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Thema: (?) (90) Postzustellungsaufträge und Postzustellungsurkunden Belege
Das Thema hat 106 Beiträge:
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Altmerker Am: 04.09.2016 17:30:37 Gelesen: 51252# 32 @  


Das Porto versteckt sich wohl im Strich-Code? Im Schreiben sind 3,50 Euro angegeben.

Gruß
Uwe
 
Journalist Am: 04.09.2016 21:22:01 Gelesen: 51222# 33 @  
@ Altmerker [#32]

Hallo Uwe,

der von Dir gezeigte innere Umschlag mit Inhalt zeigt zumindest im sichtbaren Bereich des Fensters keine typische DV-Freimachung - der Strichcode selbst ist jedenfalls keine Freimachung - der im Schreiben angegebene Betrag von 3,50 Euro stimmt so normalerweise auch nicht, denn das Porto beträgt für eine normale PZU 3,45 Euro - sollte es sich um eine ePZA (elektronische PZA) handeln, dann gäbe es hier mehrere Rabattstufen wie beispielsweise der von Thomas gezeigte Beleg mit 2,51 Euro - ich vermute bei den im Schreiben genannten Betrag von 3,50 handelt es sich einfach um die entsprechend vom Absender in Rechnung gestellte Versandkostenpauschale.

Viele Grüße Jürgen
 
Journalist Am: 16.09.2016 15:05:35 Gelesen: 51027# 34 @  
Hallo an alle,

bezüglich der modernen Postzustellungsaufträge, in der Regel freigemacht mit Absenderfreistempeln oder noch eher mit Frankit, suche ich Unterlagen zu ePZA (elektronische Postzustellungsurkunde) egal ob als Broschüre gedruckt oder als Anweisung oder als Artikel oder als elektronische Datei - dazu auch folgendes Beispiel von der Stadt Regensburg



zusätzlich dazu noch einmal der Ausschnitt auf den es ankommt:



Speziell interessieren mich hier Infos ab wann dies genau eingeführt wurde und zu welchen Zeitpunkt es welche Portostufenänderungen hier gab - aber auch alles generell zu den Thema.

Laut mir vorliegenden Unterlagen soll diese Variante am 1. Mai 2005 eingeführt worden sein - anfangs zu den Portostufen 5,07 bzw. 5,10 - dabei interessiert mich auch wie häufig ist die Portostufe 5,10 im Vergleich zu 5,07 ?

Mit der Ermäßigung des Grundportos von 5,60 Euro auf 3,45 Euro zum 1.1.2007 hat es scheinbar gleichzeitig auch eine Ausweitung auf 3 Stufen gegeben (2,51 / 2,63 / 3,09)

Hat jemand aus dieser Zeit entsprechende Produktbroschüren, Informationen der Post oder elektronische Dateien zu diesem Thema ?

Schon jetzt recht herzlichen Dank für eure Mithilfe diesbezüglich,

viele Grüße Jürgen
 
Postgeschichte Am: 16.09.2016 15:35:54 Gelesen: 51016# 35 @  
@ Journalist [#34]

Hallo Jürgen,

habe Dir zu diesem Thema einige Informationen per Mail übermittelt.

Gruß
Manfred
 
Journalist Am: 24.09.2016 18:28:59 Gelesen: 51431# 36 @  
@ Journalist [#31]

Hallo an alle,

beim Vorbereiten für einen neuen Artikel zum Thema Postzustellungsurkunden bin ich auf eine ungewöhnliche und nicht alltägliche Variante der Frankierung gestoßen, die ich hier schon mal vorab ansatzweise vorstellen möchte.

Es geht um folgende Postzustellungsurkunde:



Frankiert wurde diese mit Briefmarken im Wert von 3,10 Euro - aber halt ein normaler Postzustellungsauftrag kostet doch 3,45 Euro.

Daher die Frage: Ist obige Sendung unterfrankiert oder nicht ?

Die Lösung lautet, obige Sendung ist sogar um 1 Cent überfrankiert und hätte nur 3,09 Euro gekostet. Wieso werden jetzt viele fragen.

Bei Postzustellungsurkunden gibt es für Kunden mit großen Einlieferungsmengen je nach Variante bis zu 5 verschiedene zugelassene Rabattstufen. Diese werden zwar in der Regel mit DV-Freimachungen oder Frankierservice oder Absenderfreistempelung/Frankit frankiert, sie können aber auch mit Briefmarken frankiert werden, was hier der Fall ist.

Daher nun die Frage: Wie kann ich das überhaupt kontrollieren, das ist allerdings nicht so einfach - denn ein ordentlicher Nachweis erfordert 2 verschiedene Angaben. Zum einen muss die Sendung natürlich mit einem Absender versehen sein. Dieser wird benötigt, um festzustellen, ob der Absendekunde beim Mengenrabatt beteiligt ist und eine Liste, was derjenige Kunde zahlen muss. In obigen Fall habe ich glücklicherweise einen Teilauszug eines Heimatsammlers aus so einer Liste erhalten, der obige Angaben bestätigt:



Wie diesem Auszug des Heimatsammlers aus Schweinfurt zu entnehmen ist, dürfen beispielsweise die Justizbehörden Schweinfurt ihre Sendungen mit 2,32 Euro freimachen. Die Stadtverwaltung Schweinfurt (hier das Amt für Controlling) darf die Sendungen mit 3,09 frankierten. Dies ist in diesem Fall aber mit Briefmarken aus der Blumenserie und 2 Marken 50 Jahre Fehmarnbrücke passiert.

Obige Sendung ist also portogerecht frankiert, wenn man den einen Cent Überfrankierung vernachlässigt. Auf alle Fälle ein nicht alltägliches Sammlerstück.

Wer kennt weitere solcher Fälle ?

Viele Grüße Jürgen

[Beiträge [#31] und [#36] redaktionell verschoben aus dem Thema "Bund Dauerserie Blumen", da sich die Texte mehr mit Postzustellungsurkunden beschäftigen als mit der zufälligen Blumen Frankatur]
 
Journalist Am: 18.10.2016 13:33:59 Gelesen: 50315# 37 @  
Hallo an alle,

heute wurde der neue Artikel "Der Postzustellungsauftrag wird umsatzsteuerpflichtig" als Vorabveröffentlichung in der nächsten philatelie (November 2016) auf der Webseite "Moderne Postgeschichte" freigeschaltet (dazu folgt nun der Link):

http://jolschimke.de/versendungsformen/der-postzustellungsauftrag-wird-umsatzsteuerpflichtig.html

Da hier keine Platzgründe vorliegen, konnten hier natürlich etliche weitere Abbildungen zum Thema ergänzt werden. Erkennbar ist die Umstellung optisch auf den äußeren Umschlägen nur bei den Internetmarken.

@ Journalist [#34]

Wie auch schon weiter oben gepostet, bin ich immer noch auf der Suche nach Spezalbroschüren der Post zum Thema Postzustellungsauftrag aus den Jahren 2005 bis 2008 - wer kann hier eventuell weiterhelfen ?

Weiter suche ich diesbezüglich zum Nachweis der Einführung der Portostufen 2,19 Euro und 2,32 Euro Postzustellungsaufträge aus dem Zeitraum 1.1.2007 bis 31.6.2008 - wer kann mir hier diese Portostufen im Scan oder Original vorlegen ? - schon jetzt danke für die Antworten - viele Grüße

Jürgen
 
Pete Am: 09.01.2017 19:14:24 Gelesen: 48410# 38 @  
Nachfolgend einige Belege aus dem vergangenen Jahr 2016, welcher mir ein Sammlerkollege leihweise zwecks Digitalisierung und Vorstellung überlassen hatte.



Umschlag zum Versand eines PZA (inkl. PZU), frankiert mittels Internetmarke vom Monat Mai 2016, aufgedruckt auf den Versandumschlag selbst



Umschlag zum Versand von drei PZA (inkl. PZU), frankiert durch 3 Internetmarken vom Monat Juli 2016 (Mehrfachfrankatur)



Umschlag zum Versand eines PZA (inkl. PZU), frankiert mittels Absenderfreistempel vom 19.08.2016; das Porto im Frankit wurde durch die Zuschaltung "Dialogpost / Aufzahlung" erreicht

Gruß
Pete
 
Sachsendreier53 Am: 12.01.2017 10:59:16 Gelesen: 48274# 39 @  


Förmliche Zustellung mit Postzustellungsurkunde aus der Bußgeldstelle des LA - Nordsachsen 04509 Delitzsch, zugestellt durch die Deutsche Post am 6.12.2016.

Verschiedene Zustell-Kuverts weichen in ihrer Aufdruckform ab. Hier von der Druckerei Jüngling (München).



Förmliche Zustellung aus der Bußgeldstelle des LA -Mittelsachsen 04720 Döbeln vom 2.7.2016. Verlagskürzel rückseitig auf Umschlag: RNK Verlags-Nr. 2044 (Braunschweig)

mit Sammlergruß,
Claus
 
Fips002 Am: 13.01.2017 18:40:26 Gelesen: 48176# 40 @  
Brief mit Postzustellungsurkunde vom Präsidium der Volkspolizei Berlin 27.7.1983. Zugestellt durch Hausbriefkasten am 28.7.1983 und Verschlusssteifen mit Stempel 28.7.1983.



Gruß Dieter
 
Journalist Am: 21.01.2017 16:25:40 Gelesen: 47985# 41 @  
@ Journalist [#34], [#36] und [#37]

Hallo an alle ergänzend zu obigen Beiträgen mit dem Schwerpunkt "elektronischer Postzustellungsauftrag" (ePZA) erfolgte vorhin die Freischaltung der Vorabveröffentlichung eines gleich lautenden Artikels aus der Februarausgabe der philatelie 2017:

http://jolschimke.de/versendungsformen/der-elektronische-postzustellungsauftrag.html

Auf obiger Webseite sind außerdem noch viele weitere Abbildungen enthalten, die bei der philatelie aus Platzgründen nicht gezeigt werden konnten.

Gesucht werden in diesem Zusammenhang natürlich weitere Fälle, bei denen die Rabattstufen nicht mit Frankit oder DV-Freimachung frankiert sind, sondern mit Briefmarken oder Digitalmarken wie auch folgende Sendung, die allerdings um 4 Cent überfrankiert ist:



Postzustellungsauftrag der Agentur für Arbeit Haßfurt, die hier mit 2,55 Euro um 4 Cent überfrankiert hat - vermutlich mangels passender Marken für eine exakte Frankierung



Zwei Postzustellungsaufträge mit der Portostufe zu 2,32 Euro einmal mit Digitalmarke Einzelfrankatur sowie dazu geblendet die selbe Portostufe, exakt frankiert mit Briefmarken

Gesucht werden hier wie ansatzweise in den Abbildungen gezeigt, weitere Fälle, bei denen diese Mengenrabattstufen mit Briefmarken exakt oder fast exakt oder exakt mit Digitalmarke (Schalterlabel) frankiert wurden.

Viele Grüße Jürgen
 
Sachsendreier53 Am: 10.02.2017 10:18:34 Gelesen: 47592# 42 @  
1 Postzustellungsauftrag zu 5 DM, aufgegeben im Postamt NEUSS 1 / aw / 4040 am 8-8-1984



mit Sammlergruß,
Claus
 
Journalist Am: 05.03.2017 11:18:18 Gelesen: 47261# 43 @  
Hallo an alle,

ich möchte heute eine ungewöhnlichen Postzustellungsauftrag - Postsache - vorstellen:



Dazu meine Frage an alle und speziell an Postzusteller - wenn ein Nachsendeauftrag vorliegt und an diese Adresse ein Postzustellungsauftrag geschickt wird, wie wird dieser bearbeitet ?

Kennt jemand hier weitere solcher ungewöhnlichen Nebenstempel der Post ?

viele Grüße Jürgen
 
Journalist Am: 07.03.2017 13:55:15 Gelesen: 47218# 44 @  
Hallo an alle,

der folgende Postzustellungsauftrag hat eine Entwertung mit 000



Handelte es sich hier um eine Nachsendung bzw. gibt es für diese "kostenfreie Neuzustellung" eine Grundlage in Form einer Anweisung der Post ?

Wer kann hier weiter helfen - danke ?

viele Grüße Jürgen
 
Nachtreter Am: 07.03.2017 17:57:03 Gelesen: 47198# 45 @  
@ Journalist [#43]

Hallo Jürgen,

im "Um-Umschlag" hat man ja nur die PLZ und den Ort gesehen. Die Zustellungsaufträge wurden früher, wie die Einschreiben, Nachentgelt-Sendungen, NN-Sendungen, ... für die Zustellkasse aussortiert. Der Zusteller hat dann von der Zustellkasse die für seinen Bezirk zuzustellenden Aufträge (und nachzuweisenden Sendungen) vor dem Zustellgang erhalten. Wenn dann vom Zusteller (nicht von der Zustellkasse!) festgestellt wurde, daß für den Empfänger ein Nachsendeauftrag wg. Umzug vorlag, hat man diese offensichtlich wieder in einem neuen Um-Umschlage weitergeschickt, sofern vom Absender zugelassen (oder mit neuer Adresse zurück?)!

Die Zustellkasse hat zwar die Nachsendeaufträge bearbeitet, ausgeführt hat sie aber jeder Zusteller für seinen Bezirk (nix INA!).

Heute wird es wohl anders laufen.

Dein Umschlag dürfte ja noch aus Mitte der 90-er Jahre stammen, und jede Zustellkasse ihre eigenen Nebenstempel gehabt haben!?

Grüßle vom

Nachtreter
 
18609 Am: 09.03.2017 17:32:53 Gelesen: 47150# 46 @  
Hallo,

ich vermute, dass ein Fehler in der Zustellung passiert ist oder was plausibel wäre, die Urkunde ist verloren gegangen und der Brief wurde neu versendet. Eine Grundlage gibt es sicher dafür nicht, sicher ein Entgegenkommen der Post.

Gruß
18609
 
Max78 Am: 19.06.2017 23:17:33 Gelesen: 44580# 47 @  
@ Erdinger [#14]

Servus zusammen,

um Volkmar's Frage und Erdinger's Antwort noch etwas hinzuzufügen hier zwei Zustellungsurkunden aus Zeiten der SBZ, die finde ich ganz gut zeigen, auf welche Weise der Vordruck zur Zustellungsurkunde für den Rückversand an dem Kuvert angebracht wurde. Amtsgericht Sayda 1949:



Genau wie es Erdinger's Grafik zeigt, wurden die Vordrucke wahrscheinlich gefaltet und unter die rückseitige Klappe geschoben. Der Inhalt und die Gummierung bei diesen Kuverts ist noch vorhanden. Um den geschlossenen Versand trotzdem zu gewähren, wurde die Klappe bei diesen zwei Beispielen unten mit zwei Siegelmarken verklebt. Die Kuverts stammen noch aus den Zeiten DR und die Klappen sind meines Erachtens speziell für diesen Zweck konzipiert. Die Gummierung befindet sich nur am unteren waagrechten Rand:



Die Suche nach einer Gebührentabelle, die die Gebühr solcher Zustellungsurkunden (auch SBZ) auflistet, war leider vergeblich, aber ich gehe mal davon aus, dass man 2x 24 Pf. für den Hin- und Rückversand eines Fernbriefs bis 20 g + eine Behandlungsgebühr (= einem Einschreiben) von 60 Pf. berechnete, also 108 Pf. Eventuell kann hierzu jemand noch etwas beitragen.

mit Grüßen Max
 
Cantus Am: 29.06.2017 16:08:14 Gelesen: 44194# 48 @  
Von mir ein Umschlag (Postzustellungsauftrag) des Gerichtsvollziehers Hoffmann aus Fuldabrück, gelaufen am 27.12.1992 von Kassel an das Postamt in Baunatal.



Viele Grüße
Ingo
 
Michael Mallien Am: 24.07.2017 19:31:12 Gelesen: 43552# 49 @  
Selbst mit ganzen Bögen wurden Postzustellungsaufträge frankiert, wie in diesem Beispiel:




Der Kleinbogen der MiNr. 2294 wirkt fast wie ein Siegel, so wie er um den Umschlag herum geklebt wurde. Die Frankatur beträgt korrekte 5,60 Euro. Zur Ergänzung des Bogen zu 5,50 Euro diente die SWK in der Doppelnominale 20 Pf / 0,10 Euro.

Viele Grüße
Michael
 
Journalist Am: 12.09.2017 22:20:03 Gelesen: 42131# 50 @  
Hallo an alle,

vor über etwas einem Jahr wurde der Postzustellungsauftrag ja mehrwertsteuerpflichtig siehe auch folgender Artikel:

http://jolschimke.de/versendungsformen/der-postzustellungsauftrag-wird-umsatzsteuerpflichtig.html

Gleichzeitig wurde ja zum 1. September letzten Jahres die Produktmarke "PZA" eingeführt. Im Gegensatz zu anderen Produktmarken, ist diese PZA-Marke scheinbar ein Bestseller, den es sind derzeit mindestens 3 Teilauflagen nachweisbar, wie der folgende Scan zeigt:



Die oberste Marke stammt aus der Auflage 07/16, die folgende stammt aus 12/16 und die unterste aus 02/17.

Das es sich hier immer um die Produktmarke und nicht um irgendeine Internetmarke handelt, kann man an der oberen 10-stelligen Zahl erkennen, die immer identisch ist.

Kennt jemand weitere Auflagen ?

Viele Grüße Jürgen
 
nightdriver Am: 12.09.2017 23:28:20 Gelesen: 42114# 51 @  
Noch kurze Nachfrage: Wenn der PZA jetzt USt.-pflichtig ist und Verwendung von Briefmarken abnehmen wird, warum dann genau jetzt die Marke zu 3,45 (Blumen, Vergissmeinnicht)?
 
Journalist Am: 13.09.2017 09:52:20 Gelesen: 42066# 52 @  
@ nightdriver [#51]

Hallo nightdriver,

Deine Frage ist mehr als berechtigt. Die Herausgabe der 3,45 Euro Marke ist auch meiner Sicht total überflüssig, da gerade diese Zielgruppe der Kleinversender, die keine Mengeneinlieferungen beim PZA machen, für jede einzelne Sendung an den Postschalter rennen müssen, sich dort anstellen müssen und dort dann die Mehrwertsteuer in Höhe von 66 Cent zu entrichten. Man kann diese eine aufzugebende Sendung ja nicht einfach in den Briefkasten werfen, da diese dann wegen fehlender MWST zurück kommt an den Absender.

Die Frage ist, welcher Gerichtsvollzieher tut sich das an ?

Nicht berücksichtigt ist weiter die aufzuwendende Zeit dafür - dieser Gang dürfte locker 15 Minuten eher 30 Minuten dauern, ein toller Stundenlohn !

Es geht hier eher nur darum, die Sammler abzukassieren, das ist zumindest meine persönliche Meinung.

Viele Grüße Jürgen
 
drmoeller_neuss Am: 13.09.2017 10:05:38 Gelesen: 42064# 53 @  
@ Journalist [#52]

Nun scheint es sich der Vergangenheit für Gerichtsvollzieher schon gelohnt zu haben, Frankaturware aufzukaufen, um damit Postzustellungsaufträge zu frankieren.

Pro Zustellungsauftrag beträgt die Ersparnis etwa 70 Cent, wenn ich davon ausgehe, dass Frankaturware mit einem Abschlag von 20% gehandelt wird.

Hast Du eine grobe Abschätzung, wie viele Postzustellungsaufträge noch mit Briefmarken frankiert werden?

Vielleicht wäre die Ausgabe einer "Steuermarke" zu 66 Cent ein Dienst am Kunden und an den Beschäftigten der Deutschen Post AG?

Und wenn wir schon dabei sein, eine Blümchenmarke zu 15 Cent hätte ich auch gerne. (Auffrankierung eines Standardbriefes zum Kompaktbrief, oder Kompaktbrief zur Büchersendung etc.).

Die Post könnte auch wieder die Marke zu 395 Cent auflegen. Diese Portostufe wird häufig gebraucht (Großbrief Einschreiben Inland), viel häufiger als das 1-kg-Päckchen, dass auch mit zwei Marken (395 + 5 cent) freigemacht werden könnte.
 
Manne Am: 13.09.2017 10:49:27 Gelesen: 42060# 54 @  
Hallo,

aus Schwenningen ein Postauftrag per Einschreiben vom 24.06.1932 nach Schönbrunn bei Bischofswerda, freigemacht mit einen Post-Maschinen-Stempel, Porto insgesamt 62 Pfg.

Gruß
Manne


 
nightdriver Am: 13.09.2017 16:56:56 Gelesen: 42016# 55 @  
Na ja, noch einmal über die 3,45 Euro-Briefmarke nachgedacht könnte man auf folgenden Gedanken kommen:

Solange die GV die PZU im Briefkasten aufgeben konnten, interessierte sich die DPAG nicht dafür, wie diese die Sendungen freimachen. Wenn jetzt die Versender ohnehin am Schalter aufgeben müssen, dürften zumindest diejenigen, die keine Frankaturware benutzen, verstärkt direkt am Schalter freimachen lassen statt Marken auf Vorrat zu haben. Soweit kleine Filialen keine Labeldrucker haben, ginge das mit der neuen Marke schneller. Allerdings eine ziemlich verwinkelte Denkweise, da gerade diese kleinen Filialen auch kein hohes Aufkommen an PZA haben dürften, wenn überhaupt. Na ja, bin gespannt, ob ich die 3,45 mal als Einzelfrankatur sehe.

@ drmoeller_neuss:

Es scheinen gar nicht so wenige PZA zu sein, die noch frankiert wurden. In Kiloware habe ich regelmäßig dicke Packen davon gefunden. Lustigerweise komme ich gerade vom ATM-Drucker zurück, wo ich 60 * 0,15 zum Auffrankieren von 0,55 auf 0,70 gezogen habe. :)
 
gestu Am: 14.09.2017 20:43:22 Gelesen: 41920# 56 @  
@ nightdriver [#55]

Na ja, bin gespannt, ob ich die 3,45 mal als Einzelfrankatur sehe.

Wenn es weiter nichts ist - bitte.


 

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