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Thema: Japan: Marken bestimmen
Das Thema hat 144 Beiträge:
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Stefan Am: 22.02.2019 17:40:03 Gelesen: 44164# 120 @  
@ Thorn [#118]
@ ligneN [#119]

Danke für die Info! :-)

Gruß
Pete
 
ragiko Am: 07.07.2019 05:01:51 Gelesen: 41020# 121 @  
@ Pete [#103] und [#117]

Es gibt eine deutschsprachige Website, die leicht verständlich, ausführlich und mit reichem Fotomaterial japanische Fälschungen vorstellt, die Unterschiede zu echten Marken erläutert, die Fälscher, so weit bekannt, vorstellt und die wichtigsten Erkennungsmerkmale aufzeigt. Wie ich sehe, wird diese Seite mehrmals jährlich aktualisiert, ist also aktuell.

Die Artikel sind nach Marken-Nominale sortiert, man kann also sofort den link zu der gesuchten Marke anclicken und findet dort meist die benötigte Information. Zum Beispiel wird bei der roten Drachenmarke (#117) dem Laien sofort deutlich gemacht, dass es sich um eine Fälschung handelt, man braucht nur die Rauten im Markenbild abzuzählen, was auch für [#122]-[#7] gelten würde.
Hier der link:

https://japanmarken.lima-city.de/echt.oder.falsch/echtfalschintro.html

Beste Grüße !
 
Moppel98 Am: 19.08.2019 18:36:44 Gelesen: 39907# 122 @  
Briefmarken aus Japan etwa 1920 bestimmen

Hallo zusammen,

ich habe da 8000 Briefmarken geschenkt bekommen. Mit Sicherheit keine Kiloware da der ältere Herr nun schon 80 Jahre alt ist und scheinbar ewig gesammelt hat. Vielleicht kann mir jemand helfen, wenn ich ein paar Bilder von den Marken senden könnte. Nur weiß ich nicht, wie ich das machen soll.

M.f.G.Uwe
 
Koban Am: 20.08.2019 02:19:39 Gelesen: 39867# 123 @  
@ Moppel98 [#122]

Hallo Uwe,

versuche ein paar repräsentative Bilder hier im Forum zu zeigen.

Vielleicht hilft Dir dabei dieses Thema [1].

Wenn Du gar nicht klarkommst, schicke mir die Bilder per email, und ich lade die Bilder hier für Dich hoch.

Gruß,
Koban

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=129932#M52
 
Baber Am: 19.01.2020 15:01:12 Gelesen: 35550# 124 @  
Kennt jemand diese Marke?

Ich tippe auf Japan, kann sie aber im S/W Michel nicht finden. Vielleicht ist es eine Fiskalmarke?



Gruß
Bernd
 
Thorn Am: 19.01.2020 23:26:41 Gelesen: 35516# 125 @  
Hi Bernd,

Du liegst richtig, es handelt sich in der Tat um eine japanische Fiskalmarke die im Michel nicht notiert ist. Wert geht leider gegen 0, wenig Sammler und ausreichend Material am Markt vorhanden.

Sammlergrüsse, Thorn
 
Baber Am: 20.01.2020 08:18:52 Gelesen: 35484# 126 @  
@ Thorn [#125]

Danke für die Bestimmung.

Gruss
Bernd
 
Koban Am: 28.02.2020 22:36:46 Gelesen: 34287# 127 @  
Hallo zusammen,

in Anlehnung an die in [#95] gezeigte Marke privaten Ursprungs, welche sich in ihrer Gestaltung stark am Chrysanthemenmuster der offiziellen Markenausgaben um 1900 orientiert, möchte ich Euch eine weitere private Marke und ihr Vorbild zeigen.

Kennt jemand diese Marke?

Gruß,
Koban


 
M.P.D. Am: 20.03.2020 12:56:16 Gelesen: 33675# 128 @  
Hallo,

könnte mir evtl. jemand bei der Bestimmung der Marken helfen? Der Brief stammt aus der Sammlung (Nachlass) meines Opas und zu den Marken konnte ich nichts finden. Auch den Stempel (Kobe) finde ich interessant.

Für eine Antwort bin ich dankbar,

Gruß
Mike


 
Martin de Matin Am: 20.03.2020 16:48:21 Gelesen: 33652# 129 @  
@ M.P.D. [#128]

Japanische Marken mit diesem Motiv gibt es ohne Wasserzeichen, ausgeben 1913 (MiNr. 99 und 101). Mit Waserzeichen ab 1914 ausgegeben (MiNr. 110 und 112).

Das Wasserzeichen (Wellenlinie) kann man auch relativ gut durch das Briefpapier sehen. Von den Marken mit Wasserzeichen gibt es verschieden Bildgrössen. Vom Datum her vermute ich, dass die Marken mit Wasserzeichen sind.

Gruss
Martin
 
M.P.D. Am: 20.03.2020 17:17:18 Gelesen: 33644# 130 @  
Hallo Martin,

Danke, dass hat mir weitergeholfen, jetzt habe ich sie gefunden.

Wasserzeichen ist vorhanden soweit ich das erkennen kann.

Danke.

Gruß
Mike
 
ragiko Am: 24.03.2020 04:36:58 Gelesen: 33542# 131 @  
@ DL8AAM

Es geht bei dem OK um den Beitrag [#127].

Die rechte der beiden dort abgebildeten Steuermarken trägt als Landesbezeichnung das Chrysanthemum (oben Mitte), westliche (unten rechts und links) und japanische (im Zentrum) Wertangaben sowie auf Japanisch die Angabe, dass es sich um eine Steuermarke handele.

Die Marke links daneben hat anstelle des Chysanthemums ein herzförmiges Gebilde, in dem das Wort Kankodo (Name einer Firma) und darüber und darunter die vier Schriftzeichen für "eingetragenes Warenzeichen". Anstelle der westlichen Wertangabe sieht man zwei Kreuze, und im geometrischen Zentrum der Verschlussmarke stehen anstelle der japanischen Wertangabe grafisch verschlungen die Buchstaben OK (für Okauchi), umgeben von der sehr kleinen, nur in der Vergrößerung erkennbaren englischen Inschrift "Registered Trade Mark", genau wie es bereits andere Fachleute beschrieben haben.

Die Zeichnung der privaten Siegelmarke der Firma Kankodo des Herrn OKAUCHI ist tatsächlich an diejenige der daneben abgebildeten Steuermarke eng angelehnt, aber nicht alles, was gezähnt wurde, ist gleich eine Briefmarke. Eine Ähnlichkeit mit Tazawa-Marken besteht wohl nicht, es sei denn, du hast versehentlich das OK in einem anderen Beitrag vergebens gesucht.
 
DL8AAM Am: 24.03.2020 06:28:22 Gelesen: 33537# 132 @  
@ ragiko [#131]

Jou. Ich hatte meine Antwort geschrieben, als die jetzigen Beiträge 128-130 einen eigenen Thread unter dem Titel "Japan: Verpackungsaufkleber" hatten. Scheinbar wurden diese zwischenzeitlich verschoben und nun wieder zurückgeschoben. Richard? Der Beitrag [#127] gehörte nicht zu diesem "neuen" Thema und war nicht sichtbar. Das Thema, auf das ich antwortete begann mit #1, die ist jetzt [#128]. Die Antworten von @Koban (Michel 110 et al.) und Gerhard (Verpackungsaufkleber) fehlen nun, deshalb macht meine Antwort auf diese beiden auch keinen Sinn mehr.

Beste Grüße
Thomas
 
Richard Am: 24.03.2020 09:53:39 Gelesen: 33524# 133 @  
@ DL8AAM [#132]

Hallo Thomas,

ich hatte gestern im Forum den Auftag eines Mitglieds, drei Beiträge aus einem Thema zu entfernen. Das habe ich getan.

Wenn Die mir (per Mail) schreibst, welche Beiträge ich wohin verschieben soll, mache ich das sofort.

Schöne Grüss, Richard
 
ligneN Am: 25.03.2020 14:43:53 Gelesen: 33466# 134 @  
@ M.P.D. [#128]

Von den Farben und auch vom Verwendungsjahr 1932 her handelt es sich um die Drucke der sog. "neuen Platte" (1926). Porto ist Auslandsdrucksache. Der Kobestempel ist der übliche.
 
M.P.D. Am: 25.03.2020 17:14:11 Gelesen: 33453# 135 @  
Auch hier danke für deine Antwort.

Gruß
Mike
 
jmh67 Am: 21.06.2020 10:31:09 Gelesen: 31531# 136 @  
Farbspielarten der 70-Yen-Freimarke von 1982

Beim Sortieren ist mir aufgefallen, dass bei der Mi.-Nr. 1538 verschiedene Farbspielarten zu existieren scheinen. im Wesentlichen handelt es sich um drei, wie im folgenden Bild gezeigt. In der Mitte die häufigste, bei der ich den Hintergrund als orangegelb bezeichnen möchte. Links davon eine, deren Hintergrund bei Lampenlicht schon fast orange erscheint (bei Tageslicht und auf dem Scanner sieht es fast umgekehrt aus!), diese Farbe fand ich bei etwa einer aus fünf Marken. Rechts eine mit blassgelbem Hintergrund, nur einmal in zwanzig Marken beobachtet, vielleicht auch nur Lichteinfluss.

Sind solche Farbschwankungen anderswo beobachtet und vielleicht systematisch dargestellt worden? Aus der ganzen langen Serie "Pflanzen, Tiere, nationales Kulturerbe" ist das der einzige Wert, bei dem mir solche Unterschiede aufgefallen sind. Nur beim 25-Yen-Wert von 1966 (Mi.-Nr. 933, Hortensie dunkelolivgrün/violettblau, nicht zu verwechseln mit Mi.-Nr. 1137!) fand ich Variationen der Hintergrundfarbe, die aber eher kontinuierlich erschienen, nicht so abgestuft.

-jmh


 
Koban Am: 28.04.2021 23:45:13 Gelesen: 22307# 137 @  
Hallo zusammen,

anbei eine Mi 138/JSCA 155 in Zähnung 12 : 12,5. Nach JSCA (2011/12) tritt diese Zähnungsvariante nur bei den Papieren der ersten und mittleren Periode auf.

Ich tue mich mit der sicheren Unterscheidung der Papierarten noch immer schwer, tendiere aber eher zur Papiersorte der mittleren Periode(C). Die Jahreszahl im Stempelfragment dürfte eine 21 sein, was ebenfalls auf ein Papier der mittleren Periode (1919-1923) hindeutet. Die Zähnung 12 : 12,5 wird für 155C zwar explizit gesondert aufgeführt, jedoch nicht bewertet(u).

Ergibt es Sinn, die Papierart mittels Prüfung von der ja ohnehin schon hoch bewerteten 155B gleicher Zähnung zu unterscheiden?

Vielen Dank vorab,
Koban


 
ligneN Am: 29.04.2021 12:55:02 Gelesen: 22232# 138 @  
@ Koban [#137]

'u' bedeutet ja nicht, 'unbekannt', sondern: kein jüngeres Auktionsergebnis bekannt.

Das war 2010.

Der JSCA ist dafür bekannt, solche Revisionen nur alle 5-6 Jahre vorzunehmen.

An Seltenheit / Wert sehe ich keinen Unterschied zur anderen Papiervariante mit 12 1/2. Alle L12 oder K12:12 1/2 bei den Ergänzungswerten 1919 sind Großraritäten dieser Serien.
 
Koban Am: 29.04.2021 18:34:56 Gelesen: 22195# 139 @  
@ ligneN [#138]

Danke!
 
peno Am: 08.05.2021 17:00:28 Gelesen: 21682# 140 @  
Werte Japanspezialisten,

bitte erklärt mir mal die zwei Belege. Gerne wüsste ich mehr über die Marken, von wann sind die, welche Michelnummern haben die und sind die Massenware oder eher selten, und etwas genaueres über die Stempel sowie die handschriftlichen Vermerke oben, deren Bedeutung ist mir schleierhaft. Bitte für Laien verständlich, denn ich habe davon überhaupt keine Ahnung und auch keinen Katalog. Danke im Voraus.

Liebe Grüße
Peter


 
ragiko Am: 09.05.2021 06:29:59 Gelesen: 21613# 141 @  
@ peno [#140]

Hi Peno,

beide Karten sind mit den zur Zeit des Versands üblichen Dauermarken zum korrekten Portosatz von 4 sen für Auslandspostkarten frankiert.

Die Nummern sind für 1 sen braun Nr.76 (Michel 0,50), für 3 sen karmin Nr.95 (0,50), und für 4 sen rosa Nr.79b (3,50), also nichts von hohem Wert. Beide Karten sind offenbar vom selben Absender an denselben Empfänger gerichtet und eher nicht philatelistischer Natur.

Die zuerst versandte Karte mit der zusammengesetzten Frankatur ist in Wakayama 39.5.28 aufgegeben. Das ist der 28.Mai 1906 nach unserem Kalender. In Wakayama existierte keine nennenswerte Kolonie von Ausländern, Tourismus war auch noch relativ unbekannt, weshalb dort weder Marken im erforderlichen Portosatz noch ein Stempel in Lateinschrift vorrätig waren. Die Laufstempel in Lateinschrift wurde deshalb erst in Osaka ergänzt, noch am selben Tag. Handschriftlich notiert wurde "Via America by first mail", also bitte mit dem ersten erreichbaren Dampfer via San Francisco. Diese Strecke dauert etwas länger, weshalb der Ankunftstempel vom Juli datiert.

Die danach versandte Karte mit der 4 sen Frankatur trägt einen japanischen Stempel als Entwertung der Marke, der vermutlich Nagoya lautet, aber nicht klar zu erkennen ist. Auch bei dem beigefügten Stempel in Lateinschrift, für Auslandspost vorgeschrieben, ist die Ortsangabe nicht lesbar. Das Datum lautet 40.1.24, das entspricht dem 24. Januar 1907, und fast genau einen Monat später kam die Karte in Langenberg an. Oben handschriftlich vermerkt steht Per S.S. Empress of China, das ist der Name des Postdampfers (S.S. = Steam Ship). Darauf ist ein roter Kastenstempel "TOO LATE" angebracht, d.h., die Karte wurde erst mit einem späteren Linienschiff befördert. Zwischen dem Namen und dem Ort des Empfängers hat ein japanischer Postbeamter handschriftlich mit blauem Stift "Deutschland" in japanischer Schrift hinzugefügt, denn 1907 konnten nicht alle Postler in Japan lateinische Handschriften entziffern. Oder der Mensch, der mit dem Sortieren beschäftigt war, hat die Karte dem Lateinschriftspezialisten weitergereicht, der dann das Land für Japaner lesbar draufschrieb.

Beste Grüße !
 
peno Am: 10.05.2021 11:30:22 Gelesen: 21497# 142 @  
@ ragiko [#141]

Danke!

Liebe Grüße

peno
 
Koban Am: 09.07.2021 18:08:01 Gelesen: 19084# 143 @  
Hallo zusammen,

In Fortsetzung der Beiträge [#95] und [#127], private Markenausgaben und ihr offizielles Designvorbild, kann ich einen weiteren Neuzugang zeigen:



Die Marke wurde vom vormaligen Eigentümer bereits 2018 in einem anderen Forum vorgestellt [1].

Aus der selben Quelle stammt die erklärende Abbildung:



Der dürftige Erhaltungszustand ist angesichts der mutmasslichen Seltenheit für mich akzeptabel. Den Formatunterschied habe ich hingegen leider erst bei Erhalt der Marke bemerkt.

Die in der oberen Abbildung als Vergleichsstück dienende Mi 58 zeigt links unten den Plattenfehler "broken frame", vorkommend auf den Feldern 15, 35, 55, 75 und 95.

Gruß,
Koban

[1] https://www.stampcommunity.org/topic.asp?TOPIC_ID=64055
 
ragiko Am: 10.07.2021 14:11:39 Gelesen: 18989# 144 @  
@ Koban [#143]


Hallo koban,

ein weiteres, ähnliches privates Firmenpost-Briefverschlusssiegel in einer an die Koban-Ausgaben erinnernden Form ist auf einer französischen website unter "unbekannte Briefmarken" abgebildet [1].

Vermutlich schon seit längerer Zeit, habe es gerade eben rein zufällig entdeckt.

Hier nochmal das Foto für diejenigen, die sich nicht zu der entsprechenden Seite durchklicken wollen:



Herzlichst

ragiko

[1] http://garnier.free.fr/collections/Timbre/aide.html
 

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