergangenen Jahren immer tiefer geschürft (bis zu 4.000 Meter und mehr), um an Gold und Platin zu kommen. Diese zunehmend teuren und gefährlichen Minen haben laut Branchenvertretern keine große Zukunft mehr.

MfG Jürgen -wajdz-
 
bedaposablu Am: 31.05.2024 19:36:08 Gelesen: 85564# 363 @  
Hallo miteinander!



Absenderfreistempel von K+S Werk Werra aus 36269 Philippsthal mit QR-Code als zweites Werbeklischee.

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
Cantus Am: 13.07.2024 03:34:09 Gelesen: 82029# 364 @  
Die Firma Hirsch Aktiengesellschaft warb am 15.11.1932 im Rahmen des von der Firma genutzten Absenderfreistempels für ihre Produkte "Erze und Metalle. Ob jedoch die damalige Hirsch Aktiengesellschaft ein Vorläufer der heutigen "Hirsch Servo Gruppe" [1] ist, kann ich weder bestätigen noch ausschließen.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hirsch_Servo
 
DL8AAM Am: 20.09.2024 16:56:34 Gelesen: 79034# 365 @  


Luftpostsendung aus 'New York 28' nach Eisleben in die DDR, frankiert mit insgesamt 16 Cent und per (Universal?) Maschinenstempel NEW YORK, N.Y. - GRAND CENTRAL STATION (im Entwertet eingearbeitet) am 03.05.1960 entwertet.

Rückseitig findet sich - als Eingangsstempel abgeschlagen - der Gelegenheitsstempel ● LUTTERSTADT EISLEBEN 2 ● 960-1960 vom 12.05.1960. Als Motiv finden sich hier Schlägel und Eisen (gekreuzt), das international gebräuchliche Symbol für den Bergbau. Bisher fehlte dieser Stempel übrigens auch noch in unserer Stempeldatenbank, bisher ;-)



Zitat (Wikipedia), "Zwei geologische Merkmale waren für die Entstehung Eislebens von besonderer Bedeutung. Durch den Staueffekt des basalen Zechstein-Tonsteins (genannt Kupferschiefer), entstanden in der Mansfelder Mulde bedeutende Kupfer-, Silber- und weitere Metall-Sulfid-Lagerstätten, die im sog. Mansfelder Revier, seit dem Jahre 1200 urkundlich belegt, bis 1960 abgebaut wurden und der Region in der Vergangenheit einen starken Wohlstand brachten." [1]

"960-1960" steht für 1000 Jahre Eisleben bzw. die '1000-jährige Wiederkehr der Verleihung der Markt-, Münz- und Zollgerechtsame'.

Beste Grüße
Thomas

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lutherstadt_Eisleben
 
Seku Am: 04.10.2024 16:15:10 Gelesen: 78390# 366 @  
Togo 1964 - 4. Unabhängigkeitstag 27. April 1964 - Der Phosphat-Komplex von Kpéme [1]. Bei Kpéme befindet sich seit 1961 eine 22 Kilometer lange, private Meterspurstrecke, die dem Phosphat-Transport des Unternehmens SNPT von der Mine Hahotoe nördlich des Togosees zu einer Landungsbrücke an der Küste dient.



Mi.-Nr. 424

Ich wünsche ein schönes Wochenende

Günther

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Soci%C3%A9t%C3%A9_Nouvelle_des_Phosphates_du_Togo
 
volkimal Am: 12.10.2024 16:06:17 Gelesen: 78199# 367 @  
Hallo zusammen,

zwei Stempel im Zusammenhang mit dem Ruhrbergbau, die Skribent zur Verfügung gestellt hat.:



In der von der Gesellschaft HIBERNIA betriebenen Schachtanlage GENERAL BLUMENTAHL waren sehr viele Schlesier, Böhmen, Polen und Ukrainer beschäftigt. Für all diese Bergarbeiter und ihre Familien wurde diese COLONIE errichtet. Den Stempel Colonie Blumenthal (Bz. Münster) sieht man nicht allzu oft. Heute gehört die Colonie zu Recklinghausen.



Ähnlich war es mit dem Stempel Hugo. Die Zeche Hugo war ein Steinkohlebergwerk in Gelsenkirchen-Buer. Auch dort wurde eine Colonie gleichen Namens für die Bergleute errichtet.

Viele Grüße
Volkmar
 
Seku Am: 21.05.2025 20:04:56 Gelesen: 63836# 368 @  
Spanien 1996: Sicherheitslampe für Bergleute und ein Bernstein. Diesen vermutet man eher im Baltikum, aber es gibt auch in Spanien Vorkommen



Mi.-Nr. 3259 und 3260

Wikipedia weiß über den Bernstein u.a. : „Bernstein bezeichnet einen seit Jahrtausenden bekannten und insbesondere im Ostseeraum verbreiteten klaren bis undurchsichtigen gelben oder gelbbraunen Schmuckstein aus fossilem Harz. Von der International Mineralogical Association (IMA) ist Bernstein aufgrund seiner nicht eindeutig definierbaren Zusammensetzung nicht als eigenständige Mineralart anerkannt. Er bildet aber in der Systematik der Minerale innerhalb der Klasse der Organischen Verbindungen eine eigene Mineralgruppe.“

Ich wünsche einen schönen Abend

Günther
 
volkimal Am: 19.09.2025 10:04:35 Gelesen: 51669# 369 @  
Hallo zusammen,

die Gießerei Esterer in Altötting gibt es seit 1862. Heute zählt unser Unternehmen zu den führenden Gießerei-Betrieben in Europa, wenn Gussteile mit komplexen Geometrien im Handformguss sowie eine breite Werkstoffvielfalt im Hand- und Maschinenformguss gefordert werden. [1].



Auf dem Werbeklischee vom 23.03.1981 sieht man das Fabrikgebäude und das Firmenlogo.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.esterer-giesserei.de/
 
HWS-NRW Am: 04.10.2025 18:50:22 Gelesen: 49117# 370 @  
Hallo in die Runde.

Der Wertrahmen POST SAAR wurde eingeführt, hier finden sich wenige frühe Abdrucke von Francotyp-Maschinen, noch mit Pfennigwährung (ca.1 Monat möglich), anschließend gab es für ca. drei Monate auch Ausdrucke in CENTIMES-Währungsangabe.



Inzwischen verfüge ich auch über das besonders interessante Handbuch (Ausgabe 2008) über die "Freistempelabdrucke der Saar" der Autoren Gérard Beck und Gerd Eich. Laut Angabe im Handbuch entsprach das Porto von 700 centime (= 6 Franc) dem eines Inlandsbriefes, hier mein erster Beleg, aufgegeben im Dezember 1947 in SAARBRÜCKEN 2 von der Saargruben-Aktiengesellschaft.

mit Sammlergruß
Werner

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Saarland Echt gelaufene Belege 1947 bis 1959"]
 
DL8AAM Am: 13.10.2025 16:32:13 Gelesen: 47934# 371 @  
Coal Field Festival Station - Whitesville, West Virginia



"Kartonphilatelie"-Umschlag mit einem (Hand-) Duplex-Sonderstempel des Sonderpostamts "Coal Field Festival Station" zur gleichnamigen 50-Jahrfeier des Kohleabbaufelds "1935-1985 Golden Anniversary" von Whitesville, West Virginia. Das Motiv 'Strecke mit ausfahrendem Bergmann, eine mit Kohle beladene Lore schiebend' ist dabei graphisch angedeutet, eingebettet zwischen der üblichen, modernen Duplexstempel-Entwertergrundform für Handstempel in den USA: "Striche waagerecht anschmiegend - 4".

Mit dem Ende des Kohlebergbaus begann der Niedergang der Stadt. Bei der Volkszählung 2020 hatte die Stadt nur noch 351 Einwohner [1]. Aktuelle Zahlen sprechen inzwischen sogar von nur noch 168 [2]. International bekannt wurde die "Town of Whitesville" wegen einer Explosion in der Upper Big Branch Mine Montcoal ("UBB Mine"), die seinerzeit 29 Todesopfer forderte. Heute erinnert ein Memorial in Whitesville an dieses Unglück [3].

Verklebt wurde übrigens eine sogenannte nondenominated Briefmarke ("Eagle"; Scott #2113, Michel #1723E) für einen Standardinlandsbrief "Domestic Mail" mit dem indirekten Werteindruck D, d.h. sie hat einen Frankierwert von 22 Cent [4].

Beste Grüße
Thomas

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Whitesville,_West_Virginia
[2] https://www.niche.com/places-to-live/whitesville-boone-wv
[3] https://www.ubbminersmemorial.com
[4] https://stamps.org/Portals/0/albums/Nondenominated.pdf
 
Baber Am: 12.12.2025 10:27:39 Gelesen: 40329# 372 @  
@ volkimal [#359]

Zum 40.Jahrestag der Patentierung des LD-Verfahrens gab es 1992 eine Sondermarke von Österreich Mi 2063



Gruß
Bernd
 
Nordluchs Am: 21.12.2025 18:07:37 Gelesen: 38927# 373 @  
Hallo,

ein kleiner Fund den ich in dieser Rubrik vorstelle.



A117865, 74177 Bad Friedrichshall, Salzbergwerk Stadt Bad Friedrichshall

Bad Friedrichshall liegt im Naturraum der Kocher-Jagst-Ebenen im Nordosten des Landkreises Heilbronn an den Mündungen von Jagst (Jagstfeld) und Kocher (Kochendorf); die Mündungen der Flüsse Sulm und Kocher in den Neckarkanal Kochendorf liegen auf dem Gebiet von Bad Friedrichshall, hingegen liegt der allerletzte Abschnitt der Jagst mit der Mündung in den Neckar auf dem Gebiet von Bad Wimpfen. Der geologische Untergrund besteht aus Muschelkalk mit dort eingelagerten Steinsalz-Schichten. Es handelt sich um die gleiche Formation, denen auch andere Orte in der Region bis nach Schwäbisch Hall ihre Salzvorkommen verdanken. [1]

Gruß
Hajo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Friedrichshall
 
epem7081 Am: 19.04.2026 19:43:55 Gelesen: 20151# 374 @  
@ Nordluchs [#373]

Hallo Hajo

Quasi der jüngere Bruder zu Deinem Stempel. In diesem Fall als Frankitstempel vom 5.3.2026 mit der Maschinenkennung 2D12000785 und der Darstellung vom Salzbergwerk der Stadt Bad Friedrichshall.



Bei den im gleichen Blauton gehaltenen weiteren Textangaben könnte man fast an weitere Klischeeeinsätze im Stempel glauben.

Ich wünsche einen guten Start in die neue Woche
mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
johanneshoffner Am: 19.04.2026 22:29:38 Gelesen: 20133# 375 @  
Der Ort La Calamine, der mit dem Ort Neutral Moresnet 1919 zum Ort La Calamine-Neu Moresnet verschmolzen wurde, weist in seinem Namen auf das Mineral Galmei (fanzösisch Calamine) hin. Es handelt sich um ein sulfidisches Zinkerz, das in Neutral Moresnet abgebaut wurde.





Die thailändische Marke zeigt Galmei und die Belgische Marke den Ingenieur Dony, das Verfahren zur Zinkgewinnung verbesserte.
 
johanneshoffner Am: 20.04.2026 10:34:44 Gelesen: 19998# 376 @  
Im Süden Wisconsins wurde ebenfalls Zink und Bleierze abgebaut.

https://mining.jamison.museum/wisconsin-lead-zinc-mining-history/

In diesem Bergbaugebiet lag der Ort Calamine. Da der Bergbau zwischen 1820 und 1979 betrieben wurde, ist der ORt Calamine heute zur Bedeutungslosigkeit geschrumpft.

Hier ein Brief mit blauem Stempel CALAMINE WIS.


 
bedaposablu Am: 28.08.2026 19:27:29 Gelesen: 1578# 377 @  
Hallo miteinander!

Am Mittwoch wieder einiges an Ansichtskarten erhalten und es ist immer wieder überraschend was dabei zu finden ist, philatelistisch als auch beim Lesen des geschriebenen Kartentextes etc..

Hier nun zwei unscheinbare DDR-Ansichtskarten aus den Jahren 1956 und 1960:







Eythra ein Ort den ich bis jetzt nicht kannte, also mal schnell in Internet nachgefragt.

Auf der ersten Karte eine Kirche und auf der zweiten Karte die Hauptstrasse mit Blick zum Rathaus.

Dies Alles gibt es nicht mehr! Alles weg, laut Internet der Braunkohle geopfert und die Bewohner umgesiedelt! [1]

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Eythra
 
bedaposablu Am: 31.08.2026 17:50:12 Gelesen: 1289# 378 @  
@ bedaposablu [#377]

Heute noch eine Karte entdeckt!





Hier noch eine Ansichtskarte aus bzw. von Eythra Kreis Leipzig mit der Abbildung der Polytechnischen Oberschule (POS).

Tagesstempel: EYTHRA / 7104 / a vom 14.09.1971

Ob die Absenderin schon wußte, was passieren wird, als sie die rechte Briefmarke mit dem Kältebagger SRs (K)470 von der TAKRAF Leipzig aufklebte?

Auch hier in Magdeburg würden solche Anlagen konstruiert.

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
johanneshoffner Am: 31.08.2026 18:56:44 Gelesen: 1278# 379 @  
Wenn wir schon bei Kohle sind: Kohle war während und nach den ersten Weltkrieg Mangelware.

Da Deutschland einen Teil der Reparationen in Kohle bezahlen musste und daher die Kohle an Industrie, Gewerbe und Haushalte sinnvoll verteilt werden musste, wurde ein Reichskommissariat für Kohleverteilung eingerichtet. Es hatte die Abkürzung RKK. Diese Behörde verwendete ab 1920 Dienstmarken mit der Lochung RKK.


 
johanneshoffner Am: 31.08.2026 19:07:54 Gelesen: 1276# 380 @  
Die Alliierten (Frankreich und Belgien) erhielten grosse Mengen Kohle aus den Deutschen Gruben als Teil der Reparationen. Um die Förderung, Lagerung und Transport zu überwachen, gab es mehrere Behörden der Alliierten in Deutschland, unter anderem das Bureau de Reception des Charbons Essen/Ruhr. Diese Behörde gehörte zum Wirtschaftsministerium in Belgien.

Hier ist ein Brief mit dem Absenderstempel der Behörde an das Mieteinigungsamt in Essen. Der Ortsbrief kostete 40 Pf und das Einschreiben 1 RM.


 

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