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Thema: Aufbewahrung von Belegen: Kartonagen
Henry Am: 23.03.2010 18:36:39 Gelesen: 3871# 1 @  
In einem früheren Thread, den ich allerdings nicht mehr finde, wurde bereits einmal darüber diskutiert, wie Belege aufbewahrt werden können. Einige Beiträge sagten aus, dass für die Aufbewahrung Kartons Verwendung fänden.

Auch ich habe diese Verwendung als platzsparende Möglichkeit angewandt, wobei ich durch meinen ehemaligen Arbeitgeber an Kartons kam, die für C6-Briefe ausgezeichnet geeignet waren. Für die DIN lang-Formate musste ich allerdings sehr lange suchen. Ich wurde fündig beim Fabrik-Verkauf der Firma OMF (bekannt durch Silit-Kochtöpfe). Die Sache hat jetzt nur den Haken, dass ich weiteren Bedarf habe, die Firma aber keine Kartons mehr abgibt.

Auf der Suche nach weiteren geeigneten Kartons fand ich im Internet nun einen Hersteller, der Kartons nach individuellen Angaben des Bestellers anfertigt. Mindestabnahme allerdings 100 Stück. So viel brauche ich bestimmt nicht. Mich würde daher mal interessieren, ob es weitere Sammler gibt, die solche passenden Kartons suchen und sich ggfs einer Bestellung anschließen wollen.

Es würde sich um Kartons in Wellpappe mit Stülpdeckel handeln. Der Deckel deckt die gesamte Höhe des Kartons ab. Innenmaße sind: 350x260x160. Die Höhe lässt Spielraum für Beschriftungen an Trennkartons, die allerdings selbst angefertigt werden müssen.

Der Preis pro Karton beträgt lt Firmenangebot 4,10 Euro plus Portokosten. Möglicherweise kommt aber Mwst noch dazu.

Was ist eure Meinung hierzu?

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Sammler Am: 24.03.2010 09:33:23 Gelesen: 3839# 2 @  
Wegen Kartons habe ich mir auch lange Gedanken gemacht, bis ich die Versandkartons von Schlecker gefunden habe. Diese Kartons gibt es in sehr unterschiedlichen Größen, aber eine Grundseite hat immer dieselbe Länge bzw. ein Vielfaches davon. Dadurch kann man die Karton sogar "verschnittfrei" stapeln. Die Kartons sind kostenlos, zumindest ab einen bestimmten Bestellwert.
 
Lothar Schrapp Am: 24.03.2010 09:57:51 Gelesen: 3833# 3 @  
@ Henry [#1]

Hallo Henry,

zum kostenlosen Erhalt von Kartonagen würde ich mich bei nächster Gelegenheit (Wahl) vertrauensvoll an den örtlichen Wahlleiter (Sachbearbeiter) wenden und um die Kartons bitten, mit denen die Verlage zur Durchführung der Briefwahl die Wahlumschläge und Wahlbriefumschläge ausliefern. Diese sind für die Ortsbehörde kaum noch verwendbar.

Ich würde es deshalb versuchen.

Mit freundlichen Sammlergrüßen

Lothar Schrapp
 
DL8AAM Am: 24.03.2010 13:35:57 Gelesen: 3817# 4 @  
@ Lothar Schrapp [#3] und andere

... oder auch mal freundlich bei örtlichen Firmen umhören oder über - auf Neudeutsch - sein "social network" umhören lassen. Insbesondere wenn "Eure" Firmen viel (noch selbst) werben oder mengenweise monatliche Gehaltsabrechnungen (noch selbst erstellen und) versenden. Da kommen oft schnell einige passende Umschlag-Leerkartons zusammen.

In fast jeden Sport- oder Schützenverein findest Du da bestimmt Sportkamaraden oder Schützenbrüder (wahlweise auch Kamaradinnen und Schwestern), die für ein zwei Bierchen an der Theke beim nächsten Schützenfest Ihrem Schützenbruder (oder Sportkamaraden) gerne weiterhelfen. Ich kann zumindest meinen Bedarf so relativ gut abdecken, ohne gleich beim Schlecker was bestellen zu müssen.

Dabei kann sich auch passend ein nettes Gespräch über das Hobby entwickeln, wenn man es dann noch geschickt anstellt und Glück hat, tut sich vielleicht sogar noch die eine oder andere neue Quelle für den Bezug von aktuellen Bedarfspost-Fimeneingang auf. Dummerweise sind die Kartons dann doppelt so schnell auch gleich wieder voll. ;-)

Erfahrungsgemäß: Die bunten Bildchen, sprich Briefmarken werden oft schon von jemanden für die Enkelchen oder Bethel "abgesammelt", aber für echtes philatelistisches Material, sprich AFS, Frankits, Frankierlabels, Remailings sowie langweilige Gebühr-bezahlt PPIs und Infopostwellen etc. gibts da bisher oft kaum jemanden. ;-))

Nicht verstecken, just ask!

Mit freundlichem Schützengruß
Thomas ;-))
 
Magdeburger Am: 24.03.2010 14:35:16 Gelesen: 3812# 5 @  
@ Henry [#1]
@ alle

Hallo Henry,

ich nehme Kartons von Schuhen, aber auch von Computernetzteilen eignen sich hervorragend dazu.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
germaniafreund Am: 24.03.2010 17:51:43 Gelesen: 3789# 6 @  
Auch bei mir haben sich im Lauf der Zeit "einige" Belege angesammelt. Nur hatte ich immer das Problem auf lösungsmittel- und bleichmittel freien Karton achten zu müssen.

Dieses Problem ist bisher noch nicht angesprochen worden.

Letztlich bin ich über einen alten Karteikastenschrank (Holz) gestolpert. Erst dann habe ich die Belege tatsächlich einsortiert. Ich weiß nicht wie anfällig moderne Briefmarken sind, die meines Sammelgebietes sind es schon, deswegen fühle ich mich erst jetzt sicher.

Trotzdem ist wahrscheinlich das A und O vernünftiges Lüften. Also jeden Tag eine andere Schublade auf, auch wenn die Frau sich daran stößt. ;-))

liebe Grüße Klaus
 
Henry Am: 24.03.2010 17:55:17 Gelesen: 3788# 7 @  
Danke für die zahlreichen Beiträge, die doch einige Beschaffungsmöglichkeiten aufzeigen.

Ich muss aber vielleicht noch ein paar Details ergänzend nachschieben:

Der Erhalt der Leerkartons für die DIN lang-Briefe war mir auch bei meinem Arbeitgeber möglich. Sie sind aber ungeeignet. Ich benötige Kartons, die breiter sind als die DIN lang-Briefe, da ich diese in Hüllen schütze. Da reicht dann die Kartonage, die knapp auf die Breite des Briefes ausgerichtet ist, nicht mehr aus. Auch die Höhe der Kartonage muss zusätzlich zu den Briefformaten noch eine darüber hinausgehende Registerbeschriftung zulassen, da ich pro Karton aus Platzgründen verschiedene Briefsorten unterbringen will.

Ich habe es bereits mit den verschiedensten Kartonarten versucht (Schuhkarton, Schlecker, Briefe-Leerkarton usw.) Es ergab sich dabei letztendlich ein Sammelsurium verschiedenster Kartons, da die selbe Größe wegen Unerreichbarkeit oder Sortimentswechsel nicht mehr beschafft werden konnte. Außerdem war in fast allen Fällen ein zu großer "Leerraum" vorhanden, der zu einem Platzproblem (Aufblähung des "Lagers") führte. Oder ich hatte keine Möglichkeit, durch überragende Beschriftungen für Übersichtlichkeit zu sorgen. Oder es haperte an der Stabilität.

Kurz gesagt, der Silit-Karton war der einzige, der meine Bedürfnisse genau traf. Das nützt mir nun allerdings auch nichts, wenn ich ihn nicht mehr bekommen kann.

Ich werde eure Tipps aber weiterhin sehr genau überprüfen, ob sie für meine Bedürfnisse brauchbar sind und sage daher auch Danke für weitere Hinweise.

Wünsche einen schönen Abend
Henry
 
AhdenAirport Am: 25.03.2010 17:24:34 Gelesen: 3755# 8 @  
Für mich haben sich die großen PackSets der Post als beste Möglichkeit erwiesen. Da passen selbst C5 Umschläge aufrecht stehend rein, diese werden von mir an die hintere Wand sortiert. C4 Umschläge lege ich dann einfach oben drauf. Bleiben zwei Probleme; recht viel Hohlraum (bei ausreichend Platz wie bei mir kein Thema) und die alten Hochformat-Umschläge. Fügt man zwischen den Belegen in Abständen 4-5 grossformatige Pappen ein, sind auch diese Umschläge vor dem Umknicken geschützt.

Dummerweise hat die Post vor einiger Zeit das Format geändert, der alte XL-Karton war länger und schmaler und damit noch besser geeignet als der neue L-Karton.

Grüße aus Berlin,
joey
 
fdoell Am: 27.03.2010 11:59:53 Gelesen: 3706# 9 @  
Ich glaube, wenn man sich mal über die absolut benötigte (Minimum) und gerade noch tolerierbare (Maximum) Größe von Kartons im klaren ist, findet man bei ebay & Co. oder bei Suchmaschinen zu "Kartonagen" oder "Kartonagenfabrik" auch jede Menge fabrikneue Kartons deutlich günstiger als oben genannt.
 
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