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Thema: Ganzsachen Russland 1845 bis 1918 und 1992 bis heute
Das Thema hat 86 Beiträge:
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Ichschonwieder Am: 01.01.2021 16:51:13 Gelesen: 3672# 62 @  
Ganzsache mit Wertstempel A von 1994 für Inlandspost

Roter Platz in Moskau Druckvermerk 23.09.1996



Ganzsache mit Wertstempel A von 1997 für Inlandspost

Zarskoje Selo ist neben "Petershof" die 2. Zarenresidenz, ca 25. km südlich von Petersburg, die ab 1937 den Namen "Residenz Puschkin" bekam.

Alexander Sergewitsch Puschkin, ein russ. Dichter, wurde 1799 geboren und verstarb am 29.01.1837 in Petersburg.

Puschkin auf einer Bank - Denkmal in Zarskoje Selo. Druckvermerk 26.12.96



VG Klaus Peter
 
Ichschonwieder Am: 02.01.2021 19:55:22 Gelesen: 3635# 63 @  
Das Motiv der eingedruckten Marke entspricht der 1. Freimarkenserie Statuen und zeigt ein Denkmal von Peter I. in St. Petersburg. Auf dem Schmuckzudruck ist die Russisch-Orthodoxe Kirche in Moskau zu sehen. Druckvermerk: 09.04.1993



Klaus Peter
 
Ichschonwieder Am: 10.01.2021 17:26:06 Gelesen: 3439# 64 @  
Ganzsache mit Wertstempel A; Versand am 10.01.2003.

300 Jahre Sankt Petersburg mit dem Kriegs-Marine Museum und dem Haus der Börse.

Druckvermerk: 18.06.2002.



VG Klaus Peter
 
skribent Am: 24.01.2021 12:33:56 Gelesen: 3142# 65 @  
Guten Tag,

sieht nicht wie ein Ganzsachenumschlag aus - ist aber einer!

Es handelt sich um den GSU 64K, Drucklegung 08.02.2007, mit Wertstempel "A", verkauft ab 7. Mai 2007, verausgabt zum "Glücklichen russischen Posttag" (Übersetzung von Google).



Der Wertstempel wird abgedeckt von der Dachpfannenfrankatur 9 x MiNr. 635 und 3 x MiNr. 633 aus der Freimarken-Serie "Wappen und Symbole".

MfG >Franz<
 
Ichschonwieder Am: 02.02.2021 12:18:55 Gelesen: 2985# 66 @  
Ganzsache mit Wertstempel A. Druckvermerk: 08.09.1999

Motiv zum 08. März, dem Internationalen Frauentag. Etwas verspätet aufgegeben. Versanddatum: 20.03.2000.



Klaus Peter
 
Ichschonwieder Am: 06.02.2021 17:58:37 Gelesen: 2870# 67 @  
Ganzsache mit Wertstempel A (in rot) auffrankiert zum Einschreiben.

16.12.2002 Mi. Nr. 1045 Gebäude in Archangelsk

Anlass ist "Der Tag des Verteidigers des Vaterlandes". Das ist ein gesetzlicher Feiertag in Russland und einigen anderen Teilen der ehemaligen Sowjetunion. Er wird in Russland jährlich am 23. Februar gefeiert und ist seit 2002 arbeitsfrei.

Druckvermerk: 23.10.2003, gelaufen im April 2004



Klaus Peter
 
Altmerker Am: 07.02.2021 12:22:00 Gelesen: 2781# 68 @  
@ Ichschonwieder [#67]

Früher hieß der 23.2. noch Tag der Sowjetarmee. Als Kinder erlebten wir damals in der Stadt jedes Jahr einen zackigen Vorbeimarsch der Garnison mit Blasorchester &Co. Technik gab es da aber nicht zu sehen, mal abgesehen vom Bus, der die Offiziersfrauen brachte.

Siehe: MiNr. 3464, MiNr. 1327, 3465, 3468, 3471-3473 RaTdr. (55), MiNr. 3466-3467, 3469-3470

Gruß
Uwe
 
Ichschonwieder Am: 07.02.2021 13:51:18 Gelesen: 2767# 69 @  
Hallo Uwe,

vielen Dank, habe mir die einzelnen Briefmarken eben in der berühmten "Länderliste" angesehen.

VG Klaus Peter
 
Ameise Am: 08.02.2021 07:01:15 Gelesen: 2698# 70 @  
@ wfycia [#53]

Hallo Peter,

wenn auch mit "etwas" Verspätung, trotzdem danke noch einmal für Deine ausführliche Antwort, die mir sehr geholfen hat.

Viele Grüße aus Sachsen
Enrico
 
Briefuhu Am: 20.03.2021 10:46:25 Gelesen: 1973# 71 @  
Hier eine russische Ganzsache als Postkarte mit Figurenstempel 4 aus St. Petersburg vom 24.10.1880 oder 1890 (schlecht lesbar). Trotz Recherche konnte ich nicht herausfinden was das in der zweiten Zeile unter Postkarte ... heisst. Von kyrilisch keine Ahnung. Auch die Anschrift konnte ich nicht entziffern geschweige den Text auf der Rückseite.



Schöne Grüße
Sepp
 
skribent Am: 27.03.2021 15:57:03 Gelesen: 1820# 72 @  
Guten Tag,

abgebildet ist der russische Ganzsachenumschlag GSU Mi.-Nr. U31 mit amtlich veranlassten Typo-Aufdruck des "Wirtschaftsdienst der Rjasan-Ural-Eisenbahn-Gesellschaft" mit Sitz in Saratow.

Am 17. Juli 1904 als Einschreibebrief aufgegeben im Postamt von Saratow nach Riga. Ankuft dort = 20. Juli 1904.



MfG >Franz<
 
Altmerker Am: 27.03.2021 20:57:30 Gelesen: 1795# 73 @  
@ Briefuhu [#71]

Schöner Beleg. Eine Rückantwortkarte, eine Bestellung von Theaterkarten im berühmten Marinskitheater!
 
Ichschonwieder Am: 28.03.2021 10:47:10 Gelesen: 1773# 74 @  
Ganzsache mit Wertstempel A von 1999 in blau; Druckvermerk 21.08.2000 - 80 Jahre Moskauer Technische Universität für Fernmeldewesen und Informatik



Ganzsache mit Wertstempel A von 1997 in rot; Druckvermerk 24.11.1998 - 275 Jahre Sankt Petersburg Staatliche Universität.

Sie war die erste Universität und höhere wissenschaftliche Bildungsanstalt im Russischen Reich und wurde 1724 gleichzeitig mit der Sankt Petersburger Akademie der Wissenschaften auf Erlass Peters I ggründet.



Ganzsache mit Wertstempel A von 1999 in blau; Druckvermerk 12.01.1999 - Russische Naturschutzgebiete im Baschkirischen Staat.



VG Klaus Peter
 
skribent Am: 11.04.2021 09:53:07 Gelesen: 1367# 75 @  
Guten Morgen,

der abgebildete Kartenbrief K 9 wurde am 28. Oktober 1912 mit Zusatzfrankatur im Postbüro auf dem "Wiener Bahnhof" in Warschau aufgeliefert.



Die Rückseite ist "blank", obwohl sich dort eigentlich ein Berliner Ankunftsstempel befinden müsste.

MfG >Franz<
 
Pete Am: 11.04.2021 11:14:29 Gelesen: 1360# 76 @  
@ skribent [#75]

Die Rückseite ist "blank", obwohl sich dort eigentlich ein Berliner Ankunftsstempel befinden müsste.

Wurde die verpflichtende Ankunftsstempelung für Sendungen ohne Zusatzleistungen nicht einige Zeit zuvor (1908 Ansichtskarten bzw. 1910 sonstige Sendungen) gänzlich abgeschafft?

Gruß
Pete
 
skribent Am: 11.04.2021 11:52:50 Gelesen: 1355# 77 @  
@ Pete [#76]

Hallo Pete,

höchstwahrscheinlich ist Deine Aussage zutreffend!

Ich habe mich eigentlich nur an meinem Bestand orientiert und da gibt es eine große Anzahl Empfänger in Deutschland, bei deren Poststücke rück- aber auch manchmal vorderseitig ein Eingangsstempel aufgesetzt ist.

Wo könnte ich Deine Ausführungen eventuell konkret nachlesen? Das könnte sehr interessant sein!

Vielen Dank für den Hinweis!

MfG >Franz<
 
Pete Am: 11.04.2021 12:17:06 Gelesen: 1354# 78 @  
@ skribent [#77]

Wo könnte ich Deine Ausführungen eventuell konkret nachlesen? Das könnte sehr interessant sein!

Ich habe dies als beiläufige Information in den Büchern [1] und [2] gelesen, da die Ankunftsstempelung teils auch maschinell erfolgte (u.a. in Berlin) und gemäß den für die Erstellung der beiden Bücher ausgewerteten (archivierten) Akten der Reichspost auf einmal keine neuen Maschinen (bzw. Druckwalzen) mehr für die Akunftsstempelung bestellt wurden, da per Verordnung (oder Gesetz) überflüssig geworden. In der maschinellen Ankunftsstempelung kamen Maschinen von [1] zum Einsatz.

Sicherlich muss es dazu irgendwo eine Verordnung oder Anweisung geben.

Ein weiterer Hinweis auf die teilweise Abschaffung der Ankunftsstempelung befindet sich in [3].

Gruß
Pete

[1] Inge Riese / Walter Kohlhaas: "Die Bandstempelmaschinen von KRAG und SYLBE", siehe https://www.philaseiten.de/philabuch/show/9
[2] Inge Riese / Walter Kohlhaas: "Die Halbstempelmaschinen Universal und Standard", siehe https://www.philaseiten.de/philabuch/show/90
[3] https://www.saechsische.de/plus/abschaffung-des-postankunftsstempels-stand-unter-kritik-2097063.html
 
skribent Am: 11.04.2021 12:49:19 Gelesen: 1345# 79 @  
Hallo Pete,

vielen Dank für Deine Bemühungen und die Links. Da werde ich mich jetzt ganz langsam durcharbeiten.

Manchmal bin ich da immer etwas "hilflos", denn ich habe mich mehr als 50 Jahre mit dem Motiv Eisenbahn beschäftigt.

Nochmals herzlichen Dank!
MfG >Franz<
 
skribent Am: 16.04.2021 10:57:50 Gelesen: 1178# 80 @  
Guten Tag,

die abgebildete Ganzsachenkarte P 13 wurde am 7. MÄrz 1904 in der Poststelle der Station Stolypinskaya aufgeliefert und entwertet.



Stolypinskaya liegt an der Sibirischen Eisenbahn und die AK wurde innerhalb von 9 Tagen nach St. Petersburg befördert, wo sie am 16. März 1904 zugestellt wurde.

MfG >Franz<
 
skribent Am: 25.04.2021 13:24:30 Gelesen: 916# 81 @  
Guten Tag,

die abgebildete russische Ganzsachenkarte P 17 wurde am 19. November 1908 auf dem Postamt im Charbiner Bahnhof an der CER nach Shanghai aufgeliefert.

Der Einflussbereich der russischen Eisenbahn und Bahnpost endete auf der Fahrt nach Lüshun in Changchun. Der weitere Streckenverlauf Richtung Port Arthur unterstand der japanischen Verwaltung und Changchung wurde die 1. Station der Südmandschurischen Eisenbahn. Hier wurde auch die Karte gestempelt am 5. Dezember 1908.



Am 9. Dezember 1908 erreichte die Karte seinen Empfänger Professor Dr. Schindler(?) in der Deutschen Medizinschule in Shanghai.

MfG >Franz<
 
Altmerker Am: 25.04.2021 18:21:16 Gelesen: 899# 82 @  
@ skribent [#81]

Hallo,

in China wurden um 1900 deutsche Sprach- und Fachschulen, an denen deutsche Lehrer chinesischen Schülern und Studenten ein modernes Fachwissen in deutscher Sprache beibrachten, gegründet.

Die erste bedeutende deutsche Fachschule war die „Deutsche Medizinschule für Chinesen in Shanghai“. Bei dieser Schulgründung konnte man sich auf das Ansehen stützen, das ehemalige deutsche Marineärzte in Shanghai erworben hatten. Von ihnen war dort unter der Leitung des Arztes Erich Paulun mit chinesischer Unterstützung 1899 ein Krankenhaus für Chinesen, das Tung-Chee Hospital (Tongji Hospital), eröffnet worden, das als Lehrkrankenhaus der Medizinschule dienen konnte. (Quelle Frankfurter Rundschau)

Anton Schindler als Leiter der Vorschule und du Bois-Reymond als Dozent der Medizinschule sollen am 1. April 1907 ihre Lehrtätigkeit aufgenommen haben. Die Tongji-Universität wurde 1907 von der deutschen Regierung zusammen mit deutschen Ärzten in Shanghai gegründet. Schindler kam aus der Region Magdeburg und hatte Lehrerfahrung in Peking. Er soll dann aber 1910 im Zuge eines Schülerstreikes gekantet worden sein. Von einer Professur steht in meinen Materialien nichts.

Sonntagsgrüße
Uwe
 
skribent Am: 25.04.2021 18:57:41 Gelesen: 893# 83 @  
@ Altmerker [#82]

Hallo Uwe,

bislang waren mir Deine Ausführungen fremd - jetzt weiß ich ja wieder etwas mehr. Vielen Dank!

Ob er Professor war, kann ich nicht beurteilen, es steht eben auf der Karte als Anrede.

Aber vielleicht war das früher auch schon so wie hier in unseren Breitengraden bis vor ca. 40-45 Jahren - die Ehefrau des Dr. Meier war nicht Frau Meier sondern Frau Doktor.

Mach's man gut -
und bleib gesund!
Franz
 
Cantus Am: 26.04.2021 03:52:37 Gelesen: 871# 84 @  
Ein Brief, Ascher U 30 G, gelaufen als Einschreiben mit Zusatzfrankatur von Moskau nach Witzschdorf [1] in Sachsen. Ich kann das Datum auf dem russischen Stempel nicht genau entziffern, der rückseitige Ankunfts- bzw. Durchgangsstempel von Waldkirchen (Sachsen) zeigt aber den 12.1.1889.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Witzschdorf
 
Altmerker Am: 26.04.2021 08:41:08 Gelesen: 858# 85 @  
@ Cantus [#84]

Guten Morgen,

ich sehe sicher den 28. Dezember 1888. Nur denke ich, dass die Laufzeit gar nicht so lang war, wie man schließen könnte, denn m. E. gab es in Sachsen und Moskau unterschiedliche Kalender.

Freundliche Grüße
Uwe
 
Briefuhu Am: 03.05.2021 13:26:38 Gelesen: 453# 86 @  
Hier ein Streifband vom 11.11.1914 aus Russland (Ort für mich nicht lesbar evtl. Petrograd) nach Luzern/Schweiz mit Zusatzfrankatur zweimal Michel Nr. 82



Schönen Gruß
Sepp
 

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