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Thema: Altdeutschland Bayern Briefe erklären
Das Thema hat 1095 Beiträge:
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bayern klassisch Am: 10.05.2026 13:25:02 Gelesen: 29011# 1071 @  
Liebe Freunde,



ein Brief aus Würzburg vom 21.9.184? wurde an den Freiherrn Herrmann von Guttenberg nach Bayreuth verschickt, wofür die bayer. Post 9 Kr. notierte. Am 23.9. wurde er auch ausgeliefert, doch bald darauf mit neuer Anschrift "Weisendorf bey Erlangen" der Post zurück gegeben. Die 9 Kr. wurden erstattet und für die Strecke Bayreuth - Weisendorf 6 Kr. gefordert, in summa also 15 Kr.. Am Folgetag wurde er für diesen Betrag zugestellt.

LG von bayern klassisch
 
Gernesammler Am: 10.05.2026 13:33:38 Gelesen: 29008# 1072 @  
@ bayern klassisch [#1071]

Hallo Ralph,

toller Brief, der Würzburger Halbkreisstempel (Winkler 11a) war von 1835-40 in Verwendung, der Bayreuther Halbkreisstempel 11a von 1840-43 und der Halbkreisstempel von Erlangen von 1838-46, somit sollte das Datum 1840 sein.

Gruß Rainer
 
bayern klassisch Am: 10.05.2026 13:37:09 Gelesen: 29006# 1073 @  
@ Gernesammler [#1072]

Hallo Rainer,

super Recherche - dann lege ich ihn so ab!

LG,
Ralph
 
bayern klassisch Am: 15.05.2026 13:45:10 Gelesen: 28109# 1074 @  
Liebe Freunde,



für mich ein sehr interessanter Brief aus Ansbach, 4.9.1857, nach Waldenburg an die hochfürstliche Hohenlohe Domänial - Kanzlei, "frei gegen Schein".

Der Absender, ich kann beim Trauersiegel nur "... Gerichts Siegel" lesen, gab 6 Kr. für die Frankatur aus (unter 1 Loth über 10-20 Meilen) und 6 Kr. Recogebühr = 12 Kr..

Ausweislich der siegelseitigen Stempel lässt sich folgener Laufweg vorstellen:

1. Ansbach - Augsburg - Neu-Ulm - Ulm 5.9. - Württ. Bahnpost 6.9. - Stuttgart 6.9. - Heilbronn 6.9. - Kupferzell 6.9. und Waldenburg (Expedition erst ab 1862, von daher wohl über Kupferzell postalisch versorgt).

Frontseitig sehen wir die Manual-Nummern, die bei jeder Kartierung bzw. Umkartierung zu vergeben waren: 438 gestrichen, 299 gestrichen und 126 letztlich ungestrichen.

Da im Rahmen der En- und Dekartierungsvorschriften immer eine eigene Reco-Nr. zu vergeben war, hätten wir folglich mit 6 Reco-Nummern rechnen können, aber es gab nur 3. Eine der beiden Gestrichenen gehörte zur Aufgabepost in Ansbach, die letzte wohl von Heilbronn Richtung Kupferzell. Die blaue NB-Kennzeichnung für die Einschreibung könnte württembergischen Ursprungs sein. Der Brief zeigt, dass mit der bayer. Post in Ansbach und Augsburg keine weiteren Briefe nach Neu-Ulm an diesem Tag verschickt worden waren, sonst hätte er in Neu-Ulm dekartiert werden müssen und wir würden einen entsprechenden Stempel sehen.

LG von bayern klassisch
 
bayern klassisch Am: 15.05.2026 14:00:31 Gelesen: 28101# 1075 @  
Liebe Freunde,

ich weiß leider gar nicht, wohin ich diesen Brief verorten soll , wer es weiß, kann ihn gerne umgruppieren lassen.





Verfasst sind eigentlich 2 Briefe in einem: Beide sind datiert Koblenz den 25. Februar 1812, wobei der eine "Bericht No. 14" und der andere "Bericht No 15" tituliert wurde. Die No. 14 ist lose dem Falbrief mit No. 15 beigefügt - sieht man so auch nicht alle Tage.

Ungeachtet der Texte, die ich nur leidlich lesen kann, stellt mich die Fülle von Taxen vor ein Problem: Koblenz selbst war seit langem schon französisch - die Postaufgabe erfolgte aber in Ehrenbreitstein, hier "Thal" genannt und mit dem Rayon I Thal in orange gestempelt, also auf der rechten Rheinseite. Zu welchem Territorium gehörte Ehrenbreitstein damals?

Oben rechts lese ich in Rötel " Fro FFt" für Franco Frankfurt am Main und 1/2 daneben, es war also offenbar ein "halbfranco" versandter Brief. Die siegelseitigen 12 Kreuzer (??) sprächen also für die Frankatur von Ehrenbreitstein bis Frankfurt am Main. Ab FFM interpretiere ich die mittige Rötel 3 als 3 Batzen bis zur bayer. Grenze hinter Würzburg. Diese entsprachen 12 Kreuzer, die unten links notiert wurden. Ab der bayer. Staatsgrenze kamen dann noch 15 weitere Kreuzer hinzu, so dass man in Buxheim bei Memmingen total 27 Kr. zahlen musste. Empfänger war der regierende Graf von Waldbott Bassenheim.

Über weitere Interpretationen des Frankos und Portos, sowie der Inhalte würde ich mich freuen.

LG von bayern klassisch
 
Gernesammler Am: 15.05.2026 19:43:36 Gelesen: 28028# 1076 @  
@ bayern klassisch [#1075]

Hallo Ralph,

toller Brief, aber viel kann ich nicht beitragen.

Ehrenbreitstein kam nach den Franzosen durch den Reichsdeputationshauptschluss erst an das Herzogtum Nassau und schließlich 1815 an Preußen.

Gruß Rainer
 
bayern klassisch Am: 15.05.2026 19:53:30 Gelesen: 28024# 1077 @  
@ Gernesammler [#1076]

Hallo Rainer,

vielen Dank - heute ist die Festung ja Teil von Koblenz, aber das war halt 1812 noch nicht Preußen und Ehrenbreitstein wohl auch nicht. Ob es 1812 nassauisch war? Kenne mich da leider nicht aus und fand den Brief postalisch und zeitgeschichtlich sehr spannend.

LG,
Ralph
 
Gernesammler Am: 15.05.2026 20:03:14 Gelesen: 28013# 1078 @  
Hallo Ralph,

schau mal hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Koblenz-Ehrenbreitstein

Gruß Rainer
 
bayern klassisch Am: 15.05.2026 20:15:52 Gelesen: 28010# 1079 @  
@ Gernesammler [#1078]

Hallo Rainer,

dann wäre Thal = Ehrenbreitstein tatsächlich 1812 nassauisch gewesen, obwohl es die Franzosen Jahre zuvor erobert hatten? Ich wusste nicht, dass sie im Rheinland auch rechtsrheinische Eroberungen hatten, die sie noch im Laufe ihrer Herrschaft bis 1813 zurück gegeben hatten. Danke für den Hinweis.

LG,
Ralph
 
bayern klassisch Am: 20.05.2026 14:56:12 Gelesen: 23515# 1080 @  
Liebe Freunde,

die Korrespondenz an Salleg in Hengersberg ist weltberühmt und mit Briefen im fünfstelligen Umfang ein Highlight der Bayernphilatelie. Aber aus Ulm hatte ich noch keinen gesehen, bis der hier kam:



Am 26.10.1859 schrieb der stadtbekannte Postbetrüger Heinrich Mack aus Ulm einen einfachen Brief nach Hengersberg, der von Ulm aus 9 Kreuzer gekostet hätte, von Neu-Ulm aus aber nur 6 Kr.

Text: Es hat mir leid gethan durch meinen Reisenden keinen Auftrag von Ihnen erhalten zu haben. Bei den jetzigen billigen Preißen von Zuckern, erlaube ich mir Ihnen mittelfeine Waare à f 34 1/2 (Kreuzer) franco Deggendorf ohne Verbindlichkeit zu offeriren & möchte Ihnen rathen dieses billige Offert nicht unbenützt zu laßen, indem Zucker, bei der jetzt kommenden größeren Verbrauchszeit eine wesentliche Preißerhöhung erfahren wird.

Bei dieser Gelegenehit bin ich so frei, Sie um Einsendung des verfallenen Postens vom 4 July de f 259.37 zu ersuchen & hoffe um somehr, daß Sie meinem Wunsche entsprechen werden, als der geringe Nutzen den man an Colonialwaaren hat, nicht erlaubt über die bedungene Fracht von 3 Monaten zu warten, wenn man nicht umsonst arbeiten will.

Bestens empfielt sich Ihnen Heinrich Mack.

LG von bayern klassisch


 
bayern klassisch Am: 28.05.2026 10:04:14 Gelesen: 18104# 1081 @  
Liebe Freunde,

ein für mich praktisch einmaliges Stück kann ich aus Uffenheim zeigen, welches am 28.09.2868 als Verlobungsanzeige = Drucksache zu einem Kreuzer nach Nürnberg auf die Reise ging.





Es wurde die Verlobung von Fräulein Anna Zeltner mit Gustav Friedrich Krämer bekannt gegeben. Das wäre schön, aber es ist noch nicht alles.

Adresseitig lese wir: "Herrn Siegmund v. Praun, m. B. d. Hr. Dr. Merkh, Nürnberg". Oder ausgeschrieben: "mit Briefen des Herrn Dr. Merkh".

Ausweislich des Abschlags des Nürnberger Zweikreisstempels der ansonsten völlig planen Drucksache, könnte man meinen, dass in ihr (heute so offen, wie damals verschickt) etwas eingepackt worden sein könnte, welches eine Unebenheit generierte, die zwischen dem "G" und dem "B" von Bahnhof Spuren hinterlassen hatte.

In jedem Fall wäre es äußerst fahrlässig gewesen, Briefe einer Drucksache beizufügen, weil es dann keine Drucksache mehr, sondern ein Brief mit Einlagen gewesen wäre, der auch wie ein Brief zu frankieren/taxieren gewesen wäre, also 3 oder 7 Kr. Franko, bzw. 7 oder 11 Kr. Porto.

Evtl. weiß hier einer mehr dazu, welchen Sinn dieses Procedere gehabt haben könnte?

LG von bayern klassisch
 
bayern klassisch Am: 28.05.2026 10:38:32 Gelesen: 18096# 1082 @  
Liebe Freunde,





warum 9 Kreuzer frankieren, wenn einem einer seinen Brief aus Memmingen am 11.8.1865, ursprünglich nach Gera (Thurn und Taxis) adressiert, auch über die Grenze schleppt und in Greiz (auch Thurn und Taxis) am Folgetag unfrei zu 6 Kr. plus 1/2 Groschen Bestellgeld aufgeben kann?

Eine gemischte Taxe Kreuzer/Groschen wäre für mich neu, oder hat die Post Kreuzer angesetzt, den Boten aber Groschen kassieren lassen?

LG von bayern klassisch
 
bayern klassisch Am: 02.06.2026 16:34:30 Gelesen: 16760# 1083 @  
Liebe Freunde,

heute schon um 16.20 Uhr mit der Post allerfrühest erhalten und schon im Forum:



Brief vom 16.11.1867 aus München an Joseph Lang in Ottmarsheim, Oberamt Marbach in Württemberg. frankiert mit 6 Kreuzern und Vermerk "frey zz" (weiß jemand, was das "zz" bedeuten könnte?).

Leider war der Postverein noch immer gültig, auch wenn wohlinformierte Kreise wußten, dass es bald damit vorbei sein würde und sich auch die Porti drastisch senken würden. Unser Absender verklebte also nur 6 Kr., statt der über 20 Meilen erforderlichen 9 Kr. und sorgte bei seinem württembergischen Korrespondenzpartner für leichten Unmut, denn dieser durfte die fehlenden 3 Kr. puls das Strafporto von weiteren 3 Kr. = 6 Kr. bei der Annahme nachzahlen.

6 Wochen später hätte der einfache Brief nur noch 3 Kr. gekostet - 6 Kr. Briefe gab es ab 1.1.1868 in die Vertragsstaaten gar nicht mehr.

LG von bayern klassisch
 
SH-Sammler Am: 02.06.2026 17:37:57 Gelesen: 16706# 1084 @  
@ bayern klassisch [#1083]

Hallo Ralph,

ZZ ? Ich vermute das italienische cito cito, verdeutscht zu zito, zito, für den Begriff „eilig“ „schnell“

Liebe Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
bayern klassisch Am: 02.06.2026 17:45:59 Gelesen: 16703# 1085 @  
@ SH-Sammler [#1084]

Hallo Hanspeter,

das könnte sein! Wäre halt ungewöhnlich, weil das "cito, cito" selbst in den 1860er Jahren noch immer (sinnloserweise) en vogue war und gar nichts bewirkte. Aber ein guter Vorschlag (und ich hatte ja gar keinen gefunden!).

LG,
Ralph
 
bayern klassisch Am: 10.06.2026 09:04:24 Gelesen: 14941# 1086 @  
Liebe Freunde,



heute zeige ich einen Brief (hinten blank) von Neumarkt a. d. Rott (Feuser Nr. 2436-3) mit einem "K" dahinter, wenn ich es recht sehe. Diesen Stempel kennt Feuser nicht, oder mein Feuser ist zu alt. Kennt jemand diesen Stempel, auf den ich mir keinen Reim machen kann?

Empfänger war Madame Amelie de Brandt - nee (= geborene) de Herman in Ulm Sur le Danube (an der Donau). Unten links lese ich und bitte um Verbesserung, wenn ich falsch liegen sollte, folgendes: "Die E??? Entschädigung betreffend im Brief der Maire von Weissenburg".

Maire = wäre der Bürgermeister, oder das Bürgermeisteramt und Weissenburg könnte das bayer. Weissenburg sein, oder das elsässische Wissembourg.

Für Bayern fielen 20 Kr. an und für Württemberg wohl weitere 10 Kreuzer, wobei es damals noch kein Neu-Ulm gab, über das man seine Briefe schicken konnte, daher der hohe Portoansatz für Württemberg. Die Empfängerin zahlte somit 30 Kr. für den Brief.

LG von bayern klassisch
 
Gernesammler Am: 10.06.2026 13:51:43 Gelesen: 14883# 1087 @  
@ bayern klassisch [#1086]

Hallo Ralph,

Dein Feuser wird schon richtig sein, der Stempel ist NEUMARKT im REGK und stammt aus der Oberpfalz, Feuser 2437-5.

Gruß Rainer
 
bayern klassisch Am: 10.06.2026 14:31:01 Gelesen: 14868# 1088 @  
@ Gernesammler [#1087]

Hallo Rainer,

ach herrjeh, da hat mir die Gleitsichtbrille wieder einen Streich gespielt. :-)

Danke dir!

LG,
Ralph
 
Reini46 Am: 03.07.2026 17:15:08 Gelesen: 3789# 1089 @  
Hallo,

bei Durchsicht meiner Vorphila Belege habe ich 2 Briefe aus Bayern gefunden.



Brief aus Passau aus dem Jahr 1788 nach Wien. Das Bistum Passau hatte bis 1883 große Besitzungen in Österreich, der Einfluß reichte bis Ungarn.

Brief abgestempelt in Donauwörth vom 3.9.46 nach Kempten.

Grüße

Reini46
 
bayern klassisch Am: 03.07.2026 18:47:39 Gelesen: 3770# 1090 @  
@ Reini46 [#1089]

Hallo Reini,

haben die Briefe auch eine Rückseite?

Beim 1. Brief lese ich vorne eine Taxe von 16 Kreuzern Conventionsmünze, zahlbar beim Empfänger. Man hatte damals noch ein Grenzfrankozwang, als hätte man von Passau aus etwas bis zur Grenze bezahlen müssen.

Beim 2. Brief fehlt das Datum - er sollte aus den 1850er oder frühen 1860er Jahren sein (Postverein) und war als R.S. = Regierungs - Sache komplett portofrei.

LG,
Ralph
 
Reini46 Am: 03.07.2026 19:59:08 Gelesen: 3745# 1091 @  
@ bayern klassisch [#1090]

Hallo Ralph,





die Rückseite des Passau Briefes. Da Passau direkt an der Grenze liegt, gab es vielleicht kein Grenzfranko ?

Die Rückseite des Donauwörth Briefes. Du glaubst mir das angegebene Datum 1846 nicht - ich zeige es Dir.

Das Kommissariat Kaisheim hatte ein wunderschönes Briefpapier, das wär in Österreich selten.

LG Reinhard
 
bayern klassisch Am: 03.07.2026 20:30:47 Gelesen: 3738# 1092 @  
@ Reini46 [#1091]

Hallo Reini,

doch, Passau zahlte 6 Kreuzer rheinisch bis zur Grenze, für den Job wollte die Post schon was haben.

Danke für die Rück- und Innenseite.

Der 2. Brief war zu groß für meinen Notebook-Bildschirm - ich hatte gedacht, er wäre auch nach Wien gelaufen, daher meine Aussage zu der Verwendungszeit. Aber jetzt sehe ich, dass er nur innerbayerisch lief, daher konnte er auch deutlich älter sein. 1846 hätte er nach Österreich so nicht aussehen können und wäre auch taxiert worden.

LG,
Ralph
 
Gauss Am: 03.07.2026 21:54:52 Gelesen: 3726# 1093 @  
@ Reini46 [#1089]

Hübsch! An den Edlen von Gruber. Vielleicht der hier?

https://geschichte.univie.ac.at/de/personen/karl-christoph-edler-von-gruber
 
Reini46 Am: 03.07.2026 22:09:25 Gelesen: 3722# 1094 @  
@ Gauss [#1093]

Hallo Gauss,

danke für den Hinweis. Als fürstlich Passauischer Konsistorialrat liegt die Vermutung nahe.

LG Reini46
 
bayern klassisch Am: 18.07.2026 12:28:58 Gelesen: 320# 1095 @  
Liebe Freunde,

ein Brief, wie man ihn nicht so oft sehen wird, sehen wir hier:



Adresse: Seiner Wohlgeboren Dem Herrn Stadtrath Dr. A. T. Woeniger, Berlin, Louisenstraße.

In Augsburg wurden über 20 Meilen korrekt 9 Kreuzer am 14.12.1858 frankiert. So weit, so gut.

Siegelseitig lesen wir jedoch die Notiz unseres Stadtraths Dr. Woeniger:

"Einlage d.(em) 21/12 58 nach Stuttgart an die
J. G. Cottasche Buchhandlung gesandt um sich überdies Hanover für Mittheilungen an d.(ie) Allgem.(eine) Zeit.(ung) zu erklären."

Halten wir also fest: Ein Augsburger sandte diesen Brief mit einer Einlage an die weltbekannte Firma Cotta, um Mitteilungen über Hannover zu erklären. Damit hätten wir Bayern, Preußen, Württemberg und Hannover textinhaltlich bzw. postalisch involviert. Hat man auch nicht jeden Tag.

LG von bayern klassisch
 

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