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Thema: Dienstbriefe und Dienstganzsachen der Deutschen Post
Das Thema hat 141 Beiträge:
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Sachsendreier53 Am: 05.09.2018 13:47:56 Gelesen: 43506# 117 @  
DDR Postsache:



Postsache / Deutsche Post Bezirksdirektion 9010 Karl-Marx-Stadt, undatiert, ca.1985.



Postsache / Einschreiben der Deutschen Post, Zentrales Post-und Fernmeldeverkehrsamt 1085 Berlin vom 7.11.1989

mit Sammlergruß,
Claus
 
Totalo-Flauti Am: 20.10.2018 15:47:37 Gelesen: 40183# 118 @  
Liebe Sammlerfreunde,

der Briefmarkensammler Paul Kretzschmar aus Leipzig hat am 19.11.1940 eine Nachfrage zur nächsten Lieferung an die Versandstelle für Briefmarken in Berlin. Die antwortete auf der Rückseite der Postkarte und sendete die Postkarte als Postsache (siehe blaue Notierung "zurück 10/12 P.S." auf der Vorderseite der Karte) zurück an den Sammler.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Totalo-Flauti Am: 17.11.2018 16:25:27 Gelesen: 38444# 119 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Rückschein vom 29.11.1916 aus Leipzig nach Ellwangen wurde als Postsache behandelt und auch nicht frankiert. Auf der Rückseite als Postablieferungsschein quittierte der Empfänger am 28.11.1916 die Übergabe das vom Bezirksnotariat II Ellwangen versandte Poststück. Der Rückschein kostete 20 Pfennige extra.



Ob wohl das Gegenstück zum Rückschein noch existiert? Ich hab's leider nicht.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.
 
Totalo-Flauti Am: 18.11.2018 08:18:14 Gelesen: 38369# 120 @  
Liebe Sammlerfreunde,

in den 1960er Jahren versandte das Leipziger Fernmeldeamt die Fernmelderechnungen im folgenden Umschlag. Dabei wurden auf der Rückseite dem geneigten Publikum einige Hinweise zur Bezahlung der Rechnung und die Folgen bei Nichtbefolgen bekanntgegeben. Mein Umschlag galt einem Telefonanschluß in Taucha.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
DL8AAM Am: 22.11.2018 15:16:37 Gelesen: 38067# 121 @  
Nennen wir es der Einfachheit halber, Dienstganzsache. ;-)



Aufgeklappter "Faltbrief" des Service- und Versandzentrums der Deutschen Post AG in 92623 Weiden. Werbeaktion "Alles für Ihren Weihnachtsversand im Post-Shop!". Frankiert per Wertstempel zu 45 Cent ("Dinner for One") und (voraus-) entwertet per eingedruckter DIALOGPOST-Welle.

Inhalt des Datenmatrixcodes:

Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 08
Version Produkte/Preise: 38
Kundennummer: 7000030580
Frankierwert: 0,45 Euro
Einlieferungsdatum: 09.11.2018
Produktschlüssel: 9216
laufende Sendungsnummer: 00119299
EDS-Nummer: 1
PREMIUMADRESS-ID: 001
 

Gruß
Thomas
 

Totalo-Flauti Am: 25.11.2018 17:29:13 Gelesen: 37967# 122 @  
Liebe Sammlerfreunde,

dass die Post nichts zu verschenken hatte, beweist folgende Postsache vom Leipziger Postamt 18 nach Weida vom 17.05.1920. Für die Ausbesserung der Verpackung eines Wertpaketes wurden 220 Pfennige aufgewendet, die in Rechnung gestellt wurden. An der Karte muß noch eine Antwortkarte gehangen haben. Ich nehme an, das die Karte an das Postamt in Weida gesandt wurde. Die Kosten wurden dann sicherlich vom Adressaten eingefordert.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Sachsendreier53 Am: 27.03.2019 10:39:13 Gelesen: 32982# 123 @  
DDR-Postsache:



Antwortkarte / Postsache an das Fernmeldeamt Frankfurt (Oder), Postsendung von 1200 Frankfurt nach Bochum vom 10.5.1987. Die Sendungsgebühr von 10,90 Mark wurde am 28.5.1987 in Frankfurt (Oder) in Frankatur verrechnet.



Antwortkarte / Postsache an das Post- und Fernmeldeamt in 5900 Eisenach, Postsendung aus Eisenach nach 6111 Steinfeld vom 1.1.1988. Die Sendungsgebühr von 3 Mark wurde in Briefmarken am 4.1.1988 in Eisenach verrechnet.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Journalist Am: 13.05.2019 10:11:58 Gelesen: 31668# 124 @  
Hallo an alle,

ich möchte heute eine Postsache (Einschreiben) der Versandstelle Saarbrücken aus dem Jahr 1958 zeigen:



Das interssante daran ist der R-Zettel mit dem Stempelaufdruck "SbrVS22a" vermutlich steht das für Saarbrücken Versandstelle 22a"

Interessant ist übrigens auch der Stempel selbst, bei dem die zwei Punkte des Ü im Buchstaben in der Mitte angebracht wurden.



Viele Grüße Jürgen
 
JohannesM Am: 01.06.2019 22:39:13 Gelesen: 30945# 125 @  
Wohl eine philatelistische Lieferung, auch wenn man trotz Lieferschein nicht feststellen kann um was genau es sich gehandelt hat.



Beste Grüße
Eckhard
 
Journalist Am: 16.06.2019 18:33:16 Gelesen: 30385# 126 @  
Hallo an alle,

ich möchte heute hier mal eine nicht alltägliche Postsache vorstellen - eine Laufzeitprüfungskarte mit Druckvermerk 8.89 - zuerst die Vorderseite:



und nun die Rückseite:



Viele Grüße Jürgen
 
Journalist Am: 26.08.2019 10:54:27 Gelesen: 28005# 127 @  
Hallo an alle,

auch die folgende Postsache ist nicht so alltäglich. Der Umschlag ist zwar erst einmal nichts besonderes, aber die Benutzung ist schon selten. Hier wurden von der Nach- und Rücksendestelle Bremen 4 Anschriftenberichtigungskarten an den selben Absender mit dem jeweils zu erhebenden Nachentgelt von je 60 Pfennig versehen nach Frankfurt geschickt.



Viele Grüße Jürgen
 
iholymoses Am: 01.01.2020 22:08:06 Gelesen: 23717# 128 @  
Hallo zusammen,

mir fiel kürzlich dieser Umschlag in die Hände - wenn ich die Druckdaten auf der Rückseite richtig interpretiere, wohl von 1983:



Schönen Abend,
Reinhard
 
Araneus Am: 12.05.2020 21:24:42 Gelesen: 19388# 129 @  
Eine Postsache mit merkwürdiger Frankierung

Dass auch die Deutsche Post für Sendungen den Service „Premiumadress“ nutzt, ist nicht überraschend. Die Abbildung zeigt einen aktuellen Brief der Deutschen Post an Postkunden mit einer "Umfrage zum Postversand 2020". In der Frankierzone des Umschlags findet sich der bekannte „Postsache“-Vermerk.



Der Frankiervermerk ist maschinenlesbar und entspricht den entsprechenden Gestaltungsvorgaben. Der Matrixcode enthält alle postalisch wesentlichen Angaben. Liest man diesen aus, findet man allerdings Überraschendes:

Gesamtstring: [44, 45, 41, 08, 2d, 01, a1, 3b, fd, 74, 00, 1e, 33, a4, 25, 1d, 00, bd, 5b, 00, 00, 00, 01, 01, 00, 01, 3c, 93, 13, 1c, 28, 08, 40, 12, b1, c5, 3b, e4, 37, 65, ff, 89]

Postunternehmen: DEA
Frankierart: 8 - PREMIUMADRESS (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 45
Kundennummer: 7000030580
Frankierwert: 0,30€
Einlieferungsdatum: 11.05.2020
Zusatzleistung/Variante: BASIS
Produktschlüssel: 9501
Produkt: Standardbrief Premiumadress
laufende Sendungsnummer: 48475
EDS-Nummer: 1

Ankündigung postalischer Datenelemente: In Implementierung
 

Bemerkenswert ist der hier angegeben Frankierwert von 0,30 EURO. Postsachen werden üblicherweise entgeltfrei befördert. Laut Angaben auf Seite 11 der Post-Broschüre „Maschinenlesbare Freimachungsvermerke Teil 8: Premiumadress - Gestaltung, Varianten und Inhalte, Version 1.1.5“ [1] ist bei Postsachen hier „00 00“ anzugeben, also 0,00 €.

Aber nicht nur die Tatsache, dass ein Frankierwert angegeben ist, ist merkwürdig. Auch der Betrag von 0,30 € wirft Fragen auf. Er entspricht dem Entgelt für eine Standard-Dialogpost. Der Produktschlüssel 9501 kennzeichnet die Sendung aber als „Standardbrief Premiumadress“, für den das korrekte Entgelt 0,80 € beträgt.

Als Dialogpost dürfte die Sendung gemäß den seit dem 1. Januar 2020 gültigen Bedingungen für Sendungsinhalte der DIALOGPOST auch nicht versendet werden. Dort heißt es ausdrücklich: „Beispiele für nicht werbliche Sendungsanlässe, für die der Versand ab 1.1.2020 nur als Briefpost möglich ist: Markt- und Meinungsforschung“ [2].

Ein Standardbrief, mit 0,30 € frankiert und als Postsache gekennzeichnet - manchmal sind auch einfache Belege rätselhaft.

Schöne Grüße
Franz-Josef

[1] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/Premiumadress/downloads/dp-mlfvm-8-Premiumadress.pdf
[2] https://www.dpdhl.com/content/dam/dpdhl/de/media-center/media-relations/documents/2019/dialogpost-infoblatt.pdf
 

Journalist Am: 13.05.2020 10:57:47 Gelesen: 19327# 130 @  
@ Araneus [#129]

Danke für das Zeigen des interessanten modernen Postsachebelegs.

An alle,

ich habe hier eine Kopie eines ähnlichen Beleges, bei dem mir aber weitere Infos über den Inhalt fehlen, was dort verschickt wurde - daher hier auch gleich der Aufruf - hat jemand so einen Brief im Original bekommen und wenn ja was war der Inhalt - nun aber erst zu der Kopie des Beleges:



Es handelt sich hier scheinbar um eine Postsache Prio mit angeblich eingedruckter Produktmarke!

Porto 1,55 Großbrief + 1,00 Euro Prio

Wenn man diesen Matrixcode ausliest so ergibt sich hier die Bestätigung das es sich um einen Großbrief Prio handelt - angebliches Einlieferungsdatum 2.7.2019

Was hat die Post hier verschickt ?

Wer kann hier weiterhelfen - schon jetzt danke für Infos viele Grüße

Jürgen
 
ligneN Am: 14.05.2020 10:28:46 Gelesen: 19197# 131 @  
@ iholymoses [#128]

Diese typischen kleineren Fensterbriefe stammen vom Postgiroamt und enthielten Euroschecks für den Inhaber eines Postgirokontos.
 
Ichschonwieder Am: 02.08.2020 20:05:47 Gelesen: 16744# 132 @  
Ganzsache mit dem Motiv der Sonnenblume - 03.01.2005 Mi. Nr. 2434 Sonnenblume



Klaus Peter
 
Ichschonwieder Am: 02.08.2020 20:55:44 Gelesen: 16728# 133 @  
2 weitere Dienstbriefe



Klaus Peter
 
Totalo-Flauti Am: 26.02.2021 17:42:59 Gelesen: 8371# 134 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Einschreiben der Bezirksstelle Leipzig und Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) von der Deutschen Postwerbung vom 21.02.1961 nach Frankfurt an der Oder.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
volkimal Am: 19.03.2021 12:04:11 Gelesen: 7248# 135 @  
Hallo zusammen,

eine "frankierte" Postsache vom Postamt Bork in Westfalen:





In Wirklichkeit ist diese Postsache vom 4.12.1924 natürlich nicht frankiert. Die Dienstpostkarte (Michel DP I) mit der 30 Pfg.-Marke wurde 1921 zur Ausgabe vorbereitet, jedoch nicht ausgegeben. In diesem Fall wurde sie als Formblatt für eine Portofreie Postsache benutzt.

Ich hatte die Postkarte für meine Heimatsammlung gekauft. Erst jetzt, als ich diesen Beitrag schreibe, habe ich festgestellt, dass diese Karte nur in dieser Verwendung als Postsache vorkommt. Damit gefällt sie mir noch besser als zuvor.

Hier noch der Text der Karte an das Amtsgericht in Lüdinghausen:

Von der Firma Julius Revermann in Bork wird um Beifügung eines Auszuges des Handelsregisters gebeten.
Hülsbusch


Viele Grüße
Volkmar
 
epem7081 Am: 15.04.2021 17:30:32 Gelesen: 5828# 136 @  
Hallo zusammen,

aus meinem kürzlich erworbenen DDR-Fundus kann ich hier einen Beleg: "Postsache nach: / Nicht stempeln! / (Nur für innendienstliche Postsendungen) vorzeigen.



Vergleichbar mit den "Hauspostumschlägen", die in zahlreichen Unternehmen (z.B. EDS = Eisenbahndienstsache [1] ) für den internen Informationsaustausch genutzt werden, ist hier eine zahlreiche Wiederverwendung vorgesehen. Naheliegend deshalb der Hinweis "Nicht zukleben!". Erstmals zum Einsatz kam dieser Beleg wohl in Erfurt am 7.5.1990. Der nur teilweise vorhandene Stempelabschlag "Deutsche Post" läßt in der Folgezeile "Bahnpostamt" vermuten.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin

[1] https://www.philaseiten.de/beitrag/208481
 
mausbach1 Am: 16.04.2021 11:13:23 Gelesen: 5726# 137 @  
Versch. Postsachen



302 wt / 6 Frankfurt am Main 1



699 fa / 5900 Siegen 1 - Rückschein / Avis de reception



110 b / 4600 Dortmund 9 / Postgiroamt



213 d / 4600 Dortmund 9 / Postgiroamt



589 h / 4600 Dortmund 9 / Postgiroamt

Glückauf!
Claus
 
Ichschonwieder Am: 16.04.2021 11:38:37 Gelesen: 5718# 138 @  
Nachnahmebeleg vom 15.06.1990, da war das "Deutsche Post Zentrales Post- und Fernmeldeverkehrsamt" Berlin.

Das war wenige Tage vor der Einführung der D-Mark in der DDR.



VG Klaus Peter
 
Totalo-Flauti Am: 03.07.2021 20:18:36 Gelesen: 1568# 139 @  
Liebe Sammlerfreunde,

eine Postsache als Einschreiben aus Leipzig vom Postamt C1 nach Plauen im Vogtland vom 20.10.1947.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
mausbach1 Am: 16.07.2021 10:00:47 Gelesen: 795# 140 @  
Seltener Innendienstbrief für ZAHLKARTENAUSTAUSCH der Postämter und der Postgiro-Ämter der Bundespost!



Selten - da diese internen Dienstbriefe zu 99 % vernichtet werden und nicht in die Hände des Publikums gelangen sollen.

Gruß
Claus
 
Ichschonwieder Am: 21.07.2021 18:53:35 Gelesen: 366# 141 @  
Umschlag zur Mehrfachverwendung als Postsache in grau. Die Erstverwendung ist leider ohne Datum.

Nach der einmaligen Nutzung muss er wohl den Kreislauf der Post verlassen haben.



VG Klaus Peter
 

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