Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Stempel bestimmen: Bund
Das Thema hat 390 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15   16  oder alle Beiträge zeigen
 
Winni451 Am: 30.12.2021 13:30:10 Gelesen: 14313# 366 @  
@ Christoph 1 [#365]
@ bovi11 [#364]

Danke für Eure Hilfe.

@ Winni451 [#363]

Ich fasse auf Basis Eurer Hilfe nun zusammen:

Verl hatte in den 1960er Jahren die Postleitzahl 4831. Der gezeigte Stempel könnte ein Datum in diesem Zeitraum vorweisen, 1965 oder 1966 würde passen.

Das ist die einfachste und damit wahrscheinlichste Erklärung. Ich habe mir das Original nochmal aus dem Album geholt und angeschaut, ein Datum in den Sechzigern passt schon ganz gut.

Für die Datenbank ist der Abschlag aber zu schlecht. In meiner Sammlung verbuche ich das als wahrscheinlich zeitgerechten Nachweis der Verwendung der Marke in 4831 Verl (welches später, 1970, die PLZ wechselte).

Einen schönen Tag, und schon einmal ein gutes neues wünscht
Winfried
 
wheilmann Am: 31.12.2021 13:45:44 Gelesen: 14268# 367 @  
@ Winni451 [#363]
@ Winni451 [#366]

Hallo Winfried,

nachstehend meine Nachforschungen zu Deiner Frage: In dem Postleitzahlenbuch von 1961 findet man

4831 Verl über Gütersloh und



im Postleitzahlenbuch von 1966 findet man ebenfalls

4831 Verl über Gütersloh.

Verl war in der Zeit von 1956 (20.396 Einw.) bis 1969 (26.497 Einw.) eine aufstrebende Stadt.

„Die kommunale Neuordnung des Landes Nordrhein-Westfalen, für die 1965 eine Sachverständigenkommission eingerichtet wurde, wurde damit begründet, dass durch den Abbau von Kleinstverwaltungen und Zweckverbänden der kommunale Leistungsstand verbessert werden könnte.

Für das damalige Amt Verl mit den Gemeinden Verl, Bornholte, Sende, Österwiehe und Schloß Holte schlug der Oberkreisdirektor die Bildung von zwei neuen Großgemeinden vor:

• eine Gemeinde Verl mit Verl, Bornholte, Österwiehe (mit dem Dorf Kaunitz und dem daran angrenzenden Gebietsteil Schloß Holtes) und dem westlichen Teil Sendes (ohne Eckardtsheim),

• eine Gemeinde Schloß Holte mit Schloß Holte (ohne den an Kaunitz grenzenden Gebietsteil) und dem östlichen Teil Sendes.

Das Innenministerium des Landes griff den Vorschlag auf. Mit dem Inkrafttreten der kommunalen Neuordnung durch das Gesetz zur Neugliederung des Kreises Wiedenbrück und von Teilen des Kreises Bielefeld vom 4. Dezember 1969 entstand am 1. Januar 1970 die neue Gemeinde Verl.“ (Wikipedia)

Am 01.01.1970 wurde Kanunitz nach Verl eingemeindet.

Dein Stempelabdruck 4831 VERL c belegt die vorgenannten Daten mit dem Datum: 27.01.1965.

Ich habe hiernach den ersten Stempel
4837 VERL 1 a

mit dem Datum 22.08.1972 gesehen (leider nicht wie auch dein Stempeldatum in den beiden mir bekannten Stempeldatenbanken nicht belegt).

Mit den Daten im Postleitzahlenbuch von 1973

4837 Verl 1 und
4837 Verl 2

hat die Deutsche Bundespost die Entwicklung der aufstrebenden Stadt Verl nachvollzogen, und der Stadt Verl die in dem oberen Bild noch freie Postleitzahl 4837 zugeordnet – wohl schon zwischen 1970 u. 1972.

Bereits in dem ersten Postleitzahlenbuch wurden den damals bekannten, größeren Orten eigene Postleitzahlen zugeordnet (siehe oben im Bild).

Gruß und guten Rutsch ins Neue Jahr
Wolfgang
 
Winni451 Am: 01.01.2022 22:52:27 Gelesen: 14033# 368 @  
@ wheilmann [#367]

Danke für die ausführliche Aufstellung!

Ein gutes neues wünscht
Winfried
 
feuer5170 Am: 12.01.2022 16:52:56 Gelesen: 13064# 369 @  
Habe bei den Philastempel einen Stempel (Interne Stempelnummer: 421182) eingestellt.

Dieser ist aber zu Zeit noch nicht genehmigt. Bin der Meinung das dieser aus dem BZ 51 stammt.

Hier eine Abbildung, wer kann darüber Auskunft geben?



ZAC = Zentrale Anschriften- und Clearingstelle.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert (feuer5170)
 
1 Pf Am: 13.01.2022 06:55:33 Gelesen: 12598# 370 @  
Hallo,

kann mir Jemand diesen Stempel erklären ?



Habe folgende Erklärung erhalten:

Frankfurt (Main)
16 = Postleitzahl Hessen / Nassau
g = Bahnpostamt Hbg.

Wie soll das zusammen passen ?

Danke für die Hilfe.

Gruß
1 Pf
 
Christoph 1 Am: 13.01.2022 07:55:12 Gelesen: 12590# 371 @  
@ 1 Pf [#370]

Hallo,

es handelt sich hier um einen nachverwendeten Stempel aus der Zeit des Dritten Reichs. Ursprünglich hatte der Stempel unten eine Inschrift „Stadt des deutschen Handels“. Dieser Stempeltext wurde nach Ende der Nazizeit entfernt (aptiert). Ursprünglich sah der Stempel mal so ähnlich aus, wie der im nachfolgenden Datensatz aus unserer Stempeldatenbank:

https://philastempel.de/stempel/zeigen/169540

Alle Frankfurter Stempelgeräte mit dem Zusatz „Stadt des deutschen Handels“ wurden nach dem Krieg aptiert, ebenso wie in München („Hauptstadt der Bewegung“) oder in Stuttgart („Stadt der Auslandsdeutschen“).

So weit, so gut. Nun ist noch die Frage, was es mit der 16 im oberen Bereich und dem g im unteren Bereich des von Dir gezeigten Stempelabschlags auf sich hat.

Die 16 könnte tatsächlich eine nachträglich eingefügte Postgebietsleitzahl (für Hessen/Nassau) sein. Ich halte das aber für eher unwahrscheinlich. Vermutlich ist es eine „ganz normale“ Amtsziffer, also Postamts-Nummer, die sich bereits bei der Verwendung des ursprünglichen Stempelgeräts an dieser Stelle befunden hat. Denn eine PLGZ wäre höchstwahrscheinlich direkt vor dem Ortsnamen (in Klammern gestellt) eingefügt worden. Dort ist ja (nach Aptierung des unteren Stempeltextes) genügend Platz. Also handelt es sich bei dem Stempel m.E. um ein Gerät, das im Postamt Frankfurt 16 verwendet wurde.

Und das g im unteren Bereich ist m.E. ganz schlicht und einfach das Unterscheidungszeichen dieses Stempels. Was bedeutet denn in Deiner Erklärung „Bahnpostamt Hbg.“, also für welchen Ortsteil / für welchen Bahnhof soll die Abkürzung Hbg. stehen?

Ob es sich bei dem gezeigten Stempel möglicherweise auch um eine Stempelfälschung handeln könnte, mag ich nicht beurteilen, halte ich aber aufgrund der deutlich erkennbaren Aptierung eher für unwahrscheinlich.

Für weitere Erläuterungen müssen andere Experten ran.

Viele Grüße
Christoph
 
lolli Am: 13.01.2022 07:59:02 Gelesen: 12588# 372 @  
Hallo 1 Pf,

meine Erklärung:

Stempelort: Frankfurt (Main)
Postamt 16
Unterscheidungsbuchstabe des Stempels: g

Es könnte sich um einen aptierten Stempel mit der unsprünglichen Inschrift "Stadt des deutschen Handwerks" handeln

Allerdings traue ich dem Stempel nicht so ganz vom Bauchgefühl her, die Verschmierungen mit den unterschiedlichen Schriftbreiten gefallen mir nicht so richtig.

Stefan
 
filunski Am: 13.01.2022 11:49:03 Gelesen: 12561# 373 @  
@ 1 Pf [#370]

Hallo 1 Pf,

das Meiste wurde schon gesagt.

Aptierter Stempel aus der Zeit des 3. Reichs vom Postamt Frankfurt am Main 16 (das befand sich 1958 in der Moselstr.), UB g. Zeitgemäße Stempelverwendung, an der Echtheit habe ich keine Zweifel.

Alles andere, 16 wäre die Postleitgebietszahl oder die Bahnhofsgeschichte (im Hauptbahnhof befand sich zu jener Zeit das PA 9, später 33, dann 11) sind "wirre" Spekulationen.

Viele Grüße,
Peter
 
feuer5170 Am: 13.01.2022 15:50:45 Gelesen: 12522# 374 @  
@ feuer5170 [#369]

Hallo,

kann keiner eine Aussage machen zu dem oben gezeigten Stempel ?

mfg Norbert (feuer5170)
 
Stefan Am: 02.05.2022 21:03:01 Gelesen: 3776# 375 @  
Ein Sammlerkollege legte den nachfolgenden Tagesstempel vor mit der Bitte um Identifikation. Das Ganze wurde per Foto eingereicht.



Tagesstempelentwertung Bottrop 12 vom 12.04.20, Postleitzahl 4823X

Der Sammlerkollege kommt selbst aus Bottrop (Stadt von ca. 100.000 Einwohnern nordwestlich von Essen gelegen), weshalb ihm auffiel, dass die Postleitzahl im Stempel 4823X keinen Sinn ergibt. Der Postleitbereich 48XXX gehört in das Münsterland, nicht in das nordwestliche Ruhrgebiet (Bottrop/Oberhausen) bzw. angrenzender Niederrhein (Wesel/Borken/Bocholt usw.). Bottrop selbst umfasst die geraden Postleitzahlen im Bereich 46236 bis 46244.

Die verwendete Briefmarke erschien im Dezember 2021, weshalb hier zusätzlich von einer Fehleinstellung im Datum auszugehen ist (2020 anstelle 2022). Die Stempelfarbe ist blau, was hier ebenfalls für eine Verwendung ab/nach Februar 2021 (allgemeine Umstellung von schwarz auf blau) spricht.

Kann sich jemand einen Reim auf die Kombination von Ort (Bottrop) und Postleitzahl (4823X) machen?

Danke!

Gruß
Stefan
 
Christoph 1 Am: 02.05.2022 21:55:29 Gelesen: 3748# 376 @  
@ Stefan [#375]

Hallo Stefan,

ich lese 48238 (evtl. auch 48236) und bin der Meinung, dass hier bei der Herstellung des Stempels durch einen Übertragungsfehler die zweite Ziffer der PLZ falsch "geschnitzt" wurde. Aus der ursprünglich für dieses Stempelgerät vorgesehenen PLZ 46238 wurde hier versehentlich 48238.

Vielleicht wurde auch die zweite und die letzte Ziffer versehentlich getauscht, so wurde aus der ursprünglich vorgesehenen 46238 die 48236?

Ansonsten stimme ich Dir zu: Das Stempeldatum ist auch falsch eingestellt.

Viele Grüße
Christoph
 
DL8AAM Am: 02.05.2022 22:02:24 Gelesen: 3745# 377 @  
Stempeldatum ist 12.-4.20-22, also "nur" eine fast schon übliche Jahr-Uhrzeit-Fehleinstellung für den 12.04.2022. ;-)
 
1 Pf Am: 04.05.2022 08:24:35 Gelesen: 3492# 378 @  
Bund - Stempel bestimmen

Kann Jemand diese beiden Stempel entziffern ?

Entwertung mit Werbestempel ? BLAUBEUREN ?

Poststelle ? Supplingen über ?

Stempeldatum ? 15.09.56



Bedanke mich für die Hilfe.

Gruß
1 Pf
 
volkimal Am: 04.05.2022 09:01:07 Gelesen: 3482# 379 @  
@ 1 Pf [#378]

Hallo 1 Pf,



die Qualität des Scans ist zwar miserabel, es dürfte sich aber vermutlich um den Poststellenstempel "Suppingen über Blaubeuren" handeln. Es ist nur "Supp" zu erkennen. Der Gelegenheitsstempel dürfte dieser sein [1].

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/136079
 
Richard Am: 04.05.2022 23:26:02 Gelesen: 3413# 380 @  
@ 1 Pf [#378]

Hallo Pfennig,

bitte lese die Forumhilfe zur Einstellung von Belegen und Fragen im Forum. Dort steht zum Beispiel sinngemäss:

(a) Erst prüfen ob es ein passendes Thema gibt (das war hier der Fall) und nur dann wenn Du keines findest, ein neues eröffnen.

(b) Belege nicht kopieren, sondern scannen und / oder Ausschnitte davon vergrössert darstellen. Sonst kommt keine Antwort. Bei Dir war die Qualität miserabel.

(c) Grosse weisse Flächen rund im den Beleg elektronisch abschneiden. Bleiben sie stehen, vermindern sie die Darstellung des Belegs.

Wenn Du es Dir einfach machst, bürdest Du anderen Mitgliedern oder der Redaktion die Mehrarbeit auf. Alle haben mehr als genug zu tun.

Diese und viele andere Hinweise, die ALLEN das Leben einfach macher, findest Du in der Forumhilfe [1].

Schöne Grüsse, Richard

[1] https://www.philaseiten.de/s/hilfe.html#Forum_2
 
1 Pf Am: 05.05.2022 07:12:03 Gelesen: 3314# 381 @  
@ volkimal [#379]

Hallo,

DANKE für die Hilfe.

Die Stempelqualität ist leider NICHT besser.

Schlechtes Papier und schlechte Abschläge ergeben keinen besseren scan.

Gruß
1 Pf
 
volkimal Am: 05.05.2022 08:44:50 Gelesen: 3293# 382 @  
@ 1 Pf [#381]

Hallo 1 Pf,

wie wäre es, wenn du die Auflösung beim Scannen höher einstellst. Bei 300 dpi gibt es garantiert einen besseren Scan. Dein Scan ist sehr verpixelt und das liegt eindeutig an der Auflösung.

Ich selbst scanne alles mit 600 dpi. Dann kann ich falls erforderlich hinterher besser mit einem Bildbearbeitungsprogramm arbeiten.

Viele Grüße
Volkmar
 
1 Pf Am: 05.05.2022 12:47:04 Gelesen: 3237# 383 @  
@ volkimal [#382]

Hallo Volkmar,

Danke für den Tip.

Habe es gleich mal versucht.

Dürfte jetzt brauchbarer sein.



Gruß 1 Pf
 
volkimal Am: 05.05.2022 13:30:23 Gelesen: 3220# 384 @  
@ 1 Pf [#383]

Hallo 1 Pf,

super, jetzt ist erkennbar, dass es wirklich Suppingen über Blaubeuren ist.

Viele Grüße
Volkmar
 
Stefan Am: 06.05.2022 19:57:33 Gelesen: 2962# 385 @  
@ Christoph 1 [#376]
@ DL8AAM [#377]

Ich danke euch für die Hinweise. Jetzt bleibt es an dem Sammlerkollegen aus Bottrop, die Postpartnerfiliale Bottrop 12 ausfindig zu machen, um von dort einen besseren (vollständigen) Steepelabschlag zu erhalten.

Gruß
Stefan
 
filunski Am: 11.05.2022 15:02:59 Gelesen: 2124# 386 @  
@ feuer5170 [#369]

Hallo Norbert,

ich komme mal auf deine Anfrage vom Jahresanfang zurück, hier der Stempel um den es ging:



Deutsche Post / ZAC / Köln / 50419 ohne Datumsangabe.

Du vermutest er könnte aus dem BZ 51 stammen (ZAC = Zentrale Anschriften- und Clearingstelle). Vielleicht ist er irgendwann mal dort gelandet, aber ursprünglich war er im ZSP 50419 Köln im Einsatz. Zumindest noch bis 2000, wann und ob dieser ZSP aufgelöst wurde, ist mir nicht bekannt.

Dazu hier eine Karte zur Anfrage nach einer Adressermittlung vom 3.10.2000. Unten im Bild der Teil der Rückseite mit der Antwort, Datum 4.10.2000:



Viele Grüße,
Peter
 
Seku Am: 25.05.2022 05:44:00 Gelesen: 633# 387 @  
Altes Thema - Aktueller denn je. Seht Euch das mal an. Damit kam gestern ein Buch für den Enkelsohn an.



Kein Absender, keine Briefmarke, kein Hinweis auf Büchersendung, kein Entwertungs-Stempel, kein Strichcode. Was fehlt sonst noch ?

Ich wünsche einen schönen Tag

Was hat sich im Stempel versteckt ?

Günther
 
DL8AAM Am: 25.05.2022 07:24:28 Gelesen: 597# 388 @  
@ Seku [#387]

P.S. Was hat sich im Stempel versteckt ?

Ich vermute einen privaten Nebenstempel - sieht mir nicht sehr postalisch aus, zumal mir keine postlische Notwendigkeit (wie "Entgelt geprüft" o.ä.) einfällt, denn.

es handelt sich NICHT um eine Büchersendung bzw. es kann sich nicht um eine Büchersendung handelt, denn



Die Post nennt diese Frankierart interessanterweise (witzigerweise) Mobile Briefmarke [1], mit der Betonung auf Briefmarke! Für die Post ist das also eine Briefmarke! Denn der Code ist nach dem Kauf 14 Tage gültig, d.h. es handelt sich also (auch philalistisch) streng gesehen, charaktermäßig (inhaltlich) um ein echtes (Post-) Wertzeichen (auch wenn dieses nicht der UPU-Definition entspricht, was hier aber komplett irrelevant ist, denn die Verwendung der "mobile Briefmarke" ist derzeit nur auf Inlandsssendungen möglich und da greifen UPU-Bestimmungen nicht).

Die Sendungsart bzw. die Portostufe wird übrigens mit dem Kauf festgelegt und wird dann (nur postintern sichtbar) in Kode hinterlegt, für uns als betrachtende Philatelisten erschliesst sich die Sendungsart im Kode leider nicht. Derzeit ist aber die Freimachung einer Büchersendung durch eine "Mobile Briefmarke" nicht möglich [2]:



Derzeit ist es nur für "Postkarten, Standardbriefe, Kompaktbriefe und Großbriefe" zugelassen. Das wird also (von der Optik her) ein ordinärer Großbrief gewesen sein.

BTW, die rote Beschriftung durch den Absender ist nicht ganz OK, denn die Post fordert die Beschriftung "mit einem dunklen Kugelschreiber oder feinen Filzstift", wohl damit die keine Probleme mit dem automatisierten Auslesen des Kodes (und somit mit der Portokontrolle) haben. Die Frage ist, ist "rot" - für die Post - dunkel genug (auf einem braunem Unschlag) ? ;-)

Aber "Thema verfehlt". Denn Dein Brief ist (in den Augen der Post) mit einer Briefmarke freigemacht. Sie stirbt nicht aus, sondern sie ändert nur ihr Gewand ;-) Just kidding.

Aber auch sprachlich ist die Postnutzung des Wortes Briefmarke nicht ganz falsch, d.h. ein zusammengesetztes Wort aus "Brief" und "Marke", wobei eine Marke sprachlich (korrekt) lediglich eine nur "Kennzeichnung" bezeichnet, nicht etwas was man verkleben muss. ;-)

Beste Grüße
Thomas

[1] https://www.deutschepost.de/de/m/mobile-briefmarke.html
[2] https://www.deutschepost.de/de/p/post-und-dhl-app.html
 
uli Am: 25.05.2022 11:58:05 Gelesen: 498# 389 @  
@ Seku [#387]

Im Gegensatz zu Thomas kann ich mir sehr gut vorstellen, dass der Stempel im Briefzentrum aufgebracht wurde. Den Grund hat Thomas auch schon genannt: Der Brief wird wahrscheinlich nicht den maschinellen Prozess durchlaufen haben, weil die Farbkombi von Stift und Umschlag ein maschinelles Auslesen sehr stark erschwert und fehleranfällig macht. Für diese These spricht u.a. auch der fehlende Strichcode am unteren Rand des Umschlags. Ich vermute weiter, dass auch bei einer manuellen Beförderung im Briefzentrum die Korrektheit der Freimachung geprüft wird - dies wurde durch den Stempel dokumentiert.

Gruß
Uli
 
DL8AAM Am: 25.05.2022 12:11:31 Gelesen: 486# 390 @  
@ uli [#389]

Ja, so eine Idee hatte auch (solche "Bestätigungsstempel" für Handyporto kenne ich u.a. aus Dänemark, in Deutschland gab es früher mal Matrixcodelabels dafür), aber rote Stempel sind postalisch eher ungewöhnlich - hier würde ich eher violett erwarten oder auch mal (falls nichts anderes auf dem Schreibtisch rumsteht) blau bzw. schwarz, aber rote Innendienststempelkissen?

Beste Grüße
Thomas

[Beiträge [#387[ bis [#390] redaktionell verschoben aus dem Thema "Stirbt die Briefmarke aus?"]
 

Das Thema hat 390 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15   16  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.